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Bunter Abend 2018
Weit über den Ort hinaus bekannt ist dabei der Bunte Abend. Dieser ist schon seit Jahren fest etabliert in der Heppenheimer Saalfastnacht und bildet den Auftakt des Fastnachtsgeschehen im Heppenheimer Stadtteil.Die Mehrzweckhalle wird dieses Jahr zum Theater, denn die Erbacher lassen die Puppen tanzen. „Die Puppen tanzen mit Helau, in Erbach bei der Muppet Schau!“, so lautet das Motto der Sitzung am 3. Februar. Den Ober-Puppenspieler gibt dabei Steffen Maurer als Sitzungspräsident. Maurer und sein Organisationsteam müssen dabei ein reichhaltiges Programm unterbringen. „Wir planen eine Show der Superlativen,“ so Maurer, „so viele Balletts und Büttenreden hatten wir noch nie“. Von Kinder-, über Jugend-, Prosseco-,,Garde-, Männer- bis Schowballett sei alles dabei was man sich tänzerisch nur vorstellen kann. Jetzt, einen Monat vor dem großen Abend seien die Balletts alle „fleißig am Proben“. Die vortragende Zunft sei auch in der finalen Phase der Vorbereitungen, „die Texte sind fertig, es wird noch am Vortrag gefeilt.“ Dies ist aber längst nicht Alles was auf die Zuschauer zukommt, „Wir haben ein Paar Neuheiten als Überraschung ins Programm eingebaut“, so Maurer.Begleitet wird der Abend von den Les Stefanos die auch nach dem Programm für Schwung auf dem Parkett sorgen werden, denn das närrische Treiben auf der Tanzfläche und in der Großraumbar geht nach der Schow weiter. Der „Bunte Abend“ beginnt am 03.02. um 19:11, Eintrittskarten sind ab dem 16. Januar im Vorverkauf erhältlich.
Am Faschingsdienstag (13. Februar, 14:33) sind dann beim beliebten Kindermaskenball des SV Erbach die kleinsten Fassebutze an der Reihe.Musik und ein Rahmenprogramm mit Spielen sorgt für Unterhaltung, denn die Jugendabteilung des SV Erbach hat sich wieder einiges zur Kurzweil der jungen Gäste ausgedacht: Ungehindertes Toben, lustige Spiele und Auftritte des SVE-Miniballetts vertreiben den Nachwuchsnarren und Eltern die letzten Stunden der Karnevalssaison.
Weihnachtsgruß
Der Vorstand des SV Erbach wünscht
allen Spielern und Spielerinnen,
Mitgliedern
und Fans
ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest,
sowie einen guten Rutsch
in das Jahr
2018!
Jugendweihnachtsfeier 2017
Wie jedes Jahr, machten die Jugendhandballer des SV Erbach zum Jahresabschluss einen Ausflug. Bei der diesjährigen Weihnachtsfeier, besuchten etwa 60 Spieler und Spielerinnen mit ihren Betreuern eine verwandte Ballsportart. Mit einem Lunchpaket ausgestattet fuhren die Teams zum Spiel der Basketballer der Fraport Skyliners gegen Alba Berlin nach Frankfurt. Ebenso wie auch oft beim Handball sah man ein schnelles und spannendes Spiel, bei dem man viel Spaß beim zuschauen hatte. Ein weiteres Highlight waren die Unterschriften der Stars nach dem Spiel sowie ein Bild mit Isaac Bonga. Nun beginnt für die Mannschaften die Winterpause ehe es am 20.01.2018 wieder mit den ersten Spielen losgeht.
Männliche B-Jugend: HSG Fürth/Krumbach – SV Erbach 33:21 (20:8)
Im Derby gegen den Tabellenersten mussten sich die Jungs aus Erbach deutlich geschlagen geben. Vor allem in der ersten Halbzeit lief im Angriff der Gäste kaum etwas zusammen. Nach dem Seitenwechsel wachte das Team aus dem ‚frühzeitigbegonnen Winterschlaf‘ auf und konnte diese Halbzeit sogar unentschieden spielen. Dies reichte jedoch nicht aus um den zwölf Tore Rückstand aufzuholen. Lob vom Trainer gab es vor allem für den sehr aktiven Kreisspieler Jan Philipp Mischler und den C-Jugendlichen Moritz Süß. Am Donnerstag tritt das Team erneut gegen einen Favoriten im Heimspiel gegen die JSGmb Langen/Egelsbach an.
Tore: Jan Philipp Mischler (7), Vincenz Lulay (5), Moritz Süß (5), Diego Radisic (4)
Weibliche C-Jugend: JSGwC Heppenheim/Erbach – HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach 33:25 (19:17)
Im Spiel gegen den direkten Tabellennachbarn klappte vieles was in den vergangenen Spielen nicht funktionierte. In Hälfte eins verlief das Spiel auf Augenhöhe. Keines der beiden Teams schaffte es sich mit mehr als zwei Toren abzusetzen. Den Gästen gelang es immer wieder durch Kombinationsspiel in der Mitte frei zum Torabschluss zu kommen, doch die Mädels aus Heppenheim/Erbach hielten dagegen und nahmen ab dem 12:12 das Heft in die Hand. So wechselte man die Seiten mit einem kleinen Vorsprung für Erbach, den das Team in Hälfte zwei kontinuierlich ausbauen konnte. Vor allem konditionelle Vorteile auf Seiten der Heimmannschaft brachten die deutliche Führung und den in der Höhe verdienten Sieg. Besonders treffsicher zeigte sich in diesem Spiel erneut Julia Bernhardt mit 17 Toren. Ein Kuriosum ereignete sich als nach einem Siebenmeter der Gastgeber eine Spielerin der HSG ein Eigentor durch einen Abpraller erzielte.
Tore: Julia Bernhardt (17), Elisabeth Marx (7), Franca Helfert (5), Maya Willis (1), Emelie Schmitt (1), Katharina Hörl (1), Verena Beer (1,ET)
Quelle: LS
Derby ohne Stimmung
Beim 27:17-Sieg des HC VfL bleibt es seltsam ruhig in der Erbacher Mehrzweckhalle
Sie feierten noch ein paar Minuten nach der Schlusssirene ihren 27:17 (12:9)-Erfolg beim SV Erbach – Mannschaft, Trainer und Verantwortliche des Handball-Bezirksoberligisten HC VfL Heppenheim. Dass zuvor das erste Heppenheimer Handball-Derby nach über vier Jahren auf dem Programm stand, hätte kaum einer der über 250 Zuschauer vermutet.
Irgendwie war die Atmosphäre seltsam. Nichts war zu spüren von einem emotionalen Lokalvergleich. Sowohl auf dem Spielfeld als auch rundherum herrschte merkwürdige Ruhe. Ein paar gelegentliche Gesänge der Heppenheimer Anhänger, dazu ab und an lautstarkes Trommeln der Erbacher Fans – das war es aber auch schon an diesem Freitagabend.
STIMMEN ZUM DERBY
Thomas Flath (Abteilungsleiter SVE): „In der ersten Halbzeit haben wir ganz gut gespielt und ordentlich dagegengehalten. Dann hat sich aber gezeigt, dass uns die Alternativen und vor allem die einfachen Tore fehlen.“
Jozef Skandik (Trainer SVE): „Vor der Pause war unsere Leistung in Ordnung. Dann hat sich aber einmal mehr gezeigt, dass wir in Sachen Fitness Nachholbedarf haben. Zudem haben wir uns in der zweiten Halbzeit zu viele individuelle Fehler geleistet.“
Timo Leister (Trainer des HC VfL): „Es war ein unattraktives Derby. Erbach konnte nicht so richtig, wir wollten nicht. Natürlich freue ich mich über den Sieg. Trotzdem wissen wir alle, dass wir es besser können.“
Thomas Vrba (Vorsitzender HC VfL): „Es war ein schlechtes Handballspiel. Wir hatten zu Beginn Probleme, ins Spiel zu finden. Zudem war unsere Chancenverwertung katastrophal.“
Helmut Stein (Vorstandsmitglied HC VfL): „Ich hatte nichts anderes als dieses Spiel erwartet. Im Prinzip war es nach 20 Minuten entschieden. Wir sind froh, dass wir nun ein paar Wochen Pause haben.“
Spielerisch als auch atmosphärisch unattraktiv
„Es war ein unattraktives Derby, sowohl spielerisch als auch in Sachen Atmosphäre. Vielleicht war die Tabellenkonstellation schon vor dem Spiel zu klar“, suchte Heppenheims Trainer Timo Leister nach Erklärungen. Deutliche Worte fand HC VfL-Vorstandsmitglied Helmut Stein: „Das hatte mit einem Derby überhaupt nichts zu tun. Es herrschte keine Stimmung in der Halle.“
Dabei begann die Begegnung ausgeglichen. 3:3 hieß es nach acht Minuten, gar 7:4 für die Gastgeber kurz darauf. Dem HC VfL gelang in dieser Phase nicht viel, Erbach hielt mit Kampf und Einsatz dagegen. Als Markus Hafner in der 18. Minute der Ausgleich zum 7:7 gelang und Oliver Heß kurz darauf die Heppenheimer in Führung brachte, deutete sich die Wende zugunsten des Favoriten an.
Mit Beginn der zweiten Hälfte brachte die Mannschaft von Trainer Timo Leister etwas mehr Zug in ihr Offensivspiel. Als Michael Walz in der 45. Minute zur 17:12-Führung traf, war das Spiel entschieden. Den Erbachern fehlten im Angriff die Mittel, um sich gegen eine routiniert spielende Heppenheimer Defensive durchzusetzen. Dem SVE gelangen bis zur 48. Minute gerade einmal drei Tore. So sicherte sich der HC VfL nach 60 ereignisarmen Minuten einen humorlosen Auswärtssieg, der auch in der Deutlichkeit verdient war.
„Letztlich hat sich die Erfahrung des Gegners ausgezahlt. Wir haben vor allem in der zweiten Halbzeit gefühlt keine Tore mehr erzielt“, bilanzierte Erbachs Trainer Jozef Skandik, für den eigentlich seine Tätigkeit als Interimscoach mit dem letzten Spiel des Jahres beendet ist.
Evenutell bleibt Skandik Männertrainer des SVE
Eigentlich, denn eine Weiterbeschäftigung scheint für den Übungsleiter, der auch die Erbacher Bezirksoberliga-Frauen trainiert, möglich. „Wir werden uns zusammensetzen und darüber sprechen. Es könnte sein, dass wir auch im neuen Jahr weiter zusammenarbeiten“, sagte Skandik. Und Abteilungsleiter Flath ergänzte: „Wir werden sehen, was möglich ist. Natürlich ist Jozef in erster Linie unser Frauen-Trainer, und das genießt auch Priorität. Vielleicht besteht ja die Chance, dass er auch die Männer weitertrainiert.“
Tore: Schwiersch (4), Grabisch, Jordan (je 3), Lukas Müller (3/1), Kobylan (2), Stadler, Lies (je 1)
Quelle: Echo Online 18.12.2017
Erbacherinnen gleichen ihr Punktekonto aus
Souveränes 30:22 über Biblis/Gernsheim
Überraschend deutlich setzten sich die Bezirksoberliga-Handballerinnen des SV Erbach am Samstag gegen die FSG Biblis/Gernsheim durch. Nach dem 30:22 (16:13)-Erfolg gehen die Erbacherinnen mit 10:10 Punkten als Fünfter in die Winterpause.
Sonderlob für Lambert, Gramlich und Jordan
Während Gäste-Trainer Sascha Köhl mit der Leistung seines Teams gar nicht einverstanden war und lediglich Torhüterin Bea Geschwind, die aus der zweiten Mannschaft aushalf, sowie die unermüdlich kämpfende Miriam Weil lobend erwähnte, war Erbachs Übungsleiter Jozef Skandik durchaus zufrieden: „In der ersten Hälfte haben wir noch zu viele technische Fehler gemacht, aber wir haben uns noch vor der Pause gefangen und uns dann abgesetzt. Trotz einer mangelhaften Chancenverwertung waren wir im weiteren Verlauf klar überlegen.“ Ein Sonderlob hatte der Trainer für die drei A-Jugendlichen Hanna Lambert, Alina Gramlich und Annika Jordan parat, „die ihre Sache sehr gut gemacht haben“.
Im zweiten Aschnitt bogen die Erbacherinnen schnell auf die Siegerstraße ein, setzten sich auf 19:13 (37.) und 23:14 (44.) ab, während Biblis/Gernsheim nichts mehr zuzusetzen hatte.
Tore: Selin Schneider (7), Hanna Lambert (5), Nina Sauer (5), Alina Gramlich (3), Franziska Lulay (2), Anne Schneider, Lisa Pfeifer, Annika Jordan (je 1)
Quelle: Echo Online 18.12.2017
MJC I Derbysieger in der Oberliga
Männliche A-Jugend: JSG Rüsselsh./Bauschh./Königst. – SV Erbach 35:27 (17:14)
Mit nur einem Auswechselspieler musste die männliche A-Jugend ihr letztes Spiel in diesem Jahr bestreiten. Doch trotz der schwachen personellen Besetzung konnten die Gäste in Hälfte eins gut mithalten. Zu diesem Zeitpunkt waren beide Mannschaften noch auf Augenhöhe, doch nach dem Seitenwechsel war vor allem die Abwehr der Erbacher zu passiv und den Gastgeber gelangen immer wieder einfache Tore. Trotz dem am Ende deutlichen Ergebnis, zeigte das Team über den gesamten Spielverlauf eine gute Moral und kämpften bis zum Schluss.
Tore: Paul Buschendorff (8), Moritz Kriz (5), Max Lulay (4), Luca Jordan (4), Jannik Elsner (3), Jonas Stilgenbauer (3)
Weibliche A-Jugend: JSG Crumstadt/Goddelau – SV Erbach 27:26 (14:11)
Mit nur einem Tor musste sich am vergangenen Wochenende die weibliche A-Jugend geschlagen geben. Beide Mannschaften waren auf Augenhöhe und trotz dem knappen Rückstand zur Halbzeit wäre es für die Gäste ein Sieg noch möglich gewesen. Doch nach dem Seitenwechsel gelang es den Gastgebern bis auf sieben Tore davonzuziehen. Darauf ruhten sich die Gegner jedoch aus und durch den Kampfgeist der Erbacher Mädels gelang eine unglaubliche Aufholjagd. Vor allem Samira Silber im Tor war in dieser Phase ein wichtiger Rückhalt für ihr Team. Am Ende waren die fehlende Zeit und eine schlechte Chancenverwertung, der Grund warum das Team die Punkte dem Gegner überlassen musste. Im letzten Spiel dieser Saison will das Team die Niederlage wieder gut machen.
Tore: Alina Gramlich (10), Hanna Lambert (6), Carla Gramlich (5/2), Meike Jordan (3), Annika Jordan (1), Ira Sticksel (1)
Männliche B-Jugend: SV Erbach – TG Eberstadt I 29:35 (13:16)
Die Gastgeber kamen nicht gut ins Spiel, konnten den Rückstand im Spiel gegen den direkten Tabellennachbarn jedoch bis zur Halbzeit auf lediglich drei Tore halten. Doch auch in Hälfte zwei zeigte das Team in der Abwehr wenig Engagement und die Gäste kamen immer wieder zum Torerfolg. Allein 19 Tore kassierten die Erbacher nach dem Seitenwechsel. Lediglich die zwei Haupttorschützen konnten in diesem Spiel ihre Leistung im Angriff abrufen. Am Samstag geht es für das Team noch einmal zum Derby nach Fürth dem derzeitigen Tabellenführer.
Tore: Luca Jordan (15), Lukas Klenk (6), Jonas Stilgenbauer (2), Maximilian Bänsch (2), Jan Philipp Mischler (1), Marvin Greene (1), Diego Radisic (1)
Männliche C-Jugend I: HSG Fürth / Krumbach – SV Erbach 21:23
Das Derby war an Spannung nicht zu überbieten und gerade in der Endphase geriet der Erbacher Erfolg noch in Gefahr. Ein kräftezehrendes Wochenende hatte bei einigen Spielern seine Spuren hinterlassen, dennoch schaffte es der Sportverein mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den Sieg zu sichern. Der erste Spielabschnitt ging an den SVE, der zwischenzeitlich (5:12) mit sieben Toren in Front lag. Doch schon gegen Ende der ersten Halbzeit schlichen sich Konzentrations- und Abspielfehler bei den Gästen ein, die die HSG nutzen konnte. Im zweiten Spielabschnitt standen sich die beiden Mannschaften dann auf Augenhöhe gegenüber, Fürth / Krumbach schaffte auch drei Mal den Ausgleich, beim Spielstand von 21:21 zog der Sportverein dann aber noch einmal an und sicherte sich den hart erkämpften, aber keineswegs unverdienten Derbysieg.
Tore: Greene (2), Siepe, Hörr (7), Lulay (2), Bänsch (5), Helfrich (5), Klenk.
Männliche C-Jugend II: SKG Roßdorf – SV Erbach II 31:20
Trotz der deutlichen Niederlage war beim Erbacher Nachwuchs eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen. Der Sportverein hielt gegen den körperlich und spielerisch überlegenen Gegner gut mit und zeigte dabei auch einige gekonnte Spielzüge, die zu Toren führten. Eine Vorstellung, auf der man im neuen Jahr absolut aufbauen kann.
Tore: Meffert (2), Weber (2), Kochendörfer, Süß (3), Müller (3), Ber (4), Rybakov (5)
Weibliche C-Jugend: HSG Dornheim/Groß-Gerau I – JSGwC Heppenheim/Erbach 26:21 (12:8)
Im bereits ersten Rückrundenspiel dieser Saison musste sich die Jugendspielgemeinschaft geschlagen geben. Während die Mädels das Hinrundenspiel noch für sich entscheiden konnten, fehlte in diesem Spiel eine bessere Chancenverwertung. Die Gastgeber agierten wesentlich konzentrierter und konnten sich schnell einen Vorsprung erspielen. Die Gäste, die ersatzgeschwächt anreisten konnten nicht genug Widerstand leisten um die drohende Niederlage zu verhindern. Doch in Hälfte zwei flammte noch einmal Hoffnung auf als man den Rückstand bis auf 20:19 verkürzen konnte. Danach war es jedoch erneut die Chancenverwertung, die den Gästen den Sieg kostete. Am Samstag steht das letzte Spiel für dieses Jahr an, in diesem Heimspiel möchte das Team wieder punkten.
Tore: Julia Bernhardt (8), Elisabeth Marx (7), Emelie Schmitt (3), Maya Willis (2)
Männliche D-Jugend: SV Erbach – HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden 28:20 (15:8)
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gelang den Gastgebern der sechste Sieg in dieser Saison. Gegen den Tabellenvorletzten lieferte das Team eine überzeugende Leistung ab. Im Angriff gelang es immer wieder durch schöne Passkombination die gegnerische Abwehr auseinanderzuziehen und sich somit Lücken in der Deckung zu schaffen. So kamen die Erbacher Jungs im Angriff immer wieder zum Torerfolg und konnten durch gegenseitiges Aushelfen in der Abwehr den Gegner auf Distanz halten. Mit diesem Sieg geht das Team nun in die Winterpause und muss erst am 21.01. wieder ran.
Tore: Konstantin Bänsch (7), Louis Maurer (7/1), Lennart Würsching (5), Philipp Preßler (3), Lenny Grobe (3), Nicolas Lulay (2), Christian Waldi (1)
Quelle: LS
„Hoffen auf einen Hexenkessel“
Thomas Flath und Timo Leister sprechen über das Heppenheimer Derby und eine künftige Zusammenarbeit
Es war der 1. März 2013, als der HC VfL Heppenheim und der SV Erbach letztmals in der Handball-Bezirksoberliga aufeinandertrafen. Mit 26:22 siegte die Mannschaft aus dem Heppenheimer Stadtteil in der Nibelungenhalle. Auch das Hinspiel hatte der SVE gewonnen, 28:23 hieß es am 27. Oktober 2012 in der Mehrzweckhalle. Am Ende der Saison stieg der HC VfL in die A-Liga ab, der SV Erbach beendete die Spielzeit auf Platz zehn. Vor dem nächsten Derby in der Bezirksoberliga am Freitagabend (20 Uhr) in der Erbacher Mehrzweckhalle sprach das Echo mit Thomas Flath (Abteilungsleiter SVE) und Timo Leister (Trainer HC VfL).
Herr Leister, Herr Flath, am Freitagabend steht nach über vier Jahren mal wieder das Heppenheimer Derby auf dem Handball-Programm. Wie groß ist die Vorfreude bei Ihnen Beiden?
Flath: Die Spiele Erbach gegen Heppenheim sind immer etwas Besonderes. Natürlich freuen wir uns auf eine volle Erbacher Sporthalle und eine gute Atmosphäre gegen eine, für uns schon vor der Saison nicht unerwartet, starke Heppenheimer Mannschaft.
Leister: Die Freude ist sehr groß. Solche Derbys sind, im Gegensatz zu den anderen, einfach nochmal etwas ganz anderes. Die Stimmung auf den Rängen und auf dem Feld ist nicht zu vergleichen.
Was macht aus Ihrer Sicht das Derby aus? Spielt der zumindest für die Erbacher etwas ungewohnte Spieltermin freitagabends um 20 Uhr eine Rolle?
Flath: Das ist natürlich die räumliche Nähe beider Vereine und die daher rührende Rivalität. In den letzten Derbys waren die Vorzeichen oft umgekehrt, in diese Saison sind wir der Underdog, was jeder mit Blick auf die Tabelle sehen kann. Den Spieltermin freitagsabends sehen wir gelassen, entscheidend ist nicht der Termin, sondern mit welcher Einstellung die Spieler in das Spiel gehen.
Leister: Ich glaube nicht, dass der Spieltermin für eine der beiden Mannschaften ein Vor- oder Nachteil sein wird. Ich freue mich eher, dass dadurch noch mehr Derby-Interessierte den Weg in die Mehrzweckhalle finden können, damit ein richtiger Hexenkessel entsteht.
Die sportliche Situation der beiden Mannschaften könnte im Moment kaum unterschiedlicher sein. Wie schätzen Sie Ihren Gegner ein?
Flath: Bei 16:6 Punkten ist es schwer, Heppenheimer Schwächen zu finden. Ich sehe aktuell keine. Abwehr und Angriff harmonieren gut und funktionieren als Einheit. Zudem spielt gerade in solchen Spielen die Erfahrung eine große Rolle.
Leister: Der SVE ist aktuell nur sehr schwer einzuschätzen. Durch den neuen Trainer und die „neuen Alten“ können wir nur erahnen, was uns erwartet.
Wie sieht derzeit die personelle Situation in Ihrer Mannschaft aus? Gibt es Veränderungen?
Flath: Aus unserem letzten Spiel haben wir mit Dominik Lies und Andrei Grebe zwei weitere verletzte Spieler, bei welchen wir abwarten müssen. Rene Weis wird nach überstandener Fußverletzung erst wieder mit dem Training beginnen und wohl nur sporadisch eingesetzt werden. Jannik Stadler war die komplette letzte Woche krank, so dass auch bei ihm unklar ist, ob er spielen wird. Jonas Müller fällt mit einer schweren Knieverletzung definitiv bis Rundenende aus.
Leister: Wir spielen mit dem gleichen Kader wie schon gegen die Mannschaft von Crumstadt /Goddelau. Der 14. Kaderplatz wird durch Marc Schäffauer aufgefüllt.
Zum Schluss etwas weggehend vom Spiel am Freitagabend: Im Bereich der weiblichen C-Jugend gibt es ja bereits eine Zusammenarbeit beider Vereine. Wäre aus Ihrer Sicht eine Spielgemeinschaft oder gar Fusion eine Option, um den Handballsport in Heppenheim voranzubringen?
Flath: Die Option Spielgemeinschaft steht immer im Raum, wenn wir uns die regionale Entwicklung im Handball ansehen. Wir beim SV Erbach haben uns erst einmal dafür entschieden, unser Heil in einer intensivierten Jugendarbeit, was mit unserer Oberliga-C-Jugend erste Früchte trägt, zu suchen. Eine Fusion der Vereine kann ich mir zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellen. Auf der anderen Seite wissen wir auch, dass sich die Dinge schnell ändern können. Grundsätzlich halte ich eine etablierte Oberliga-Mannschaft für möglich.
Leister: Dies könnte durchaus eine Option sein. Ich glaube, langfristig gesehen könnte man mit einer HSG viel bewegen. Dazu müssten allerdings einige Hardliner überzeugt werden.
Das Interview führte Erik Eichhorn.
Quelle: Echo Online 14.12.2017
Unterschiedliche Spielweisen
Im Mittelfeld-Duell der Frauenhandball-Bezirksoberliga treffen am Samstag (17 Uhr) zwei unterschiedliche Spielweisen aufeinander: Wenn der SV Erbach die punktgleiche FSG Biblis/Gernsheim erwartet, geht es für das junge Team der Gastgeberinnen darum, mit ihrer offensiven Deckung die durchsetzungsstarken Ried-Handballerinnen in den Griff zu bekommen. Gleichzeitig ist die FSG bekannt dafür, eine stabile, eher defensiv ausgerichtete Abwehr zu stellen, die jedem Gegner das Leben schwer machen kann. Entsprechend will SVE-Coach Jozef Skandik die Gäste mit viel Tempo aus der eigenen Abwehr heraus knacken. Der Bibliser Trainer Sascha Köhl erwartet „eine Partie auf Augenhöhe gegen eine Mannschaft, die zu den spielstärksten der Liga zählt“.
Quelle: Echo Online 14.12.2017
Erbach holt sich eine Packung ab
24:41 bei der MSG Bauschheim / Am Freitag steht das Derby gegen Heppenheim an
Mit 24:41 (9:20) verlor Handball-Bezirksoberligist SV Erbach am Sonntagabend bei der MSG Bauschheim.
Mit einem Sieg beim Tabellensiebten hatten nur die wenigsten gerechnet, die es mit den Erbachern halten. Dass am Ende aber eine solch deutliche Pleite stand, war vor allem im Hinblick auf das Derby gegen den HC VfL Heppenheim am Freitagabend ernüchternd. „Wir wussten, dass uns ein schweres Spiel erwartet. Die MSG ist enorm heimstark und besitzt eine Menge Qualitäten“, erklärte Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath, der einräumte, dass dem SVE derzeit die Mittel vor allem im Angriff fehlen. „Natürlich sind 41 Gegentore heftig. Wir müssen zusehen, dass wir diese Niederlage so schnell wie möglich abhaken und uns auf das Derby konzentrieren“, sagte Flath. In der Anfangsphase hielt das Schlusslicht noch einigermaßen mit, ging durch Lukas Müller in Führung.
Auch nach zehn Minuten, Müller hatte per Siebenmeter erneut getroffen, sah es beim 3:5 aus Sicht der Erbacher noch ordentlich aus. Doch über 8:3 (14.) und 12:4 (20.) baute die MSG den Vorsprung bis zur Pause auf elf Tore aus. 23:10 hieß es nach 36, 26:12 nach 40 Minuten. Das Spiel war entschieden.
Schwerwiegender als die Niederlage könnten sich zwei Verletzungen erweisen. Dominik Lies erwischte es am Rücken, André Grebe an der Hand. „Wir hoffen, dass sie gegen Heppenheim wieder spielen können“, erklärte der Erbacher Abteilungsleiter.
Tore: Müller (8/5), Kobylan (8), Buschendorff (3), Vetter (2), Grebe, Jordan, Schwiersch (je 1)
Quelle: Echo Online 12.12.2017

