Punktgewinn rückt in den Hintergrund

Jonas Müller zieht sich bei einer Wurfaktion eine schwere Knieverletzung zu und kommt ins Krankenhaus. Das Spiel gegen Erfelden ist 15 Minuten unterbrochen.


Festgerannt: Dario Schwierisch bleibt an Erfeldens Marius Glock hängen. Foto: Dagmar Jährling

Festgerannt: Dario Schwierisch bleibt an Erfeldens Marius Glock hängen.Foto: Dagmar Jährling

28:28 (12:12) hieß es nach 60 spannenden Minuten im Handball-Bezirksoberligaspiel zwischen dem SV Erbach und der ESG Erfelden.
Überschattet wurde die Begegnung von der schweren Knieverletzung des Erbachers Jonas Müller. Mitte der zweiten Halbzeit kam der junge Spieler nach einem Wurfversuch so unglücklich auf, dass er schmerzerfüllt am Boden liegenblieb. Das Spiel war 15 Minuten unterbrochen, der Notarzt wurde gerufen. Jonas Müller kam ins Krankenhaus. „Da gerät alles andere natürlich in den Hintergrund“, war Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath geschockt.
Im Kampf um den Klassenerhalt war aber auch dieser Punkt wichtig für die junge Erbacher Mannschaft, die sich das 28:28 in den verbleibenden Minuten nach der Unterbrechung redlich erkämpfte. „Wir haben als Mannschaft diesen Punkt geholt. Am Ende war ein Sieg und auch eine Niederlage drin“, sagte Flath, der zuvor eine Partie sah, in der die Erbacher vor allem Probleme mit Erfeldens bestem Werfer, Lukas Nold (neun Treffer), hatten. „Ihn haben wir zu keinem Zeitpunkt in den Griff bekommen“, beobachtete Flath, der zudem den Unparteiischen in der Schlussminute eine unglückliche Leistung attestierte: „Nach einem Foul haben sie mit Nemanja Skrobic einen Spieler mit einer Zeitstrafe vom Feld geschickt, der an dieser Aktion gar nicht beteiligt und nicht mal ansatzweise in der Nähe war.“ Das passierte in der 59. Minute, der SVE lag 28:27 vorne. In der Folgeaktion gelang Erfelden per Siebenmeter der Ausgleich. „Heute hat unsere Leistung nicht für einen Sieg gereicht. Insofern nehmen wir die Punkteteilung mit und hoffen, dass es Jonas Müller schnell wieder besser geht“, erklärte Flath.
Tore: Skrobic (7), Buschendorff (6), Lukas Müller (5/2), Grabisch, Schwiersch (je 3), Jonas Müller, Moritz Lulay (je 2)

SV Erbach geht vom Klassenerhalt aus

In der Handball-Bezirksoberliga sollte bei den Männern nichts mehr anbrennen. Gegen Erfelden will der SVE dennoch Revanche für ein schwaches Hinspiel nehmen.


Abteilungsleiter Thomas Flath ist sich eigentlich sicher. Der Klassenerhalt des SV Erbach in der Handball-Bezirksoberliga sollte so gut wie feststehen. Gelaufen ist die Spielzeit aber noch lange nicht. Ihr drittletztes Heimspiel der Saison bestreiten die Erbacher am Samstag (19.15 Uhr) in der Mehrzweckhalle gegen den Vorletzten ESG Erfelden.
Zwar trennt die Mannschaft aus dem Heppenheimer Stadtteil nur ein Pluspunkt von Erfelden. Doch aufgrund der Tabellenkonstellation in der Landesliga, die Blicke richten sich da vor allem nach Fürth und Griesheim, rechnet Flath nicht mehr mit Abstiegssorgen. Ansprüche hat man aber noch beim SVE. „Wir wollen die Saison auf Platz elf beenden. Dafür müssen wir noch den ein oder anderen Punkt holen“, so Flath.
Guter Start und steiler Abstieg von Erfelden
Gegen Erfelden wollen die Erbacher nun Revanche für die 18:19-Hinspielniederlage nehmen. „Das war schon schwere Handballkost. Zu Hause wollen wir ein anderes Gesicht zeigen“, betont der Abteilungsleiter. Nach einem guten Saisonstart ging es für Erfelden steil bergab.
Gegen einen weiteren Konkurrenten aus der zweiten Tabellenhälfte geht es am Samstag (17 Uhr) für die Bezirksoberliga-Handballerinnen des SV Erbach. Eine Woche nach dem 29:29 gegen Arheilgen (7.) empfängt das Team von Trainer Jozef Skandik den Liga-Zehnten FSG Gersprenztal. Die Erbacherinnen haben als Achter drei Punkte mehr auf dem Konto als die Odenwälderinnen, beide Teams eint, dass sie den Klassenerhalt schon sicher haben.
Doch ganz ohne Druck tritt der SVE nicht an: „Wir haben aus dem Hinspiel etwas gutzumachen“, erinnert Skandik an die 20:24-Niederlage gegen diesen Gegner aus dem Januar, als man im ersten Spiel nach der Winterpause einen schlechten Tag erwischte. Zudem gilt es, das Ziel einstelliger Tabellenplatz zu erfüllen und nach Möglichkeit noch einen Platz zu klettern. Mit einer ähnlich couragierten Leistung wie zuletzt in Arheilgen und etwas mehr Konsequenz in der Chancenverwertung sollte dem fünften Spiel ohne Niederlage nichts im Wege stehen.

Knapper Sieg für WJB

Weibliche B-Jugend: SV Erbach – HSG Aschafftal 21:20 (12:10)

Der Start in das Spiel gegen den direkten Tabellennachbarn verlief nicht nach Plan und so geriet das Team vorerst in Rückstand. Die Gastgeber agierten vor allem in der Abwehr zu nachlässig, doch nachdem man diese Nachlässigkeiten einstellten konnte, startete man die Aufholjagd. So gelang nach dem 9:9 Ausgleich sogar die Führung in der Halbzeit. In Hälfte zwei setzten die Spielerinnen da an wo sie vorher aufgehört hatten und setzten sich dadurch sogar auf vier Tore ab. Dann folgten allerdings fünf Minuten die der Mannschaft fast den Erfolg gekostet hätten. Die Gäste glichen den Spielstand aus und konnten von nun an immer wieder ausgleichen. Es folgten die Schlussminuten die geprägt waren von Nervosität auf beiden Seiten und dem unbedingten Siegswillen. Kurz vor Schluss beim Spielstand von 20:20 vergaben die Erbacher dann einen 7m zum Führungstreffer. Der gegnerische Angriff blieb jedoch ebenso erfolglos und so war es Lina Mayer die nach einem guten Zuspiel von Julia Bernhardt den Siegtreffer kurz vor Abpfiff erzielte.

Tore: Carla Gramlich (10/3), Lina Mayer (5), Julia Bernhardt (4), Ira Sticksel


Weibliche E-Jugend: JSG Lorsch/Einhausen II (aK) – SV Erbach 13:4

Gegen die noch punktlosen Gastgeber, starteten die Gäste mit der gewohnten Aufstellung in Angriff und Abwehr. Im letzten Spiel der Saison wollte der Tabellenführer nichts dem Zufall überlassen. Schnell legte das Team Tor um Tor vor, sodass jede Spielerin viele Einsatzzeiten erhielt. Nach dem Seitenwechsel passte sich das Team der gegnerischen Spielweise an, zeigte den Fans dennoch ein super Saisonende. 

Tore: Lina Stilgenbauer (4), Mia Lies (3), Malena Bickel (2), Frida Molsberger (2), Carima Kochendörfer (1), Linda Helmling (1)


Männliche E-Jugend: SV Erbach – SKG Roßdorf 23:20 (13:13)

Mit einem guten 5. Platz in der höchsten Spielklasse des Bezirk Darmstadt, beenden die Erbacher Jungs die aktuelle Saison. Dabei war das letzte Heimspiel nochmal eine kämpferische Partie, in der sich die Gastgeber am Ende durchsetzen konnte. Die Zuschauer sahen bis zur Endphase der zweiten Halbzeit ein Spiel auf Augenhöhe, doch dann starteten die Erbacher einen 4:0 Tore Lauf und setzten sich damit entscheidend ab. Vor allem die Treffsicherheit von David Gipp war die Basis zum Erfolg, der als aushelfender Mini-Spieler 13 Tore zum Sieg beisteuerte.

Tore: David Gipp (13/4), David Bock (5), Tom Rossmann (3), Malena Bickel (1), Janosch Groh (1)

Quelle: LS

SKG gewinnt knapp das Derby gegen SV Erbach

Überhaupt nicht zurecht kommen die Erbacher mit der Manndeckung gegen Nemanja Skrobic, der so von der ersten Minute an aus dem Spiel genommen wird.


Zugepackt: Um Bonsweihers starken Angreifer Benedikt Brehm kümmern sich die Erbacher Nemanja Skrobic (links) und Paul Buschendorff. Foto: Dagmar Jährling

Zugepackt: Um Bonsweihers starken Angreifer Benedikt Brehm kümmern sich die Erbacher Nemanja Skrobic (links) und Paul Buschendorff.Foto: Dagmar Jährling

Eine knappe Niederlage musste am Sonntag der SV Erbach einstecken. Die Bezirksoberliga-Handballer verloren das Derby bei der SKG Bonsweiher mit 23:24 (12:13).
Logisch, dass Andreas Lulay nach dem Spiel überhaupt nicht zufrieden war. Zum einen enttäuschte den Erbacher Trainer die Niederlage an sich. Zum anderem fand er kritische Worte ob der Leistungen beider Mannschaften: „Das war ein ganz schlechtes Bezirksoberligaspiel. Die Partie war über weite Strecken zerfahren und geprägt von vielen Nickligkeiten und Zeitstrafen.“ Lulay attestierte den Gastgebern das am Ende „etwas cleverere Spiel“, was zum Erfolg geführt habe.
Überhaupt nicht zurecht kamen die Erbacher mit der Manndeckung gegen Nemanja Skrobic, der so von der ersten Minute an aus dem Spiel genommen wurde. „Da fehlen uns natürlich die Spieler, die für ihn in die Bresche springen und Tore erzielen“, erklärte der Erbacher Trainer, der ein weiteres Manko in zwei frühen Zeitstrafen gegen seinen spielenden Trainerkollegen sah.
„Da bist du natürlich in der Abwehrarbeit entsprechend gehandicapt und kannst nicht mehr so zur Sache gehen, wie du das eigentlich müsstest.“ Folglich sah Skrobic kurz vor dem Ende nach seiner dritten Zeitstrafe genauso Rot wie auch Nicolas Silber auf Bonsweiherer Seite.
Das Spiel an sich verlief über weite Strecken ausgeglichen. Die SKG legte in den Anfangsminuten zwar eine Führung vor. Nemanja Skrobic glich in der 17. Minute dann aber aus. Den besseren Start in den zweiten Durchgang erwischten die Odenwälder, die in der 47. Minute mit vier Toren vorne lagen (21:17). Erbach kämpfte sich aber zurück, mehr als der Anschluss durch Skrobic (23:22) drei Minuten vor dem Abpfiff sprang aber nicht mehr heraus.
Tore: Schwiersch (5), Buschendorff (4), Grabisch, Lulay, Skrobic (je 3), Röder, Lukas Müller (je 2), Jonas Müller (1)

Erbach will Bonsweiher ärgern

Der Klassenerhalt ist aber trotz der zuletzt guten Wochen noch nicht fix. Ein paar Punkte müssen es im Saisonschlussspurt noch sein.


Paul Buschendorff (rechts) und der SV haben Selbstvertrauen. Drei der letzten vier Spiele hat Erbach gewonnen. Foto: Dagmar Jährling

Paul Buschendorff (rechts) und der SV haben Selbstvertrauen. Drei der letzten vier Spiele hat Erbach gewonnen.Foto: Dagmar Jährling

Derbyzeit in der Handball-Bezirksoberliga: Am Sonntag (17 Uhr) empfängt die SKG Bonsweiher den SV Erbach in der Mörlenbacher Weschnitztalhalle.
Keine Frage, es läuft zurzeit rund bei den Handballern des SV Erbach. Zuletzt feierte die Mannschaft des Trainergespanns Andreas Lulay und Nemanja Skrobic zwei Siege in Folge, was sich auch auf die Tabellensituation auswirkte. Mit 14:26-Punkten rangieren die Erbacher zurzeit auf Platz elf, drei Zähler vor dem Vorletzten aus Roßdorf und gar zehn vor Schlusslicht Griesheim. Und so ganz nebenbei: nur ein Punkt hinter Bonsweiher, dem nächsten Gegner.
Dennoch wissen die Verantwortlichen im Heppenheimer Stadtteil die aktuelle sportliche Situation gut einzuordnen. Der Klassenerhalt ist noch nicht fix, den ein oder anderen Zähler braucht es noch, um auch in der nächsten Saison in der Bezirksoberliga zu spielen. Die Abstiegsfrage hängt einmal mehr an der der Landesliga. Die Ausgangssituation im Saisonendspurt könnte allerdings schlechter sein.
Die Marschrichtung für Sonntagnachmittag formuliert Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath indes deutlich: „Natürlich wollen wir auch gegen die SKG punkten. Wir haben von den letzten vier Spielen drei gewonnen und haben ordentlich Selbstvertrauen getankt. Wir haben zudem gesehen, dass wir auch auswärts gewinnen können.“ Die SKG Bonsweiher schätzt Flath trotz der jüngsten hohen Niederlage in Langen (19:37) als „erfahrene Mannschaft mit guten Individualisten“ ein. „Irgendwie schaffen sie es zurzeit aber nicht, ihr Potenzial regelmäßig auf das Feld zu bringen. Trotz der fehlenden Stabilität haben sie eigentlich eine gute Mannschaft, die ich vor der Saison aber deutlich stärker eingeschätzt habe“, sagt Flath, der von seiner eigenen Mannschaft am Sonntag eine ähnlich engagierte Leistung im Abwehrverbund erwartet wie zuletzt gegen Roßdorf und in Rüsselsheim. In personeller Hinsicht stehen dem Trainergespann bis auf den Langzeitverletzten Andrej Grebe aller Voraussicht nach alle Mann zur Verfügung.
„Wir sind zu Hause und wir haben einiges gutzumachen“, erklärt derweil SKG-Trainer Frank Schmiedel vor dem Derby. „Wir dürfen auf keinen Fall noch einmal so auftreten wie am vergangenen Wochenende beim 19:37 gegen Langen, als wir uns in der zweiten Hälfte völlig aufgegeben haben. Aber ich denke, die Mannschaft hat das verstanden“, sprach der am Rundenende scheidende Coach seinem Team am Dienstag noch einmal ins Gewissen. „Zufrieden war niemand mit seiner Leistung und jetzt wollen wir wieder zeigen, dass wir das besser können.“ Und ganz nebenbei geht es für die Bonsweiherer auch darum, in der Tabelle vor dem SVE zu bleiben und die Chance auf einen einstelligen Tabellenplatz am Ende einer insgesamt doch verkorksten Runde zu wahren. Personell kann Schmiedel auf den gleichen Kader wie in Langen zurückgreifen. Torhüter Michael Herle sollte auch wieder einsatzfähig sein.

MJC II ist Meister der Bezirksoberliga

Weibliche B-Jugend: SV Erbach – TV Büttelborn 20:30 (11:13)

Die Gäste waren gekommen um zu siegen, dies spürte das Erbacher Team direkt zu Spielbeginn. Doch die Gastgeber konnten gut mithalten und hatten bis zur Halbzeitpause gerade einmal einen zwei Tore Rückstand. In dieser Phase spielte sich das Team viele Chancen heraus, konnte jedoch nicht alle in Tore ummünzen. Zudem zeigten sich die Gäste deutlich sicherer und schneller im Spiel und so konnte sich der TV auch auf Grund vieler technischer Fehler der Erbacher in der zweiten Halbzeit deutlich absetzen und verdient gewinnen. Martin Guthier nach dem Spiel: „Heute hat unsere Abschlussquote aus dem letzten Spiel gefehlt. Mit dieser hätten wir hier sicherlich besser mithalten können und vielleicht am Ende sogar einen Punkt gegen den Favoriten in diesem Spiel geholt.“

Tore: Carla Gramlich (9), Lina Mayer (7), Julia Bernhardt (4)


Männliche C-Jugend I: TV Gelnhausen – SV Erbach 43:40 (19:17)

Mit dem Ersatztrainer Lukas Gutsche traten die Erbacher zum letzten regulären Spiel der Saison an und vor allem zu Beginn merkte man ein bisschen, dass der Einzug ins FinalFour für die Jungs bereits abgehakt war. So verschliefen die Gäste die Anfangsphase und bekamen viel zu viele einfache Gegentore. Nach knapp 15 Minuten fing sich das Team dann aber und kam zu gewohnter Stärke im Angriff. Doch die Anfangsphase zärte an den Spielern, da man ab diesem Zeitpunkt dauerhaft einem Rückstand hinterherlief. Nach dem Seitenwechsel konnte man jedoch den Kampfgeist des SVE sehen und so kämpften sich die Jungs auf ein Unentschieden heran. Doch der letzte Sprung zur Führung wollte einfach nicht gelingen und so war es dann die rote Karte gegen Bastian Seitz der den Spielfluss der Erbacher noch etwas mehr schwächte. Lukas Gutsche nach dem Spiel: „Wir haben nach der verschlafen Anfangsphase unsere Stärken ausgespielt. Am Ende sollte es leider nicht sein. Die Jungs werden die Niederlage jetzt schnell verkraften und auf das bevorstehende Final Four am 30.03. in Bad Soden blicken.“

Tore: Manuel Hörr (19/1), Bastian Seitz (7), Jonas Helfrich (7), Daniel Hülsen (4), Leo Rougelis (3)


Männliche C-Jugend II (Freitagsspiel): HC VfL Heppenheim – SV Erbach 14:42 (5:24)

Vor dem Spiel, dass für die Gäste bei einem Sieg die Meisterschaft bedeutete, plagten die Trainer jedoch ein paar Sorgen. Zur ungewohnten Spielzeit stand dem Team kein Torhüter zur Verfügung und so versuchte sich Lennart Würsching im Tor, der seine Sache sogar sehr gut machte und am Ende einen großen Anteil am Sieg hatte. Von Beginn an spürte man, dass die Jungs die zwei Punkte und die Meisterschaft unbedingt holen wollten. Die Abwehr stand sehr gut und so konnte man den HC VfL immer wieder zu schlechten Abschlüssen zwingen. Daraus entstanden dann mit der ersten und zweiten Welle schnelle Angriffe und schnelle Tore, die in der Summe dann zu 42 Toren führten. Das Team zeigte von Beginn an eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der man jedem Spieler anmerkte, dass er an diesem Tag die Meisterschaft holen will. Mit dieser Leistung klappte das auch, der Sieg war deutlich und so feierte das Team nach dem Abpfiff die Meisterschaft in der Bezirksoberliga Darmstadt.

Tore: Max Diesterweg (8), Lukas Diedrich (8), Louis Maurer (7), Jonathan Müller (5), Nils Wuchert (5), Konstantin Bänsch (4), Nicolas Lulay (3), Rion Lather (2)


Männliche C-Jugend II (Sonntagsspiel): TV Trebur – SV Erbach 43:33 (23:17)

Im Spiel am Sonntag zeigte sich dann, dass das Team bereits ein Spiel an diesem Wochenende absolviert hatte. Viele der Spieler waren angeschlagen und konnten nicht das gewöhnliche Spielvermögen abrufen. So geriet man schnell ins Hintertreffen und lief über die gesamte Spieldauer einem Rückstand hinterher. Vor allem in der Abwehr stand man nicht so gut wie sonst und so kamen die Gäste immer wieder zum Abschluss mit Torerfolg. Die Jungs aus Erbach kämpften jedoch weiter, scheiterten gegen Ende des Spiels aber öfter an der gegnerischen Abwehr, sodass die Gastgeber sich deutlich absetzten. Am Ende waren es zwar zwei verlorene Punkte, aber keiner in der Mannschaft hatte vergessen, dass am Freitag bereits die Meisterschaft gewonnen wurde und diese ihnen niemand mehr nehmen konnte.

Tore: –


Weibliche E-Jugend: SV Erbach – HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden 15:12 (14:8)

Mit viel Einsatz und Kampfgeist konnten die Erbacher Mädels die Führung an der Tabellenspitze zurückerkämpfen. Dabei lief es für die Gastgeber vor allem in der ersten Halbzeit in der offenen Spielweise sehr gut und man kam immer wieder zum Torabschluss. Im Gegenzug war es Marie Muntermann im eigenen Tor die immer wieder die Torchancen der Gäste vereitelte. So konnten die Erbacher zur Halbzeit mit sechs Toren in Führung gehen. Danach folgte eine Halbzeit in der auf beiden Seiten kein Spielfluss entstand, so konnten die Erbacher Mädels nur noch ein Tor erzielen. Doch den Gästen ging es ähnlich so retteten die Gastgeber den Sieg am Ende über die Zeit und konnten verdient gewinnen. Die die zwei Punkte und die Tabellenführung wurden nach dem Spiel ausgelassen gefeiert.

Tore: Malena Bickel (11), Frida Molsberger (4)

Quelle: LS

SV Erbach mit Energieleistung zum Derbysieger

Beim 30:29 über den favorisierten Vierten HSG Fürth/Krumbach haben die Bezirksoberliga-Handballerinnen in der Schlussphase auch ein wenig Glück.


Desiree Bock (SV Erbach) nutzt die Lücke zwischen Lisa Unrath (links) und Diana Helferich. Foto: Dagmar Jährling

Desiree Bock (SV Erbach) nutzt die Lücke zwischen Lisa Unrath (links) und Diana Helferich.Foto: Dagmar Jährling

Riesenjubel herrschte am Samstagabend bei den Handballerinnen des SV Erbach: Mit einer Energieleistung gewann das Bezirksoberliga-Team von Trainer Jozef Skandik das Derby gegen den favorisierten Vierten HSG Fürth/Krumbach mit 30:29 (18:15), verbesserte sich damit auf Tabellenplatz sieben.
„Das war ein richtig gutes Spiel für die Zuschauer, für mich als Trainer leider nur bedingt“, sagte HSG-Trainer Udo Böbel. Während er mit der Offensivleistung weitgehend zufrieden sein konnte, stand die Deckung alles andere als gut. „In der Pause habe ich meinen Damen gesagt, dass wir nicht weiterhin körperlos in der Abwehr spielen dürfen“, so Böbel. Sein Gegenüber, SVE-Coach Jozef Skandik, lobte insbesondere die kämpferische Leistung seiner Mannschaft in der zweiten Hälfte: „Als es wegen vergebener Möglichkeiten eng wurde, haben wir die Nerven behalten. Ich denke, wir haben verdient gewonnen.“ Nachdem Fürth/ Krumbach 6:4 (12.) geführt hatte, drehte Erbach das Ergebnis zum 11:8 (19.) und ging mit einer Drei-Tore-Führung in die Pause (18:15). Im zweiten Abschnitt legten die Gastgeberinnen immer vor, Fürth ließ sich aber nicht abschütteln. Selbst beim 25:29 (55.) steckten die Odenwälderinnen nicht auf. Beim 28:29 zweieinhalb Minuten vor dem Ende hatte die HSG zweimal die Ausgleichchance, aber Erbach das Glück auf seiner Seite.
Tore: Anna Jordan (10/5), Selin Schneider (7), Hanna Lambert (5), Anne Meffert (4), Desiree Bock, Laura Schäfer (je 2)

SV Erbach ist auf dem Besten Weg zum Klassenerhalt

Die Leistung beim 33:28-Heimsieg gegen die MSG Roßdorf/Reinheim II ist so ganz nach dem Geschmack von Trainer Andreas Lulay.


Zwei enorm wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt der Handball-Bezirksoberliga sicherte sich am Samstagabend der SV Erbach mit dem 33:28 (16:9)-Heimsieg gegen die MSG Roßdorf/Reinheim II. Damit kletterten die Erbacher in der Tabelle auf Platz elf.

Sechs Spiele sind es noch, ehe am 4. Mai in Crumstadt die Saison für die Erbacher endet. Zuletzt punktete der SV ordentlich, hat sich mittlerweile 14 Zähler erspielt. Der Klassenerhalt, das weiß SVE-Trainer Andreas Lulay nur zu gut, ist allerdings längst nicht eingetütet: „Wir sollten zwei bis drei Mannschaften hinter uns lassen, um ganz sicher zu gehen.“ Zwei Siege seien dazu noch notwendig.
Das Heimspiel begann Erbach konzentriert. 9:3 hieß es nach 14, 15:6 nach 24 Minuten. Vor allem in der Abwehr agierten die Gastgeber souverän. „In den ersten 30 Minuten haben wir schon so gespielt, wie wir uns das vorgestellt haben. Allerdings ist Roßdorf wohl auch nicht in Bestbesetzung angetreten“, erklärte Lulay, der aber zwischen der 40. und 55. Minute einen Bruch im SV-Spiel sah. Roßdorf schaffte beim 24:23 (51.) sogar den Anschluss. „In dieser Phase hatte ich schon Sorgen, dass das schiefgehen könnte“, bekannte Andreas Lulay. Doch sein Team reagierte, legte ein 30:25 vor und gab die klare Führung nicht mehr aus der Hand. Aus einer geschlossenen Mannschaft hob Lulay Paul Bu-schendorff auf der Rückraum-Mitte-Position hervor.
Tore: Skrobic (11), Buschendorff (7), Lukas Müller (5), Lulay (4), Grabisch, Röder (je 2), Jonas Müller (1/1), Schwiersch (1)

SV Erbach erwartet HSG Fürth/Krumbach zum Derby

In der Frauenhandball-Bezirksoberliga können beide Mannschaften ohne Druck aufspielen. Zumindest auf dem Papier geht die Favoritenrolle an die HSG.


Derbyzeit in der Frauenhandball-Bezirksoberliga: Am Samstag (17 Uhr) empfängt der SV Erbach die HSG Fürth/Krumbach in der Mehrzweckhalle. „Das wird ein interessantes Spiel. Ich freue mich darauf“, meint HSG-Trainer Udo Böbel.

Auf dem Papier scheinen die Fürtherinnen als Tabellenvierter in der Favoritenrolle, aber ihr Trainer gibt zu bedenken: „Wir werden ersatzgeschwächt antreten. Da muss man abwarten, wie sich das auswirkt.“ Vor den Erbacherinnen hat er Respekt: „Wenn sie komplett sind, können sie jedem Gegner das Leben schwer machen. Es ist eine junge, spielstarke Mannschaft mit guten Einzelspielerinnen“, weiß Böbel. Im Hinspiel tat sich die HSG schwer, setzte sich knapp mit 28:26 durch. Auch diesmal rechnet Böbel mit einer Partie auf Augenhöhe.
Beide Teams können ohne Druck aufspielen, nachdem auch die Erbacherinnen bereits den Klassenerhalt sicher haben. Nach dem jüngsten 29:22-Erfolg gegen Schlusslicht Lorsch ist dem Team von Trainer Jozef Skandik auch rein rechnerisch der Klassenerhalt nicht mehr zu nehmen, damit ist das erste Saisonziel bereits erreicht. Jetzt will der Coach mit seiner Mannschaft im dichten Mittelfeld noch Plätze gutmachen.
Gerald Röder, Trainer des Frauenhandball-A-Ligisten HSG Fürth/Krumbach II, warnt seine Spielerinnen vor der Partie am Sonntag (16 Uhr) beim TV Trebur: „Wir tun gut daran, nicht zu sehr auf die Tabelle zu schauen.“ Denn dort ist der nächste Gegner abgeschlagen auf dem letzten Platz, während Fürth Rang vier einnimmt. „Aber Trebur ist auf alle Fälle besser, als es die Tabelle aussagt“, hat Röder Respekt vor dem TVT. „Da wartet eine schwierige Aufgabe auf uns. Wir müssen eine konzentrierte Leistung abrufen, wenn wir unseren Hinspielsieg wiederholen wollen“, so der HSG-Coach.

SV Erbach will nach Überraschungssieg nachlegen

Nach dem unerwarteten 36:31 in Rüsselsheim bekommt es der SVE in der Handball-Bezirksoberliga nun mit dem Vorletzten MSG Roßdorf/Reinheim II zu tun.


Die Freude beim SV Erbach war riesig, als am vergangenen Sonntag beim Spiel in der Handball-Bezirksoberliga gegen die MSG Rüsselsheim die Schlusssirene ertönte. Die Mannschaft des Trainergespanns Nemanja Skrobic und Andreas Lulay hatte beim bisherigen Vierten überraschend mit 36:31 gewonnen und diesen Sieg ausgiebig gefeiert. Nun können die Erbacher in der heimischen Mehrzweckhalle am Samstag (19.15 Uhr) gegen den Vorletzten MSG Roßdorf/Reinheim II nachlegen.

Klassenerhalt keineswegs schon jetzt eingetütet
Eines wissen sie alle beim SVE: Der Klassenerhalt ist keineswegs schon eingetütet. „Die Abstiegsfrage hängt einmal mehr daran, was in der Landesliga passiert. Wir benötigen auf alle Fälle noch Punkte, um auch in der nächsten Saison ganz sicher in der Bezirksoberliga zu spielen“, betont Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath. Gegen Roßdorf, das einen Platz hinter dem SVE rangiert, wäre ein doppelter Punktgewinn umso wichtiger. Einfach, das weiß Flath allerdings, wird das Unterfangen nicht: „Die MSG wird ganz sicher in Bestbesetzung bei uns auflaufen. Auch für sie geht es in diesem Spiel um einiges.“
An das Hinspiel haben die Erbacher keine guten Erinnerungen – 31:39 hieß es Anfang November. „Wir haben ein Heimspiel und wollen das natürlich gewinnen. Tabellarisch begegnen sich beide Mannschaften absolut auf Augenhöhe“, weiß Flath, der sein Hauptaugenmerk aber auf die eigene Leistung legt. „Wir wollen den Schwung aus dem Rüsselsheim-Spiel mitnehmen. Wir haben in dieser Partie fast das ganze Spiel dominiert, sind in der Abwehr stabil aufgetreten und haben unsere Chancen genutzt. So wollen wir auch gegen die MSG auftreten“, fordert der Erbacher Abteilungsleiter. Auf Andre Grebe wird das Trainergespann weiter verzichten müssen. Der zuletzt angeschlagene Dominik Lies könnte dagegen zurückkehren.