Herzliche Verabschiedung für FSJ-ler Lukas Gutsche

Am vergangenen Freitag haben die ‚Kleinsten‘ des SV Erbach, unseren FSJ-ler Lukas Gutsche verabschiedet.

Ein ganzes Jahr lang hat Lukas den SV Erbach bei allen Trainingseinheiten unterstützt und wurde darüber hinaus auch in Kooperationen mit umliegenden Schulen sowie Kindergärten tätig.

Neben den wöchentlich wiederkehrenden sportlichen Aktivitäten der Jugendmannschaften, war er zudem ein Teil des Jugendhandballcamps sowie dem Pfingstwochenende in Krumbach und auch zuletzt bei der Jugendfreizeit in Berchtesgaden mit dabei.

Mit Lukas fehlt dem Verein in Zukunft eine wichtige Unterstützung für die Trainingseinheiten der Jugend. Hier konnten vor allem die Jugendtrainer auf ihn zurückgreifen. Zudem leitete er viele eigene Trainingseinheiten.

DANKE!

Quelle: LS

SVE Jugendfreizeit 2019

Voller Spannung erwartet, wurde bei den Erbacher Jugendhandballern die letzte Woche der Sommerferien. Neben vielen anderen Freizeitaktivitäten übers Jahr hinweg, hatte der SV Erbach in diesem Jahr erstmals eine 1-wöchige Ferienfreizeit für seine Nachwuchshandballer organisiert. Da der SVE beim Vereinsvoting der Sparkassenstiftung Starkenburg zu den glücklichen Gewinnern zählte, war es möglich diese Veranstaltung für alle Kinder im Verein in überschaubarem finanziellen Rahmen anzubieten. Ziel der Erbacher Gruppe – die aus 35 Kindern/Jugendlichen und 5 Betreuern bestand – war der Nationalpark Berchtesgaden. Dort war man in einem Gästehaus des Schwalm-Eder-Kreises untergebracht. Das Haus und die tollen Freizeiteinrichtungen wie Turnhalle, Kletterwand + Hallenbad und eine zudem supergute Verpflegung liesen keinerlei Wünsche bei den Jugendlichen offen. Nach einer ziemlich strapaziösen Anreise erwartete die SVE-Kids also über die gesamte Woche ein abwechslungsreiches Programm. Neben dem obligatorischen Besuch des Salzbergwerks standen noch Besuche in der NS-Dokumentation am Obersalzberg, der Sommerrodelbahn + des sagenumwobenen Königssees an. 

Einer der Höhepunkte war sicher die Führung der Erbacher Gruppe auf der Bob-und Rodelbahn, die unmittelbar am Königssee liegt. Unter der fachkundigen Führung des Mitglieds der Bob-Nationalmannschaft Gregor Bermbach inspizierte die Erbacher Gruppe die bekanntermaßen erste Kunsteisbahn der Welt. Besonders lustig fanden die Erbacher natürlich die Tatsache, dass Gregor eigentlich ein waschechter Hesse aus dem Taunus ist und vor einigen Jahren wegen des Leistungssports an den Königssee gekommen ist. Die Infos kamen somit aus 1.Hand und natürlich durften die Mädels und Jungs auch mal in einen echten Viererbob einsteigen. „Ganz schön heavy so ein Teil und verrückt durch welche Kurven die da fahren“ war der Kommentar von den meisten Kindern.

Ein wenig traurig war die Erbacher Gruppe, dass die geplante Führung in die Gebirgswelt mit den Rangern des Nationalparks wegen eines Gewitters abgesagt werden musste. Dafür veranstaltete man in der Turnhalle des Buchenhauses kurzfristig einen Teamwettbewerb bei dem es neben Handball und Fußball sogar darum ging, seine tänzerischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Nach einer knappen Woche startete man mit vielen tollen Erlebnissen und Erinnerungen im Gepäck auf die Heimreise. Fazit: Alle sehr müde aber wohlbehalten in Erbach zurück mit der festen Absicht auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Quelle: TL

Ausflug der Frauengymnastikgruppe

Der diesjährige Ausflug führte die Damen der SVE Gymnastikabteilung in die Wetterau. Am Morgen erfuhr man im Rahmen einer Stadtführung in Büdingen u. a. wie die Frösche das Städtchen eroberten und am Nachmittag nahm man an einer interessanten und informativen Führung der Straußenfarm Tannenhof in Schaafheim teil.

Beim gemeinsamen Abendessen in der Brauerei Pfungstadt ließ man den schönen Tag Revue passieren.
Quelle: US

Dreifach-Erfolg für Erbacher Handball-Nachwuchs

Die B-Jugend-Handballer des SVE erreichen die Oberliga. Das Glück steht derweil den A-Jugend-Mädels und der B II-Jugend zur Seite.


Die männliche Handball-B-Jugend des SV Erbach (links Trainer Carsten Bengs) spielt in der nächsten Saison in der Oberliga. Foto: Linda Schneider

Die männliche Handball-B-Jugend des SV Erbach (links Trainer Carsten Bengs) spielt in der nächsten Saison in der Oberliga.Foto: Linda Schneider

Die Handball-B-Jugend des SV Erbach hat ihr Ziel erreicht: Sie spielt in der Saison 2019/2020 in der Oberliga, der höchsten hessischen Spielklasse. Beim Endrundenturnier um den letzten freien Platz ließ der SVE sowohl Gastgeber TV Trebur als auch Eintracht Baunatal hinter sich.
Die Schützlinge von Trainer Carsten Bengs überzeugten mit einer von Anfang an konzentrierten, spiel- und willensstarken Vorstellung. Beim 21:13 (10:5) gegen den TV Trebur stach die aggressive, offensive Abwehr hervor. Die Partie gegen Baunatal war bis zum 5:5 offen, ehe der SVE zu seinem Rhythmus fand und letztlich 23:15 (12:7) gewann. „Die Jungs haben erneut gezeigt, was in ihnen steckt“, lobte Carsten Bengs.
Für den SVE spielten Tom Jordan, Marvin Rademacher (Tor); Manuel Hörr, Maximilian Bänsch, Jakob Lulay, Bastian Seitz, Jonas Helfrich, Marvin Greene, Leo Rougelis, Lukas Klenk, Rion Lather, Jonathan Müller.
Mit etwas Glück – als bester Tabellendritter aller Quali-Turniere – hat die männliche B II-Jugend die Bezirksoberliga erreicht. Beim Turnier in Groß-Bieberau wurde die Erbacher Mannschaft von den ältesten C-Jugendlichen unterstützt. Die SVE-Ergebnisse: HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden 11:16, JSG Bauschheim/Rüsselsheim/Königstädten 12:11, HSG Langen 11:11, JSG Groß-Bieberau/Modau 6:13.
Ersatzgeschwächt und mit der Hilfe von einigen B-Jugendlichen bestritt die weibliche A-Jugend des SV Erbach die Bezirksoberliga-Qualifikation. War das erste Spiel – das 13:15 gegen die HSG Fürth/Krumbach – noch spannend, so war in der unmittelbar folgenden zweiten Partie die Luft raus und die Erbacherinnen verloren gegen Mörfelden/Walldorf 10:26. Die Erbacher Mädels können sich dennoch freuen, denn auch als Tabellendritter haben sie sich für die Bezirksoberliga qualifiziert. Es spielten Julia Bernhardt, Carla Gramlich, Franca Helfert, Lina Mayer, Lucy Pohl, Nadja Helmling, Ira Sticksel, Melina Guthier.
An diesem Wochenende fahren alle Erbacher Jugendmannschaften auf den Sauberg nach Krumbach zum Handballspielen und Campen: Das Pfingstturnier der HSG Fürth/Krumbach steht an. Die Aktiven zieht es wie in den vergangenen Jahren zum TuS Kriftel – ebenfalls zum Handballspielen und Campen.

Qualifikationsturnier – Oberliga Hessen – MJB

Am Sonntag, den 19.05.2019 findet ab 11 Uhr das Qualifikationsturnier für die Oberliga Hessen in unserer heimischen Halle, der Mehrzweckhalle in Erbach statt.

Um unseren Spielern den größtmöglichen Support neben dem Vorteil des Heimrechts zu sichern, freuen wir uns auf alle Fans, Handballinteressierten und Freunde des SV Erbachs, die am Sonntag den Weg in unsere Halle finden, diese zu einem BLAU-WEIßEN Hexenkessel machen und unser TEAM lautstark unterstützen.

Die Bewirtung für alle kommenden Fans ist bereits geplant!
Kommt vorbei und sichert euch ein Stück der selbstgemachten Pizza aus dem Pizzaofen.

 

Quelle: LS

Orientierungs- und Qualifikationsturniere

Orientierungsturnier – Männliche E-Jugend – 12.05.2019 – Mehrzweckhalle Erbach

Am Muttertag trafen fünf Mannschaften der Jahrgänge 2009/2010 im Modus ‚Jeder-gegen-Jeden‘ in der Erbacher Mehrzweckhalle aufeinander. Ziel des Orientierungsturniers ist dabei die Einstufung der Jugendmannschaften in die unterschiedlichen Spielklassen. Bereits ab 10 Uhr füllte sich die Halle mit Spielern, Trainern und deren Zuschauern. Dabei kamen viele auf Grund des Muttertages mit der ganzen Familie (viele Generationen), sodass die Halle den ganzen Tag über bis zum Turnierende gegen 15 Uhr mit über 150 Zuschauern gefüllt war. So wurde aus dem Turnier ein wahres Handballspielfest. Alle Spiele dauerten 20 Minuten ohne Pause, jedoch wurde nach 10 Minuten die Spielform vom ‚3 gegen 3‘ in das klassische 6+1 gewechselt. Mit vier sicheren Siegen setzten sich am Ende die Gäste klar als Turniersieger durch und werden somit vermutlich in der kommenden Saison in der höchsten Klasse des Bezirkes antreten. Die Trainer Florian Rossmann und Thorsten Bock nach dem Turnier: „Wir sind stolz auf unsere Jungs, die tollen und schnellen Handball gezeigt haben. Insbesondere das tolle Zusammenspiel mit den jüngeren 2010’er Jungs, die erst seit vier Wochen bei der E-Jugend mittrainieren hat uns positiv überrascht. 60 Tore in vier Spielen bei nur 19 Gegentoren zeigt wie gut das Team bereits vor der Saison funktioniert.“


Qualifikationsturnier Bezirksoberliga – Männliche A-Jugend – 12.05.2019 – Lampertheim

Mit Unterstützung der Spieler aus der männlichen B-Jugend trat der SV Erbach mit seiner männlichen A-Jugend zum Qualifikationsturnier für die Bezirksoberliga an. Auf Grund der wenigen Wochen die das Team zur Vorbereitung hatte, war der Ausgang des Turnieres für die Mannschaft ungewiss. Doch so ging es allen Teams und so konnte man auch die Gegner in den bevorstehenden Spielen schwer einschätzen. Von 11 – 18 Uhr, spielte jeder gegen jeden mit einer Spielzeit von 1x 30 min. Im ersten Spiel gegen den TV Trebur, musste man sich letztendlich mit zwei Toren geschlagen geben (14:16), doch dann folgen klare Siege gegen die SKG Roßdorf (24:11), den HC VfL Heppenheim (16:10) und den Gastgeber TV Lampertheim (20:11). Somit stand am Ende des Turniertages sogar der Turniersieg mit 6:2 Punkten fest. Der TV Trebur landete auf Grund des schlechteren Torverhältnisses auf Platz zwei. Dennoch konnten sich beide Teams am Ende für die Bezirksoberliga im nächsten Jahr qualifizieren.


Vorbericht – Qualifikationsturnier Oberliga Hessen – Männliche B-Jugend – 19.05.2019 – Mehrzweckhalle Erbach

Nachdem sich der SV Erbach in der Vorquali als Tabellenerster für das Qualifikationsturnier der Oberliga Hessen qualifizieren konnte, erhielt die Jugendabteilung kurz darauf den Zuschlag zur Ausrichtung in der eigenen Halle. Somit können die Gastgeber am Sonntag den entscheidenden Vorteil als Heimmannschaft und die tolle Kulisse vor einer gefüllten Halle nutzen um die Qualifikation erneut mit dem ersten Tabellenplatz abzuschließen. Dieser würde in diesem Fall die direkte Qualifikation bedeuten. Doch der Turnierausgang ist völlig offen, denn die Erbacher treten gegen Teams aus anderen Bezirken an, diese sind als Gegner dementsprechend schwer einzuschätzen. Am Sonntag kommen dann die Männlichen B-Jugenden von der HSG Aschafftal, der HSG Hochheim/Wicker, der HSG Zwehren/Kassel und dem TV Gelnhausen. 

Die Erbacher Spieler hoffen auf viele Zuschauer und Fans, die das Team zum Sieg anfeuern.

Quelle: LS

14. Jugendhandballcamp

Bereits zum 14.Mal in Folge veranstaltete die Jugendabteilung der Erbacher Handballer zum Start der Osterferien ihr Handballcamp in der heimischen Mehrzweckhalle. Nachdem  bereits vor 2 Wochen die Teams der kommenden Saison mit neuen Trainern (Bericht folgt) in ihre Vorbereitung auf die im Mai + Juni anstehenden Qualifikationsspiele der verschiedenen Altersklassen gestartet waren, fieberten die rund 80 Teilnehmer-/innen dem Auftakt am Freitagmittag entgegen.  Nach ersten Staffelspielen zum Aufwärmen, folgte das bei allen Jugendlichen sehr beliebte Handballturnier des Handballcamps. Dabei werden die Teams nicht nach Mannschaften eingeteilt sondern bunt durcheinander gemischt, sodass es auch einmal passieren kann, dass der jüngste Teilnehmer mit dem ältesten in einem Team spielt. Neben dem Handball, steht hier vor allem der Spaß im Vordergrund. Doch dieser kam auch an den beiden darauffolgenden Tagen nicht zu kurz. Eingeteilt in drei verschiedene Altersgruppen standen für die Teilnehmer mehrere Trainingseinheiten auf dem Programm. Geleitet wurden die Handballeinheiten unter anderem vom Trainer des Erbacher Herrenteams Nemanja Skrobic, dem Trainer der Damen Jozef Skandik aber auch vom neuen B-Jugendtrainer Carsten Bengs. Somit fanden die Trainingseinheiten nicht mit den gewohnten Trainern der Jugendlichen statt, sondern jeder hatte Gelegenheit auch mal ins das Programm der ander3en Jahrgänge hinein zu schnuppern. Auch die Spieler-/innen der Erbacher Männer- und Damenmannschaft wurden in Trainingseinheiten integriert und übernahmen Aufgaben wie das morgendliche Joggen, die Turnierleitung oder das Aufwärmprogramm. Insgesamt waren an den 3 Tagen etwa 20 verschiedene Trainer und Betreuer im Erbacher Jugendcamp – und das eigentlich rund um die Uhr – im Einsatz. Eine spezielle Trainingseinheit stand dann zum Abschluss des Handballcamps auf dem Programm. Die Trainerin der Damen-Bundesligamannschaft der Bensheimer Flames, Heike Ahlgrimm machte den jungen Erbacher Handballern-/innen ihre Aufwartung. Heike Ahlgrimm leitete nicht nur 2 Trainingseinheiten, sondern stand dem Erbacher Handballnachwuchs im Anschluss auch noch für eine sehr persönliche „Fragerunde“ zur Verfügung. Weitere Highlights im Programm des SVE-Camps waren ‚Jumping Fitness‘ mit Sibel Krämer, die ihre Trampoline aus dem BelleClub in Fürth mitbrachte und ‚Strong-Powergymnastik‘ mit Sabine Schwendemann. Über das ganze Wochenende hinweg wurden die Jugendlichen, die auch in der Halle übernachteten, von einem motivierten + engagierten Betreuerteam begleitet. Für einen reibungslosen Ablauf sorgte natürlich auch wieder das unermüdliche SVE-Küchenteam. Beim Heimspiel der 1.Herren am Samstagabend – das natürlich von allen Nachwuchshandballern gemeinsam angeschaut wurde –  gab es zudem noch die freudige Kunde, dass der Inhaber der Heppenheimer Filiale von Postbank-Immobilien, Stefan Fritz das diesjährige Jugendhandballcamp mit einer großzügigen Spende unterstützt. 

Unser Bild zeigt die Camp-Teilnehmer zusammen mit Stefan Fritz und SVE-Vorsitzenden Thomas Lulay bei der Spendenübergabe.

Quelle: LS

SV Erbach lässt sich nicht aus der Ruhe bringen

Bezirksoberliga-Handballer gestalten ihr finales Heimspiel nicht schön, aber erfolgreich: 27:21 gegen die SG Arheilgen.


Dass die Erbacher nicht mehr ihre beste Leistung abzurufen vermochten, war aufgrund der sportlichen Vorzeichen – der Klassenerhalt stand schon vor der Partie fest – verständlich. „Ganz sicher war dieses Spiel kein Leckerbissen. Für uns zählt aber nur der doppelte Punktgewinn“, bilanzierte Abteilungsleiter Thomas Flath. Sorgte Spielertrainer Nemanja Skrobic in der zweiten Minute für das 1:0, wechselte die Führung in der Folgezeit. 3:2 hieß es nach sechs, 6:8 nach 20 Minuten, 12:10 zur Pause. Den zweiten Durchgang begann die Mannschaft des Trainergespanns Lulay/Skrobic konzentriert, bauten den Vorsprung auf vier Tore aus (19:15, 43.), ehe Arheilgen wieder herankam (21:19, 53.). Doch die Erbacher zogen in der Schlussphase die Zügel wieder an.
Luca Röder und Torhüter Bastian Flath waren für Thomas Flath die besten SVE-Akteure. Ebenfalls positiv für den Abteilungsleiter: „Nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit haben wir zugelegt und uns nicht aus der Ruhe bringen lassen.“
Tore: Skrobic (8), Luca Röder (4/2), Grabisch, Schwiersch (je 4), Luca Jordan (2/1), Lukas Müller, Lulay (je 2), Buschendorff (1)

SV Erbach feiert traditionellen Saisonabschluss

Die SVE-Handballer haben am Samstag in der Mehrzweckhalle ein volles Programm zu absolvieren. Drei Mannschaften sind am letzten Heimspieltag dieser Saison im Einsatz.


Auf einen Heimspiel-Samstag freuen sich die Handballfreunde des SV Erbach. Während die Bezirksoberliga-Männer ab 19.15 Uhr die SG Arheilgen in der Mehrzweckhalle empfangen, haben es die Bezirksoberliga-Frauen ab 17 Uhr mit der ESG Crumstadt/Goddelau zu tun. Bereits um 15 Uhr spielen die C-Liga-Männer des SVE II gegen die SG Egelsbach.
Es ist Tradition in Erbach, dass das letzte Heimspiel-Wochenende mit einem geselligen Beisammensein bei Freibier und Essen im Anschluss an das Spiel der ersten Männermannschaft endet. Doch bis es soweit ist, stehen noch dreimal 60 Minuten Handball für die Erbacher an.
Für die Bezirksoberliga-Männer geht es darum, sich mit einem guten Gefühl aus einer über weite Strecken durchaus ordentlichen Saison zu verabschieden. Das Hinspiel in Arheilgen gewannen die Erbacher nach Fünf-Tore-Pausenrückstand noch mit 31:25. „Es wäre schön, wenn wir an die Leistung der zweiten Halbzeit bei der SGA anknüpfen könnten und ein ähnliches Ergebnis wiederholen“, sagt Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath. Die Tatsache, dass es für beide Mannschaften in sportlicher Hinsicht um nicht mehr viel geht, könne aber, so Flath, zu einem lockeren und auch sehenswerten Handballspiel führen.
In personeller Hinsicht dürfte dem Trainergespann Andreas Lulay und Nemanja Skrobic bis auf die Langzeitverletzten alle Mann zur Verfügung stehen.
Wenn die Frauen zuvor gegen Crumstadt/Goddelau spielen, sehen die Zuschauer eine Mannschaft, für die noch jede Menge auf dem Spiel steht. Die Gäste brauchen im Kampf um die Meisterschaft noch jeden Punkt. „Crumstadt ist natürlich haushoher Favorit – sowohl gegen uns, als auch im Kampf um den Titel“, glaubt SVE-Trainer Jozef Skandik.
Skandik bleibt, Kader erhält Blutauffrischung


Während die Saison auf der Zielgeraden ist, sind auch die Planungen für die nächste Spielzeit nahezu abgeschlossen: Skandik wird Trainer der Erbacherinnen bleiben, auch der Kader verändert sich kaum. Zudem werden dringend benötigte Ergänzungen kommen: Nachdem im Jahrgang 2001 keine Jugendspielerinnen vorhanden waren und entsprechend letzte Runde kein Nachwuchs ins Frauenteam aufrückte, kommen nun wieder Spielerinnen des Jahrgangs 2002 aus der A-Jugend zur Blutauffrischung heraus.

SV Erbach hat mit Carsten Bengs Großes vor

Mit Hilfe des ehemaligen Bundesligahandballers und seines Vaters Manfred wollen die Erbacher Handballer neue Impulse in der Jugendarbeit setzen, das Niveau weiter steigern.


In seiner Arbeit beim SV Erbach wird Carsten Bengs (großes Bild) von Vater Manfred (kleines Bild) unterstützt. Fotos: Dagmar Jährling

In seiner Arbeit beim SV Erbach wird Carsten Bengs (großes Bild) von Vater Manfred (kleines Bild) unterstützt.Fotos: Dagmar Jährling

 Der kleine SV Erbach hat Großes vor: Mit Hilfe des ehemaligen Bundesligahandballers Carsten Bengs und seines Vater Manfred, jahrelang Trainer in der Ersten und Zweiten Liga, wollen die Erbacher Handballer neue Impulse in der Jugendarbeit setzen und das Niveau weiter steigern. Die Grundlagen einer altersgerechten und jahrgangsübergreifenden Ausbildung hat Jugendkoordinator Daniel Brendle gelegt, der nach drei Jahren beim SVE ausgeschieden ist.
Herr Bengs, zwischen Ihrem Wohnort Wallau und Erbach liegen rund 70 Kilometer und eine knappe Stunde Fahrzeit. Was bewegt Sie dazu, die Mühen auf sich zu nehmen?
Ich verfolge die Jugendarbeit des SV Erbach schon seit Jahren und stelle immer wieder fest, dass in Erbach unglaublich viele talentierte Handballer spielen. Aus dieser großen Anzahl das optimale Leistungsvermögen herauszuholen, erachte ich als eine sehr reizvolle Aufgabe. Zudem spielen in der B-Jugend hochtalentierte leistungsorientierte Handballer, die zu trainieren ebenso eine spannende Aufgabe darstellt. Aber es spielt natürlich eine große Rolle, dass ich gebürtiger Heppenheimer bin, mit den handelnden Personen im Verein große Teile meiner Jugend verbracht habe und bis heute sehr eng befreundet bin.
Wie kam der Kontakt zustande?
Der besteht allein durch viele private Kontakte schon immer. Aber konkret auf ein Engagement hat mich Steffen Hörr Ende vergangenen Jahres erstmalig angesprochen.
Beschränkt sich Ihr Engagement auf das B-Jugend-Traineramt?

Nein. Da wäre der Aufwand tatsächlich zu groß. Ziel muss es sein, die komplette Jugendarbeit voran zu bringen. Da für ist es zwingend notwendig, das Jugendkonzept mit neuem Schwung voranzutreiben. Die Jugendtrainer beim SVE sind super engagiert und tun alles, um die Jugendlichen optimal auszubilden. Die Arbeit der Trainer in den verschiedenen Altersklassen soll in Zukunft noch stärker aufeinander aufbauen.
Das ist ja auch der Wunsch von Jugendleiter Gregor Lenhardt. Inwieweit sind Sie da beteiligt? Sie haben ja schon in Wallau ein jahrgangsstufen-übergreifendes Modell weiterentwickelt.
Neben der Arbeit mit der B-Jugend ist genau das ein weiterer großer Bestandteil meiner Aufgabe beim SVE. Das Jugendkonzept orientiert sich an der Rahmentrainingskonzeption des DHB. Das Entscheidende ist die Umsetzung in den Trainingseinheiten.
Welche Schwerpunkte setzen Sie, und wie sollen diese umgesetzt werden?
Unser Konzept, welches in enger Absprache mit dem SV erstellt worden ist, hat das Ziel, einen Jugendhandballer optimal auszubilden. Dies betrifft zum einen den Leistungssport, aber auch den ganz großen Bereich Breitensport. Gerade dieser ist für einen kleinen Verein wie den SV Erbach von enormer Bedeutung. Das Konzept haben wir mit allen Trainern besprochen. Im nächsten Schritt werden die Trainingsziele festgelegt. Kombiniert wird dies alles mit Schulungen, um die Jugendtrainer weiterzubilden.
Ihr Vater Manfred, der viele Jahre Trainer in Bundes- und Zweiter Liga war, unter anderem beim VfL Heppenheim, unterstützt Sie?
Mein Vater hat einen kostbaren Erfahrungsschatz in Sachen Handball. Als das Thema SV Erbach aufkam und ich ihm davon erzählt habe, war er sofort Feuer und Flamme. Der SV Erbach ist der Heimatverein meines Vaters, hier hatte er zum ersten Mal Kontakt mit einem Handball. Von den vielen Erfahrungen, die mein Vater gesammelt hat, kann ein Verein und eine Jugendabteilung nur profitieren. Er wird sicher nicht mehr auf die Trainerbank zurückkehren, aber besonders der Austausch mit jungen Trainern und die Möglichkeit, von ihm im Trainingsalltag zu profitieren, kann sehr gewinnbringend sein.
Sie sind Lehrer an der Leistungssport-orientierten Carl-von-Weinberg-Schule in Frankfurt und Landesauswahltrainer. Welchen Einfluss hat das auf die Arbeit beim SVE?
An der Schule und im Verband unterrichte und trainiere ich täglich leistungsorientierte Jugendliche. Diese Erfahrungen und das Know-How versuche ich, bei der Erbacher B-Jugend einfließen zu lassen. Genauso versuche ich natürlich, sie an alle interessierten Trainer im Verein weiterzugeben.
Talente wie der B-Jugendlichen Manuel Hörr stehen auf dem Wunschzettel größerer Klubs. Wie lange kann ein Verein wie Erbach solche Spieler halten?
Ein Jugendspieler sollte so lange in einem Verein spielen, so lange er dort seinem Leistungsvermögen entsprechende Möglichkeiten vorfindet. Dies beinhaltet den sportlichen Aspekt, also Trainingsmöglichkeiten, Trainingspartner, Trainer. Genauso wichtig ist aber auch der soziale Bereich, ein Freundeskreis, die Schule, ein Verein, in dem man sich wohlfühlt. Der SV Erbach tut sehr viel für das soziale Umfeld, und am sportlichen Aspekt soll ich in Zukunft mitarbeiten. Aber eines ist auch klar: Wir versuchen, die Jugendspieler, und da geht es ja nicht nur um Manu, so lange es möglich und sinnvoll ist, beim SVE optimal zu fördern. Sollte ein Spieler für höhere Aufgaben befähigt sein, steht dem im Verein sicher keiner im Weg.
Was sind Ihre Ziele mit dem SVE?
Naja, das muss man etwas differenziert betrachten. Oberstes Ziel ist es, einen „roten Faden“ in die Ausbildung einzuführen und die Weiterbildung der Trainer. Bei der B-Jugend sind die Ziele schon leistungsorientierter, obwohl man hier auch realistisch bleiben muss. Sensationell wäre eine Teilnahme an der Oberliga. Diese Liga besteht nur aus acht Teams, und mit der jungen Truppe wird der Weg durch die Qualifikation schwer. Aber die Jungs sind motiviert, ziehen voll mit.
Wie lange ist die Zusammenarbeit vereinbart?
Es macht wenig Sinn, an der Fortführung eines Jugendkonzeptes zu arbeiten, große Pläne zu haben und dann nach ein paar Monaten die Zusammenarbeit wieder zu beenden. Trotzdem muss man natürlich schauen, wie es funktioniert und wie weit wir damit kommen. Das erste Resümee sollte man nach einem Jahr ziehen, aber angedacht sind erstmal zwei Jahre, und dann schauen wir mal weiter…
Sie sind in Heppenheim handballerisch ausgebildet worden, waren mit dem VfL deutscher C- und B-Jugend-Meister. Gibt’s noch Kontakt zum Team von damals oder befürchten Sie Ärger beim nächsten Treffen, weil Sie jetzt beim Lokalrivalen arbeiten?
Das stimmt! Mein Vorteil ist, dass ja schon ein paar Mannschaftskollegen von damals vor mir den Weg Richtung Erbach gefunden haben. Somit bin ich nicht der erste. Aber selbstverständlich habe ich noch Kontakt, wir treffen uns seit vielen Jahren mehrmals im Jahr zu den verschiedensten Anlässen in Heppenheim.
Das Interview führte Markus Karrasch.