SV Erbach feiert traditionellen Saisonabschluss

Die SVE-Handballer haben am Samstag in der Mehrzweckhalle ein volles Programm zu absolvieren. Drei Mannschaften sind am letzten Heimspieltag dieser Saison im Einsatz.


Auf einen Heimspiel-Samstag freuen sich die Handballfreunde des SV Erbach. Während die Bezirksoberliga-Männer ab 19.15 Uhr die SG Arheilgen in der Mehrzweckhalle empfangen, haben es die Bezirksoberliga-Frauen ab 17 Uhr mit der ESG Crumstadt/Goddelau zu tun. Bereits um 15 Uhr spielen die C-Liga-Männer des SVE II gegen die SG Egelsbach.
Es ist Tradition in Erbach, dass das letzte Heimspiel-Wochenende mit einem geselligen Beisammensein bei Freibier und Essen im Anschluss an das Spiel der ersten Männermannschaft endet. Doch bis es soweit ist, stehen noch dreimal 60 Minuten Handball für die Erbacher an.
Für die Bezirksoberliga-Männer geht es darum, sich mit einem guten Gefühl aus einer über weite Strecken durchaus ordentlichen Saison zu verabschieden. Das Hinspiel in Arheilgen gewannen die Erbacher nach Fünf-Tore-Pausenrückstand noch mit 31:25. „Es wäre schön, wenn wir an die Leistung der zweiten Halbzeit bei der SGA anknüpfen könnten und ein ähnliches Ergebnis wiederholen“, sagt Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath. Die Tatsache, dass es für beide Mannschaften in sportlicher Hinsicht um nicht mehr viel geht, könne aber, so Flath, zu einem lockeren und auch sehenswerten Handballspiel führen.
In personeller Hinsicht dürfte dem Trainergespann Andreas Lulay und Nemanja Skrobic bis auf die Langzeitverletzten alle Mann zur Verfügung stehen.
Wenn die Frauen zuvor gegen Crumstadt/Goddelau spielen, sehen die Zuschauer eine Mannschaft, für die noch jede Menge auf dem Spiel steht. Die Gäste brauchen im Kampf um die Meisterschaft noch jeden Punkt. „Crumstadt ist natürlich haushoher Favorit – sowohl gegen uns, als auch im Kampf um den Titel“, glaubt SVE-Trainer Jozef Skandik.
Skandik bleibt, Kader erhält Blutauffrischung


Während die Saison auf der Zielgeraden ist, sind auch die Planungen für die nächste Spielzeit nahezu abgeschlossen: Skandik wird Trainer der Erbacherinnen bleiben, auch der Kader verändert sich kaum. Zudem werden dringend benötigte Ergänzungen kommen: Nachdem im Jahrgang 2001 keine Jugendspielerinnen vorhanden waren und entsprechend letzte Runde kein Nachwuchs ins Frauenteam aufrückte, kommen nun wieder Spielerinnen des Jahrgangs 2002 aus der A-Jugend zur Blutauffrischung heraus.

Handballerinnen des SV Erbach erarbeiten sich den Punkt

Beim 27:27 in Weiterstadt sind die Erbacherinnen vor allem in der ersten Hälfte im Angriff kaum zu stoppen.


„Das war ein sehr gutes Spiel von uns gegen den Tabellenfünften“, befand Jozef Skandik, Trainer des Frauenhandball-Bezirksoberligisten SV Erbach, nach dem 27:27 (15:13) bei der HSG Weiterstadt II. Vor allem in der ersten Hälfte waren die Erbacherinnen im Angriff kaum zu stoppen, führten nach 18 Minuten mit 12:8.
Im zweiten Abschnitt entwickelte sich eine offene Partie. Als die überragende Selin Schneider (zwölf Tore) zehn Minuten vor dem Ende beim Stande eine Zeitstrafe kassierte, schien die HSG alle Trümpfe in der Hand zu haben. Doch Erbach hielt den Anschluss, und als Schneider wieder auf dem Parkett war, traf sie mit einem Doppelpack zum 25:25. Katrin und Hanna Lambert sicherten mit den beiden letzten Treffern der Partie das gerechte 27:27. „Diesen Punkt haben wir uns erarbeitet mit einer guten Angriffs- und Abwehrleistung“, lobte Skandik nach der nervenaufreibenden Schlussphase.
Tore: Selin Schneider (12/2), Hanna Lambert (8), Alina Gramlich, Katrin Lambert (je 2), Luisa Jordan, Anna Staffa, Anna Jordan (je 1)

Quelle: Echo Online 16.04.2019

TV Lampertheim entscheidenden Tick besser als SV Erbach

21:18 für die Gastgeber in einem allerdings auf schwachem Niveau stehenden Bezirksoberliga-Duell.


Erbachs Torwart Bastian Flath bereitet dem TVL (beim Wurf Tino Bohrmann) mit starken Paraden Probleme. Foto: Thorsten Gutschalk

Erbachs Torwart Bastian Flath bereitet dem TVL (beim Wurf Tino Bohrmann) mit starken Paraden Probleme.Foto: Thorsten Gutschalk

Auf schwachem Niveau stand am Sonntagabend das Handball-Bezirksoberliga-Duell zwischen dem TV Lampertheim und dem SV Erbach. Beide Seiten agierten sehr fehlerbehaftet, wobei die Lampertheimer den entscheidenden Tick besser waren und am Ende 21:18 (10:10) gewannen.
„Spielerisch sah das über weite Strecken gar nicht schlecht aus, was wir abgeliefert haben. Wir hätten aber aus dieser Überlegenheit wesentlich mehr machen müssen“, fand TVL-Trainer Achim Schmied, der Erbachs Keeper Bastian Flath eine ganz starke Leistung attestierte. Flath parierte zahlreiche schwere Würfe der Gastgeber und hielt damit sein Team bis in die Schlussphase in Schlagdistanz. Bei den Erbachern machte sich natürlich das Fehlen von Spielertrainer Nemania Skrobic bemerkbar, der angeschlagen nur auf der Bank Platz nahm und gemeinsam mit Andreas Lulay das Coaching übernahm.
„Gegen die meisten anderen Gegner hätte die Leistung von heute nicht für die Punkte gereicht“, so Schmied, der nicht nur bei den Gästen erkannte, dass die Luft schon etwas raus ist.
In der ersten Hälfte entwickelte sich eine offene Partie mit wechselnden Führungen. Nach dem Seitenwechsel wurde die Deckung der Lampertheimer besser, und ab dem 17:14 (49.) kristallisierte sich allmählich der Favoritensieg heraus. Die Lampertheimer legten fortan immer vor, schafften es aber nicht, den Sack zuzumachen. „Wir waren besser, aber nicht überlegen“, brachte es Schmied auf den Punkt. Erst als Tino Bohrmann, der den TVL nach dieser Spielzeit wohl in Richtung HSG Weschnitztal verlässt, zwei Minuten vor dem Ende zum 20:17 traf, war der Heimerfolg in trockenen Tüchern.
Tore: Buschendorff (9/5), Schwiersch (3), Grabisch, Röder (je 2), Jordan, Lulay (je 1).
Frauen, Bezirksoberliga: HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach – SV Erbach 29:22


(15:9). „Das war nicht unser Tag“, sagte Erbachs Trainer Jozef Skandik nach der Schlappe: „Wir hätten heute noch Stunden spielen können, und es wäre nicht besser geworden.“ Die Siedelsbrunnerinnen – als Tabellendritter gegen den Achten aus Erbach favorisiert – setzten sich schon in der ersten Hälfte bis auf 12:5 (22.) ab. Die Gäste steigerten sich zwar und verkürzten, aber als die Überwälderinnen nach dem Seitenwechsel durch vier schnelle Treffer gleich mit zehn Toren (19:9, 34.) vorne lagen, war die Partie entschieden.

SV Erbach mit Energieleistung zum Derbysieger

Beim 30:29 über den favorisierten Vierten HSG Fürth/Krumbach haben die Bezirksoberliga-Handballerinnen in der Schlussphase auch ein wenig Glück.


Desiree Bock (SV Erbach) nutzt die Lücke zwischen Lisa Unrath (links) und Diana Helferich. Foto: Dagmar Jährling

Desiree Bock (SV Erbach) nutzt die Lücke zwischen Lisa Unrath (links) und Diana Helferich.Foto: Dagmar Jährling

Riesenjubel herrschte am Samstagabend bei den Handballerinnen des SV Erbach: Mit einer Energieleistung gewann das Bezirksoberliga-Team von Trainer Jozef Skandik das Derby gegen den favorisierten Vierten HSG Fürth/Krumbach mit 30:29 (18:15), verbesserte sich damit auf Tabellenplatz sieben.
„Das war ein richtig gutes Spiel für die Zuschauer, für mich als Trainer leider nur bedingt“, sagte HSG-Trainer Udo Böbel. Während er mit der Offensivleistung weitgehend zufrieden sein konnte, stand die Deckung alles andere als gut. „In der Pause habe ich meinen Damen gesagt, dass wir nicht weiterhin körperlos in der Abwehr spielen dürfen“, so Böbel. Sein Gegenüber, SVE-Coach Jozef Skandik, lobte insbesondere die kämpferische Leistung seiner Mannschaft in der zweiten Hälfte: „Als es wegen vergebener Möglichkeiten eng wurde, haben wir die Nerven behalten. Ich denke, wir haben verdient gewonnen.“ Nachdem Fürth/ Krumbach 6:4 (12.) geführt hatte, drehte Erbach das Ergebnis zum 11:8 (19.) und ging mit einer Drei-Tore-Führung in die Pause (18:15). Im zweiten Abschnitt legten die Gastgeberinnen immer vor, Fürth ließ sich aber nicht abschütteln. Selbst beim 25:29 (55.) steckten die Odenwälderinnen nicht auf. Beim 28:29 zweieinhalb Minuten vor dem Ende hatte die HSG zweimal die Ausgleichchance, aber Erbach das Glück auf seiner Seite.
Tore: Anna Jordan (10/5), Selin Schneider (7), Hanna Lambert (5), Anne Meffert (4), Desiree Bock, Laura Schäfer (je 2)

Tvgg Lorsch verliert deutlich gegen den SV Erbach

Frauen, Bezirksoberliga: Tvgg – SV Erbach 22:29 (11:16)

Tvgg-Trainer Frank Rupp war mit dem Auftritt seiner Handballerinnen im Derby nicht unzufrieden. „Die Einstellung hat gestimmt, und gerade in der zweiten Hälfte kamen wir über unsere rechte Angriffsseite mit Franziska Höly und Katrin Grieser zu einigen schönen Treffern“, fand der Coach des punktlosen Schlusslichtes, der gerade einmal zwei Auswechselspielerinnen zur Verfügung hatte.

Ganz anders die personelle Situation beim SVE, wo Trainer Jozef Skandik bis auf Hanna Lambert (Urlaub) seinen kompletten Kader aufbieten konnte.
„Ab der 15. Minute haben wir uns gefangen und konnten deutlich vorlegen“, so Skandik, der im zweiten Abschnitt zumindest phasenweise auch eine verbesserte Chancenverwertung seiner Mannschaft sah: „Ab der 45. Minute war der Sieg nicht mehr in Gefahr.“ Und das, obwohl Erbach in den letzten neun Minuten keinen Treffer mehr erzielte. Aber da führten die Gäste schon mit 29:19, was beim 6:8-Rückstand nach 14 Minuten in dieser Deutlichkeit nicht zu erwarten war.
Tore: Anna Jordan (12/3), Anne Meffert (7), Selin Schneider (5), Luisa Jordan, Lisa Pfeifer (je 2), Anna Staffa (1)

SV Erbach teilt die zwei Punkte Abzug gerecht auf

Wegen fehlender Schiedsrichter bekommen Männer- und Frauenmannschaft in der Bezirksoberliga je einen Punkt abgezogen. In der Runde 2018/19 werden die Erbacher das Soll erfüllen.

Alle Jahre wieder flattern vielen Handball-Vereinen unangenehme Briefe ins Haus: die Bescheide der Sportinstanz des Handball-Bezirks zum Schiedsrichtersoll. Auch in diesen Tagen mussten wieder Strafen wegen insgesamt 42 fehlender Unparteiischer im Bereich des Bezirks Darmstadt ausgesprochen werden. Damit erhöht sich die Zahl gegenüber dem Vorjahr (38) wieder leicht.
Dass die Geldstrafen von 15 000 Euro in der vergangenen Saison auf 13 800 Euro sanken und die Punktabzüge in der Summe sogar von 19 auf 13, lag daran, dass viele Vereine Ersttäter sind. Die Höhe der Strafe bis hin zum Punktabzug steigt von Jahr zu Jahr. Entsprechend ist zu befürchten, dass die Teams, die dieses Jahr eine Geldstrafe haben, in den nächsten Jahren wieder Kandidaten für Punktabzüge werden.
Der Beauftragte für die Organisation des Handball-Bezirks und frühere Bezirksvorsitzende Klaus Amend will daher auch nicht von einem Positivtrend sprechen: „Dieser ist nicht erkennbar. Die Zahl der fehlenden Spielleiter hat leicht zugenommen, verteilt auf 15 Vereine oder Spielgemeinschaften.“
Gadernheim erwischt‘s besonders heftig
Besonders heftig erwischt es den TSV Gadernheim. Das Team in der Frauen-Bezirksliga B bekommt vier Punkte abgezogen, rutscht damit auf den letzten Rang in der untersten Klasse. Gadernheim stellt keinen Schiedsrichter, müsste aber zwei für die Jugend und zwei für die Frauenmannschaft stellen – und dies schon seit drei Jahren.
Zwei Punkte bekommt der SV Erbach abgezogen. Der SVE hat sich wie im vergangenen Jahr entschlossen, diese Strafe zwischen Frauen und Männern aufzuteilen. Das ist möglich, da beide Mannschaften in der Bezirksoberliga am Ball sind. „Es wäre völlig ungerecht, eine Mannschaft mit zwei Punkten Abzug zu belasten“, erklärt Erbachs Vorsitzender Thomas Lulay die Vorgehensweise. Lulay hofft, dass das Thema Schiedsrichtersoll für seinen Verein in dieser Runde zum letzten Mal negative Auswirkungen hat – „wenn nichts Unvorhergesehenes passiert“. Der SVE hat zwei Neulinge, die bereits A- und B-Jugendspiele bis zur Bezirksoberliga leiten. Wenn diese, begleitet von einem so genannten Paten, eine gewisse Anzahl an Partien pfeifen, die Zwischenprüfung bestehen und den Verein nicht verlassen, werden sie auf das Soll angerechnet. 2018/19 würde der SV Erbach dann über die von ihm geforderte Zahl von neun Unparteiischen verfügen.
Wichtig könnte der Zwei-Punkte-Abzug für die HSG Langen in der Frauen-Bezirksoberliga sein, die damit nur noch zwei Zähler vor Schlusslicht Tvgg Lorsch liegt. Die weiteren Abzüge sollten keine Auswirkungen auf Abstiegs- oder Titelkampf haben: Die ESG Crumstadt verliert einen Zähler in der Bezirksoberliga ebenso wie die MSG Rüsselsheim. In der Landesliga bekommt der TSV Pfungstadt einen Punkt abgezogen, der TV Seeheim in der Bezirksliga C zwei.

Ärgerliche Niederlage für die Handballerinnen des SV Erbach

20:24 verliert die Mannschaft von Trainer Jozef Skandik beim Tabellennachbarn FSG Gersprenztal. Dabei kommt Selin Schneider aus dem Ski-Urlaub direkt aufs Parkett.

Eine ärgerliche Niederlage kassierten die Handballerinnen des SV Erbach am Sonntag beim direkten Tabellennachbarn FSG Gersprenztal. Mit 20:24 (9:11) musste sich die Mannschaft von SVE-Trainer Jozef Skandik geschlagen geben, wodurch Gersprenztal nicht nur nach Punkten aufschloss, sondern auf Grund des besseren direkten Vergleichs sogar an den Erbacherinnen vorbeigezogen und neuer Achter ist.
Erbacherinnen liegen von Beginn an hinten
Von Beginn an liefen die Gäste einem Rückstand hinterher, lagen nach zwölf Minuten mit 2:6 hinten und schafften bis zum 9:11 zur Pause kein einziges Mal den Anschlusstreffer. Der gelang dann direkt nach dem Wiederanpfiff durch Anne Meffert zum 10:11. Gersprenztal konterte zum 14:10 (38.), wobei in dieser Phase auch noch Anna Jordan einen Strafwurf vergab. Die vergebenen Möglichkeiten zogen sich ohnehin wie ein roter Faden durch das SVE-Spiel: „Immer, wenn wir dran waren, haben wir gute Chancen ausgelassen“, ärgerte sich Skandik. Bis zum 14:17 (47.) durch Selin Schneider, die aus dem Ski-Urlaub direkt in die Halle kam und in den letzten 20 Minuten noch mitwirken konnte, blieb Erbach in Schlagdistanz. Dann mussten die Gäste aber abreißen lassen, und beim 16:22 (55.) war die Niederlage besiegelt.
„Gersprenztal hatte den besseren Start, danach war unsere Chancenverwertung nicht gut genug, und irgendwie hat heute auch der letzte Tick gefehlt“, resümierte Skandik. Nun haben die Erbacherinnen wieder zwei Wochen Pause, ehe es am 2. Februar mit dem Heimspiel gegen die TGS Walldorf II weitergeht.
Tore: Anna Jordan (7), Selin Schneider (5/1), Hanna Lambert (4/1), Anne Meffert (2), Lisa Pfeifer, Desiree Bock (je 1)

Erster Auswärtssieg für die Männliche E-Jugend

Männliche A-Jugend: SV Erbach – HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden 39:27 (17:15)

Im zweiten Heimspiel der Saison konnte man sich nach einer ausgeglichenen Anfangsphase in der ersten Hälfte zur Halbzeit etwas absetzen und so mit zwei Toren in Führung gehen. Die Vorgaben in der Kabine fruchteten und so wurde das Ziel sich nun immer weiter abzusetzen in Hälfte zwei gut umgesetzt. Konzentrierte Angriffe waren die Basis für den Sieg und auch die Abwehr stand nun etwas besser als in der ersten Halbzeit. So stand am Ende der nun fünfte Sieg im fünften Spiel zu buche. Hervorzuheben ist vor allem die Leistung vom B-Jugendlichen Jakob Lulay, der an seinem Geburtstag 11 Tore von der Außenposition erzielen konnte.

Tore: Jakob Lulay (11), Luca Jordan (7), Paul Buschendorff (6), Diego Radisic (5), Leon Brüning (4), Moritz Kriz (2), Jan Philipp Mischler (1), Vincenz Lulay (1), Lukas Klenk (1)


Männliche C-Jugend I: HSG Weiterstadt/Braunshard/Worfelden – SV Erbach 22:34 (10:16)

Nach zwei ungewöhnlich schwachen Spielen, konnte die Männliche C-Jugend im Auswärtsspiel bei der HSG nun wieder mit einem überzeugenden Auftritt glänzen. Am Ende stand ein deutlicher Auswärtssieg auf dem Tableau mit dem die Gäste den 2. Platz in der Tabelle der Oberliga Süd festigen konnten. Dabei gelang es den Gastgebern nur bis zur Hälfte der ersten Halbzeit mitzuhalten. Mit sehr guter Deckungsarbeit und konzentrierter Angriffsleistung konnte man sich Tor für Tor absetzen und bereits bis zum Seitenwechsel einen ordentlichen Vorsprung erzielen. Genauso spielte das Team auch in Hälfte zwei weiter und konnten sich durch die konsequente Spielart mit wenigen Fehlwürfen und technischen Fehlern immer weiter zum deutlichen Sieg absetzen.

Hörr und Maurer: „Heute haben wir mal wieder ein tolles Spiel gezeigt, haben gut zusammengespielt und sind als Mannschaft aufgetreten.“

Tore: Manuel Hörr (9/1), Bastian Seitz (9), Jonas Helfrich (7), Daniel Hülsen (4), Luis Meffert (3), Keno Kochendürfer (1), Lukas Diedrich (1) 


Männliche D-Jugend: TV Groß-Rohrheim – SV Erbach 24:17 (11:9)

Die ersten Minuten des Spiels verschliefen die Jungs der Gäste und so kostete die Aufholjagd nach zehn Minuten bereits viel Kraft. Doch man schaffte es sich auf ein Unentschieden ranzukämpfen und auch die zwei Tore Rückstand zur Halbzeit machten Mut. Doch dann wiederholte sich die Anfangsphase des Spielbeginns und die Gastgeber konnten problemlos davonziehen. Besonders das Rückzugsverhalten und der Kampfgeist fehlte den Erbachern in der zweiten Halbzeit. Wohl auch weil die Aufholjagd in der ersten Halbzeit viel Kraft gekostet hatte. Am Ende war es eine deutliche Niederlage, die man mit einem wachen und konzentrierten Auftritt hätte verhindern können.

Tore: Philipp Preßler (9), Leon Bernhardt (4), Arne Buschendorff (3), Benjamin Stocks (1)


Männliche E-Jugend: HSG Ried Handball – SV Erbach 19:22 (13:12)

Den ersten Auswärtssieg der Saison konnte am vergangenen Wochenende die männliche E-Jugend feiern. Bis zum Sieg war es jedoch eine hart umkämpfte Partie um den doppelten Punktgewinn. Die erste Halbzeit im drei gegen drei verlief ausgeglichen und keins der Teams konnte sich entscheidend absetzen. Doch der knappe Rückstand der Gäste weckte den Kampfgeist und so war vor allem die gut organisierte Abwehr der Erbacher der spielentscheidende Faktor. Im Angriff konnten zwar klare Torchancen erspielt werden, doch das Team scheiterte allzuoft am gegnerischen Torhüter, weshalb das Spie bis in die Schlussphase spannend blieb. In dieser Phase waren es jedoch die Gäste aus Erbach, die unermüdlich um die Punkte kämpften und sich einen Vorsprung von drei Toren erarbeiteten. Die Abwehr stand immer noch sehr stabil und unterstütze Torhüter Simon Zundel, der immer wieder mit Paraden glänzen konnte. Anna-Lena Groh und Florian Rossmann nach dem Spiel: „Das war heute eine tolle Mannschaftsleistung. Es ist wichtig für das Team auch mal eine spannende Partie für sich zu entscheiden. Besonders erfreulich sind außerdem die große Anzahl an Torschützen die zu diesem Sieg beigetragen haben.“

Tore: Tom Rossmann (11), Lars Lulay (4), Malena Bickel (2), David Weiss (2), Paul Schneider (1), Janosch Groh (1), David Bock (1)


Weibliche E-Jugend: JSG Crumstadt/Goddelau – SV Erbach 7:2 (HZ unbekannt)

Trotz gutem Kampfgeist konnten sich die Mädels der weiblichen E-Jugend im letzten Spiel nicht belohnen. Vor allem im Angriff konnte das Team die gewohnte Spielform nicht abrufen, da die Gegner das Spiel immer wieder durch ständiges zumachen unterbrachen. Dies war auch der Grund warum die Gäste in 40 Minuten geradeeinmal zwei Tore erzielen konnten. Im Gegenzug stand die Erbacher Abwehr jedoch auch gut jedoch sehr viel fairer sodass der Endstand nach abpfiff nicht allzu hoch ausfiel.

Tore: Malena Bickel (1), Luisa Preßler (1)

 

Quelle: LS

Erbach will nachlegen

Bezirksoberliga-Handballer wollen bei Erfelden den Schwung aus dem 24:24 gegen Bonsweiher mitnehmen. Eine aggressive Deckungsarbeit ist die Voraussetzung für ein gutes Ergebnis.

Abteilungsleiter Thomas Flath hat bei dem Remis gegen Bonsweiher einige gute Ansätze gesehen, auf die es nun in den nächsten Wochen aufzubauen gilt. Denn auch bei der ESG dürfte vor allem eines gefordert sein: eine konzentrierte Abwehrleistung. „Das wird für uns immer wichtig sein. In Erfelden erwartet uns eine schwere Aufgabe, die wir nur meistern können, wenn wir in der Defensive aggressiv zur Sache gehen“, weiß Flath. Die ESG schätzt er dabei als unangenehmen Gegner ein, die Erinnerungen der vergangenen Jahre sind dabei nicht die besten.
„Wir haben uns in Erfelden immer schwergetan. Mit dem Schwung aus dem Bonsweiher-Spiel bin ich aber zuversichtlich, dass wir auch dort etwas mitnehmen können“, erklärt der Erbacher Abteilungsleiter, der einen guten Saisonstart der Erfeldener beobachtete, die zuletzt aber etwas schwächelten. In Langen kassierte die ESG am vergangenen Wochenende eine deutliche 23:39-Niederlage. „Dort kann man aber auch in der Höhe durchaus verlieren. Langen dürfte in dieser Saison der Topfavorit auf die Meisterschaft sein“, so Thomas Flath.
Personell wird sich für das Trainergespann Andreas Lulay/Nemanja Skrobic im Vergleich zum vergangenen Wochenende nicht viel ändern. Ob Mladen Radisic wieder aushelfen kann, steht noch nicht fest.
Art und Weise der Pleiten ärgert Trainer Jozef Skandik
Die Erbacher Bezirksoberliga-Handballerinnen von Trainer Jozef Skandik stecken mit 3:9 Punkten weiter im hinteren Drittel der Tabelle fest. Das alleine ist kein Beinbruch, wurde vor der Saison sogar erwartet. Aber die Art und Weise, wie die Erbacherinnen ihre Spiele verlieren, ärgert den erfahrenen Coach. „Wir können derzeit nicht umsetzen, was wir uns vornehmen“, hadert er. Das jüngste 22:26 gegen den direkten Konkurrenten Arheilgen ist ein klares Indiz hierfür. „Da konnten wir zu keinem Zeitpunkt unsere Leistung abrufen.“

Mit der HSG Langen erwartet den SVE am Sonntag (18 Uhr) eine Mannschaft, die mit 4:8 Punkten und Tabellenplatz sieben dort steht, wo sie erwartet wurde, nachdem in der Vorsaison erst auf den letzten Drücker der Klassenerhalt geschafft wurde. Aber gerade zu Hause ist die HSG nicht zu unterschätzen und kann mit ihrer Tempoverschleppung einen Gegner zermürben. Entsprechend fordert Skandik von seinen Spielerinnen ein Höchstmaß an Konzentration – sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Wenn man lange in der Defensive Aufmerksam gearbeitet und sich den Ball erkämpft hat, soll nicht überhastet und hektisch agiert werden.

SV Erbach wird die Niederlage im Training aufarbeiten

Sie hatten sich so viel vorgenommen, die SVE-Handballerinnen. Doch erneut stehen sie wieder mit leeren Händen da. 22:26 (13:14) unterliegt das Bezirksoberliga-Team der SG Arheilgen.

Sie hatten sich so viel vorgenommen, die Handballerinnen des SV Erbach. Doch am Ende standen sie wieder mit leeren Händen da. 22:26 (13:14) unterlag das Bezirksoberliga-Team der SG Arheilgen, die damit in der Tabelle vorbeizog. Mit 3:9 Punkten ist Erbach nur Achter.
„Wir haben erst in der Schlussphase halbwegs unsere Leistung abgerufen“, ärgerte sich SVE-Trainer Jozef Skandik über die Heimniederlage: „Das müssen wir jetzt im Training aufarbeiten.“ Nach zehn Minuten lag der SVE 2:5 zurück, und schon zu diesem Zeitpunkt wurde klar, dass er gegen die SGA-Deckung große Probleme hat und zudem die Kreisläuferin der Gäste kaum in den Griff bekam.
Als Kim Schneider die Gastgeberinnen nach einer Viertelstunde beim 8:7 erstmals in Führung brachte, schien eine Wende möglich, doch Arheilgen konterte, setzte sich über 13:10 (26.) auf 21:15 ab (46.). Nach Anne Mefferts Strafwurf zum 20:23 (56.) keimte Hoffnung auf, doch eine Minute später hieß es 20:25, und die Messe war gelesen.
Tore: Selin Schneider (9/4), Anne Meffert (5/3), Anna Staffa, Desiree Bock (je 2), Hanna Lambert (2/1), Luisa Jordan, Kim Schneider (je 1)