Linda Schneider

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Er ist und bleibt auch in den nächsten Jahren die „coolste Sau“ des Bunten Abends beim SV Erbach: Als Menschwerdung von Miss Piggy aus der Muppet Show brillierte Sitzungspräsident Steffen Maurer einmal mehr im vierfarbbunten Rampenlicht und riss die Massen, sprich: die über 700 Zuschauer in der Erbacher Mehrzweckhalle mit. Allein wie er den mit dem Zugkomitee angereisten Schirmherrn der Straßenfastnacht, Christian den Schwarzen, verblüffte, indem er ihm ein Büttenzwiegespräch auf Hepprumer Platt – für den Landrat rücksichtsvollerweise „leicht angeplattet“ – auf‘s Auge drückte, war sehenswert.


„Die Puppen tanzen mit Helau in Erbach bei der Muppet-Schau“ war das Motto des Abends. Und da war es natürlich kein Wunder, dass die Protagonisten der Muppets überall waren. Rechts von der Bühne ein Balkon mit den Dauernörglern Waldorf und Statler. Im Elferrat neben der alles überstrahlenden Miss Piggy Kermit, Fozzy Bär und Kollegen. Und auch im Saal gaben sich Krümelmonster, Oscar und Co. die Hand. Es hatte mehr grasgrüne Frösche im Saal als in jedem Teich im Umkreis.

Nach dem Einspielfilm, in dem sich Michael Endres mit dem Unimog auf die Suche nach dem verschwundenen Elferrat machte, ging es los mit den süßen Mädels des Kinderballets. Sie begeisterten als Kermits mit grünen Tüllröckchen auf der Bühne. Protokoller Michael Endres nahm die Weltpolitik auf‘s Korn: „Die gute Laune ist so gut wie verflogen, weil braune Wolken sind aufgezogen“, blickte er zurück auf das Wahlergebnis. Und in den USA regiere „ein Kindergarten-Kind im Rentenalter“.

Der Bollywood-Ausflug des Jugendballetts war ein wahrer Augenschmaus. In traumhaften, hellblauen Gewändern verzauberten die jungen Damen mit einer mitreißenden Choreografie. Und bei der Zugabe nützte kein Sträuben: Steffen Maurer musste mittanzen, und da blieb kein Auge trocken, wie er elfengleich über die Bühne schwebte, dass sein rosa Ringelschwänzchen wackelte.

Neben den Balletts war der Auftritt der Erbacher „Blue Man Group“ einer der Höhepunkte des Abends: Jannik Stadler, Fabian Jordan und Dominik Lies müssen Monate an Arbeit in diesen fulminanten Auftritt gesteckt haben. Auf drei Ölfass-Trommeln schlugen sie einen Beat, der den Saal zum Kochen brachte. Doch es war nicht der Beat allein: Flüssigkeiten auf den von Innen beleuchteten Drums sorgten für fantastische Lichteffekte. Bei jedem Trommelschlag spritzte das Wasser in bunten Fontänen und Tropfen nach oben. Atemberaubend. Das nächste Highlight setzte das Gardeballett mit einem „Best of“: Der Gardetanz zu Songs aus „Fluch der Karibik“ bis hin zu einem Abba-Medley riss das Publikum von den Sitzen.

Den „Prosecco-Schneggen“, die nach der Pause für Furore sorgten, merkt man nicht an, dass sie die 20 schon leicht überschritten haben. Als Miss Piggy und Barbie und Ken legten sie eine kesse Sohle aufs Parkett. „Die Drei von der Trinkhalle“ (Yannick Lulay, Fabian Jordan, Daniel Kreicha mit Anna Jordan) sorgten mit ihrem – selten zitierfähigen – Beitrag für gezielte Angriffe auf das Zwerchfell. Kaum hatte man wieder Luft geschnappt, raubte es einem wieder den Atem: Ganz großes Kino bot das Showballett. Es brachte den Saal mit Szenen aus dem großen Gatsby zum Toben. Ein Hingucker waren die roten Charleston-Kostüme. Die Damen hatten diesmal männliche Unterstützung bekommen, die Herren im 20er Jahre Outfit standen ihnen in nichts nach.

Und schon war es Zeit für den Schlussakkord: Das Männerballett war diesmal in Nonnen-Kostüme geschlüpft, begann mit züchtigem Gesang – und bot dann einen groovigen Dance-Mix. Vorbei die Zeiten bierbäuchiger Protagonisten, die sich selbst auf die Schippe nahmen. Das waren jede Menge Schrittfolgen und Moves, die die Jungs so gekonnt umsetzten. Und es kam, wie es alle hatten kommen sehen: Zum Schluss flogen die Nonnengewänder in die Ecke und der Abend endete in bunten Bodys und Leggins.

Quelle: Echo Online 05.02.2018

Das Motto? Wie war noch gleich das Motto der diesjährigen Sitzung? Steffen Maurer muss kurz nachschauen, dann findet er den Zettel. „Ach ja: Die Puppen tanzen mit Helau, in Erbach bei der Muppet-Schau.“ Eigentlich untypisch, dass der Sitzungspräsident des SV Erbach etwas nicht weiß – denn sonst geht nichts an ihm vorbei.

„Ich bin seit jeher mit dem SV Erbach verwurzelt“, erzählt der 38-Jährige im Foyer der Mehrzweckhalle des Heppenheimer Stadtteils. Drinnen spielen Jugendliche Handball, gleich steht noch eine Besprechung an. In diesen Tagen dreht sich aber das meiste um die Fastnacht. Die Vorbereitungen auf den Bunten Abend laufen beim 600 Mitglieder starken Verein auf Hochtouren. 750 Gäste werden erwartet. Da gibt es einiges zu organisieren. Und mittendrin: Steffen Maurer.



Schon als kleiner Junge kam Maurer zum SV Erbach, spielte dort Handball und machte sich als Rückraumbomber einen Namen. Die Erbacher Handballer merkten schnell, dass sie auch eine komische Seite haben und etablierten mit ihrem Bunten Abend in der Mehrzweckhalle eine der größten Sitzungen im Kreis Bergstraße. „Wir stemmen alles selbst“, ist der Sitzungspräsident stolz. Die Auftritte. Die Bewirtung. Die Kulissen. „Bei uns ist jeder für den anderen da“, sagt der 38-Jährige. „Wenn jemand zum Training aus Bensheim abgeholt werden muss oder einen Wagenheber braucht, dann wird das gemacht.“ Das sei anders als bei anderen Vereinen, ist der Erbacher sicher, der nun im fünften Jahr Sitzungspräsident ist.

Dieses Amt war nach dem Ausscheiden von Frank Lies vakant. „Es hat sich niemand gefunden“, erinnert sich Steffen Maurer. Zwei Jahre habe sich der SV die Sitzungspräsidenten Hans-Peter Fischer und Nino Piazza von anderen Vereinen „ausgeliehen“. Dann machte Maurer Nägel mit Köpfen. Und wurde Präsident. „Ich habe zwei Jahre hospitiert und mir von drei Sitzungspräsidenten das Beste abgeschaut“, sagt der Handballer, der auch mit 38 Jahren noch ab und zu bei den Senioren trainiert und die Jungen alt aussehen lässt. Ganz lassen kann und will er den Sport nicht. Seinen Zyklus beschreibt er so: „Training, Verletzung, acht Wochen Pause, dann wieder Training.“

Das Amt des Sitzungspräsidenten ist mitunter kein leichtes. Auch deshalb kündigte er beim letzten Bunten Abend seinen Abschied an – was das Publikum aber vehement ablehnte und Maurer schwach werden ließ. „Es gibt so viele Dinge, die man beachten muss“, erzählt er. „Man glaubt gar nicht, wie viel hinter so einer fünfstündigen Show steckt.“ Aber er will sich nicht beklagen: „Ich wusste, was auf mich zukommt.“ Und von Jahr zu Jahr lerne er dazu. Zum Beispiel, dass er, der gerne alles weiß und alles selbst machen will, Aufgaben abgeben muss. Das fällt ihm nicht leicht, „aber ich weiß, was ich an meinem Gremium habe“. Schließlich kenne man sich seit Ewigkeiten und sei ein eingespieltes Team.

Und als hätte Steffen Maurer nicht schon genug Arbeit, schreibt er auch noch die Büttenreden für alle Redner des Abend selbst. In Reimform wohlgemerkt. „Damit fange ich entsprechend früh an“, erzählt der zweifache Familienvater. Manchmal gehe zwar wochenlang gar nichts, dann aber sprudelt die Kreativität nur so aus ihm heraus: „Auf einmal kommt und kommt und kommt es.“ Seine Beiträge werden gut angenommen, meint er, „zumindest hat sich noch keiner beschwert“.

Am Tag der Sitzung versucht der Erbacher alles auszublenden. „Ich schalte dann das Handy aus, weil man sowieso nichts mehr korrigieren kann.“ Aufgeregt sei er, räumt er ein. „Schließlich erwarten die Leute etwas. Und auch wir haben den Anspruch an uns selbst, die Gäste bestmöglich zu amüsieren“, sagt Maurer im Hinblick auf den Bunten Abend am 3. Februar. Bis dahin, davon kann man ausgehen, wird der Perfektionist auch das Motto verinnerlicht haben.

Quelle: Echo Online 31.01.2018

Standesgemäßer Erfolg des Tabellenführers über das Schlusslicht

Es war ein munteres Spielchen, das die Handballer der HSG Fürth/Krumbach und des SV Erbach gestern Abend im Bezirksoberliga-Derby ablieferten. Aber Spannung war wie erwartet nicht drin: Die Fürther feierten einen überzeugenden 35:17 (18:9)-Erfolg und untermauerten damit ihre Tabellenführung, während der SVE nach seiner höchsten Saisonniederlage Schlusslicht bleibt.

Die 150 Zuschauer in der Fürther Schulsporthalle durften sich über viel Tempo von beiden Seiten freuen, was auch HSG-Übungsleiter Jens Becker den Gästen sehr zugute hielt: „44und ewig lange Angriff gespielt, sondern auch attraktiven Handball gespielt.“ Dass für das Team von Trainer Jozef Skandik nichts zu holen war, das lag zum einen an der überaus konzentrierten Vorstellung des Spitzenreiters, aber auch an der eigenen Chancenverwertung. So wurden unter anderen drei Strafwürfe und einige weitere hochkarätige Möglichkeiten ausgelassen.

„Erbach hatte durchaus noch einige sehr gute Gelegenheiten, in denen man eigentlich ein Tor machen muss. Aber wir haben auch noch einiges liegengelassen. Wenn beide Seiten fünf Treffer mehr machen, dann passt das auch noch“, bilanzierte Becker.

Fürth übernahm von Anfang an das Kommando, stand in der Deckung gut und konnte sich zudem auf seine Torhüter Henrik Richter in der ersten und Swen Hebling in der zweiten Hälfte verlassen. „Beide haben heute einen guten Job gemacht“, lobte Becker. Über 4:1 (6.) und 6:4 (11.) setzten sich die Gastgeber auf 11:5 (18.) und weiter auf 17:7 (25.) ab. Schon zu diesem Zeitpunkt begann die HSG, munter durchzuwechseln, was aber an diesem Abend zu keinem Bruch führte. Im Gegenteil: Jeder Akteur, der von der Bank kam, fügte sich nahtlos ein, strahlte vorne Torgefahr aus und stand in der Deckung überzeugend.

Nach dem Seitenwechsel baute Fürth/Krumbach den Vorsprung weiter über 26:11 (40.) und 30:14 bis zum 35:17-Endstand aus. Erbach hatte nicht den Hauch einer Chance, verdiente sich aber mit seiner mutigen Spielweise viel Respekt und setzte mit Markus Fischers Tor auch den Schlusspunkt. Am Ende stand aber das gewohnte Bild: Neunmal trat das Schlusslicht in fremder Halle an, neunmal gab es eine Niederlage.

Tore: Lies (4), Weis (4/1), Schwiersch (3), Fischer, Buschendorff (je 2), Röder (1), Meffert (1/1)

Quelle: Echo Online 27.01.2018

Vor dem Derby zwischen HSG und SVE sind die Rollen aber klar verteilt

Bereits am Freitagabend (19 Uhr) empfängt der Spitzenreiter der Handball-Bezirksoberliga, die HSG Fürth/Krumbach, den Tabellenletzten SV Erbach in der Sporthalle des Schulzentrums.

Die gewohnte Heimspielzeit der Handballspielgemeinschaft aus dem Odenwald ist eigentlich der Samstagabend. Doch die närrischen Tage in Fürth zwangen die Verantwortlichen, um eine Spielverlegung zu bitten. Dieser kamen die Erbacher nach, so dass das Derby nun schon am Freitagabend stattfindet.



Flath hofft, dass sein Team von Anfang an hellwach ist

Klar verteilt ist vor dem Aufeinandertreffen der beiden Bergsträßer Vereine die Favoritenrolle. Während Fürth/Krumbach mit großen Schritten dem Landesliga-Aufstieg entgegensteuert, möchten die Erbacher gerne auch nächste Saison in der Bezirksoberliga spielen. Dass für den Klassenerhalt die nötigen Punkte nicht zwingend am Freitagabend zu holen sind, wissen sie im Lager der Erbacher. „Natürlich ist das kein Spiel auf Augenhöhe. Trotzdem muss auch diese Begegnung erst einmal gespielt werden. Unser Ziel wird es sein, gegen die HSG eine gute Partie zu spielen“, sagt Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath, der hofft, dass seine Mannschaft von Beginn an hellwach sein wird. Daran haperte es zuletzt bei der 23:35-Niederlage in Bonsweiher. „Vor allem müssen wir hartnäckig und aggressiv in der Deckung zu Werke gehen. Vorne müssen wir dann unsere Chancen konsequent nutzen“, fordert Flath, der darauf hofft, dass der zuletzt wegen Krankheit fehlende Dario Schwiersch am Freitag wieder mit von der Partie sein wird. Der angeschlagene Lukas Müller soll unter der Woche in den Trainingseinheiten geschont werden.

Sich keineswegs schonen wollen die Fürther gegen den SV Erbach. Das Schlusslicht aufgrund der Tabellensituation zu unterschätzen, davor warnt HSG-Trainer Jens Becker: „Wir haben zuletzt das Spitzenspiel gegen unseren hartnäckigsten Verfolger Crumstadt gewonnen. Natürlich passiert es dann schnell, dass Spieler meinen, sie könnten gegen den Letzten mit halber Leistung erfolgreich sein.“ Auch die bevorstehenden Fastnachtstage gelte es ganz schnell aus den Köpfen zu bekommen, so dass die volle Konzentration dem Spiel gegen die Erbacher gilt. „Mit ihren erfahrenen Spielern wie Timo Wiegand oder Florian Roßmann haben sie schon das Zeug, den Klassenerhalt zu schaffen. Ohne diese Spieler wird es allerdings schwer“, betont Becker, der im Hinspiel (26:18) schon einige Probleme im Spiel seiner Mannschaft sah. So sei es auch am Freitagabend möglich, erklärt Jens Becker, dass die Zuschauer „ein zähes Ding“ erwartet, schließlich sei ein Spiel zwischen Fürth und Erbach auch ein Derby mit entsprechendem Charakter.

Personell kann Jens Becker dabei nahezu aus dem Vollen schöpfen und auf die gleiche Mannschaft wie zuletzt beim Heimsieg gegen Crumstadt bauen. Einzig Sebastian Eisenhauer wird nach seinem Mittelhandbruch noch fehlen.

Quelle: Echo Online 25.01.2018

Männliche A-Jugend: SV Erbach – JSG Büttelborn 22:32 (13:12)

Bis zur Halbzeit sah es ganz nach dem ersten Saisonsieg für die Männliche A-Jugend des SV Erbach aus. Vor dem gut aufgelegten Torhüter Nils Lulay stellte sein Team eine gute Abwehr. Diese sowie schönes Kombinationsspiel im Angriff mit erfolgreichen Torabschlüssen, waren der Schlüssel für eine knappe Führung zur Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel machten es die Gäste aus Büttelborn dem Gastgeber schwer indem man die Abwehrformation auf eine Offensive Abwehr umstellte. Um zum Tor der Gäste zu gelangen fehlten dem Team fortan die Ideen und Lösungen. Daraus resultierende Ballverluste nutzte der Gegner für schnelle Gegentore und konnte sich immer weiter absetzen. Gegen den Tabellenzweiten wäre die Überraschung fast geglückt, sodass die Erbacher im nächsten Spiel gegen Langen durchaus auf die ersten Punkte hoffen kann.

Tore: Paul Buschendorff (9), Leon Brüning (5), Vincenz Lulay (4), Luca Jordan (3), Moritz Kriz (1)


Männliche B-Jugend: JSG Büttelborn – SV Erbach 35:25 (18:14)

Bis zur 20. Minute gelang es den Erbachern mit dem Gastgeber mitzuhalten. Doch dann machte sich die Überlegenheit der Gegner bemerkbar, die ab dann Tor um Tor davonzogen. Trotz allem spielten die Erbacher Jungs über weite Strecken einen ordentlichen Handball. In seinem Team zeigte sich vor allem Luca Jordan als unermüdlicher Kämpfer und rackerte sowohl in Abwehr als auch im Angriff über die gesamte Spielzeit. Ein Sonderlob des Trainers gab es für Jonas Stilgenbauer im Tor. Am kommenden Wochenende ist das Team spielfrei.

Tore: Luca Jordan (7), Vincenz Lulay (5),Diego Radisic (5), Moritz Süß (2), Jan Philipp (3), Linus Flath (1), Noah Berger (1)


Manuel Hörr am Ball.


Weibliche C-Jugend: wcJSG Heppenheim/Erbach – HSG Fürth/Krumbach 24:27 (12:12)

Für die Mädels der Spielgemeinschaft war es im Duell 3. gegen 4. die Chance den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten. So wie es die Tabellensituation vor dem Spiel vermuten lies wurde es ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich kein Team wirklich absetzen konnte. Nach dem Seitenwechsel verlief das Spiel ähnlich wie in Hälfte eins. Jedoch verpasste die JSG die Chance zur Führung als sie mit einem Spieler mehr auf dem Feld agierte, jedoch die Torchancen nicht verwandelte. Die Gäste die von Beginn an härter in der Abwehr agierten konnten sich in dieser Schwächephase der Gastgeber mit zwei Toren absetzen. Diesen Rückstand konnten die Mädchen nicht mehr aufholen. Am Sonntag geht es gegen den Tabellenletzten aus Büttelborn, dann gilt es wieder die Punkte mit nach Hause zu bringen.

Tore: Elisabeth Marx (10/3), Julia Bernhardt (8), Nadja Helmling (2), Maya Willis (2), Katharina Hörl (1), Franca Helfert (1)


Männliche D-Jugend: HSG Bensheim/Auerbach – SV Erbach 21:26 (11:15)

Mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung gelang den Gästen ein nie gefährdeter Start-Ziel-Sieg. Von Beginn an setze sich das Team ab und konnte Tor um Tor davonziehen. Bereits zur Halbzeit gab es einen ausreichenden Vorsprung. Die Grundlage für den Sieg war ein sicheres Passspiel im Angriff und ein gutes Stellungsspiel in der Abwehr. Wenn sich die Jungs im nächsten Spiel gegen Darmstadt genauso präsentieren wie im vergangenen Spiel kann sich das Team über die nächsten zwei Punkte freuen.

Tore: Louis Maurer (11/1), Nicolas Lulay (7), Lennart Würsching (5), Konstantin Bänsch (3)

Quelle: LS

Auch in Erbach beginnt bald wieder die fünfte Jahreszeit. Im Rest des Jahres auf dem Handball-Feld zu Hause, werden die Sportler des SV Erbach zu Tänzern, Kulissenmalern, Sängern und Büttenrednern.

Weit über den Ort hinaus bekannt ist dabei der Bunte Abend. Dieser ist schon seit Jahren fest etabliert in der Heppenheimer Saalfastnacht und bildet den Auftakt des Fastnachtsgeschehen im Heppenheimer Stadtteil.Die Mehrzweckhalle wird dieses Jahr zum Theater, denn die Erbacher lassen die Puppen tanzen. „Die Puppen tanzen mit Helau, in Erbach bei der Muppet Schau!“, so lautet das Motto der Sitzung am 3. Februar. Den Ober-Puppenspieler gibt dabei Steffen Maurer als Sitzungspräsident. Maurer und sein Organisationsteam müssen dabei ein reichhaltiges Programm unterbringen. „Wir planen eine Show der Superlativen,“ so Maurer, „so viele Balletts und Büttenreden hatten wir noch nie“. Von Kinder-, über Jugend-, Prosseco-,,Garde-, Männer- bis Schowballett sei alles dabei was man sich tänzerisch nur vorstellen kann. Jetzt, einen Monat vor dem großen Abend seien die Balletts alle „fleißig am Proben“. Die vortragende Zunft sei auch in der finalen Phase der Vorbereitungen, „die Texte sind fertig, es wird noch am Vortrag gefeilt.“ Dies ist aber längst nicht Alles was auf die Zuschauer zukommt, „Wir haben ein Paar Neuheiten als Überraschung ins Programm eingebaut“, so Maurer.Begleitet wird der Abend von den Les Stefanos die auch nach dem Programm für Schwung auf dem Parkett sorgen werden, denn das närrische Treiben auf der Tanzfläche und in der Großraumbar geht nach der Schow weiter. Der „Bunte Abend“ beginnt am 03.02. um 19:11, Eintrittskarten sind ab dem 16. Januar im Vorverkauf erhältlich.


Am Faschingsdienstag (13. Februar, 14:33) sind dann beim beliebten Kindermaskenball des SV Erbach die kleinsten Fassebutze an der Reihe.Musik und ein Rahmenprogramm mit Spielen sorgt für Unterhaltung, denn die Jugendabteilung des SV Erbach hat sich wieder einiges zur Kurzweil der jungen Gäste ausgedacht: Ungehindertes Toben, lustige Spiele und Auftritte des SVE-Miniballetts vertreiben den Nachwuchsnarren und Eltern die letzten Stunden der Karnevalssaison.

Der Vorstand des SV Erbach wünscht

allen Spielern und Spielerinnen,

Mitgliedern

und Fans

ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest,

sowie einen guten Rutsch

in das Jahr

2018!

Wie jedes Jahr, machten die Jugendhandballer des SV Erbach zum Jahresabschluss einen Ausflug. Bei der diesjährigen Weihnachtsfeier, besuchten etwa 60 Spieler und Spielerinnen mit ihren Betreuern eine verwandte Ballsportart. Mit einem Lunchpaket ausgestattet fuhren die Teams zum Spiel der Basketballer der Fraport Skyliners gegen Alba Berlin nach Frankfurt. Ebenso wie auch oft beim Handball sah man ein schnelles und spannendes Spiel, bei dem man viel Spaß beim zuschauen hatte. Ein weiteres Highlight waren die Unterschriften der Stars nach dem Spiel sowie ein Bild mit Isaac Bonga. Nun beginnt für die Mannschaften die Winterpause ehe es am 20.01.2018 wieder mit den ersten Spielen losgeht.

 


Männliche B-Jugend: HSG Fürth/Krumbach – SV Erbach 33:21 (20:8)

Im Derby gegen den Tabellenersten mussten sich die Jungs aus Erbach deutlich geschlagen geben. Vor allem in der ersten Halbzeit lief im Angriff der Gäste kaum etwas zusammen. Nach dem Seitenwechsel wachte das Team aus dem ‚frühzeitigbegonnen Winterschlaf‘ auf und konnte diese Halbzeit sogar unentschieden spielen. Dies reichte jedoch nicht aus um den zwölf Tore Rückstand aufzuholen. Lob vom Trainer gab es vor allem für den sehr aktiven Kreisspieler Jan Philipp Mischler und den C-Jugendlichen Moritz Süß. Am Donnerstag tritt das Team erneut gegen einen Favoriten im Heimspiel gegen die JSGmb Langen/Egelsbach an.

Tore: Jan Philipp Mischler (7), Vincenz Lulay (5), Moritz Süß (5), Diego Radisic (4)


Weibliche C-Jugend: JSGwC Heppenheim/Erbach – HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach 33:25 (19:17)

Im Spiel gegen den direkten Tabellennachbarn klappte vieles was in den vergangenen Spielen nicht funktionierte. In Hälfte eins verlief das Spiel auf Augenhöhe. Keines der beiden Teams schaffte es sich mit mehr als zwei Toren abzusetzen. Den Gästen gelang es immer wieder durch Kombinationsspiel in der Mitte frei zum Torabschluss zu kommen, doch die Mädels aus Heppenheim/Erbach hielten dagegen und nahmen ab dem 12:12 das Heft in die Hand. So wechselte man die Seiten mit einem kleinen Vorsprung für Erbach, den das Team in Hälfte zwei kontinuierlich ausbauen konnte. Vor allem konditionelle Vorteile auf Seiten der Heimmannschaft brachten die deutliche Führung und den in der Höhe verdienten Sieg. Besonders treffsicher zeigte sich in diesem Spiel erneut Julia Bernhardt mit 17 Toren. Ein Kuriosum ereignete sich als nach einem Siebenmeter der Gastgeber eine Spielerin der HSG ein Eigentor durch einen Abpraller erzielte.

Tore: Julia Bernhardt (17), Elisabeth Marx (7), Franca Helfert (5), Maya Willis (1), Emelie Schmitt (1), Katharina Hörl (1), Verena Beer (1,ET)

Quelle: LS

Beim 27:17-Sieg des HC VfL bleibt es seltsam ruhig in der Erbacher Mehrzweckhalle

Sie feierten noch ein paar Minuten nach der Schlusssirene ihren 27:17 (12:9)-Erfolg beim SV Erbach – Mannschaft, Trainer und Verantwortliche des Handball-Bezirksoberligisten HC VfL Heppenheim. Dass zuvor das erste Heppenheimer Handball-Derby nach über vier Jahren auf dem Programm stand, hätte kaum einer der über 250 Zuschauer vermutet.

Irgendwie war die Atmosphäre seltsam. Nichts war zu spüren von einem emotionalen Lokalvergleich. Sowohl auf dem Spielfeld als auch rundherum herrschte merkwürdige Ruhe. Ein paar gelegentliche Gesänge der Heppenheimer Anhänger, dazu ab und an lautstarkes Trommeln der Erbacher Fans – das war es aber auch schon an diesem Freitagabend.



Spielerisch als auch atmosphärisch unattraktiv

„Es war ein unattraktives Derby, sowohl spielerisch als auch in Sachen Atmosphäre. Vielleicht war die Tabellenkonstellation schon vor dem Spiel zu klar“, suchte Heppenheims Trainer Timo Leister nach Erklärungen. Deutliche Worte fand HC VfL-Vorstandsmitglied Helmut Stein: „Das hatte mit einem Derby überhaupt nichts zu tun. Es herrschte keine Stimmung in der Halle.“

Dabei begann die Begegnung ausgeglichen. 3:3 hieß es nach acht Minuten, gar 7:4 für die Gastgeber kurz darauf. Dem HC VfL gelang in dieser Phase nicht viel, Erbach hielt mit Kampf und Einsatz dagegen. Als Markus Hafner in der 18. Minute der Ausgleich zum 7:7 gelang und Oliver Heß kurz darauf die Heppenheimer in Führung brachte, deutete sich die Wende zugunsten des Favoriten an.

Mit Beginn der zweiten Hälfte brachte die Mannschaft von Trainer Timo Leister etwas mehr Zug in ihr Offensivspiel. Als Michael Walz in der 45. Minute zur 17:12-Führung traf, war das Spiel entschieden. Den Erbachern fehlten im Angriff die Mittel, um sich gegen eine routiniert spielende Heppenheimer Defensive durchzusetzen. Dem SVE gelangen bis zur 48. Minute gerade einmal drei Tore. So sicherte sich der HC VfL nach 60 ereignisarmen Minuten einen humorlosen Auswärtssieg, der auch in der Deutlichkeit verdient war.

„Letztlich hat sich die Erfahrung des Gegners ausgezahlt. Wir haben vor allem in der zweiten Halbzeit gefühlt keine Tore mehr erzielt“, bilanzierte Erbachs Trainer Jozef Skandik, für den eigentlich seine Tätigkeit als Interimscoach mit dem letzten Spiel des Jahres beendet ist.

Evenutell bleibt Skandik Männertrainer des SVE

Eigentlich, denn eine Weiterbeschäftigung scheint für den Übungsleiter, der auch die Erbacher Bezirksoberliga-Frauen trainiert, möglich. „Wir werden uns zusammensetzen und darüber sprechen. Es könnte sein, dass wir auch im neuen Jahr weiter zusammenarbeiten“, sagte Skandik. Und Abteilungsleiter Flath ergänzte: „Wir werden sehen, was möglich ist. Natürlich ist Jozef in erster Linie unser Frauen-Trainer, und das genießt auch Priorität. Vielleicht besteht ja die Chance, dass er auch die Männer weitertrainiert.“

Tore: Schwiersch (4), Grabisch, Jordan (je 3), Lukas Müller (3/1), Kobylan (2), Stadler, Lies (je 1)

Quelle: Echo Online 18.12.2017

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