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Das
„Abenteuer Landesliga“ wartet ab Samstagabend
auf die Handballer des SV Erbach. Nach der souveränen
Meisterschaft in der Bezirksoberliga zuletzt scheint
aber nun eine schwere Saison auf die Mannschaft von
Trainer Jens Becker zu warten. Ohne Veränderungen
präsentiert sich der Kader. „Aber die Spieler
haben sich alle etwas weiter entwickelt. Zudem haben
wir das Trainingspensum nochmals erhöht. Viel mehr
können wir nicht machen“, ist sich Becker sicher,
dass das Team zumindest gut vorbereitet ist.
Jens
Becker
Foto: Lothar Voigt
Dennoch
unterstreicht der Coach, dass das Saisonziel nur
Klassenerhalt lauten kann. „Das ist ganz einfach:
Ich erwarte ein Quartett mit der TGB Darmstadt, dem
TV Büttelborn, der HSG Büdingen und der SKG
Bonsweiher ganz oben. Der Rest kämpft angesichts
von bis zu fünf Absteigern um den Klassenerhalt.
Die Liga ist meiner Meinung nach zwischen Platz fünf
und 14 sehr ausgeglichen. Da wird es sehr, sehr
schwer“, erwartet Jens Becker „ein hartes Stück
Arbeit“. Es zeichnet sich nach Ansicht von Becker
nicht ab, dass wie in den zurückliegenden
Spielzeiten ganz schwache Teams in der Landesliga am
Ball sind. „Das macht es uns natürlich auch nicht
leichter. Aber ich hoffe, dass wir einen guten Start
erwischen und damit die Euphorie vom Aufstieg in die
Landesliga retten können“, blickt Becker auf die
ersten beiden Spieltage. „Beim TV Asbach kann man
gewinnen, aber weil das Spiel auswärts ist, wäre
auch eine Niederlage kein Beinbruch. Dann erwarten
wir zu Hause den TV Niederrodenbach – ebenfalls
eine lösbare Aufgabe. Ein Start mit 4:0 Punkten wäre
natürlich ein Traum“, hat Becker schon mal etwas
optimistisch gerechnet.
„Gelingt
uns dieser Saisonstart tatsächlich, dann wird
einiges leichter werden. Ich hätte natürlich
nichts dagegen, wenn wir frühzeitig den
Klassenerhalt sichern könnten. Aber ich befürchte,
dass das eine ganz enge Sache bis zum Ende werden
wird“, räumt der 42-jährige Erfolgscoach ein.
Die
von Thomas Lulay trainierte zweite Mannschaft des SV
Erbach hat sich vor der neuen Saison aus den eigenen
Reihen verstärkt. Vier A-Jugendliche sorgen für
eine Blutauffrischung des D-Liga-Teams – und
für gute Perspektiven. Ziel ist es, sich in der
vorderen Tabellenhälfte zu behaupten und damit die
Qualifikation zur zukünftig eingleisigen D-Liga zu
schaffen. Angesichts des ausgeglichenen Kaders
sollte dies auch kein unmögliches Unterfangen sein.
SV
Erbach, Landesliga
Zugänge:
Keine.
Abgänge:
Keine.
Kader:
Tor: Willi Kaufmann, Thorsten Bock, Ingo Rothermel;
Rückraum: Christian Scholz, Thomas Bernhardt,
Gregor Wegmann, Timo Wiegand, Gregor Schneider,
Mladen Radisic; Außen und Kreis: Jörg Bauer,
Martin Rother, Ante Bengs, Michael Helfert, Dominik
Juchem, Karsten Werner.
Trainer:
Jens Becker (seit 2003). – Saisonziel: Klassenerhalt.
– Favoriten: TGB Darmstadt, TV Büttelborn,
HSG Büdingen/Altenstadt.
SV
Erbach II, Bezirksliga D, Gr. I
Zugänge:
Björn Maurer, Lukas Fuhrmann, Hüseyin Yilmaz (alle
eigene Jugend).
Abgänge:
Keine.
Kader:
Tor: Tobias Kiefer, Thomas Flath, Ingo Rothermel; Rückraum:
Tobias Fuhrmann, Dominik Weis, Timo Schöbel, Jens
Rodenheber, Björn Maurer, Stefan May; Außen und
Kreis: Gerald Grobe, Paul Kusmaul, Rüdiger Kapper,
Hüseyin Yilmaz, Michael Litzinger, Lukas Fuhrmann,
Sascha Pelegrini.
Trainer:
Thomas Lulay (seit 2001). – Saisonziel: Qualifikation
für eingleisige D-Liga. – Favoriten: Tvgg
Lorsch III, TV Einhausen II.
SV
Erbach III, Freundschaftsrunde
Zugänge:
Keine.
Abgänge:
Keine.
Kader:
Tor: Gregor Lenhardt, Roland Lulay, Heiko Roschig; Rückraum:
Uwe Jordan, Stefan Lambert, Dieter Pompe, Klaus
Jordan, Wigand Junkers, Jürgen Rau, Matthias
Kochendörfer, Bernd Lies; Außen und Kreis: Bernd
Jordan, Helmut Gölz, Hans Keßler, Christian Gölz,
Reinhard Wagner, Volker Kriz, Gerald Rothermel,
Manfred Schäfer.
Trainer:
Harald Jordan (seit 2002). – Saisonziel: möglichst
viele Spiele gewinnen. |