Bezirksoberliga auf der Zielgeraden

HC VfL Heppenheim und SV Erbach bestreiten Auswärtsspiele


Noch zwei Spiele sind es für den SV Erbach bis zur Pause. Am Sonntag (17.30 Uhr) geht es zum Aufsteiger SKV Mörfelden, bevor eine Woche später die ESG Erfelden in die heimische Mehrzweckhalle kommt. Nein, wirklich überraschend kamen die beiden jüngsten Erbacher Niederlagen wahrlich nicht. Beim 29:39 gegen Langen hatte es der SVE ebenso mit einem Aufstiegsanwärter zu tun wie beim 18:29 in Crumstadt eine Woche zuvor. Von zwei vor allem für die eigene Psyche niederschmetternden Niederlagen kann also keineswegs die Rede sein.

Somit gehen die Erbacher durchaus mit Selbstvertrauen die bevorstehende Auswärtsaufgabe in Mörfelden an, wohlwissend, dass es der Gegner durchaus in sich hat. Derzeit belegt die SKV mit 12:10-Punkten Platz sechs, zuletzt setzte es beim 29:40 in Bensheim allerdings eine heftige Niederlage. „Ich kann die Mörfeldener nicht wirklich gut einschätzen. Ihre Ergebnisse bislang sind so unterschiedlich, dass sich wirkliche Rückschlüsse nicht ergeben“, erklärt SVE-Co-Trainer Andreas Lulay, der den breiten Kader des nächsten Gegners schätzt. Lulay weiß auch, dass am Sonntag wirklich alles passen muss, um Zählbares mit nach Erbach zu nehmen. Ausgeschlossen ist für ihn ein möglicher Sieg nicht. „Natürlich wissen wir um die Schwere der Aufgabe. Die Favoritenrolle ist auch klar verteilt. Wenn bei uns alles passt und beim Gegner vielleicht ein paar Prozentpunkte fehlen, können wir vielleicht etwas mitnehmen“, ist sich Andreas Lulay sicher. Lennart Grabisch wird am Sonntag wieder mit von der Partie sein, ein Einsatz von Dario Schwiersch in den beiden verbleibenden Spielen 2019 scheint eher fraglich.

Nächste echte Herausforderung für den SV Erbach

Die Bezirksoberliga-Handballer aus dem Heppenheimer Stadtteil erwarten den Zweiten.


Heimspielzeit auch für den SV Erbach, der zur ungewohnten Anwurfzeit am Sonntag um 18 Uhr die zweitplatzierte HSG Langen in der Mehrzweckhalle empfängt. Nach zwei Siegen in Folge (29:28 in Rüsselsheim und 33:19 gegen Roßdorf) setzte es am vergangenen Wochenende in Crumstadt wieder eine Niederlage (18:29). Umwerfen, da sind sie sich alle in Erbach sicher, wird diese Pleite niemanden. Aber Langen ist natürlich die nächste echte Herausforderung für den SVE.

Erbach will mit ‚Spaß am Handball‘ bestehen

Nach zwei Siegen in Folge steht für den SV Erbach am Samstag (18 Uhr) bei der ESG Crumstadt/Goddelau das nächste schwere Auswärtsspiel auf dem Programm. Die Erleichterung bei den Erbachern war groß nach dem 33:19-Heimsieg gegen die MSG Roßdorf/Reinheim II. Dabei überzeugte die Mannschaft von Trainer Jens Becker in allen Mannschaftsteilen und schaffte es, den Abstand auf den Tabellenletzten auf fünf Punkte zu vergrößern.
Eine ganz hohe Auswärtshürde wartet am Sonntag (18 Uhr) auf die HSG Bensheim/Auerbach: Das Bezirksoberliga-Team von Trainer Moritz Brandt muss zum Meisterschaftskandidaten und Tabellenzweiten HSG Langen. „Langen ist Favorit, daran gibt es keine Zweifel. Aber wir sind sicher nicht chancenlos“, erklärt der Bensheimer Coach. Schon am vergangenen Wochenende zeigte der Aufsteiger von der Bergstraße, dass er auch die Top-Teams der Liga ärgern kann, verlor gegen den Tabellendritten Crumstadt/Goddelau denkbar knapp und unglücklich mit 32:33. (tip)
Den Schwung aus den siegreichen Partien wollen die Erbacher nun mit in das bevorstehende Auswärtsspiel nehmen. Und da wartet mit Crumstadt/Goddelau eine schwere Aufgabe. „Die ESG ist ein absolutes Topteam der Liga und spielt schon seit Jahren immer ganz vorne mit. Zum großen Sprung, dem Aufstieg, hat es bislang aber noch nicht gereicht“, erklärt Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath, der die Favoritenrolle klar verteilt sieht. „Natürlich sind wir dort der krasse Außenseiter. Das Gute daran ist, dass wir nichts zu verlieren haben und mit Spaß am Handballspiel in die Partie gehen können“, sagt Flath, der auch an das Heimspiel gegen Crumstadt/Goddelau in der vergangenen Saison erinnert. Das gewann der SVE deutlich mit 37:28: „Da haben wir gezeigt, was auch gegen eine Spitzenmannschaft möglich ist.“
Auf wen Jens Becker in personeller Hinsicht bauen kann, steht noch nicht endgültig fest. So verletzte sich Luca Jordan beim Heimsieg gegen Roßdorf am großen Zeh. Sein Einsatz ist ebenso fraglich, wie der von Dario Schwiersch.

Erbacher vergolden ihren Auswärtssieg

SVE feiert souveränes 33:19 gegen Bezirksoberliga-Schlusslicht Roßdorf/Reinheim II. Ein Sonderlob gibt es für Bastian Flath und Luca Röder.


Den zweiten Sieg innerhalb von einer Woche feierten die Bezirksoberliga-Handballer des SV Erbach: Sie bezwangen den Tabellenletzten MSG Roßdorf/Reinheim II deutlich mit 33:19 (16:8).

Es war die gewünschte Reaktion, die die Erbacher nach dem 29:28-Erfolg vor einer Woche in Rüsselsheim nun in der heimischen Mehrzweckhalle zeigten. „Den Auswärtssieg vergolden“ lautete gegen den punktlosen Tabellenletzten die Devise. Und die Mannschaft von Trainer Jens Becker meisterte die Vorgabe weitgehend souverän.
Einzig in den Anfangsminuten hielten die Gäste mit, führten 4:2 (10.). Der SVE ließ sich aber nicht beirren und erspielte bereits vier Minuten später dank sechs Toren in Folge eine 8:4-Führung. „Wir haben das in der Abwehr wirklich gut gemacht. Aber auch vorne haben wir immer Lösungen gefunden“, lobte Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath.
Auch den zweiten Durchgang gingen die Erbacher konzentriert an, hatten nach 39 Minuten beim 24:11 einen klaren Vorsprung herausgespielt. Am Heimsieg gab es früh keine Zweifel mehr. „Man kann deutlich die Handschrift von Jens Becker sehen. Die Mannschaft agiert diszipliniert und deutlich gefestigter, als das vielleicht noch in den vergangenen Wochen der Fall war“, freute sich Flath, der Torhüter Bastian Flath und Luca Röder ein Sonderlob aussprach: „Beide haben mit ihren Leistungen einen erheblichen Anteil an diesem wichtigen Sieg.“
Am nächsten Samstag wartet mit Crumstadt/Goddelau ein Gegner anderen Kalibers, als es am Samstagabend mit Roßdorf/Reinheim der Fall war.
Tore: Buschendorff (8), Röder (7), Lukas Müller (6/1), Grabisch (5), Luca Jordan (3), Grebe (2), Jonas Müller, Moritz Lulay (je 1)

SV Erbach atmet auf

Vor einem wichtigen Heimspiel steht am Samstag (19.15 Uhr) der SV Erbach. Die Bezirksoberliga-Handballer empfangen das bislang punktlose Schlusslicht MSG Roßdorf/Reinheim II in der Mehrzweckhalle. Die Erleichterung bei den Erbachern war nach dem 29:28-Auswärtssieg in Rüsselsheim groß. Moritz Lulay hatte mit der letzten Aktion des Spiels zum umjubelten doppelten Punktgewinn getroffen und so für Zufriedenheit gesorgt. Endlich, das war der Tenor beim SVE, war das Glück mal auf der Seite der Erbacher. Dass der Erfolg besonders für die zuletzt geschundene Seele gut war, daran gab es überhaupt keine Zweifel. „Natürlich waren wir in den vergangenen Wochen oftmals niedergeschlagen und haben uns nach unglücklichen Niederlagen geärgert. Umso schöner war es, dass es dieses Mal anders herum war und wir uns freuen durften“, sagt Thomas Lulay, Abteilungsleiter des SVE. Vor allem vor dem so wichtigen nächsten Spiel gegen den Tabellenletzten aus Roßdorf sei der Auswärtssieg von besonderer Wichtigkeit gewesen.
Um diesen Auswärtssieg nun zu vergolden, gelte es gegen Roßdorf nachzulegen. In personeller Hinsicht kann Trainer Jens Becker aller Voraussicht nach auf die gleiche Mannschaft bauen wie zuletzt in Rüsselsheim. Für Dario Schwiersch und Oliver Kleinbauer dürfte ein Einsatz noch zu früh kommen.

Freiwurf nach Schlusssirene bringt SV Erbach ersten Sieg

Moritz Lulay trifft zum 29:28 bei der HSG Rüsselsheim/Bauschheim/Königstädten. TV Siedelsbrunn spielt zum zweiten Mal in Folge 30:30.


Einen wichtigen Sieg landeten am Sonntagabend die Bezirksoberliga-Handballer des SV Erbach mit dem 29:28 (13:13) bei der HSG Rüsselsheim/Bauschheim/Königstädten.

Die Schlusssirene hatte das Spiel beendet, da gab es noch die Möglichkeit für die Erbacher, den doppelten Punktgewinn zu sichern. Moritz Lulay schnappte sich den Ball zum direkten Freiwurf und zog ab. Das Spielgerät landete, von der Rüsselsheimer Abwehr abgefälscht, im Tor der Gastgeber. Der SV Erbach hatte sein erstes Spiel in dieser Saison gewonnen und damit den dritten Punkt eingefahren. Kein Wunder also, dass die Erleichterung groß war.
„Dieses Glück haben sich die Jungs verdient. Wir hatten in den vergangenen Wochen in einigen Spielen durchaus Pech, jetzt feiern wir endlich mal ein Erfolgserlebnis“, freute sich Erbachs Co-Trainer Andreas Lulay, der über weite Strecken ein ausgeglichenes Spiel sah, in dem die Führungen wechselten. In der Schlussviertelstunde schafften es die Gäste, auf zwei Tore davonzuziehen. Doch Rüsselsheim ließ sich nicht wirklich abschütteln. „Die Partie stand auf Messers Schneide und hätte in beide Richtungen ausschlagen können“, sagte Lulay, der die mannschaftlich geschlossene Leistung seiner Mannschaft hervorhob. „Wir haben hinten wie vorne wirklich ordentlich gespielt. In beiden Halbzeiten haben die Jungs gute Lösungen gefunden“, lobte Andreas Lulay.
Am nächsten Samstag geht es gegen das bislang punktlose Schlusslicht Roßdorf/Reinheim. „Wir haben noch gar nichts erreicht und müssen mit voller Konzentration auch in dieses Spiel gehen. Von der Tabellensituation dürfen wir uns nicht blenden lassen. Vielleicht haben wir es aber heute geschafft, den Bock umzustoßen“, hofft Lulay nach dem so wichtigen Erfolg.
Tore: Lukas Müller (9/4), Grabisch (8), Luca Jordan (5), Moritz Lulay (3), Grebe, Röder, Buschendorff, Rougelis (je 1)

Lulay beim SV Erbach wieder dabei, Becker aber nicht

Trainer des Handball-Bezirksoberligisten verpasst sechstes Derby der Saison des SVE wegen langfristig geplanter Verpflichtung.

Das sechste Bergstraßen-Derby der Saison steht am Samstagabend (18 Uhr) für den SV Erbach auf dem Programm. Die Bezirksoberliga-Handballer treten in der Mörlenbacher Weschnitztalhalle bei der HSG Weschnitztal an. So richtig rund läuft es bei den Erbachern zurzeit noch nicht. Aus den ersten sechs Saisonspielen holten sie bislang einen Punkt (26:26 gegen den HC VfL Heppenheim), trotz der fünf Niederlagen sieht Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath aber Fortschritte.
Nach der jüngsten 30:32-Heimniederlage gegen den TV Lampertheim am vergangenen Wochenende steht nun das Auswärtsspiel im Odenwald auf dem Programm. Ein brisantes Derby, wie auch Flath weiß: „Der HSG Weschnitztal hat sich ja mittlerweile auch die SKG Bonsweiher angeschlossen. Und Spiele gegen die SKG waren immer sehr emotional“, erinnert sich der Erbacher Abteilungsleiter, der weiß, dass gegen die Weschnitztaler eine gute Leistung von Nöten sein wird, um dort zu bestehen.
In personeller Hinsicht werden die Erbacher auf Dario Schwiersch (Knie) und Oliver Kleinbauer (Leiste) verzichten müssen. Moritz Lulay, der zuletzt wegen einer Zahn-OP fehlte, wird hingegen wieder mit von der Partie sein. Ein weiteres Mal nicht dabei sein wird auch Trainer Jens Becker wegen einer länger geplanten Verpflichtung. Andreas Lulay und Martin Guthier werden erneut die Verantwortung auf der Bank tragen.
„Wir wollen mit einer starken Deckung von Beginn an das Kommando übernehmen“, gibt derweil HSG-Co-Trainer Kevin Urban die Marschrichtung für das Heimspiel vor.

Frauen 

Die Handballerinnen des SV Erbach blicken zur Zeit gerne auf die Tabelle der Bezirksoberliga: Auch nach sechs Spieltagen ist das Team von Trainer Jozef Skandik an der Spitze und damit deutlich über der eigenen Marschtabelle. Und Spiele wie der 29:24-Derbysieg gegen die HSG Fürth/Krumbach am vergangenen Wochenende lassen das Selbstvertrauen der jungen SVE-Mannschaft weiter steigen. Nun muss Erbach am Sonntag (15 Uhr) zur SG Egelsbach, die mit 4:6 Punkten nur auf Platz neun rangiert.

Quelle: Echo Online 07.11.2019

Erbach kann Pleite im Rahmen halten

Lampertheimer probieren beim 32:30 in der Männerhandball-Bezirksoberliga einiges aus. Die Tvgg Lorsch zeigt ebenfalls eine reife Leistung. Direktes Duell am Wochenende.


Von Erik Eichhorn und Marcus Essinger
Erbachs Paul Buschendorff will den Treffer erzwingen, Lampertheims Benjamin Eschenauer stellt sich ihm in den Weg. Foto: Dagmar Jährling

Erbachs Paul Buschendorff will den Treffer erzwingen, Lampertheims Benjamin Eschenauer stellt sich ihm in den Weg. (Foto: Dagmar Jährling)

Eine durchaus zu erwartende Heimniederlage gab es am Samstag für die Bezirksoberliga-Handballer des SV Erbach mit dem 30:32 (13:17) gegen Aufstiegsaspirant TV Lampertheim. Letztlich blieb das Ergebnis in Grenzen. Dass der Erfolg der Lampertheimer verdient war, daran gab es aber keine Zweifel. „Eigentlich spiegelt das Ergebnis den Spielverlauf nicht wirklich wider. Es war schon eine deutliche Angelegenheit für den TVL“, erklärte Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath. Erbach gestaltete die Partie nur in den ersten 20 Minuten offen, führte sogar 8:6. In der Schlussphase der ersten Halbzeit schlichen sich dann aber zunehmend Fehler ins Spiel der Gastgeber ein. Nach der Pause zogen die favorisierten Gäste die Zügel an und bis Mitte der zweiten Hälfte auf sieben Tore davon (19:26, 44.). „Ich bin mit unserer Leistung absolut zufrieden, weil wir das Spiel eigentlich immer kontrolliert haben“, lobte TVL-Trainer Achim Schmied. Auch, wenn die Gastgeber immer wieder herankamen, musste Schmied nicht um den Sieg zittern: „Wir haben dann in der zweiten Hälfte ein paar Dinge ausprobiert. Wenn es eng geworden wäre, hätten wir wieder zulegen können.“
Tore: Lukas Müller (11/7), Grabisch (5), Buschendorff (4), Luca Jordan (3), Grebe, Röder, Fabian Jordan (je 2), Rougelis (1)

SVE vor schwerer Auswärtsaufgabe

Ebenfalls vor einem schweren Spiel steht am Samstag (20 Uhr) der SV Erbach beim Tabellensechsten SG Arheilgen. Die SGA bezwang zuletzt die HSG Bensheim/Auerbach 26:21. Dennoch tut sich Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath schwer, die Arheilger einzuschätzen: „Arheilgen ist irgendwie eine Wundertüte. Völlig unterschiedliche Ergebnisse lassen eine Beurteilung des Leistungsvermögens nur schwer zu.“ Was den Erbachern Mut macht: In der vergangenen Saison gewannen sie trotz 13:18-Pausenrückstand noch 31:25. „Bei der SGA haben wir zuletzt ganz gut ausgesehen“, erinnert sich Flath, warnt aber auch: „Wir dürfen uns diesmal keine Schwächeperiode erlauben, müssen versuchen, das Spiel so lange wie möglich offen zu gestalten.“
Welches Personal Trainer Jens Becker am Samstag zur Verfügung steht, ist indes noch offen. Fragezeichen stehen hinter Dario Schwiersch, Lennart Grabisch und Luca Röder. Grabisch und Röder hatten dem SVE schon bei der 19:24-Niederlage in Lorsch gefehlt.

 

Die Brocken kommen noch

Eine grundsolide Leistung reichte den Handballern der Tvgg Lorsch in der Bezirksoberliga, um im Derby gegen den SV Erbach die Oberhand zu behalten. Durch den 24:19 (11:8)-Heimsieg bleiben die Lorscher verlustpunktfrei an der Tabellenspitze, aber Spielertrainer Dennis Rybakov will das nicht zu hoch aufhängen: „Das ist natürlich eine schöne Momentaufnahme. Aber wir wissen das auch richtig einzuschätzen. Unser Auftaktprogramm war machbar, die dicken Brocken kommen erst noch.“
Zu diesen dicken Brocken gehörte der SV Erbach am Sonntagabend nicht. So konnte Rybakov es sich sogar leisten, selbst keine Sekunde mitzuwirken und auch ansonsten viel durchzuwechseln. Die Grundlage zum Sieg legte Lorsch erneut in der Deckung und mit einem guten Rückzugsverhalten: „Wir verteidigen die Konter des Gegners zur Zeit richtig gut und lassen kaum leichte Tore zu“, lobt Rybakov die Disziplin seiner Mannschaft.
Aber auch die Erbacher waren nicht unzufrieden. „Mit dem Ergebnis können wir leben, die Lorscher sind sicher nicht unser Gradmesser“, sagte Abteilungsleiter Thomas Flath, der die Defensivarbeit lobte. Denn die 5:1-Abwehrformation gab der Tvgg so manche Nuss zu knacken. Ausbaufähig ist hingegen die Offensivleistung. 19 Tore sind nicht viel, „da wird es schwer, ein Spiel zu gewinnen.“ Einzig Paul Buschendorff fasste sich des Öfteren ein Herz, erzielte sieben Tore.
Lorsch begann dominant, auch wenn mit Sebastian Wachtel noch ein Leistungsträger fehlte, und geriet nie in Rückstand. Denn den Erbachern, ohne Luca Röder und Lenny Grabisch angetreten, fiel im Angriff nicht viel ein. Beim 8:2 und 9:3 (20.) hatte sich die Tvgg Lorsch bereits ein scheinbar komfortables Polster verschafft, das aber kurz nach der Pause wieder auf 11:9 geschmolzen war. „Dann haben wir aber wieder 20 Minuten Vollgas gegeben und die Entscheidung herbeigeführt“, so Rybakov mit Blick auf das 23:15 nach 52 Minuten, das schließlich vorentscheidend war.
„Das war ein sicherer Sieg, ohne zu glänzen. Nächste Woche gegen Siedelsbrunn müssen wir eine Schippe drauflegen“, blickte der Lorscher Trainer nach vorne. Die Erbacher indes treten am Samstag (26.) bei der „Wundertüte“ (Flath) SG Arheilgen an.
Tore: Buschendorff (7), Müller (7/4), Kleinbauer (2), Grebe, Rougelis, Lulay (je 1)