„Das war in der Tat überhaupt nichts“(Männer I)

SV Erbach – Bezirksoberliga-Truppe zollt der Personalsituation Tribut

Einen schwarzen Sonntagabend erlebte der SV Erbach. Der Handball-Bezirksoberligist verlor bei der HSG Langen mit 36:43 (16:22). Kein Wunder also, dass die Enttäuschung groß war. „Das war in der Tat überhaupt nichts. Insgesamt war es ein Abend der offenen Tore auf beiden Seiten. Wir waren letztlich die schwächere Mannschaft“, bilanzierte Thomas Lulay, Erbachs Vorsitzender und Mitglied des Trainerteams.

Dabei begann das Spiel aus Sicht des SVE gar nicht mal so schlecht. Nach zehn Minuten lag der Gast mit 9:5 vorne und wusste bis dahin durchaus zu gefallen. Doch in der Folge leisteten sich die Erbacher vor allem in der Abwehr zu viele Fehler, sodass die HSG in der 17. Minute zum 12:12 ausglich. „Anschließend hat uns Langen über Konter geradezu überrannt. Wir haben uns im Angriff zu viele technische Fehler geleistet, die die Gastgeber zu Tempogegenstößen eingeladen haben“, kritisierte Lulay.

Der zweite Durchgang begann für die Erbacher erneut ordentlich. Schnell schafften sie das 17:22 und besaßen gute Gelegenheiten, den Rückstand weiter zu verkürzen. „Wenn man aber da drei klare Chancen liegen lässt, kann man nicht mehr zurück ins Spiel finden“, erklärte Lulay, der in den folgenden Minuten mit ansehen musste, wie Langen die Führung stetig ausbaute. So lagen die Gastgeber bis in die Schlussminuten immer mit vier bis fünf Toren vorne und sicherten sich den wichtigen Heimsieg im Kampf um den Klassenerhalt.

Einen Vorwurf wollte Thomas Lulay seiner erneut personell arg dezimierten Mannschaft aber nicht machen. Auch in Langen war der SVE gerade einmal mit zwei Auswechselspielern angetreten. „Es geht nun in Richtung Saisonende. Wir haben seit Wochen personelle Probleme. Da ist es normal, dass gerade bei den Akteuren, die zuletzt viele Einsatzzeiten hatten, die Kräfte nachlassen“, zeigte sich der Trainer verständnisvoll.

Quelle: Echo Online 25.03.2014

Thomas Lulay warnt

SV Erbach – Bezirksoberligist trifft in Langen auf einen Gegner, der jeden Punkt braucht

Tabellenvierter beim Drittletzten: Die Voraussetzungen vor dem Spiel bei der HSG Langen am Sonntag (18 Uhr) scheinen für Handball-Bezirksoberligist SV Erbach klar. Die Gäste sind der Favorit.

Während für den SV Erbach die Saison bislang erfreulich verlief und das Team ohne Druck in die verbleibenden Partien gehen kann, kämpft Langen noch um den Klassenerhalt. Genau darin sieht Thomas Lulay, SVE-Vorsitzender und Mitglied des vierköpfigen Trainerteams, die Gefahr. „Für Langen steht viel auf dem Spiel. Entsprechend motiviert werden sie zur Sache gehen. Zudem haben sie mit zwei starken Rückraumspielern eine gefährliche Waffe“, gibt er zu bedenken. Vor allem beim 32:31-Sieg in Siedelsbrunn überzeugten die Langener und erkämpften sich zwei wichtige Punkte.

Für den SV Erbach heißt es bei der HSG vor allem, in der Abwehr stabiler zu stehen als zuletzt. „Wir müssen insgesamt cleverer agieren. Zudem müssen wir unsere Chancen besser nutzen“, fordert Lulay. Auf wen er am Sonntag bauen kann, ist allerdings noch nicht klar. „Ich gehe davon aus, dass wir ähnliche personelle Voraussetzungen haben wie zuletzt“, kündigt der Trainer an. Zwar konnten bei Erbach zuletzt doch wieder die Rückraumakteure Sebastian Nischwitz und Sören Blank auflaufen, deren Verletzungen doch nicht so gravierend waren, dafür fehlten andere wichtige Akteure. „Sebastian und Sören sind für unser Spiel enorm wichtig. So viele Variationsmöglichkeiten für den Rückraum haben wir nicht“, weiß Lulay.

Nicht mit von der Partie sein wird allerdings Markus Hafner, der beim 30:35 gegen den TV Siedelsbrunn die Rote Karte sah. Wie lange er noch gesperrt bleibt, weiß Thomas Lulay nicht: „Wir haben vom Verband noch keine Nachricht bekommen. Eine Rote Karte mit Bericht bedeutet aber eine Sperre von zumindest zwei Spielen.“

Quelle: Echo Online 20.03.2014

Ein Unentschieden, mit dem der SV Erbach leben kann

SV Erbach – Trotz großer personeller Probleme erreicht der Bezirksoberligist ein 30:30 gegen die MSG Rüsselsheim

Die Gemütslage war gespalten beim SV Erbach: Der Handball-Bezirksoberligist kam am Samstag in der heimischen Mehrzweckhalle zu einem 30:30 (15:14) gegen die MSG Rüsselsheim/Bauschheim.

Ob es am Ende ein gewonnener oder ein verlorener Punkt war, ließ sich für die Erbacher abschließend nicht beantworten. Die personellen Voraussetzungen jedenfalls waren alles andere als optimal. Es gab verletzte und gesperrte Akteure – bis kurz vor dem Anpfiff war nicht klar, auf wen der SVE-Trainerstab bauen konnte. Als Sebastian Nischwitz und Sören Blank grünes Licht gaben, war die Erleichterung bei Thomas Lulay und seinen Trainerkollegen groß. Und dass sie mit Linus Stipp, er half den personell gebeutelten Erbachern kurzfristig, hatte aber seit Anfang Dezember kein Spiel mehr bestritten, einen weiteren wichtigen Spieler aufbieten konnten, erhöhte dann doch etwas die Zuversicht im Lager der Mannschaft aus dem Heppenheimer Stadtteil.

„Wenn mir vor der Partie jemand ein Unentschieden angeboten hätte, hätte ich das aufgrund unserer personellen Möglichkeiten angenommen. Nach dem Spiel weiß ich das nicht so genau“, sagte Lulay. Die Erbacher hatten sich nämlich zwischendurch deutliche Führungen herausgespielt und lagen nach zehn Minuten mit 5:1 und nach 18 Minuten mit 10:6 vorne. Der Vorsprung schmolz bis zur Pause zwar, die Zuversicht, einen weiteren Heimsieg feiern zu können, war zu diesem Zeitpunkt dennoch groß.

„In der Halbzeit haben wir uns vorgenommen, weiter aufs Tempo zu drücken und über erste und zweite Welle zum Erfolg zu kommen“, erläuterte Thomas Lulay, der zunächst auch in den zweiten 30 Minuten eine starke eigene Mannschaft sah, die nach 40 Minuten 21:16 und acht Minuten später mit 27:23 vorne lag. „In der Folge schienen wir dann aber das Spiel zu früh abgehakt zu haben“, kritisierte der Erbacher Trainer, der sah, wie der SVE das Spiel immer mehr aus der Hand gab und fünf Minuten vor dem Ende gar einem 27:28-Rückstand hinterherlaufen musste. Zuvor gelang den Gastgebern acht Minuten lang kein Treffer, was Rüsselsheim/Bauschheim nutzte, um wieder in die Partie zu finden. In den Schlussminuten rissen sich die Erbacher dann aber wieder zusammen, lagen auch wieder knapp vorne, mussten sich am Ende aber mit einem Punkt begnügen.

„Ich denke, dass dieses Unentschieden letztlich in Ordnung geht. Aufgrund unserer Voraussetzungen unter der Woche ist das für uns völlig okay. Rüsselsheim hat sich das Remis aufgrund einer guten kämpferischen Leistung verdient“, resümierte Lulay.

SVE-Tore: Nischwitz (7), Heß (5/1), Müller (5), Blank, Stipp (je 3), Röhrig, Weis, Juchem (je 2), Radisic (1).

Quelle: Echo Online 17.03.2014

Die Trainer müssen basteln

Nach der jüngsten 30:35-Niederlage gegen den TV Siedelsbrunn steht für den SV Erbach am Samstag (19.15 Uhr) das zweite Heimspiel in Folge auf dem Programm. Der Handball-Bezirksoberligist empfängt mit der MSG Rüsselsheim/Bauschheim den Tabellenneunten in der Mehrzweckhalle.

Das vierköpfige Trainerteam des SV Erbach um Thomas Lulay plagt sich derzeit vor allem mit personellen Sorgen herum. So steht noch nicht fest, wer am Samstag gegen die MSG Rüsselsheim auflaufen kann. Markus Hafner sah gegen Siedelsbrunn die Rote Karte und ist gesperrt. Sebastian Nischwitz und Sören Blank zogen sich Bänderverletzungen zu. Bei ihnen ist noch nicht klar, ob sie dabei sein können. „Das sind natürlich nicht die besten Voraussetzungen. Somit müssen wir uns derzeit nur wenig Gedanken über den Gegner machen“, bedauert Lulay.

Der Übungsleiter und SVE-Vorsitzende weiß allerdings, dass sich die Spielgemeinschaft in einem Umbruch befindet und vor allem auf den Nachwuchs setzt. „Insofern sind sie natürlich auch Formschwankungen unterlegen“, sagt Lulay.

Die personelle Situation und das wenige Training zuletzt wegen der über Fastnacht geschlossenen Mehrzweckhalle bringt die Erbacher zwar nicht aus der Ruhe, doch die Trainingsbeteiligung auch am Dienstag war alles andere als optimal. „Aus der ersten Mannschaft waren nur vier Spieler dabei. So etwas gibt es aber. Bislang hatten wir ja keine großen Ausfälle, jetzt müssen und werden wir auch mit dieser Situation zurechtkommen“, bleibt Lulay gelassen.

Fest steht für das Trainerteam: Über den Gegner muss sich das Quartett nur wenig Gedanken machen. Wichtiger wird es erst einmal sein, eine schlagkräftige Mannschaft aufzustellen. „Dann werden wir halt wieder ein bisschen basteln. Auch das kennen wir gut, und es bereitet uns keine Probleme“, betont der Erbacher Trainer.

Quelle: Echo Online 13.03.2014

Unentschieden nach 5-Tore-Rückstand

Weibliche C-Jugend:  SV Erbach –  HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden 29:21 (14:10)

Beim ersten Spiel nach der Faschingspause merkte man den Erbacher Mädels der weiblichen C-Jugend an, dass sie einige Zeit kein Training hatten. Zu Beginn taten sie sich sichtlich schwer gegen den Tabellenletzten erst Ende der 1. Halbzeit führten sie erstmals mit 4 Toren. In der 2. Halbzeit lief es etwas besser, vor allem die Abwehr ging beherzter zur Sache. Am Ende siegten die Erbacher verdient.
Tore: Hanna Lambert (10), Alina Gramlich (9), Meike Jordan (4/2), Elena Coban (3), Annika Jordan (2), Samira Silber (1)

 

Weibliche D-Jugend: SV Erbach – Crumstadt/Goddelau 20:20(8:12)

Nach dem sich nach den ersten fünf Minuten Laurene Perez-Adler verletzte, mussten die Erbacher den Rest des Spiels mit nur einer Auswechselspielerin auskommen. Zunächst blieb das Spiel noch ausgeglichen, doch zur Halbzeit führten die Gäste mit 8:12. Nach dem Seitenwechsel konnte sich die ESG, in einem für diese Altersgruppe hartem Spiel, auf 11:17 absetzen. Der Ehrgeiz der Erbacher Mannschaft kehrte jedoch zurück und über ein 13:18 und 17:18 konnte kurz vor Spielende noch auf 20:20 ausgeglichen werden.

Tore: Jamila Coban (8), Carla Gramlich (5), Julia Bernhardt (4), Leonie Ballmann (2), Lilly Antes (1)

 

Weibliche D-Jugend: SV Erbach – Siedelsbrunn/Wald-Michelbach 15:21 (8:9)

Im Nachholspiel gegen den Tabellenersten musste die weibliche D-Jugend dann am Dienstag nochmal ran.  Bis zum 7:7 konnten die Erbacher gut mithalten, mussten die Führung zur Halbzeit jedoch den Gästen überlassen. Zur Halbzeitstand stand es 8:9. Nach dem Seitenwechsel konnten die Gastgeber noch einmal zum 10:10 aufholen, ließen dann jedoch gegen den Favoriten abreisen.

Tore: Jamila Coban (9), Carla Gramlich (3), Leonie Ballmann (2), Julia Bernhardt (1)

Quelle: ME

Die Trainingspause macht sich negativ bemerkbar

SV Erbach – TV Siedelsbrunn 30:35 – Gastgeber erlauben sich gegen clevere Überwälder zu viele technische Fehler

Eine überraschende Heimniederlage musste am Samstag der SV Erbach einstecken. Der Handball-Bezirksoberligist unterlag im Kreisvergleich dem TV Siedelsbrunn letztlich deutlich mit 30:35 (14:16).

Es war ein verdienter Erfolg für die Überwälder, da gab es nach Spielende keine zwei Meinungen. „Der TVS hat das clever gemacht. Vor allem durch gute Kreisanspiele und geschicktes Einsetzen der Außen haben sich die Siedelsbrunner den Erfolg verdient“, räumte Erbachs Vorsitzender und Trainer Thomas Lulay ein. Das eigene Spiel bewertete er hingegen wenig positiv: „Wir haben keine gute Leistung geboten. Die Trainingspause über Fastnacht hat sich negativ bemerkbar gemacht“, sagte Lulay, dessen Team wegen der geschlossenen Mehrzweckhalle kaum trainieren konnte. Wir haben durch eine klasse Leistung in spielerischer und kämpferischer Hinsicht wieder wichtige Punkte geholt für den Klassenerhalt. Es ist in Erbach nicht einfach zu gewinnen, aber die Mannschaft hat das toll gemacht, und ich bin stolz auf die Jungs“, freute sich indes TVS-Abteilungsleiter Heinz Ehret. So waren es auch die Odenwälder, die von Beginn an die Initiative ergriffen und nach zehn Minuten mit 7:4 vorne lagen. Zwar schafften die Erbacher zehn Minuten vor der Pause den Anschluss (10:11), in der Folge behaupteten allerdings die Gäste den knappen Vorsprung bis zur Halbzeit. Auch im zweiten Durchgang lief beim SVE nur wenig zusammen. „Uns fehlte über weite Strecken die Körperspannung. Zudem haben wir uns viele technische Fehler erlaubt und haben es nicht geschafft, Druck aufzubauen“, monierte Lulay, der zudem noch personelle Handicaps verkraften musste. So sah kurz vor der Pause Markus Hafner eine „zweifelhafte Rote Karte“ (Lulay). Sören Blank musste in der 40. Minute wegen einer Bänderverletzung ebenfalls raus. So kam Oldie Mladen Radisic zum Einsatz. Schafften die Erbacher in der 40. Minute beim 21:22 zwar den Anschluss, waren es dann wieder die Gäste, die sich absetzten und in der 46. Minute mit 27:24 vorne lagen. „Danach haben wir keinen Zugriff mehr ins Spiel gefunden“, äußerte sich Lulay enttäuscht.

SVE-Tore: Heß (11/1), Nischwitz (7), Röhrig (3), Hafner, Weis, Juchem (je 2), Blank, Radisic, Müller (je 1)

Die Fastnacht bremst den SV Erbach aus

Handball – Bezirksoberligist hat nur wenig Zeit, sich aufs Derby am Samstag gegen den TV Siedelsbrunn vorzubereiten

Nur wenig Zeit hat der SV Erbach sich auf die Heimpartie am Samstag (19.15 Uhr) gegen den TV Siedelsbrunn vorzubereiten. Nur zwei Tage bleiben dem Handball-Bezirksoberligisten dafür.

 

Die spielfreien Tage verliefen für die Erbacher nicht optimal. Wegen Fastnachtsveranstaltungen blieb die heimische Sporthalle geschlossen, sodass an Training kaum zu denken war. Für Thomas Lulay, Trainer und Vorsitzender beim SVE, ist dies dennoch kein großes Thema: „Wir haben diese Problematik in jedem Jahr rund um die fröhlichen Tage. Das kennen wir, und damit können wir auch umgehen“. Fürs Derby gegen Siedelsbrunn bleiben somit nur zwei Tage. Am heutigen Donnerstag und am Freitag bittet das vierköpfige Trainerteam zu Übungseinheiten.

Mit dem TV Siedelsbrunn gastiert der Tabellenelfte in der Mehrzweckhalle. Im Hinspiel setzte sich der SVE noch deutlich mit 36:28 durch. Doch vergleichen will Lulay den Gegner mit jenem vom vergangenen Jahr nicht. „Der TVS ist viel stabiler geworden und nicht zuletzt durch die Rückkehr von Ingo Trumpfheller personell besser besetzt. Die Tatsache, dass die Abstiegsfrage geklärt ist, lässt die Überwälder zudem befreiter aufspielen“, sagt Lulay. Die Odenwälder ließen zudem vor Fastnacht aufhorchen. Bei der ESG Crumstadt/Goddelau gewannen sie mit 31:30. „Entsprechend selbstbewusst werden sie bei uns auftreten“, vermutet der SVE-Trainer.

Auf welche Spieler das Erbacher Trainerteam bauen kann, entscheidet sich kurzfristig. Die freien Tage haben einige Spieler zum Skifahren genutzt. „Ich hoffe, dass sie alle gesund zurückkehren“, so der Erbacher Trainer, der gegen Siedelsbrunn ein offenes Spiel erwartet. Der Schlüssel zum Erfolg dürfte aus Erbacher Sicht die Defensive werden. „Wenn wir hinten gut stehen und diszipliniert arbeiten, haben wir sicher eine gute Chance, auch gegen Siedelsbrunn zu bestehen“, erläutert Lulay.

Quelle: Echo Online 06.03.2014

Erfolgreiches Fastnachtswochenende der Jugend

Männlich E-Jugend: SV Erbach – HSG Mörfelden/Walldorf 30:19 (16:9)

Aufgrund der Fastnachtveranstaltung in Erbach fand das Heimspiel in der Nibelungenhalle in Heppenheim statt. Bis Mitte der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer ein sehr ausgeglichenes Spiel, danach konnten sich die Erbacher absetzen. Durch eine geschlossene Mannschaftleistung konnte dann souverän gesiegt werden. Alle Feldspieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen.
Jacob Lulay 7, Manuel Hörr 5, Marvin Greene 5, Keno Kochendörfer 4, Noah Berger 3, Luis Meffert 2, Lars Rybakov 2, Tom Jordan 1, Jonas Gegenberger 1
 
Weibliche E-Jugend: HSG Benheim/Auerbach – SV Erbach 19:21 (13:11)
Im letzten Rundenspiel wollten die Mädels noch einmal alles geben, nach ein ausgeglichen Start kam Erbach dann mit 5:9 in Rückstand. Der Rückstand konnte dann aber nach großem Kampf und Ergeiz wieder in eine 10:11 Führung verwandelt werden. Bis kurz vor Schluss waren beide Mannschaften immer gleich auf. Zum Ende konnte der SV Erbach dank der besseren Einzelspielerinnen mit 19:21 gewinnen. 
Tore: Julia Bernhardt 10, Lilly Antes 5, Nadja Helmling 5,  Franka Helfert 1

 
Männliche D-Jugend: SV Erbach – HSG Ried Handball 30:19 (12:10)

Zwar fand das Heimspiel in der Heppenheimer Nibelungenhalle statt, aber auch im letzten Spiel der Saison zeigten die Erbacher, wer Herr im Hause ist. Gegen die HSG Ried tat man sich in einem kampfbetonten Spiel zu Anfangs recht schwer und bis zum 12:10 Pausenstand blieb die Partie noch offen. Die Erbacher versäumten es mit ihrem sonst schnellen Tempohandball und präzisen Kombinationen wie gewohnt die gegnerische Deckung zu überlaufen. Auf beiden Seiten war das kampfbetonte Spiel von aggressiver Abwehrarbeit geprägt. Vini Lulay war es schließlich, der mit einigen Treffern aus dem Rückraum die Erbacher in die knappe Halbzeitführung brachte.
Erst nach dem Seitenwechsel besann man sich auf Erbacher Stärken und baute im Angriff wieder mehr Druck auf die gegnerische Deckung auf. Nach der Balleroberung in der Abwehr konnten die Erbacher mit Diego Radisics schnellem Spiel in der ersten und zweiten Welle dann doch zum Torerfolg kommen. Weiter setzten sich insbesondere Luca Jordan und Florian Lulay immer öfter in der gegnerischen Abwehr durch und konnten einige sehenswerte Tore erzielen. Jan-Philipp Mischler blieb am Kreis ebenfalls immer torgefährlich.
Am Ende wurde ein deutlicher und in der Höhe verdienter 30:19 Sieg herausgespielt. Alle Spieler des SVE trugen so Ihren Anteil an einer überaus erfolgreichen Runde, die mit 24:0 Punkten abgeschlossen wurde. Beeindruckend und bezeichnend zugleich für die Stärken in Abwehr und Angriff ist auch die  327:152 Tordifferenz zum Rundenabschluss.
Tore: Vincenz Lulay (5), Luca Jordan (11), Jan-Philipp Mischler (2), Florian Lulay (7), Diego Radisic Gay (5)

Weibliche D-Jugend: HSG Bensheim/Auerbach – SV Erbach 19:20 (6:11)
Trotz Fasching hatte die weibliche D-Jugend ein schweres Auswärtsspiel in Bensheim. Das Hinspiel wurde noch mit einem Tor verloren.
Einige der Spielerinnen tanzten am Samstag am Bunten Abend des SV Erbach und waren dementsprechend noch etwas müde. Aber Dank einer tollen Mannschaftsleistung reichte es zu einem knappen Sieg. Nach einem guten Start bis zum 2:6 wurde die Führung während der ersten Halbzeit nicht mehr abgegeben.
Mit einer sehr guten Abwehrleistung von Ira Sticksel und vier Toren im Angriff, konnte dann auch in der zweiten Hälfte die Führung gehalten werden. Jamila Coban leistete mit schönem Anspiel an den Kreis die Vorarbeit. Allerdings kehrte zum Schluß etwas Hektik ein und es häuften sich technische Fehler. Über ein klares 10:16 kamen die Gastgeber auf ein 17:19 und Endstand 19:20 heran.
Tore: Ira Sticksel: 4 Laurene Perez-Adler: 4 Jamila Coban: 4 Carla Gramlich: 4 Marie Schüßler: 3 Julia Bernhardt: 1
 
Quelle: ME

Kaum eine Atempause fürs närrische Publikum

Bunter Abend – Mehr als 600 Gäste bei Sitzung der Erbacher Handballer in der Mehrzweckhalle – Riesenspaß bei Programm mit Tanz, Musik und Büttenreden

Ein brillanter Sitzungspräsident, viel Tanz, Musik und pointenreiche Büttenreden, das ist der Stoff, aus dem großartige Fastnachtssitzungen sind. Überall eine „1“ mit Sternchen hat sich hier der SV Erbach mit seinem „Bunten Abend“ am Samstag verdient.

Mehr als 600 Zuschauer – laut ADAC-Schätzungen waren es über 1200 – feierten unter dem Motto „Der Hessentag, das könnt ihr testen, passt nach Erbach am allerbesten!“ gut gelaunt bis in die frühen Morgenstunden.

Die Guggemusik „Bensemer Roabdigalle“ verwandelte die Halle beim Einmarsch des Elferrates gleich in ein Tollhaus. Schon standen die Ersten auf den Stühlen und klatschten begeistert im Takt der Musik. „Ich bin jetzt der neue Mann, ich wurd gewählt, weil ich nix kann“, stellte der neue Sitzungspräsident Steffen Maurer sein Licht erst einmal unter den Scheffel. Er moderierte, sang und scherzte, was das Zeug hielt, die Bühnenpräsenz in Person.

Ein frisch verheiratetes Ehepaar erklomm als erster Büttenakt die Bühne, und steigerte sich vom süßen Liebesgesäusel ganz schnell in einen handfesten Ehekrach hinein. Ausgerechnet am Hallenhandball scheiden sich die Geister: „Die Halle werd ich dir verbiete, du bleibst daheim bei deiner Lieben!“ Schon ist man mitten im Rosenkrieg: „Du Mistvieh kriegst mich net sou weit, ich leist’ en Offenbarungseid!“ Eine gelungene Büttenpremiere mit Happy End von Xena Rodenheber und Mirko Lulay.

Ein Bunter Abend ohne Tanz ist beim SV Erbach undenkbar! Quer durch alle Altersklassen sind die Handballer hier seit Jahr und Tag aktiv und können es locker mit jeder Garde aufnehmen. Die Jüngsten machten den Anfang, zauberten eine „Just White“-Party á la Hessentag auf die Bühne, dass es kaum einen auf dem Sitz hielt. Mithilfe von Schwarzlicht leuchteten die weißen Outfits der Mädchen und Jungen und die neonfarbenen Strickmützen, während sie unter anderem zum Pitbull-Hit „Timber“ einen fetzigen Tanz vorführten. Luca Jordan fungierte als Hahn im Korb als flippiger und cooler DJ.

Kaum eine Atempause wurde dem närrischen Publikum gegönnt. Captain Jack Sparrow taumelte zum eindrucksvollen Live-Gesang des Sitzungspräsidenten auf die Bühne, bildete die Vorhut für das Jugendballett, das den „Fluch der Karibik“ meisterhaft in Szene setzte. Die Mädels waren reizend anzusehen in ihren schwarzen Tüllröckchen, den Stiefeln, den roten Accessoires und den kunstvollen Hochsteckfrisuren. In bester Gardeballett-Manier schwangen sie die Beine, auch sie kamen nicht ohne eine umjubelte Zugabe von der Bühne.

Zwei Spezialisten gaben sich dann ein Stelldichein, das von Zoten nur so wimmelte. Hatte der eine doch eine Annonce aufgesetzt auf der Suche nach der „Fraa fürs Leben“. Unmengen an Zuschriften habe er bekommen. Von Frauen? Nein, von Männern: „Nehmen Sie meine!“ Da der größte Teil des Vortrags sich deutlich unter der Gürtellinie bewegte, sei an dieser Stelle der Mantel des Schweigens über ihn geworfen.

Das Oldstars-Damenballett sorgte mit der Darbietung „Living Drums“ für den nächsten Paukenschlag. Sie verzauberten mit einer Choreografie mit Gymnastikbällen und Drumsticks. Die „Söhne Erbachs“ – Steffen Maurer, Armin Silber und Alfons Löb – verabschiedeten das Publikum singend in die „Halbzeitpause“: „Mir sin hier der Hallenhandballclub“, intonierten sie ihre „special version“ von „Yellow Submarine“ und alle sangen mit.

Witzelnd von der Hallendecke hinab

Was dann kam, war einer der optischen Knaller des Abends: Elferratspräsident Maurer schwebte witzelnd und wie eine Presswurst ins Klettergeschirr gepackt, singend langsam von der Hallendecke hinab. Auch, als er den Text kurz einmal vergaß, störte das keinen, im Gegenteil, noch mehr Lachtränen kamen zum Vorschein. Auch die Elferratskollegen bekamen jeder einen eigenen Auftritt. Als Heino, Micky Krause, Helene Fischer und Co traten sie ins Rampenlicht, playbackten, was das Zeug hielt. Sofort war die Stimmung im Saal wieder auf dem Siedepunkt.

Als Hessentagsbeauftragter betrat darauf Michael Endres die Bühne in Erbach. Endres war wie in jedem Jahr überall gleichzeitig präsent. Am Anfang sorgte er für das „Warm up“, zwischendrin organisierte er gemeinsam mit Kollege Armin Silber allerlei vor und hinter den Kulissen, hielt die Fäden in der Hand und schließlich stand er mehr als nur einmal selbst auf der Bühne.

Man kann nur hoffen, dass er den Abend ohne Blessuren überstanden hat, denn er feuerte harte Geschosse in Richtung Nachbarstadt Bensem ab und auch Hambach und Kirschhausen bekamen ihr Fett weg. Etwa so: Beim Überfliegen von Bensheim hatte der Sitznachbar festgestellt, dass in der Stadt alles wohl ganz nobel sei: „Alles mit Parkett!“ Darauf der Hessentagsbeauftragte: „Ne, das sin die Bensemer, die gucken nach em Flieger un jeder hat en Brett vorm Kopp!“

Grellbunt und mit Stulpen angetan entführte das Damenballett der Aktiven die Zuschauer kurz darauf „Back to the 80s“. Zu Hits wie „Wake me up before you gogo“, „Stars of 45“ , „Fame“ oder „Footlose“ wirbelten sie über die Bühne, rissen ihr Publikum mit, zogen sich in Windeseile um, sogar ein selbstgedrehter Film wurde eingespielt. Ein weiterer Augenschmaus!

Einen Ohrenschmaus boten die „Söhne Erbachs“ bei ihrem zweiten Auftritt – die „schärfste Boygroup zwischen Oberhambach und Schimmeldewog“. Zunächst hatten sie ein Lied der „transsylvanischen Wanderwarze“ (Peter Maffay) umgedichtet: Statt „Über sieben Brücken“ hieß es da: „Durch die Straßen Erbachs muss ich gehen, find mein Zuhause nicht, ja so kann’s gehen.

Meistens klingel ich am falschen Haus. Und wer macht da auf? Mein Nachbar Klaus“ so besangen sie die Auswirkungen der feuchtfröhlichen Abende des Sitzungspräsidenten.

Auch der Skandal-Bischof bekommt sein Fett weg

Auch Skandal-Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst bekam sein Fett weg. Und angesichts des Kneipensterbens in Heppenheim freute man sich, dass man sich in Erbach im „Paradies der Gastronomie“ befinde und die Qual der Wahl hat: „In Erbach, do blieht die Gastronomie. Steht Wertschaft an Wertschaft, doch wou soll ich hie?“

Kein gutes Haar am eigenen Geschlecht ließ „Ehemann“ Hans-Peter Fischer. Im fleckigen Unterhemd, mit der Bierflasche in der Hand, ließ er allerlei Zotiges vom Stapel.

Und wie immer endete der Abend mit einem Highlight, dem umjubelten Auftritt des Männerballetts: Das inszenierte „Rocky“, dass es kein Halten mehr gab. Der ganze Film in Kurzversion auf die Bühne gebracht, samt Boxring, den einschlägigen Hits, Dialogen vom Band. Ein Kracher zum Schluss.

Quelle: Echo Online 25.02.2014

Ab der 53. Minute kein Fehlwurf mehr

SV Erbach – Bezirksoberligist überwindet auch Schwächephase – 34:26

Der SV Erbach behauptet seinen vierten Platz in der Handball-Bezirksoberliga. Am Samstag bezwang das Team aus dem Heppenheimer Stadtteil in der heimischen Mehrzweckhalle die ESG Crumstadt/Goddelau deutlich mit 34:26 (19:16).

Die Erbacher lieferten gegen Crumstadt/Goddelau eine überzeugende Vorstellung ab und hielten einen Tabellennachbarn auf Distanz. „Das ist positiv, zumal wir vor dem Spiel doch Bedenken hatten. Die ESG war auf Revanche für die klare Hinspielniederlage aus, außerdem hat sie auch in Fürth gewonnen“, sagte Gregor Lenhardt, Mitglied des vierköpfigen SVE-Trainerteams.

Die Gastgeber hatten zunächst einige Schwierigkeiten, in die Partie zu finden. Nach zehn Minuten lagen die Gäste mit 7:6 vorne. Doch die Erbacher kämpften sich ins Spiel und sorgten nach einer Viertelstunde für eine 12:8-Führung. „In dieser Phase haben wir uns erstmals ein bisschen absetzen können“, war Lenhardt zufrieden. Weiniger zufrieden war er allerdings mit der zweiten Zwei-Minuten-Strafe gegen Oliver Heß kurz darauf. „Das hat uns ein bisschen gehandicapt. Wir mussten in der Abwehr umstellen, was für kurze Zeit zu ein wenig Unordnung führte“, erkannte der Erbacher Trainer, der zur Pause mit 19 Treffern einverstanden war, die 16 kassierten Tore aber kritisierte.

In der zweiten Halbzeit lief es beim SV Erbach dann deutlich besser. Vor allem die gefährlichen ESG-Außenspieler hatte der SVE nun gut im Griff. Als Glücksgriff erwies sich auch Bastian Flath im Erbacher Tor, der ab der 20. Minute Thorsten Bock ablöste und mit einigen Paraden den Weg für den Heimerfolg ebnete. „Bastian hat eine starke Leistung geboten. Aber auch die anderen Nachwuchsspieler wie René Weis und Dario Schwiersch haben überzeugt“, lobte Lenhardt.

So richtig eng wurde es für die Gastgeber nur noch einmal in der 50. Minute, als Crumstadt/Goddelau auf 24:26 verkürzte. Doch auch diese heikle Phase überstanden die Erbacher. „Wir haben uns gut aus dieser kurzen Schwächephase rausgezogen und in den letzten Minuten noch stark aufgespielt“, bilanzierte Lenhardt. In der Defensive boten die Erbacher in den letzten Minuten eine konzentrierte Leistung, und auch in der Offensive lief es. „Ab der 53. Minute hatten wir keinen Fehlwurf mehr“, freute sich der SVE-Coach, der Kreisspieler Markus Hafner aus einer geschlossen gut auftretenden Mannschaft heraushob.

SVE-Tore: Heß (8), Nischwitz (7/2), Hafner (7), Schwiersch (4), Röhrig, Weis, Juchem, Müller (je 2)