Stimmung scheint garantiert

SV Erbach – HSG Fürth/Krumbach – Gastgeber wollen im Derby gegen Tabellenzweiten kein Punktelieferant sein
 
 
Nach der überraschend deutlichen 23:31-Heimniederlage gegen den TV Büttelborn rutschte die Mannschaft der HSG Fürth/Krumbach um Trainer Udo Böbel vom ersten auf den zweiten Platz in der Bezirksoberliga und musste die Spitzenposition dem TVB überlassen. Die Hoffnung, dass für sein Team am Saisonende aber doch noch die Meisterschaft zu Buche steht, hat Böbel nicht aufgegeben: „Natürlich glaube ich noch daran. Wir haben in der gesamten Saison unsere Ambitionen unterstrichen. Abgerechnet wird erst nach dem letzten Spieltag“. Ausrutscher, das ist Böbel indes klar, darf sich seine Mannschaft in den verbleibenden fünf Spielen nicht mehr erlauben.

Das gilt auch für die Partie gegen Erbach. „Das wird natürlich ein schweres Spiel. Mir war schon vor Wochen klar, dass nicht die direkten Aufeinandertreffen der Aufstiegsanwärter die Entscheidung bringen werden, sondern die Begegnungen gegen vermeintlich schwächere Mannschaften“, mahnt Böbel. Er sieht seine Sieben aber bestens vorbereitet: „Vielleicht kam die Niederlage gegen Büttelborn zur rechten Zeit. Nach der Niederlage in der Hinrunde beim TVB haben wir auch eine Serie ohne Niederlage gestartet“.

Respekt hat er vor der Atmosphäre in der Erbacher Mehrzweckhalle: „Dort ist es immer etwas Besonderes, zu spielen. Die Zuschauer sind eng am Feld dran und sorgen für entsprechende Stimmung“.

Als Punktelieferant will der SV Erbach nicht herhalten. Der SVE liegt zwar auf Platz acht jenseits von Gut und Böse, trotzdem hat das Team noch Ambitionen. „Wir wollen gegen Fürth/Krumbach den Rückenwind der vergangenen Spiele mitnehmen und punkten“, gibt sich Erbachs Trainer Martin Rother kämpferisch. Zwar weiß er, dass seine Mannschaft vor einer großen Herausforderung steht, dennoch ist er zuversichtlich. „Unserer 6:0-Abwehr traue ich zu, den Fürther Rückraum in den Griff zu bekommen. Schwerer wird es allerdings, die zweite Welle der Fürther einzudämmen“, weiß der Übungsleiter. Aber auch die Offensive des SVE benötigt einen guten Abend, um sich gegen die starke HSG-Defensive durchzusetzen. „Wir brauchen in unserem Angriffsspiel viel Bewegung ohne Ball und schnelle Ballstafetten“, kündigt Rother an.

Auf wen der SVE-Trainer am Samstag bauen kann, ist noch ungewiss. „Möglich ist es, dass es in personeller Hinsicht die ein oder andere Überraschung geben wird“, hält er sich aber noch bedeckt. Auf Dominik Lies und Yannick Grabisch kann Rother wieder zurückgreifen.

 
Quelle: Echo Online

„Noch einmal ein Zeichen setzen“

Handball – Für den SV Erbach ist Benefizspiel zu Gunsten von Patrick Berbner ein voller Erfolg


Zu dem Spiel, bei dem die Einnahmen der Unterstützung des an Leukämie erkrankten SVE-Nachwuchshandballers Patrick Berbner dienen, kamen gut 200 Zuschauer in die Mehrzweckhalle (wie berichtet). Vor Spielbeginn stellten einige Freunde von Patrick Berbner ihren eigens kreierten Rap-Song dem Publikum vor und rührten mit ihren Textpassagen über den Umgang mit der Krebserkrankung und vor allem über ihre Freundschaft auch in Erbach die Zuhörer. Nach der Vorstellung der Mannschaften bedankte sich auch Berbner selbst bei den Zuschauern und Handballern für die bisherige Unterstützung der Typisierungsaktion. Selbstverständlich führte Berbner den Anwurf zum Spiel aus, in dem es dann von Anfang an munter hin und her ging.

Bei den Erbachern lief mit einer Gastspielgenehmigung des Hesssichen Handball-Verbandes der ehemalige Spielmacher des Bezirksoberligisten, Timo Wiegand (jetzt HSG Wiesbaden), mit auf. Nach der schnellen Gästeführung sorgte der junge Lukas Müller für den ersten lautstark bejubelten Erbacher Treffer. Der Drittligist aus Groß-Bieberau zeigte in der Abwehr körperliche Präsenz und unterstrich seine spielerische Klasse in der Offensive immer wieder mit schönen Kreisanspielen. Aber auch Erbach erzielte im ersten Abschnitt einige sehenswerte Tore zum 13:19-Pausenstand.

Die Zuschauer kamen auch im zweiten Durchgang voll auf ihre Kosten. „Körperlich ist das natürlich ein riesen Unterschied“, brachte es der verletzt zuschauende Erbacher Kapitän Oliver Hess auf den Punkt. Das Team um TSG-Trainer Florian Bauer zeigte auch nach der Pause das ein oder andere Kabinettstück, am Ende stand ein 38:26 für die Gäste zu Buche. Das Resultat an diesem Abend war aber nur zweitrangig.

„Wir wollten mit diesem Spiel und dem Erlös daraus noch einmal ein Zeichen bei der Unterstützung für Patrick Berbner setzen. Und ich denke, das ist uns voll und ganz gelungen“, freute sich SVE-Vorsitzender Thomas Lulay.

 
Quelle: Echo Online
 

Schiedsrichter dringend gesucht

Hauptversammlung – SV Erbach benötigt neue Unparteiische – Weiter mehr als 600 Mitglieder

 

Der Vorsitzende Thomas Lulay gab seinen Bericht ab. Der Verein bleibt mit 609 Mitgliedern stabil oberhalb der 600er Marke. Diese Zahl umfasst allein 275 Kinder und Jugendliche. Neben zahlreichen Vorstandssitzungen und dem Sportbetrieb während der Saison sowie im Sommer standen diverse Veranstaltungen an. Die Fastnachtsveranstaltungen des SVE bilden hier Höhepunkte.

Neuauflage für Kleinfeldturnier

Das Kleinfeldturnier musste 2012 erstmals abgesagt werden. Geringe Meldungen nötigten den Verein zu diesem Schritt. Für 2013 sei allerdings eine Neuauflage geplant, so Lulay, und zwar für den 22. und 23. Juni. Viele Freiwillige waren auch an Renovierungs- und Umbauarbeiten am Vereinsheim am Sportplatz beteiligt.

Für die Jugendabteilung berichtete Bernd Lies. Die Jugendabteilung biete seit Jahren ein quantitativ vollständiges Programm mit allen Mannschaften in allen Altersklassen. Fünf Mannschaften qualifizierten sich für die laufende Saison für die jeweiligen Bezirksoberligen. Die weibliche A-Jugend errang sogleich den Titel des Bezirksmeisters.

Auch die weibliche E- und männliche C-Jugend beendeten die Runde als Gruppenerste. Besonders in Erinnerung blieb das Final 4 der weiblichen B-Jugend, das in Erbach ausgespielt wurde. Hier unterlagen die Erbacher gegen die stärkere Mannschaft der JSG Lorsch/Heppenheim.

Thomas Lulay berichtete dann für die Handball-Abteilung. Mit 15 Mannschaften in allen Altersklassen sei der Verein hier voll besetzt und biete eine der größten Handballabteilungen des Bezirks auf. Neben dem ehrenamtlichen Engagement der Trainer und Betreuer fallen auch Kosten für Fahrten, Verband und Schiedsrichter an. Ein dringliches Problem bildet aber vor allem das Schiedsrichtersoll des Verbands, und so benötigt der Verein dringend Neulinge. Lulay warb für den Schiedsrichterlehrgang im Mai.

Die Damenmannschaft beendete die Runde 2011/2012 auf dem dritten Platz der Bezirksliga A. Unter dem neuen Trainergespann Heiko Perone und Jan Teurer liefern die Damen sich in dieser Saison ein Kopf an Kopf-Rennen um Platz drei.

Auch die zweite Männermannschaft bekam zum Beginn der Saison 2012/2013 mit Michael Litzinger einen neuen Trainer. Nach dem sechsten Platz in der Runde 2011/2012 ist in der aktuellen Saison sogar noch die Vizemeisterschaft möglich. Besonders hilfreich für die Nachwuchsmannschaft sei auch eine neue Regelung für Spieler unter 21. Diese Spieler konnten ab der laufenden Saison uneingeschränkt zwischen den Spielklassen wechseln, sodass sie sowohl in erster als auch zweiter Mannschaft antreten konnten. Ein besonderes Lob hatte Lulay noch für die Spieler, die sowohl in erster und zweiter Mannschaft als auch in der A-Jugend gleichzeitig tätig waren.

Die erste Mannschaft tritt in der aktuellen Saison nach dem Abstieg aus der Landesliga wieder in der Bezirksoberliga an. Nach durchwachsenem Auftakt hat sich die, mit einem Durchschnittsalter von 20,6 Jahren sehr junge Mannschaft sicher im Mittelfeld eingespielt. Für die nächste Saison so Lulay würde noch ein neuer Übungsleiter gesucht, da Martin Rother eine „schöpferische Pause“ einlege.

Dank für Hilfe bei Typisierungsaktion

Zum Schluss kam Lulay auf die Typisierungsaktion für den an Leukämie erkrankten Erbacher Handballer Patrick Berbner zu sprechen. Er bedankte sich bei allen, die bei unterschiedlichen Aktionen Geld für de Aktion gesammelt hatten.

Anschließend war Rechner Michael Helfert mit seinem Kassenreport an der Reihe. Der Verein konnte das Jahr mit einem leichten Plus abschließen. Im vergangenen Jahr war die 2011 beschlossene Beitragserhöhung gültig geworden.

Neben dem ausgebliebenen Turnier nannte Helfert auch die gestiegenen Ausgaben als negative Einflüsse auf den Kassenstand. Der Kassenprüfer Dieter Hamann lobte die Kassenführung. Nach Entlastung des Rechners und des Vorstandes wurde Marlene Müller als neue Kassenprüferin gewählt.

Zum Schluss gab es noch etwas Erfreuliches zu „erledigen“: Die Ehrungen für langjährige Clubmitgliedschaften standen an und Thomas Lulay und sein Stellvertreter Jens Rodenheber konnten diesmal 28 Jubilare auszeichnen, unter anderem Rodenheber selbst. Acht Mitglieder wurden für 25, vier für 40, 19 für 50 und ein Mitglied für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

 
Quelle: Echo Online

Nach Saison ist Schluss

Handball – SV Erbach und Trainer Rother trennen sich – 43:24-Sieg gegen Pfungstadt II
 
 
Martin Rother, Trainer des SV Erbach, war nach dem Erfolg seines Teams zufrieden. Nach dem 31:30-Erfolg bei der SG Egelsbach vor gut einer Woche legte der Bezirksoberligist gegen den TSV Pfungstadt II zu Hause nach und kam mit dem 43:24 zu einem klaren Sieg. „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen. Sie hat das gesteigerte Selbstvertrauen genutzt und guten Handball geboten“, lobte Rother.

Er sah zwar einen zwar guten Beginn seines Teams, absetzen konnte sich der SVE aber noch nicht. 16:12 hieß es nach 24 Minuten. Erst eine Auszeit der Gastgeber sorgte für ein bisschen mehr Schwung. „Waren wir zuvor im Angriff nicht konsequent genug, wurde dies deutlich besser“, sagte Rother. Und so schafften es die Erbacher, sich bis zur Pause einen vorentscheidenden Vorsprung herauszuspielen.

„In den zweiten 30 Minuten wollten wir die Konzentration hochhalten und unser Spiel weiter durchziehen“, erläuterte der Erbacher Trainer. Dies gelang weitgehend, sodass der SVE bis zur 41. Minute seine Führung auf 13 Tore ausbaute (33:20). „Dann haben wir uns aber eine kleine Auszeit gegönnt und nicht mehr so konsequent agiert“, erkannte der Trainer, der abermals eine Auszeit nutzte, seinen Spielern die richtige Marschrichtung mitzugeben. Und wieder lief es beim SV Erbach in der Folge besser. Vor allem Lukas Müller steuerte mit fünf Kontertoren zwischen der 45. und 55. Minute wichtige Treffer zum Sieg der abermals ersatzgeschwächten Erbacher, bei denen Yannick Grabisch, Dominik Lies und der langzeitverletzte Oliver Heß fehlten, bei.

Rother hat „absolutkeinen Stress“

Während der SV Erbach (Achter) in den verbleibenden fünf Saisonspielen versucht, noch den ein oder anderen Platz im Mittelfeld gutzumachen, laufen die Personalplanungen für die nächste Spielzeit bereits. Fest steht, dass Martin Rother nach fünf Jahren sein Traineramt zur Verfügung stellen wird. „Der Vorsitzende Thomas Lulay und ich haben uns zusammengesetzt und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es der jungen Mannschaft guttut, ab der neuen Saison mit einem anderen Trainer zu arbeiten“, erklärt Rother und betont, dass es eine Entscheidung von beiden Seiten war. „Ich habe absolut keinen Stress und lasse alles auf mich zukommen. Vielleicht werde ich jetzt eine Pause einlegen und nicht als Trainer arbeiten“, sagt Rother.

Am Mittwoch (27.) bestreitet der SV Erbach nun erst einmal in der Mehrzweckhalle ein Handballspiel für einen guten Zweck. Um 19.30 Uhr empfängt der Bezirksoberligistl den Drittligisten TSG Groß-Bieberau. Die Einnahmen kommen dem an Leukämie erkrankten SVE-Nachwuchsspieler Patrick Berbner zugute.

Quelle: Echo Online

 

 

Groß-Bieberau kommt zum SV Erbach

Handball – Benefizspiel am Mittwoch (27.) zugunsten des an Leukämie erkrankten Nachwuchsspielers Patrick Berbner
 
Handball-Bezirksoberligist SV Erbach hat kurzfristig ein Benefizspiel organisiert. Gegner am Mittwoch (27./19.30 Uhr) in der Mehrzweckhalle ist Drittligist TSG Groß-Bieberau. „Wir bedanken uns schon jetzt beim Verein und speziell bei Georg Gaydoul, die es ermöglicht haben, so kurzfristig und unbürokratisch diese Begegnung auf die Beine zu stellen“, freut sich Erbachs Trainer Martin Rother. Die Zuschauereinnahmen und auch die Einnahmen aus Getränke- und Essenverkauf, das betont Rother, gehen zu 100 Prozent an den an Leukämie erkrankten Patrick Berbner, um die Kosten der Typisierung mitzufinanzieren.

Martin Rother erwartet, dass viele Handballmannschaften aus der Region „geschlossen mit ihrer Anwesenheit am Mittwoch diese Aktion unterstützen.“Bei den Handballern im Odenwald, so berichtet Rother, hat die Aktion für den erkrankten Erbacher Nachwuchsspieler schon viel Unterstützung gefunden.

Typisierungsaktion Sonntag in Heppenheim

So wolle beispielsweise die zweite Mannschaft des TV Reinheim an diesem Sonntag (24.) geschlossen zur Typisierungsaktion in das Starkenburggymnasium Heppenheim fahren. „Viele Menschen haben schon Geld gespendet oder wollen zur Typisierungsaktion gehen und diese selbst bezahlen“, so Rother. Am Sonntag besteht die Möglichkeit, sich von 10 bis 17 Uhr in der Heppenheimer Schule typisieren zu lassen und so Berbner beim Kampf gegen seine Krankheit zu unterstützen.

 
Quelle: Echo Online

Im letzten Rundenspiel gelingt ein Auswärtssieg

Männliche E-Jugend des SV Erbach schneidet in Bezirksliga A besser ab als erwartet

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Männliche E-Jugend: SV Erbach – JSG Erfelden 21:24 (8:12). In einer gutklassigen Partie unterlag der Tabellendritte aus Erbach dem Zweiten nur knapp. Gegen die mit dem älteren Jahrgang besetzte JSG hielt der mit vier Minispielern (Keno Köchendörfer, Luis Meffert, Manu Hörr und Tom Jordan) angetretene Gastgeber gut mit, lag aber zur Pause bereits zurück. Im zweiten Abschnitt arbeitete sich der SVE heran und glich drei Minuten vor dem Ende zum 21:21 aus. In den Schlussminuten fehlten Konzentration und Cleverness, um wenigstens einen Punkt zu retten. Den körperlich stark überlegenen Gästen gelangen so die entscheidenden Tore. 

Männliche E-Jugend: JSG Büttelborn – SV Erbach 18:19 (11:10). Im letzten Rundenspiel gelang Erbach ein Auswärtssieg. In einer eher mäßigen Partie mit einigen technischen Fehlern auf beiden Seiten lagen die Gäste zur Pause knapp zurück. Mit schnellem Spiel drehte der SVE (ohne Auswechselspieler und mit zwei Minispielern) aber die Partie in der zweiten Hälfte.

Das Team der männlichen E-Jugend des SV Erbach, das aus nur sieben Spielern der Jahrgänge 2002/2003 besteht, schließt die Rückrunde in der Bezirksliga A damit auf einem unerwarteten dritten Tabellenplatz ab. 

 

Quelle: Echo Online

 

Ein gefährlicher Gegner

SV Erbach – Trainer Rother warnt davor, den TSV Pfungstadt II zu unterschätzen

Wie die Akteure des SV Erbach mit der personell angespannten Situation beim 31:30-Sieg zuletzt bei der SG Egelsbach umgingen, stimmte SVE-Trainer Martin Rother zufrieden. Doch vor dem Heimspiel gegen den TSV Pfungstadt II am Sonntag (18 Uhr) weiß er auch: „Wir dürfen auf keinen Fall den Fehler machen, Pfungstadt zu unterschätzen. Wir brauchen auch in diesem Spiel so viel Laufbereitschaft und Aggressivität in der Abwehr sowie Spielfreude im Angriff wie in Egelsbach.“

Von der Tabellensituation, Pfungstadt ist Vorletzter, wollen sich die Erbacher nicht blenden lassen. Im Gegenteil. „Der TSV ist gerade deshalb ein gefährlicher Gegner. Zudem ist deren erste Mannschaft am Sonntag spielfrei, und drei junge Spieler sind für unsere Partie spielberechtigt“, weiß Rother. Dennoch versprüht der Trainer Zuversicht: „Selbstverständlich wollen wir dieses Heimspiel gewinnen. Übrigens auch deshalb, weil es dem HC VfL Heppenheim im Abstiegskampf helfen würde.“ Fehlen werden beim SVE Dominik Lies (Nasenbeinbruchs) und Oliver Heß (verletzt).

Ebenfalls am Sonntag werden sich die erste und zweite Männermannschaft sowie das Frauenteam des SV Erbach der Typisierungsaktion für den an Leukämie erkrankten SVE-Nachwuchsspieler Patrick Berbner anschließen. Von 10 bis 17 Uhr besteht im Heppenheimer Starkenburggymnasium die Möglichkeit, dem 19 Jahre alten Handballer zu helfen, und einen passenden Knochenmarkspender zu finden.

 

Quelle: Echo Online

 

Martin Rother zieht den Hut

SV Erbach – Bezirksoberligist trotzt bei 31:30-Sieg in Egelsbach den personellen Problemen – Die Abwehr steht

Es war eine enge Partie in der Bezirksoberliga zwischen der SG Egelsbach und dem SV Erbach. Am Ende hatte der SVE mit 31:30 (14:12) die Nase vorne. Lukas Müller gelang in der 58. Minute das 31:29 für die Gäste, Egelsbach schaffte aber im Gegenzug den Anschluss. Nach Fehlern auf beiden Seiten in den letzten Sekunden blieb es beim knappen Erfolg der Erbacher.

Dabei sah es noch vor dem Anpfiff nicht gut aus für die Mannschaft aus dem Heppenheimer Stadtteil. Wegen Abiturprüfungen, Verletzungen und Arbeitsverpflichtungen fuhr der SVE mit nur sieben Feldspielern nach Egelsbach. „Erst in der Halle haben wir noch einen Spieler unserer zweiten Mannschaft getroffen, der sich zumindest auf die Bank setzen konnte“, schilderte SVE-Trainer Martin Rother, der dann eine engagiert spielende eigene Mannschaft sah, die Situation. Sein Team zeigte, dass es gewillt war, die zuletzt schwachen Leistungen vergessen zu machen. „Wir hatten uns viel vorgenommen und haben uns gut bewegt“, lobte der Übungsleiter. Mit 3:1 lag sein Team nach vier Minuten vorne. Zwar fanden die Egelsbacher in der Folge besser in die Partie und erarbeiteten sich in der zehnten Minute eine 7:4-Führung. Doch waren es dann wieder die Erbacher, die sich Vorteile erspielten und zur Pause führten.

„Wir haben vor allem in der Abwehr gut gestanden und auch phasenweise schöne Konter gefahren. Hut ab vor der Mannschaft, was sie aus unserer angespannten personellen Situation gemacht hat“, zollte Rother seinem Team Respekt. Erbach blieb auch in den zweiten 30 Minuten konzentriert und lag in der 36. Minute mit fünf Toren vorne (20:15). „Das war sicher unsere stärkste Phase“, erkannte der SVE-Coach, der dann aber eine Begegnung mit vielen Ruppigkeiten und Zeitstrafen sah. So schmolz der Vorsprung bis in die Schlussphase hinein. „Ich muss unseren Torhütern Bastian Flath und Thorsten Bock ein Kompliment aussprechen. Beide haben eine starke Leistung geboten und uns in der Schlussphase den Erfolg gesichert“, sagte Rother.

Quelle: Echo Online

 

SVE spielt gegen Frust

Den Frust von der jüngsten 20:24-Niederlage gegen Roßdorf wollen sich die Frauen des SV Erbach in der Bezirksliga A von der Seele spielen. Beim abgeschlagenen Kellerkind SG Egelsbach II (0:34 Punkte) stehen die Chancen dafür auch nicht schlecht. Denn alles andere als ein Erbacher Sieg wäre eine dicke Überraschung. Außerdem hat SVE- Trainer Heiko Perrone das Ziel (Rang vier) noch lange nicht abgeschrieben. Nur einen Punkt liegt sein Team hinter Mörfelden/Walldorf II. „Diese Verbesserung wollen wir noch schaffen.  Das wäre ein toller Rundenabschluss für uns“, sagt Perrone.
 
Quelle: Starkenburger Echo, 14.03.2013