Tvgg Lorsch verliert deutlich gegen den SV Erbach

Frauen, Bezirksoberliga: Tvgg – SV Erbach 22:29 (11:16)

Tvgg-Trainer Frank Rupp war mit dem Auftritt seiner Handballerinnen im Derby nicht unzufrieden. „Die Einstellung hat gestimmt, und gerade in der zweiten Hälfte kamen wir über unsere rechte Angriffsseite mit Franziska Höly und Katrin Grieser zu einigen schönen Treffern“, fand der Coach des punktlosen Schlusslichtes, der gerade einmal zwei Auswechselspielerinnen zur Verfügung hatte.

Ganz anders die personelle Situation beim SVE, wo Trainer Jozef Skandik bis auf Hanna Lambert (Urlaub) seinen kompletten Kader aufbieten konnte.
„Ab der 15. Minute haben wir uns gefangen und konnten deutlich vorlegen“, so Skandik, der im zweiten Abschnitt zumindest phasenweise auch eine verbesserte Chancenverwertung seiner Mannschaft sah: „Ab der 45. Minute war der Sieg nicht mehr in Gefahr.“ Und das, obwohl Erbach in den letzten neun Minuten keinen Treffer mehr erzielte. Aber da führten die Gäste schon mit 29:19, was beim 6:8-Rückstand nach 14 Minuten in dieser Deutlichkeit nicht zu erwarten war.
Tore: Anna Jordan (12/3), Anne Meffert (7), Selin Schneider (5), Luisa Jordan, Lisa Pfeifer (je 2), Anna Staffa (1)

SV Erbach teilt die zwei Punkte Abzug gerecht auf

Wegen fehlender Schiedsrichter bekommen Männer- und Frauenmannschaft in der Bezirksoberliga je einen Punkt abgezogen. In der Runde 2018/19 werden die Erbacher das Soll erfüllen.

Alle Jahre wieder flattern vielen Handball-Vereinen unangenehme Briefe ins Haus: die Bescheide der Sportinstanz des Handball-Bezirks zum Schiedsrichtersoll. Auch in diesen Tagen mussten wieder Strafen wegen insgesamt 42 fehlender Unparteiischer im Bereich des Bezirks Darmstadt ausgesprochen werden. Damit erhöht sich die Zahl gegenüber dem Vorjahr (38) wieder leicht.
Dass die Geldstrafen von 15 000 Euro in der vergangenen Saison auf 13 800 Euro sanken und die Punktabzüge in der Summe sogar von 19 auf 13, lag daran, dass viele Vereine Ersttäter sind. Die Höhe der Strafe bis hin zum Punktabzug steigt von Jahr zu Jahr. Entsprechend ist zu befürchten, dass die Teams, die dieses Jahr eine Geldstrafe haben, in den nächsten Jahren wieder Kandidaten für Punktabzüge werden.
Der Beauftragte für die Organisation des Handball-Bezirks und frühere Bezirksvorsitzende Klaus Amend will daher auch nicht von einem Positivtrend sprechen: „Dieser ist nicht erkennbar. Die Zahl der fehlenden Spielleiter hat leicht zugenommen, verteilt auf 15 Vereine oder Spielgemeinschaften.“
Gadernheim erwischt‘s besonders heftig
Besonders heftig erwischt es den TSV Gadernheim. Das Team in der Frauen-Bezirksliga B bekommt vier Punkte abgezogen, rutscht damit auf den letzten Rang in der untersten Klasse. Gadernheim stellt keinen Schiedsrichter, müsste aber zwei für die Jugend und zwei für die Frauenmannschaft stellen – und dies schon seit drei Jahren.
Zwei Punkte bekommt der SV Erbach abgezogen. Der SVE hat sich wie im vergangenen Jahr entschlossen, diese Strafe zwischen Frauen und Männern aufzuteilen. Das ist möglich, da beide Mannschaften in der Bezirksoberliga am Ball sind. „Es wäre völlig ungerecht, eine Mannschaft mit zwei Punkten Abzug zu belasten“, erklärt Erbachs Vorsitzender Thomas Lulay die Vorgehensweise. Lulay hofft, dass das Thema Schiedsrichtersoll für seinen Verein in dieser Runde zum letzten Mal negative Auswirkungen hat – „wenn nichts Unvorhergesehenes passiert“. Der SVE hat zwei Neulinge, die bereits A- und B-Jugendspiele bis zur Bezirksoberliga leiten. Wenn diese, begleitet von einem so genannten Paten, eine gewisse Anzahl an Partien pfeifen, die Zwischenprüfung bestehen und den Verein nicht verlassen, werden sie auf das Soll angerechnet. 2018/19 würde der SV Erbach dann über die von ihm geforderte Zahl von neun Unparteiischen verfügen.
Wichtig könnte der Zwei-Punkte-Abzug für die HSG Langen in der Frauen-Bezirksoberliga sein, die damit nur noch zwei Zähler vor Schlusslicht Tvgg Lorsch liegt. Die weiteren Abzüge sollten keine Auswirkungen auf Abstiegs- oder Titelkampf haben: Die ESG Crumstadt verliert einen Zähler in der Bezirksoberliga ebenso wie die MSG Rüsselsheim. In der Landesliga bekommt der TSV Pfungstadt einen Punkt abgezogen, der TV Seeheim in der Bezirksliga C zwei.

Ärgerliche Niederlage für die Handballerinnen des SV Erbach

20:24 verliert die Mannschaft von Trainer Jozef Skandik beim Tabellennachbarn FSG Gersprenztal. Dabei kommt Selin Schneider aus dem Ski-Urlaub direkt aufs Parkett.

Eine ärgerliche Niederlage kassierten die Handballerinnen des SV Erbach am Sonntag beim direkten Tabellennachbarn FSG Gersprenztal. Mit 20:24 (9:11) musste sich die Mannschaft von SVE-Trainer Jozef Skandik geschlagen geben, wodurch Gersprenztal nicht nur nach Punkten aufschloss, sondern auf Grund des besseren direkten Vergleichs sogar an den Erbacherinnen vorbeigezogen und neuer Achter ist.
Erbacherinnen liegen von Beginn an hinten
Von Beginn an liefen die Gäste einem Rückstand hinterher, lagen nach zwölf Minuten mit 2:6 hinten und schafften bis zum 9:11 zur Pause kein einziges Mal den Anschlusstreffer. Der gelang dann direkt nach dem Wiederanpfiff durch Anne Meffert zum 10:11. Gersprenztal konterte zum 14:10 (38.), wobei in dieser Phase auch noch Anna Jordan einen Strafwurf vergab. Die vergebenen Möglichkeiten zogen sich ohnehin wie ein roter Faden durch das SVE-Spiel: „Immer, wenn wir dran waren, haben wir gute Chancen ausgelassen“, ärgerte sich Skandik. Bis zum 14:17 (47.) durch Selin Schneider, die aus dem Ski-Urlaub direkt in die Halle kam und in den letzten 20 Minuten noch mitwirken konnte, blieb Erbach in Schlagdistanz. Dann mussten die Gäste aber abreißen lassen, und beim 16:22 (55.) war die Niederlage besiegelt.
„Gersprenztal hatte den besseren Start, danach war unsere Chancenverwertung nicht gut genug, und irgendwie hat heute auch der letzte Tick gefehlt“, resümierte Skandik. Nun haben die Erbacherinnen wieder zwei Wochen Pause, ehe es am 2. Februar mit dem Heimspiel gegen die TGS Walldorf II weitergeht.
Tore: Anna Jordan (7), Selin Schneider (5/1), Hanna Lambert (4/1), Anne Meffert (2), Lisa Pfeifer, Desiree Bock (je 1)

Erster Auswärtssieg für die Männliche E-Jugend

Männliche A-Jugend: SV Erbach – HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden 39:27 (17:15)

Im zweiten Heimspiel der Saison konnte man sich nach einer ausgeglichenen Anfangsphase in der ersten Hälfte zur Halbzeit etwas absetzen und so mit zwei Toren in Führung gehen. Die Vorgaben in der Kabine fruchteten und so wurde das Ziel sich nun immer weiter abzusetzen in Hälfte zwei gut umgesetzt. Konzentrierte Angriffe waren die Basis für den Sieg und auch die Abwehr stand nun etwas besser als in der ersten Halbzeit. So stand am Ende der nun fünfte Sieg im fünften Spiel zu buche. Hervorzuheben ist vor allem die Leistung vom B-Jugendlichen Jakob Lulay, der an seinem Geburtstag 11 Tore von der Außenposition erzielen konnte.

Tore: Jakob Lulay (11), Luca Jordan (7), Paul Buschendorff (6), Diego Radisic (5), Leon Brüning (4), Moritz Kriz (2), Jan Philipp Mischler (1), Vincenz Lulay (1), Lukas Klenk (1)


Männliche C-Jugend I: HSG Weiterstadt/Braunshard/Worfelden – SV Erbach 22:34 (10:16)

Nach zwei ungewöhnlich schwachen Spielen, konnte die Männliche C-Jugend im Auswärtsspiel bei der HSG nun wieder mit einem überzeugenden Auftritt glänzen. Am Ende stand ein deutlicher Auswärtssieg auf dem Tableau mit dem die Gäste den 2. Platz in der Tabelle der Oberliga Süd festigen konnten. Dabei gelang es den Gastgebern nur bis zur Hälfte der ersten Halbzeit mitzuhalten. Mit sehr guter Deckungsarbeit und konzentrierter Angriffsleistung konnte man sich Tor für Tor absetzen und bereits bis zum Seitenwechsel einen ordentlichen Vorsprung erzielen. Genauso spielte das Team auch in Hälfte zwei weiter und konnten sich durch die konsequente Spielart mit wenigen Fehlwürfen und technischen Fehlern immer weiter zum deutlichen Sieg absetzen.

Hörr und Maurer: „Heute haben wir mal wieder ein tolles Spiel gezeigt, haben gut zusammengespielt und sind als Mannschaft aufgetreten.“

Tore: Manuel Hörr (9/1), Bastian Seitz (9), Jonas Helfrich (7), Daniel Hülsen (4), Luis Meffert (3), Keno Kochendürfer (1), Lukas Diedrich (1) 


Männliche D-Jugend: TV Groß-Rohrheim – SV Erbach 24:17 (11:9)

Die ersten Minuten des Spiels verschliefen die Jungs der Gäste und so kostete die Aufholjagd nach zehn Minuten bereits viel Kraft. Doch man schaffte es sich auf ein Unentschieden ranzukämpfen und auch die zwei Tore Rückstand zur Halbzeit machten Mut. Doch dann wiederholte sich die Anfangsphase des Spielbeginns und die Gastgeber konnten problemlos davonziehen. Besonders das Rückzugsverhalten und der Kampfgeist fehlte den Erbachern in der zweiten Halbzeit. Wohl auch weil die Aufholjagd in der ersten Halbzeit viel Kraft gekostet hatte. Am Ende war es eine deutliche Niederlage, die man mit einem wachen und konzentrierten Auftritt hätte verhindern können.

Tore: Philipp Preßler (9), Leon Bernhardt (4), Arne Buschendorff (3), Benjamin Stocks (1)


Männliche E-Jugend: HSG Ried Handball – SV Erbach 19:22 (13:12)

Den ersten Auswärtssieg der Saison konnte am vergangenen Wochenende die männliche E-Jugend feiern. Bis zum Sieg war es jedoch eine hart umkämpfte Partie um den doppelten Punktgewinn. Die erste Halbzeit im drei gegen drei verlief ausgeglichen und keins der Teams konnte sich entscheidend absetzen. Doch der knappe Rückstand der Gäste weckte den Kampfgeist und so war vor allem die gut organisierte Abwehr der Erbacher der spielentscheidende Faktor. Im Angriff konnten zwar klare Torchancen erspielt werden, doch das Team scheiterte allzuoft am gegnerischen Torhüter, weshalb das Spie bis in die Schlussphase spannend blieb. In dieser Phase waren es jedoch die Gäste aus Erbach, die unermüdlich um die Punkte kämpften und sich einen Vorsprung von drei Toren erarbeiteten. Die Abwehr stand immer noch sehr stabil und unterstütze Torhüter Simon Zundel, der immer wieder mit Paraden glänzen konnte. Anna-Lena Groh und Florian Rossmann nach dem Spiel: „Das war heute eine tolle Mannschaftsleistung. Es ist wichtig für das Team auch mal eine spannende Partie für sich zu entscheiden. Besonders erfreulich sind außerdem die große Anzahl an Torschützen die zu diesem Sieg beigetragen haben.“

Tore: Tom Rossmann (11), Lars Lulay (4), Malena Bickel (2), David Weiss (2), Paul Schneider (1), Janosch Groh (1), David Bock (1)


Weibliche E-Jugend: JSG Crumstadt/Goddelau – SV Erbach 7:2 (HZ unbekannt)

Trotz gutem Kampfgeist konnten sich die Mädels der weiblichen E-Jugend im letzten Spiel nicht belohnen. Vor allem im Angriff konnte das Team die gewohnte Spielform nicht abrufen, da die Gegner das Spiel immer wieder durch ständiges zumachen unterbrachen. Dies war auch der Grund warum die Gäste in 40 Minuten geradeeinmal zwei Tore erzielen konnten. Im Gegenzug stand die Erbacher Abwehr jedoch auch gut jedoch sehr viel fairer sodass der Endstand nach abpfiff nicht allzu hoch ausfiel.

Tore: Malena Bickel (1), Luisa Preßler (1)

 

Quelle: LS

Erbach will nachlegen

Bezirksoberliga-Handballer wollen bei Erfelden den Schwung aus dem 24:24 gegen Bonsweiher mitnehmen. Eine aggressive Deckungsarbeit ist die Voraussetzung für ein gutes Ergebnis.

Abteilungsleiter Thomas Flath hat bei dem Remis gegen Bonsweiher einige gute Ansätze gesehen, auf die es nun in den nächsten Wochen aufzubauen gilt. Denn auch bei der ESG dürfte vor allem eines gefordert sein: eine konzentrierte Abwehrleistung. „Das wird für uns immer wichtig sein. In Erfelden erwartet uns eine schwere Aufgabe, die wir nur meistern können, wenn wir in der Defensive aggressiv zur Sache gehen“, weiß Flath. Die ESG schätzt er dabei als unangenehmen Gegner ein, die Erinnerungen der vergangenen Jahre sind dabei nicht die besten.
„Wir haben uns in Erfelden immer schwergetan. Mit dem Schwung aus dem Bonsweiher-Spiel bin ich aber zuversichtlich, dass wir auch dort etwas mitnehmen können“, erklärt der Erbacher Abteilungsleiter, der einen guten Saisonstart der Erfeldener beobachtete, die zuletzt aber etwas schwächelten. In Langen kassierte die ESG am vergangenen Wochenende eine deutliche 23:39-Niederlage. „Dort kann man aber auch in der Höhe durchaus verlieren. Langen dürfte in dieser Saison der Topfavorit auf die Meisterschaft sein“, so Thomas Flath.
Personell wird sich für das Trainergespann Andreas Lulay/Nemanja Skrobic im Vergleich zum vergangenen Wochenende nicht viel ändern. Ob Mladen Radisic wieder aushelfen kann, steht noch nicht fest.
Art und Weise der Pleiten ärgert Trainer Jozef Skandik
Die Erbacher Bezirksoberliga-Handballerinnen von Trainer Jozef Skandik stecken mit 3:9 Punkten weiter im hinteren Drittel der Tabelle fest. Das alleine ist kein Beinbruch, wurde vor der Saison sogar erwartet. Aber die Art und Weise, wie die Erbacherinnen ihre Spiele verlieren, ärgert den erfahrenen Coach. „Wir können derzeit nicht umsetzen, was wir uns vornehmen“, hadert er. Das jüngste 22:26 gegen den direkten Konkurrenten Arheilgen ist ein klares Indiz hierfür. „Da konnten wir zu keinem Zeitpunkt unsere Leistung abrufen.“

Mit der HSG Langen erwartet den SVE am Sonntag (18 Uhr) eine Mannschaft, die mit 4:8 Punkten und Tabellenplatz sieben dort steht, wo sie erwartet wurde, nachdem in der Vorsaison erst auf den letzten Drücker der Klassenerhalt geschafft wurde. Aber gerade zu Hause ist die HSG nicht zu unterschätzen und kann mit ihrer Tempoverschleppung einen Gegner zermürben. Entsprechend fordert Skandik von seinen Spielerinnen ein Höchstmaß an Konzentration – sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Wenn man lange in der Defensive Aufmerksam gearbeitet und sich den Ball erkämpft hat, soll nicht überhastet und hektisch agiert werden.

SV Erbach wird die Niederlage im Training aufarbeiten

Sie hatten sich so viel vorgenommen, die SVE-Handballerinnen. Doch erneut stehen sie wieder mit leeren Händen da. 22:26 (13:14) unterliegt das Bezirksoberliga-Team der SG Arheilgen.

Sie hatten sich so viel vorgenommen, die Handballerinnen des SV Erbach. Doch am Ende standen sie wieder mit leeren Händen da. 22:26 (13:14) unterlag das Bezirksoberliga-Team der SG Arheilgen, die damit in der Tabelle vorbeizog. Mit 3:9 Punkten ist Erbach nur Achter.
„Wir haben erst in der Schlussphase halbwegs unsere Leistung abgerufen“, ärgerte sich SVE-Trainer Jozef Skandik über die Heimniederlage: „Das müssen wir jetzt im Training aufarbeiten.“ Nach zehn Minuten lag der SVE 2:5 zurück, und schon zu diesem Zeitpunkt wurde klar, dass er gegen die SGA-Deckung große Probleme hat und zudem die Kreisläuferin der Gäste kaum in den Griff bekam.
Als Kim Schneider die Gastgeberinnen nach einer Viertelstunde beim 8:7 erstmals in Führung brachte, schien eine Wende möglich, doch Arheilgen konterte, setzte sich über 13:10 (26.) auf 21:15 ab (46.). Nach Anne Mefferts Strafwurf zum 20:23 (56.) keimte Hoffnung auf, doch eine Minute später hieß es 20:25, und die Messe war gelesen.
Tore: Selin Schneider (9/4), Anne Meffert (5/3), Anna Staffa, Desiree Bock (je 2), Hanna Lambert (2/1), Luisa Jordan, Kim Schneider (je 1)

19 Treffer von Selin Schneider

Auch wenn es für den Aufsteiger aus der Klosterstadt nicht gereicht hat, war Trainer Frank Rupp nicht unzufrieden: „Das war eine klare Leistungssteigerung gegenüber dem jüngsten 11:20 gegen Langen“, meinte er nach der 28:32 (14:18)-Derbyniederlage beim SV Erbach. Die Gastgeberinnen, die bislang auch noch keinen Sieg in der noch jungen Bezirksoberliga-Saison feiern durften, waren glücklich: „Das war heute ein sehr gutes Spiel von uns“, meinte SVE-Trainer Jozef Skandik. „Wir wollten schnellen Handball spielen und haben das nach einem durchwachsenen Start auch über weite Strecken sehr gut umgesetzt.“ Dabei war eine Spielerin nicht zu stoppen: Selin Schneider kam am Ende auf 19 Treffer und stellte damit sogar die 14 Tore von Lorschs Katrin Grieser in den Schatten. „Selin war einfach überragend“, musste auch Skandik zugeben.

Bis zum 13:13 (21.) war die Partie ausgeglichen, die Führung wechselte mehrfach. „Leider haben wir uns dann in den letzten Minuten vor der Pause einige Fehler geleistet, die Erbach mit Kontertoren bestraft hat“, so Rupp, der auch nach dem Seitenwechsel die Gastgeberinnen einen Tick besser sah: Bis auf 25:17 (38.) und 28:19 (47.) setzte sich Erbach ab. Aber dann kämpfte sich Lorsch zurück. Beim 26:30 waren noch knapp vier Minuten zu spielen. „Leider ist uns dann die Zeit davongelaufen“, so Rupp.

Tore: Selin Schneider (19/5), Hanna Lambert (5), Luisa Jordan, Anne Meffert (je 3), Lisa Pfeifer, Kim Schneider (je 1)

Quelle: Morgen Web 30.10.2018

Steigerung ist nötig

SV Erbach muss vor allem in der Abwehr aggressiver zu Werke gehen. SVE-Frauen bekommen es im Kellerduell der Bezirksoberliga im Duell zweier siegloser Teams mit Lorsch zu tun.

Die Enttäuschung bei den Bezirksoberliga-Handballern des SV Erbach war groß nach der deutlichen 21:37-Niederlage bei Aufsteiger Tvgg Lorsch. Vor allem im Defensivverhalten offenbarte der SVE große Probleme, ließ jegliche Aggressivität vermissen. Das soll am Samstag (19.15 Uhr) im Heimspiel gegen die die MSG Rüsselsheim anders werden.
Allerdings kommt mit Rüsselsheim ein echter Brocken. „Wir wissen, dass die MSG nur schwer einzuschätzen ist“, so Abteilungsleiter Thomas Flath. Er erinnert sich ungern an das Hinspiel der vergangenen Saison, in dem die Erbacher mit 24:41 unter die Räder kamen. Ganz anders damals jedoch das Rückspiel: Hier behielt der SVE mit 27:23 die Oberhand. „Trotz allem haben die Rüsselsheimer eine gut ausgebildete Mannschaft mit wirklich guten Einzelspielern. „Wir müssen uns im Vergleich zu den letzten Spielen deutlich steigern, wollen wir Zählbares behalten“, fordert Flath vor allem in der Abwehr ein engagierteres Auftreten.
In personeller Hinsicht steht Trainer Jozef Skandik noch vor einigen Ungewissheiten. Dario Schwiersch ist zwar wieder ins Training eingestiegen, ein Einsatz dürfte aber noch zu früh kommen. Fabian Jordan droht erneut auszufallen. Auch die Einsätze von Rene Weis und Torhüter Moritz Lulay sind noch längst nicht sicher.

Das Derby in der Frauen-Bezirksoberliga zwischen dem SV Erbach und der Tvgg Lorsch ist am Samstag (17 Uhr) ein Duell zweier siegloser Teams. Allerdings haben beide Mannschaften im Vorfeld der Saison auch schon Probleme gesehen, die Zielsetzung lautet mit „Klassenerhalt“ bei beiden identisch.

Im direkten Aufeinandertreffen in der Mehrzweckhalle scheinen die Schützlinge von SVE-Coach Jozef Skandik im Vorteil. Schließlich haben sie aufsteigende Form bewiesen, wollen nun unbedingt den ersten Sieg einfahren.
Lorschs Trainer Frank Rupp hatte im Training Gesprächsbedarf: „Wir müssen uns deutlich steigern, besonders im Angriff“, fordert Rupp. Dass mit Nadine Remza (Kreuzbandriss) eine verlässliche Größe langfristig ausfällt, macht die Sache noch schwerer.

Flath warnt vor Aufsteiger

Der SV Erbach hat in der Handball-Bezirksoberliga zuletzt einen „Rückschritt in der Entwicklung“ gemacht, wie Abteilungsleiter Flath bekennt. Nun folgt das Derby gegen Lorsch.

Vor dem vierten Derby der noch jungen Saison steht am Sonntag (18 Uhr) der SV Erbach. Der Handball-Bezirksoberligist gastiert beim Aufsteiger Tvgg Lorsch.
Die Enttäuschung im Lager der Erbacher war riesig nach dem 24:32 gegen Siedelsbrunn am vergangenen Wochenende. „Vielleicht war die Erwartungshaltung einfach zu groß. Trotzdem war diese Heimniederlage ein Rückschritt in unserer Entwicklung“, erklärt Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath, der sich nun aber auf die bevorstehenden Aufgaben konzentriert. Und da wartet mit der Tvgg Lorsch ein Bezirksoberliga-Aufsteiger, der mit drei Niederlagen in die Saison startete und derzeit den vorletzten Tabellenplatz belegt. Doch genau davon wollen sich die Erbacher nicht blenden lassen, zumal der letzte Gegner, Siedelsbrunn, ebenfalls noch punktlos war, bevor sie in Erbach antraten. „Lorsch hatte zuletzt enorme personelle Probleme, so dass sogar Trainer Dennis Rybakov als Spieler wieder aushelfen musste. Ich persönlich schätze die Tvgg ähnlich stark ein wie beispielsweise Groß-Rohrheim“, warnt Flath, der seine Mannschaft auf eine schwere Aufgabe vorbereitet.
Auf wen Erbachs Trainer Jozef Skandik in personeller Hinsicht bauen kann, ist noch offen. Fabian Jordan wird aufgrund einer Knieverletzung aber wohl ausfallen. Ob Dario Schwiersch, er ist erst vor kurzem wieder ins Training eingestiegen, wieder eine Option ist, ist fraglich.

„Das ist für uns das wichtigste Spiel bisher“, betont derweil Dennis Rybakov, Spielertrainer der Lorscher. Nach drei Niederlagen zum Saisonstart gegen Mannschaften, die allesamt zu den Titelkandidaten zählen, ist das Derby gegen den SVE „die erste machbare Aufgabe“, so Rybakov. „Erbach kämpft genauso wie wir um den Klassenerhalt. Das wird ein richtungsweisendes Spiel“, betont er.
Unterdessen sagt Jozef Skandik, Trainer der Erbacher Frauen: „Das ist für uns wie ein neuer Saisonbeginn.“ Nach den ersten beiden Spielen, einem 24:24 in Walldorf und einem 16:22 gegen Egelsbach, hatten die Erbacherinnen einen Monat Pause. Nun geht es am Samstagabend um 19.15 Uhr in der Sporthalle des Starkenburg-Gymnasiums gegen die HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden II.

Im Angriff tut sich der SV Erbach schwer

Am Ende sind die Handballerinnen des SV Erbach und ihr Trainer Jozef Skandik mit dem 24:24 (12:11) bei der TGS Walldorf II zufrieden. Denn auch eine Niederlage war möglich.


Durch ein Wechselbad der Gefühle gingen die Handballerinnen des SV Erbach zum Bezirksoberliga-Saisonstart bei der TGS Walldorf II. Am Ende war das Team von Trainer Jozef Skandik mit dem 24:24 (12:11) zufrieden. „Das hätte genauso gut verloren gehen können. Daher passt dieser eine Punkt“, so der Coach.
Im Angriff tun sich die Erbacherinnen schwer
Die Erbacherinnen hatten einen holprigen Start (1:5/7.), berappelten sich dann und waren beim 5:5 (12.) gleichauf. Von da an war die Partie ausgeglichen. Die Deckung des SVE stand gut, aber im Angriff tat sich das Team schwer, die Lücken zu finden. „Wir haben zu oft aus der zweiten Reihe den Abschluss gesucht“, hätte sich Skandik mehr spielerische Mittel gewünscht. Als Walldorf auf 21:18 weg war (47.), schien Erbach die Partie zu entgleiten. Doch mit Kampfgeist kamen die Gäste zur 23:22- und 24:23-Führung, aber am Ende stand es gerecht remis.
Tore: Selin Schneider (9/2), Anne Schneider (6/3), Hanna Lambert (3), Lisa Pfeifer, Kim Schneider (je 2), Luisa Jordan, Anna Staffa (je 1)