Die Begegnung begann aus Sicht der Gäste dennoch ordentlich. Nach zehn Minuten lagen sie mit 6:5 vorne. „In diesen ersten zehn Minuten haben wir guten Handball gespielt und auch kämpferisch sowie läuferisch eine ansprechende Leistung geboten“, lobte SVE-Trainer Martin Rother. Dann verlor seine Mannschaft aber den Faden. Über 9:7 (14.) legte Arheilgen bis zur 23. Minute ein 17:7 vor. Dem SV Erbach gelang in zehn Minuten kein Treffer, während die SGA schon für eine Vorentscheidung sorgte. „Die Schwächephase war sicher der Knackpunkt des Spiels. Besonders im Abwehrverhalten haben wir nicht energisch genug dagegengehalten und uns auch im Angriff zu viele Fehler erlaubt“, kritisierte Rother.
Für den zweiten Durchgang hatten sich die Erbacher zwar einiges vorgenommen, einzig in der Umsetzung haperte es weiter. „Wir wollten in der zweiten Hälfte vor allem in der Defensive durch Laufbereitschaft und Aggressivität wieder ins Spiel finden. Das ist uns aber nur in einigen Phasen gelungen“, erkannte der Erbacher Trainer, für den es daher nur noch darum ging, die Höhe der Niederlage in Grenzen zu halten. Doch auch das gelang nicht. Das Spiel der Gäste war zu behäbig, hinzu kam Unvermögen bei scheinbar einfachen Bällen. So vergab die Rother-Sieben in den zweiten 30 Minuten drei Siebenmeter. Die SG Arheilgen hatte keine Mühe, über 35:20 (52.) den ungefährdeten Heimsieg einzufahren.
Leidtun konnte einem am Samstag vor allem Schlussmann Thorsten Bock, der 60 Minuten durchspielte, eine ansprechende Leistung bot, von seinen Vorderleuten aber meist im Stich gelassen wurde.


Durchsetzungsstark: Die Bezirksoberliga-Handballer der ESG Erfelden (links Markus Amend) bezwangen den SV Erbach (Christian Scholz) vor eigenem Publikum mit 37:33 und zogen damit in der Tabelle an den Odenwäldern vorbei. Foto: Uwe Krämer Eine Woche nach der schwachen Leistung bei der SG Egelsbach hat Handball-Bezirksoberligist ESG Erfelden in die Erfolgsspur zurückgefunden und im Heimspiel den SV Erbach mit 37:33 (22:16) besiegt. 