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Nach neun Schlappen gelingt dem SV Erbach mit dem 38:22 über Roßdorf II der erste Saisonsieg


Das erste Erfolgserlebnis der Saison ist da: Die Bezirksoberliga-Handballer des SV Erbach bezwangen am Samstag in der heimischen Mehrzweckhalle die SKG Roßdorf II mit 38:22 (18:13).

Es war ein erstaunliches Comeback des Tabellenletzten, der in den neun Spielen zuvor meist klar verlor. Kein Wunder, dass Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath unmittelbar nach Spielende zunächst nicht wusste, was er sagen sollte: „Irgendwie kann ich diesen ersten Sieg noch nicht so richtig einordnen.“

Timo Wiegand und Florian Roßmann helfen aus

Flath hatte aber schon in den Trainingseinheiten unter der Woche einen Ruck innerhalb des Teams bemerkt. Und dann waren da noch zwei alte Bekannte, die den Erbachern in der angespannten sportlichen Situation zur Seite sprangen. Timo Wiegand und Florian Roßmann standen am Samstag erstmals in dieser Saison im Kader und trugen sich gleich mit jeweils fünf Treffern in die Torschützenliste ein. „Natürlich sind wir sehr dankbar, dass uns beide Spieler helfen. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff sind sie für unsere jungen Spieler ganz wichtig“, freute sich Thomas Flath, der gegen Roßdorf eine von Beginn an konzentrierte eigene Mannschaft sah, die über 1:0 (1.), 3:1 (3.), 5:2 (5.) und 14:10 (25.) die Führung bis zur Pause auf einen Fünf-Tore-Vorsprung ausbaute. Auch den zweiten Durchgang begannen die Erbacher stark. 20:13 hieß es nach 32, 26:16 nach 37 Minuten. Beim 29:17 durch Jannik Stadler Mitte der zweiten Halbzeit war die Entscheidung gefallen. „Ich muss der Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen. Sie hat eine sehr gute Leistung geboten“, lobte Flath, der auch die Arbeit von Interimstrainer Jozef Skandik hervorhob: „Er weiß, wo er ansetzen und welche Worte er wählen muss.“

Am Wochenende sind die Erbacher spielfrei. Ein günstiger Zeitpunkt, wie Thomas Flath findet. Denn nun könne seine Mannschaft zunächst mal durchschnaufen und das Erfolgserlebnis genießen.

Timo Wiegand und Florian Roßmann werden dem SVE „in den wirklich wichtigen Partien unterstützen“, wie Flath sagt: „Beide Spieler haben betont, dass sie uns nur helfen, aber keinesfalls einem jungen Akteur den Platz wegnehmen wollen.“

Tore: Schwiersch (8), Kobylan (6), Roßmann, Wiegand (je 5), Stadler, Röder (je 4), Lies, Fischer (je 2), Grabisch, Jordan (je 1)

Quelle: Echo Online 27.11.2017

Hoffnung auf Punkte ist weiterhin vorhanden, die angespannte personelle Lage aber auch


Vor einem weiteren wichtigen Heimspiel steht am Samstag (19.15 Uhr) der SV Erbach. Der Handball-Bezirksoberligist empfängt die zweite Mannschaft der SKG Roßdorf und hofft, endlich das erste Erfolgserlebnis der Saison feiern zu können.

Es ist die schwierigste Phase der vergangenen Jahre, die der SV Erbach derzeit durchlebt. Neun Spiele, neun Niederlagen, der Rücktritt von Trainer Axel Buschsieper – nein, die Verantwortlichen des Vereins aus dem Heppenheimer Stadtteil sind derzeit wahrlich nicht zu beneiden. Und dennoch: Woche für Woche motivieren sich Spieler, Trainer und Funktionäre, um endlich den so ersehnten ersten Saisonsieg feiern zu können. Ob der nun gegen Roßdorf gelingt, bleibt abzuwarten. Die SKG rangiert derzeit mit 8:10 Punkten auf Tabellenplatz acht und hat zuletzt beim 27:33 gegen Aufstiegsanwärter Crum-stadt/Goddelau ein beachtliches Ergebnis erzielt. Den kommenden Gegner richtig einzuschätzen, fällt Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath schwer. „Es ist in der Tat nicht leicht, die Roßdorfer richtig zu analysieren. Natürlich sind sie auch am Samstag der Favorit. Wir wollen aber gut dagegenhalten und alles dafür tun, endlich das erste Erfolgserlebnis zu feiern“, sagt Flath, der aber auch auf die weiterhin angespannte personelle Situation seiner Mannschaft verweist: „Mit René Weis und Luca Röder werden zwei Spieler verletzt fehlen. Ob Lennart Grabisch aufgrund seines Studiums auflaufen wird, ist noch fraglich.“ Viel zu tun hat in den Trainingseinheiten unter der Woche auf alle Fälle Jozef Szkandik. Der Übungsleiter, der eigentlich die Erbacher Bezirksoberliga-Frauen trainiert, hatte sich bereit erklärt, bei den Männern auszuhelfen.

Während die Erbacher Bezirksoberliga-Frauen am Wochenende spielfrei sind, empfangen die C-Liga-Männer am Samstag (17 Uhr) die TGB Darmstadt III.

Quelle: Echo Online 23.11.2017

Axel Buschsieper tritt zurück / 0:16 Punkte sind nicht der Grund der Demission


Der SV Erbach und Trainer Axel Buschsieper gehen getrennte Wege. Vor dem Spiel am Sonntag (18 Uhr) bei der HSG Langen gab der Übungsleiter des Handball-Bezirksoberligisten seinen Rücktritt bekannt.

0:16 Punkte und der letzte Tabellenplatz – die Bilanz könnte wahrlich besser aussehen. Die sportliche Talfahrt, das erklärt Abteilungsleiter Thomas Flath, habe aber nichts mit der Trennung zu tun. „Es waren verschiedene, auch private, Gründe, die den Trainer veranlasst haben, einen Schlussstrich zu ziehen. Für die Mannschaft ist dies sehr schade, da sie gerne mit Axel Buschsieper zusammengearbeitet hat“, betont Flath, der nun damit beschäftigt ist, eine Lösung in der Trainerfrage zu finden.

Andreas Lulay/Thomas Flath übernehmen interimsweise

Zunächst einmal werden Andreas Lulay, bislang zuständig für die zweite Mannschaft des SVE, und Flath selbst die Verantwortung auf der Bank übernehmen. Ob und wie schnell ein neuer Trainer gefunden wird, steht noch in den Sternen. „Natürlich ist es nicht leicht, in unserer sportlichen Situation schnell einen neuen Coach zu finden. Wir machen uns da aber auch keinen Druck“, erklärt der Abteilungsleiter, der, nachdem Buschsieper seinen Rücktritt bekanntgab, niedergeschlagene Spieler sah. „Die Enttäuschung war größer, als es die jüngste Niederlage gegen Erfelden ausgelöst hat. Axel verstand es, vor allem mit den jungen Spielern perfekt zusammenzuarbeiten. Die Spieler haben seinen Rücktritt wirklich bedauert“, sagt Thomas Flath.

Für den SVE gilt es nun, die Trennung zu verdauen und sich auf die bevorstehenden Aufgaben zu konzentrieren. Und die haben es in sich. Bereits am Sonntag gastiert der Tabdellenletzte bei der HSG Langen, die zuletzt mit dem 29:18-Erfolg bei Aufstiegsanwärter ESG Crumstadt/Goddelau aufhorchen ließ. So richtig überrascht hat dieser Erfolg Flath allerdings nicht. „Die HSG hat eine gute Mannschaft, der ich eine Menge zutraue.“ Der Abteilungsleiter weiß, wie schwer die Aufgabe beim Tabellenvierten wird. „Um aus Langen etwas Zählbares mitzunehmen, muss eine Menge für uns laufen“, weiß Flath, der erneut auf die Gesamtsituation hinweist: „Die ist weiterhin angespannt. Für uns wäre es so wichtig, endlich das erste Erfolgserlebnis in dieser Saison zu feiern.“

Auch für die C-Liga-Männer heißt der nächste Gegner bereits am Samstag (19.30 Uhr) HSG Langen.

Quelle: Echo Online 16.11.2017

Erneut verbaut schlafmütziger Start dem Schlusslicht den ersten Sieg / 18:27 im Kellerduell


Der SV Erbach tritt auf der Stelle. Auch das achte Saisonspiel endete für den Handball-Bezirksoberligisten mit einer Niederlage: 18:27 (10:12) im Kellerduell gegen die ESG Erfelden.

Und wieder war es eine völlig verschlafene Anfangsphase, die die Mannschaft von Trainer Axel Buschsieper auf die Verliererstraße brachte. Mit 1:8 lag das Schlusslicht nach zehn Minuten in Rückstand. „Das aufzuholen kostet natürlich unglaublich viel Energie. Wir haben die erste Viertelstunde völlig verpennt“, erklärte Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath, der nach einer Viertelstunde dann aber eine eigene Mannschaft sah, die besser ins Spiel fand und den Rückstand bis zur Pause auf zwei Tore verkürzte.

Auch die zweite Halbzeit begann aus Sicht der Erbacher ordentlich. 12:13 hieß es nach 37, 14:15 nach 41 Minuten. Doch eine doppelte Zeitstrafe gegen Markus Fischer und Torhüter Moritz Lulay (42.). sorgte dafür, dass die ESG auf 18:14 davonzog. In der Schlussphase fehlt dem SVE letztlich auch die Kraft, um ein weiteres Mal zurück ins Spiel zu finden. „Erfelden hat das dann gemacht, was wir im Moment nicht können – die einfachen Tore. Uns fehlen im Moment die einfachen Dinge im Handball“, bilanzierte Flath.

Tore: Schwiersch (5), Müller (4/3), Kobylan (4), Vetter (2), Grabisch, Fischer, Röder (je 1)

Quelle: Echo Online 13.11.2017

Sieben Spiele, sieben Niederlagen – und jetzt fällt auch René Weis lange aus

Kellerduell in der Mehrzweckhalle. Am Samstag (19.15 Uhr) empfängt Handball-Bezirksoberligist SV Erbach die ESG Erfelden zum Spiel Tabellenletzter gegen Vorletzter.

Sieben Spiele, sieben Niederlagen – der Start in die Saison hätte wahrlich besser ausfallen können beim SVE. Hinzu gesellen sich schon seit Wochen personelle Probleme, die nicht nur Trainer Axel Buschsieper Kopfzerbrechen bereiten. Nun muss der Übungsleiter auf einen weiteren Leistungsträger längerfristig verzichten. Im Spiel bei der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach (25:31) zog sich René Weis einen Bänderriss zu. Gut möglich, dass er erst im neuen Jahr wieder zum Einsatz kommt. „Das ist natürlich bitter und macht die ganze Sache nicht leichter. René hat in den vergangenen Wochen wirklich gut gespielt“, so Abteilungsleiter Thomas Flath.

Somit gehen die Erbacher erneut mit großen personellen Sorgen in das bevorstehende Kellerduell. „Die Lage ist jetzt natürlich noch ernster, als sie es eh schon war. Trotzdem müssen wir uns auf das Spiel gegen Erfelden konzentrieren und alles in die Waagschale werfen“, sagt Flath, der weiß, dass eine Topleistung nötig sein wird, um die so ersehnten ersten Punkte in der heimischen Mehrzweckhalle zu behalten. „Wir haben ein Heimspiel, und das wollen wir gewinnen. Ein Erfolgserlebnis wäre für die Spieler enorm wichtig“, erklärt der Erbacher Abteilungsleiter.

Auch wenn der Blick auf die Tabelle vor dem Spiel gegen die SG Egelsbach am Samstag um 17 Uhr derzeit nicht sonderlich schön ist, mit 4:8 Punkten sind die Handballerinnen des SV Erbach in der Bezirksoberliga durchaus im Soll. Der drittletzte Rang ist angesichts des extrem engen Mittelfelds kein Grund zur Beunruhigung. „Es war uns allen klar, dass wir einen schweren Saisonstart haben werden, auch weil wir personell nicht in Bestbesetzung sind“, erklärt SVE-Trainer Jozef Skandik.


Gegen den Vorletzten sollen zwei Punkte her

Dass es am vergangenen Wochenende ein 19:29 bei der TGB Darmstadt setzte, ärgerte den Coach zwar in der Deutlichkeit. Aber auch ihm ist bewusst, dass seine Mannschaft gegen den Top-Favoriten auf den Titel verlor. Nun sollen gegen den Vorletzten Egelsbach wieder zwei Punkte her. „Wir müssen unsere technischen Fehler deutlich reduzieren“, so Skandik, der aber Egelsbach nicht wegen des Tabellenplatzes unterschätzt: „Sie haben sehr achtbare Resultate erzielt“, meint er besonders mit Blick auf die 24:26-Niederlage der SGE am vergangenen Wochenende gegen Spitzenreiter Crumstadt. Und dass die Egelsbacherinnen in Siedelsbrunn mit 25:19 gewannen, darf auch als Beleg für die Qualität des Gegners gewertet werden.

Quelle: Echo Online 09.11.2017

Nach Verletzung von René Weis und Rot für Martin Kobylan verliert Schlusslicht das Derby klar


Die siebte Niederlage im siebten Saisonspiel musste am Samstagabend der SV Erbach einstecken. Die Bezirksoberliga-Handballer verloren bei der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach mit 25:31 (15:14). Viel hatte sich die Mannschaft von Trainer Axel Buschsieper vor der Partie bei den bis dahin ebenfalls sieglosen Odenwäldern vorgenommen. Das erste Erfolgserlebnis sollte endlich Knoten lösen und den Spielern helfen, wieder Siege feiern zu können. Dies gelang erneut nicht, und das, obwohl die Erbacher über weite Strecken eine ordentliche bis gute Vorstellung boten. „Wir haben 40 Minuten lang überzeugend gespielt. Erst in der Schlussphase, als wir zudem noch oft in Unterzahl spielen mussten, schaffte es die HSG, sich entscheidend abzusetzen“, erklärte Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath, der zwei Knackpunkte im Derby sah: Zum einen verletzte sich René Weis kurz vor der Pause am Knöchel, zum anderen sah Neuzugang Martin Kobylan in der 50. Minute nach einem Foulspiel im Tempogegenstoß der Gastgeber „eine berechtigte Rote Karte“ (Flath). Somit fehlten den Erbachern am Ende zwei wichtige Spieler, die Coach Buschsieper aufgrund des schmalen Kaders nicht ersetzen konnte.

Über 1:0 (1.), 2:1 (3.) und 5:3 (8.) schafften es die Gäste, sich bis zur 16. Minute einen Vier-Tore-Vorsprung erspielen (11:7). Zeitstrafen nach 20 Minuten gegen Lennart Grabisch und Fabian Jordan brachte die HSG wieder zurück in das Spiel.

Nach 36 Minuten steht es 18:15 für den SVE

Auch in die zweite Halbzeit starteten die Erbacher gut. Lukas Müller gelang in der 36. Minute das 18:15. Mit dem 20:20 durch Tobias Schmidt, mit insgesamt neun Toren der erfolgreichste Siedelsbrunner Spieler, änderte sich das Bild. Zehn Minuten vor dem Ende sorgte erneut Schmidt für das 24:22, fünf Minuten später lagen die Odenwälder vier Tore vorn.

„In der Schlussphase haben uns die personellen Alternativen gefehlt. Wir haben keinen Zugriff mehr gefunden. Die Mannschaft hat den Willen, das hat sie gezeigt. Auch Gespräche unter der Woche haben gezeigt, dass wir zusammenrücken und weiter daran arbeiten, endlich ein Erfolgserlebnis feiern zu können“, bilanzierte Thomas Flath, der das Positive aus den 40 Minuten dieses Spiels nehmen will.

Tore: Schwiersch (7), Müller (6/2), Weis (4), Grabisch, Kobylan (je 3), Lies, Jordan (je 1)

Quelle: Echo Online 06.11.2017

Kellerduell gegen ebenfalls punktloses Siedelsbrunn/Wald-Michelbach steht an

Ein Kellerduell wartet am Samstag (19.30 Uhr) auf den SV Erbach. Dabei gastiert das bislang noch sieglose Schlusslicht der Handball-Bezirksoberliga bei der ebenfalls noch auf das erste Erfolgserlebnis wartenden HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach.

0:10-Punkte nach fünf absolvierten Spielen auf der einen (HSG), 0:12-Punkte bei einer Partie mehr auf der anderen Seite (SVE) – die Gemütslagen könnten sowohl im Überwald als auch bei der Mannschaft aus dem Heppenheimer Stadtteil derzeit wahrlich besser sein. Schon in der vergangenen Saison kämpften beide Vereine gegen den Abstieg – am Ende sowohl für die HSG als auch für den SVE erfolgreich.



Für beide Teams sieht es alles andere als gut aus

Überhaupt nicht gut sieht die Situation in dieser Spielzeit für beide Teams aus. Während die Erbacher zuletzt eine enttäuschende 23:32-Heimniederlage gegen die TGB Darmstadt einstecken musste, verlor die HSG eher weniger überraschend bei der ESG Crumstadt/Goddelau mit 24:31. Ein Ergebnis, das trotz der Niederlage in Erbach aufhorchen ließ. „In Crumstadt mit nur sieben Toren Unterschied zu verlieren, sagt schon etwas über das Potenzial in der Mannschaft aus. Wir dürfen die HSG keinesfalls an den bislang null Punkten messen und sie unterschätzen. Wir müssen eine Topleistung bringen, um erfolgreich zu sein“, betont Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath.

HSG-Spielertrainer Ingo Trumpfheller kann bis auf den Langzeitverletzten Ehret wohl auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Er erwartet aufgrund der Tabellensituation ein schweres Spiel, hofft aber auf die ersten Punkte dieser Saison. „Wir müssen von Anfang an konzentriert zu Werke gehen und unser Potenzial konstant bis zum Ende der Partie abrufen. Dann sollte etwas Zählbares für uns machbar sein“, so Trumpfheller.

Auf der anderen Seite setzt Flath darauf, dass es seiner Mannschaft gelingt, die Misserfolge der vergangenen Wochen aus den Köpfen zu bekommen. „Wir müssen das Positive aus den ersten Spielen mitnehmen“, erklärt Flath und spielt dabei vor allem auf die Leistung des ersten Saisonspiels gegen den Meisterschaftsaspiranten HSG Fürth/Krumbach an (18:26). Hier wussten die Erbacher zu überzeugen und boten vor allem in der Defensive eine ansprechende Leistung. „Wir müssen aus einer geordneten und disziplinierten Abwehr heraus zum Erfolg kommen. Natürlich ist es nicht leicht, den Kopf frei zu bekommen. Doch müssen wir uns in den nächsten Wochen auf das Positive besinnen. Nur dann werden wir auch wieder Erfolgserlebnisse feiern können“, sagt Thomas Flath.

Auf welche Spieler Erbachs Trainer Axel Buschsieper in diesem wichtigen Kellerduell bauen kann, steht noch nicht endgültig fest. Große Fragezeichen stehen vor allem hinter den Einsätzen von René Weis (dickes Knie) und dem ebenfalls angeschlagenen Lennart Grabisch.

Quelle: Echo Online 02.11.2017

SV Erbach steht auch nach dem sechsten Spiel punktlos da / Auch die Frauen unterliegen


Irgendwie findet Handball-Bezirksoberligist SV Erbach in dieser Saison einfach nicht in die Spur. Sechs Spiele, sechs Niederlagen – die Mannschaft von Trainer Axel Buschsieper rangiert nach dem 23:32 (14:16) gegen die TGB Darmstadt am Tabellenende.

Auch gegen die Mannschaft aus dem Darmstädter Stadtteil Bessungen gelang dem SVE nur wenig. „Es war wirklich kein gutes Spiel von uns. Vorne haben wir uns zu viele Fehler geleistet, hinten haben wir nicht gut genug gedeckt. Hinzu kamen viele individuelle Fehler“, war Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath enttäuscht nach einem Spiel gegen den zuvor ebenfalls noch sieglosen Konkurrenten.

Dass es am Ende nicht zu einem Erfolgserlebnis reichte, lag zum einen an eben jenen Fehlern, zum anderen aber auch an der personellen Situation. „Wenn man schon in den Trainingseinheiten nicht alle Spieler zur Verfügung hat und der Trainer immer wieder zum improvisieren gezwungen ist, ist es schwer, Dinge einzustudieren und Fehler zu bearbeiten, um sie im Spiel abzustellen“, erklärte Flath.

Nur einmal, beim 2:2, schafften die Hausherren den Ausgleich, brachen nach der Pause ein (14:17, 16:21, 20:28/53.). Das Spiel war entschieden. „Natürlich ist es schwer, immer einem Rückstand hinterherzulaufen. Am Ende war es für die TGB ein auch in der Deutlichkeit verdienter Sieg“, bilanzierte Flath.

Tore: Müller (6/3), Schwiersch (6), Kobylan (3), Fischer, Weis, Grabisch (je 2), Röder, Jordan (je 1).

Frauen, Bezirksoberliga: SVE – HSG Weiterstadt 17:27 (9:14)


Ebenfalls nicht gut drauf waren die SVE-Handballerinnen. Ausschlaggebend waren die vielen technischen Fehler im Spielaufbau, dazu kamen immer wieder Unkonzentriertheiten in der Deckung. Nach dem 2:1 (3.) geriet der SVE 2:6 und 3:8 (11.) ins Hintertreffen, kämpfte sich zum 9:9 (19.), schaffte es aber nicht, in Führung zu gehen. Im Gegenteil: Weiterstadt drehte nach einer Auszeit wieder auf. „Nach dem Seitenwechsel wurden wir klassisch ausgekontert“, haderte Trainer Jozef Skandik mit Blick auf den 9:21-Rückstand acht Minuten nach Wiederanpfiff: „Bei uns war die Chancenverwertung nicht gut genug. So hat man gegen einen Gegner von der Klasse der HSG keine Chance.“ Immerhin: Nach dem 13:27 (55.) gelangen dem SVE noch vier Treffer zur Ergebniskosmetik.

Tore: Selin Schneider (5/1), Anne Schneider (4), Anna Jordan (4/1), Franziska Lulay (2/2), Hanna Lambert, Nina Sauer (je 1)

Quelle: Echo Online 30.10.2017

Beim 23:35 in Lampertheim präsentiert sich SV Erbach schwach / Neuzugang Martin Kobylan


Fünftes Spiel, fünfte Niederlage: Auch im Kellerduell beim bislang ebenfalls sieglosen TV Lampertheim gab es für Handball-Bezirksoberligist SV Erbach beim 23:35 (11:16) nichts zu holen. „Natürlich hatten wir uns mehr erhofft. Dass uns jede Woche wichtige Spieler fehlen, ist alles andere als optimal. Von einigen muss aber einfach mehr Wille und die richtige Einstellung kommen“, sagt Erbachs Spielführer Bastian Flath.

Abteilungsleiter Thomas Flath hatte insgeheim die Hoffnung gehegt, aus Lampertheim etwas mitnehmen zu können. Dass es nicht dazu kam, hatte mehrere Gründe. „Man muss schon eingestehen, dass der TVL trotz des derzeitigen Tabellenstandes andere Qualitäten hat als wir. Uns fehlt im Moment die Körperlichkeit, gegen solche Gegner bestehen zu können. Zudem fehlen uns eben wichtige Spieler“, erklärt Flath, der für Erbacher Verhältnisse etwas ziemlich Ungewöhnliches vermelden konnte: einen externen Neuzugang. Martin Kobylan, 21 Jahre alter Slowake, fühlt sich im linken Rückraum wohl und kam schon am Samstag zum Einsatz. „Der Kontakt zu ihm kam über unseren Frauen-Trainer Jozef Szkandik zustande. Er möchte in Deutschland Fuß fassen“, freut sich Flath.

In Lampertheim trug sich Kobylan bereits in die Torschützenliste ein, die Niederlage des SVE vermochte aber auch er nicht zu verhindern. Und wirkliche Chancen hatten die Erbacher auch zu keinem Zeitpunkt. Lediglich Mitte der zweiten Halbzeit keimte kurz Hoffnung auf, als der SVE etwas herankam.

Nach vier Auswärtsspielen in Folge steht am Samstag, 28. Oktober, das Heimspiel in der Mehrzweckhalle gegen die TGB Darmstadt an. „Vielleicht schaffen wir es ja, dass vor unseren Fans endlich der Knoten platzt“, wünscht sich Spielführer Flath.

Tore: Müller (7/3), Schwiersch (7), Kobylan, Lies, Weis (je 3).

Echo Online 23.10.2017

Angespannte Personalsituation macht dem Bezirksoberligisten zu schaffen / Samstag Derby in Lampertheim


Derbyzeit in der Handball-Bezirksoberliga: Am Samstag (19 Uhr) spielt der SV Erbach beim TV Lampertheim. Alles andere als optimal verlief der Saisonstart für beide Mannschaften. Während der TVL aus den ersten vier Spielen bislang nur einen Punkt sammeln konnte (29:29 gegen die SG Arheilgen), stehen die Erbacher noch gänzlich ohne Erfolgserlebnis da. Die Zuschauer in der Lampertheimer Jahnhalle im Sportzentrum Ost werden also ein Kellerduell erleben.


JORDAN DEBÜTIERT

Bei manchen ist nicht mal bekannt, warum sie fehlen

Neben den fehlenden sportlichen Erfolgen plagen die Erbacher schon seit Rundenbeginn erhebliche personelle Probleme. Trainer Axel Buschsieper ist Woche für Woche zu Umstellungen gezwungen. Nicht nur an den Spieltagen selbst fehlen immer wieder wichtige Spieler. Auch in den Trainingseinheiten unter der Woche sieht es nicht viel besser aus. „Das ist schon eine schwierige Situation. Ob aus beruflichen oder privaten Gründen, immer wieder fallen Spieler aus. Bei dem ein oder anderen wissen wir nicht mal, warum er gerade nicht da ist“, ärgert sich Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath, der nur wenig Hoffnung hat, dass sich die Situation in den kommenden Wochen etwas entspannt. „Es ist schwierig, die Misserfolge der vergangenen Wochen richtig aufzuarbeiten, wenn immer wieder Akteure nicht da sind“, erklärt Flath, der mit gemischten Gefühlen der bevorstehenden Aufgabe in Lampertheim entgegenblickt: „Wenn wir in kompletter Besetzung auflaufen könnten, wäre für uns vielleicht etwas drin in diesem Spiel. So wird es aber nicht leicht für uns.“ Den kommenden Gegner, den TV Lampertheim, wissen die Erbacher derzeit nicht wirklich einzuschätzen. „Es gab dort wohl einen personellen Umbruch. Wichtige Spieler stehen nicht mehr zur Verfügung. Ansonsten ist der TVL ähnlich schlecht in die Saison gestartet wie wir“, weiß der Erbacher Abteilungsleiter, der betont, dass seine Mannschaft trotz aller Probleme mit dem Anspruch zum Derby reist, etwas Zählbares mit in den Heppenheimer Stadtteil mitnehmen zu wollen. So fallen am Samstagabend Lennart Grabisch und Fabian Jordan urlaubsbedingt aus. Auch Luca Röder wird in Lampertheim aller Voraussicht nach nicht mit dabei sein.

TVL-Trainer Achim Schmied nimmt vor dem Heimspiel gegen den SVE seine Mannschaft in die Pflicht: „Jetzt müssen wir punkten, ohne Wenn und Aber.“ Dafür hat Schmied bis auf den langzeitverletzten Dennis Strubel seinen kompletten Kader zur Verfügung, auch Nico Glanzner sollte nach seiner Fingerverletzung wieder mit dabei sein.

Quelle: Echo Online 19.10.2017

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