Entwicklung geht vor Platzierung

Erbacherinnen gehen entspannt die Bezirksoberliga an / Durchschnittsalter unter 20 Jahren


„Wir haben nichts zu verlieren, wir können nur gewinnen.“ Thomas Lulay, Vorsitzender des SV Erbach, ist Realist, was die Chancen der SVE-Handballerinnen in der Bezirksoberliga betrifft. Die Erbacherinnen gehen als Aufsteiger mit einem Durchschnittsalter von unter 20 Jahren an den Start und haben sich als Ziel den Klassenerhalt auf die Fahnen geschrieben. „Alles andere wäre vermessen. Wir wollen unsere junge Mannschaft, an der wir in den nächsten Jahren noch viel Spaß haben werden, weiterentwickeln, und dafür haben wir uns den passenden Trainer gesucht“, sagt Lulay.

Großes Lob an Neu-Trainer Jozef Skandik

Mit Jozef Skandik, der Waldemar Rack ablöst, haben die Erbacherinnen viel Erfahrung für die Bank geholt. „Es ist richtig klasse, wie er mit den Mädels arbeitet“, lobt Lulay den Coach, der zuvor beim TV Siedelsbrunn tätig war. Dass der Auftakt am Sonntag (17.30 Uhr) ausgerechnet beim Favoriten HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach ist, sorgt natürlich für etwas Brisanz.

Die mangelnde Erfahrung wollen die Erbacherinnen mit Spaß am Spiel und jugendlicher Unbekümmertheit wettmachen. Aber selbst der direkte Abstieg wäre kein Beinbruch. „Dann spielen wir im nächsten Jahr wieder um den Aufstieg. Das Hauptziel ist es, die Mannschaft und jede Spielerin weiterzuentwickeln, und da tun wir gut daran, auch nach ein paar Niederlagen nicht in Hektik zu verfallen“, nimmt Lulay Druck von der jungen Truppe.

In der Vorbereitung war Skandik zum Improvisieren gezwungen: Durch die Erneuerung des Hallenbodens in der heimischen Mehrzweckhalle konnte keine Trainingseinheit, geschweige denn ein Testspiel zu Hause absolviert werden. „Wir sind durch die Hallen der Region getingelt. Überall, wo ein Plätzchen frei war, haben wir es genutzt“, blickt Lulay zurück.

Nachdem vor zwei Wochen die Mehrzweckhalle wieder freigegeben wurde, fiebert der SVE nicht nur dem Auftakt entgegen, sondern auch dem zweiten Spiel am 25. September, wenn Frauen- wie auch Männermannschaft ihre Heimpremiere haben. „Da werden wir eine Art Einweihung feiern und haben rund um die Spiele auch einiges an Programm geplant“, verrät Thomas Lulay.

Frauenmannschaft

Zugänge: Lisa Pfeifer, Katrin Lambert, Sina Mönch (alle eigene Jugend), Laura Schäfer, Selin Schneider, Kim Schneider, Franziska Lulay, Alina Gramlich, Annika Jordan (alle Doppelspielrecht Jugend)

Abgang: Lena Rothermel (Karriereende)

Kader: Ann-Katrin Lies, Linda Schneider (Tor); Luisa Jordan, Kim Schneider, Katrin Lambert, Laura Schäfer, Melanie Eibner; Annika Jordan, Vanessa Werner, Sina Mönch (Außen); Desiree Bock, Anna Staffa, Franziska Lulay (Kreis); Anna Jordan, Marlene Müller, Nina Sauer, Nicole Keßler, Alina Gramlich, Anne Schneider, Selin Schneider, Lisa Pfeifer (Rückraum)

Trainer: Jozef Skandik (für Waldemar Rack)

Ziel: Klassenerhalt und Weiterentwicklung

Favoriten: HSG Fürth/Krumbach, HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach, TGB Darmstadt

Quelle: Echo Online 17.09.2016

Erneut sollen es die Jungen richten

Einen personellen Umbruch musste mit dem Ende der vergangenen Saison der SV Erbach verkraften. Gleich fünf Leistungsträger verließen den Handball-Bezirksoberligisten, neue Spieler gab es ausschließlich aus dem eigenen Nachwuchs.


Anspruch und Wirklichkeit: Ein Ziel hatten die Erbacher Verantwortlichen vor der vergangenen Spielzeit nicht ausgegeben. Mit dem achten Platz zeigte sich zumindest die Vereinsführung nicht unzufrieden. „Gegen Ende der Saison lief es zwar nicht mehr ganz so gut. Über weite Strecken war es aber in Ordnung, was die Mannschaft gezeigt hatte“, erinnert sich Abteilungsleiter Thomas Flath.

Was war gut? Vor allem die Tatsache, dass die vielen jungen Spieler viele Einsatzzeiten hatten, gefiel Flath. Damit war vorher nicht zu rechnen, allerdings auch den ein oder anderen Ausfällen geschuldet. Spielerisch war das, was der SVE zeigte, über weite Strecken in Ordnung, betont Flath.

Was geht besser? Die mannschaftliche Geschlossenheit, sowohl auf als auch neben dem Platz, müsse besser werden, ist sich Thomas Flath sicher, der die Mannschaft aber auf einem guten Weg sieht: „Wir müssen eine homogene Truppe werden, um in der neuen Spielzeit erfolgreich zu sein.“

Wer kommt? Externe Zugänge verzeichnet der SV Erbach fast schon traditionell keine. Vielmehr bauen die Erbacher Verantwortlichen einmal mehr auf den eigenen Nachwuchs.

Wer geht? Gleich fünf Leistungsträger haben den Verein verlassen, ein für Erbacher Verhältnisse ungewöhnlicher Aderlass. Markus Hafner, Roman Röhrig und Oliver Heß zog es zum Stadtrivalen und A-Ligisten HC VfL Heppenheim. Sebastian Nischwitz und Colin Stangenberg gingen zur TG Laudenbach. „Natürlich schmerzen diese Abgänge. Wir haben Erfahrung und auch Torgefährlichkeit verloren, versuchen aber alles, diese Verluste zu kompensieren“, sagt Flath. Was geht? Die Erbacher Verantwortlichen geben diesmal wieder ein Ziel aus: Platz acht bis zwölf soll es werden. „Wir haben einen neuen Trainer, müssen einige Abgänge verkraften und stehen somit vor einem Umbau. Natürlich weiß man nicht, was in der Saison passiert. Trotzdem haben wir das Zeug, dieses Ziel zu erreichen“, blickt Thomas Flath voraus.

Der Trainer: Waldemar Rack hat die Erbacher verlassen, Axel Buschsieper ist der Neue auf der Bank. Und von dem Übungsleiter hält Thomas Flath eine Menge: „Er ist ein umgänglicher Typ und aufgrund seines Lehrer-Berufes pädagogisch gebildet. Er versteht es sehr gut, mit den jungen Spielern umzugehen.“ Zudem verfüge der neue Übungsleiter aufgrund seiner großen Erfahrung bis hinauf in die Zweite Liga über eine „natürliche Autorität“, die die Spieler akzeptieren.

Die zweite Mannschaft: Vor einem Jahr hatte der SVE die Zweite abgemeldet. Sie geht nun in der D-Liga wieder an den Start. „Gerade für ältere Spieler, die nicht mehr in der Bezirksoberliga spielen wollen oder können, oder für junge Spieler, die wir an die Aktiven heranführen wollen, bietet die zweite Mannschaft eine gute Plattform“, weiß Thomas Flath. Ein Sprungbrett könne die zweite Mannschaft sein, diese Möglichkeit habe der SVE nun wieder, betont der Abteilungsleiter.

Erste Mannschaft (Bezirksoberliga)

Zugänge: keine

Abgänge: Markus Hafner, Roman Röhrig, Oliver Heß (alle HC VfL Heppenheim), Colin Stangenberg, Sebastian Nischwitz (beide TG Laudenbach)

Kader (erste und zweite Mannschaft): Bastian Flath, Moritz Lulay, Oliver Kleinbauer, Thorsten Bock (alle Tor); Markus Fischer, Lennart Grabisch, Andrej Grebe, Fabian Jordan, Christoph Lies, Dominik Lies, Yannick Lulay, Lukas Müller, Luca Röder, Claudio Rothermel, Christian Scholz, Dario Schwiersch, Sebastian Vetter, Rene Weis, Nils Wehdemeier, Christian Meffert

Trainer: Axel Buschsieper (für Waldemar Rack)

Ziel: Platz acht bis zwölf

Favoriten: HSG Fürth/Krumbach, SKG Bonsweiher, TV Büttelborn

Zweite Mannschaft (Bezirksliga D)

Zu-/Abgänge: keine

Trainer: Gregor Lenhardt

Ziel: vorderes Tabellendrittel

Favorit: TV Groß-Rohrheim II

Quelle: Echo Online 13.09.2016

Herzlich Willkommen auf der Homepage des Sportverein Erbach 1946 e.V.

Auf unserer Seite finden Sie nützliche Informationen über unseren Verein, Kontaktadressen, Spielpläne und einen Überblick zu unseren aktuellen Mannschaften.

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  • Unter „Mannschaften“ finden sich die Trainingszeiten und Infos zu den Teams. Auch die aktuellen Ergebnisse und Spielpläne sind auf den Mannschaftseiten zu sehen.
  • Der Vorstand, die Satzung und die Beitrittserklärung sind unter „Vereinsinfo“ einsortiert.
  • Und wer uns in Farbe sehen will sollte sich bei den Fotos umschauen.
  • Im „Kalender“ finden sich die nächsten Termine, auch alle Spiele!

Diese Homepage soll als Visitenkarte des SV Erbach dienen. Wer an dieser Stelle nicht ausreichend Informationen findet und trotzdem mehr über uns erfahren möchte, kann sich gerne an ein Mitglied des Vorstands wenden, um weiteres Infomaterial zu erhalten.

Jugendqualifikation Saison 2016/17

Zur kommenden Spielzeit 2016/17 meldete die Erbacher Jugendabteilung sechs Mannschaften zur Qualifikation für die Bezirksoberliga an. Nachdem die Männliche C-Jugend in der Oberligaqualifikation knapp gescheitert war, qualifizierte sie sich souverän ohne Punktverlust für die Bezirksoberliga.


Männliche A-Jugend: Mit einer durchwachsenen Leistung konnte sich das Team für die Bezirksoberliga qualifizieren. Zwei Siege in vier Spielen, brachte den Erbachern den dritten Platz in der Gruppe. Für die anstehende Runde in dieser Spielklasse ist eine Steigerung erforderlich. In der Vorbereitung werden daher spezifisch die Schwächen der Qualifikation ermittelt und durch individuelle Trainingseinheiten verbessert. Zurzeit absolviert die Mannschaft die Vorbereitung der Männermannschaft, wodurch eine enge Verzahnung der Jugend mit dem Aktivenbereich entstehen soll.

Weibliche A-Jugend: Nachdem sich einer der drei Konkurrenten um die Bezirksoberligaqualifikation abgemeldet hatte, mussten nur zwei Spiele bestritten werden. Gegen die JSG Crumstadt/Goddelau gelang dem Team ein knapper Sieg, wohingegen sie gegen die JSG Lorsch/Einhausen mit einem 27:7 leichtes Spiel hatten. Somit qualifizieren sich die Erbacher mit dem 1. Tabellenplatz für die anstehende Runde in der Bezirksoberliga. Auch im Aktiven Frauenbereich hat die Vorbereitung bereits begonnen, an der auch die weibliche A-Jugend zahlreich teilnimmt. Neben einer eigenen Trainingseinheit zur Vorbereitung, absolviert die Mannschaft auch einige Turniere in der Umgebung.

Männliche B-Jugend: Mit einem Sieg gestartet ist die Männliche B-Jugend in die Qualifikation für die Saison 2016/17, muss sich nach zwei Niederlagen jedoch in der kommenden Runde in der Bezirksliga Süd einreihen. Das junge Trainerteam, hatte vor allem mit der kurzfristigen Neuformation der Mannschaft zu kämpfen. In den Spielen war es besonders das Zusammenspiel untereinander, das noch Mängel aufzeigte. Hinzu kam, dass es die Mannschaft in der Gruppe mit sehr gut aufgestellten Gegnern zu tun hatte. Das Team lässt die Qualifikationsrunde nun hinter sich und ist gewillt und motiviert in der Bezirksliga zu glänzen.

Männliche C-Jugend: Am Ende der Qualifikation hatten die Erbacher 8 Plus- und keinen einzigen Minuspunkt auf dem Konto. Souverän absolvierten sie nach der verpassten Oberligaqualifikation alle vier Spiele und landeten auf dem ersten Tabellenplatz der Gruppe. In den Spielen setzte man vor allem auf das schnelle Spiel nach vorne und eine konsequente Deckung, was am Ende zu einer Tordifferenz von ca. 80 Toren nach vier Spielen führte. Auch die aushelfenden D-Jugendlichen konnten gut in das schnelle Umschaltspiel integriert werden. Nach einer Spielpause in der trotzdem Turniere wahrgenommen werden, beginnt für das Team die Vorbereitung, in der nicht nur Handball im Vordergrund steht sondern auch die Athletik trainiert wird. Ein Turntrainer wird zudem Trainingseinheiten zur Förderung der Beweglichkeit absolvieren.

mC SV Erbach-1

Weibliche C-Jugend: Auf dem zweiten Gruppenplatz schlossen die Erbacher Mädels ihre Qualifikation ab. Von vier Spielen gelangen, zwei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage. Mit der Ausbeute der fünf von acht möglichen Punkte gelang dem Team somit die Qualifikation. Das junge Trainerteam hat sich für die Vorbereitung vorgenommen an der Abwehrarbeit ihres Teams zu arbeiten. Während es im Angriff zu schönen Zusammenspielen kommt, vermisst man in der Abwehr zur Zeit noch den Teamgeist. Nach einer kurzen Pause beginnt zum Ende der Ferienzeit die Vorbereitung auf die Runde.

Männliche D-Jugend: Mit vier Siegen aus vier Spielen konnte sich die Männliche D-Jugend souverän für die bevorstehende Runde in der Bezirksoberliga qualifizieren. Im Schnitt erhielten sie dabei nur ca. 15 Gegentreffer. Diese Quote spricht für eine starke Abwehrleistung. Doch auch der Angriff war von den Gegnern nicht zu stoppen. Schöne Passkombinationen waren der Weg zu sehr deutlichen Zielen. Mit diesem Durchmarsch in der Qualifikation sprechen die Trainer bereits jetzt das Ziel, Meisterschaft für die kommende Saison aus.

Auch unsere jüngsten Mannschaften die Männliche E-Jugend und die Minis trainieren fleißig für ihre nächsten Spiele, mussten für die kommende Saison jedoch keine Qualifikation absolvieren.

Die Jugendabteilung des SV Erbach freut sich jederzeit über Neuzugänge in allen Altersbereichen. Die aktuellen Trainingszeiten erfährt man zur Zeit über unseren Jugendleiter Gregor Lenhardt. Die Trainingszeiten weichen zur Zeit teilweise von denen auf unserer Homepage ab, da uns unsere Mehrzweckhalle bis zum Ende der Sommerferien nicht zur Verfügung steht.

Quelle: LS

Pfingstfahrt 2016

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Die alljährliche Pfingstfahrt der Jugendabteilung des SV Erbach, hatte in diesem Jahr erneut das Turnier der HSG Linkenheim/Hochstetten als Ziel. An dem dreitägigem Event nahmen rund 70 Jugendliche teil, die vor Ort von einem etwa 30-köpfigen Betreuerteam erwartet wurden. Neben den Jugendlichen, die mit dem Bus anreisten, folgten auch die Aktiven Mannschaften des SV Erbach, der Einladung der Jugendabteilung. Das Wetter war durchwachsen, doch die gute Stimmung wurde durch den ein oder anderen Regenschauer nicht getrübt. Neben dem Turnier auf dem Rasenplatz, das getrennt in weiblich und männlich an Samstag und Sonntag stattfand, veranstalteten die Gastgeber auch ein Beachhandball und ein Beachvolleyballturnier. Angefeuert von zahlreichen Fans am Spielfeldrand waren alle Mannschaften in ihren Wettbewerben erfolgreich und konnten einen Preis mit nach Hause nehmen. Eigens mitgebrachte Sportaktivitäten, sorgten für den Spaß zwischen den Spielen. Abends konnte man sich inmitten der Zeltlandschaft am Lagerfeuer wärmen und begleitet von Gitarre und Trommel, Lieder trällern. Nach drei sportlichen Tagen erfolgte dann, gegen Sonntagnachmittag, die Abreise Richtung Heimat.

Quelle: LS

Rack lobt seine Sieben

In seinem letzten Spiel

als Erbacher Trainer sah Waldemar Rack eine kämpfende Mannschaft, die dem TV Lampertheim lange Paroli bot, am Ende aber doch verlor.


Mit einer Niederlage verabschiedete sich der SV Erbach aus der Saison. Der Handball-Bezirksoberligist verlor beim TV Lampertheim mit 22:25 (12:14) und beendet die Runde auf Tabellenplatz acht. „Das war wirklich eine ordentliche Leistung. Wir haben uns zu keinem Zeitpunkt aufgegeben und haben selbst auch Akzente gesetzt“, lobte Rack, der selbst die ersten fünf Minuten des Bergstraßen-Derbys verpasste, dann aber ein ausgeglichenes Spiel sah – 5:4 für den TVL, 7:6 für Erbach. Nach 40 Minuten stand es 17:17. Eine Auszeit der Lampertheimer in der Phase, in der die Erbacher in doppelter Überzahl spielten, brachte die Gäste etwas aus dem Konzept. Vergebene Chancen auf der einen, Unkonzentriertheiten in der Abwehr auf der anderen Seite sorgten dafür, dass Lampertheim wieder besser ins Spiel fand und sich eine knappe Führung herausspielte.

„Wir hatten dann durchaus noch Chancen, dem Spiel eine weitere Wende zu geben. Letztlich fehlte uns in den entscheidenden Situationen aber auch ein bisschen Glück“, bilanzierte Waldemar Rack, der schon früh nur eingeschränkt die angeschlagenen Christian Scholz und Oliver Heß einsetzen konnte. So stand am Ende ein durchaus verdienter Lampertheimer Heimsieg. „Trotzdem haben wir uns gut verkauft. Insofern bin ich mit dem Saisonabschluss durchaus zufrieden“, erklärte der Erbacher Trainer.

Quelle: Echo Online 03.05.2016

Erbach macht Titel perfekt

Es ist vollbracht: Die Handballerinnen des SV Erbach haben sich die Meisterschaft in der Bezirksliga A geholt und steigen in die Bezirksoberliga auf. Drei Stunden vor der finalen Partie der Erbacherinnen legte erst einmal der direkte Konkurrent TV Trebur vor, feierte beim Liga-Dritten Erfelden einen knappen 20:19-Erfolg und lag damit zwei Zähler vor der Mannschaft von SVE-Trainer Waldemar Rack. Doch die Erbacherinnen ließen sich nicht beirren: Dank eines ungefährdeten 35:19 (19:10)-Auswärtssieges beim dadurch feststehenden Absteiger TV Nauheim feierte das Team Meisterschaft und Aufstieg.

Nauheim war zwar anzumerken, dass es unbedingt punkten musste, um den Klassenerhalt zu schaffen, doch Erbach ließ sich nicht beeindrucken. „Wir waren von Beginn an überlegen, schneller und hatten Spiel und Gegner fest im Griff“, jubelte Waldemar Rack, der den SVE damit als Meistermacher in Richtung FSG Gersprenztal verlässt.

Bis auf die ersten beiden Spielminuten, als Nauheim einmal vorlegte, war Erbach immer in Führung, setzte sich bis zur Pause schon auf neun Treffer ab und geriet nach dem Seitenwechsel nicht mehr in Bedrängnis. „Die Spielerinnen haben gezeigt, was sie können und mit viel Tempo dem Gegner keine Chance gelassen“, resümierte Rack. Die letzten Minuten waren dann nur noch Formsache und dienten der Vorbereitung der großen Meisterfeier. Mit der Schlusssirene brachen dann alle Dämme, die jungen Spielerinnen lagen sich in den Armen und ließen sich von den Mitgereisten Fans feiern.

Ergebnis harter Arbeit

„Die Mannschaft hat sich diesen Titel verdient. Sie hat in den letzten zehn Monaten sehr gut im Training gearbeitet und einen großen Schritt nach vorne gemacht. Jetzt drücke ich den Mädels natürlich die Daumen, dass sie die Bezirksoberliga nächste Runde halten können. Ich traue es ihnen auf alle Fälle zu“, war Waldemar Rack, der nächste Runde die Landesliga-Handballerinnen der FSG Gersprenztal coacht, voll des Lobes für sein Team.

Tore: Nina Sauer (9/3), Luisa Jordan, Katrin

Lambert (je 5), Anna Jordan (5/2), Selin Schneider (4), Laura Schäfer (3), Anne Schneider (2), Desiree Bock, Lena Rothermel (je 1)

Quelle: MorgenWeb 03.05.2016

Knapp gescheitert

Im zweiten Spiel der Oberligaqualifikation scheiterte die männliche C-Jugend knapp bei der TuS Griesheim (29:24) und damit auch an der Oberligaqualifikation


Bis Mitte der zweiten Halbzeit lagen die Gäste aus Erbach noch mit zwei Toren in Führung und machte es Griesheim vor allem in der gut aufgestellten offensiven Abwehr schwer. Erst kurz vor Pause gelang den Gastgebern dann die Führung zum 13:10 Pausenstand. So sahen die Zuschauer beider Mannschaften in der gut gefüllten Halle, ein Spiel auf Augenhöhe. Nach der Pause waren es überwiegend eigene technische Fehler und Fehlwürfe, die es dem Team aus Griesheim ermöglichte bis auf sechs Tore davonzuziehen. Die Erbacher gaben jedoch nicht auf und konnten bis zehn Minuten vor Spielende auf drei Tore verkürzen. Diese kräftezehrende Aufholjagd machte sich in den letzten Spielminuten bemerkbar und so schafften es die Gäste nicht, das Spiel noch einmal zu

drehen.

Ein dickes Lob an die Spieler gab es von den Trainern, denen die gezeigte Leistung und die umgesetzten Trainingsinhalte gefielen. Die Gratulation gilt hier dem TuS Griesheim zum Erreichen der Oberliga.

Tore: Florian Lulay (14), Manu Hörr (4), Luca Jordan (2), Jacob Lulay (2), Marvin Greene (2)

Quelle: LS