Rack verlangt volle Konzentration

Heimspielzeit für den SV Erbach: Am Samstag (19.15 Uhr) empfängt der Handball-Bezirksoberligist den TuS Griesheim II.

Waldemar Rack war mächtig angefressen: Nicht nur die jüngste 31:34-Niederlage bei der TGB Darmstadt ärgerte den Erbacher Trainer. Es war viel mehr die Art und Weise, wie die Pleite zustande kam, die Rack zusetzte. Vor allem in der Abwehr präsentierte sich seine Mannschaft desolat. Vor dem Heimspiel gegen Griesheim gebe es eine Menge zu tun, um wieder in die Spur zu finden, betont Rack in diesen Tagen. der Coach sah eine Menge Baustellen, die es zu bearbeiten gelte. 

Vor der jungen Griesheimer Mannschaft hat der Erbacher Trainer trotz des bislang eher enttäuschenden elften Tabellenplatzes Respekt. „Sie spielen einen schnellen Handball und decken offen. Zudem hat der TuS einen starken Rückraum, den es engagiert zu bearbeiten gilt“, warnt Rack, der von seinem Team mehr Einsatzwillen und Bewegung erwartet, als es zuletzt in Darmstadt zeigte. Zu unterschätzen gebe es aus Erbacher Sicht auch in diesem Spiel nichts, erläutert der Erbacher Trainer, der einmal mehr seine Mannschaft davor warnt, den Gegner nur an der aktuellen Tabellensituation zu messen. „Wenn wir nur ein Prozent nachlassen, erleben wir auch gegen Griesheim ein Debakel. Deshalb verlange ich auch vor dieser Partie volle Konzentration und höchsten Respekt vor dem Gegner“, fordert Waldemar Rack.

Für ihn zählt vor den eigenen Zuschauern nur ein Heimsieg. So ganz wohl ist dem Coach dabei aber nicht. „Im Moment ist für mich jedes Wochenende ein einziges Überraschungspaket. Ich weiß nicht, was mich als nächstes erwartet“, gibt Rack zu bedenken. Der Trainer kann zumindest auf die gleiche Mannschaft wie in Darmstadt bauen.

Quelle: Echo Online 26.11.2015

Racks Warnung verhallt ungehört

Eine enttäuschende Niederlage musste am Sonntag der SV Erbach einstecken: Der Handball-Bezirksoberligist verlor bei der TGB Darmstadt mit 31:34 (16:16)

Der Frust saß auch einen Tag nach der Auswärtspleite tief bei Waldemar Rack, Trainer des SV Erbach. „Ich weiß nicht, ob ich enttäuscht, verärgert oder genervt bin. Ich hatte vor der TGB gewarnt und immer wieder erklärt, dass sie gegen uns frei aufspielen kann. Irgendwie haben die Spieler aber darauf nicht gehört“, machte Rack aus seinem Ärger keinen Hehl.

Was ihm besonders missfiel, war der Umstand, dass den Darmstädtern eine eher durchschnittliche Leistung reichte, um gegen eine enttäuschende Erbacher Mannschaft zum Erfolg zu kommen. „Einmal mehr hatten wir in der Abwehr keine Zuordnung, von Bewegung war bei uns nur wenig zu sehen. Auf allen Positionen haben wir nicht die Leistung gezeigt, zu der wir normalerweise in der Lage sind“, haderte Rack, der schon vor dem Anpfiff ein ungutes Gefühl hatte. „Wir hatten beispielsweise keine passenden Trikots dabei. Irgendwie ist an diesem Tag so alles schief gelaufen, was nur schief laufen kann“, klagte der SVE-Trainer.

Seine Mannschaft lag schon nach wenigen Minuten mit 1:5 hinten. Zwar schafften es die Erbacher, den Rückstand in der Folge zu verkürzen und mit einem Remis in die Pause zu gehen. Den wenigen positiven Aspekten folgten meist aber wieder jede Menge Fehler im Spiel der Gäste. „Das war enttäuschend. Haben wir mal Fehler im Spiel der TGB provoziert und in den Gegenzügen Tore erzielt, haben wir postwendend wiederFehler gemacht“, kritisierte Rack.

Er sah zwar in der zweiten Halbzeit eine zwischenzeitliche Drei-Tore-Führung seiner Mannschaft, diese schaffte es anschließend allerdings nicht, ihr Spiel zu stabilisieren. So blieb es letztlich bei einer ernüchternden Auswärtsniederlage, die letztlich nicht nur Waldemar Rack mächtig geärgert haben dürfte.

Quelle: Echo Online 24.11.2015

Knapper Sieg der SVE-Damen

SKG Roßdorf – SV Erbach 25:26 (14:15)

Gerade noch die Kurve bekommen haben die Handballerinnen des SV Erbach. Nach einem guten Start geriet der Tabellenführer immer wieder in Rückstand. Selbst eine eigene 22:17-Führung brachte noch nicht die Entscheidung. „Wir haben heute nicht gut gespielt und sowohl vorne als auch hinten eine schwache Leistung gezeigt. Am Ende war das Glück auf unserer Seite“, meinte SVE-Trainer Waldemar Rack. Beim 24:24 stand die Partie auf der Kippe, doch Erbach brachte den Sieg nach Hause.

Tore: Jordan (11/4), Selin Schneider (5), Anne Schneider (4), Bock (3), Schäfer (2), Staffa (1)

Quelle: Echo Online 24.11.2015

Kein Selbstläufer

Vor einem Auswärtsspiel steht der SV Erbach. Der Handball-Bezirksoberligist gastiert am Sonntag (18 Uhr) bei der TGB Darmstadt.

Waldemar Rack war am vergangenen Wochenende zufrieden. Der Trainer des SV Erbach sah im Spitzenspiel einen 31:30-Heimsieg gegen den TV Büttelborn. Dabei lobte er die Leistung seiner Mannschaft, die sich in der Spitzengruppe der Tabelle festgesetzt hat. Der Übungsleiter weiß allerdings, dass die Einstellung in jedem Spiel stimmen muss. Vom Tabellenplatz des nächsten Gegners, die TGB Darmstadt rangiert mit 2:14-Punkten auf dem zwölften Rang, wollen sich die Erbach folglich nicht blenden lassen. „Die TGB scheint sich in den vergangenen Spielen besser gefunden zu haben. Besonders in der heimischen Sporthalle waren die Ergebnisse zuletzt knapp“, mahnt Rack.

Einen Selbstläufer, betont der Coach, dürfe keiner erwarten: „Tut das irgendjemand, wird der Schuss nach hinten losgehen.“ Von seinem Team fordert Waldemar Rack einmal mehr Disziplin und höchste Konzentration ein. Der Partie den eigenen Stempel aufdrücken und das eigene Spiel durchziehen, so lautet das Rezept des SVE-Trrainers, der trotz des Respekts vor den Darmstädtern nur ein Ziel verfolgt: „Natürlich wollen wir auch dieses Spiel gewinnen und die zwei Punkte mit nach Hause nehmen“. 

Insofern ist Rack schon in den Trainingseinheiten unter der Woche wieder als Psychologe gefragt. „Ich werde der Mannschaft klarmachen, dass sie sich nicht vom Tabellenplatz der TGB blenden lassen darf“, erläutert der Übungsleiter, der, so sieht es jedenfalls derzeit aus, am nächsten Sonntag auf seine komplette Mannschaft bauen kann.

Quelle: Echo Online 19.11.2015

Die Serie hält

Frauenteam verteidigt mit einem 28:19 gegen Fürth die Spitzenposition

Die Handballerinnen des SV Erbach haben auch ihr Heimspiel gegen die HSG Fürth/Krumbach II gewonnen und bleiben somit Tabellenführer der Bezirksliga A. Mit 28:19 (13:10) besiegte das Team von Trainer Waldemar Rack die Odenwälderinnen.

Die HSG Fürth/Krumbach II spielte eine starke erste Hälfte und verlangte dem Favoriten alles ab. Bis zum 7:5 legte die HSG vor, „ehe wir aufgrund technischer Fehler in die Gegenstoßfalle von Erbach gelaufen sind. Aber wir haben uns weiter gut verkauft“, sagte HSG-Trainer Kim Borell, der mit seinem Team mit 9:13 ins Hintertreffen geriet. „Den Anfang haben wir verschlafen. Aber als wir ins Spiel gefunden hatten, erarbeiteten wir uns den Vorsprung und konnten uns nach dem Seitenwechsel weiter absetzen“, schilderte indes Erbachs Trainer Waldemar Rack den Spielverlauf.

Beim 18:13 (38.) waren es zum ersten Mal fünf Treffer Vorsprung für die Erbacherinnen. Deutlich wurde es dann allerdings nach einem weiteren Zwischenspurt der Gastgeberinnen von 21:16 auf 27:16. „Bei besserer Chancenverwertung von Anfang an wäre das noch deutlicher geworden, aber ich bin sehr zufrieden mit der gezeigten Leistung“, lobte Rack seine Mannschaft. „Wir haben einen sicheren Sieg gegen einen nicht zu unterschätzenden Gegner geholt.“ 

Aber auch Kim Borell lobte seine unterlegene Mannschaft. „Das hohe Ergebnis spiegelt unserer Spiel nicht ganz wider“, befand er.

Tore: Anna Jordan (8/1), Anne Schneider (7), Selin Schneider (6/2), Desiree Bock (3), Luisa Jordan (3), Kim Schneider (1)

Quelle: Echo Online 17.11.2015

Hess nutzt die Chance

In einer spannenden Schlussphase hat sich der SV Erbach am Samstag wichtige zwei Punkte gesichert. Der Handball-Bezirksoberligist setzte sich verdient mit 31:30 (15:13) gegen den TV Büttelborn durch.

Waldemar Rack, Trainer des SV Erbach, zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft nach dem Erfolg gegen den bisherigen Tabellenführer zufrieden. „Das war über weite Strecken eine richtig gute Leistung. Wir haben überzeugenden Handball gespielt und unsere Fans begeistert“, lobte Rack.

Dabei sah es über weite Strecken nicht nach einer spannenden Schlussphase aus. Die Gastgeber erwischten einen guten Start und legten nach zehn Minuten eine 8:2-Führung vor. Erst technische Fehler und Ungenauigkeiten im Spiel der Erbacher brachten Büttelborn wieder ins Spiel, der Vorsprung der Rack-Sieben schmolz bis zur Pause.

Die zweite Halbzeit begannen die Gastgeber konzentriert und engagiert. Als sie in der 50. Minute mit 27:21 vorne lagen, sah alles nach einem klaren Heimsieg aus. Doch eine Rote Karte gegen Christian Scholz und weitere strittige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns sorgten erneut für Spannung. „Irgendwie waren einige Schiedsrichterentscheidungen mehr als umstritten. Sie waren es letztlich, die die Partie wieder spannend machten“, sagte Rack, der gegen Ende eine eigene Mannschaft sah, die fast ständig in Unterzahl war. Als der TV Büttelborn 15 Sekunden vor Schluss per Siebenmeter zum 30:30 ausglich, sah alles nach einer Punkteteilung aus. Doch noch waren einige Sekunden zu spielen. Und die nutzte Oliver Heß, um über die Außenposition den umjubelten Heimsieg sicherzustellen.

Aus einer geschlossen auftretenden, überzeugenden Erbacher Mannschaft wollte Trainer Rack am Ende doch einen Spieler hervorheben. „Was Bastian Flath in unserem Tor alles gehalten hat, war schon Wahnsinn. Er hatte maßglichen Anteil an diesem Heimsieg“, lobte Rack seinen Keeper, der schon in der ersten Halbzeit drei Siebenmeter hielt und auch nach der Pause mit einigen Paraden glänzte.

Quelle: Echo Online 17.11.2015

Rack erwartet Reaktion

Trainer des Bezirksoberligisten fordert gegen Büttelborn „110 Prozent“

Vor einem schweren Heimspiel steht am Samstag (19.15 Uhr) der SV Erbach. Der Handball-Bezirksoberligist empfängt Spitzenreiter TV Büttelborn.

Tabellenfünfter gegen den Ersten: Das Spiel der Erbacher gegen Büttelborn ist ein Gipfeltreffen. Dass auf die SVE-Mannschaft um Trainer Waldemar Rack ein besonderes Kaliber wartet, wissen die Gastgeber. Eine Leistungssteigerung im Vergleich zu den vergangenen Wochen müsse her, wolle man die Punkte in der heimischen Mehrzweckhalle behalten, betont Rack, der vor allem in kämpferischer Hinsicht eine klare Verbesserung erwartet. „Wir müssen gegen den Tabellenführer als Mannschaft auftreten und arbeiten. Unüberlegte Einzelaktionen bringen gegen einen Gegner mit solchen Qualitäten nichts“, mahnt Rack.

Und da ist ja noch das jüngste Heimspiel, das noch in Erinnerung ist. Beim 35:43 gegen den TV Siedelsbrunn erwischten die Erbacher einen schwarzen Abend und enttäuschten mit einer desolaten Leistung auch die eigenen Fans. Kein Wunder also, dass Waldemar Rack von seinen Akteuren am Wochenende eine entsprechende Reaktion erwartet. „Auf alle Fälle wollen wir eine Wiedergutmachung. Um das zu erreichen, müssen wir 110 Prozent Leistung bringen“, betont der Übungsleiter. 

Vor dem TV Büttelborn hat er indes großen Respekt. „Ich zähle die Mannschaft zu den Favoriten im Kampf um die Meisterschaft. Sie spielen einen schnellen Handball und suchen zielstrebig das gegnerische Tor. Wir müssen hellwach sein und Lücken sofort schließen“, gibt Rack die Marschroute vor. Dabei hofft er auch am Samstagauf die Unterstützung der Fans. „An diesem Tag findet in der Bezirksoberliga kein weiteres Spiel statt. Vielleicht finden ja auch Handballfans aus der Region den Weg in unsere Mehrzweckhalle, sodass es vielleicht richtig voll wird“, sagt Rack, der vor der Partie gegen den Spitzenreiter keine Personalsorgen hat.

Quelle: Echo Online 12.11.2015

Männliche E-Jugend feiert souveränen Sieg

Weibliche A-Jugend: JSG Büttelborn – SV Erbach 19:18 (8:9)

Im Spiel gegen die Jugendspielgemeinschaft, zeigten die Erbacher in der ersten Halbzeit vor allem in der Abwehr eine stabile Leistung. Ergänzend war Sophie Ballmann im Tor zur Stelle, wenn sich doch mal eine Lücke auftat. Doch gerade im Angriff taten sich die Gäste schwer, konnten sich deshalb nicht richtig absetzen und gingen nur mit einem Tor Vorsprung in die Pause. Auch nach der Halbzeit sollte sich daran nichts ändern und durch Ballverlusten und inkonsequenten Abschlüssen im Angriff der Erbacher, erkämpften sich die Gastgeber die Führung. Diese konnten sie bis zum Spielende weiter ausbauen und die Mädels aus Erbach schafften es nicht mehr das Spiel zu drehen. So mussten man die Punkte am Ende unglücklicherweise an Büttelborn abgeben.

Tore: Selin Schneider (6), Hanna Lambert (4/1), Lisa Pfeifer (3), Lea Silber (1/1), Franziska Lulay (1), Jana Gölz (1), Kim Schneider (1), Sina Mönch (1)

 

Männliche B-Jugend: SV Erbach – TV Lampertheim 26:23 (13:11)

In einem durchwachsenen Spiel, konnten die Gastgeber ihr Können nicht unter Beweis stellen. Der Grund dafür sah das Trainerteam vor allem darin den Ball unter Kontrolle zu bekommen. Hinzu kamen ungenaue Abschlüsse im Angriff, die es den Gästen ermöglichte den Anschluss zu halten. Mit einem knappen Vorsprung ging das Team in die Halbzeit und konnte sich auch in Hälfte zwei nicht wirklich steigern. Am Ende profitierten die Erbacher von den Fehlern der Gäste und hatten so das Glück auf ihrer Seite.

Tore: Paul Buschendorff (9), Jonas Müller (9/3), Christian Rybakov (3), Sebastian Staudinger (3), Max Lulay (2)

 

Weibliche B-Jugend: SV Erbach – HSG Weiterstadt/Braunshardt 28:24 (15:12 

Trotz einer deutlichen Überlegenheit der Gastgeber, gelang es den Erbachern nicht sich mit mehr als vier Toren abzusetzen. So ging man mit einem drei Tore Vorsprung in die Pause und hoffte auf eine Besserung in der zweiten Halbzeit. Die Chance auf einen weiteren Ausbau der Führung wurde jedoch verpasst, vor allem weil es in der Abwehr zu Unstimmigkeiten kam und die Gäste so besser ins Spiel kamen. Die Gegner erzielten in dieser Phase fünf Tore in Folge, die dazu führte, dass die Erbacher Mädels in Rückstand gerieten. Mitte der zweiten Halbzeit fanden die Gastgeber zu alter Stärke und konnten sich die Führung zurückerkämpfen. So sicherten sich die Mädels den verdienten Sieg.

Tore: Hanna Lambert (17), Alina Gramlich (7), Meike Jordan (1), Elena Coban (1), Annika Jordan (1), Samira Silber (1)

 

Männliche C-Jugend: SV Erbach – HSG Weschnitztal 30:17 (12:10)

Zu Beginn tat sich der Gastgeber schwer im Derby gegen die Spielgemeinschaft. Trotz einer zu Beginn herausgespielten Führung zum 5:1, führten technische Fehler im Angriff dazu, dass sich die Gäste zur Pause auf zwei Tore herankämpfen konnten. Nach der Halbzeit stellte das Trainerteam auf eine sehr offensive Abwehr um, die über die gesamte Spielzeit sehr stabil stand. Dadurch konnten schnelle Ballgewinne erzielt werden, die dazu führten, dass ein stabiler Vorsprung ausgebaut werden konnte. Im Angriff war es Florian Lulay der mit seinen Toren zu überzeugen wusste, aber auch mit gelungen Anspielen seine Mitspieler gut in Szene setzte. Am Ende gelang dem Team ein in der Höhe verdienter Sieg.

Tore: Florian Lulay (10), Luca Jordan (9), Diego Radisic-Gay (5), Jan-Philipp Mischler (3), Manuel Hörr (1), Vincenz Lulay (1)

 

Weibliche C-Jugend: SV Erbach – wJSG Terbur/Rüsselsheim/Königstätten 23:20 (12:13) 

Ohne einen Auswechselspieler und nur mit der Hilfe von drei D-Jugendspielerinnen, traten die Gastgeber in eigener Halle gegen die Mädchenspielgemeinschaft an. Doch diese Umstände standen einem Sieg nicht im Weg. Das Spiel war eine Partie auf Augenhöhe und so ging man mit einem knappen Rückstand in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel zeigten die Mädels Kampfgeist und konnten eine Führung erzielen. Diese bauten die Gastgeber weiter aus und konnten die Punkte am Ende verdient aufs eigene Punktekonto gutschreiben.

Tore: Julia Bernhardt (10), Carla Gramlich (8), Lilly Antes (3), Leonie Ballmann (1), Ira Sticksel (1)

 

Männliche D-Jugend: SV Erbach – SKG Roßdorf 24:26 (11:14) 

Ein hochklassiges und spannendes Spiel erlebten die Zuschauer der Männlichen D-Jugend. Beide Mannschaften zeigten eine sehr gute Leistung, mit tollem Kombinationsspiel und schönen Toren. Trotzdem war Roßdorf in der Lage sich zur Halbzeit mit drei Toren abzusetzen. Nach dem Seitenwechsel, legten die Gastgeber noch einmal zu und kämpften sich auf ein Unentschieden (22:22) heran. Um das Spiel zu drehen fehlte den Jungs jedoch die letzte Kraft. Eine starke Leistung zeigte Keno Kochendörfer (Bild), mit 10 Toren die er zum Endergebnis beisteuerte.

Tore: Keno Kochendörfer (10), Manuel Hörr (9),  Noah Berger (3), Luis Meffert (2)

 

Weibliche D-Jugend: wJSG Egelsbach/Langen – SV Erbach 40:13 (20:4)

Dem stärksten Gegner der Liga, hatten die Mädels aus Erbach nichts entgegen zu setzen. Trotz der deutlichen Unterlegenheit gaben die Gäste ihren Kampfgeist nie auf und das trotz der aggressiven Spielweise der sie bei den Gastgebern ausgesetzt waren. Die weibliche Jugendspielgemeinschaft legten schon von Beginn an eine deutliche Führung vor, die sie zur Halbzeit so weit ausbauten, dass dem Sieg nichts mehr im Weg stand. Mit der Leistung seiner Spielerinnen war Trainer Thomas Bernhardt trotzdem sehr zu frieden.

Tore: Julia Bernhardt (8), Jenny Pfeiffer (3), Lilly Antes (2)

 

Männliche E-Jugend: SV Erbach – mJSG Zwingenberg/Alsbach 27:15 (15:9) 

Die Erbacher Jungs zeigten von Beginn an ihr Können und erzielten so die Führung, die sie bis zum Ende nicht mehr hergaben. Bis zum Schluss waren die Gastgeber in Torlaune und ließen den Gästen keine Chance aufzuschließen. Insgesamt war es eine tolle Teamleistung die das Team am Ende mit zwei Punkten verdient feiern konnten.

Tore: Konstantin Bänsch (9), Nicolas Lulay (6), Lenny Grobe (5), Lenny Grobe (3), Leon Bernhardt (2), Johannes Straub (1), Jannis Bickel (1)

 Quelle: LS

Niederlage wirkt nach

Nach der enttäuschenden 35:43-Heimniederlage gegen den TV Siedelsbrunn müssen die Handballer des SV Erbach am Sonntag (17 Uhr) auswärts ran. Der Bezirksoberligist gastiert dann bei der ESG Erfelden.

So richtig verflogen war der Ärger bei Waldemar Rack auch Tage nach der Niederlage gegen den TV Siedelsbrunn nicht. Was den Erbacher Trainer am meisten wurmte, war die Art und Weise, wie sich seine Mannschaft im Derby vor den eigenen Fans präsentierte. „Ich habe diese Leistung noch nicht verdaut. Ich habe eine solche Vorstellung in meiner Laufbahn als Trainer noch nicht gesehen“, kritisierte Rack, der schon in der ersten Trainingseinheit am Dienstag das Gespräch mit den Spielern suchte. Die Niederlage gelte es in dieser Woche aufzuarbeiten, betonte der Erbacher Coach, der hofft, dass auch seine Spieler die notwendigen Konsequenzen ziehen und sich in Erfelden von ihrer besseren Seite zeigen.

Vor dem Gastgeber warnt Rack zudem: „Wer meint, den Gegner nach der Tabellensituation beurteilen zu müssen, begeht schon vor dem Spiel einen Fehler. Dann kann der Schuss ganz schnell nach hinten losgehen. Wichtig ist es, jedem Gegner den nötigen Respekt entgegenzubringen.“ Auf seine Mannschaft warte ein junges Team, das schon in dieser frühen Phase der Saison mit dem Rücken zur Wand stehe und alles geben werde, um zu punkten. „Nur wenn wir bereit sind, 110 Prozent Einsatz zu zeigen und absolut konzentriert zur Sache gehen, können wir Zählbares mitnehmen“, sagt Rack.

Personell kann er am Sonntag aller Voraussicht nach aus dem Vollen schöpfen. Der zuletzt angeschlagene Daniel Benz wird alles daransetzen, in Erfelden mit von der Partie zu sein.

Quelle: Echo Online 05.11.2015

Hafners Präsenz hilft

Beim 31:19-Sieg feiert der lange verletzte Leistungsträger sein Comeback

Zu einem ungefährdeten Auswärtssieg ist der SV Erbach gekommen. Der Handball-Bezirksoberligist gewann bei der ESG Erfelden deutlich mit 31:19 (15:6).

Ausgelassen feiern wollte Erbachs Trainer Waldemar Rack trotz der zwei Punkte nicht. Das Spiel sei okay gewesen, mehr aber auch nicht, betonte der Coach, der sich vor allem über die Rückkehr eines Leistungsträgers freute: Nach einem Berufsunfall mit einem Unterarmbruch feierte Markus Hafner in Erfelden ein gelungenes Comeback. „Markus ist für uns ein wichtiger Spieler. Alleine seine Präsenz hilft uns weiter“, lobte Rack. 

Die Partie in Erfelden war nur in der Anfangsphase ausgeglichen. Erbach fand mit Mühe in die Begegnung, zeigte sich zwar in der Defensive im Vergleich zur 35:43-Niederlage gegen Siedelsbrunn verbessert, offenbarte aber im Spiel nach vorne Schwächen. „In der Offensive haben wir meist zu kopflos gespielt. Allerdings sind wir auf einen Gegner getroffen, der diese Schwächen nicht zu bestrafen wusste“, sagte der Erbacher Trainer, der erst nach 20 Minuten eine Steigerung bei seiner Mannschaft sah, die über 8:4 (20.) bis zur Pause vorentscheidend davonzog.

Mit dem Wiederanpfiff änderte sich an den Kräfteverhältnissen nur wenig. Erfelden mühte sich zwar, hatte aber nur wenig entgegenzusetzen. So war das Spiel früh entschieden, und schon nach dem 18:10 (34.) nutzte Rack die Gelegenheit, durchzuwechseln und auch den Nachwuchskräften Einsatzzeiten zu geben. 

Neben Hafner hob Rack auch Torhüter Bastian Flath hervor. „Er hatte mit seinen Paraden einen wichtigen Anteil an dem Sieg“, befand der SVE-Trainer, dem trotz des deutlichen Erfolges die Chancenverwertung seines Teams ein wenig missfiel. „Der Sieg hätte höher ausfallen müssen. Insgesamt war die Leistung ordentlich, allerdings haben wir noch genügend Luft nach oben“, lautete Racks Fazit.

Tore: Lukas Müller (8/6), Oliver Hess, Christian Scholz (je 6), Daniel Benz (3), Dario Schwiersch, Roman Röhrig, Markus Hafner (je 2), Colin Stangenberg, Sebastian Nischwitz (je 1)

Quelle: Echo Online 10.11.2015