Erbach verliert zu klar

Bis zum 10:10 halten SV-Frauen mit


Bei der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach unterlagen die Bezirksoberliga-Handballerinnen des SV Erbach deutlich mit 23:33 (11:15), wobei das Resultat um einige Tore zu hoch ausgefallen ist. „Wir haben gut begonnen, aber nachdem die HSG ihre Deckung umgestellt hat, bekamen wir zunehmend Probleme“, bilanzierte Trainer Jozef Skandik.

Am Ende treffen nur noch die Überwälderinnen

Tatsächlich hatte der Meisterschaftsanwärter in der ersten Viertelstunde mehr Probleme als erwartet mit den Erbacherinnen, die phasenweise sogar führten. Erst nach dem 7:7 stabilisierte sich die HSG. Aber bis zum 10:10 war die Skandik-Sieben noch auf Augenhöhe. Im zweiten Abschnitt baute die HSG von Trainerin Katarzyna Feldmann ihren Vorsprung langsam aber sicher aus, sorgte beim 26:19 (46.) für eine Vorentscheidung. In der Schlussphase wurde es deutlich: Vom 28:23 (55.) an trafen nur noch die Überwälderinnen.

„Wir haben einige HSG-Spielerinnen nicht richtig in den Griff bekommen, aber gleichzeitig hatten wir auch gute Phasen, die uns zuversichtlich stimmen“, so Skandik, der gerade zu Beginn auch gute Lösungsansätze gegen die offensive Siedelsbrunner Deckung sah. „Da haben wir die Trainingsinhalte gut umgesetzt.“

Tore: Selin Schneider (5), Anne Schneider (5/1), Franziska Lulay (4/4), Desiree Bock, Hanna Lambert (je 3), Nina Sauer (2), Kim Schneider (1)

Quelle: Echo Online 26.09.2017

Nachlässigkeiten im Abschluss werden bestraft

SV Erbach verliert auch sein zweites Saisonspiel / 20:26 bei Absteiger Arheilgen / Auf Halbzeit zwei lässt sich aufbauen


Die zweite Niederlage im zweiten Saisonspiel kassierte am Samstag Handball-Bezirksoberligist SV Erbach mit dem 20:26 (7:14) bei Landesliga-Absteiger SG Arheilgen.

Wie schon zum Auftakt gegen den Titelkandidaten HSG Fürth/Krumbach vor einer Woche wusste die junge Mannschaft von Trainer Axel Buschsieper durchaus zu überzeugen. „Dass der Arheilger Erfolg verdient war, daran gibt es nichts zu deuteln. Mit unserer Leistung bin ich trotzdem einverstanden, zumal wir die zweite Halbzeit sogar gewonnen haben“, lobte der Übungsleiter, der im ersten Durchgang zunächst noch fahrlässige Erbacher sah, die zu schnell den Abschluss suchten und sich so einige Fehler erlaubten. So dauerte es bis zur zwölften Minute, ehe Lukas Müller per Siebenmeter den ersten SVE-Treffer erzielte. Zu diesem Zeitpunkt lag die SGA mit 4:0 vorne.

Besser lief es für die Erbacher, bei denen Lennart Grabisch nach seiner dritten Zwei-Minuten-Strafe sowie Jannik Stadler nach einer Roten Karte vorzeitig vom Feld mussten, in der zweiten Halbzeit. Sie lagen beim 18:21 (51.) nur noch mit drei Treffern in Rückstand. „In dieser Phase haben wir das richtig gut gemacht. Wir haben den Ball besser laufen lassen und die Spielzüge konsequent zu Ende gespielt“, war Buschsieper zufrieden: „Es waren nur zwei bis drei Aktionen, die wir besser zu Ende hätten spielen können. Dann wäre sogar etwas drin gewesen für uns.“

„Wir werden auch aus dieser Partie unsere Lehren ziehen und können erhobenen Hauptes die nächsten Aufgaben angehen“, richtet der Übungsleiter seine Blicke nach vorne. Und da wartet am Sonntag mit der ESG Crumstadt/Goddelau gleich die nächste schwere Auswärtsaufgabe.

Tore: Lukas Müller (10/7), Weis (4), Grabisch, Schwiersch (je 2), Vetter, Röder (je 1)

Quelle: Echo Online 25.09.2017

Der Auftakt hat es in sich

Erbacherinnen haben in der Hinrunde nur drei Heimspiele / Am Sonntag geht’s los


In der vergangenen Saison, der Premierenrunde in der Bezirksoberliga, sorgten die Handballerinnen des SV Erbach in der ersten Hälfte für Furore. Jetzt könnte es genau umgekehrt kommen. Die Erbacherinnen sind zwar zuversichtlich, dass sie nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen, aber die junge Mannschaft von Trainer Jozef Skandik wird wohl einen schweren Start haben.

Da ist zum einen der Spielplan: Nur drei Heimspiele hat der SVE in der Hinserie, schon die ersten drei Partien sind alle auswärts. „Das ist natürlich schade, da wir eigentlich eher heimstark sind“, sagt Erbachs Spielerin Linda Schneider. Und dann kommt auch noch die personelle Situation dazu. Leistungsträgerin Anna Jordan zog sich eine Fußverletzung zu und wird wohl die ersten Partien fehlen. Luisa Jordan und Laura Schäfer absolvieren einen mehrmonatigen Auslandsaufenthalt; Franziska Lulay steht studienbedingt selten zur Verfügung. Damit ist der Kader des SVE eher dünn besetzt. „Wir werden es bis Weihnachten eher schwer haben“, befürchtet auch Skandik, der aber dennoch alles daran setzen möchte, sich ein Punktepolster zu verschaffen, um erst gar nicht in Abstiegsgefahr zu geraten.


DER TRAINER

Jozef Skandik erfährt von seinen Spielerinnen beim SV Erbach hohe Wertschätzung. Der frühere slowakische Nationalspieler geht in seine zweite Saison beim SVE. Der Vierundfünfzigjährige war zuvor fünf Jahre bei der FSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach, trainierte zuvor unter anderem den TSV Malsch.


Die Vorbereitung der Erbacherinnen verlief durchwachsen. Sie begannen bereits Ende Juni wieder mit dem Training. Testspiele absolvierte der SVE eher wenige, spielte einmal gegen den HC VfL Heppenheim, „was sehr gut lief“, so Skandik angesichts des überzeugenden Siegs, und einmal beim TV Büttelborn, wo Erbach mit einem Tor verlor. Zum Abschluss, bei einem kleinen, intensiven Wettbewerb in Büttelborn, ging es gegen die Gastgeberinnen sowie gegen den Liga-Konkurrenten FSG Gersprenztal und Mainz-Budenheim. „Das hätte schon etwas besser laufen können“, gab Linda Schneider zu. Allerdings war der SVE auch nicht in Bestbesetzung.

Zufrieden ist Jozef Skandik mit der Entwicklung der jüngsten Spielerinnen in seinem Kader: Die aus der Jugend nachgerückten machen ihre Sache sehr gut. „Wir gehen gut vorbereitet in die Saison“, ist sich der erfahrene Trainer sicher.

Wie schon vor einem Jahr startet der SVE bei der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Der Meisterschaftskandidat stellt am morgen, Sonntag, gleich eine richtig hohe Hürde da. Und danach wird es mit den Spielen in Crumstadt, in Fürth und in Dornheim nicht viel leichter. Aber irgendwo sollten Punkte mitgenommen werden, ehe am 28. Oktober gegen Weiterstadt endlich das erste Heimspiel auf dem Plan steht.


Zugänge: Anna Staffa (Comeback nach Verletzungspause), Hanna Lambert, Meike Jordan, Samira Silber (alle eigene Jugend).

Abgänge: Franziska Lulay (tritt studienbedingt kürzer), Luisa Jordan, Laura Schäfer (fehlen beide in der Hinrunde wegen Auslandaufenthalt).

Kader: Ann-Katrin Lies, Linda Schneider (Tor); Kim Schneider, Annika Jordan, Hanna Lambert, Katrin Lambert, Laura Schäfer, Luisa Jordan, Meike Jordan, Samira Silber, Sina Mönch (Außen); Desiree Bock, Anna Staffa, Franziska Lulay (als Backup/alle Kreis); Alina Gramlich, Anna Jordan, Anne Schneider, Lisa Pfeifer, Nina Sauer, Selin Schneider, Nicole Kessler (Rückraum).

Trainer: Jozef Skandik (zweite Saison).

Ziel: Mittelfeld/Klassenerhalt.

Favoriten: TGB Darmstadt, FSG Siedelsbrunn.

Quelle: Echo Online 23.09.2017

Viermal in Folge auswärts

SV Erbach erst am 28. Oktober wieder mit Heimspiel


Vor einem schweren Auswärtsspiel steht am Samstag (20 Uhr) der SV Erbach. Der Handball-Bezirksoberligist muss beim Landesliga-Absteiger SG Arheilgen antreten.

Die Zufriedenheit im Lager der Erbacher war trotz der 18:26-Heimniederlage gegen den Meisterschaftsanwärter HSG Fürth/Krumbach spürbar. Mehr als achtbar hatte sich die junge Mannschaft von Trainer Axel Buschsieper aus der Affäre gezogen und auch jede Menge Komplimente vom Gegner eingeheimst. So gehen die Erbacher zuversichtlich die nächsten Aufgaben an. Viermal in Folge muss die Mannschaft aus dem Heppenheimer Stadtteil auswärts antreten, bevor am 28. Oktober wieder ein Heimspiel gegen die TGB Darmstadt ansteht.

Den Anfang macht am Samstag das Gastspiel bei Arheilgen. Der Absteiger kassierte zum Start bei Crumstadt/Goddelau eine 23:32-Niederlage. Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath tut sich schwer, den Kontrahenten einzuschätzen. Die Favoritenrolle gibt er aber gerne weiter: „Natürlich ist ein Landesliga-Absteiger immer Favorit. Wir gehen aber nach dem Fürth-Spiel mit einem guten Gefühl in diese Partie und werden alles dafür tun, uns achtbar zu schlagen“, so Flath. Coach Buschsieper kann in personeller Hinsicht aller Voraussicht nach aus dem Vollen schöpfen.

Die Bezirksoberliga-Frauen des SVE spielen am Sonntag (17.30 Uhr) bei der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach.

Quelle: Echo Online 21.09.2017

Trotz 18:26 nicht enttäuscht

Der Gegner hatte es im ersten Saisonspiel der Handball-Bezirksoberliga wahrlich in sich. Doch trotz der 18:26 (10:15)-Heimniederlage gegen den Titelaspiranten HSG Fürth/Krumbach waren Spieler und Verantwortliche des SV Erbach mit der Leistung absolut zufrieden.

Einen Heimsieg hatten die Erbacher zu Rundenstart sicher nicht erwartet. Dafür waren die Rollen – Abstiegs- gegen Titelkampf – zu klar verteilt. Dass am Ende ein achtbares Ergebnis und eine überzeugende Leistung zu Buche stand, stimmte die Gastgeber zufrieden. „Vor allem kämpferisch war das wirklich richtig stark. Ich glaube, dass die HSG nicht wirklich mit so viel Gegenwehr gerechnet hat“, erklärte Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath, der in der Anfangsphase ein ausgeglichenes Spiel sah, in dem sich die Fürther doch erstaunlich schwer taten. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit schafften es die Gäste, sich einen Fünf-Tore-Vorsprung zu erspielen.


STIMMEN ZUM DERBY

Wer nun dachte, die HSG hätte nach der Pause leichtes Spiel, sah sich zunächst getäuscht. Der SVE fand gut ins Spiel und schaffte es, den Rückstand zwischenzeitlich auf ein Tor zu verkürzen (14:15). In der Folgezeit schüttelten sich die Odenwälder ein wenig und setzten sich dann wieder ab. „Wir haben in dieser Phase gut gedeckt und hatten eine breitere Bank. So konnte ich wechseln, ohne an Qualität zu verlieren“, lobte HSG-Trainer Jens Becker, der sich einzig mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft nicht ganz zufrieden zeigte. „Wir hätten schon ein paar Tore mehr erzielen müssen. Trotzdem bin ich mit der Leistung im ersten Saisonspiel durchaus einverstanden, zumal uns Erbach das Leben wirklich nicht leicht gemacht hat“, bilanzierte der Fürther Trainer, der von einem „Arbeitssieg“ sprach.

Bei den Erbachern überwog nach 60 Minuten dagegen das positive Gefühl, gegen einen Aufstiegskandidaten über weite Strecken gut dagegengehalten zu haben. „Das nehmen wir mit in die nächsten Wochen. Wenn wir es schaffen, die technischen Fehler, die wir uns doch ab und an geleistet haben, abzustellen, können wir zuversichtlich die kommenden Aufgaben angehen“, blickte Thomas Flath optimistisch den nächsten Wochen entgegen.

Tore: Lukas Müller (6/3), Schwiersch (5), Weis (4), Grabisch (3)

Quelle: Echo Online 19.09.2017

Gelungener Saisonauftakt

Mit circa 250 Besuchern feierte der SV Erbach am vergangenen Sonntag den Start in die neue Handballsaison. Neben den erwarteten Highlights, mit den Derbys der männlichen C 1 und der 1. Männermannschaft gegen die HSG Fürth/Krumbach, kam besonders das Elternturnier sehr gut an. Etwa 30 Eltern nahmen daran teil und spielten in drei Mannschaften unterteilt gegeneinander. Neben Handballerfahrenen waren auch Laien am Start, die jedoch schnell den nötigen Ehrgeiz für das Spiel entwickelten. Rund um die Halle sorgten, von der eigenen Jugend organisierte Stationen, für die Beschäftigung der kleinen Besucher. Auch dank des guten Wetters war dieser Tag ein gelungener Saisonauftakt für den SV Erbach. Mit dem ersten Heimsieg der männlichen C-Jugend und einer engagierten Leistung der ersten Männermannschaft war auch der Auftakt in die Handballsaison erfolgreich. Neben den Spielen des Saisonauftakts, bestritten auch die anderen Jugendteams vom SV Erbach ihre ersten Rundenspiele.


Weibliche A-Jugend: SV Erbach – HSG Fürth/Krumbach 19:24 (9:12)

Einen durchwachsenen Start in die neue Runde erwischte im ersten Saisonspiel die weibliche A-Jugend. Durch zwei verletzte Spielerinnen und weitere Ausfälle, musste sich das Team mit nur einer Auswechselspielerin durch das Spiel kämpfen. Trotzdem konnten die Gastgeber bis zur Mitte der zweiten Halbzeit mit den Gegnerinnen Schritt halten. Beim 15:16 sah es gar so aus als könne man das Spiel noch drehen, doch dann machten sich die Personalsorgen bemerkbar. Am Ende ein verdienter Sieg der Gäste aus Fürth, die an diesem Tag auf der Bank mehr Wechselmöglichkeiten hatten. Für das nächste Spiel in Arheilgen, gilt es besonders das Zusammenspiel zu festigen und die neuen Spielerinnen einzubinden.

Tore: Hanna Lambert (9), Alina Gramlich (8), Carla Gramlich (2)


Männliche B-Jugend: TG 07 Eberstadt – SV Erbach 27:19 (17:8)

Das ersatzgeschwächte Team aus Erbach, trat in Eberstadt mit der Hilfe von drei C-Jugendlichen an. Die ungewohnte Kombination aus Spielern musste bereits zur Halbzeit einen deutlichen Rückstand in Kauf nehmen. In dieser Phase des Spiels fehlte besonders die Einstellung der Spieler und das Zusammenspiel. Umso erfreulicher war dann der Kampfgeist in Hälfte zwei, mit einer beherzten Abwehrleistung, einem starken Lukas Lulay im Tor sowie Vincenz Lulay und Luca Jordan im Angriff. Die Beiden sorgten in der zweiten Hälfte für eine Aufholjagd und eine erfolgreiche zweite Halbzeit, trotz der hohen Niederlage. Bereits am nächsten Samstag steht für den SVE das Derby gegen die HSG Fürth/Krumbach an.

Tore: Vincenz Lulay (9), Luca Jordan (7), Moritz Süß (1), Jonas Stilgenbauer (1)


Männliche C-Jugend: SV Erbach I – HSG Fürth/Krumbach 28:23 (16:12)

Den ersten Oberliga-Sieg feierte die männliche C-Jugend des SV Erbach ausgerechnet im Derby gegen die HSG Fürth/Krumbach mit 28:23 (16:12).

In der proppenvollen Erbacher Mehrzweckhalle schenkten sich beide Teams nichts, lieferten aber einen immer fairen Schlagabtausch ab. Erbach legte von Beginn an vor, die HSG blieb bis zum 6:6 (10.) dran. Ein Zwischenspurt zum 10:6 brachte dem SV den Vorsprung, der bis zum Seitenwechsel Bestand hatte. Der Trend setzte sich es in der zweiten Halbzeit zu Gunsten der Heimmannschaft fort: Erbach legte beim 23:16 die größte Führung vor und wähnte sich schon auf der Siegerstraße. Doch die Odenwälder kämpften und waren beim 22:25 wieder auf Tuchfühlung, bevor ein Doppelschlag von Erbach zum 27:22 und damit für klare Verhältnisse sorgte. Am Samstag empfängt der SVE um 18 Uhr mit der HSG Hanau einen der Titelfavoriten in der heimischen Mehrzweckhalle.

SVE-Tore: Manuel Hörr (6/3), Marvin Greene, Jan Siepe, Maximilian Bänsch (je 5), Lukas Klenk (4), Jacob Lulay (2), Louis Maurer (1).


Weibliche C-Jugend: JSG Mörfelden-Walldorf – wJSG Heppenheim/Erbach 25:23 (9:12)

Beim gescheiterten Oberliga-Qualifikanten JSG Mörfelden-Walldorf, konnte sich die neu gebildete Spielgemeinschaft bis zu Beginn der zweiten Hälfte noch gut mithalten. Dann folgte jedoch die Aufholjagd der Gastgeber, die nun in der Abwehr wesentlich aggressiver agierten. Die dadurch erzielten 7m konnten bis auf einen sicher verwandelt werden. Im Spielaufbau verlor das Team jedoch zu oft den Faden und musste diesen auf Grund von technischen Fehlern frühzeitig beenden. Die Gastgeber nutzen diese Chancen aus und konnten die erzielte Führung bis zum Ende des Spiels halten. Am kommenden Sonntag bestreitet das Team das erste Heimspiel gegen die HSG Dornheim/Groß-Gerau I.

Tore: Julia Bernhardt (9), Elisabeth Marx (9/7), Maya Willis, Franca Helfert (1), Emelie Schmitt (1)

Quelle: LS

SAISONERÖFFNUNG 2017

 

Wie schon im vergangenen Jahr wird der Saisonauftakt bei den Handballern des SV Erbach auch diesmal groß geschrieben. In und auch um die Mehrzweckhalle werden den Besuchern verschiedene Attraktionen geboten. Eingeladen sind nicht nur Vereinsmitglieder, sondern alle Handballinteressierte.

Los geht es am Sonntag ab 13 Uhr mit verschiedenen Stationen um die Halle, ehe ab 13.30 Uhr bei einem Elternturnier das wichtigste Element im Verein zum Einsatz kommt – der Handball. Bei diesem Wettbewerb können die Eltern den Sport ausprobieren, bei dem sie sonst ihrem Nachwuchs an jedem Wochenende zuschauen.

Bevor es dann zu den zwei sportlichen Höhepunkten an diesem Tag kommt, präsentieren sich die ältesten aktiven Handballer des Vereins, die dritte Männermannschaft, in einem Spiel gegen eine Trainerauswahl.

Mit den Punktspielen der männlichen C I-Jugend (Oberliga, 16 Uhr) und der ersten Männermannschaft (Bezirksoberliga, 18 Uhr) in ihren Derbys gegen die HSG Fürth/Krumbach wird dann die Saison eingeläutet.

Quelle: LS

Niederlage trotz couragiertem Auftritt

Männliche C-Jugend I

Einen couragierten Auftritt legte die männliche C-Jugend des SV Erbach beim Oberliga-Auftakt beim TV Gelnhausen hin.


Leider stand der SV-Nachwuchs am Ende beim 17:21 (11:10) mit leeren Händen da, „doch mit der gezeigten Leistungen und dem offenen Schlagabtausch gegen einen Gegner, der oben mitspielen wird, waren wir alle sehr zufrieden“, lobte Daniel Brendle seine Mannschaft stellvertretend für das Trainerteam Kochendörfer, Hörr, Brüning und Brendle.

Der SV war von Beginn an voll da, von Nervosität keine Spur und so legten die Gäste eine 5:3-Führung vor. Die Trendwende nach einem 5:7-Rückstand wurde mit einer Auszeit gestoppt und mit dem Pausenpfiff eroberte man per Strafwurf die Führung zurück.
Bis zum 14:15 war man mit dem Bundesliga-Nachwuchs aus Gelnhausen auf Augenhöhe, dann passierten zu viele technische Fehler und die freien Chancen wurden nicht mehr konsequent genutzt. Über 14:18 und 16:19 bog Erbach auf die Verliererstraße ein.
Gleich das erste Heimspiel in der Oberliga ist das mit Spannung erwartete Derby gegen die HSG Fürth/Krumbach (Sonntag, 16 Uhr). Vormittags (10.30 Uhr) spielt die C2 das Spitzenspiel in der Bezirksoberliga beim Titelfavoriten TV Trebur.
Tore: Jonas Helfrich (5), Lukas Klenk (4), Manuel Hörr (3/1), Jan Siepe, Maximilian Bänsch (je 2), Lars Rybakov (1).
Quelle: DB

Jugend-Power Turnier

JSG wC Heppenheim/Erbach


Beim Jugend-Power-Turnier am 20.08. in Arheilgen konnte die JSGwC Heppenheim/Erbach den zweiten Platz erreichen. Trotz einer ersatzgeschwächten Bank und erst zwei Trainingseinheiten in der Vorbereitung, zeigten die Spielerinnen ihr Können. Die gute Leistung erfreute besonders das Trainerteam, welches dieses Turnier zur Orientierung und Standortbestimmung nutzte. In den Gruppenspielen traf die Mannschaft bereits auf direkte Konkurrenz aus der kommenden Saison in der Bezirksoberliga. Ohne Verlustpunkte schaffte es das Team ins Finale gegen die Oberligamannschaft HSG Bachgau. Gegen den klar überlegenen Gegner konnte die Mannschaft nichts ausrichten und musste die einzige Niederlage im Turnier hinnehmen. In der Vorbereitungsphase wird die JSG wC noch an zwei weiteren Turnieren in Pfungstadt (02.09.) und bei der HSG Bergstraße (09.09.) teilnehmen.

Quelle: LS

Heppenheimer Ferienspiele: In der Ballschule bleibt keiner sitzen

Großeinsatz für den SV Erbach mit sechs Ferienspielgruppen an zwei Tagen – da hatten Daniel Brendle und seine Helfer alle Hände voll zu tun. Der Jugendkoordinator des Vereins ist allerdings bestens gerüstet für derlei Herausforderungen. Er bietet auch in Kindergärten und Schulen Balltraining an, leitet zudem Handballcamps und lässt sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Und er hat ein ganz persönliches Zauberwort: „Eiszeit“, und das bedeutet: Jetzt alle mal still sitzen und zuhören, und das klappt am Mittwochfrüh mit den „Pumbas“ ganz vorzüglich.

Handball, die Sportart beim SVE, stand dabei nicht im Vordergrund. Daniel Brendle hatte aus dem Programm der „Heidelberger Ballschule“ passende Elemente für die sieben bis neun Jahre alten Grundschüler ausgewählt.


JUGEND TRAINIERT

Nachwuchsförderung wird beim SV Erbach großgeschrieben. Für Jungen und Mädchen ab etwa vier bis fünf Jahren gibt es seit den Osterferien die neuen „Mini-Minis“, den „Handball-Kindergarten“.

Treffpunkt ist montags um 16.30 Uhr in der Mehrzweckhalle; Infos: Jugendabteilungsleiter Gregor Lenhardt, Telefon 0175-32 34 862; E-Mail: gregor.lenhardt@web.de.

Die Minis, das jüngste Team des Vereins, trainiert mit Florian Rossmann und Anna-Lena Groh freitags von 15 bis 17 Uhr. (jn)


Erste Schritte in der Koordinationsleiter

Das von Professor Dr. Klaus Roth 1998 entwickelte, sportartenübergreifende Konzept verbindet unter anderem den Grundsatz „Kinder sind Allrounder, keine Spezialisten“ mit dem Fördern von Erfolgserlebnissen, und so gibt es am Mittwoch zum Aufwärmen ein Mannschaftsspiel mit Tennis- und Schaumstoffbällen, die in möglichst großer Anzahl ins gegnerische Feld zu befördern sind. Kicken, werfen, rollen – alles ist erlaubt, und bald jagen alle begeistert den Bällen hinterher.

Brendle sagt die Zeit an – „noch eine Minute, noch 15 Sekunden“. Dann folgt der Countdown und auf Pfiff hocken sich alle mucksmäuschenstill auf den Hallenboden. Nach zwei Durchgängen und zwei Siegern – ein harmonisches Remis – wird erst mal aufgeräumt, die Tennisbälle kommen in die Tonne, die Schaumstoffbälle ins Netz, und nach der Trinkpause (der Verein hat auch Apfelschnitze und Melonenscheiben spendiert) geht es munter weiter.

Mit Melina Guthier, beim SVE die Torhüterin der C-Jugend, und Luca Jordan aus der B-Jugend-Mannschaft üben die Mädchen ein Spiel, das die Zielgenauigkeit fördert, während die Jungen mit Daniel Brendle schon technische Kniffe und Tricks ausprobieren. Prellen mit dem Basketball im Slalom um Hütchen ist eine Aufgabe, bei einer zweiten kommt die Koordinationsleiter zum Einsatz: Das Gerät aus solidem Kunststoff, das flach auf dem Boden ausgelegt ist, besteht aus zwei Holmen, die mit Sprossen verbunden Felder bilden wie beim Huppekästel, und so ähnlich funktioniert’s auch – Schritt für Schritt oder in zwei kleinen Schritten, den Ball in der Hand, wird die Vorgabe absolviert. Das ist eine tolle Übung zur Bewegungsförderung, und die meisten zeigen sich doch als ziemlich geschickt.

Der Höhepunkt wird aber der Torwurf, wobei die elektronische Wurfgeschwindigkeitsanzeige der Hit ist: Sie misst den Aufprall in Stundenkilometern, was für die Jungs – und später, nach dem Wechsel, auch für die Mädchen – super spannend ist. Die Resultate von 30 bis fast 50 km/h werden lautstark gefeiert („Profis schaffen locker 100“, sagt Brendle), und für David und Tom, die beide beim SV Erbach Handball trainieren, ist das Ganze sowieso ein Heimspiel.

Zum Schluss haben Daniel Brendle, Melina und Luca noch ein lustiges Match parat, das mit nur einem Turnschuh an den Füßen ausgetragen wird. Der zweite dient dazu, Tennisbälle ins gegnerische Tor zu befördern. Dazu werden alle mit Trikotleibchen in Neonfarben ausstaffiert und sind noch einmal mit Feuereifer bei der Sache.

Brendle und Melina spielen mit, geben lange Pässe vor und lassen die Kinder, die sich später bei der Schnitzeljagd und einem Nachmittag im Saalbau-Kino erholen können, noch mal ordentlich quer durch die Halle rennen. „Das hat Spaß gemacht“, sagt Marlon, der beim TV Sonderbach turnt und außerdem beim Feuerwehrnachwuchs am Stützpunkt in Heppenheim mitmischt.

Zumal alles in geordneten Bahnen und sportlich-fair abgelaufen ist in der Mehrzweckhalle. Nur zweimal müssen die Betreuerinnen Lara Lesch – für sie ist es der erste Einsatz bei den Ferienspielen – und Carolin Hamel ein paar Tränchen trocknen. Carolin ist bereits zum fünften Mal dabei, und es macht ihr immer noch Spaß: „Es ist wichtig, als Betreuer die Erfahrungen auch weiterzugeben“, sagt sie.

Quelle: Echo Online 03.08.2017