Erbach will nachlegen

Bezirksoberliga-Handballer wollen bei Erfelden den Schwung aus dem 24:24 gegen Bonsweiher mitnehmen. Eine aggressive Deckungsarbeit ist die Voraussetzung für ein gutes Ergebnis.

Abteilungsleiter Thomas Flath hat bei dem Remis gegen Bonsweiher einige gute Ansätze gesehen, auf die es nun in den nächsten Wochen aufzubauen gilt. Denn auch bei der ESG dürfte vor allem eines gefordert sein: eine konzentrierte Abwehrleistung. „Das wird für uns immer wichtig sein. In Erfelden erwartet uns eine schwere Aufgabe, die wir nur meistern können, wenn wir in der Defensive aggressiv zur Sache gehen“, weiß Flath. Die ESG schätzt er dabei als unangenehmen Gegner ein, die Erinnerungen der vergangenen Jahre sind dabei nicht die besten.
„Wir haben uns in Erfelden immer schwergetan. Mit dem Schwung aus dem Bonsweiher-Spiel bin ich aber zuversichtlich, dass wir auch dort etwas mitnehmen können“, erklärt der Erbacher Abteilungsleiter, der einen guten Saisonstart der Erfeldener beobachtete, die zuletzt aber etwas schwächelten. In Langen kassierte die ESG am vergangenen Wochenende eine deutliche 23:39-Niederlage. „Dort kann man aber auch in der Höhe durchaus verlieren. Langen dürfte in dieser Saison der Topfavorit auf die Meisterschaft sein“, so Thomas Flath.
Personell wird sich für das Trainergespann Andreas Lulay/Nemanja Skrobic im Vergleich zum vergangenen Wochenende nicht viel ändern. Ob Mladen Radisic wieder aushelfen kann, steht noch nicht fest.
Art und Weise der Pleiten ärgert Trainer Jozef Skandik
Die Erbacher Bezirksoberliga-Handballerinnen von Trainer Jozef Skandik stecken mit 3:9 Punkten weiter im hinteren Drittel der Tabelle fest. Das alleine ist kein Beinbruch, wurde vor der Saison sogar erwartet. Aber die Art und Weise, wie die Erbacherinnen ihre Spiele verlieren, ärgert den erfahrenen Coach. „Wir können derzeit nicht umsetzen, was wir uns vornehmen“, hadert er. Das jüngste 22:26 gegen den direkten Konkurrenten Arheilgen ist ein klares Indiz hierfür. „Da konnten wir zu keinem Zeitpunkt unsere Leistung abrufen.“

Mit der HSG Langen erwartet den SVE am Sonntag (18 Uhr) eine Mannschaft, die mit 4:8 Punkten und Tabellenplatz sieben dort steht, wo sie erwartet wurde, nachdem in der Vorsaison erst auf den letzten Drücker der Klassenerhalt geschafft wurde. Aber gerade zu Hause ist die HSG nicht zu unterschätzen und kann mit ihrer Tempoverschleppung einen Gegner zermürben. Entsprechend fordert Skandik von seinen Spielerinnen ein Höchstmaß an Konzentration – sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Wenn man lange in der Defensive Aufmerksam gearbeitet und sich den Ball erkämpft hat, soll nicht überhastet und hektisch agiert werden.

SV Erbach wird die Niederlage im Training aufarbeiten

Sie hatten sich so viel vorgenommen, die SVE-Handballerinnen. Doch erneut stehen sie wieder mit leeren Händen da. 22:26 (13:14) unterliegt das Bezirksoberliga-Team der SG Arheilgen.

Sie hatten sich so viel vorgenommen, die Handballerinnen des SV Erbach. Doch am Ende standen sie wieder mit leeren Händen da. 22:26 (13:14) unterlag das Bezirksoberliga-Team der SG Arheilgen, die damit in der Tabelle vorbeizog. Mit 3:9 Punkten ist Erbach nur Achter.
„Wir haben erst in der Schlussphase halbwegs unsere Leistung abgerufen“, ärgerte sich SVE-Trainer Jozef Skandik über die Heimniederlage: „Das müssen wir jetzt im Training aufarbeiten.“ Nach zehn Minuten lag der SVE 2:5 zurück, und schon zu diesem Zeitpunkt wurde klar, dass er gegen die SGA-Deckung große Probleme hat und zudem die Kreisläuferin der Gäste kaum in den Griff bekam.
Als Kim Schneider die Gastgeberinnen nach einer Viertelstunde beim 8:7 erstmals in Führung brachte, schien eine Wende möglich, doch Arheilgen konterte, setzte sich über 13:10 (26.) auf 21:15 ab (46.). Nach Anne Mefferts Strafwurf zum 20:23 (56.) keimte Hoffnung auf, doch eine Minute später hieß es 20:25, und die Messe war gelesen.
Tore: Selin Schneider (9/4), Anne Meffert (5/3), Anna Staffa, Desiree Bock (je 2), Hanna Lambert (2/1), Luisa Jordan, Kim Schneider (je 1)

Vierter Sieg im vierten Spiel der MJA

Männliche A-Jugend: SKG Roßdorf – SV Erbach 24:29 (12:19)

Zu einer ungewohnten Anwurfzeit trat die Männliche A-Jugend, erneut mit der Unterstützung einiger B-Jugendlicher zum Auswärtsspiel in Roßdorf an. Zu Beginn waren einige Unkonzentriertheiten der Grund dafür, dass man sich nicht richtig vom Gegner absetzten konnten. Doch dann konnten die Gäste umschalten und bereits zur Halbzeit einen Vorsprung von sieben Toren erzielen. Hälfte zwei war dann geprägt von vielen einfachen Fehlern, die die Gastgeber konsequent ausnutzten. Die Erbacher konnten sich jedoch wieder fangen und am Ende den Sieg über die Zeit retten. So feierte man den nun vierten Sieg im vierten Spiel und fährt weiterhin ungeschlagen zum nächsten Spiel.

Tore: Moritz Kriz (7), Paul Buschendorff (6), Jan Philipp Mischler (5), Leon Brüning (3), Diego Radisic (3), Max Lulay (1), Luca Jordan (1), Marvin Greene (1), Lukas Klenk (3)


Weibliche B-Jugend: SV Erbach – wJSG Egelsbach/Langen (9:14)

Gegen den bisher verlustpunktfreien Tabellenführer, starteten die Gastgeber sehr konzentriert weshalb es bis zur 20. Minute eine Partie auf Augenhöhe war. Zwischenzeitlich gelang es den Erbachern sogar einen drei-Tore-Rückstand auszugleichen, doch dann folgten unnötige Ballverluste, die zu Tempogegenstößen der Gäste führten. Zur Halbzeit konnte sich die wJSG also vorerst deutlich absetzen, was keineswegs die Leistung der Gastgeber in der ersten Halbzeit wiederspiegelte. In der zweiten Halbzeit zeigten sich der Favorit mit einer stark verbesserten Abwehr, die aggressiver war und mit Ballgewinnen auf schnelle Tore aus war. Für die Erbacher gab es kaum ein Durchkommen mehr. Egelsbach/Langen konnten die Führung nun immer weiter ausbauen und am Ende der Favoritenrolle gerecht werden. Trainer Martin Guthier: „Trotzdem war es insgesamt unser bestes Spiel. Hätten wir diese Leistung in den vergangenen Spielen gezeigt, hätten wir jetzt 2 Siege“

Tore: Julia Bernhardt (5/2), Lina Mayer (2), Carla Gramlich (2), Nadja Helmling (1), Ira Sticksel (1),  Maya Willis (1), Marie Schüssler (1)


Männliche C-Jugend I: JSG Groß-Umstadt/Habitzheim – SV Erbach 30:30 (11:14)

Am Ende der Partie reichte es den Gästen aus Erbach nur zu einem Punkt, und das obwohl man über einen Großteil der Spielzeit die deutlich bessere Mannschaft war und das Spiel bestimmte. Ausschlaggebend für die Punkteteilung waren einfache Ballverluste und Fehlwürfe gegen Ende des Spiels, die von der JSG schwer bestraft wurden. Dabei begann alles ganz gut und nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte man sich auf 9:14 absetzten. In einer unkonzentrierte Phase, vor und nach der Halbzeit, machte man es dem Gastgeber allerdings leicht und dieser konnte sogar mit zwei Toren in Führung gehen. Danach kam erneut die Wende und man setzte sich mit 21:16 ab. Ab diesem Zeitpunkt konnte der SVE zwar immer wieder vorlegen, doch die Gegner kamen durch Ballverluste und konsequent genutzte Konterchancen wieder heran. Beim Stand von 30:30 musste man während dem Angriff der Gastgeber sogar um den doppelten Punktverlust bangen, doch Torhüter Steffen Sommer konnte mit einer Parade schlimmeres verhindern. Steffen Hörr und David Maurer: „In den entscheidenden Phasen haben wir nicht clever genug agiert. Eine Führung von fünf Toren in der zweiten Halbzeit darf man einfach nicht mehr hergeben. Das war ein unnötiger Punktverlust gegen den direkten Tabellennachbarn.“

Tore: Bastian Seitz (12), Daniel Hülsen (8), Manuel Hörr (6) Jonas Helfrich (3), Leo Rougelis (1)


Männliche D-Jugend: TuS Griesheim – SV Erbach 12:27 (7:15)

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten am vergangenen Wochenende endlich wieder zwei Punkte mit nach Hause genommen werden. Die Basis dafür war eine stabile Abwehr, die den Gastgebern von Beginn an kein Durchkommen ermöglichte. Im Angriff war es eine sehr geringe Fehlerquote und eine konsequente Chancenverwertung die bereits zur Halbzeit für einen guten Vorsprung sorgten. Nach dem Seitenwechsel konnte die Führung ausgebaut und am Ende der Sieg gefeiert werden.

Tore: Philipp Preßler (14), Christian Waldi (6), Benjamin Stocks (3), Piyapong Losing (1), Max Muntermann (1), Leon Bernhardt (1), Ben Kersjes (1)


Weibliche E-Jugend: SV Erbach – wJSG Darmstadt/Eberstadt 16:5 (13:2)

Von Spielbeginn an konnte man sehen, dass die Gastgeber die Punkte an diesem Spieltag auf keine Fall aus den Händen geben wollen. So war nicht nur der Angriff sehr gut, auch die Abwehr, gestützt auf den beiden sehr guten Torhüterinnen Anna Schuster und Hanna Guthier, gab ihr bestes. So konnte man über das ganze Spiel hinweg gerade einmal fünf Tore für die Gäste zulassen und das obwohl man auf Grund der neuen Regel ab der Halbzeit mit einer Spielerin weniger auf dem Feld agieren musste. Die Mädels feierten nach dem Spiel den verdienten Sieg und konnten wieder einmal eine Steigerung zum letzten Spiel zeigen.

Tore: Malena Bickel (5), Frida Molsberger (4), Lina Stilgenbauer (3), Luisa Preßler (3), Carima Kochendörfer (1)

Quelle: LS

SV Erbach sichert 24:24 gegen SKG Bonsweiher

Im Derby sichert Paul Buschendorff mit seinem Treffer 29 Sekunden vor Schluss zum Ausgleich. 300 Zuschauer sehen das über weite Strecken emotionale und ruppig geführte Handballderby.

In einem über weite Strecken emotionalen und ruppig geführten Derby trennten sich die Handball-Bezirksoberligisten SV Erbach und SKG Bonsweiher am Samstag letztlich leistungsgerecht 24:24 (12:10). „In diesem Spiel war alles möglich. Am Ende geht die Punkteteilung aber in Ordnung“, bilanzierte Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath.
Die Schlussphase hatte es in sich. Lagen die Gastgeber, erstmals vom Duo Lulay/Skrobic betreut, eine Viertelstunde vor dem Ende noch mit drei Toren vorne (19:16), berappelten sich die Bonsweiherer wieder: Markus Wiegand sorgte 42 Sekunden vor Schluss für die 24:23-Führung. 13 Sekunden später traf Paul Buschendorff zum 24:24. Und es waren immer noch 29 Sekunden zu spielen. Schneller Anwurf, Benedikt Brehm traf ins Erbacher Tor, doch die beiden Schiedsrichter hatten zuvor auf Freiwurf entschieden. So blieb es beim Remis.
„Das war eine unglückliche Entscheidung. Wenn man auf Foulspiel entscheidet, müsste es in dieser Situation eigentlich Siebenmeter geben“, erklärte Gästetrainer Frank Schmiedel, der sich damit aber nicht weiter beschäftigen mochte. Am Ende stand ein Ergebnis, das auch aus seiner Sicht „absolut in Ordnung“ ging.
Zuvor hatten die knapp 300 Zuschauer ein Derby mit vielen Nickligkeiten gesehen. Der SVE zeigte sich vor allem in der Abwehr deutlich verbessert. „Wir sind aggressiv zu Werke gegangen und haben mit viel Engagement gespielt“, lobte Flath, der auf eine weniger üppig ausgefallene eigene Torausbeute an diesem Abend gut verzichten konnte. Vor allem Mladen Radisic brachte die nötige Körperlichkeit in das Spiel der Erbacher, die in Lukas Müller ihren treffsichersten Torschützen hatten. „Vor dem Spiel hätte ich einen Punktgewinn gegen Bonsweiher auf alle Fälle unterschrieben. Auch nach dem Spiel bin ich mit Leistung und Resultat zufrieden. Darauf lässt sich aufbauen“, sagte Flath.
Nicht ganz einverstanden mit der Leistung seiner Mannschaft war hingegen Frank Schmiedel vor allem in der ersten Halbzeit. „In dieser Phase waren wir zu nervös und haben viele Chancen liegenlassen. Zwar sind wir auch nicht gut in den zweiten Durchgang gekommen, haben uns dann aber wieder gut zurückgekämpft“, erklärte der SKG-Trainer, der neben Kevin Urban einmal mehr auf seine beiden Torhüter Fabian Kirst und Michael Herle verzichten musste. Dafür sprang wieder Nebi Yaman ein und bot erneut eine überzeugende Leistung.
Tore: Lukas Müller (8/7), Schwiersch (5), Grebe, Skrobic (je 4), Buschendorff (2), Radisic (1)

Trainerwechsel beim SV Erbach

Jozef Skandik betreut ab sofort nur noch die Frauenmannschaft. Für ihn übernehmen bei den Bezirksoberliga-Männern Andreas Lulay und Leistungsträger Nermanja Skrobic.

Wechsel auf der Erbacher Trainerbank: Für Jozef Skandik (links) übernimmt Andreas Lulay (Zweiter von links) im Verbund mit Rückraumspieler Nemanja Skrobic die Bezirksoberliga-Männermannschaft.Foto: Dagmar Jährling

Zwar steht am Samstag (19.15 Uhr) für den SV Erbach in der Handball-Bezirksoberliga das Derby gegen die SKG Bonsweiher in der Mehrzweckhalle auf dem Programm. Die wichtigste Info gab es von den Erbachern aber schon am Dienstagvormittag. Jozef Skandik ist nicht mehr Trainer der ersten Männermannschaft.
Wie Abteilungsleiter Thomas Flath bestätigte, konzentriert sich Skandik nur noch auf die Bezirksoberliga-Frauen des SVE. „Uns war von vornherein klar, dass diese Doppelbelastung nicht von Dauer sein wird. Wir sind Jozef sehr dankbar, dass er unsere Männermannschaft in einer schwierigen Situation übernommen hat und nach dem Klassenerhalt in der vergangenen Saison auch für die aktuelle Spielzeit zur Verfügung stand“, sagt Flath, der aber auch stets betonte, dass die Priorität in der Arbeit von Jozef Skandik bei den Damen lag. „Wir haben ihm sehr viel zu verdanken. Es war keineswegs selbstverständlich, dass Jozef diese Doppelbelastung auf sich genommen hat“, so der Abteilungsleiter.
Das Training übernehmen nun Andreas Lulay und Nemanja Skrobic. Vor allem auf dem torgefährlichen Rückraumspieler ruhen dabei die Hoffnungen der Erbacher. „Nemanja hat sich in den vergangenen Wochen als Führungspersönlichkeit etabliert. Natürlich trägt er nun noch mehr Verantwortung. Wir sind uns aber sicher, dass er das gemeinsam mit Andreas hinbekommt“, so Thomas Flath. Die erste Herausforderung wartet auf die beiden Neu-Trainer am Samstag gegen Bonsweiher.
An der derzeitigen Tabellensituation des kommenden Gegners, die SKG ist Zwölfter, will Flath die Bonsweiherer nicht messen: „Trotz der personellen Probleme haben sie Qualität im Kader und Spieler, die eine Partie alleine entscheiden können.“ Die personelle Situation beim SVE ist weiter angespannt. Rene Weis und Fabian Jordan werden „mindestens bis Jahresende“ (Flath) ausfallen.
Auf der anderen Seite hofft SKG-Trainer Frank Schmiedel nach zuletzt vier Niederlagen in Folge auf die Trendwende: „Unsere Formkurve geht nach oben, und in Erbach müssen wir natürlich gewinnen. Das muss bei allem Respekt vor dem Gegner schon unser Anspruch sein.“ Nachdem die Bonsweiherer am vergangenen Wochenende dem Spitzenreiter HSG Langen mit 30:36 unterlagen, gab es viele Schulterklopfer für Schmiedel und seine Akteure: „Wir wurden gelobt für unsere spielerische Leistung, aber davon können wir uns nichts kaufen.“
Ganz wichtig ist für Bonsweiher, dass Neuzugang Alexander Schemenauer zuletzt auch wieder in Form kam. „Seine Tore brauchen wir unbedingt“, so Schmiedel. Bereits beendet ist indes die Runde für einen weiteren Neuzugang der SKG: Bei Kevin Urban wurde ein Kreuzbandanriss und ein Meniskusriss diagnostiziert. In Erbach wieder mit dabei sein werden wohl die beiden etatmäßigen Torhüter Michael Herle und Fabian Kirst, womit Oldie Nebi Yaman sich wieder (vorerst) verabschieden kann. „Aber es ist natürlich grandios zu wissen, dass man so jemanden wie Nebi in der Hinterhand hat“, so Schmiedel.

Start-Ziel-Sieg der MJC I

Männliche C-Jugend I: SV Erbach – TSG Offenbach-Bürgel 47:21 (21:10)

Schon nach den ersten Minuten zeichnete sich die körperliche und technische Überlegenheit der Gastgeber ab und so konnte man sich Tor um Tor von den Gästen absetzten. Diese Überlegenheit konnte das Team zu jeder Spielzeit ausspielen und über die gesamte Spieldauer hinweg, konnte man sich immer weiter vom Gegner absetzen. Die sehr offensive Abwehr der Erbacher zwang die Angreifer zu einfachen Fehlern, die dann in Ballgewinne und einfache Tore umgemünzt wurden. Bereits nach 32 Minuten konnte ein Vorsprung von 20 Toren erzielt werden. Dieser Spielverlauf gab den Coaches die Chance jeden Spieler individuell einzusetzen. „Die gesamte Mannschaft hat eine sehr gute Leistung abgerufen und jeder der eingetragenen Feldspieler konnte sich in die Torschützenliste eintragen. Über solche Siege freut man sich besonders!“, so die beiden Trainer Steffen Hörr und David Maurer.

Tore: Manuel Hörr (13), Bastian Seitz (10), Jonas Helfrich (7), Leo Rougelis (5), Luis Meffert (4), Louis Maurer (3), Lukas Diedrich (3), Konstantin Bänsch (1), Daniel Hülsen (1)


Männliche E-Jugend: SV Erbach – HSG Fürth/Krumbach 15:19 (7:8)

Gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer aus dem Odenwald konnte man auch in diesem Spiel keine Punktgewinn erzielen. Mit 12 Spielern, davon vier aus den Minis, war die Bank gut besetzt und so war es die Aufgabe des Trainerteams, die Spieler gekonnt einzusetzen. In der Spielform des drei gegen drei in der ersten Halbzeit war die Partie der beiden Mannschaften sehr ausgeglichen und die Gastgeber waren gerade einmal mit einem Tor in Rückstand. In dieser Halbzeit konnte sich vor allem der Torhüter Simon Zundel immer wieder mit Paraden auszeichnen. In der zweiten Halbzeit spielten die Gäste eine sehr gut organisierte offensive Abwehr, die für die Erbacher kaum ein durchkommen zuließ. Durch Ballgewinne in der Abwehr konnte sich das Team aus dem Odenwald immer weiter absetzen. Besondere Freude in der Schlussphase in der sich das Team auf Grund einer Überzahl wieder rankämpfen konnte, machte der Einsatz von Malena Bickel aus der Minimannschaft, die sich mit Ehrgeiz und Willen immer wieder gegen die Jungs der Gäste durchsetzen konnte. „Unser Team hat heute gegen einer sehr gut eingespielte Mannschaft verloren. Hier machte uns besonders ein Spieler der Gäste in der Abwehr immer wieder Probleme. Jetzt gilt es das Positive aus dem Spiel mitzunehmen.“, so die Trainer des SV Erbach Anna-Lena Groh und Florian Rossmann.

Tore: Marlena Bickel (3), Tom Rossmann (9), Lars Lulay (3)

Quelle: LS

20 Treffer in einer Halbzeit gegen den SV Erbach

Einmal mehr ist es eine schwache Defensivleistung, die dem Handball-Bezirksoberligisten zum Verhängnis wird. Bei der 31:39-Pleite stimmt es aber zumindest im Angriff.

Eine deutliche Niederlage kassierte am Sonntagnachmittag der SV Erbach. Beim Tabellennachbarn MSG Roßdorf/Reinheim II verlor der Handball-Bezirksoberligist mit 31:39 (15:20).
Einmal mehr war es die schwache Defensivleistung, die den Erbachern zum Verhängnis wurde. Bereits zur Pause hatte die Mannschaft 20 Treffer gefangen. „Das ist natürlich zu viel. Aber auch im zweiten Durchgang lief es hinten nicht viel besser“, sagte SVE-Betreuer Andreas Lulay.
Nemanja Skrobic Lichtblick in der Offensive
Die personell angespannte Situation wollte Lulay nicht als alleinige Ausrede gelten lassen. „Uns fehlt in der Abwehr einfach die Körperlichkeit. Vorne sah unser Spiel hingegen ordentlich aus“, erklärte der Erbacher Betreuer, der aber eingestand, dass ohne Nemanja Skrobic auch in der Offensive nicht viel zusammenlaufen würde. Die ersten vier SVE-Treffer gingen auf Skrobics Konto, insgesamt war er 14 mal erfolgreich.
„Wir haben im Rückraum im Moment keine Wechselmöglichkeiten, sodass drei Spieler quasi durchspielen müssen“, betonte Andreas Lulay, der trotz der ärgerlichen Pleite in Roßdorf zuversichtlich nach vorne blickt: „Wir werden ruhig und konzentriert weiterarbeiten und ganz sicher nicht in Hektik verfallen. Unsere Angriffsleistung stimmt mich zuversichtlich, dass wir bald auch wieder punkten.“
Den Anfang könnte der SV Erbach schon am Samstag machen, wenn er die SKG Bonsweiher zum Derby in der Mehrzweckhalle empfängt.
SVE-Tore: Skrobic (14/5), Buschendorff (7), Lies, Röder, Lukas Müller (je 2), Kleinbauer, Jonas Müller, Fischer, Schwiersch (je 1)

Minis sind Handballweltmeister

Minis

Am vergangenen Wochenende veranstaltete der Hessische Handballverband ein hessenweit ausgeschriebenes Miniturnier mit genau 24 Mannschaften. Dies hatte den Hintergrund, dass die Minimannschaften einer der 24 teilnehmenden Mannschaften der kommenden Handball-WM zugeordnet wurde. Der SV Erbach versuchte sein Glück und bewarb sich mit der MiniMannschaft für diese Turnier und wurde kurz darauf von Kim Naidzinavicius als Teilnehmerland Kroatien ausgelost. So bereitete sich das Team bereits im Vorfeld auf das Turnier vor und lies unter anderem T-Shirts mit der Flagge von Kroatien bedrucken. Abfahrt war dann am 27.10. um 7:30. Mit dem Bus ging es für vier Jungs und Mädels und ihre Eltern und Fans nach Langenselbold zum Turnier. Zu Beginn durfte dort jedes Team auf die Nationalhymne einlaufen, danach folgte die Ausspielung der Gruppenphase mit dem Spiel Aufsetzterball. Das Turnier verlief sehr fair, und so kam es nicht auf die Tore eines einzelnen Spielers an, sondern darauf, dass das Team in der Summe über alle Spieler verteilt viele Tore erzielte. Nach der Vorrunde ging es dann mit normalen Handballspielen in die Hauptrunde. Dort holten die Minis des SV Erbach 5 von 6 Punkten aus drei Spielen und das Halbfinale wurde erreicht. Gegen Ungarn spielte das Team sehr gut zusammen und auch ins Tor gingen kaum Bälle der Gegner. So hieß es am Ende Finale: Kroatien gegen SüdKorea. Auch hier wurden die letzten Kräfte mobilisiert und die Mannschaft des SV Erbach alias Kroatien konnte am Ende verdient den Weltmeistertitel feiern. Es folgte eine ausgelassene Siegesfeier die auch im Bus noch nicht zu Ende war.

Es spielten: David Weis, David Bock, Mira Lerchl, Matheo Kersjes, Paula Dittrich, Malena Bickel, David Gipp, Hannah Guthier, Moritz Leisler 

Trainer: Desiree Bock & Paul Leisler


Männliche A-Jugend: SV Erbach – HC VfL Heppenheim 31:24 (16:11)

Von Beginn an zeigten die Gastgeber ihr Können und setzten sich von den Gästen ab. Bereits zur Halbzeit konnte das Team eine deutliche Führung erspielen. Nach dem Seitenwechsel konnte die Führung weiter ausgebaut werden. Dies gelang dem Team trotz einiger Fehler in Abwehr und Angriff. Allzuoft wurden Torchancen nicht genutzt und zudem lies man dem Gegner in der Abwehr zu viele Möglichkeiten zum Torerfolg zu kommen. Diese Defizite sollen jetzt in den kommenden Trainingseinheiten aufgearbeitet werden. Nichtsdestotrotz konnte man letztendlich den dritten Sieg im dritten Spiel feiern.

Tore: Leon Brüning (7), Max Lulay (6), Lukas Klenk (4), Jacob Lulay (4), Moritz Kriz (3), Jan Philipp Mischler (3), Vincenz Lulay (2), Diego Radisic (2)


Weibliche B-Jugend: wJSG Bürgstadt/Kirchzell – SV Erbach 21:19 (11:11)

Nach vier Wochen Pause ging es für die weibliche B-Jugend nun endlich zum nächsten Spiel der Saison. Das Team startete konzentriert und gut in die Partie. Jedoch konnten die Gastgeber viele 7m rausholen, die zum größten Teil unnötig waren. Nach dem Seitenwechsel weiterhin starker Auftritt bis zum 14:14, ab dann folgte jedoch eine Phase in der den Gästen kein Tor gelang und so konnte die Spielgemeinschaft einen Vorsprung erzielen. Besonders unglücklich war es, dass die Abwehr zu diesem Zeitpunkt sehr gut stand, man eben nur im Angriff zu wenig Initiative zeigte. Selbst eine Aufholjagd blieb erfolglos und so wartet das Team weiterhin auf den ersten Punktgewinn dieser Saison. Fazit des Trainers Martin Guthier: „Heute haben wir uns leider selbst geschlagen, dabei stand die Abwehr über weite Strecken der Partie besser als in den vergangenen Spielen.“

Tore: Julia Bernhardt (8/4), Carla Gramlich (6/1), Lina Mayer (3), Nadja Helmling (1), Marie Schüssler (1)


Männliche D-Jugend: SV Erbach – HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden 16:17 (9:9)

Es war ein Spiel auf Augenhöhe und doch musste sich der SV Erbach am Ende leider geschlagen geben. Bis kurz vor Spielende konnten die Gastgeber noch ausgleichen, doch dann erzielte die HSG in der entscheidenden Phase das Siegestor für die Gäste. Die Erbacher zeigten über die gesamte Partie großen Kampfgeist und vor allem Paul Leisler im Tor hielt sein Team immer wieder im Spiel. Doch die Erbacher hatten durch einige Ausfälle keine Wechselmöglichkeiten und so gingen gegen Ende des Spiels die Kräfte aus. Nach zuletzt zwei Siegen stand an diesem Wochenende leider wieder eine Niederlage auf dem Anzeigetableau.

Tore: Leon Bernhardt (7/1), Benjamin Stocks (4), Christian Waldi (3/1), Piaypong Losing (1), Max Muntermann (1)

19 Treffer von Selin Schneider

Auch wenn es für den Aufsteiger aus der Klosterstadt nicht gereicht hat, war Trainer Frank Rupp nicht unzufrieden: „Das war eine klare Leistungssteigerung gegenüber dem jüngsten 11:20 gegen Langen“, meinte er nach der 28:32 (14:18)-Derbyniederlage beim SV Erbach. Die Gastgeberinnen, die bislang auch noch keinen Sieg in der noch jungen Bezirksoberliga-Saison feiern durften, waren glücklich: „Das war heute ein sehr gutes Spiel von uns“, meinte SVE-Trainer Jozef Skandik. „Wir wollten schnellen Handball spielen und haben das nach einem durchwachsenen Start auch über weite Strecken sehr gut umgesetzt.“ Dabei war eine Spielerin nicht zu stoppen: Selin Schneider kam am Ende auf 19 Treffer und stellte damit sogar die 14 Tore von Lorschs Katrin Grieser in den Schatten. „Selin war einfach überragend“, musste auch Skandik zugeben.

Bis zum 13:13 (21.) war die Partie ausgeglichen, die Führung wechselte mehrfach. „Leider haben wir uns dann in den letzten Minuten vor der Pause einige Fehler geleistet, die Erbach mit Kontertoren bestraft hat“, so Rupp, der auch nach dem Seitenwechsel die Gastgeberinnen einen Tick besser sah: Bis auf 25:17 (38.) und 28:19 (47.) setzte sich Erbach ab. Aber dann kämpfte sich Lorsch zurück. Beim 26:30 waren noch knapp vier Minuten zu spielen. „Leider ist uns dann die Zeit davongelaufen“, so Rupp.

Tore: Selin Schneider (19/5), Hanna Lambert (5), Luisa Jordan, Anne Meffert (je 3), Lisa Pfeifer, Kim Schneider (je 1)

Quelle: Morgen Web 30.10.2018

SV Erbach: vorne hui, hinten pfui

37 Gegentreffer sind viel zu viel, befindet Abteilungsleiter Thomas Flath, der aber trotz des 30:37 gegen Rüsselsheim seiner Sieben eine klare Leistungssteigerung bescheinigt.


Vorne hui, hinten pfui – die Bezirksoberliga-Handballer des SV Erbach kassierten am Samstag die fünfte Niederlage im siebten Saisonspiel mit dem 30:37 (12:17) gegen die MSG Rüsselsheim.

Thomas Flath sieht klare Leistungssteigerung
Während die Mannschaft in der Offensive eine durchaus ordentliche Vorstellung bot, passte in der Abwehr wenig zusammen. „Das Ergebnis spricht eine deutliche Sprache. 37 Gegentreffer sind viel zu viel“, kritisierte Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath nach einer Partie, in der den Gastgebern durch Paul Buschendorff zwar das erste Tor der Partie gelang (2.), die dann aber einem Vier-Tore-Rückstand hinterherliefen (1:5, 8.). „Gegen eine körperlich so starke und auch erfahrene Mannschaft wie Rüsselsheim ist es nicht leicht, einen solchen Rückstand aufzuholen“, erklärte Flath, der mit Einstellung und Körpersprache durchaus einverstanden war: „Das war eine klare Leistungssteigerung gegenüber den vergangenen Spielen.“
Erneut fehlten Rene Weis, Fabian Jordan und Lennart Grabisch verletzt; Weis und Jordan drohen gar länger auszufallen. „Das ist natürlich alles andere als optimal. Trotzdem lassen wir die Köpfe nicht hängen. Dann werden wir sicher bald wieder Punkte holen“, so Flath.
Tore: Skrobic (12), Lukas Müller (5), Buschendorff (4), Röder, Schwiersch (je 3), Grebe, Kleinbauer, Fischer (je 1)