
Pfingstfahrt 2013


„Wir haben uns alle vor dem Spiel ganz ruhig unterhalten und hatten uns vorgenommen, wieder besseren Handball als zuletzt zu spielen. Vor allem in der Abwehr wollten wir eine bessere Leistung zeigen“, erläuterte Rother. Er sah von Beginn an eine engagiert auftretende Erbacher Mannschaft sah, die es aber zunächst nicht schaffte, sich entscheidend abzusetzen. So entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der es nach 19 Minuten 12:12 stand. „In dieser Phase ging es hin und her. Mal lag Crumstadt mit einem Tor vorne, mal wir“, sagte Rother. Sein Team erarbeitete sich aber bis zur Pause eine Führung. „Da haben wir abgezockt agiert und mit viel Tempo nach vorne gespielt. Meiner Mannschaft muss ich ein Kompliment aussprechen. Das hat sie gut gemacht“, lobte der Coach.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit vergab Erbach dann aber die Gelegenheit, sich vorentscheidend abzusetzen. Die Chancen, die sich den Gästen boten, vergaben sie teils kläglich. „So haben wir Crumstadt wieder ins Spiel gebracht und uns das Leben schwer gemacht“, monierte Rother. Erst sieben Minuten vor dem Ende schafften es die Erbacher, einen Zwei-Tore-Vorsprung zu erspielen (31:29). In der Schlussphase entwickelte die Rother-Sieben wieder den Druck, um zum Erfolg zu kommen. „Bastian Flath hat uns mit wichtigen Paraden im Spiel gehalten. Zudem haben Sebastian Nischwitz mit seinen 14 Treffern und vor allem seiner Erfahrung sowie Linus Stipp in der Abwehr wirklich starke Leistungen geboten“, freute sich Rother.
Quelle: Echo Online
Martin Rother war sauer. Es war nicht nur die Heimniederlage gegen die MSG Rüsselsheim/Bauschheim an sich, die den Trainer des SV Erbach ärgerte, sondern die gesamte Vorstellung seines Teams, die ihn nachdenklich stimmte. „Gegen eine so junge Rüsselsheimer Mannschaft muss man ganz anders auftreten. Das war wirklich enttäuschend“, blickt der Coach zurück.
War es beim Misserfolg zuvor gegen die HSG Fürth/Krumbach vor allem die Offensive, die keinen guten Abend erwischte, blieben am vergangenen Wochenende alle Mannschaftsteile hinter den Erwartungen zurück. Und so steht für Rother vor dem drittletzten Saisonspiel der Bezirksoberliga am Samstag bei der MSG Crumstadt/Goddelau fest: „Wir schauen nur noch auf uns und unsere Leistungen. Mit dem Gegner brauchen wir uns zunächst nicht zu beschäftigen.“
Laufbereitschaft und Aggressivität – diese Tugenden fordert der Erbacher Trainer in den verbleibenden Begegnungen der Spielzeit ein, bevor er sich am Saisonende vom SV Erbach verabschiedet. „Wenn wir wieder mit Spaß ans Angriffsspiel gehen, bin ich natürlich froh. Aber erst einmal muss die Abwehr stehen, damit wir überhaupt ins Spiel kommen“, erläutert Rother. Zuletzt lief eben dies nicht rund beim Tabellenneunten, nur die Torhüter Thorsten Bock und Bastian Flath nimmt Rother von seiner Kritik aus. „Sie ragen im Moment heraus, bekommen aber leider zu wenig Unterstützung von der Mannschaft auf dem Feld“, kritisiert der Trainer.
Dass seine Mannschaft zu mehr in der Lage ist, das hat sie in dieser Spielzeit schon bewiesen. Einzig an der Umsetzung haperte es in den vergangenen Wochen. „Wir können gut in der Defensive spielen und sollten das auch wieder zeigen. Das sind wir vor allem unseren Torhütern schuldig“, betont Rother.
Personell kann der Trainer aus dem Vollen schöpfen.
Quelle: Echo Online
Martin Rother war sauer. Es war nicht nur die Heimniederlage gegen die MSG Rüsselsheim/Bauschheim an sich, die den Trainer des SV Erbach ärgerte, sondern die gesamte Vorstellung seines Teams, die ihn nachdenklich stimmte. „Gegen eine so junge Rüsselsheimer Mannschaft muss man ganz anders auftreten. Das war wirklich enttäuschend“, blickt der Coach zurück.
War es beim Misserfolg zuvor gegen die HSG Fürth/Krumbach vor allem die Offensive, die keinen guten Abend erwischte, blieben am vergangenen Wochenende alle Mannschaftsteile hinter den Erwartungen zurück. Und so steht für Rother vor dem drittletzten Saisonspiel der Bezirksoberliga am Samstag bei der MSG Crumstadt/Goddelau fest: „Wir schauen nur noch auf uns und unsere Leistungen. Mit dem Gegner brauchen wir uns zunächst nicht zu beschäftigen.“
Laufbereitschaft und Aggressivität – diese Tugenden fordert der Erbacher Trainer in den verbleibenden Begegnungen der Spielzeit ein, bevor er sich am Saisonende vom SV Erbach verabschiedet. „Wenn wir wieder mit Spaß ans Angriffsspiel gehen, bin ich natürlich froh. Aber erst einmal muss die Abwehr stehen, damit wir überhaupt ins Spiel kommen“, erläutert Rother. Zuletzt lief eben dies nicht rund beim Tabellenneunten, nur die Torhüter Thorsten Bock und Bastian Flath nimmt Rother von seiner Kritik aus. „Sie ragen im Moment heraus, bekommen aber leider zu wenig Unterstützung von der Mannschaft auf dem Feld“, kritisiert der Trainer.
Dass seine Mannschaft zu mehr in der Lage ist, das hat sie in dieser Spielzeit schon bewiesen. Einzig an der Umsetzung haperte es in den vergangenen Wochen. „Wir können gut in der Defensive spielen und sollten das auch wieder zeigen. Das sind wir vor allem unseren Torhütern schuldig“, betont Rother.
Personell kann der Trainer aus dem Vollen schöpfen.
Quelle: Echo Online
Die blieb allerdings aus. Gegen die agilen Rüsselsheimer fanden die EGastgeber zu keinem Zeitpunkt ins Spiel. „Irgendwie haben wir keine Einstellung gefunden. Gegen eine offensive Deckung hatten wir große Probleme“, erkannte Rother, der die Leistung der Außen- und Kreisspieler aber lobte: „An ihnen lag es sicher nicht. Sie haben ihre Sache ordentlich gemacht.“ Bis zur Pause schafften es die Erbacher allerdings, das Spiel trotz eines 4:7-Rückstandes (12.) offen zu halten. Sebastian Nischwitz gelang gar noch der Ausgleich.
„Für die zweite Halbzeit hatten wir uns viel vorgenommen, an der Umsetzung haperte es aber gewaltig. Ohne die nötige Laufbereitschaft lässt sich gegen keinen Gegner in dieser Liga ein Spiel gewinnen“, monierte Rother, Und so gelangen dem SVE nur noch acht Treffer. Was den Trainer besonders ärgerte, war der Umstand, dass sich seine Sieben nie gegen die drohende Niederlage stemmte. „Das kann ich nicht akzeptieren. Wenn man ein Spiel ohne jeglichen Kampf verliert, ist es das Schlimmste, was es im Handball gibt. So haben wir letztlich verdient verloren“, räumte Rother, dem vor allem die eigenen Fans leidtaten, ein.
Am nächsten Samstag (18 Uhr) muss der SV Erbach im vorletzten Auswärtsspiel bei der ESG Crumstadt/Goddelau antreten. Dass es für die Erbacher dort nicht leichter wird, weiß Rother. Trotzdem appelliert der Trainer an seine Spieler: „Wir müssen wieder mehr Leidenschaft an den Tag legen, schließlich sollte der Handballsport ja Spaß machen. Mit mehr Laufbereitschaft und Aggressivität, vor allem in der Abwehr, haben wir in Crumstadt sicher eine Chance.“
Dank einer starken ersten Hälfte sicherten sich die Handballerinnen des SV Erbach beide Punkte im Spiel der Bezirksliga A bei der SG Wald-Michelbach. Nur 22:20 (15:8) hieß es am Ende für die Gäste, nachdem diese zur Pause wie die Sieger ausgesehen hatten.
Wald-Michelbach hielt bis zum 6:9 (16.) mit, musste dann vier Gegentreffer zum 6:13 hinnehmen und verlor noch vor dem Wechsel den Anschluss. Dank einer Aufholjagd und einem 10:3-Lauf glichen die Überwälderinnen beim 18:18 aus und hofften noch auf den ersehnten doppelten Punktgewinn. Doch der SV Erbach behielt in der spannenden Schlussphase die Nerven und legte das 20:19 vor. Bei den letzten Angriffen traf das Team um SVE-Coach Heiko Perrone zweimal zum Endstand. Stark bei Erbach waren Alexandra Bauer und Anne Schneider.
Von seiner eigenen Mannschaft erwartet er vor allem im Angriff eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Fürth-Spiel. „Da haben wir gegen eine an diesem Abend mittelmäßige Fürther Mannschaft zu wenig Spielkultur und Dynamik an den Tag gelegt“, erinnert sich Rother.
In den Trainingseinheiten in dieser Woche legte der Coach folglich verstärkt Wert auf das Eins-gegen-eins-Verhalten sowie das zuletzt fehlende Timing in der Vor- und auch Rückwärtsbewegung. „Die Mannschaft ist gegen Rüsselsheim gefordert, Spielfreude und Lust am Handball zu zeigen. Wir wollen von Beginn an das Spiel dominieren und das Tempo selbst bestimmen“, kündigt der Trainer an.
Das vorletzte Heimspiel der Saison und damit auch für Rother sieht der Coach auch als Möglichkeit zur Wiedergutmachung für die jüngste Niederlage: „Ich hoffe, die Mannschaft holt alles aus sich raus und spielt einen schnellen, attraktiven Handball“.
Nur der Langzeitverletzte Oliver Heß wird am Samstag bei Erbach fehlen.
Quelle: Starkenburger Echo, 11.04.2013
Während die Handballerinnen der SG Wald-Michelbach auf ihre Heimstärke setzen – immerhin haben sie die beiden letzten Partien vor eigenem Publikum gewonnen –, will der SV Erbach am Samstag (17.30 Uhr) mit einem Sieg im Überwald den fünften Platz in der Bezirksliga A verteidigen.
„Der fünfte Rang als Abschluss unserer ersten gemeinsamen Saison wäre ein toller Erfolg für uns alle. Wir werden aber in den letzten Spielen einiges ausprobieren, Talenten aus der A-Jugend Einsatzzeiten geben und auf die kommenden Aufgaben vorbereiten“, erläutert SVE-Trainer Heiko Perrone. „Das hat zuletzt gut geklappt, und ich bin mir sicher, dann auch im nächsten Jahr eine schlagkräftige Truppe beisammen zu haben.“
Allerdings steht noch nicht fest, ob Perrone weitermachen wird. Eine Entscheidung darüber soll demnächst fallen.
Die SG Wald-Michelbach um Trainer Udo Böbel hat unterdessen zehn Punkte gesammelt und ist Drittletzter. Am vergangenen Wochenende hatten die Überwälderinnen noch Pause, ihre jüngste Begegnung Anfang März gewannen die SGW-Frauen mit 18:17 gegen Arheilgen.
Quelle: Starkenburger Echo, 11.04.2013

Das Spiel begann zerfahren. Beide Mannschaften leisteten sich in der Offensive viele Fehler. Fürth/Krumbach gelang durch Markus Koch die erste Führung (1.), doch der vor allem in der Anfangsphase starke Tim Schüßler glich zwei Minuten später aus, um kurz darauf für das Erbacher 2:1 zu sorgen (4.). „Wir hatten in unserem Offensivspiel große Probleme, haben uns zu wenig bewegt und nicht genügend Druck ausgeübt“, kritisierte Erbachs Trainer Martin Rother, der in der Folge ein überlegenes Team aus dem Odenwald sah, das die Fehler des SVE bestrafte und sich in der siebten Minute erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung erspielte (5:3). Erbach ließ aber nicht locker und fand besser in eine Partie, in der vor allem die Torhüter zu überzeugen wussten. Sowohl Thorsten Bock bei den Gastgebern als auch Henrik Richter bei Fürth/Krumbach hielten stark.
Eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Linus Stipp in der 21. Minute brachte eine Wende in ein bis dahin weitgehend ausgeglichenes Spiel. Der SV Erbach leistete sich zu viele Fehler, die die HSG nutzte und den Vorsprung über 12:8 bis zur Pause ausbaute. „Wir haben den Ball nicht gut laufen lassen und uns auch in taktischer Hinsicht nicht an die Vorgaben gehalten. Fürth/Krumbach war zwar zu Beginn nervös, hat dann von unseren Fehlern profitiert“, erkannte Rother, dessen Mannschaft auch mit der offensiven HSG-Deckung Probleme hatte. „Wir wussten, dass wir vor allem Sebastian Nischwitz aus dem Spiel nehmen müssen, um zum Erfolg zu kommen. Das ist uns ganz gut gelungen“, lobte Böbel.
Nach dem Wechsel erwischten die Odenwälder den besseren Start und sorgten früh für klare Verhältnisse. Nach 38 Minuten lagen sie mit 17:11, drei Minuten später mit 19:12 vorne. In dieser Phase konnte einem vor allem Erbachs Schlussmann Thorsten Bock leidtun. Mit Paraden und auch klugen Pässen sorgte er immer wieder für Möglichkeiten, die seine Mitspieler aber nicht verwerten konnten. Und auch Bastian Flath, der in der 41. Minute für Bock zwischen die Pfosten ging, überzeugte.
Beeindruckend war in der Schlussphase die Moral des SV Erbach. Die Gastgeber kämpften sich zurück, nachdem die HSG in den letzten Minuten allerdings auch zurückschaltete. Nachdem Phlipp Bund nach seiner dritten Zwei-Minuten-Strafe mit Rot vorzeitig vom Platz musste (47.), ging ein Ruck durch die Erbacher Mannschaft, die den Rückstand fünf Minuten vor dem Ende verkürzte (19:23). Der insgesamt verdiente Erfolg der Fürth/Krumbacher geriet aber nicht mehr in Gefahr. „Unsere starke Deckung war der Schlüssel zum Erfolg. In der Offensive waren wir zwar nicht effektiv genug, trotzdem bin ich zufrieden“, bilanzierte Udo Böbel.