SV Erbach empfängt die SG Arheilgen

Etwas länger als bei der Konkurrenz dauerte die spielfreie Zeit für den SV Erbach. Aufgrund der närrischen Tage und damit verbunden einer geschlossenen eigenen Sporthalle durfte die Mannschaft von Trainer Jens Becker zwei Wochen pausieren. Oder besser gesagt: Sie musste es. Nun empfängt Erbach am Samstag (19.15 Uhr) die SG Arheilgen in der Mehrzweckhalle. Ein „richtungsweisendes Spiel“, wie Abteilungsleiter Thomas Flath sagt. „Natürlich brauchen wir für den Klassenerhalt noch Punkte. Arheilgen ist ein Gegner, der jede Mannschaft in der Liga schlagen, aber auch gegen jedes Team verlieren kann“, weiß Flath, der hofft, dass sein Team an die guten Leistungen rund um Weihnachten anknüpfen kann. Der Erbacher Abteilungsleiter gibt allerdings auch zu bedenken: „Das Derby beim HC VfL Heppenheim hat uns einen kleinen Knacks verpasst.“ Nach einer über weite Strecken starken ersten Halbzeit brachen die Erbacher Ende Januar kurz vor der Pause und in der zweiten Hälfte völlig ein und kassierten eine deftige Niederlage. „Das war für uns nicht so leicht zu verarbeiten, was die Ergebnisse in den Wochen danach zeigten. Umso wichtiger ist es für uns nun, wieder ein positives Ergebnis einzufahren“, sagt Flath.

Quelle: Echo Online 27.02.2020

Auf einmal scheint der SV Erbach keine Lust mehr zu haben

Nach guter erster Halbzeit gibt der SVE das Spiel aus der Hand und verliert beim TV Siedelsbrunn. 


Der gute Torwart Bastian Flath pariert den Siebenmeter-Wurf von Ingo Trumpfheller. Dennoch verlieren seine Erbacher das Derby beim TV Siedelsbrunn. Foto: Dagmar Jährling

Der gute Torwart Bastian Flath pariert den Siebenmeter-Wurf von Ingo Trumpfheller. Dennoch verlieren seine Erbacher das Derby beim TV Siedelsbrunn. (Foto: Dagmar Jährling)

Eine Auswärtsniederlage gab es am Samstagabend für die Bezirksoberliga-Handballer des SV Erbach, während Lokalrivale HC VfL Heppenheim im Heimspiel am Sonntagabend gegen die SG Arheilgen seinen vierten Heimsieg in Serie feierte und den Gegner in der Tabelle überflügelte.
TV Siedelsbrunn – SV Erbach 28:24 (9:9). Die Erbacher hatten sich einiges vorgenommen, wollten sich mit einem Sieg bei den Odenwäldern, die ebenfalls um den Klassenerhalt kämpfen, ein Stück aus der Abstiegsregion entfernen. Daraus wurde nichts, auch wenn es anfangs gar nicht so schlecht aussah. „Wir hatten Lust, das Spiel zu gewinnen, und haben dementsprechend ordentlich agiert“, befand SVE-Co-Trainer Andreas Lulay, dessen Mannschaft nach vier Minuten 2:0, kurz darauf 5:1 vorne lag. Doch auf einmal war es bei den Erbachern vorbei mit dem guten Spiel. Siedelsbrunn kam auf und schaffte fünf Minuten vor der Pause die erste Führung (8:7). „Plötzlich hatte ich nicht mehr das Gefühl, dass die Mannschaft den unbedingten Siegeswillen an den Tag legt. Die kämpferische Einstellung bei den meisten war weg“, kritisierte Lulay, der lediglich Andrej Grebe und Torhüter Bastian Flath von der Kritik ausnahm.
Ausgeglichen begann der zweite Durchgang, in Minute 46 stand es 16:16. „Für uns war alles drin. Das ist ja das Ärgerliche“, sagte Andreas Lulay, der die „abgezockte Spielweise“ des Gegners lobte: „Mit Tobias Kohl haben sie einen erfahrenen und richtig guten Bezirksoberliga-Spieler.“
Aufgrund der Fastnachtszeit hat der SVE erst am 29. Februar sein nächstes Spiel und ab sofort keine Möglichkeit, in der heimischen Mehrzweckhalle zu trainieren. „Das ist bei uns ja jedes Jahr so und kommt deshalb nicht überraschend. So müssen wir wieder ein bisschen improvisieren“, weiß Lulay, den es mit seiner Mannschaft in den nächsten Tagen unter anderem nach Laudenbach und nach Fürth zieht, wo Trainingseinheiten und Testspiele anstehen.
Tore: Lukas Müller (7/7), Grabisch (6), Grebe (5), Buschendorff (4), Luca Jordan, Moritz Lulay (je 1)

Der SV Erbach ist beim TV Siedelsbrunn gefordert

Vor einem weiteren wichtigen Auswärtsspiel steht am Samstag (19 Uhr) der SV Erbach. Der Tabellenelfte tritt beim Zwölften TV Siedelsbrunn an. Die jüngste Niederlage gegen Bensheim (25:30) ärgerte Spieler und Verantwortliche des SV Erbach. Dabei war es nicht die Niederlage an sich, die die Mannschaft von Trainer Jens Becker einstecken musste. Vielmehr waren es die Unkonzentriertheiten in Abwehr und Angriff, die es aufzuarbeiten galt. „Natürlich geht es auch für den TVS um viel. Für beide Mannschaften ist das ein wichtiges Spiel“, betont Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath, der sich an die bisherigen Spiele in Siedelsbrunn nur ungern zurückerinnert. „Dort haben wir in den vergangenen Jahren nur selten gut ausgesehen. Wir müssen über 60 Minuten eine konzentrierte Leistung bringen, um Zählbares mit nach Hause nehmen zu können“, fordert Flath, der hofft, dass vor allem die Erbacher Abwehr besseren Zugriff auf die gegnerische Offensive bekommt, als es zuletzt gegen Bensheim der Fall war.

Quelle: Echo Online 06.02.2020

Die HSG gewinnt das Derby der Handball-Bezirksoberliga beim SV Erbach, auch weil die Hausherren in den ersten 20 Minuten fast gar nicht stattfinden.


Einen hochverdienten Sieg feierte am Samstagabend die HSG Bensheim/Auerbach in der Handball-Bezirksoberliga. Beim SV Erbach setzte sich die Mannschaft von Trainer Moritz Brandt mit 30:25 (17:13) durch.
Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath hatte unter der Woche seine Mannschaft noch gewarnt. Flath forderte eine konzentrierte Leistung in Abwehr und Angriff. Gerade Fehler in der Offensive würden die Bensheimer mit ihrem Tempospiel gnadenlos bestrafen, war sich Flath sicher. Und genau so kam es am Samstagabend in der Mehrzweckhalle. Vor allem in der ersten Halbzeit leisteten sich die Gastgeber reihenweise Missgeschicke. So legten die Gäste schnell eine deutliche Führung vor. 7:3 hieß es nach zehn Minuten, 10:5 nach 14. „Die Anfangsphase war ganz sicher der Knackpunkt. Wenn man schnell einem deutlichen Rückstand hinterher läuft, wird es natürlich schwer“, kritisierte Flath, der registrierte, dass seine Mannschaft nur schwer Zugriff auf das Positionsspiel des Gegners bekam. „Uns war klar, dass an diesem Abend bei uns alles passen muss, um eine Chance zu haben. Bensheim spielt schon einen starken Tempohandball und gehört eigentlich zu den Top-Mannschaften der Liga“, lobte der Abteilungsleiter, der zur Pause einen Vier-Tore-Rückstand seines Teams sah.
Die zweite Halbzeit begann aus Erbacher Sicht auch nicht optimal. In der 36. Minute lag der SVE mit sieben Toren in Rückstand; das Spiel war gegen souverän aufspielende Bensheimer zu diesem Zeitpunkt bereits gelaufen.

STIMMEN ZUM DERBY

Jens Becker (Trainer SV Erbach): „Es war ein verdienter Sieg der HSG. Wir waren am Ende mit den fünf Toren noch gut bedient. Knackpunkt des Spiels waren die ersten 20 Minuten, in denen wir körperlich nicht auf der Höhe waren.“

Moritz Brandt (Trainer HSG Bensheim/Auerbach): „In den letzten zehn Minuten haben wir das Tempo rausgenommen. Letztlich haben wir hier auch dank unserer starken Abwehr einen verdienten Sieg eingefahren.“


Für die Erbacher sprach an diesem Abend, dass sie sich trotz des deutlichen Rückstands nicht aufgaben. Freilich: Die HSG schaltete in der Schlussphase merklich zurück, so dass die Gastgeber die Niederlage in Grenzen halten konnten.
Dass der Erfolg der HSG verdient war, daran gab es keinen Zweifel. „Natürlich geht der Sieg in Ordnung. Das Tempospiel und die Passgenauigkeit sind schon beeindruckend“, zollte Thomas Flath dem Gegner Respekt. „Hochzufrieden“ mit der Leistung seiner Mannschaft war HSG-Trainer Moritz Brandt, während Erbachs Coach Jens Becker eine Leistungssteigerung seiner Mannen in der zweiten Halbzeit sah, die vielen vergebenen freien Bälle hingegen kritisierte.
Tore: Röder (9), Buschendorff (4), Lukas Müller (3/3), Schwiersch (3), Grebe, Moritz Lulay (je 2), Fabian Jordan, Vincenz Lulay (je 1)

Aufs Derby folgen noch mehr Derbys in der Bezirksoberliga

Vor einem weiteren Derby steht am Samstag (19.15 Uhr) der SV Erbach. Die Bezirksoberliga-Handballer empfangen die HSG Bensheim/Auerbach in der heimischen Mehrzweckhalle.

Nein, lange haben die Erbacher nicht gebraucht, um die heftige 23:36-Niederlage beim Stadtrivalen HC VfL Heppenheim zu verdauen. Denn trotz der am Ende ärgerlichen Pleite gab es aus Sicht des SVE durchaus auch positive Aspekte, die die junge Mannschaft von Trainer Jens Becker mit in die nächsten Wochen nehmen kann. „In der ersten Halbzeit haben wir das lange Zeit richtig gut gemacht und auch wirklich ansehnlichen Handball gespielt. Erst zwei Minuten vor der Pause hat sich das Blatt gewendet“, erinnert sich Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath. „Wir müssen uns in solchen Situationen cleverer anstellen und nicht zu schnell die Abschlüsse suchen. Da fehlt der jungen Mannschaft ganz sicher auch ein Spieler, der das Heft in die Hand nimmt und auch das Tempo rausnehmen kann.“ Hinter den Einsätzen von Lennart Grabisch und Luca Jordan stehen Fragezeichen.

Kurioser Knackpunkt im Heppenheimer Derby

Erbach spielt im Lokalduell der Handball-Bezirksoberliga gegen den HC VfL ganz starke 28 Minuten – verliert aber urplötzlich den Faden und die Begegnung letztlich deutlich.


Es waren 28 Minuten in der mit über 400 Zuschauern bestens gefüllten Nibelungenhalle gespielt, als Paul Buschendorff zur 15:12-Führung für seinen SV Erbach beim HC VfL Heppenheim traf. Der Jubel war groß bei den ebenso zahlreichen wie lautstarken Erbacher Handballfans. Denn die Mannschaft von Trainer Jens Becker hatte bis dahin eine überzeugende Vorstellung im Bezirksoberliga-Derby geboten. Was dann aber in den folgenden Minuten bis zur Pausensirene und den ersten zehn Minuten nach Wiederbeginn passierte, war kurios. Dem SVE gelang in dieser Phase nur noch ein Treffer, die Heppenheimer nutzten das Erbacher Dilemma, um auf 22:16 davonzuziehen. Es war die Vorentscheidung in einem bis dahin ausgeglichenen und emotionalen Derby, welches die Heppenheimer letztendlich klar mit 36:23 (15:15) gewannen.
Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel, das die Zuschauer mitriss. Dabei leisteten sich beide Mannschaften zwar einige Fehler, mit der emotionalen Atmosphäre in der Nibelungenhalle schienen dann aber zunächst die Erbacher besser zurecht zu kommen. Lennart Grabischs Treffer zum 3:2 in der achten Minute war die erste Gästeführung des Abends, die der SVE bis kurz vor der Pause erfolgreich verteidigte.
„Auf diese Leistung können wir auch in den nächsten Wochen aufbauen“, lobte Trainer Jens Becker, der sich über die letzten 120 Sekunden bis zur Halbzeit dann aber ärgerte. Die beiden Ex-Erbacher Markus Hafner und Oliver Heß sowie Michael Walz trafen noch vor der Pause zum Ausgleich. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit lief bei den Erbachern nichts mehr zusammen. Irgendwie schien die Becker-Sieben sichtbar angeschlagen. Der HC VfL wiederum nutzte diese Schwächephase der Gäste, um vorentscheidend davonzuziehen. „Wir haben in der Pause in Ruhe darüber gesprochen, was wir in den zweiten 30 Minuten besser machen wollen. Das hat die Mannschaft gut umgesetzt. Deshalb kann ich meinen Spielern nach diesem Derbysieg nur ein Kompliment aussprechen“, freute sich HC VfL-Trainer Timo Leister, der nach den „Problemen in der eigenen Abwehr“ eine deutliche Leistungssteigerung sah.
Dass die zweite Halbzeit mit 21:8 für seine Mannschaft endete, kam nach der ausgeglichenen ersten Hälfte aber doch überraschend. Und dennoch: Der Heppenheimer Erfolg war ohne Zweifel verdient, wenn auch letztlich etwas zu deutlich.
Tore: Lukas Müller (10/5), Schwiersch (4), Luca Jordan, Buschendorff (je 3), Grabisch (2), Röder (1)

Heppenheimer Derby selten so auf Augenhöhe

Verbesserter SV Erbach kann bis auf einen Zähler an HC VfL heranrücken: Mit Trainer Jens Becker läuft es, das tabellarische Mittelfeld ist in Reichweite.


Derbyzeit in der Nibelungenhalle: Am Freitag (20 Uhr) empfängt der HC VfL Heppenheim den SV Erbach zum zweiten Spiel des neuen Jahres in der Handball-Bezirksoberliga.
Die Vorfreude auf das Derby ist groß im Lager der Heppenheimer – und auch der Erbacher. Und das hat vor allem einen Grund: Selten in den zurückliegenden Jahren waren die Vorzeichen vor dem Lokalvergleich so ausgeglichen wie dieses Mal. Mit einem Auswärtssieg könnten die Erbacher (derzeit 11:17 Punkte) bis auf einen Punkt an den Rivalen (14:14) heranrücken. Die Vorzeichen stehen für den SVE dabei gar nicht mal so schlecht. Drei Siege in Folge (31:27 gegen Rüsselsheim, 22:19 gegen Erfelden und 29:27 in Mörfelden) hievten die Mannschaft von Trainer Jens Becker an das tabellarische Mittelfeld heran. Für den HC VfL begann der Start ins neue Jahr aus sportlicher Sicht hingegen nicht optimal. In Bensheim verlor das Team von Coach Timo Leister 28:32.
Kein Wunder also, dass die Heppenheimer nun auf das erste Erfolgserlebnis 2020 hoffen. „Wir haben unseren Winterschlaf wohl etwas zu lang gehalten. Mittlerweile sind wir aber aufgewacht und wissen, was die Stunde geschlagen hat“, sagt Leister und baut auf die Stärken seiner Mannschaft. „Wir wollen gegen eine starke Erbacher Abwehr Lösungen finden. Der SVE verteidigt mit Herz und spielt dann mit Mut und Volldampf nach vorne. Darauf gilt es sich einzustellen“, warnt der Heppenheimer Trainer. Von seinem Team erwartet er dabei im Vergleich zum Bensheim-Spiel mehr Kompaktheit in der Abwehr und daraus resultierend ein besseres Zusammenspiel mit dem Torhüter. Vorne, das betont der HC VfL-Coach, gelte es die Zweikämpfe anzunehmen.
Mit den zurückliegenden Erfolgserlebnissen in den Köpfen gehen auch die Erbacher hochmotiviert in das Derby. Dass es zuletzt so gut lief, hat aus Sicht von Abteilungsleiter Thomas Flath vor allem einen Grund: Jens Becker. „Die Mannschaft setzt die Vorgaben des Trainers gut um. Seine Ansprachen an die Spieler, aber auch seine Erfahrung generell machen sich bemerkbar. Wir haben Schritt für Schritt die Intensität erhöht und feiern nun auch Erfolgserlebnisse“, ist Flath mit den zuletzt gezeigten Leistungen seiner Mannschaft einverstanden. Gegen den HC VfL Heppenheim gelte es nun, an diese Leistungen anzuknüpfen. Dabei sind die Erinnerungen an das Hinspiel positiv. Beim 26:26 am 21. September vergangenen Jahres wussten die Erbacher durchaus zu überzeugen. „Da haben wir gezeigt, was auch im Derby möglich ist. Wenn wir es schaffen, am Freitagabend unsere Nervosität schnell in den Griff zu bekommen, ist für uns ganz sicher etwas drin“, ist sich Thomas Flath sicher, der zugleich betont: „Selten in den vergangenen Jahren sind sich beide Mannschaften so auf Augenhöhe begegnet wie dieses Mal.“ Der komplette Erbacher steht Kader zur Verfügung. Bei den Heppenheimern werden die beiden Langzeitverletzten Jonas Schütz und Torhüter Marvin Laut weiterhin ausfallen.

Dritter Sieg in Folge

Mit dem dritten Sieg in Folge setzt sich der SV Erbach ins Mittelfeld ab.


SV Erbach – HSG Rüsselsheim/Bauschheim/Königstädten 31:27 (18:16). Mit dem dritten Sieg in Folge schaffte die Mannschaft von Trainer Jens Becke den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle. „Es war ein von beiden Seiten munter geführtes Spiel. Wir waren am Ende eben diesen Tick besser und haben aus meiner Sicht verdient gewonnen“, freute sich Co-Trainer Andreas Lulay.

In der ersten Halbzeit war das Spiel ausgeglichen. Erbach überzeugte in der Offensive, offenbarte in der Abwehr allerdings einige Unkonzentriertheiten. „Das stimmt. Da haben wir in dieser Phase nicht ganz so sattelfest gestanden“, beobachtete Lulay. In der dritten Minute gelang den Gastgebern durch Dario Schwiersch erstmals die Führung (3:2), Lukas Müller erhöhte in Minute zehn per Siebenmeter auf 7:5. Dieser Zwei-Tore-Abstand hatte bis zur Pause Gültigkeit.
Deutlich stabiler in der Abwehr kamen die Erbacher aus der Kabine. „Zusammen mit einer in dieser Phase starken Torhüter Bastian Flath war das die Grundlage zu diesem wichtigen Heimerfolg“, lobte Lulay, der zudem den erst 17 Jahre alten Luca Jordan hervorhob. „Was er in seinem Alter in der Rückraum-Mitte leistet, ist erstaunlich. Er muss eine Menge einstecken und zeigte trotzdem eine starke Leistung“, freute sich der Co-Trainer, dem der Blick auf die Tabelle gefallen dürfte. Denn mittlerweile sind die Erbacher genau da angekommen, wo sie vor der Saison eigentlich hin wollten, nämlich auf einem sicheren Platz im Mittelfeld.
Tore: Lukas Müller (7/2), Luca Jordan (5), Grabisch (4), Fabian Jordan, Schwiersch (je 3), Jonas Müller (2/2), Buschendorff, Moritz Lulay (je 2), Grebe, Röder, Rougelis (je 1)

SV Erbach will lange vorne mitmischen

Die Bezirksoberliga-Handballerinnen sind schon seit 3. Januar wieder im Training, haben einiges vor.

Mit Vorfreude, aber auch mit Respekt gehen die Handballerinnen des SV Erbach ins Bezirksoberliga-Heimspiel am Samstag (17 Uhr) gegen die HSG Bieberau/Modau. Am ersten Spieltag gewannen die Erbacherinnen überlegen mit 31:24 gegen diesen Gegner, „der sich danach aber gefestigt und einige Spiele gegen Spitzenmannschaften nur knapp verloren hat“, lässt sich SVE-Trainer Jozef Skandik vom drittletzten Rang des Kontrahenten nicht blenden: „Wir sind gewarnt.“
Um bestmöglich vorbereitet ins neue Jahr zu starten und möglichst lange in der Spitzengruppe mitzumischen, hat Skandik seine Mannschaft schon kurz nach Neujahr am 3. Januar wieder zum Training gebeten. Am Samstag kann Erbach in Bestbesetzung antreten, alle Spielerinnen sind fit und auch die Urlaubszeit ist überstanden.

Auch für die 1. Männermannschaft des SV Erbach startet an diesem Wochenende die Rückrunde. Zum Auftakt empfängt der SVE am Samstag (19.15 Uhr) die HSG Rüsselsheim/Bauschheim/Königstädten in der Mehrzweckhalle. Mit Erfelden hat Erbach zum Jahresabschluss einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt auf Distanz gehalten. Mit Rüsselsheim kommt nun erneut ein direkter Tabellennachbar in die Mehrzweckhalle (11:15 Punkte, Rang zehn).

Quelle: Echo Online 16.01.2020

Sieg in Mörfelden doppelt wertvoll für den SV Erbach

Denn auch die Konkurrenz im Tabellenkeller schäft nicht und punktet unerwartet


Böses Erwachen für TV Lampertheim und HSG Bensheim/Auerbach in der Handball-Bezirksoberliga: Die klaren Favoriten kassierten bei bislang punktlosen Gegnern Niederlagen. Da erwies sich der Sieg des ebenfalls abstiegsbedrohten SV Erbach als doppelt wertvoll.

SKV Mörfelden – SV Erbach 27:29 (11:12). „Ja, das war schon wichtig. Ich kann der Mannschaft für diese Leistung nur ein Kompliment aussprechen“, lobte Erbachs Co-Trainer Andreas Lulay, für den es schon vor der Abreise nach Mörfelden zwei Hiobsbotschaften gab. Mit Paul Buschendorff und Luca Jordan mussten zwei Leistungsträger aufgrund grippaler Infekte passen. Doch die verbliebenen zehn Akteure hängten sich rein. „Wir haben die Eins-zu-eins-Situationen gesucht und auch geduldig gespielt. So haben wir den Gegner zu Fehlern gezwungen“, freute sich der Co-Trainer. Was Andreas Lulay zudem begeisterte: Trotz des komplett fehlenden Rückraums schaffte es der SVE, 29 Tore zu erzielen. „Das war in der Tat kurios. Wir haben von hinten heraus so gut wie kein Tor erzielt. Dafür haben wir das über die anderen Positionen und die Tempogegenstöße richtig gut gelöst“, lobte Andreas Lulay. Den Schlusspunkt setzte Lukas Müller mit der Schlusssirene mit seinem elften Treffer.
Tore: Lukas Müller (11/4), Grabisch (5), Grebe, Moritz Lulay (je 4), Schwiersch (3), Röder, Rougelis (je 1)