Nach Saison ist Schluss

Handball – SV Erbach und Trainer Rother trennen sich – 43:24-Sieg gegen Pfungstadt II
 
 
Martin Rother, Trainer des SV Erbach, war nach dem Erfolg seines Teams zufrieden. Nach dem 31:30-Erfolg bei der SG Egelsbach vor gut einer Woche legte der Bezirksoberligist gegen den TSV Pfungstadt II zu Hause nach und kam mit dem 43:24 zu einem klaren Sieg. „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen. Sie hat das gesteigerte Selbstvertrauen genutzt und guten Handball geboten“, lobte Rother.

Er sah zwar einen zwar guten Beginn seines Teams, absetzen konnte sich der SVE aber noch nicht. 16:12 hieß es nach 24 Minuten. Erst eine Auszeit der Gastgeber sorgte für ein bisschen mehr Schwung. „Waren wir zuvor im Angriff nicht konsequent genug, wurde dies deutlich besser“, sagte Rother. Und so schafften es die Erbacher, sich bis zur Pause einen vorentscheidenden Vorsprung herauszuspielen.

„In den zweiten 30 Minuten wollten wir die Konzentration hochhalten und unser Spiel weiter durchziehen“, erläuterte der Erbacher Trainer. Dies gelang weitgehend, sodass der SVE bis zur 41. Minute seine Führung auf 13 Tore ausbaute (33:20). „Dann haben wir uns aber eine kleine Auszeit gegönnt und nicht mehr so konsequent agiert“, erkannte der Trainer, der abermals eine Auszeit nutzte, seinen Spielern die richtige Marschrichtung mitzugeben. Und wieder lief es beim SV Erbach in der Folge besser. Vor allem Lukas Müller steuerte mit fünf Kontertoren zwischen der 45. und 55. Minute wichtige Treffer zum Sieg der abermals ersatzgeschwächten Erbacher, bei denen Yannick Grabisch, Dominik Lies und der langzeitverletzte Oliver Heß fehlten, bei.

Rother hat „absolutkeinen Stress“

Während der SV Erbach (Achter) in den verbleibenden fünf Saisonspielen versucht, noch den ein oder anderen Platz im Mittelfeld gutzumachen, laufen die Personalplanungen für die nächste Spielzeit bereits. Fest steht, dass Martin Rother nach fünf Jahren sein Traineramt zur Verfügung stellen wird. „Der Vorsitzende Thomas Lulay und ich haben uns zusammengesetzt und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es der jungen Mannschaft guttut, ab der neuen Saison mit einem anderen Trainer zu arbeiten“, erklärt Rother und betont, dass es eine Entscheidung von beiden Seiten war. „Ich habe absolut keinen Stress und lasse alles auf mich zukommen. Vielleicht werde ich jetzt eine Pause einlegen und nicht als Trainer arbeiten“, sagt Rother.

Am Mittwoch (27.) bestreitet der SV Erbach nun erst einmal in der Mehrzweckhalle ein Handballspiel für einen guten Zweck. Um 19.30 Uhr empfängt der Bezirksoberligistl den Drittligisten TSG Groß-Bieberau. Die Einnahmen kommen dem an Leukämie erkrankten SVE-Nachwuchsspieler Patrick Berbner zugute.

Quelle: Echo Online

 

 

Ein gefährlicher Gegner

SV Erbach – Trainer Rother warnt davor, den TSV Pfungstadt II zu unterschätzen

Wie die Akteure des SV Erbach mit der personell angespannten Situation beim 31:30-Sieg zuletzt bei der SG Egelsbach umgingen, stimmte SVE-Trainer Martin Rother zufrieden. Doch vor dem Heimspiel gegen den TSV Pfungstadt II am Sonntag (18 Uhr) weiß er auch: „Wir dürfen auf keinen Fall den Fehler machen, Pfungstadt zu unterschätzen. Wir brauchen auch in diesem Spiel so viel Laufbereitschaft und Aggressivität in der Abwehr sowie Spielfreude im Angriff wie in Egelsbach.“

Von der Tabellensituation, Pfungstadt ist Vorletzter, wollen sich die Erbacher nicht blenden lassen. Im Gegenteil. „Der TSV ist gerade deshalb ein gefährlicher Gegner. Zudem ist deren erste Mannschaft am Sonntag spielfrei, und drei junge Spieler sind für unsere Partie spielberechtigt“, weiß Rother. Dennoch versprüht der Trainer Zuversicht: „Selbstverständlich wollen wir dieses Heimspiel gewinnen. Übrigens auch deshalb, weil es dem HC VfL Heppenheim im Abstiegskampf helfen würde.“ Fehlen werden beim SVE Dominik Lies (Nasenbeinbruchs) und Oliver Heß (verletzt).

Ebenfalls am Sonntag werden sich die erste und zweite Männermannschaft sowie das Frauenteam des SV Erbach der Typisierungsaktion für den an Leukämie erkrankten SVE-Nachwuchsspieler Patrick Berbner anschließen. Von 10 bis 17 Uhr besteht im Heppenheimer Starkenburggymnasium die Möglichkeit, dem 19 Jahre alten Handballer zu helfen, und einen passenden Knochenmarkspender zu finden.

 

Quelle: Echo Online

 

Martin Rother zieht den Hut

SV Erbach – Bezirksoberligist trotzt bei 31:30-Sieg in Egelsbach den personellen Problemen – Die Abwehr steht

Es war eine enge Partie in der Bezirksoberliga zwischen der SG Egelsbach und dem SV Erbach. Am Ende hatte der SVE mit 31:30 (14:12) die Nase vorne. Lukas Müller gelang in der 58. Minute das 31:29 für die Gäste, Egelsbach schaffte aber im Gegenzug den Anschluss. Nach Fehlern auf beiden Seiten in den letzten Sekunden blieb es beim knappen Erfolg der Erbacher.

Dabei sah es noch vor dem Anpfiff nicht gut aus für die Mannschaft aus dem Heppenheimer Stadtteil. Wegen Abiturprüfungen, Verletzungen und Arbeitsverpflichtungen fuhr der SVE mit nur sieben Feldspielern nach Egelsbach. „Erst in der Halle haben wir noch einen Spieler unserer zweiten Mannschaft getroffen, der sich zumindest auf die Bank setzen konnte“, schilderte SVE-Trainer Martin Rother, der dann eine engagiert spielende eigene Mannschaft sah, die Situation. Sein Team zeigte, dass es gewillt war, die zuletzt schwachen Leistungen vergessen zu machen. „Wir hatten uns viel vorgenommen und haben uns gut bewegt“, lobte der Übungsleiter. Mit 3:1 lag sein Team nach vier Minuten vorne. Zwar fanden die Egelsbacher in der Folge besser in die Partie und erarbeiteten sich in der zehnten Minute eine 7:4-Führung. Doch waren es dann wieder die Erbacher, die sich Vorteile erspielten und zur Pause führten.

„Wir haben vor allem in der Abwehr gut gestanden und auch phasenweise schöne Konter gefahren. Hut ab vor der Mannschaft, was sie aus unserer angespannten personellen Situation gemacht hat“, zollte Rother seinem Team Respekt. Erbach blieb auch in den zweiten 30 Minuten konzentriert und lag in der 36. Minute mit fünf Toren vorne (20:15). „Das war sicher unsere stärkste Phase“, erkannte der SVE-Coach, der dann aber eine Begegnung mit vielen Ruppigkeiten und Zeitstrafen sah. So schmolz der Vorsprung bis in die Schlussphase hinein. „Ich muss unseren Torhütern Bastian Flath und Thorsten Bock ein Kompliment aussprechen. Beide haben eine starke Leistung geboten und uns in der Schlussphase den Erfolg gesichert“, sagte Rother.

Quelle: Echo Online

 

Einiges muss sich ändern

Nach jüngster Niederlage steht Bezirksoberligist bei SGE vor großer Aufgabe
 
Es will in diesem Jahr nicht so richtig laufen beim SV Erbach. Erst zwei Siege hat der Handball-Bezirksoberligist 2013 geholt – in den Derbys gegen den TV Siedelsbrunn (31:22) und beim HC VfL Heppenheim (26:22). Dem gegenüber stehen vier Niederlagen. Der SV Erbach liegt mit Rang neun im Niemandsland der Tabelle.
Doch nicht alleine die Ergebnisse stimmen SVE-Trainer Martin Rother nachdenklich. Vielmehr war es die Art und Weise der Misserfolge, die den Erbacher Coach ärgerte. So verlor seine Mannschaft zuletzt in eigener Halle gegen Langen und hinterließ einen frustrierten Trainer. „Das war eine leblose Vorstellung. Besonders in kämpferischer Hinsicht müssen wir zulegen, wollen wir noch den ein oder anderen Sieg feiern“, fordert Rother.
Und das gilt bereits für nächsten Sonntag in der Partie bei der SG Egelsbach (Vierter). Nach einer starken Hinrunde ging es für die SGE, einst Tabellenführer, in den vergangenen Wochen bergab. „Die SGE spielt längst nicht mehr so souverän wie in der Hinrunde. Zuletzt haben sie drei von vier Spielen verloren“, weiß Rother. Er betont aber, dass dies das Spiel nicht leichter macht. Im Gegenteil: Nach der enttäuschen Vorstellung gegen Langen stehe, sagt der Trainer, seine Mannschaft vor einer großen Aufgabe. „Taktisch gesehen brauchen wir mehr Leidenschaft in der Abwehr und viel mehr Laufbereitschaft. Zudem ist es eine Aufgabe, den linken Rückraum der Egelsbacher in den Griff zu bekommen“, erläutert der Übungsleiter. Dabei gelte es für seine Mannschaft aber, zunächst einmal aufs eigene Spiel zu schauen: „Die kämpferische Einstellung muss sich grundlegend ändern. Wir brauchen mehr Tempo und ein besseres Rückzugsverhalten. Ich fordere von der Mannschaft, ein ganz anderes Gesicht zu zeigen und dem Gegner 60 Minuten Paroli zu bieten“. Denn nur wenn sein Team einen überragenden Tag erwische, könne es in Egelsbach punkten.
Martin Rother stehen fast alle Spieler zur Verfügung. Einzig Oliver Heß wird fehlen.
 

Die Abwehr hat Probleme

Bezirksoberligist verliert nach gutem Beginn gegen Langen mit 30:32
 
Nur die Derbys gegen den TV Siedelsbrunn (31:22) und beim HC VfL Heppenheim (26:22) gestaltete der SV Erbach um Trainer Martin Rother 2013 siegreich. So war es wenig verwunderlich, dass Rother nach der Heimniederlage enttäuscht war: „Das war gar nichts. Vor allem in der Abwehr hatten wir große Probleme und haben zu keinem Zeitpunkt Zugriff aufs Spiel gefunden“.
Dabei begann es nicht so schlecht für die Gastgeber. Nach vier Minuten lagen sie mit 3:2 vorne. Doch dann fand Langen besser ins Spiel, in Überzahl gelang es der HSG ein Vier-Tore-Vorsprung. „Bei der 10:6-Gästefühung und in Unterzahl haben wir uns zu wenig gewehrt“, kritisierte Rother, der dann aber eine kämpfende eigene Mannschaft sah, die es schaffte, bis zur Pause ein Remis herauszuspielen. „In der Halbzeit haben wir uns einiges vorgenommen. Wir haben unsere Schwächen in der Abwehr offen angesprochen und wollten dies in den zweiten 30 Minuten besser machen“, erläuterte Rother.
Seine Spieler vermochten dies allerdings auf dem Parkett nicht umzusetzen. Beim 20:20 (39.) hielten die Erbacher zwar das Spiel noch offen. In den folgenden Minuten schaffte es die HSG Langen aber, sich einen Vorsprung herauszuspielen. „Mir haben unsere beiden Torhüter Thorsten Bock und Bastian Flath leidgetan. Sie haben ordentlich gehalten, allerdings fehlte ihnen die Unterstützung der Abwehr“, bedauerte der Erbacher Trainer. Beim 30:30 keimte zwar dann nochmals ein wenig Hoffnung auf, doch wieder verspielten die Gastgeber eine Führungschance. „Da haben wir zu leicht den Ball hergegeben“, monierte Rother, der in der HSG Langen zwar einen verdienten Sieger, den Grund für den Misserfolg aber in den eigenen Unzulänglichkeiten sah: „Eigentlich wäre es einfach gewesen, dieses Spiel zu gewinnen. Der HSG fehlte am Ende die Kraft. Wir haben uns aber zu viele Fehler geleistet.“
 

Die Erinnerungen sind nicht die besten

SV Erbach – Bezirksoberligist will gegen die HSG Langen Revanche für die Hinspielpleite

Vor allem mit der kämpferischen Einstellung seiner Mannschaft nach der Pause war Erbachs Trainer Martin Rother nach dem Derby gegen den HC VfL Heppenheim zufrieden. Am Samstag (19.15 Uhr) empfängt der Bezirksoberligist die HSG Langen. Die Erinnerungen ans Hinspiel sind allerdings alles andere als gut. Mit 23:33 kassierte Erbach eine herbe Niederlage. Die gilt es gutzumachen.
Vor allem die ansteigende Form von Tim Schüßler und Sebastian Nischwitz stimmen Rother zuversichtlich, dass es gegen Langen zu Punkten reichen könnte. „Mit ihnen entwickeln wir viel Druck aus dem Rückraum. Wenn Thorsten Bock seine Leistung von Freitag wiederholen und unsere Abwehr ihre Beweglichkeit über 60 Minuten zeigen kann, wird es ein gutes Spiel“, glaubt der SVE-Trainer.
Unterschätzen werden die Erbacher das Team aus Langen sicher nicht. „Wir sind gewarnt. Zuletzt hat Langen mit Egelsbach eine Spitzenmannschaft besiegt“, weiß Rother, der im Gegner eine ausgeglichene Mannschaft erkannt hat, die vor allem aus dem Rückraum viel Torgefahr ausstrahlt. „Hier wird es die Aufgabe unserer Abwehr sein, aktiv den Rückraum zu bekämpfen und das Spiel immer wieder zu unterbrechen“, lautet Rothers Rezept.
Gegen die HSG Langen hat der Übungsleiter eine Alternative mehr zur Verfügung. Nachdem er im Derby noch fehlte, ist Roman Röhrig wieder mit von der Partie. Dagegen fehlt Oliver Heß weiter.

Quelle: Echo Online

Bock zeigt im Derby seine Klasse

HC VfL Heppenheim – SV Erbach 22:26 – Torhüter ist in der Schlussphase der große Rückhalt bei den Gästen
 
 
Die Enttäuschung bei den Gastgebern war spürbar, als gegen die Schlusssirene durch die Nibelungenhalle tönte. Während die Erbacher ihren Derbysieg (es war erst der zweite Zweier in diesem Jahr) feierten, schlich die HC VfL-Mannschaft um Trainer Timo Leister mit hängenden Köpfen vom Parkett. Das Schlusslicht hatte zwar eine kämpferisch ansprechende Leistung geboten, spielerisch hakte es aber auch am Freitag gewaltig.
Überhaupt war es nicht gerade ein handballerischer Leckerbissen, den die Zuschauer zu sehen bekamen. Vor allem in den ersten 30 Minuten leisteten sich beide Teams in der Offensive reihenweise Fehler. Folge: Nach sechs Minuten stand es 1:1, nach zehn Minuten 3:3. Als Andreas Manhart (14.), Hans-Peter Falter per Siebenmeter (15.) und Claudio Walter (17.) die Gastgeber mit 6:3 in Führung warfen, sah es gar nicht mal so schlecht aus für die Heppenheimer, die in dieser Phase gegen behäbig auftretende Erbacher nicht viel Mühe hatten. Doch in den folgenden 13 Minuten bis zur Pause lief bei der Leister-Sieben nichts mehr zusammen. Nur noch ein Treffer gelang dem Gastgeber, während Erbach sich langsam berappelte und nach 20 Minuten ins Spiel fand. Konsequenz: Der SVE erspielte sich bis zum Wechsel einen Vorsprung.
„In dieser Phase haben wir trotz der Führung nicht dynamisch genug gespielt“, kritisierte SVE-Trainer Martin Rother. Und auch die Heppenheimer waren nicht unbedingt angetan von der eigenen Leistung. „Wir haben uns wieder einmal zu viele Fehler geleistet. Gegen die ersatzgeschwächten Erbacher wäre durchaus etwas drin gewesen“, erkannte HC VfL-Teamverantwortlicher Helmut Stein, der auch zu Beginn der zweiten Halbzeit ein zerfahrenes Derby sah, in dem der HC VfL zunächst Probleme gegen eine nun agilere Erbacher Mannschaft hatte. Als Lukas Müller zum 16:10 für die Gäste traf (39.), schien alles auf einen klaren Erfolg der Rother-Sieben hinauszulaufen.
Doch Heppenheim rappelte sich auf und bewies Moral. Tor um Tor kämpfte sich das Schlusslicht zurück ins Spiel und profitierte von einigen Unzulänglichkeiten des Gegners. Als Jonas Schütz in der 48. Minute für den Anschluss sorgte (17:18), war die Spannung zurück im Derby, das in der Schlussphase zu einem umkämpften Spiel wurde. Doch in dieser Phase erwies sich Erbachs Torhüter Thorsten Bock als großer Rückhalt und wurde zum überragenden Akteur. Mit seinen Paraden trieb er die Heppenheimer zur Verzweiflung. Dennoch: Der HC VfL ließ sich nicht abschütteln, vier Minuten vor dem Ende gelang Rouven Werle erneut der Anschluss (21:22). Doch in den verbleibenden Minuten schwanden die Kräfte auf Seiten der Heppenheimer, auch eine Manndeckung brachte nicht mehr den erhofften Erfolg.
 
Quelle: Echo Online

Die Punkte stehen im Vordergrund

HC VfL Heppenheim – SV Erbach – Für die Gastgeber geht es auch im Derby in erster Linie um den Klassenerhalt
 
In sportlicher Hinsicht steht gerade für den HC VfL Heppenheim an diesem Abend eine Menge auf dem Spiel, kämpft der Tabellenletzte doch mit aller Kraft um den Klassenerhalt. So wundert es auch kaum, dass bei den Gastgebern vor allem eines im Vordergrund steht: die zwei Punkte.
„Es ist ein Derby. Entsprechend nervös werden beide Mannschaften beginnen. Während Erbach aber im gesicherten Mittelfeld steht, ist dieses Spiel für uns die letzte Chance, wenn wir noch auf den Ligaverbleib hoffen wollen“, blickt HC VfL-Teammanager Helmut Stein der Partie mit gemischten Gefühlen entgegen. Denn die Leistungen in den vergangenen Wochen lassen bei Stein keinen großen Optimismus zu: „Wir schaffen es im Moment nicht, über 60 Minuten konstant zu spielen. Immer wieder brechen wir unmittelbar nach der Pause ein. Innerhalb von nur fünf Minuten verspielen wir alle Chancen.“ Dass sich das ändern muss, weiß der Teammanager. Und gegen den SV Erbach sollte schon am Freitag möglichst ein Sieg herausspringen.
Heppenheims Trainer Timo Leister wünscht sich vor allem, dass seine Mannschaft ihre Fehlerquote reduziert. Denn seine Spieler leisteten sich zuletzt zu viele Ballverluste. Und auch an der Kaltschnäuzigkeit gilt es im Lager der Heppenheimer zu arbeiten. Derby hin, Derby her – Leister will, dass sich seine Sieben auch gegen die Erbacher vor allem aufs eigene Spiel konzentriert.
Personell kann er fast aus dem Vollen schöpfen. Nur Sebastian Saul (Urlaub) ist nicht dabei. Claudio Walter wird indes sein Comeback im HC VfL-Trikot feiern.
Für den SV Erbach scheint die Saison eigentlich schon gelaufen. Mit 16:18-Punkten rangiert die Mannschaft um Trainer Martin Rother auf Platz neun. Weder nach oben noch nach unten wird sich für den SVE wohl noch viel bewegen. Trotzdem hat das Derby natürlich seinen Reiz. „Wir freuen uns schon seit Wochen auf dieses Spiel. Trotzdem müssen wir uns enorm steigern, wollen wir als Sieger vom Parkett gehen“, weiß Rother, der zuletzt phasenweise die nötige Einstellung bei seinen Spielern vermisste. Dass der HC VfL als Schlusslicht antritt, wertet der Coach nicht unbedingt als Vorteil für sein Team: „Wenn Heppenheim in diesem Jahr zum ersten Mal eine reelle Chance auf Punkte hat, dann gegen uns. Das macht das Derby zu einem gefährlichen Spiel für uns.“
Personell ist die Lage beim SV Erbach weiter angespannt. Oliver Heß wird in dieser Saison wohl nicht mehr spielen können, Torhüter Bastian Flath laboriert weiter an einer Fußverletzung. Für ihn rückt wieder Gregor Lenhardt ins Team. Yannick Grabisch kehrt zurück in den Kader, auf einen Einsatz von Dominik Juchem hofft Rother noch.

Für den guten Zweck: Das Derby am Freitag soll auch einem guten Zweck dienen (wie berichtet): Der 19 Jahre alte Erbacher Handballer, Patrick Berbner, ist an Leukämie erkrankt und benötigt eine Knochenmarktransplantation. Eine Typisierungsaktion (24. März im Starkenburggymnasium in Heppenheim) soll helfen, einen passenden Spender zu finden. Um die Finanzierung dieses kostspieligen Verfahrens zu unterstützen, hat sich Gastgeber HC VfL entschlossen, einen Euro pro Zuschauer zu spenden. Der erzielte Betrag wird dann vom Verein noch aufgerundet und dann ans Organisationsteam der Typisierungsaktion übergeben.

 
Quelle: Echo Online

Nach der Pause reißt der Faden

SV Erbach – Gegen Modau hält Bezirksoberligist nur eine Hälfte lang mit
 
Es war eine kuriose Partie. Die Gastgeber hatten sich eine Menge vorgenommen und wollten mit hoher Laufbereitschaft und viel Leidenschaft dem Aufstiegsanwärter begegnen. Und die Erbacher taten dies in den ersten 30 Minuten über weite Strecken ansehnlich. Dabei konnte Trainer Martin Rother auch auf die angeschlagenen Tim Schüßler und Sebastian Nischwitz zurückgreifen. Zwar reichte es für beide Leistungsträger nur zu Kurzeinsätzen, aber alleine die Präsenz des Duos schien die Mitspieler zu beflügeln.
Die Gastgeber lagen in der Anfangsphase noch zurück, mit dem 7:8 in der 13. Minute schien aber ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen. „In dieser Phase haben wir guten Handball gespielt und gegen eine Spitzenmannschaft mehr als nur mitgehalten“, lobte Rother seine Spieler, die sich bis zur Pause einen Vorsprung erarbeiteten. „Mit ein bisschen Glück hätten wir auch 18:14 führen können, haben aber in der Schlussminute eine gute Chance liegen lassen“, ärgerte sich der Erbacher Trainer dennoch.
Nach der Pause geriet der SVE jedoch außer Tritt. Als der TSV Modau in der 35. Minute zum 19:19 ausglich, schien das Schicksal der Gastgeber früh besiegelt. „In den zweiten 30 Minuten hat man gemerkt, dass wir aufgrund der angespannten personellen Situation nur wenige Alternativen haben. Irgendwie schwanden mit zunehmender Spieldauer bei uns die Kräfte. Modau musste sich nicht einmal sonderlich anstrengen, um erfolgreich zu sein“, erkannte der Erbacher Trainer, dessen Team in der 45. Minute mit 22:25 zurücklag. In der Folge strebten Odenwälder gegen eine kraftlos wirkende Erbacher Mannschaft einem ungefährdeten Sieg entgegen. Dem SVE gelangen in der zweiten Halbzeit insgesamt nur sieben Treffer.
„Ich möchte meiner Mannschaft für diese verpatzte zweite Halbzeit keinen Vorwurf machen. Natürlich hätten wir uns in einigen Situationen cleverer anstellen können. Letztlich haben wir aber gegen eine Mannschaft verloren, die zu den besten der Liga gehört“, blieb Rother trotz der Heimniederlage entspannt.
Die Blicke der Erbacher richten sich nun schon auf den nächsten Freitag (1. März). Denn dann kommt es um 20 Uhr in der Heppenheimer Nibelungenhalle zum Derby gegen den HC VfL. „Wir sind schon seit Wochen heiß auf dieses Spiel. Wir wissen zwar, dass es gegen Heppenheim sehr schwer wird. Trotzdem wollen wir dieses Derby gewinnen“, kündigt Rother an.

 

Quelle: Echo Online

Ein echter Test

SV Erbach – Der Bezirksoberligist erwartet mit dem TSV Modau einen Meisterschaftsaspiranten
 
 
Für den TSV Modau ist bei zwei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter TV Büttelborn der Aufstieg noch in Reichweite. Eine Menge aufzuarbeiten indes gab es für die Erbacher in dieser Woche. Tief saß der Stachel nach der 23:39-Niederlage bei der SG Arheilgen. „In diesem Spiel hat bei uns nicht viel geklappt. Vor allem unser Defensivverhalten war schwach“, erinnert sich SVE-Trainer Martin Rother, der nun eine deutliche Leistungssteigerung erwartet.
„Modau ist eine Spitzenmannschaft. Sie spielen einen schnellen Handball und entwickeln besonders aus dem Rückraum viel Druck“, weiß der Coach, der von seiner Sieben in der Abwehr mehr Laufbereitschaft fordert. „Wir müssen eine komplett andere Einstellung zeigen als in Arheilgen. Wenn wir nicht mit vollem Einsatz und Engagement dagegenhalten, haben wir gegen Modau keine Chance“, betont Rother. Sein Team müsse zunächst einmal zum eigenen Spiel finden, erst danach könne sich die Mannschaft, so Rother, Gedanken über die Schwächen des Gegners machen. Die hat der SVE-Trainer aber bereits ausgemacht: „In der Abwehr haben die Modauer Probleme. Im Rückwärtsverhalten sind sie durchaus verwundbar“.
Dass sich sein Team steigern werde, davon geht Rother fest aus. Personell kann er allerdings wohl nicht aus dem Vollen schöpfen. Oliver Heß und Yannick Grabisch fallen aus, für Sebastian Nischwitz reicht es höchstens zu Kurzeinsätzen. Hinter dem Einsatz von Dominik Juchem steht ein Fragezeichen. „Für die Mannschaft ist das Spiel ein echter Test. Hier wird sich zeigen, ob sie aus den Fehlern des Arheilgen-Spiels gelernt hat“, sagt Rother.

 
Quelle: Echo Online