Höly mit viel Respekt vor SV Erbach

Derby der Frauenhandball-Bezirksoberliga steigt in Erbach. FSG Biblis/Gernsheim trifft einen Tabellennachbarn.


Spannung und viele Tore verspricht das Derby der Frauenhandball-Bezirksoberliga zwischen dem SV Erbach und der HSG Fürth/Krumbach. Die Erbacherinnen empfangen die HSG als Tabellenführer (7:3 Punkte), aber in der vergangenen Runde waren die Odenwälderinnen noch vor ihnen platziert und würden nur allzu gerne mit einem Sieg in der Mehrzweckhalle diese Hierarchie wiederherstellen.

Fürths neuer Trainer Franz-Josef Höly hat allerdings großen Respekt vor dem SVE: „Dort wird seit Jahren eine sehr gute Arbeit geleistet und die Mannschaft hat sich sehr gut entwickelt“, hat Höly beobachtet. Die Erbacherinnen von Trainer Jozef Skandik gehen mit viel Selbstvertrauen in das Derby: „Wir stehen besser da als wir es selbst vor der Runde erwartet haben“, sieht der Übungsleiter sein Team auf einer Erfolgswelle schwimmen.

SV Erbach trotzt einer „ungemütlichen Fankulisse“

HSG Langen – SV Erbach 26:31 (13:17)

Das Bezirksoberliga-Schlusslicht machte es den Erbacherinnen nicht leicht, aber das Team von Trainer Jozef Skandik zeigte eine grundsolide Leistung. „Langen hat es uns mit einer doppelten Manndeckung, teils sogar einer dreifachen, schwer gemacht, ein geordnetes Angriffsspiel aufzuziehen“, so Skandik. Dafür suchte Erbach immer wieder Eins-gegen-Eins-Aktionen, mit denen die nötigen Tore für eine sichere Führung erzielt werden konnten. „In der Deckung standen wir gut und das war die Grundlage für den Sieg“, meinte der SVE-Coach, der letztlich von einer guten, geschlossenen Mannschaftsleistung sprach. „Wir haben trotz einer sehr ungemütlichen Fankulisse ein gutes Spiel gemacht und recht wenige Fehler produziert“, so Skandik.

Tore: Selin Schneider (12/2), Anna Jordan (9/5), Anne Meffert (3), Desiree Bock, Hanna Lambert (je 2), Franziska Lulay, Lisa Pfeifer, Alina Gramlich (je 1)

Jetzt hat es auch den SV Erbach erwischt

TGS Walldorf – SV Erbach 27:18 (13:9)

Jetzt hat es die Handballerinnen des SV Erbach doch erwischt: Im vierten Spiel kassierte das Team von Trainer Jozef Skandik die erste Niederlage, unterlag bei der TGS Walldorf deutlich mit 18:27 (9:13). „Heute war für uns nichts drin“, musste der Coach zugeben: „Wir haben uns zu viele technische Fehler erlaubt und auch unsere Wurfauswahl war schlecht“, so Skandik.

Nach einem vielversprechenden Beginn (6:3, 15.) geriet Erbach beim 9:13 (29.) ins Hintertreffen. Nach der Pause verkürzten die Gäste auf 12:14, aber danach lief nichts mehr zusammen, und die Walldorferinnen zogen entscheidend auf 23:13 (52.) davon. „Die Niederlage fiel auf alle Fälle höher aus, als sie hätte sein müssen. Aber jetzt gilt es, dieses Spiel schnell wieder aus den Köpfen rauszubekommen“, will sich Skandik gar nicht lange mit der deutlichen Schlappe aufhalten.
Tore: Anna Jordan (9/3), Anne Meffert (3), Alina Gramlich (2), Selin Schneider (2/1), Julia Bernhardt, Hanna Lambert (je 1)

Männer und Frauen vor Auswärtsaufgaben

Männer I

Derbyzeit ist auch beim SV Erbach: Die Handballer aus dem Heppenheimer Stadtteil fahren am Sonntagabend (18 Uhr) zum Tabellenführer Tvgg Lorsch. Keine Frage, die Mannschaft aus der Klosterstadt ist bislang das Team der Stunde in der Bezirksoberliga. Vier Spiele und vier Siege katapultierten die Lorscher auf Tabellenplatz eins. Und das auch völlig zurecht und keineswegs überraschend, wie Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath betont: „Nein, das überrascht mich wirklich nicht. Ich habe schon vor der Saison gesagt, dass ich die Tvgg am Ende der Runde ganz vorne erwarte.“ Auf seine Mannschaft, das weiß Flath ganz genau, warte am Sonntag eine „große Herausforderung“, bei der eine Topleistung nötig sein wird, um zu bestehen. Die Handballer der Tvgg Lorsch sind das einzige Team, das noch keine Minuspunkte auf dem Konto hat. „Wir haben die große Chance, uns vorerst weit vorne zu etablieren“, blickt Dennis Rybakov mit großer Freude auf die Tabelle, will den derzeitigen Höhenflug aber auch nicht überbewerten. Der Spielertrainer wird gegen Erbach auch wieder dabei sein, nachdem er zuletzt beim 25:23-Erfolg gegen Bensheim beruflich verhindert war. Rybakov wurde allerdings von Pascal Kärchner hervorragend vertreten, doch der Spielmacher ist froh, sich nun wieder einzig und alleine auf seinen Job auf dem Spielfeld konzentrieren zu können. „Etwas aufgeregt war ich vor dem Spiel schon“, gibt Kärchner zu. Aber das legte sich schnell, zumal seine Mitspieler ihm die Sache auch leicht machten: „Alle haben super mitgezogen. Keine Entscheidung wurde in irgendeiner Form in Frage gestellt. Die Jungs haben die Konstellation total akzeptiert“, freute sich der erfahrene Rückraum-Akteur. Dass seine Lorscher nun ganz oben stehen, ist für ihn aber auch eher eine Momentaufnahme: „Natürlich haben wir vier gute Spiele gemacht und dabei auch Mannschaften geschlagen, die durchaus gut sind. Aber die ganz dicken Brocken kommen noch.“
Eine tolle Momentaufnahme ist derweil der erste Platz im Klassement für die Handballerinnen des SV Erbach. „Tatsächlich stehen wir besser da, als wir selbst erwartet haben“, gibt SVE-Trainer Jozef Skandik vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (18 Uhr) bei der TGS Walldorf zu.

Derbyzeit in der Handball-BOL | Männer & Frauen

Derbyzeit ist auch beim SV Erbach: Die Handballer aus dem Heppenheimer Stadtteil fahren am Sonntagabend (18 Uhr) zum Tabellenführer Tvgg Lorsch. Keine Frage, die Mannschaft aus der Klosterstadt ist bislang das Team der Stunde in der Bezirksoberliga. Vier Spiele und vier Siege katapultierten die Lorscher auf Tabellenplatz eins. Und das auch völlig zurecht und keineswegs überraschend, wie Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath betont: „Nein, das überrascht mich wirklich nicht. Ich habe schon vor der Saison gesagt, dass ich die Tvgg am Ende der Runde ganz vorne erwarte.“ Auf seine Mannschaft, das weiß Flath ganz genau, warte am Sonntag eine „große Herausforderung“, bei der eine Topleistung nötig sein wird, um zu bestehen. Die Handballer der Tvgg Lorsch sind das einzige Team, das noch keine Minuspunkte auf dem Konto hat. „Wir haben die große Chance, uns vorerst weit vorne zu etablieren“, blickt Dennis Rybakov mit großer Freude auf die Tabelle, will den derzeitigen Höhenflug aber auch nicht überbewerten. Der Spielertrainer wird gegen Erbach auch wieder dabei sein, nachdem er zuletzt beim 25:23-Erfolg gegen Bensheim beruflich verhindert war. Rybakov wurde allerdings von Pascal Kärchner hervorragend vertreten, doch der Spielmacher ist froh, sich nun wieder einzig und alleine auf seinen Job auf dem Spielfeld konzentrieren zu können. „Etwas aufgeregt war ich vor dem Spiel schon“, gibt Kärchner zu. Aber das legte sich schnell, zumal seine Mitspieler ihm die Sache auch leicht machten: „Alle haben super mitgezogen. Keine Entscheidung wurde in irgendeiner Form in Frage gestellt. Die Jungs haben die Konstellation total akzeptiert“, freute sich der erfahrene Rückraum-Akteur. Dass seine Lorscher nun ganz oben stehen, ist für ihn aber auch eher eine Momentaufnahme: „Natürlich haben wir vier gute Spiele gemacht und dabei auch Mannschaften geschlagen, die durchaus gut sind. Aber die ganz dicken Brocken kommen noch.“

Der SV Erbach schaut derweil gerne auf die Tabelle

Eine tolle Momentaufnahme ist derweil der erste Platz im Klassement für die Handballerinnen des SV Erbach. „Tatsächlich stehen wir besser da, als wir selbst erwartet haben“, gibt SVE-Trainer Jozef Skandik vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (18 Uhr) bei der TGS Walldorf zu.

Quelle: Echo Online 17.10.2019

Unverhofft guter Start des SV Erbach

Als Tabellenführer gehen die Bezirksoberliga-Handballerinnen des SV Erbach in die Pause. Mit 5:1 Punkten und dem besten Torverhältnis haben die Spielerinnen von Trainer Jozef Skandik die eigenen Erwartungen bislang übertroffen.


Der Coach will trotz des gelungenen Starts nicht in allzu große Euphorie verfallen, wie er nach dem 42:35 (22:14)-Erfolg gegen die SG Arheilgen betonte: „Wir nehmen diese Position gerne so hin. Das war aber definitiv zu Saisonbeginn nicht geplant. Der Start verlief besser, als wir das für diese Zeit geplant hatten“, so Jozef Skandik. Gegen Arheilgen entwickelte sich von Beginn an eine tempo- und torreiche Partie, die beiden jungen Mannschaften vernachlässigten etwas die Defensive, dafür fielen Treffer im Halbminuten-Takt. Besonders die Erbacherinnen fanden durch schnelle Passkombinationen und druckvolle Eins-gegen-Eins-Aktionen immer wieder die Lücken. Nach dem 6:5 setzte sich die Skandik-Mannschaft auf 12:8 (14.) ab und baute den Vorsprung auf 20:11 (25.) aus.
Obligatorischer Durchhänger, dann läuft es wieder
Nach der Pause leistete sich der SVE den fast schon obligatorischen Durchhänger, Arheilgen verkürzte mehrfach auf drei Tore und durfte letztmals beim 22:25 (39.) auf einen Punktgewinn hoffen. Danach lief das Erbacher Spiel wieder wie am Schnürchen und beim 29:23 (42.) waren die Verhältnisse wieder geradegerückt. „Insgesamt war das eine tolle Mannschaftsleistung mit vielen Torschützinnen und einer guten Stimmung innerhalb des Teams“, meinte Skandik danach. Mit der Zahl der erzielten Treffer war der Trainer natürlich sehr zufrieden, gab aber auch zu: „Es wäre schon schön gewesen, ein paar Gegentore weniger zu kassieren.“ Dies zeige aber auch die Qualität Arheilgens, doch an diesem Abend waren die Erbacherinnen den entscheidenden Tick besser.

SV Erbach gegen SG Arheilgen in Bestbesetzung

Der SV Erbach ist gut aus den Startlöchern gekommen. Nach dem Erfolg gegen Bieberau-Modau kann Trainer Jozef Skandik auch mit dem 24:24 vom vergangenen Wochenende gegen Siedelsbrunn sehr gut leben. Jetzt soll im Heimspiel gegen die SG Arheilgen (Sonntag, 18 Uhr) wieder ein Sieg eingefahren und damit der Platz in der vorderen Tabellenhälfte untermauert werden. Den Erbacherinnen spielt in die Karten, dass sie wieder in Bestbesetzung antreten können: Die zuletzt vermissten Leistungsträgerinnen Desiree Bock und Anna Jordan sind wieder dabei. Für Bock ist es das Saisondebüt, Jordan zeigte schon mit ihren zehn Treffern gegen Bieberau/Modau, wie wichtig sie für ihr Team ist. Mit den beiden ist das junge SVE-Team noch schwerer auszurechnen, und entsprechend steigen auch die Chancen im Spiel gegen Arheilgen, das aber schon mit einem 29:26-Sieg gegen Fürth/Krumbach aufhorchen ließ. „Die Mannschaft ist gut drauf und will zwei Punkte“, strahlt Skandik Zuversicht aus.

Steigerung nach der Pause

Der Saisonstart des SV Erbach in der Frauenhandball-Bezirksoberliga ist nach Anlaufschwierigkeiten geglückt. 


Dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte ist der Saisonstart des SV Erbach in der Frauenhandball-Bezirksoberliga geglückt. Die HSG Fürth/Krumbach unterlag mit einer Rumpfmannschaft, während die FSG Biblis/Gernsheim den zweiten Saisonsieg feierte.

HSG Bieberau – SV Erbach 24:31 (11:13). „Wir waren nicht direkt bei 100 Prozent“, meinte Erbachs Übungsleiter Jozef Skandik, „haben uns dann aber gesteigert und verdient gewonnen“. Besonders die Deckung stand nach dem 7:10 (23.) besser, und schon zur Pause führte der SVE mit 13:11. Nach dem Seitenwechsel bauten die Erbacherinnen dann ihre Führung allmählich aus und hatten nach dem 23:18 (51.) auch den längeren Atem und gewannen noch deutlich mit 31:24. „Ein guter Rückhalt waren auch unsere Torhüterinnen Ann-Katrin Lies und Linsa Schneider, die sechs von zehn Strafwürfen pariert haben“, lobte Skandik.
Tore: Selin Schneider (10), Anna Jordan (10/4), Hanna Lambert (4), Anne Meffert (2), Katrin Lambert, Lisa Pfeifer, Kim Schneider, Franziska Lulay, Carla Gramlich (je 1)

SV Erbach feiert traditionellen Saisonabschluss

Die SVE-Handballer haben am Samstag in der Mehrzweckhalle ein volles Programm zu absolvieren. Drei Mannschaften sind am letzten Heimspieltag dieser Saison im Einsatz.


Auf einen Heimspiel-Samstag freuen sich die Handballfreunde des SV Erbach. Während die Bezirksoberliga-Männer ab 19.15 Uhr die SG Arheilgen in der Mehrzweckhalle empfangen, haben es die Bezirksoberliga-Frauen ab 17 Uhr mit der ESG Crumstadt/Goddelau zu tun. Bereits um 15 Uhr spielen die C-Liga-Männer des SVE II gegen die SG Egelsbach.
Es ist Tradition in Erbach, dass das letzte Heimspiel-Wochenende mit einem geselligen Beisammensein bei Freibier und Essen im Anschluss an das Spiel der ersten Männermannschaft endet. Doch bis es soweit ist, stehen noch dreimal 60 Minuten Handball für die Erbacher an.
Für die Bezirksoberliga-Männer geht es darum, sich mit einem guten Gefühl aus einer über weite Strecken durchaus ordentlichen Saison zu verabschieden. Das Hinspiel in Arheilgen gewannen die Erbacher nach Fünf-Tore-Pausenrückstand noch mit 31:25. „Es wäre schön, wenn wir an die Leistung der zweiten Halbzeit bei der SGA anknüpfen könnten und ein ähnliches Ergebnis wiederholen“, sagt Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath. Die Tatsache, dass es für beide Mannschaften in sportlicher Hinsicht um nicht mehr viel geht, könne aber, so Flath, zu einem lockeren und auch sehenswerten Handballspiel führen.
In personeller Hinsicht dürfte dem Trainergespann Andreas Lulay und Nemanja Skrobic bis auf die Langzeitverletzten alle Mann zur Verfügung stehen.
Wenn die Frauen zuvor gegen Crumstadt/Goddelau spielen, sehen die Zuschauer eine Mannschaft, für die noch jede Menge auf dem Spiel steht. Die Gäste brauchen im Kampf um die Meisterschaft noch jeden Punkt. „Crumstadt ist natürlich haushoher Favorit – sowohl gegen uns, als auch im Kampf um den Titel“, glaubt SVE-Trainer Jozef Skandik.
Skandik bleibt, Kader erhält Blutauffrischung


Während die Saison auf der Zielgeraden ist, sind auch die Planungen für die nächste Spielzeit nahezu abgeschlossen: Skandik wird Trainer der Erbacherinnen bleiben, auch der Kader verändert sich kaum. Zudem werden dringend benötigte Ergänzungen kommen: Nachdem im Jahrgang 2001 keine Jugendspielerinnen vorhanden waren und entsprechend letzte Runde kein Nachwuchs ins Frauenteam aufrückte, kommen nun wieder Spielerinnen des Jahrgangs 2002 aus der A-Jugend zur Blutauffrischung heraus.