SV Erbach teilt die zwei Punkte Abzug gerecht auf

Wegen fehlender Schiedsrichter bekommen Männer- und Frauenmannschaft in der Bezirksoberliga je einen Punkt abgezogen. In der Runde 2018/19 werden die Erbacher das Soll erfüllen.

Alle Jahre wieder flattern vielen Handball-Vereinen unangenehme Briefe ins Haus: die Bescheide der Sportinstanz des Handball-Bezirks zum Schiedsrichtersoll. Auch in diesen Tagen mussten wieder Strafen wegen insgesamt 42 fehlender Unparteiischer im Bereich des Bezirks Darmstadt ausgesprochen werden. Damit erhöht sich die Zahl gegenüber dem Vorjahr (38) wieder leicht.
Dass die Geldstrafen von 15 000 Euro in der vergangenen Saison auf 13 800 Euro sanken und die Punktabzüge in der Summe sogar von 19 auf 13, lag daran, dass viele Vereine Ersttäter sind. Die Höhe der Strafe bis hin zum Punktabzug steigt von Jahr zu Jahr. Entsprechend ist zu befürchten, dass die Teams, die dieses Jahr eine Geldstrafe haben, in den nächsten Jahren wieder Kandidaten für Punktabzüge werden.
Der Beauftragte für die Organisation des Handball-Bezirks und frühere Bezirksvorsitzende Klaus Amend will daher auch nicht von einem Positivtrend sprechen: „Dieser ist nicht erkennbar. Die Zahl der fehlenden Spielleiter hat leicht zugenommen, verteilt auf 15 Vereine oder Spielgemeinschaften.“
Gadernheim erwischt‘s besonders heftig
Besonders heftig erwischt es den TSV Gadernheim. Das Team in der Frauen-Bezirksliga B bekommt vier Punkte abgezogen, rutscht damit auf den letzten Rang in der untersten Klasse. Gadernheim stellt keinen Schiedsrichter, müsste aber zwei für die Jugend und zwei für die Frauenmannschaft stellen – und dies schon seit drei Jahren.
Zwei Punkte bekommt der SV Erbach abgezogen. Der SVE hat sich wie im vergangenen Jahr entschlossen, diese Strafe zwischen Frauen und Männern aufzuteilen. Das ist möglich, da beide Mannschaften in der Bezirksoberliga am Ball sind. „Es wäre völlig ungerecht, eine Mannschaft mit zwei Punkten Abzug zu belasten“, erklärt Erbachs Vorsitzender Thomas Lulay die Vorgehensweise. Lulay hofft, dass das Thema Schiedsrichtersoll für seinen Verein in dieser Runde zum letzten Mal negative Auswirkungen hat – „wenn nichts Unvorhergesehenes passiert“. Der SVE hat zwei Neulinge, die bereits A- und B-Jugendspiele bis zur Bezirksoberliga leiten. Wenn diese, begleitet von einem so genannten Paten, eine gewisse Anzahl an Partien pfeifen, die Zwischenprüfung bestehen und den Verein nicht verlassen, werden sie auf das Soll angerechnet. 2018/19 würde der SV Erbach dann über die von ihm geforderte Zahl von neun Unparteiischen verfügen.
Wichtig könnte der Zwei-Punkte-Abzug für die HSG Langen in der Frauen-Bezirksoberliga sein, die damit nur noch zwei Zähler vor Schlusslicht Tvgg Lorsch liegt. Die weiteren Abzüge sollten keine Auswirkungen auf Abstiegs- oder Titelkampf haben: Die ESG Crumstadt verliert einen Zähler in der Bezirksoberliga ebenso wie die MSG Rüsselsheim. In der Landesliga bekommt der TSV Pfungstadt einen Punkt abgezogen, der TV Seeheim in der Bezirksliga C zwei.

Ärgerliche Niederlage für die Handballerinnen des SV Erbach

20:24 verliert die Mannschaft von Trainer Jozef Skandik beim Tabellennachbarn FSG Gersprenztal. Dabei kommt Selin Schneider aus dem Ski-Urlaub direkt aufs Parkett.

Eine ärgerliche Niederlage kassierten die Handballerinnen des SV Erbach am Sonntag beim direkten Tabellennachbarn FSG Gersprenztal. Mit 20:24 (9:11) musste sich die Mannschaft von SVE-Trainer Jozef Skandik geschlagen geben, wodurch Gersprenztal nicht nur nach Punkten aufschloss, sondern auf Grund des besseren direkten Vergleichs sogar an den Erbacherinnen vorbeigezogen und neuer Achter ist.
Erbacherinnen liegen von Beginn an hinten
Von Beginn an liefen die Gäste einem Rückstand hinterher, lagen nach zwölf Minuten mit 2:6 hinten und schafften bis zum 9:11 zur Pause kein einziges Mal den Anschlusstreffer. Der gelang dann direkt nach dem Wiederanpfiff durch Anne Meffert zum 10:11. Gersprenztal konterte zum 14:10 (38.), wobei in dieser Phase auch noch Anna Jordan einen Strafwurf vergab. Die vergebenen Möglichkeiten zogen sich ohnehin wie ein roter Faden durch das SVE-Spiel: „Immer, wenn wir dran waren, haben wir gute Chancen ausgelassen“, ärgerte sich Skandik. Bis zum 14:17 (47.) durch Selin Schneider, die aus dem Ski-Urlaub direkt in die Halle kam und in den letzten 20 Minuten noch mitwirken konnte, blieb Erbach in Schlagdistanz. Dann mussten die Gäste aber abreißen lassen, und beim 16:22 (55.) war die Niederlage besiegelt.
„Gersprenztal hatte den besseren Start, danach war unsere Chancenverwertung nicht gut genug, und irgendwie hat heute auch der letzte Tick gefehlt“, resümierte Skandik. Nun haben die Erbacherinnen wieder zwei Wochen Pause, ehe es am 2. Februar mit dem Heimspiel gegen die TGS Walldorf II weitergeht.
Tore: Anna Jordan (7), Selin Schneider (5/1), Hanna Lambert (4/1), Anne Meffert (2), Lisa Pfeifer, Desiree Bock (je 1)

SV Erbach hofft auch frühzeitigen Klassenerhalt

Bezirksoberliga-Handballer sehen sich nach den jüngsten Ergebnissen auf dem richtigen Weg. Die jungen Spieler entwickeln sich stetig weiter und übernehmen mehr Verantwortung.

Auf ein bewegtes Handballjahr 2018 blickt der SV Erbach zurück. Anfang Mai gelang dem Bezirksoberligisten mit einem starken Endspurt der Klassenerhalt, auf dem vorletzten Tabellenplatz beendeten die Erbacher schließlich die vergangene Spielzeit.
Mit dem Ziel, im Endklassement einen Mittelfeldplatz zu belegen, war der SVE in die aktuelle Saison gestartet. Zum Jahresende rangiert die Mannschaft des Trainergespanns Andreas Lulay/Nemanja Skrobic mit 8:20 Punkten auf Rang zwölf. Eine Platzierung, mit der sie in Erbach ganz gut leben können. „Es sah bei uns schon schlechter aus. Vor allem die Ergebnisse im Dezember stimmen uns doch zufrieden“, sagt Abteilungsleiter Thomas Flath, der kurz vor der Winterpause trotz der 25:28-Niederlage seines Teams ein gutes Derby gegen den HC VfL Heppenheim sah. Was Flath besonders positiv stimmt: „Wir profitieren von einer guten Vorbereitung. In körperlicher Hinsicht sind wir in der Lage, auch in der Schlussphase eines Spiels noch zuzulegen.“ Auch Ausfälle von Leistungsträgern scheint die junge Erbacher Mannschaft mittlerweile gut zu kompensieren.
In diesem Zusammenhang vergisst Thomas Flath nicht, die Arbeit von Jozef Skandik zu loben. Der Trainer, der zugleich die Erbacher Bezirksoberliga-Frauen trainiert, übernahm vor der Saison zunächst auch das Traineramt der ersten Männermannschaft und leistete dabei, so die einhellige Meinung in Erbach, hervorragende Arbeit. Im November kamen dann aber Vereinsführung und Übungsleiter überein, aufgrund der Doppelbelastung einen Schlussstrich zu ziehen. Skandik ist seitdem nur noch für das Erbacher Frauenteam zuständig, Andreas Lulay und Spielmacher Nemanja Skrobic übernahmen.
Der junge Spieler, der auch noch für das A-Jugendteam des SVE zum Einsatz kommen kann, hat unter Skrobic und auch Lulay nochmals einen Sprung nach vorne gemacht. „Er profitiert auch von Nemanjas Erfahrung auf dem Parkett“, so Flath, der zudem die Leistung von Moritz Lulay, eigentlich Torhüter, am Kreis hervorhebt: „Er bringt auch die nötige Körperlichkeit für diese Position mit, die er bestens ausfüllt.“ Coach Andreas Lulay äußerte sich nach dem Erfolg in Arheilgen ob der Mannschaftsleistung ebenfalls lobend: „Aus den Jungs werden gerade Männer.“
Zu verbessern gibt es trotz der Erfolgserlebnisse zuletzt noch eine Menge. „Wenn wir es schaffen, von der ersten Spielminute an unser Leistungsvermögen abzurufen, würde uns das auch weiterhelfen und unser Spiel beruhigen“, sagt Flath, der die Zielsetzung für die restliche Rückrunde klar formuliert: „Wir wollen so schnell wie möglich die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen.“

Erfolgreicher Jugendspieltag

Männliche A-Jugend: SV Erbach – JSG Crumstadt/Goddelau 31:26 (16:14)

Das Ziel vor dem Spiel gegen die Jugendspielgemeinschaft war klar definiert. Nach der unnötigen Niederlage im Spiel zuvor sollte wieder gepunktet werden. Doch die Gäste zeigten sich gewillt dem Tabellenzweiten die Punkte abzunehmen. So war vor allem die erste Halbzeit ein Spiel auf Augenhöhe und die Gastgeber konnten sich kaum vom Gegner absetzen. Erst nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Erbacher und konnten durch eine gute Abwehr, die die Gäste immer wieder zu Ballverlusten zwang, mit Kontertoren einen Vorsprung erzielen. Neben einer starken Teamleistung waren vor allem Paul Buschendorff, mit 15 Toren und Yannick Zipser im Tor in den entscheidenden Phasen zur Stelle.

Tore: Paul Buschendorff (15), Max Lulay (4), Jan Philipp Mischler (4), Lukas Lenk (3), Leon Brüning (3/3), Jakob Lulay (2)


Weibliche B-Jugend: SV Erbach – JSG Wallstadt 23:30 (13:17)

Gegen den Tabellenführer wollten sich die Mädels aus Erbach so gut wie möglich präsentieren und die Niederlage so gering wie möglich halten. Doch zu Spielbeginn konnte der erste Tabellenplatz seine Stärke nicht ausspielen. Einen Rückstand von vier Toren konnten die Gastgeber prompt wieder aufholen und das Spiel war wieder offen. Dann folgte jedoch eine Phase der Unkonzentriertheit auf Seiten der Erbacher und der Ausgleich war erneut dahin. So gelang den Gästen bis zur Halbzeit eine vier Tore Führung, die die Erbacher nicht wieder einholen konnten. Trotz der Tatsache, dass die Gäste nach der Halbzeit deutlich aggressiver aus der Kabine kamen, konnte das Team die Tordifferenz so gering wie möglich halten und verlor am Ende gerade mal mit sieben Toren gegen den Tabellenführer. Brendle und Guthier: „Ein tolles Spiel unserer Mädels, genau so muss es weitergehen, dann können wir endlich die ersten Punkte gegen einen Gegner auf Augenhöhe holen.“ Besonders Carla Gramlich kämpfte unermüdlich und zeigte sich mit elf Toren als beste Spielerin des SVE.

Tore: Carla Gramlich (11/3), Julia Bernhardt (4), Lina Mayer (3), Maya Willis (2), Ira Sticksel (1), Franca Helfert (1), Melina Guthier (1)


Männliche C-Jugend I: SV Erbach – HSG Hanau 38:26 (21:9)

Im letzten Spiel vor der Winterpause landeten die Jungs der MJC I in der Oberliga Süd einen Sieg, der vor allem in der Höhe völlig verdient war. Lediglich die ersten 12 Minuten konnten die Gegner den Gastgebern etwas entgegensetzen, dann war es vor allem die überrangend gespielte offensive Abwehr der Erbacher, durch die man sich bereits zur Halbzeit einen deutlichen Vorsprung erspielen konnte. Die deutliche Führung ermöglichte es den Trainern in der zweiten Halbzeit allen Spielern Spielzeit zu geben und verschiedene Variationen im Spiel auszuprobieren. Doch auch durch die Wechsel bekam das Spiel der Gastgeber keinen Bruch und so konnte am Ende, mit 12 Toren Vorsprung, ein verdienter Sieg gefeiert werden. Der Schlüssel zum Erfolg war in diesem Spiel auch die geschlossene Teamleistung.

Tore: Manuel Hörr (9/2), Bastian Seitz (9), Jonas Helfrich (7), Daniel Hülsen (4), Leo Rougelis (3), Maximilian Diesterweg (3), Nicolas Lulay (2), Louis Maurer (1)


Männliche E-Jugend: SV Erbach – HSG Langen 25:15 (12:6)

Von Beginn an zeigte die Heimmannschaft eine konzentrierte Angriffs- und Abwehrleistung. Dabei zeigten sich die beiden Mini-Spieler David Gipp und David Bock als besonders schnelle Angreifer und fanden immer wieder Lücken in der Abwehr. So konnte schnell ein deutlicher Vorsprung erzielt werden, der es den Trainern ermöglichte alle 12 Spieler einzusetzen. Auf Grund der neuen Spielform, bei der ab einem gewissen Torvorsprung das Team den besten Spieler vom Feld nehmen muss, spielten die Gastgeber bereits ab Mitte der Halbzeit bis zum Spielende in Unterzahl. Doch statt nachzulassen, steigerte sich das Team vor allem in der Abwehr und wurde durch viele Paraden von Torhüter Simon Zundel unterstützt. Den Erbachern gelang es die Führung bis zum Spielende auf zehn Tore ausbauen und feierte nach Abpfiff die beiden Punkte.

Tore: Tom Rossmann (8), David Bock (6), David Gipp (5), David Weiss (3), Lars Lulay (2), Janosch Groh (1)


Weibliche E-Jugend: SV Erbach – JSG Lorsch/Einhausen II (aK) 13:6 (7:3)

Mit viel Kampfgeist kämpfte sich die weibliche E-Jugend am vergangenen Wochenende zu einem doppelten Punktgewinn. Dabei konnten sich viele Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen und auch die neuen Spielerinnen konnten sich gut integrieren. Die Basis für den deutlichen Sieg, der nur auf Grund einer neuen Regel nicht höher ausfiel, war eine gute Abwehrleistung. Am Ende waren die Trainer sehr zufrieden mit der Leistung. Darauf kann man in den nächsten Spielen aufbauen.

Tore: Mia Lies (5), Malena Bickel (3), Frida Molsberger (3), Luisa Preßler (1), Lina Stilgenbauer (1)

Quelle: LS

Sparkassenstiftung: Don’t stop the Music

Im Januar findet in der Erbacher Mehrzweckhalle das nächste Event der Sparkassenstiftung Starkenburg statt. Hierfür könnt ihr in allen Filialen, telefonisch unter 06252/120-0 oder auf der Homepage der Sparkasse Starkenburg – hier, Karten bestellen.

Für alle Vereinsmitglieder des SV Erbach gibt es außerdem 10% auf max. zwei Karten pro Person!!! Diese können wie folgt bestellt werden: E-Mail mit Name, IBAN und gewünschter Sparkassenfiliale als Abholung an stiftung@sparkasse-starkenburg.de schicken. Die Karten können dann 2-3 Tage später in der gewünschten Filiale abgeholt werden.

Erster Auswärtssieg für die Männliche E-Jugend

Männliche A-Jugend: SV Erbach – HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden 39:27 (17:15)

Im zweiten Heimspiel der Saison konnte man sich nach einer ausgeglichenen Anfangsphase in der ersten Hälfte zur Halbzeit etwas absetzen und so mit zwei Toren in Führung gehen. Die Vorgaben in der Kabine fruchteten und so wurde das Ziel sich nun immer weiter abzusetzen in Hälfte zwei gut umgesetzt. Konzentrierte Angriffe waren die Basis für den Sieg und auch die Abwehr stand nun etwas besser als in der ersten Halbzeit. So stand am Ende der nun fünfte Sieg im fünften Spiel zu buche. Hervorzuheben ist vor allem die Leistung vom B-Jugendlichen Jakob Lulay, der an seinem Geburtstag 11 Tore von der Außenposition erzielen konnte.

Tore: Jakob Lulay (11), Luca Jordan (7), Paul Buschendorff (6), Diego Radisic (5), Leon Brüning (4), Moritz Kriz (2), Jan Philipp Mischler (1), Vincenz Lulay (1), Lukas Klenk (1)


Männliche C-Jugend I: HSG Weiterstadt/Braunshard/Worfelden – SV Erbach 22:34 (10:16)

Nach zwei ungewöhnlich schwachen Spielen, konnte die Männliche C-Jugend im Auswärtsspiel bei der HSG nun wieder mit einem überzeugenden Auftritt glänzen. Am Ende stand ein deutlicher Auswärtssieg auf dem Tableau mit dem die Gäste den 2. Platz in der Tabelle der Oberliga Süd festigen konnten. Dabei gelang es den Gastgebern nur bis zur Hälfte der ersten Halbzeit mitzuhalten. Mit sehr guter Deckungsarbeit und konzentrierter Angriffsleistung konnte man sich Tor für Tor absetzen und bereits bis zum Seitenwechsel einen ordentlichen Vorsprung erzielen. Genauso spielte das Team auch in Hälfte zwei weiter und konnten sich durch die konsequente Spielart mit wenigen Fehlwürfen und technischen Fehlern immer weiter zum deutlichen Sieg absetzen.

Hörr und Maurer: „Heute haben wir mal wieder ein tolles Spiel gezeigt, haben gut zusammengespielt und sind als Mannschaft aufgetreten.“

Tore: Manuel Hörr (9/1), Bastian Seitz (9), Jonas Helfrich (7), Daniel Hülsen (4), Luis Meffert (3), Keno Kochendürfer (1), Lukas Diedrich (1) 


Männliche D-Jugend: TV Groß-Rohrheim – SV Erbach 24:17 (11:9)

Die ersten Minuten des Spiels verschliefen die Jungs der Gäste und so kostete die Aufholjagd nach zehn Minuten bereits viel Kraft. Doch man schaffte es sich auf ein Unentschieden ranzukämpfen und auch die zwei Tore Rückstand zur Halbzeit machten Mut. Doch dann wiederholte sich die Anfangsphase des Spielbeginns und die Gastgeber konnten problemlos davonziehen. Besonders das Rückzugsverhalten und der Kampfgeist fehlte den Erbachern in der zweiten Halbzeit. Wohl auch weil die Aufholjagd in der ersten Halbzeit viel Kraft gekostet hatte. Am Ende war es eine deutliche Niederlage, die man mit einem wachen und konzentrierten Auftritt hätte verhindern können.

Tore: Philipp Preßler (9), Leon Bernhardt (4), Arne Buschendorff (3), Benjamin Stocks (1)


Männliche E-Jugend: HSG Ried Handball – SV Erbach 19:22 (13:12)

Den ersten Auswärtssieg der Saison konnte am vergangenen Wochenende die männliche E-Jugend feiern. Bis zum Sieg war es jedoch eine hart umkämpfte Partie um den doppelten Punktgewinn. Die erste Halbzeit im drei gegen drei verlief ausgeglichen und keins der Teams konnte sich entscheidend absetzen. Doch der knappe Rückstand der Gäste weckte den Kampfgeist und so war vor allem die gut organisierte Abwehr der Erbacher der spielentscheidende Faktor. Im Angriff konnten zwar klare Torchancen erspielt werden, doch das Team scheiterte allzuoft am gegnerischen Torhüter, weshalb das Spie bis in die Schlussphase spannend blieb. In dieser Phase waren es jedoch die Gäste aus Erbach, die unermüdlich um die Punkte kämpften und sich einen Vorsprung von drei Toren erarbeiteten. Die Abwehr stand immer noch sehr stabil und unterstütze Torhüter Simon Zundel, der immer wieder mit Paraden glänzen konnte. Anna-Lena Groh und Florian Rossmann nach dem Spiel: „Das war heute eine tolle Mannschaftsleistung. Es ist wichtig für das Team auch mal eine spannende Partie für sich zu entscheiden. Besonders erfreulich sind außerdem die große Anzahl an Torschützen die zu diesem Sieg beigetragen haben.“

Tore: Tom Rossmann (11), Lars Lulay (4), Malena Bickel (2), David Weiss (2), Paul Schneider (1), Janosch Groh (1), David Bock (1)


Weibliche E-Jugend: JSG Crumstadt/Goddelau – SV Erbach 7:2 (HZ unbekannt)

Trotz gutem Kampfgeist konnten sich die Mädels der weiblichen E-Jugend im letzten Spiel nicht belohnen. Vor allem im Angriff konnte das Team die gewohnte Spielform nicht abrufen, da die Gegner das Spiel immer wieder durch ständiges zumachen unterbrachen. Dies war auch der Grund warum die Gäste in 40 Minuten geradeeinmal zwei Tore erzielen konnten. Im Gegenzug stand die Erbacher Abwehr jedoch auch gut jedoch sehr viel fairer sodass der Endstand nach abpfiff nicht allzu hoch ausfiel.

Tore: Malena Bickel (1), Luisa Preßler (1)

 

Quelle: LS

SV Erbach will robust dagegenhalten

In der Bezirksoberliga der Handballer kommt es zum Bergstraßen-Derby zwischen SVE und TV Lampertheim. Die Erbacher haben vor allem vor der kompromisslosen zweiten Welle Respekt.

Die 18:19-Niederlage in Erfelden sorgte für Ernüchterung im Lager der Bezirksoberliga-Handballer des SV Erbach. Dabei war es nicht die Niederlage an sich, die die Mannschaft aus dem Heppenheimer Stadtteil so enttäuschte. Vielmehr war es die Art und Weise der Pleite, die Fragen aufwarf. Nun steht am Samstag (19.15 Uhr) gegen den TV Lampertheim ein schweres Heimspiel an.
Gegen den TVL bedarf es einer enormen Leistungssteigerung. Die Mannschaft aus dem Ried beeindruckte jüngst beim 25:24-Heimerfolg gegen den Tabellenführer und Titelaspiranten HSG Langen. „Ich habe den TVL schon beim 27:27 in Heppenheim gesehen. Dieses Spiel hätten sie eigentlich gewinnen müssen. Die Mannschaft ist mit erfahrenen, aber auch jungen Spielern, hervorragend besetzt. Sie strotzen derzeit vor Selbstbewusstsein“, sagt Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath. Von seiner Mannschaft fordert er, aus den Fehlern des Erfelden-Spiels zu lernen: „Wir müssen versuchen, die technischen Fehler zu minimieren und müssen im Angriff entsprechend konzentriert zur Sache gehen.“
Beim Spiel des Gegners lobt Flath die kompromisslose zweite Welle. „Sie gehen keinem Zweikampf aus dem Weg. Wir müssen robust dagegenhalten“, betont der Abteilungsleiter, der auf eine volle Mehrzweckhalle in dem Bergstraßen-Derby hofft.
In personeller Hinsicht dürften dem Trainergespann Andreas Lulay und Nemanja Skrobic bis auf die Langzeitverletzten alle Mann zur Verfügung stehen.

Erbach nach 18:19 bedient

Für den SVE wäre in der Partie bei Erfelden viel mehr möglich gewesen. Der Letzte der Bezirksoberliga macht aber zu wenig aus den Fehlern des Kontrahenten.

Eine ärgerliche Auswärtsniederlage musste am Sonntagabend der SV Erbach einstecken. Die Bezirksoberliga-Handballer verloren bei der ESG Erfelden mit 18:19 (10:8).
Thomas Flath war nach dem Spiel bedient. Der Erbacher Abteilungsleiter ärgerte sich zum einen über ein von beiden Seiten schwach geführtes Spiel. Was ihn aber noch mehr erzürnte, waren die liegengelassenen Punkte seines Teams. Denn – und darüber waren sich wohl die meisten im Lager des SVE einig – es war für den Tabellenletzten deutlich mehr möglich in dieser Partie. „Wir haben uns viele technische Fehler und Fehlabgaben erlaubt. Die ESG hat für eine Heimmannschaft schlecht gespielt. Das hätten wir ausnützen müssen“, ärgerte sich Flath.
Das Spiel gestaltete sich von der ersten Sekunde an zäh. Lagen die Erbacher nach einer Viertelstunde mit 5:3 vorne, waren es drei Minuten vor der Pause die Gastgeber, die mit 8:7 führten. Bis zur Halbzeitsirene hatten die Erbacher das Spiel wieder zu ihren Gunsten gedreht. Ähnlich träge wie im ersten Durchgang verlief das Spiel auch nach dem Seitenwechsel. Beide Mannschaften überboten sich mit Unzulänglichkeiten, Höhepunkte waren Mangelware.
„Das war heute in der Tat keine Werbung für den Handballsport. Wir hätten allerdings aus den Fehlern der ESG mehr Profit schlagen müssen“, betonte Thomas Flath, dessen Mannschaft kurzfristig auf Paul Buschendorff verzichten musste. Sehr zum Ärger des Erbacher Abteilungsleiters: „Natürlich spielen wir auf Amateurniveau, und da kann immer etwas Privates dazwischen kommen. Uns hat aber eine wichtige Option im Rückraum gefehlt, die wir zusammen mit den Langzeitverletzten nicht kompensieren können.“ Da half auch der erneute Einsatz von Oldie Mladen Radisic nichts, der sechs Minuten vor Schluss nach der dritten Zeitstrafe mit Rot vorzeitig vom Feld geschickt wurde.
Tore: Skrobic (6), Lukas Müller (4/3), Schwiersch (3), Grebe, Lies, Röder, Jonas Müller, Radisic (je 1)

Aufholjagd der weiblichen B-Jugend kostet viel Kraft

Männliche B-Jugend: SV Erbach – HSG Lumdatal 21:29 (12:11)

In der hessischen Landesliga der männlichen B-Jugend gaben die Nachwuchshandballer des SV Erbach im Heimspiel gegen die HSG Lumdatal beim 21:29 (12:11) die Punkte ab. Wieder einmal kostete eine Phase mit einer Torflaute den Sieg. In der ersten Halbzeit begegneten sich zwei Teams auf Augenhöhe, wobei Erbach immer vorlegte und die Führung behauptete. Nach dem Seitenwechsel benötigte das Team von Daniel Brendle neun Minuten für den ersten Treffer, kassierte aber fünf Gegentore zum 12:16: „Dann sind wir erneut einem Rückstand hinterher gelaufen und haben es aufgrund einiger vergebenen Einwurfchancen verpasst, entscheidend zu verkürzen. Solch eine Phase hatten wir bislang in jeder Partie, daran werden wir arbeiten“, so Trainer Daniel Brendle.

Tore: Luca Jordan (7/4), Bastian Seitz (4), Jacob Lulay (3), Daniel Hülsen, Lukas Klenk (je 2), Manuel Hörr, Moritz Süß, Jonas Helfrich (je 1)


Weibliche B-Jugend: TV Büttelborn – SV Erbach 30:18 (13:7)

Mit einer weiteren Niederlage im Gepäck mussten die Mädels der weiblichen B-Jugend die Heimfahrt antreten. Die Grundlage dafür waren bereits die ersten 10 Minuten in denen das Team nicht richtig ins Spiel kam und das vorgenommen nicht umsetzen konnte. Mit einem sechs Tore Rückstand ging es dann nach einer Auszeit auf Aufholjagd. Es gelang der Ausgleich zum 7:7 doch diese Phase in der die Abwehr sehr viel besser stand kostete das Team viel Kraft, sodass es zur Halbzeit beim 13:7 erneut sechs Tore Rückstand auf den Gastgeber waren. In der zweiten Hälfte fehlte in der Abwehr die nötige Konsequenz und im Angriff führten gute Aktionen oft zu Fehlwürfen oder Ballverlusten. Diese nutzten die Gastgeber und konnten sich immer weiter absetzen. 

Tore: Julia Bernhardt (6/3), Carla Gramlich (5/1), Lina Mayer (3), Maya Willis (2), Franca Helfert (2)


Männliche C-Jugend I: SV Erbach – TV Gelnhausen 34:32 (14:15)

Einen hart erkämpften Sieg erzielten die Oberliga-Handballer des SVE am vergangen Spieltag gegen einen unbequemen Gegner. Das Spiel war geprägt von vielen Einzelaktionen und einer ungewohnt schlechten Wurfquote. Man kam mit der sehr offensiven Deckung der Gegner nicht zurecht und wurde zu häufig zu einfachen Ballverlusten und Würfen aus ungünstigen Situationen gezwungen.  In der eigenen Abwehr gelang es nicht die gewohnt stabile Abwehr zu stellen und so hatten es die Gäste allzuoft viel zu leicht, die Lücken zum Torabschluss zu nutzen. Auffälligster Akteur beim SVE war Bastian Seitz, der 18 Tore zum Erfolg beitrug.

„Es war sicherlich nicht unser bestes Spiel, aber am Ende zählen die zwei Punkte und die haben sich unsere Jungs auch verdient,“ so die beiden Trainer Hörr und Maurer. 

Tore: Bastian Seitz (18), Manuel Hörr (8), Jonas Helfrich (5), Leo Rougelis (2), Keno Kochendörfer (1)


Männliche D-Jugend: SV Erbach – JSG Mörfelden/Walldorf 13:33 (7:14)

Gegen den Tabellenführer, der in allen belangen den Gastgebern überlegen war, gab es in diesem Duell nichts zu holen. So gelang es den Jungs erst ab Mitte der ersten Halbzeit Lücken in der Abwehr zu finden und auch zum Torabschluss zu nutzen. Die Gäste, die eine gute Abwehr stellten und auch im Angriff immer wieder zum Torerfolg kamen, bauten den Vorsprung immer weiter aus. In Hälfte zwei waren es sehenswerte Einzelaktionen, mit denen die Spieler des SV Erbach glänzen konnten.

Tore: Leon Bernhardt (4/1), Philipp Preßler (3), Benjamin Stocks (3), Piyapong Losing (1), Max Muntermann (1), Leon Geisler (1)

Quelle: LS