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Standesgemäßer Erfolg des Tabellenführers über das Schlusslicht

Es war ein munteres Spielchen, das die Handballer der HSG Fürth/Krumbach und des SV Erbach gestern Abend im Bezirksoberliga-Derby ablieferten. Aber Spannung war wie erwartet nicht drin: Die Fürther feierten einen überzeugenden 35:17 (18:9)-Erfolg und untermauerten damit ihre Tabellenführung, während der SVE nach seiner höchsten Saisonniederlage Schlusslicht bleibt.

Die 150 Zuschauer in der Fürther Schulsporthalle durften sich über viel Tempo von beiden Seiten freuen, was auch HSG-Übungsleiter Jens Becker den Gästen sehr zugute hielt: „44und ewig lange Angriff gespielt, sondern auch attraktiven Handball gespielt.“ Dass für das Team von Trainer Jozef Skandik nichts zu holen war, das lag zum einen an der überaus konzentrierten Vorstellung des Spitzenreiters, aber auch an der eigenen Chancenverwertung. So wurden unter anderen drei Strafwürfe und einige weitere hochkarätige Möglichkeiten ausgelassen.

„Erbach hatte durchaus noch einige sehr gute Gelegenheiten, in denen man eigentlich ein Tor machen muss. Aber wir haben auch noch einiges liegengelassen. Wenn beide Seiten fünf Treffer mehr machen, dann passt das auch noch“, bilanzierte Becker.

Fürth übernahm von Anfang an das Kommando, stand in der Deckung gut und konnte sich zudem auf seine Torhüter Henrik Richter in der ersten und Swen Hebling in der zweiten Hälfte verlassen. „Beide haben heute einen guten Job gemacht“, lobte Becker. Über 4:1 (6.) und 6:4 (11.) setzten sich die Gastgeber auf 11:5 (18.) und weiter auf 17:7 (25.) ab. Schon zu diesem Zeitpunkt begann die HSG, munter durchzuwechseln, was aber an diesem Abend zu keinem Bruch führte. Im Gegenteil: Jeder Akteur, der von der Bank kam, fügte sich nahtlos ein, strahlte vorne Torgefahr aus und stand in der Deckung überzeugend.

Nach dem Seitenwechsel baute Fürth/Krumbach den Vorsprung weiter über 26:11 (40.) und 30:14 bis zum 35:17-Endstand aus. Erbach hatte nicht den Hauch einer Chance, verdiente sich aber mit seiner mutigen Spielweise viel Respekt und setzte mit Markus Fischers Tor auch den Schlusspunkt. Am Ende stand aber das gewohnte Bild: Neunmal trat das Schlusslicht in fremder Halle an, neunmal gab es eine Niederlage.

Tore: Lies (4), Weis (4/1), Schwiersch (3), Fischer, Buschendorff (je 2), Röder (1), Meffert (1/1)

Quelle: Echo Online 27.01.2018

Vor dem Derby zwischen HSG und SVE sind die Rollen aber klar verteilt

Bereits am Freitagabend (19 Uhr) empfängt der Spitzenreiter der Handball-Bezirksoberliga, die HSG Fürth/Krumbach, den Tabellenletzten SV Erbach in der Sporthalle des Schulzentrums.

Die gewohnte Heimspielzeit der Handballspielgemeinschaft aus dem Odenwald ist eigentlich der Samstagabend. Doch die närrischen Tage in Fürth zwangen die Verantwortlichen, um eine Spielverlegung zu bitten. Dieser kamen die Erbacher nach, so dass das Derby nun schon am Freitagabend stattfindet.



Flath hofft, dass sein Team von Anfang an hellwach ist

Klar verteilt ist vor dem Aufeinandertreffen der beiden Bergsträßer Vereine die Favoritenrolle. Während Fürth/Krumbach mit großen Schritten dem Landesliga-Aufstieg entgegensteuert, möchten die Erbacher gerne auch nächste Saison in der Bezirksoberliga spielen. Dass für den Klassenerhalt die nötigen Punkte nicht zwingend am Freitagabend zu holen sind, wissen sie im Lager der Erbacher. „Natürlich ist das kein Spiel auf Augenhöhe. Trotzdem muss auch diese Begegnung erst einmal gespielt werden. Unser Ziel wird es sein, gegen die HSG eine gute Partie zu spielen“, sagt Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath, der hofft, dass seine Mannschaft von Beginn an hellwach sein wird. Daran haperte es zuletzt bei der 23:35-Niederlage in Bonsweiher. „Vor allem müssen wir hartnäckig und aggressiv in der Deckung zu Werke gehen. Vorne müssen wir dann unsere Chancen konsequent nutzen“, fordert Flath, der darauf hofft, dass der zuletzt wegen Krankheit fehlende Dario Schwiersch am Freitag wieder mit von der Partie sein wird. Der angeschlagene Lukas Müller soll unter der Woche in den Trainingseinheiten geschont werden.

Sich keineswegs schonen wollen die Fürther gegen den SV Erbach. Das Schlusslicht aufgrund der Tabellensituation zu unterschätzen, davor warnt HSG-Trainer Jens Becker: „Wir haben zuletzt das Spitzenspiel gegen unseren hartnäckigsten Verfolger Crumstadt gewonnen. Natürlich passiert es dann schnell, dass Spieler meinen, sie könnten gegen den Letzten mit halber Leistung erfolgreich sein.“ Auch die bevorstehenden Fastnachtstage gelte es ganz schnell aus den Köpfen zu bekommen, so dass die volle Konzentration dem Spiel gegen die Erbacher gilt. „Mit ihren erfahrenen Spielern wie Timo Wiegand oder Florian Roßmann haben sie schon das Zeug, den Klassenerhalt zu schaffen. Ohne diese Spieler wird es allerdings schwer“, betont Becker, der im Hinspiel (26:18) schon einige Probleme im Spiel seiner Mannschaft sah. So sei es auch am Freitagabend möglich, erklärt Jens Becker, dass die Zuschauer „ein zähes Ding“ erwartet, schließlich sei ein Spiel zwischen Fürth und Erbach auch ein Derby mit entsprechendem Charakter.

Personell kann Jens Becker dabei nahezu aus dem Vollen schöpfen und auf die gleiche Mannschaft wie zuletzt beim Heimsieg gegen Crumstadt bauen. Einzig Sebastian Eisenhauer wird nach seinem Mittelhandbruch noch fehlen.

Quelle: Echo Online 25.01.2018

Beim 27:17-Sieg des HC VfL bleibt es seltsam ruhig in der Erbacher Mehrzweckhalle

Sie feierten noch ein paar Minuten nach der Schlusssirene ihren 27:17 (12:9)-Erfolg beim SV Erbach – Mannschaft, Trainer und Verantwortliche des Handball-Bezirksoberligisten HC VfL Heppenheim. Dass zuvor das erste Heppenheimer Handball-Derby nach über vier Jahren auf dem Programm stand, hätte kaum einer der über 250 Zuschauer vermutet.

Irgendwie war die Atmosphäre seltsam. Nichts war zu spüren von einem emotionalen Lokalvergleich. Sowohl auf dem Spielfeld als auch rundherum herrschte merkwürdige Ruhe. Ein paar gelegentliche Gesänge der Heppenheimer Anhänger, dazu ab und an lautstarkes Trommeln der Erbacher Fans – das war es aber auch schon an diesem Freitagabend.



Spielerisch als auch atmosphärisch unattraktiv

„Es war ein unattraktives Derby, sowohl spielerisch als auch in Sachen Atmosphäre. Vielleicht war die Tabellenkonstellation schon vor dem Spiel zu klar“, suchte Heppenheims Trainer Timo Leister nach Erklärungen. Deutliche Worte fand HC VfL-Vorstandsmitglied Helmut Stein: „Das hatte mit einem Derby überhaupt nichts zu tun. Es herrschte keine Stimmung in der Halle.“

Dabei begann die Begegnung ausgeglichen. 3:3 hieß es nach acht Minuten, gar 7:4 für die Gastgeber kurz darauf. Dem HC VfL gelang in dieser Phase nicht viel, Erbach hielt mit Kampf und Einsatz dagegen. Als Markus Hafner in der 18. Minute der Ausgleich zum 7:7 gelang und Oliver Heß kurz darauf die Heppenheimer in Führung brachte, deutete sich die Wende zugunsten des Favoriten an.

Mit Beginn der zweiten Hälfte brachte die Mannschaft von Trainer Timo Leister etwas mehr Zug in ihr Offensivspiel. Als Michael Walz in der 45. Minute zur 17:12-Führung traf, war das Spiel entschieden. Den Erbachern fehlten im Angriff die Mittel, um sich gegen eine routiniert spielende Heppenheimer Defensive durchzusetzen. Dem SVE gelangen bis zur 48. Minute gerade einmal drei Tore. So sicherte sich der HC VfL nach 60 ereignisarmen Minuten einen humorlosen Auswärtssieg, der auch in der Deutlichkeit verdient war.

„Letztlich hat sich die Erfahrung des Gegners ausgezahlt. Wir haben vor allem in der zweiten Halbzeit gefühlt keine Tore mehr erzielt“, bilanzierte Erbachs Trainer Jozef Skandik, für den eigentlich seine Tätigkeit als Interimscoach mit dem letzten Spiel des Jahres beendet ist.

Evenutell bleibt Skandik Männertrainer des SVE

Eigentlich, denn eine Weiterbeschäftigung scheint für den Übungsleiter, der auch die Erbacher Bezirksoberliga-Frauen trainiert, möglich. „Wir werden uns zusammensetzen und darüber sprechen. Es könnte sein, dass wir auch im neuen Jahr weiter zusammenarbeiten“, sagte Skandik. Und Abteilungsleiter Flath ergänzte: „Wir werden sehen, was möglich ist. Natürlich ist Jozef in erster Linie unser Frauen-Trainer, und das genießt auch Priorität. Vielleicht besteht ja die Chance, dass er auch die Männer weitertrainiert.“

Tore: Schwiersch (4), Grabisch, Jordan (je 3), Lukas Müller (3/1), Kobylan (2), Stadler, Lies (je 1)

Quelle: Echo Online 18.12.2017

Thomas Flath und Timo Leister sprechen über das Heppenheimer Derby und eine künftige Zusammenarbeit


Es war der 1. März 2013, als der HC VfL Heppenheim und der SV Erbach letztmals in der Handball-Bezirksoberliga aufeinandertrafen. Mit 26:22 siegte die Mannschaft aus dem Heppenheimer Stadtteil in der Nibelungenhalle. Auch das Hinspiel hatte der SVE gewonnen, 28:23 hieß es am 27. Oktober 2012 in der Mehrzweckhalle. Am Ende der Saison stieg der HC VfL in die A-Liga ab, der SV Erbach beendete die Spielzeit auf Platz zehn. Vor dem nächsten Derby in der Bezirksoberliga am Freitagabend (20 Uhr) in der Erbacher Mehrzweckhalle sprach das Echo mit Thomas Flath (Abteilungsleiter SVE) und Timo Leister (Trainer HC VfL).

Herr Leister, Herr Flath, am Freitagabend steht nach über vier Jahren mal wieder das Heppenheimer Derby auf dem Handball-Programm. Wie groß ist die Vorfreude bei Ihnen Beiden?

Flath: Die Spiele Erbach gegen Heppenheim sind immer etwas Besonderes. Natürlich freuen wir uns auf eine volle Erbacher Sporthalle und eine gute Atmosphäre gegen eine, für uns schon vor der Saison nicht unerwartet, starke Heppenheimer Mannschaft.

Leister: Die Freude ist sehr groß. Solche Derbys sind, im Gegensatz zu den anderen, einfach nochmal etwas ganz anderes. Die Stimmung auf den Rängen und auf dem Feld ist nicht zu vergleichen.

Was macht aus Ihrer Sicht das Derby aus? Spielt der zumindest für die Erbacher etwas ungewohnte Spieltermin freitagabends um 20 Uhr eine Rolle?

Flath: Das ist natürlich die räumliche Nähe beider Vereine und die daher rührende Rivalität. In den letzten Derbys waren die Vorzeichen oft umgekehrt, in diese Saison sind wir der Underdog, was jeder mit Blick auf die Tabelle sehen kann. Den Spieltermin freitagsabends sehen wir gelassen, entscheidend ist nicht der Termin, sondern mit welcher Einstellung die Spieler in das Spiel gehen.

Leister: Ich glaube nicht, dass der Spieltermin für eine der beiden Mannschaften ein Vor- oder Nachteil sein wird. Ich freue mich eher, dass dadurch noch mehr Derby-Interessierte den Weg in die Mehrzweckhalle finden können, damit ein richtiger Hexenkessel entsteht.

Die sportliche Situation der beiden Mannschaften könnte im Moment kaum unterschiedlicher sein. Wie schätzen Sie Ihren Gegner ein?

Flath: Bei 16:6 Punkten ist es schwer, Heppenheimer Schwächen zu finden. Ich sehe aktuell keine. Abwehr und Angriff harmonieren gut und funktionieren als Einheit. Zudem spielt gerade in solchen Spielen die Erfahrung eine große Rolle.

Leister: Der SVE ist aktuell nur sehr schwer einzuschätzen. Durch den neuen Trainer und die „neuen Alten“ können wir nur erahnen, was uns erwartet.

Wie sieht derzeit die personelle Situation in Ihrer Mannschaft aus? Gibt es Veränderungen?

Flath: Aus unserem letzten Spiel haben wir mit Dominik Lies und Andrei Grebe zwei weitere verletzte Spieler, bei welchen wir abwarten müssen. Rene Weis wird nach überstandener Fußverletzung erst wieder mit dem Training beginnen und wohl nur sporadisch eingesetzt werden. Jannik Stadler war die komplette letzte Woche krank, so dass auch bei ihm unklar ist, ob er spielen wird. Jonas Müller fällt mit einer schweren Knieverletzung definitiv bis Rundenende aus.

Leister: Wir spielen mit dem gleichen Kader wie schon gegen die Mannschaft von Crumstadt /Goddelau. Der 14. Kaderplatz wird durch Marc Schäffauer aufgefüllt.

Zum Schluss etwas weggehend vom Spiel am Freitagabend: Im Bereich der weiblichen C-Jugend gibt es ja bereits eine Zusammenarbeit beider Vereine. Wäre aus Ihrer Sicht eine Spielgemeinschaft oder gar Fusion eine Option, um den Handballsport in Heppenheim voranzubringen?

Flath: Die Option Spielgemeinschaft steht immer im Raum, wenn wir uns die regionale Entwicklung im Handball ansehen. Wir beim SV Erbach haben uns erst einmal dafür entschieden, unser Heil in einer intensivierten Jugendarbeit, was mit unserer Oberliga-C-Jugend erste Früchte trägt, zu suchen. Eine Fusion der Vereine kann ich mir zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellen. Auf der anderen Seite wissen wir auch, dass sich die Dinge schnell ändern können. Grundsätzlich halte ich eine etablierte Oberliga-Mannschaft für möglich.

Leister: Dies könnte durchaus eine Option sein. Ich glaube, langfristig gesehen könnte man mit einer HSG viel bewegen. Dazu müssten allerdings einige Hardliner überzeugt werden.

Das Interview führte Erik Eichhorn.

Quelle: Echo Online 14.12.2017

24:41 bei der MSG Bauschheim / Am Freitag steht das Derby gegen Heppenheim an


Mit 24:41 (9:20) verlor Handball-Bezirksoberligist SV Erbach am Sonntagabend bei der MSG Bauschheim.

Mit einem Sieg beim Tabellensiebten hatten nur die wenigsten gerechnet, die es mit den Erbachern halten. Dass am Ende aber eine solch deutliche Pleite stand, war vor allem im Hinblick auf das Derby gegen den HC VfL Heppenheim am Freitagabend ernüchternd. „Wir wussten, dass uns ein schweres Spiel erwartet. Die MSG ist enorm heimstark und besitzt eine Menge Qualitäten“, erklärte Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath, der einräumte, dass dem SVE derzeit die Mittel vor allem im Angriff fehlen. „Natürlich sind 41 Gegentore heftig. Wir müssen zusehen, dass wir diese Niederlage so schnell wie möglich abhaken und uns auf das Derby konzentrieren“, sagte Flath. In der Anfangsphase hielt das Schlusslicht noch einigermaßen mit, ging durch Lukas Müller in Führung.

Auch nach zehn Minuten, Müller hatte per Siebenmeter erneut getroffen, sah es beim 3:5 aus Sicht der Erbacher noch ordentlich aus. Doch über 8:3 (14.) und 12:4 (20.) baute die MSG den Vorsprung bis zur Pause auf elf Tore aus. 23:10 hieß es nach 36, 26:12 nach 40 Minuten. Das Spiel war entschieden.

Schwerwiegender als die Niederlage könnten sich zwei Verletzungen erweisen. Dominik Lies erwischte es am Rücken, André Grebe an der Hand. „Wir hoffen, dass sie gegen Heppenheim wieder spielen können“, erklärte der Erbacher Abteilungsleiter.

Tore: Müller (8/5), Kobylan (8), Buschendorff (3), Vetter (2), Grebe, Jordan, Schwiersch (je 1)

Quelle: Echo Online 12.12.2017

Nach neun Schlappen gelingt dem SV Erbach mit dem 38:22 über Roßdorf II der erste Saisonsieg


Das erste Erfolgserlebnis der Saison ist da: Die Bezirksoberliga-Handballer des SV Erbach bezwangen am Samstag in der heimischen Mehrzweckhalle die SKG Roßdorf II mit 38:22 (18:13).

Es war ein erstaunliches Comeback des Tabellenletzten, der in den neun Spielen zuvor meist klar verlor. Kein Wunder, dass Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath unmittelbar nach Spielende zunächst nicht wusste, was er sagen sollte: „Irgendwie kann ich diesen ersten Sieg noch nicht so richtig einordnen.“

Timo Wiegand und Florian Roßmann helfen aus

Flath hatte aber schon in den Trainingseinheiten unter der Woche einen Ruck innerhalb des Teams bemerkt. Und dann waren da noch zwei alte Bekannte, die den Erbachern in der angespannten sportlichen Situation zur Seite sprangen. Timo Wiegand und Florian Roßmann standen am Samstag erstmals in dieser Saison im Kader und trugen sich gleich mit jeweils fünf Treffern in die Torschützenliste ein. „Natürlich sind wir sehr dankbar, dass uns beide Spieler helfen. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff sind sie für unsere jungen Spieler ganz wichtig“, freute sich Thomas Flath, der gegen Roßdorf eine von Beginn an konzentrierte eigene Mannschaft sah, die über 1:0 (1.), 3:1 (3.), 5:2 (5.) und 14:10 (25.) die Führung bis zur Pause auf einen Fünf-Tore-Vorsprung ausbaute. Auch den zweiten Durchgang begannen die Erbacher stark. 20:13 hieß es nach 32, 26:16 nach 37 Minuten. Beim 29:17 durch Jannik Stadler Mitte der zweiten Halbzeit war die Entscheidung gefallen. „Ich muss der Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen. Sie hat eine sehr gute Leistung geboten“, lobte Flath, der auch die Arbeit von Interimstrainer Jozef Skandik hervorhob: „Er weiß, wo er ansetzen und welche Worte er wählen muss.“

Am Wochenende sind die Erbacher spielfrei. Ein günstiger Zeitpunkt, wie Thomas Flath findet. Denn nun könne seine Mannschaft zunächst mal durchschnaufen und das Erfolgserlebnis genießen.

Timo Wiegand und Florian Roßmann werden dem SVE „in den wirklich wichtigen Partien unterstützen“, wie Flath sagt: „Beide Spieler haben betont, dass sie uns nur helfen, aber keinesfalls einem jungen Akteur den Platz wegnehmen wollen.“

Tore: Schwiersch (8), Kobylan (6), Roßmann, Wiegand (je 5), Stadler, Röder (je 4), Lies, Fischer (je 2), Grabisch, Jordan (je 1)

Quelle: Echo Online 27.11.2017

Hoffnung auf Punkte ist weiterhin vorhanden, die angespannte personelle Lage aber auch


Vor einem weiteren wichtigen Heimspiel steht am Samstag (19.15 Uhr) der SV Erbach. Der Handball-Bezirksoberligist empfängt die zweite Mannschaft der SKG Roßdorf und hofft, endlich das erste Erfolgserlebnis der Saison feiern zu können.

Es ist die schwierigste Phase der vergangenen Jahre, die der SV Erbach derzeit durchlebt. Neun Spiele, neun Niederlagen, der Rücktritt von Trainer Axel Buschsieper – nein, die Verantwortlichen des Vereins aus dem Heppenheimer Stadtteil sind derzeit wahrlich nicht zu beneiden. Und dennoch: Woche für Woche motivieren sich Spieler, Trainer und Funktionäre, um endlich den so ersehnten ersten Saisonsieg feiern zu können. Ob der nun gegen Roßdorf gelingt, bleibt abzuwarten. Die SKG rangiert derzeit mit 8:10 Punkten auf Tabellenplatz acht und hat zuletzt beim 27:33 gegen Aufstiegsanwärter Crum-stadt/Goddelau ein beachtliches Ergebnis erzielt. Den kommenden Gegner richtig einzuschätzen, fällt Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath schwer. „Es ist in der Tat nicht leicht, die Roßdorfer richtig zu analysieren. Natürlich sind sie auch am Samstag der Favorit. Wir wollen aber gut dagegenhalten und alles dafür tun, endlich das erste Erfolgserlebnis zu feiern“, sagt Flath, der aber auch auf die weiterhin angespannte personelle Situation seiner Mannschaft verweist: „Mit René Weis und Luca Röder werden zwei Spieler verletzt fehlen. Ob Lennart Grabisch aufgrund seines Studiums auflaufen wird, ist noch fraglich.“ Viel zu tun hat in den Trainingseinheiten unter der Woche auf alle Fälle Jozef Szkandik. Der Übungsleiter, der eigentlich die Erbacher Bezirksoberliga-Frauen trainiert, hatte sich bereit erklärt, bei den Männern auszuhelfen.

Während die Erbacher Bezirksoberliga-Frauen am Wochenende spielfrei sind, empfangen die C-Liga-Männer am Samstag (17 Uhr) die TGB Darmstadt III.

Quelle: Echo Online 23.11.2017

Axel Buschsieper tritt zurück / 0:16 Punkte sind nicht der Grund der Demission


Der SV Erbach und Trainer Axel Buschsieper gehen getrennte Wege. Vor dem Spiel am Sonntag (18 Uhr) bei der HSG Langen gab der Übungsleiter des Handball-Bezirksoberligisten seinen Rücktritt bekannt.

0:16 Punkte und der letzte Tabellenplatz – die Bilanz könnte wahrlich besser aussehen. Die sportliche Talfahrt, das erklärt Abteilungsleiter Thomas Flath, habe aber nichts mit der Trennung zu tun. „Es waren verschiedene, auch private, Gründe, die den Trainer veranlasst haben, einen Schlussstrich zu ziehen. Für die Mannschaft ist dies sehr schade, da sie gerne mit Axel Buschsieper zusammengearbeitet hat“, betont Flath, der nun damit beschäftigt ist, eine Lösung in der Trainerfrage zu finden.

Andreas Lulay/Thomas Flath übernehmen interimsweise

Zunächst einmal werden Andreas Lulay, bislang zuständig für die zweite Mannschaft des SVE, und Flath selbst die Verantwortung auf der Bank übernehmen. Ob und wie schnell ein neuer Trainer gefunden wird, steht noch in den Sternen. „Natürlich ist es nicht leicht, in unserer sportlichen Situation schnell einen neuen Coach zu finden. Wir machen uns da aber auch keinen Druck“, erklärt der Abteilungsleiter, der, nachdem Buschsieper seinen Rücktritt bekanntgab, niedergeschlagene Spieler sah. „Die Enttäuschung war größer, als es die jüngste Niederlage gegen Erfelden ausgelöst hat. Axel verstand es, vor allem mit den jungen Spielern perfekt zusammenzuarbeiten. Die Spieler haben seinen Rücktritt wirklich bedauert“, sagt Thomas Flath.

Für den SVE gilt es nun, die Trennung zu verdauen und sich auf die bevorstehenden Aufgaben zu konzentrieren. Und die haben es in sich. Bereits am Sonntag gastiert der Tabdellenletzte bei der HSG Langen, die zuletzt mit dem 29:18-Erfolg bei Aufstiegsanwärter ESG Crumstadt/Goddelau aufhorchen ließ. So richtig überrascht hat dieser Erfolg Flath allerdings nicht. „Die HSG hat eine gute Mannschaft, der ich eine Menge zutraue.“ Der Abteilungsleiter weiß, wie schwer die Aufgabe beim Tabellenvierten wird. „Um aus Langen etwas Zählbares mitzunehmen, muss eine Menge für uns laufen“, weiß Flath, der erneut auf die Gesamtsituation hinweist: „Die ist weiterhin angespannt. Für uns wäre es so wichtig, endlich das erste Erfolgserlebnis in dieser Saison zu feiern.“

Auch für die C-Liga-Männer heißt der nächste Gegner bereits am Samstag (19.30 Uhr) HSG Langen.

Quelle: Echo Online 16.11.2017

Erneut verbaut schlafmütziger Start dem Schlusslicht den ersten Sieg / 18:27 im Kellerduell


Der SV Erbach tritt auf der Stelle. Auch das achte Saisonspiel endete für den Handball-Bezirksoberligisten mit einer Niederlage: 18:27 (10:12) im Kellerduell gegen die ESG Erfelden.

Und wieder war es eine völlig verschlafene Anfangsphase, die die Mannschaft von Trainer Axel Buschsieper auf die Verliererstraße brachte. Mit 1:8 lag das Schlusslicht nach zehn Minuten in Rückstand. „Das aufzuholen kostet natürlich unglaublich viel Energie. Wir haben die erste Viertelstunde völlig verpennt“, erklärte Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath, der nach einer Viertelstunde dann aber eine eigene Mannschaft sah, die besser ins Spiel fand und den Rückstand bis zur Pause auf zwei Tore verkürzte.

Auch die zweite Halbzeit begann aus Sicht der Erbacher ordentlich. 12:13 hieß es nach 37, 14:15 nach 41 Minuten. Doch eine doppelte Zeitstrafe gegen Markus Fischer und Torhüter Moritz Lulay (42.). sorgte dafür, dass die ESG auf 18:14 davonzog. In der Schlussphase fehlt dem SVE letztlich auch die Kraft, um ein weiteres Mal zurück ins Spiel zu finden. „Erfelden hat das dann gemacht, was wir im Moment nicht können – die einfachen Tore. Uns fehlen im Moment die einfachen Dinge im Handball“, bilanzierte Flath.

Tore: Schwiersch (5), Müller (4/3), Kobylan (4), Vetter (2), Grabisch, Fischer, Röder (je 1)

Quelle: Echo Online 13.11.2017

Sieben Spiele, sieben Niederlagen – und jetzt fällt auch René Weis lange aus

Kellerduell in der Mehrzweckhalle. Am Samstag (19.15 Uhr) empfängt Handball-Bezirksoberligist SV Erbach die ESG Erfelden zum Spiel Tabellenletzter gegen Vorletzter.

Sieben Spiele, sieben Niederlagen – der Start in die Saison hätte wahrlich besser ausfallen können beim SVE. Hinzu gesellen sich schon seit Wochen personelle Probleme, die nicht nur Trainer Axel Buschsieper Kopfzerbrechen bereiten. Nun muss der Übungsleiter auf einen weiteren Leistungsträger längerfristig verzichten. Im Spiel bei der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach (25:31) zog sich René Weis einen Bänderriss zu. Gut möglich, dass er erst im neuen Jahr wieder zum Einsatz kommt. „Das ist natürlich bitter und macht die ganze Sache nicht leichter. René hat in den vergangenen Wochen wirklich gut gespielt“, so Abteilungsleiter Thomas Flath.

Somit gehen die Erbacher erneut mit großen personellen Sorgen in das bevorstehende Kellerduell. „Die Lage ist jetzt natürlich noch ernster, als sie es eh schon war. Trotzdem müssen wir uns auf das Spiel gegen Erfelden konzentrieren und alles in die Waagschale werfen“, sagt Flath, der weiß, dass eine Topleistung nötig sein wird, um die so ersehnten ersten Punkte in der heimischen Mehrzweckhalle zu behalten. „Wir haben ein Heimspiel, und das wollen wir gewinnen. Ein Erfolgserlebnis wäre für die Spieler enorm wichtig“, erklärt der Erbacher Abteilungsleiter.

Auch wenn der Blick auf die Tabelle vor dem Spiel gegen die SG Egelsbach am Samstag um 17 Uhr derzeit nicht sonderlich schön ist, mit 4:8 Punkten sind die Handballerinnen des SV Erbach in der Bezirksoberliga durchaus im Soll. Der drittletzte Rang ist angesichts des extrem engen Mittelfelds kein Grund zur Beunruhigung. „Es war uns allen klar, dass wir einen schweren Saisonstart haben werden, auch weil wir personell nicht in Bestbesetzung sind“, erklärt SVE-Trainer Jozef Skandik.


Gegen den Vorletzten sollen zwei Punkte her

Dass es am vergangenen Wochenende ein 19:29 bei der TGB Darmstadt setzte, ärgerte den Coach zwar in der Deutlichkeit. Aber auch ihm ist bewusst, dass seine Mannschaft gegen den Top-Favoriten auf den Titel verlor. Nun sollen gegen den Vorletzten Egelsbach wieder zwei Punkte her. „Wir müssen unsere technischen Fehler deutlich reduzieren“, so Skandik, der aber Egelsbach nicht wegen des Tabellenplatzes unterschätzt: „Sie haben sehr achtbare Resultate erzielt“, meint er besonders mit Blick auf die 24:26-Niederlage der SGE am vergangenen Wochenende gegen Spitzenreiter Crumstadt. Und dass die Egelsbacherinnen in Siedelsbrunn mit 25:19 gewannen, darf auch als Beleg für die Qualität des Gegners gewertet werden.

Quelle: Echo Online 09.11.2017

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