Waldemar Rack sieht „ein super Spiel“

Nun hat es auch die HSG Fürth/Krumbach erwischt. Ausgerechnet im Derby und Spitzenspiel beim SV Erbach hat der zuvor ungeschlagene Tabellenführer der Handball-Bezirksoberliga mit 32:33 (14:16) die erste Saisonniederlage kassiert. Die Gastgeber indes unterstrichen erneut, dass mit ihnen im Kampf um Rang eins zu rechnen ist.

„Das war ein super Spiel von uns“, freute sich Waldemar Rack, Trainer des SV Erbach, am Samstag nach der letzten Partie in diesem Jahr. Allerdings mussten er und seine Mannschaft am Ende der Begegnung mächtig zittern, denn Fürth/Krumbach kam fast noch zum Ausgleich. Vier Sekunden vor Schluss lag Erbach vor rund 300 Zuschauern in der Mehrzweckhalle vorne, doch die Odenwälder waren im Ballbesitz. Kurz zuvor hatte das HSG-Team um Trainer Jens Becker einen Fünf-Tore-Rückstand wettgemacht, und mit der letzten Aktion hatte es Patrick Dreier in der Hand, den Odenwäldern zumindest noch einen Zähler zu sichern. Aber er bekam den Ball nicht richtig zu fassen. 

Die Gastgeber hatten allerdings fast über die ganze Begegnung hinweg eine Führung behauptet. Erbach überzeugte dabei vor allem mit einer stabilen Abwehr und schnörkellosem Angriffsspiel. Auf der anderen Seite biss sich der Tabellenführer ein ums andere Mal an der SVE-Abwehr fest und wirkte zu ideenlos. Auch aus der zweiten Reihe war diesmal kaum etwas zu holen für die Fürther. Immer wieder blieben die Würfe hängen, wurden entschärft oder abgefälscht. Im Gegenzug machte Erbach meist kurzen Prozess, überlief die HSG-Abwehr oder zog das Spiel in die Breite, um dann durchs Zentrum zum Erfolg zu kommen. „Das haben wir gut gelöst“, lobte denn auch Rack. Zudem sei es seinem Team gelungen, mit viel Bewegung und Tempo immer wieder Gegenspieler zu binden und somit eine Lücke zu finden. „Wir haben geduldig gespielt“, freute sich der SVE-Trainer. Zehn Minuten vor Schluss sah sich HSG-Coach Becker somit gezwungen, seine Abwehr zu öffnen – und fast hätte dies auch hingehauen. 

„Das Ergebnis ist nicht bitter. Bitter ist eher, dass wir so kopflos Handball gespielt haben“, ärgerte sich der Fürther Trainer. Sein Rückraum habe falsche Entscheidungen getroffen, bemängelte er. „Ich bin enttäuscht über die Art und Weise, wie wir verloren haben“, haderte der Übungsleiter. Unter anderem hätten seine Spieler nie den richtigen Abstand zur Deckung gefunden. 

Dennoch wurde es zum Schluss noch spannend. „Unnötig“, wie Waldemar Rack befand. Seine Sieben habe sich das Leben selbst schwergemacht, sei gegen Ende zu unkonzentriert gewesen und habe den Abschluss zu schnell gesucht. „In den letzten zehn Minuten haben wir mit zu wenig Kopf gespielt“, monierte Rack, der darin aber den einzigen Kritikpunkt sah. Ansonsten habe jeder für jeden gekämpft. „Alle haben gewusst, um was es geht“, stellte Rack fest. 

Trotz der Niederlage blickt Jens Becker immer noch auf ein kleines Polster von zwei Zählern seiner nach wie vor auf Platz eins liegenden Mannschaft auf Erbach. Der Coach wagte allerdings mahnend bereits einen Blick voraus: „Spiele von solchem Kaliber haben wir, wenn wir aufsteigen, jede Woche“. 

SVE-Tore: Hess (6/3), Juchem (1), Röhrig (5), Wiegand (7), Lukas Müller (2), Nischwitz (7), Hafner (5)

HSG-Tore: Markus Koch (2), Hanno Eisenhauer (5), Sebastian Eisenhauer (4), Beilstein (8), Möke (2), Dreier (9/2), Beye (1), Kaiser (1).

Quelle: Echo Online 15.12.2014

Männliche A-Jugend zeigt Kampfgeist

Weibliche A-Jugend:  SV Erbach – ESG Crumstadt/Goddelau 19:22 (9:9)
Die Gastgeber starteten in diese Partie in der ersten Halbzeit sehr souverän und ließen die Gäste aus Crumstadt/Goddelau bis kurz vor der Halbzeit hinter sich. Kurz vor der Halbzeitpause glichen die Gäste zum 9:9 Halbzeitstand aus. In den ersten fünfzehn Minuten der zweiten Halbzeit legte Erbach immer ein Tor vor. Jedoch zeigte sich bei den Erbachern in den letzten zehn Minuten, die Anstrengungen des Spiels, wodurch die Kräfte nachließen. Aus diesem Grund konnte man dem Tempohandball der Gegner in den letzten Minuten nichts mehr entgegensetzen.
Tore: Katrin Lambert (9/4), Selin Schneider (5), Franziska Lulay (2), Laura Schäfer (2), Jana Gölz (1)
Männliche A-Jugend: SV Erbach – TV Trebur 24:28 (12:11)
Im letzten Spiel vor der Winterpause, gingen die Erbacher mit großer Motivation ins Spiel, um die zwei Punkte für sich zu entscheiden. Obwohl die Gastgeber, körperlich deutlich unterlegen waren, konnte man nachdem man die ersten Minuten verschlafen hatte wieder aufschließen. Ab dann kam man immer besser klar und konnte auch in der Abwehr Gegenwehr leisten. So lagen die Erbacher zur Halbzeit mit einem Tor in Führung. Im gesamten Spiel war die Quote der technischen Fehler deutlich geringer als in den letzten Spielen. Trainer Dominik lobte trotz der Niederlage, den Einsatz und Kampfgeist den seine Jungs an den Tag legte. Am Ende entschied der stärkere Rückraum der Gäste die Partie.
Tore: Lennart Grabisch (8), Andrej Grebe (7), Luca Röder 4), Jonas Müller (3), Sebastian Vetter (2), Fabian Jordan (1), Felix Lulay (1)
Weibliche B-Jugend: HSG Fürth/Krumbach – SV Erbach 17:22 (8:9)
Ein spannendes Spiel auf Augenhöhe bekamen die Zuschauer am vergangenen Wochenende in Fürth zu sehen. Beide Mannschaften kamen gut ins Spiel, jedoch konnte Fürth stets einen Vorsprung von einem Tor halten. Bei diesem Kopf an Kopf Rennen konnte sich bis zur Halbzeit keine Mannschaft absetzen. Erst in den letzten Sekunden der ersten Halbzeit legte Erbach ein Tor vor. Gleich in der zweiten Halbzeit erwischte Erbach durch die beiden Außenspielerinnen Lulay/Schneider (Kim) den besseren Start und setzte sich mit fünf Toren in Folge ab. Fürth blieb den Erbachern weiter auf den Fersen. Am Ende konnten die Gäste beide Punkte mit nach Hause nehmen.
Tore: Laura Schäfer (5/3), Franziska Lulay (5), Selin Schneider (4), Kim Schneider (4), Alina Gramlich (2) ,Meike Jordan (1)
Weibliche C-Jugend: JSG Zwingenberg – SV Erbach 23:41 (8:19)
Die Erbacher rechneten mit einem leichten Spiel beim Tabellenvorletzten. Doch die Gastgeber waren motiviert und so zeichnete sich in der ersten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel ab. Durch Fehler der Gäste konnte Zwingenberg zwischenzeitlich in Führung gehen. Doch schnell fand man zu alter Stärke zurück und legte zur Halbzeit einen Zwischenspurt ein, der einen deutlichen Halbzeitstand nach sich zog. In der zweiten Halbzeit waren die Erbacher durchweg konzentriert und nahmen die Punkte schließlich mit nach Hause.
Tore: Hanna Lambert (16), Elena Coban (10), Samira Silber (7), Julia Bernhardt (3), Carla Gramlich (3), Ira Sticksel (1), Lilly Antes (1)
Männliche D-Jugend: SV Erbach – TV Trebur 24:21 (12:11)
So recht gelang dem Tabellenführer kein ordentlicher Spielaufbau und keine gut gestaffelte Abwehr gegen die bestens auf das Erbacher Spiel eingestellten Gäste. Im Angriff wie in der Abwehr war die gewohnte Disziplin und Aggressivität zu vermissen und so konnte der Gegner bis zum 12:11-Pausenstand mithalten. In der Kabine fruchteten die Worte des Trainers, sodass sich die Gastgeber in der zweiten Halbzeit etwas absetzten und das knappe Spiel am Ende für sich entscheiden konnte.
Tore: Florian Lulay (12), Luca Jordan (7), Marvin Greene (3), Manu Hörr (2)
Weibliche D-Jugend: SV Erbach –  HSG Dornheim/Groß-Gerau 15:26 (6:10)
Die Erbacher Mädels hatten sich für dieses Spiel viel vorgenommen, sodass sie von Beginn an den Ball forderten. Jedoch machten sich die Gastgeber durch kleine Fehler das Spiel selbst schwer, weshalb man schnell in Rückstand geriet. Mitte der zweiten Halbzeit konnte man sich nochmal auf zwei Tore herankommen. Zum Sieg in diesem Spiel fehlte den Mädels am Ende die Geschlossenheit in der Abwehr.
Tore: Julia Bernhardt (8), Lilly Antes (4), Carla Gramlich (2), Ira Sticksel (1)
Quelle: LS

Gegenseitiger Respekt vor dem Derby

Derbyzeit in der Mehrzweckhalle: Handball-Bezirksoberligist SV Erbach empfängt am Samstag (19.15 Uhr) die HSG Fürth/Krumbach zum Spitzenspiel.

Tabellenzweiter gegen den Spitzenreiter – die Partie zwischen Erbach und Fürth hat es in sich. Dabei spielen die Odenwälder bislang eine überragende Saison. 22:0 Punkte unterstreichen, warum die Spielgemeinschaft als Topfavorit für die Meisterschaft gilt. „Natürlich spielen die Fürther eine starke Runde. Sie gehören schon seit Jahren zu den stärksten Mannschaften und haben sich auch vor dieser Saison noch verstärkt“, lobt auch Erbachs Trainer Waldemar Rack. Er meint, auch das Erfolgsrezept der Odenwälder zu kennen: „Sie spielen einen schnellen Handball und sind in der Breite außergewöhnlich gut besetzt. Gerade auf der Bank haben sie gute Spieler, die sofort weiterhelfen, wenn sie zum Einsatz kommen.“

Dass einzelne Akteure am Samstag diesen Lokalvergleich durchaus entscheiden könnten, das vermutet auch Jens Becker. „Es kann entscheidend sein, wer den besseren Torwart hat und welche Spieler die bessere Tagesform haben“, sagt der HSG-Trainer. Für ihn hat die Partie neben dem Charakter des Spitzenspiels noch eine weitere besondere Note. Schließlich war Becker einst bei Erbach als Übungsleiter tätig und hat dabei auch den ein oder anderen Spieler aus dem aktuellen SVE-Kader unter seinen Fittichen gehabt. Für Becker kommt es daher keineswegs überraschend, dass sein ehemaliger Verein so weit oben steht. Im Gegenteil. „Der SV Erbach ist die einzige Mannschaft, die mit uns mithalten kann“, stellt der HSG-Coach respektvoll fest.

Die Gastgeber haben trotz aller Personalprobleme bislang überzeugt. Mit 18:4-Punkten rangiert der SVE mit Blick auf die Tordifferenz auf Platz zwei. Zusätzlich motivieren, das weiß Rack, müsse er sein Team vor dem Derby nicht mehr. Seine Mannschaft brenne auf das Spiel gegen den Titelaspiranten und sei gewillt, der HSG die erste Saisonniederlage beizubringen. „Die Halle wird voll, die Atmosphäre entsprechend aufgeheizt sein. Wir wollen mit unseren Fans einen gelungenen Jahresabschluss feiern“, blickt Rack voraus. Zuvor müsse seine Mannschaft aber wieder alles abrufen. „Wir müssen uns einiges einfallen lassen und auf eine außergewöhnliche Tagesform bauen. Nur wenn wir alle bereit sind, in diesem Spiel auch über hundert Prozent zu geben, werden wir eine Chance haben“, betont der Erbacher Trainer. „Wir müssen immer einen Schritt mehr gehen als der Gegner und über eine schnelle erste und zweite Welle den Erfolg suchen“.

Für Jens Becker unterdessen hat auch der Faktor Abwehr i eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. Dort sehe er das eigene Team vielleicht etwas im Vorteil, sagt der HSG-Coach. Vor allem das gute Erbacher Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreis müsse seine Defensive unterbinden, fordert der Trainer. Sein Rezept: schon zu Beginn vorlegen und sich dann möglichst absetzen. Schließlich könne seine Mannschaft mit einem Erfolg am Samstag einen riesen Schritt machen, weiß Becker.

Personell haben beide Klubs keine größeren Sorgen. Bei Erbach steht nur hinter dem Einsatz von Dominik Juchem (Muskelfaserriss) ein Fragezeichen. Fürth/Krumbach ist aller Voraussicht nach komplett.

Nach der Pause dreht der SV Erbach auf

Der SV Erbach gewann in der Handball-Bezirksoberliga beim TV Büttelborn deutlich mit 31:25 (14:14). Zufrieden mit dem Ergebnis war Waldemar Rack schon. An der Art und Weise, wie dieser zustande kam, hatte der SVE-Trainer aber doch etwas auszusetzen: „Vor allem in der ersten Halbzeit war es kein gutes Spiel. Irgendwie wirkte das Geschehen sehr träge, ohne Tempo und mit einigen Fehlern.“ 

Seine Mannschaft konnte sich nicht entscheidend absetzen. Zwei Minuten vor der Pause legten die Büttelborner ein 14:12 vor. Deutlich besser lief es für Erbach in den zweiten 30 Minuten. Bastian Flath im Tor avancierte zu einem sicheren Rückhalt, der die brenzligen Situationen bestens meisterte. Über die schnelle zweite Welle sorgten die Erbacher für Torerfolge. In der 40. Minute hatte Erbach einen 24:18-Vorsprung (24:18) herausgespielt, kurz darauf stand es 27:21.

SVE-Tore: Heß (9/3), Wiegand (7), Müller (4/1), Nischwitz, Hafner, Röhrig (je 3), Blank (2)

 
Bericht TV Büttelborn:
 
„Tolle erste Halbzeit von uns“
Eine Halbzeit lang setzte der TV Büttelborn dem Favoriten mächtig zu. Doch dann unterlag der Handball-Bezirksoberligist dem SV Erbach doch mit 25:31 (14:14). Trotzdem ist TVB-Trainer Stefan Beißer sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

Dass der Landesliga-Absteiger die Erbacher in der zweiten Halbzeit enteilen ließ, schreibt Beißer vor allem einer eigenen Fehlentscheidung zu: Der Trainer wollte seinem Team, in dem einige angeschlagen sind, eine Verschnaufpause gönnen. Weshalb er von einer kraftaufwendigen 5:1-Deckung auf dieEine Halbzeit lang setzte der TV Büttelborn dem Favoriten mächtig zu. Doch dann unterlag der Handball-Bezirksoberligist dem SV Erbach doch mit 25:31 (14:14). Trotzdem ist TVB-Trainer Stefan Beißer sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

Zuvor war es dem TVB mit der 5:1-Abwehr gelungen, den Erbacher Spielmacher Timo Wiegand weitgehend aus dem Spiel zu nehmen. In der Offensive schafften es die Büttelborner, die Heppenheimer einige Male mit Tempogegenstößen zu überwinden. Aber auch sonst kam der TVB immer wieder zu Torchancen, die er auch konsequent nutzte.

Dass die Heimsieben nicht mit einer deutlichen Führung in die Halbzeitpause ging, lag laut Beißer an individuellen Fehlern, die zu einigen überflüssigen Gegentoren führten. Trotzdem: „Das war eine tolle erste Halbzeit von uns“, sagt der Trainer. Doch in den ersten zwölf Minuten des zweiten Durchgangs, nach der fatalen Umstellung der Abwehrformation, wollte der TVB so gar nicht ins Spiel kommen. Wiegand setzte seine Nebenleute glänzend in Szene, wovon insbesondere der achtmalige Torschütze Oliver Hess auf der Rechtsaußenposition profitierte.

Aber auch Wiegand selbst steuerte sieben Treffer zum Erbacher Sieg bei. Mitte der zweiten Halbzeit, beim Stand von 17:23, stellte Beißer wieder um auf eine 5:1-Deckung. Aber für eine Wende war es zu spät. Die Erbacher kamen dank ihrer individuellen Klasse weiterhin zu Toren und ließen den Vorsprung nicht mehr schmelzen. Zumal TVB-Torhüter Daniel Lochmüller, der wegen Krankheit die gesamte Woche über nicht trainieren konnte, in der 47. Minute entkräftet ausgewechselt werden musste. 

Wegen der Verletzung von Sven Görlich (Patellasehnenabriss) hat der TVB zurzeit keinen gleichwertigen zweiten Torhüter. Diesmal half Mathias Funk aus der A-Liga-Mannschaft aus.

Quelle: Echo Online 08.12.2014

Waldemar Rack: „Jammern hilft nichts“

Vor einem schweren Auswärtsspiel steht der SV Erbach: Der Handball-Bezirksoberligist gastiert am Samstag (19.30 Uhr) beim Tabellensechsten vom TV Büttelborn.

Die Erleichterung bei den Erbachern war groß am vergangenen Wochenende. Nach zwei Niederlagen in Folge, es waren die ersten beiden Pleiten der Saison, feierte die Mannschaft um Trainer Waldemar Rack einen 44:26-Heimsieg gegen die HSG Mörfelden/Walldorf. Gerade für die Moral und das Selbstvertrauen war der Erfolg wichtig. Nicht zuletzt wegen der derzeitigen personellen Misere sehen die Erbacher die knapp vierwöchige Weihnachtspause herbei. Zuvor stehen mit dem Spiel in Büttelborn und dem Derby in der heimischen Mehrzweckhalle gegen Fürth/Krumbach aber noch zwei Spiele auf dem Programm, die es in sich haben.

Der Respekt vor Büttelborn ist groß bei Rack. Entsprechend bereitet der Trainer seine Spieler auf diese nächste Aufgabe vor. „Der TVB zählte vor der Saison zu den Aufstiegsfavoriten. Die Mannschaft wurde zum Teil neu zusammengestellt, besitzt aber auch einige erfahrene Spieler“, lobt der Erbacher Trainer, der die Büttelborner zuletzt beobachtete. „Sie sind eingespielt und spielen einen schnellen Handball. Wir dürfen uns keine Fehler erlauben, denn die werden umgehend bestraft“, warnt Waldemar Rack. Organisiert in der Abwehr stehen und „durchaus auch mal zur Sache gehen“ sowie schnell nach vorne spielen – so lautet das Erfolgsrezept.

Allerdings hat sich auch am Samstag die personelle Situation der Mannschaft aus dem Heppenheimer Stadtteil wohl kaum wesentlich verändert. Kranke und verletzte Spieler gab es bei den Erbachern auch in den Trainingseinheiten in dieser Woche. So stehen hinter den Einsätzen von Oliver Heß, Roman Röhrig, Luca Röder und Sören Blank noch Fragezeichen.

„Jammern hilft aber nichts. Wir versuchen, aus dieser Situation das Beste zu machen. Dass wir trotzdem mithalten können, haben die vergangenen Spiele gezeigt“, sagt Waldemar Rack, der sich vor den letzten beiden Spielen dieses Jahres denn auch kämpferisch gibt: „Wir müssen da jetzt durch. Wenn wir alles geben und jeder vollen Einsatz zeigt, können wir auch diese Spiele gewinnen.“ Und, das betont der Erbacher Trainer mit einem Schmunzeln, haben ihm seine Spieler auch versprochen: „Sie sagten, dass wir in diesem Jahr kein Spiel mehr verlieren werden.“

Quelle: Echo Online 04.12.2014

SV Erbach behält diesmal alle Punkte

Insgesamt 17 Bescheide wegen der Nichtbeachtung der Schiedsrichtergestellung hat der Bezirksvorsitzende Lutz Scheibe an Handballvereine verschickt. In den meisten Fällen gibt es Geldstrafen, aber neun Klubs bekommen zusätzlich Punkte abgezogen. Wie ein Verein erfolgreich sein Schiedsrichterdefizit abbauen kann, das zeigen in dieser Saison besonders der SV Erbach und die HSG Dornheim/Groß-Gerau, die beide erstmals seit Jahren ihr Soll erfüllt haben. Sinn der Geldstrafen und Punktabzüge ist es, die Anzahl der Referees im hessischen Verband zu erhöhen.

Punktabzüge: 

TG Biblis und ESG Crumstadt/Goddelau (Frauen, Bezirksoberliga) je 1

TV Bischofsheim und TSV Gadernheim (Frauen, Bezirksliga B) je 3

ESG Crumstadt/Goddelau (Männer, Bezirksoberliga) 1

TG Eberstadt (Männer, Bezirksliga A) 1

ESG Nauheim/Königstädten (Frauen, Bezirksliga A) 5

HSG Mörfelden/Walldorf (Frauen, Oberliga) 1

HSG Ried (Männer, Bezirksliga B) 1

Quelle: Echo Online 04.12.2014

SVE hält Anschluss an vorderes Tabellendrittel

SV Erbach – HSG Mörfelden/Walldorf mit 22:15 (11:8)
SVE-Trainer Thomas Lulay veränderte die Deckungsvariante und die stand nach einer anfänglichen Findungsphase (5:7; 19.) sicher. Erbach drehte das Spiel mit fünf Treffern in Folge auf 10:7. Immer wieder traf Nina Sauer per Gegenstoß und der SVE zog auf 16:10 und 19:12 davon. „Dieser Sieg war ein Verdienst unserer stabilen Abwehr und über unser Tempospiel haben wir uns mit einfachen Treffern dafür belohnt“, war Lulay zufrieden.
Tore: Sauer (12/4), Lampert (4), Anna Jordan (3), Pfeifer, Luisa Jordan, Kessler (je 1)

Mini-Durststrecke ist zu Ende

Nach zwei Niederlagen in Folge feierte der SV Erbach in der Handball-Bezirksoberliga einen vor allem fürs Selbstvertrauen wichtigen 44:26 (19:9)-Heimsieg gegen die HSG Mörfelden/Walldorf. „Natürlich wussten wir, dass die HSG derzeit Probleme hat. In personeller Hinsicht haben wir die aber auch. Umso wichtiger war es, dass wir diesen Erfolg gefeiert haben“, lobte SVE-Trainer Waldemar Rack. Vor allem die A-Jugendlichen Andrej Grebe, Luca Röder, Dario Schwiersch und Lennert Grabisch beeindruckten den Coach. Rack musste sein Team erneut umstellen, denn kurzfristig mussten krankheitsbedingt Oliver Heß und Henning Bührer passen. In Minute zehn hatten sich die Erbacher einen 10:4-Vorsprung erspielt, fünf Minuten später lagen sie mit 15:7 vorne. „In der Abwehr haben wir eine überzeugende Leistung geboten. Nach vorne haben wir trotz der vielen Tore noch einige Chancen liegen gelassen“, erkannte Rack, der zu Beginn des zweiten Durchgangs zunächst eine verhaltene eigene Sieben sah. Doch spätestens mit dem 22:11 (37.) und dem 26:13 (40.) war der Durchhänger beendet. Der SV Erbach spielte anschließend munter nach vorne.

Tore: Hafner (9), Wiegand (8), Müller, Nischwitz (je 7), Röhrig (5), Schwiersch (3), Grebe (2), Röder, Lennert Grabisch, Flath (je 1). 

Männliche D-Jugend verteidigt Tabellenspitze

Männliche D-Jugend: SV Erbach – TSV Pfungstadt 31:21 (15:11)
 
Mit der bis jetzt besten Saisonleistung, konnten die Erbacher  den ersten Tabellenplatz im Spiel gegen den Tabellendritten, behaupten. 26 Treffer der 31 Tore erzielte das Duo Jordan/Lulay. Unterstützt von den E-Jugendlichen, zeigte die Mannschaft eine starke Leistung in der Abwehr. Trotz der Ausfälle einiger Spieler, konnten die Gastgeber von Beginn an dominieren. Zwar stand es zur Halbzeit gerade mal 15:11, doch nach der Halbzeit hatten die Erbacher Jungs starke zehn Minuten, in denen sie den Spielstand weiter ausbauten.
Tore: Luca Jordan (15), Florian Lulay (11), Manu Hörr (3), Tom Jordan (1), Jakob Lulay (1)
 
Weibliche D-Jugend: SV Erbach – HSG Mörfelden/Walldorf 22:31 (10:15)
 
Schon zu Beginn fanden die Gastgeber schwer ins Spiel und konnten den Gegner nur wenig entgegen setzen. Zudem bereiteten den Erbachern technische Fehler und mangelnde Gegenwehr, in der Abwehr, Probleme. Schon nach Mitte der 1. Halbzeit war klar, dass der Vorsprung der Gäste schwer aufzuholen ist. Trotzdem setzten die Erbacher Mädels in der zweiten Hälte alles daran, den Spielstand möglichst niedrig zu halten. Mit einer größeren Abwehr- und Laufbereitschaft, gelang dies den Gastgebern auch teilweise.
Tore: Jamila Coban (14), Carla Gramlich (3), Julia Bernhardt (3), Lilly Antes (2)
          
Weibliche C-Jugend: HSG Fürth/Krumbach – SV Erbach 16:28 (5:12)
 
Wie schon in den letzten Spielen, zeichnete sich schnell eine spielerische Überlegenheit der Gäste ab. So könnte man bereits nach wenigen Minuten in Führung gehen und diesen Vorsprung bis zur Halbzeit weiter ausbauen. Nach der Pause passten sich die Erbacher, auf Grund von nachlassender Konzentration, den Gegnern an. Im Zuge dessen, konnten die Gastgeber den Spielstand bis auf vier Tore verkürzen. Die Gäste fanden in dieser Situation jedoch schnell wieder zur gewohnten Stärke, konnten den Spielstand in der letzten Viertelstunde erhöhten und so die zwei Punkte mit nach Hause nehmen. Überzeugen konnte an diesem Tag Samira Silber, die zwischenzeitlich im Tor spielte.
Tore: Hanna Lambert (17), Elena Coban (4), Jamila Coban (2), Samira Silber(1), Carla Gramlich (1), Franca Helfert (1), Julia Bernhardt (1) , Ira Sticksel (1)
 
Männliche C-Jugend: SV Erbach – TV Lampertheim II 25:17 (16:8)
 
Die Erbacher traten ohne 3 Stammspieler an zeigten aber auch im Heimspiel gegen Lampertheim erneut eine beherzte Abwehrleistung. Schnelle Beine und konsequentes Verschieben gegen den Ball führten zu vielen Ballgewinnen. Zudem entschärfte der D-Jugendliche Jonas Stilgenbauer im Tor viele Würfe des Gegners. Im Angriff agierten die Jungs variabel und hätten hätten mit mehr Konzentration im Abschluss durchaus noch mehr Tore erzielen können.
Tore: Leon Brüning (10), Vincenz Lulay (5), Jan Philipp Mischler (6), Max Lulay (1), Moritz Kriz (1), Diego Radisic (1), Luca Jordan (1)
 
Weibliche B-Jugend: SV Erbach – JSG Lorsch/Einhausen 27:11 (9:3)
 
Wie auch in den letzten Spielen, fanden die Erbacher zu Beginn nicht richtig ins Spiel und mussten sich deshalb über einen längeren Zeitraum eine Führung erarbeiten. Dabei mangelte es zu Beginn besonders an der nötigen Konzentration und der richtigen Absprache in der Abwehr. Die darauf folgende Halbzeitansprache funkte und so konnten die Gastgeber die Führung in der zweiten Halbzeit weiter ausbauen. Schnelle Angriffe, clevere Auslösehandlungen setzten ab diesem Zeitpunkt, alle Spielerinnen in Szene.
Tore: Alina Gramlich (10), Selin Schneider (9), Franzi Lulay (3), Laura Schäfer,Kim Schneider, Annika Jordan, Meike Jordan und Lea Silber je (1)

Quelle: LS

JUGENDWEIHNACHTSFEIER

 

Liebe Jugendliche des SV Erbach 

Wir möchten euch zu einem besonderen Spiel der TSG Friesenheim einladen.                                                                                                      Ihr könnt euch sicherlich noch an unseren Gasttrainer  Philipp Grimm vom diesjährigen Handball Camp erinnern.

Philipp ist ein Spieler der TSG Friesenheim und wir möchten ihn im Spiel am 23.12.2014 gegen den VFL Gummersbach anfeuern.

Alle Jugendmannschaften treffen sich

am 23.12.2014

um 15:30 

an der Mehrzweckhalle.

Hier wird es für euch etwas zum Essen und Trinken geben. Anschließend werden wir mit dem Bus nach Lu-Friesenheim  fahren.

Das Spiel beginnt um 19 Uhr und wir werden um ca. 22:30 wieder in Erbach eintreffen.

                                                                

Anmeldung bis zum 28.11.2014

 

——————————–Einverständniserklärung ————————–

Hiermit erlaube ich meinem Sohn/Tochter  ________________________    am 23.12.2014 an der Fahrt nach Lu-Friesenheim teilzunehmen. Ich übernehme die Verantwortung, sollte er/sie sich nicht an die Weisung der Gruppenleiter bzw. Verantwortlichen halten.

Quelle: LS