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Bei TuS Griesheim II gelingt der Buschsieper-Sieben nichts / Kein Einsatzwille beim 19:27

Der SV Erbach wartet auch nach dem vierten Saisonspiel auf die ersten Punkte. Am Freitagabend verlor der Handball-Bezirksoberligist bei TuS Griesheim II mit 19:27 (10:12).

Die Mannschaft von Trainer Axel Buschsieper hatte sich viel vorgenommen. Nach den drei zu erwarteten Niederlagen zu Rundenbeginn sollte in Griesheim nun der Bock umgestoßen werden. Dazu kam es letztlich nicht, was Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath sichtlich enttäuschte. „Das war eine katastrophale Leistung von uns. Kein Spieler hat auch nur ansatzweise Normalform erreicht. In allen Mannschaftsteilen haben wir enttäuscht“, kritisierte Flath, der keinen Einsatzwillen seiner Spieler sah.

Die erste Halbzeit verlief noch über weite Strecken ausgeglichen. In der 15. Minute gelang Lukas Müller die erste Erbacher Führung (6:5). Der zweite Durchgang begann alles andere als optimal für die Erbacher. Gleich drei Zeitstrafen kurz nach Wiederbeginn sorgten für ein Unterzahlspiel des SVE, dem bis zur 41. Minute kein eigener Treffer gelang. Griesheim schaffte es hingegen, sich über 16:10 (41.) auf 23:18 (55.) abzusetzen und so den Erfolg sicherzustellen.

„Vielleicht war unsere Erwartungshaltung vor diesem Spiel einfach zu groß. Hinzu kommt, dass wir es derzeit nicht schaffen, mit der gleichen Mannschaft aufzulaufen. Immer wieder fehlen Spieler aus unterschiedlichen Gründen, was die Arbeit besonders für den Trainer nicht leichter macht“, erklärt Thomas Flath, der nach dem Spiel in Griesheim von einem „enttäuschenden Ergebnis“ und einer ebenso „enttäuschenden Leistung“ sprach.

Tore: Müller, Weis (je 4), Röder, Schwiersch (je 3), Grabisch (2), Fischer, Jordan, Rothermel (je 1)

Quelle: Echo Online 09.10.2017

Männliche B-Jugend: SV Erbach – TV Büttelborn 26:17 (13:6)

Mit vier Ersatzspielern aus der C-Jugend und ohne drei Stammspieler, war der Plan der Erbacher in diesem Spiel: Es dem Gegner so lange wie möglich schwer zu machen. Doch dann kam es anders als erwartet. Bis zur Mitte der Hälfte hielten die Gastgeber den Ausgleich, doch beim 5:5 weckte das Team der Kampfgeist und man zog bis zur Halbzeit auf 13:6 davon. Da staunten Trainer und Zuschauer in der Halle nicht schlecht. Mit schönen Passkombinationen und tollen Anspielen auf Kreis und Außen, trafen die Gastgeber ein ums andere mal. Auch die Abwehr stand stabil, sodass die Gäste keine Chance hatten, den Vorsprung der Erbacher aufzuholen. Besonders der C-Jugendliche Jacob Lulay machte seine Sache gut und markierte von Außen 7 Treffer.

Tore: Jacob Lulay (7), Luca Jordan (6), Jonas Stilgenbauer (4), Maxi Bänsch (4), Lukas Klenk (4), Marvin Greene (2)


Männliche C-Jugend I: HSG Wallau / Massenheim –SV Erbach 27:33

Es war ein hartes Stück Arbeit, bis der zweite Saisonsieg unter Dach und Fach war. Die körperlich unterlegenen Gastgeber machten dem Erbacher Nachwuchs das Leben anfangs mit einem schnellen und trickreichen Spiel schwer, auf die Defensive des SV war jedoch Verlass und so lag man zu keinem Zeitpunkt der Begegnung im Rückstand. Im zweiten Spielabschnitt setzten sich die körperlichen und spielerischen Vorteile des Sportvereins dann aber durch und man konnte auf Seiten des SV allen Spielern Einsatzzeiten geben, ohne die Kontrolle über den Gegner zu verlieren. „Ein verdienter Sieg gegen einen starken und nie aufsteckenden Gegner“, konstatierte nach dem Schlusspfiff Trainer Steffen Hörr.

Tore: Jan Siepe (3), Manuel Hörr (10), Louis Meffert (1), Jacob Lulay (1), Lukas Klenk (2), Jonas Helfrich (7), Marvin Greene (4), Maximilian Bänsch (4)


Männliche C-Jugend II: SV Erbach II – TuS Griesheim 25 – 28

Trotz der Niederlage zog sich der SVE mehr als achtbar aus der Affäre, lieferte eine leidenschaftliche Vorstellung und ein Unentschieden lag bis in die Schlussphase im Bereich des Möglichen. Am Ende setzten sich dann aber auch die Routine und die körperlichen Vorteile der Gäste durch, die mit zum Kreis der Meisterschaftsfavoriten zu zählen sind. Für den Erbacher Nachwuchs gilt es mit der jungen Mannschaft weiterhin Spielpraxis in der Liga zu sammeln und man ist sich sicher, dass nach dem schweren Auftaktprogramm die Gegner, mit denen man sich auf Augenhöhe befindet, noch kommen werden.

Tore: Jonas Helfrich (13), Keno Kochendörfer (4), Louis Maurer (3), Louis Meffert (3), Nils Buchert (1), Noah Berger (1)


Weibliche C-Jugend: HSG Fürth/Krumbach – wCJSG Heppenheim/Erbach 26:22 (13:13)

Leider gelang es dem Team nicht die Leistung der Vorwoche erneut abzurufen. Eine durchwachsene Leistung vor allem ab Beginn der zweiten Hälfte sorgte für eine Niederlage bei der Handballspielgemeinschaft. Bis zum Seitenwechsel, konnten die Gäste immer wieder die Führung übernehmen und zur Halbzeit schaffte man den Ausgleich. Doch dann waren es vor allem Unkonzentriertheit, mit denen man es sich selbst schwer machte. Technische Fehler und inkonsequente Abschlüsse führten schnell zu einem Rückstand, den das Team nicht wieder aufholen konnte.

Tore: Elisabeth Marx (9/3), Julia Bernhardt (6), Emilie Schmitt (3), Lucy Pohl (2), Jenny Pfeiffer (1), Katharina Hörl (1)


Männliche D-Jugend: SV Erbach – HSG Bensheim/Auerbach 26:17 (13:6)

Gegen einen deutlich unterlegenen Gegner, hatten die Erbacher Jungs leichtes Spiel. Von Beginn an konnte man vorlegen und baute sich bis zur Halbzeit einen deutlichen Vorsprung aus, den man in Hälfte zwei noch weiter vergrößerte. Schönen Passkombinationen führten zu schönen Toren und in der Abwehr konnte man den ein oder anderen Ball erobern. Einen guten Rückhalt für sein Team bot Johannes Straub im Tor, der mit seinen Paraden ebenfalls für das hohe Endergebnis sorgte.

Tore: Louis Maurer (10), Konstantin Bänsch (5), Lenny Grobe (4), Nicolas Lulay (4/1), Lennart Würsching (3)

Quelle: LS

SV Erbach zu Gast bei TuS Griesheim II


Das dritte Auswärtsspiel in Folge bestreitet bereits am Freitag (20 Uhr) der SV Erbach. Der Handball-Bezirksoberligist reist zu TuS Griesheim II.

Nach den drei dicken Brocken zum Rundenauftakt, gegen die HSG Fürth/Krumbach (18:26), bei der SG Arheilgen (20:26) sowie Crumstadt/Goddelau (24:38) setzte es zu erwartende Niederlagen, wartet auf die Mannschaft von Trainer Axel Buschsieper mit Griesheim II nun erstmals ein Gegner, bei dem sich die Verantwortlichen Zählbares ausrechnen, auch wenn die TuS nur schwer einzuschätzen ist, wie Abteilungsleiter Thomas Flath weiß: „In der Tat ist es nicht leicht, zu diesem Gegner etwas zu sagen. Bei einer Zweitvertretung müssen wir immer erst abwarten, wer aufläuft und wer aus der Ersten dazustößt.“

Für den SVE gelte es, die guten Ansätze aus dem Crumstadt-Spiel mitzunehmen und darauf aufzubauen. „Wir wissen auch, dass wir irgendwann mal ein Erfolgserlebnis brauchen und punkten wollen. Wenn wir es schaffen, aus einer guten Deckung heraus einfache Tore zu erzielen, ist für uns vielleicht etwas drin“, sagt Flath.

Trainer Buschsieper kann wieder auf Lennart Grabisch und René Weis bauen, die zuletzt fehlten. Dafür werden am Freitag Sebastian Vetter und Jannik Stadler nicht dabei sein. Beide fallen aus beruflichen Gründen aus.

Die zweite Mannschaft des SVE spielt am Sonntag (16 Uhr) beim TV Trebur II.

Quelle: Echo Online 05.10.2017

Doch zur Überraschung fehlt ein Tor


Als Außenseiter sind die Handballerinnen des SV Erbach zu ihrem Bezirksoberliga-Auswärtsspiel bei der ESG Crumstadt/Goddelau gefahren – und am Ende trauerten sie nach einer couragierten Leistung sogar einen durchaus möglichen Punktgewinn nach. Doch SVE-Coach Jozef Skandik wusste die 23:24 (12:14)-Niederlage richtig einzuschätzen: „Natürlich ist es schade, wenn man so nah dran ist. Aber meine Mannschaft hat ein richtig gutes Spiel gemacht.“

Tatsächlich agierte Erbach sehr aufmerksam, war konsequent in der Rückzugsbewegung und raubte Crumstadt damit sein gefährlichstes Mittel, die Konter. So schafften es die Gastgeberinnen nie, sich einen deutlichen Vorsprung zu erspielen. Immer wieder machte der SVE – angetrieben von Selin Schneider – dem Favoriten das Leben schwer. Als die Skandik-Sieben nach dem Seitenwechsel sogar das 17:15 vorlegte (40.), schien die Überraschung greifbar – auch noch beim 23:23 drei Minuten vor dem Ende. Eine Minute vor dem Ende trafen die Gastgeberinnen zum 24:23 und retteten in Überzahl den Sieg über die Zeit.

Tore: Selin Schneider (9/2), Desiree Bock (5), Kim Schneider, Franziska Lulay, Nina Sauer (je 2), Anne Schneider, Katrin Lambert, Alina Gramlich (je 1)

Quelle: Echo Online 04.10.2017

24:38 bei Titelkandidat Crumstadt


Nichts zu holen gab es am Sonntagabend für die Bezirksoberliga-Handballer des SV Erbach: 24:38 (11:19) hieß es nach 60 Minuten bei der ESG Crumstadt/Goddelau.

Nach gutem Start geht’s sukzessive bergab

Große Erwartungen hatten die Erbacher eh’ nicht gehegt vor dem Spiel beim Aufstiegsaspiranten. Dass am Ende eine hohe Niederlage stand, wollten die Verantwortlichen denn auch nicht zu hoch hängen. „Crumstadt/Goddelau gehört zu den Topmannschaften der Liga“, erklärte Abteilungsleiter Thomas Flath nach dem Spiel, das in den Anfangsminuten gar nicht mal so schlecht aussah. 1:0 lagen die Gäste nach einem Treffer von Dario Schwiersch vorne (2.). Über 2:1 (2.) und 6:3 (7.) führten die Erbacher in der neunten Minute mit 7:4. „Ja, wir haben gut begonnen. Trotzdem machte sich auch bemerkbar, dass uns die personellen Alternativen fehlten“, erklärte Flath und verwies vor allem auf die Ausfälle von René Weis und Lennart Grabisch. In Sachen Erfahrung, individueller Klasse und Körperlichkeit war die ESG klar überlegen.

Zwar starteten die Gäste auch die zweite Halbzeit ordentlich, Schwiersch gelangen drei Tore in Folge zum 14:19. So richtig gefährlich wurden die Erbacher, die durch Lukas Müller und Luca Röder auch noch drei Siebenmeter verwarfen, den Gastgebern aber nicht. „Positiv war es, dass wir trotz des klaren Rückstandes nicht aufgegeben haben. Dass es am Sieg der ESG auch in der Höhe nichts zu rütteln gab, ist aber auch klar. Letztlich wirft uns auch diese Niederlage nicht um“, so Flath.

Tore: Schwiersch (10), Lukas Müller (4), Meffert, Röder, Jordan (je 3), Stadler (1)

Quelle: Echo Online 02.10.2017

Der Rückraum des SV Erbach ist im dritten Saisonspiel unterbesetzt / Eingespielter Gegner

Zwei Spiele, null Punkte. Die Bilanz der noch jungen Saison in der Handball-Bezirksoberliga fällt für den SV Erbach zumindest ergebnistechnisch verbesserungswürdig aus. Zwingend mit besseren Resultaten war allerdings auch nicht zu rechnen, schließlich hatten es die Erbacher zum einen mit dem Aufstiegsfavoriten HSG Fürth/Krumbach (18:26) und zum anderen mit dem Landesliga-Absteiger SG Arheilgen (20:26) zu tun.

Mit der ESG Crumstadt/Goddelau wartet nun am Sonntag ein weiterer harter Brocken auf den SV Erbach, zählt die ESG auch in dieser Saison doch zu den Topteams der Liga. „Crumstadt/Goddelau spielt schon seit Jahren vorne mit. Sie haben eine erfahrene und eingespielte Mannschaft“, weiß Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath, der allerdings bei seinem SVE auf eine Leistungssteigerung hofft: „Gegen Arheilgen waren wir nicht geduldig genug. Das wollen wir nun anders machen.“ Um bei einer Spitzenmannschaft gut auszusehen, müsse man cleverer spielen. Flath: „Wenn wir es schaffen, mit viel Mut ins Spiel zu gehen, haben wir schon einmal einiges erreicht.“

Personell kann Trainer Axel Buschsieper nicht aus dem Vollen schöpfen. Mit Lennart Grabisch und René Weis werden zwei Rückraumspieler am Sonntag ausfallen.

Die Erbacher Reserve empfängt am Samstag (19.15 Uhr) die HSG Bensheim/Auerbach II.

Quelle: Echo Online 28.09.2017


Wieder ein harter Brocken

Der Spielplan meint es nicht gut mit dem SV Erbach: Die Bezirksoberliga-Handballerinnen von Trainer Jozef Szkandik müssen nach der 23:33-Auftaktniederlage bei der ambitionierten HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach am Sonntag (16 Uhr) gleich zum nächsten Aufstiegskandidaten: Bei der ESG Crumstadt/Goddelau hängen die Trauben für die Erbacherinnen erneut sehr hoch. „Das sind Spiele, in denen wir auch viel lernen können“, findet Szkandik, der auch gegen Siedelsbrunn „durchaus gute Ansätze“ sah und dem besonders die Lösungen gegen die offensive Deckung der HSG gefielen. Crumstadt/Goddelau ist nicht mehr mit der Mannschaft aus der vergangenen Runde zu vergleichen, die lange um den Klassenerhalt kämpfte: Vom ehemaligen Landesligisten Griesheim kamen mehrere Spielerinnen zur ESG, welche die Qualität merklich anhoben.

Quelle: Echo Online 28.09.2017

Männliche A-Jugend: JSG Crumstadt/Goddelau – SV Erbach 30:26 (16:13)

Ein gutes Spiel lieferte die männliche A-Jugend am Wochenende bei der JSG Crumstadt/Goddelau, trotzdem waren sich alle einig, dass mit etwas mehr Glück noch mehr drin gewesen wäre. Die Abwehr der Gäste agierte schnell und ballorientiert. Zudem zeigte Nils Lulay im Tor eine tolle Leistung, mit der er sein Team gut unterstützen konnte. Im Angriff tat das besonders Paul Buschendorff, der mit seinen Mitspielern über schöne Zusammenspiele immer wieder zum Torabschluss kam und insgesamt 13 Treffer makierte. Am Sonntag hofft das Team auf das nötige Glück um im Spiel gegen den TV Büttelborn die ersten Punkte zu holen.

Tore: Paul Buschendorff (13), Leon Brüning (4), Luca Jordan (2), Jonas Müller (2), Vincenz Lulay (2), Jonas Stilgenbauer (1), Moritz Kriz (1), Jannik Elsner (1)


Weibliche A-Jugend: SG Arheilgen – SV Erbach 23:28 (10:13)

Im Auswärtsspiel bei der SG Arheilgen, konnten die Spielerinnen der weiblichen A-Jugend ihren ersten Saisonsieg feiern. Von Beginn an legte das Team vor und baute die Halbzeitführung in Hälfte zwei noch einmal aus. Neben den guten Zusammenspielen, nutzten die Gäste aus Erbach vor allem ihr Schnelligkeit aus. Da der Mannschaft in dieser Saison keine Torhüterin zur Verfügung steht, stellte sich in diesem Spiel Samira Silber ins Tor, die ihr Sache trotz keinerlei Erfahrungen sehr gut machte und ihr Team über die gesamte Spielzeit im Spiel hielt.

Tore: Alina Gramlich (11/2), Hanna Lambert (10), Carla Gramlich (4), Annika Jordan (2), Elena Coban (1)


Männliche B-Jugend: SV Erbach – HSG Fürth/Krumbach 18:24 (9:9)

Foto: Stefanie Bänsch

Bis zur Halbzeit konnten die Gastgeber das Spiel offen halten und stellten gegen den körperliche überlegenen Gegner eine starke Abwehr. Lukas Lulay konnte zudem viele Bälle entschärfen, weshalb zur Halbzeit ein Unentschieden zu Buche stand. Auch der Angriff war durch guten Kombinationshandball sehr torgefährlich und doch konnten die Gäste aus Fürth in der zweiten Halbzeit ihre Überlegenheit ausspielen. Mit Maxi Bänsch, Lukas Klenk und Marvin Greene wurde das dünn besetzte Team von drei C-Jugendlichen ersetzt, die ihre Sache gut machten. Trotz der Niederlage zeigte sich der Erbacher Trainer mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden. Am Wochenende geht es nun erneut in einem Heimspiel, dieses Mal gegen den TV Büttelborn.

Tore: Luca Jordan (8), Maxi Bänsch (4), Lukas Klenk (3), Jonas Stilgenbauer (2), Marvin Greene (1)


Weibliche C-Jugend: JSGwC Heppenheim/Erbach – HSG Dornheim/Groß-Gerau 31:26 (17:16)

Im ersten Heimspiel der neu formierten weiblichen C-Jugend präsentierten sich die Gastgeber ihren Zuschauern mit viel Kampfgeist. Vor allem die Abwehr stand nun stabiler als im vorangegenagnen Auswärtsspiel, das leider knapp verloren ging. Über die gelungen Abwehrleistung und einen starken Angriff, der mit sieben Torschützinnen breit aufgestellt war, konnte das Team in Hälfte zwei den knappen Vorsprung zur Halbzeit ausbauen. Am Ende stand ein verdienter Sieg auf dem Tableaux, der das Team mutig stimmt für das Derby am kommenden Spieltag gegen die HSG Fürth/Krumbach.

Tore: Julia Bernhardt (13), Elisabeth Marx (9/1), Emelie Schmitt (3), Maya Willis (2), Franca Helfert (2), Jenny Pfeiffer (1), Nadja Helmling (1)


Männliche D-Jugend: HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden – SV Erbach 22:30 (9:14)

Über eine geschlossene Mannschaftsleistung schaffte die männliche D-Jugend einen Start-Ziel-Sieg im zweiten Saisonspiel. Den ideenreichen Angriffen der Erbacher konnten die Gastgeber nichts entgegensetzen und besonders der abschlusssichere Louis Maurer war nicht zu stoppen. In der Abwehr gelang dem Team ein sicheres Stellungsspiel, durch das am Ende nur 22 Tore zugelassen wurden. Geringe technische Fehler waren der Grundstein für einen ungefährdeten Sieg, der am Ende auch in der Höhe verdient war. Am Samstag geht es dann bereits um 14 Uhr gegen die HSG Bensheim/Auerbach.

Tore: Louis Maurer (10/1), Leon Bernhardt (5), Nicolas Lulay (5), Lennart Würsching (5), Mathis Schäfer (3), Lenny Grobe (2)

Quelle: LS

Bis zum 10:10 halten SV-Frauen mit


Bei der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach unterlagen die Bezirksoberliga-Handballerinnen des SV Erbach deutlich mit 23:33 (11:15), wobei das Resultat um einige Tore zu hoch ausgefallen ist. „Wir haben gut begonnen, aber nachdem die HSG ihre Deckung umgestellt hat, bekamen wir zunehmend Probleme“, bilanzierte Trainer Jozef Skandik.

Am Ende treffen nur noch die Überwälderinnen

Tatsächlich hatte der Meisterschaftsanwärter in der ersten Viertelstunde mehr Probleme als erwartet mit den Erbacherinnen, die phasenweise sogar führten. Erst nach dem 7:7 stabilisierte sich die HSG. Aber bis zum 10:10 war die Skandik-Sieben noch auf Augenhöhe. Im zweiten Abschnitt baute die HSG von Trainerin Katarzyna Feldmann ihren Vorsprung langsam aber sicher aus, sorgte beim 26:19 (46.) für eine Vorentscheidung. In der Schlussphase wurde es deutlich: Vom 28:23 (55.) an trafen nur noch die Überwälderinnen.

„Wir haben einige HSG-Spielerinnen nicht richtig in den Griff bekommen, aber gleichzeitig hatten wir auch gute Phasen, die uns zuversichtlich stimmen“, so Skandik, der gerade zu Beginn auch gute Lösungsansätze gegen die offensive Siedelsbrunner Deckung sah. „Da haben wir die Trainingsinhalte gut umgesetzt.“

Tore: Selin Schneider (5), Anne Schneider (5/1), Franziska Lulay (4/4), Desiree Bock, Hanna Lambert (je 3), Nina Sauer (2), Kim Schneider (1)

Quelle: Echo Online 26.09.2017

SV Erbach verliert auch sein zweites Saisonspiel / 20:26 bei Absteiger Arheilgen / Auf Halbzeit zwei lässt sich aufbauen


Die zweite Niederlage im zweiten Saisonspiel kassierte am Samstag Handball-Bezirksoberligist SV Erbach mit dem 20:26 (7:14) bei Landesliga-Absteiger SG Arheilgen.

Wie schon zum Auftakt gegen den Titelkandidaten HSG Fürth/Krumbach vor einer Woche wusste die junge Mannschaft von Trainer Axel Buschsieper durchaus zu überzeugen. „Dass der Arheilger Erfolg verdient war, daran gibt es nichts zu deuteln. Mit unserer Leistung bin ich trotzdem einverstanden, zumal wir die zweite Halbzeit sogar gewonnen haben“, lobte der Übungsleiter, der im ersten Durchgang zunächst noch fahrlässige Erbacher sah, die zu schnell den Abschluss suchten und sich so einige Fehler erlaubten. So dauerte es bis zur zwölften Minute, ehe Lukas Müller per Siebenmeter den ersten SVE-Treffer erzielte. Zu diesem Zeitpunkt lag die SGA mit 4:0 vorne.

Besser lief es für die Erbacher, bei denen Lennart Grabisch nach seiner dritten Zwei-Minuten-Strafe sowie Jannik Stadler nach einer Roten Karte vorzeitig vom Feld mussten, in der zweiten Halbzeit. Sie lagen beim 18:21 (51.) nur noch mit drei Treffern in Rückstand. „In dieser Phase haben wir das richtig gut gemacht. Wir haben den Ball besser laufen lassen und die Spielzüge konsequent zu Ende gespielt“, war Buschsieper zufrieden: „Es waren nur zwei bis drei Aktionen, die wir besser zu Ende hätten spielen können. Dann wäre sogar etwas drin gewesen für uns.“

„Wir werden auch aus dieser Partie unsere Lehren ziehen und können erhobenen Hauptes die nächsten Aufgaben angehen“, richtet der Übungsleiter seine Blicke nach vorne. Und da wartet am Sonntag mit der ESG Crumstadt/Goddelau gleich die nächste schwere Auswärtsaufgabe.

Tore: Lukas Müller (10/7), Weis (4), Grabisch, Schwiersch (je 2), Vetter, Röder (je 1)

Quelle: Echo Online 25.09.2017

Erbacherinnen haben in der Hinrunde nur drei Heimspiele / Am Sonntag geht’s los


In der vergangenen Saison, der Premierenrunde in der Bezirksoberliga, sorgten die Handballerinnen des SV Erbach in der ersten Hälfte für Furore. Jetzt könnte es genau umgekehrt kommen. Die Erbacherinnen sind zwar zuversichtlich, dass sie nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen, aber die junge Mannschaft von Trainer Jozef Skandik wird wohl einen schweren Start haben.

Da ist zum einen der Spielplan: Nur drei Heimspiele hat der SVE in der Hinserie, schon die ersten drei Partien sind alle auswärts. „Das ist natürlich schade, da wir eigentlich eher heimstark sind“, sagt Erbachs Spielerin Linda Schneider. Und dann kommt auch noch die personelle Situation dazu. Leistungsträgerin Anna Jordan zog sich eine Fußverletzung zu und wird wohl die ersten Partien fehlen. Luisa Jordan und Laura Schäfer absolvieren einen mehrmonatigen Auslandsaufenthalt; Franziska Lulay steht studienbedingt selten zur Verfügung. Damit ist der Kader des SVE eher dünn besetzt. „Wir werden es bis Weihnachten eher schwer haben“, befürchtet auch Skandik, der aber dennoch alles daran setzen möchte, sich ein Punktepolster zu verschaffen, um erst gar nicht in Abstiegsgefahr zu geraten.


DER TRAINER

Jozef Skandik erfährt von seinen Spielerinnen beim SV Erbach hohe Wertschätzung. Der frühere slowakische Nationalspieler geht in seine zweite Saison beim SVE. Der Vierundfünfzigjährige war zuvor fünf Jahre bei der FSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach, trainierte zuvor unter anderem den TSV Malsch.


Die Vorbereitung der Erbacherinnen verlief durchwachsen. Sie begannen bereits Ende Juni wieder mit dem Training. Testspiele absolvierte der SVE eher wenige, spielte einmal gegen den HC VfL Heppenheim, „was sehr gut lief“, so Skandik angesichts des überzeugenden Siegs, und einmal beim TV Büttelborn, wo Erbach mit einem Tor verlor. Zum Abschluss, bei einem kleinen, intensiven Wettbewerb in Büttelborn, ging es gegen die Gastgeberinnen sowie gegen den Liga-Konkurrenten FSG Gersprenztal und Mainz-Budenheim. „Das hätte schon etwas besser laufen können“, gab Linda Schneider zu. Allerdings war der SVE auch nicht in Bestbesetzung.

Zufrieden ist Jozef Skandik mit der Entwicklung der jüngsten Spielerinnen in seinem Kader: Die aus der Jugend nachgerückten machen ihre Sache sehr gut. „Wir gehen gut vorbereitet in die Saison“, ist sich der erfahrene Trainer sicher.

Wie schon vor einem Jahr startet der SVE bei der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Der Meisterschaftskandidat stellt am morgen, Sonntag, gleich eine richtig hohe Hürde da. Und danach wird es mit den Spielen in Crumstadt, in Fürth und in Dornheim nicht viel leichter. Aber irgendwo sollten Punkte mitgenommen werden, ehe am 28. Oktober gegen Weiterstadt endlich das erste Heimspiel auf dem Plan steht.


Zugänge: Anna Staffa (Comeback nach Verletzungspause), Hanna Lambert, Meike Jordan, Samira Silber (alle eigene Jugend).

Abgänge: Franziska Lulay (tritt studienbedingt kürzer), Luisa Jordan, Laura Schäfer (fehlen beide in der Hinrunde wegen Auslandaufenthalt).

Kader: Ann-Katrin Lies, Linda Schneider (Tor); Kim Schneider, Annika Jordan, Hanna Lambert, Katrin Lambert, Laura Schäfer, Luisa Jordan, Meike Jordan, Samira Silber, Sina Mönch (Außen); Desiree Bock, Anna Staffa, Franziska Lulay (als Backup/alle Kreis); Alina Gramlich, Anna Jordan, Anne Schneider, Lisa Pfeifer, Nina Sauer, Selin Schneider, Nicole Kessler (Rückraum).

Trainer: Jozef Skandik (zweite Saison).

Ziel: Mittelfeld/Klassenerhalt.

Favoriten: TGB Darmstadt, FSG Siedelsbrunn.

Quelle: Echo Online 23.09.2017

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