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Der Bezirksoberligist verliert, die Konkurrenz punktet / Die Routiniers sind diesmal nicht dabei

Es war nicht das Wochenende des SV Erbach: Selbst verlor der Handball-Bezirksoberligist bei der ESG Erfelden mit 25:29 (12:11), dazu punktete die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt, allen voran der Tabellenletzte TGB Darmstadt.

„Diese Saison wird bis zum letzten Spieltag eine ganz enge Kiste. Wir müssen diese Niederlage so schnell wie möglich abhaken und uns nun auf die nächsten Aufgaben konzentrieren“, erklärte Andreas Lulay vom SV Erbach, der in Erfelden sah, dass für seine Mannschaft, die ohne ihre Routiniers antrat, durchaus mehr drin war. „Es ist wie so oft in den vergangenen Wochen. In den entscheidenden Situationen fehlen uns die Abgeklärtheit und die Ruhe im Angriffsspiel“, sagte Lulay, der in der Anfangsphase zunächst einen konzentrierten SVE sah, der nach wenigen Minuten 4:1 in Führung lag. „Wir hatten in den ersten 30 Minuten genügend Gelegenheiten, uns weiter abzusetzen, haben diese Chancen aber nicht genutzt“, kritisierte Lulay. Erfelden glich in der 22. Minute aus.

Zwar gelang Lukas Müller der erste Treffer der zweiten Halbzeit. In der Folge fanden aber die Gastgeber besser ins Spiel. Das drückte sich in einer 22:19-Führung zehn Minuten vor dem Ende aus.

„Uns hat diesmal ein Spieler gefehlt, der die Partie lenkt, in den wichtigen Situationen das Tempo rausnimmt oder auch mal entsprechend anzieht“, sagte Lulay. Dennoch habe die Mannschaft wieder alles gegeben und bis zum Schluss versucht, die Niederlage abzuwenden.

Tore: Müller (9/3), Weis (6), Schwiersch (5), Grabisch, Röder (je 2), Meffert (1)

Quelle: Echo Online 27.03.2018

621 Mitglieder im Alter zwischen 91 Jahren und acht Monaten hatte der SV Erbach (SVE) mit Ablauf von 2017. Ein Plus von 21 Mitgliedern. Und der positive Trend geht weiter: In diesem Jahr gibt es bereits jetzt 20 Neuanmeldungen zu verzeichnen. Das spricht für die gute Arbeit, die man beim SVE macht. Bei der Hauptversammlung des Sportvereins (wir haben berichtet) standen Vorstandswahlen an.

Nach langjähriger Vorstandsarbeit wurden Jens Rodenheber, Manfred Schäfer und Marga Bräuer von Thomas Lulay verabschiedet. (v.l.n.r.)

Vorsitzender Thomas Lulay wurde bestätigt, sein Vize Jens Rodenheber stellte sich nach 16 Jahren nicht mehr zur Wahl. Auf ihn folgte Karin Hörr. Rechner Michael Helfert bleibt im Amt. Auf Schriftführer Manfred Schäfer, der 14 Jahre im Amt war, folgte Linda Schneider, die auch das Amt der Pressewartin innehat. Thomas Flath wurde als Abteilungsleiter Handball ebenso bestätigt wie die für die Handball-Damen verantwortliche Desiree Bock. Auch Jugendwart Gregor Lenhardt wurde wiedergewählt. Nach 42 Jahren im Vorstand schied Marga Bräuer als Verantwortliche für die Gymnastik-Damen aus. Ursula Schumacher übernimmt ihre Aufgaben. Beisitzer bleiben Walter Holzer und Dieter Lulay.


EHRUNGEN
Seit 70 Jahren ist Bruno Jäger Mitglied, Walter Holzer und Hans Mang sind seit 50 Jahren dabei. Seit 40 Jahren halten Peter Dattge, Helmuth Endres, Lilo Endres, Beate Jordan, Sabine Lulay, Claudia Meffert und Markus Rothermel dem SVE die Treue. 25 Jahre gehören Ulrike Blesing, Willi Kaufmann, Ann-Kathrin Lies, Marcus Vock und Selina Kalt dem Verein an.


Digitale Spielberichte erfreuen Fans

In seinem Jahresbericht erinnerte Thomas Lulay an die Fastnachtsveranstaltungen, das Handball-Jugend-Camp an Ostern, das Sommer-Turnier und die Jahresabschlussfeier. In der vergangenen Saison wurde der digitale Spielbericht eingeführt – gut für die Fans, die Spiele nicht in der Halle verfolgen konnten. So waren sie jederzeit live up to date. Für die Teams am Zeitnehmertisch bedeutete das mehr Arbeit, für den Verein, dass drei Laptops angeschafft werden mussten. Ein Renner ist die Vereins-App.

Thomas Flath, Leiter der Handballabteilung blickte zurück auf eine schwierige Saison mit dem Verlust von Trainer und Leistungsträgern. Derzeit kämpft die erste Herren-Mannschaft um den Klassenerhalt, konnte am Wochenende einen wichtigen Sieg einfahren. Man ist aktuell noch immer auf der Suche nach einem Trainer und zwei erfahrenen Rückraumspielern. Das Problem: Allein im Kreis suchen fünf weitere Clubs einen Coach.

Die Damen, so berichtete Desiree Bock, sind derzeit achte. Neu gegründet wurde eine zweite Damen-Mannschaft, die jedoch nicht am regulären Spielbetrieb teilnimmt. 125 aktive Jugendliche sind beim SV Erbach am Ball. 25 Trainer kümmern sich um den Nachwuchs, der in neun Mannschaften auf Punktejagd geht. Das seien 130 Handballspiele pro Saison davon 65 Heimspiele, bei denen Schiedsrichter und Zeitnehmer gestellt werden müssten. Alleine montags tummeln sich 80 Kinder mit zwölf Trainern in der Mehrzweckhalle, „die für den Verein Gold wert ist“, wie Lenhardt unterstrich. Nicht nur Handball wird gemeinsam gespielt: Wichtig sei die Balance zwischen Leistung und Miteinander, so Jugendwart Gregor Lenhardt. Auf eine Jugendspielgemeinschaft mit einem anderen Handballclub will man in diesem und nächsten Jahr verzichten.

Quelle: Echo Online 21.03.2018

Als eine Nummer zu groß entpuppte sich erwartungsgemäß die TGB Darmstadt für die Handballerinnen des SV Erbach. Mit 26:40 (8:21) unterlag das Team von Trainer Jozef Skandik dem verlustpunktfreien Bezirksoberliga-Spitzenreiter. „Darmstadt steht zurecht ganz oben, hat eine stark besetzte Bank und spielt richtig gut“, lobte Skandik

Nur bis zum 4:6 durch Laura Schäfer (8.) hielten die Erbacherinnen mit, dann nutzte Darmstadt jede Unachtsamkeit und jeden Ballverlust des SVE. Beim 8:21 zur Pause war die Entscheidung bereits gefallen. Über 27:15 (41.) und 33:20 (50.) ließ die TGB nichts anbrennen, feierte den 17. Sieg im 17. Saisonspiel.

Da es bis zu drei Absteiger, fast sicher zumindest zwei, gibt – abhängig von der Zahl der Teams, die aus der Landesliga in die Bezirksoberliga kommen – muss noch die halbe Liga bangen. Erbach hat gerade zwei Punkte Vorsprung auf den Vorletzten Biblis/Gernsheim. „Für uns gilt es in den letzten sechs Spielen. Wir brauchen Siege“, so Skandik. Allerdings wartet am Wochenende mit dem Crumstadt-Bezwinger Egelsbach noch eine hohe Hürde.

Tore: Laura Schäfer (8), Anna Jordan (7/2), Nina Sauer (6), Selin Schneider (2), Anne Schneider, Anna Staffa, Desiree Bock (je 1)

Die großen Feld-Handball-Turniere des SV Erbach sind längst Geschichte: 2012 stieg auf dem Sportplatz das letzte seiner Art. Trotzdem war das dortige Vereinsheim auch danach ein beliebter Treffpunkt – nicht nur zum Feiern – bis es in der Nacht zum Ostermontag im Jahr 2015 niederbrannte. Mitte der 1970er Jahre hatte man von Vereinsseite begonnen, das Gebäude in Eigenregie zu errichten, es nach und nach zu erweitern. Unzählige Arbeitsstunden und viel Herzblut steckten in dem Gebäude. Am vergangenen Wochenende kam im Rahmen der Jahreshauptversammlung des SVE das endgültige Aus für alle Wiederaufbaupläne.

Noch bei der letzten Mitgliederversammlung hatte man sich vorgenommen, nach preisgünstigen Möglichkeiten für einen Ersatz zu schauen. Doch in den letzten Monaten wurde eines klar: Die wirtschaftlichen Unwägbarkeiten würden zu groß, zudem stand man vor einer unklaren rechtlichen Situation, was das anstehende Verlegen von Leitungen anbetraf. So wäre etwa der Bau einer neuen Wasserleitung schon aus Gründen des Brandschutzes vonnöten gewesen.

Die Entscheidung, so Thomas Lulay vor der Abstimmung der Vereinsmitglieder über diesen Antrag des Vorstandes, habe man sich nicht leicht gemacht. Was geschehe, falls der SVE in fünf oder zehn Jahren nicht mehr so gut da stehe wie bisher? Wer trägt die Folgekosten? Ganz abgesehen davon, dass für eine angestrebte finanzielle Obergrenze von rund 25 000 Euro kein Neubau zu haben gewesen wäre – dafür gebe es nicht einmal eine Wasserleitung. Das Geld aus der Versicherungszahlung soll nun anderen Projekten im Verein zugutekommen.

Ortsvorsteherin Ulla Hammann bedauerte den Entschlussvorschlag, kann ihn aber nachvollziehen. Sie hofft nun, dass die Stadt eine gute Lösung für den Sportplatz findet, damit dieser nicht gänzlich verwaist. Auch Manfred Bräuer, Vorsitzender des Erbacher Fördervereins, zeigte sich traurig, sah aber den geeigneten Zeitpunkt für eine endgültige Entscheidung ebenfalls gekommen. Mit einer Gegenstimme und zehn Enthaltungen wurde der Antrag des Vorstandes schließlich schweren Herzens positiv beschieden.

Gelände wird an die Stadt zurückgegeben

Das bedeutet nun, dass ab dem Frühjahr unter anderem die noch vorhandenen Duschcontainer abgerissen werden. Die gesamte vom SVE gepachtete Fläche wird vonseiten des Sportvereins renaturiert und zurückgegeben. Das Gelände, das der Stadt Heppenheim gehört, wird nicht mehr benötigt.

Quelle: Echo Online 20.03.2018

Wiegand, Hörr und Maurer haben ihren Anteil am 32:26 über Siedelsbrunn/Wald-Michelbach / 250 Zuschauer

Einen unerwartet deutlichen Heimsieg feierte am Samstagabend der SV Erbach. Die Bezirksoberliga-Handballer bezwangen die HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach mit 32:26 (15:12). Der zweite Sieg binnen einer Woche sorgte dafür, dass die Mannschaft von Trainer Jozef Skandik nur noch zwei Punkte hinter dem Drittletzten SKG Roßdorf II liegt, der Klassenerhalt wieder in greifbare Nähe gerückt ist. Kein Wunder also, dass die Zufriedenheit groß war, als die Schlusssirene in der Mehrzweckhalle das Derby beendete.

Der Sieg für die abstiegsbedrohten Gastgeber war vor knapp 250 Zuschauern verdient. „Vielleicht ist der Erfolg ein bis zwei Tore zu hoch ausgefallen. Trotzdem war es eine absolut überzeugende Mannschaftsleistung“, freute sich SVE-Abteilungsleiter Thomas Flath, dessen Mannschaft in diesem wichtigen Spiel wieder auf die Dienste der Routiniers Timo Wiegand, Steffen Hörr und David Maurer bauen konnte. Wie wichtig diese erfahrenen Akteure für das junge Erbacher Team sind, zeigt ein Blick auf die Torschützenliste. Wiegand erzielte zehn, Hörr sieben Tore. „Nicht nur aufgrund ihrer Treffer helfen sie uns ungemein. Vor allem der Abwehr verleihen sie Stabilität. So war unsere Defensive der Schlüssel zu diesem Erfolg“, erklärte Flath.

Erbach begann nervös, lag nach zehn Minuten 2:6 hinten. Doch von Minute zu Minute beruhigte sich das SVE-Spiel. Andrej Grebe traf in der 18. Minute zum 6:6, kurz darauf erzielte Steffen Hörr die erste Führung. Diese sollten die Gastgeber bis zum Ende nicht mehr aus der Hand gaben.

Der zweite Abschnitt begann aus Sicht der Erbacher optimal. Von 17:12 setzten sie sich binnen weniger Minuten auf 19:14 ab. Zwar gelang den Odenwäldern in der 53. Minute durch ihren treffsichersten Spieler, Daniel Benz, der Anschluss (26:25), in der Schlussphase sorgten vier Tore in Folge dann aber für die Entscheidung. Den Schlusspunkt setzte Steffen Hörr.

„Das war schon ein richtig gutes Spiel von uns. Unsere gute Abwehrleistung und das starke Positionsspiel im Angriff waren ausschlaggebend“, bilanzierte Flath, der zudem die kämpferische Einstellung lobte.

Tore: Wiegand (10/2), Hörr (7), Müller (5/1), Grebe, Schwiersch (je 3), Weis (2), Fischer, Jordan (je 1)

Quelle: Echo Online 19.03.2018

Heimspielzeit für den SV Erbach: Die Bezirksoberliga-Handballer empfangen am Samstag (19.15 Uhr) zum Derby die HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach.

Die Erbacher genossen nach dem wichtigen Erfolg bei der TGB Darmstadt (25:20) kurz den Blick auf die Tabelle und den Sprung auf den vorletzten Platz. Doch spätestens seit Dienstagabend gilt die ganze Konzentration dem Heimspiel gegen die Spielgemeinschaft aus dem Odenwald.



„Natürlich ist es schön, dass wir nach langer Zeit die Rote Laterne abgeben konnten. Nun zählt für uns aber die Vorbereitung auf die nächste Partie“, erklärt Abteilungsleiter Thomas Flath, der ein heißes Derby erwartet und jede Menge Respekt vor der HSG hat. „Siedelsbrunn/Wald-Michelbach hat sich personell gut ergänzt und vor allem im Rückraum viel Potenzial“, weiß Flath und verweist auch auf das starke Kreisspiel der Odenwälder: „Wir müssen diszipliniert arbeiten und dürfen uns nicht allzu viele Fehler erlauben.“

Zuschauerunterstützung als wichtiger Faktor

Das Selbstvertrauen bei der jungen Erbacher Mannschaft ist nach dem jüngsten Auswärtserfolg auf alle Fälle gestärkt. Das gilt es nun mit in das Heimspiel zu nehmen. Ein wichtiger Faktor dürfte dabei wieder den Fans zukommen, die ihren SVE zuletzt in Darmstadt lautstark unterstützten. „Das hat die Mannschaft natürlich vernommen und war sehr dankbar dafür“, sagt Thomas Flath, der neben der Unterstützung der Zuschauer gegen Siedelsbrunn/Wald-Michelbach auch auf eben solche auf dem Parkett hofft. Ob am Samstag die erfahrenen Spieler wie Florian Roßmann, David Maurer oder Steffen Hörr wieder dabei sind, wird sich zeigen. „Die Bereitschaft, uns auch in diesem Spiel zu helfen, ist da, steht aber noch nicht endgültig fest“, berichtet der Abteilungsleiter.

Die Erbacher C-Liga-Männer empfangen am Sonntag (18 Uhr) den TV Seeheim in der Mehrzweckhalle.

Quelle: Echo Online 15.03.2018

Schlusslicht reicht die Rote Laterne weiter / Starke Abwehr, überzeugende Teamleistung

Die Steine, die Spielern, Trainer und Verantwortlichen des SV Erbach vom Herzen gefallen sind, waren groß. Das Schlusslicht der Handball-Bezirksoberliga gewann beim Tabellenvorletzten TGB Darmstadt mit 25:20 (11:10), gab den letzten Platz an die TGB ab. „Das ist für den Kopf natürlich sehr wichtig. Nun gehen wir gestärkt und motiviert die nächsten Aufgaben an“, sagte Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath.

„Das war eine absolut überzeugende Teamleistung“, freute sich Flath: „Die Defensive und ein überzeugender Torhüter Bastian Flath haben den wichtigen Erfolg sichergestellt.“

Den einzigen Rückstand (0:1) verkraftete Erbach gut, in der siebten Minute lag das Team von Trainer Jozef Skandik mit 4:1 vorne. Bis zur Pause hielten die Gastgeber das Spiel noch weitgehend offen, ehe der SVE, angetrieben von zahlreichen und lautstarken Fans, den Grundstein zum ersten Auswärtssieg im zehnten Versuch legte. Über 15:10 (35.) und 18:12 (41.) bauten die Gäste den Vorsprung auf 22:15 aus (50.). „Diese Phase war entscheidend. Wir haben es geschafft, das Spiel ohne Hektik zu Ende zu bringen“, erklärte Flath, der sich zudem über personelle Verstärkungen freute.

Die Routiniers David Maurer, Florian Roßmann und Steffen Hörr trugen sich nicht nur in die Torschützenliste ein, mit ihrer Erfahrung schafften sie es, Ruhe ins Spiel zu bringen und die junge Erbacher Mannschaft zu führen.

Tore: Maurer (5/4), Schwiersch (5), Müller (3/1), Hörr (3), Röder, Weis, Roßmann (je 2), Lies, Jordan, Buschendorff (je 1)

Quelle: Echo Online 13.03.2018

Die Handballerinnen des SV Erbach verkauften sich beim Tabellendritten der Bezirksoberliga, der HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden II, sehr teuer. Sie verlangtem dem haushohen Favoriten alles ab, mussten sich am Ende aber doch mit 24:29 (11:16) geschlagen geben. „Mit etwas mehr Glück und Konzentration und einer besseren Trefferquote wäre sogar ein Punktgewinn möglich gewesen“, war SVE-Trainer Jozef Skandik mit dem Auftritt seiner Mannschaft durchaus zufrieden.

Im ersten Abschnitt blieb Erbach über 5:7 und 7:9 (20.) und 8:10 dran, kassierte dann aber kurz vor der Pause noch einige unnötige Gegentreffer und musste mit einem Vier-Tore-Rückstand in die Kabine gehen. Nach dem Wiederanpfiff erwischte Weiterstadt den besseren Start, baute seine Führung auf 20:14 (36.) und 24:15 (40.) aus, doch die Erbacherinnen gaben sich noch nicht geschlagen.

Basierend auf eine gute Deckung kämpfte sich die Skandik-Sieben wieder auf 22:24 (50.) heran und schnupperte auch nach dem Treffer zum 24:27 durch Anna Jordan fünf Minuten vor dem Ende an einem Punktgewinn. Allerdings lief in der Schlussphase nichts mehr zusammen: Während der SVE Wurfpech hatte, erhöhte Weiterstadt bis zum 29:24-Endstand.

Tore: Anna Jordan (9/4), Anne Schneider, Selin Schneider (je 4), Desiree Bock, Laura Schäfer, Nina Sauer (je 2), Lisa Pfeifer (1).

Quelle: Morgen Web 13.03.2018

Mini-Turnier

Der SV Erbach richtete am vergangenen Sonntag (11.03.2018) zum wiederholten Mal erfolgreich ein Handball-Mini-Spielfest aus. An dem Turnier nahmen insgesamt 5 Mini-Mannschaften der Jahrgänge 2009 und jünger aus dem Handballbezirk Darmstadt teil. Neben den Gastgebern vom SV Erbach nahmen die Mannschaften vom HC VfL Heppenheim (2), der HSG Fürth/Krumbach, der HSG Dornheim/Groß-Gerau sowie der HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden an dem Mini-Turnier teil. Gespielt wurde auf dem kleineren Spielfeld in der Spielform „4+1“. Die Ergebnisse waren zweitrangig, an oberster Stelle stand der Spaß am Spiel und den Handballjüngsten möglichst viel Spielpraxis zu vermitteln. Die Mini´s gingen sehr motiviert und engagiert zu Werke und wurden von den Mitspielern und den über 200 anwesenden Familien und Fans lautstark angefeuert. Vor allem die grosse Laufbereitschaft und der unbändige Einsatzwille der Handball-Jüngsten wusste zu überzeugen.  Schöne Passkombinationen und zahlreiche Tore begeisterten die Trainer und Anwesenden. Abgerundet wurde der Handballvormittag durch eine Siegerehrung bei der tolle Überraschungen, Urkunden und Süssigkeiten auf jeden Teilnehmer warteten. Die Handball-Minis vom SV Erbach trainieren jeden Freitag von 15:00 bis 16:30 Uhr in der Mehrzweckhalle in Erbach-Heppenheim. Wer Lust und Interesse am Handballsport hat, ist herzlich eingeladen mal vorbeizuschauen.


Weibliche C-Jugend: JSGwC Heppenheim/Erbach – TuS Griesheim 14:33 (7:17)

Auch im letzten Spiel der Saison fand das Team nicht mehr in die Spur und konnte erneut nicht an die gute Leistung der Hinrunde anknüpfen. Gegen den Tabellenzweiten hatte die JSG von Beginn an Probleme im Angriff und kam mit der beweglichen Abwehr nicht zurecht. Nach dem Seitenwechsel lief es für die Gastgeber besser und das Team zeigte sich torgefährlicher. Bis Mitte der zweiten Hälfte konnte der 10-Tore Abstand gehalten werden, doch dann wurde Erbachs beste Torschützin Julia Bernhardt, durch die aggressive Spielweise der Gegner außer Gefecht gesetzt. Durch diese Spielweise gab es gar eine Rote Karte auf Seiten der Gäste, die allerdings auf Grund ihrer restlichen Leistung verdient gewannen.

Tore: Julia Bernhardt (6/2), Emelie Schmitt (4), Nadja Helmling (2), Jenny Pfeiffer (1), Elisabeth Marx (1)


Männliche D-Jugend: SV Erbach – JSGmD Langen/Egelsbach 21:25 (10:15)

In einem Spiel auf technisch hohem Niveau, zeigten die Gastgeber eine sehr gute Leistung und konnten gut mit dem jetzigen Bezirksoberliga-Meister mithalten. Leider verpassten die Erbacher die Anfangsphase und mussten ab diesem Zeitpunkt einem 5-Tore-Vorsprung der Gäste hinterher laufen. Doch der Kampfgeist der Jungs lies nicht nach und so gelang nach dem Seitenwechsel sogar der Ausgleich. Doch die Aufholjagd kostete viel Kraft und so konnten die Gäste am Ende ihre verlustpunktfreie Meisterschaft. Das Erbacher Team belegt am Ende der Saison einen guten vierten Tabellenplatz und ist sogar punktgleich mit dem Tabellendritten.

Tore: Louis Maurer (8/1), Lennart Würsching (5), Konstantin Bänsch (5/1), Christian Waldi (2), Leon Bernhardt (1)

Quelle: LS

Wegweisendes Auswärtsspiel des Letzten beim Vorletzten

Vor einem wegweisenden Auswärtsspiel steht am Samstagabend (19.30 Uhr) der SV Erbach. Das Schlusslicht der Handball-Bezirksoberliga reist zum Vorletzten TGB Darmstadt.

„Jetzt gilt’s!“ Thomas Flath, Abteilungsleiter des SV Erbach, möchte gar nicht lange drumherum reden. Die Auswärtspartie bei den Bessungern ist für die Mannschaft aus dem Heppenheimer Stadtteil ein Endspiel. 5:31 Punkte weisen derzeit beide Teams auf, Erbach bekommt wegen fehlender Schiedsrichter aber noch einen Punkt abgezogen. Mit einem Sieg könnte sich der SVE also an der TGB vorbeischieben und einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.



Kurios: Die Darmstädter gewannen keines der vergangenen neun Spiele. Der letzte zweifache Punktgewinn, und zugleich der einzige in dieser Saison, datiert vom 28. Oktober vergangenen Jahres – ausgerechnet beim 32:23 in der Erbacher Mehrzweckhalle. „Dieses Spiel haben wir natürlich noch in Erinnerung. Und es zeigt uns, dass wir uns auch am Samstag auf ein schweres Spiel einstellen müssen“, erklärt Flath, für den trotzdem nur ein Sieg zählt.

Dass der Druck auf die junge Mannschaft vor dem Kellerduell nicht gerade klein ist, wissen die Erbacher. Nicht zuletzt deshalb sind sowohl Trainerteam als auch Vereinsverantwortliche in diesen Tagen vor allem als Psychologen gefragt. „Wir müssen den jungen Spielern klarmachen, dass die Welt auch bei einem Abstieg für uns nicht untergeht. Trotzdem sind wir uns alle einig: Wir wollen gemeinsam den Klassenerhalt schaffen. Das haben wir in einer der vergangenen Teamsitzungen nochmals ausdrücklich betont“, verrät Thomas Flath. Zudem baut der Abteilungsleiter auf die lautstarke und zahlreiche Unterstützung der eigenen Fans: „Wir brauchen jede Stimme, um den Klassenerhalt zu verwirklichen.“

Um dieses Ziel zu erreichen, sollte am Samstagabend ein Auswärtssieg her. Es wäre der erste Auswärtssieg der Saison für den SV Erbach, der seine fünf Punkte bislang allesamt in der heimischen Mehrzweckhalle holte. „Bei einem doppelten Punktgewinn haben wir alles in eigener Hand. Wir wissen aber, dass dies sehr schwer wird“, sagt der Erbacher Abteilungsleiter.

Auf wen Trainer Jozef Skandik in personeller Hinsicht bauen kann, entscheidet sich kurzfristig. Auf Verstärkung erfahrener Spieler wie zum Beispiel Timo Wiegand oder Florian Roßmann hoffen sie alle. Ob sie am Samstagabend auch zur Verfügung stehen, ist indes noch offen.

Quelle: Echo Online 08.03.2018