Nur Oliver Hess erreicht Normalform

Die Handballer der SKG Bonsweiher mischen weiter vorne mit. Der Bezirksoberligist gewann am Samstag das Derby beim SV Erbach mit 22:19 (11:9).


Die SKG Bonsweiher hat nach dem Erfolg zuvor gegen Siedelsbrunn einen guten Start in den zweiten Saisonabschnitt erwischt. Auch dem SV Erbach gelang es in seinem ersten Spiel 2016 am Samstag nicht, die Odenwälder zu stoppen. „Wir hatten von Anfang an große Probleme, uns gegen die kompakte 6:0-Deckung der SKG Bonsweiher durchzusetzen“, erkannte SVE-Trainer Waldemar Rack. „Außer Oliver Hess erreichte keiner meiner sonstigen Hauptschützen annähernd Normalform. Wir haben zu viele Torchancen ausgelassen oder sind am guten Torhüter Fremr gescheitert. Mit dieser Ausbeute kann man kein Spiel gegen Bonsweiher gewinnen“ kritisierte er.

Bonsweihers Coach Dennis Rybakov wirkte erleichtert. „Ich bin froh, dass wir dieses schwere Spiel in Erbach gewinnen konnten. Jeder weiß, wie schwer es ist, dort zu bestehen“, gab er zu bedenken. „Der Schlüssel zum Sieg lag in unserer besseren Abwehrarbeit. Wenn man es schafft, die Haupttorschützen Nischwitz und Scholz bei nur zwei Toren zu halten, hat man auch in Erbach Siegchancen. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, die mich optimistisch für die Rückrunde stimmt“, lobte Rybakov. „Mit unserem Rückkehrer Gregor Batke im Rückraum haben sich unsere Angriffsmöglichkeiten deutlich erhöht, und seine Routine tut unserem Spiel gut“.

Beide Mannschaften begannen allerdings nervös, und die Zuschauer sahen zunächst ein zerfahrenes Derby mit vielen technischen Fehlern. Die Gastgeber benötigten fünf Minuten, um beim 1:3 den ersten Torerfolg zu feiern. Nach zehn Minuten hatten die Erbacher allerdings zum 3:3 ausgeglichen, danach wechselte die Führung ständig, ehe sich Bonsweiher doch etwas absetzte (10:8/24.). Die Gäste hätten zu diesem Zeitpunkt aber schon weiter vorne liegen können. Auf SKG-Seite waren Batke und Freund die spielbestimmenden Akteure, bei Erbach setzten Hess und Müller die Akzente in der ersten Halbzeit, nach der Bonsweiher knapp führte.

Kärchner übernimmt Verantwortung

Wer auf ein höheres Niveau nach dem Seitenwechsel gehofft hatte, wurde unterdessen enttäuscht. Beide Mannschaften leisteten sich viele Fehlwürfe und konnten sich vor allem bei ihren Torhütern bedanken, dass es in der 40. Minute 15:15 hieß. In dieser Phase übernahm vor allem Kärchner Verantwortung und bescherte den Odenwäldern mit beherzten Aktionen eine vorentscheidende 18:15-Führung. Erbach indes ließ gute Möglichkeiten aus oder scheiterte an SKG-Torhüter Fremr. Bereits vier Minuten vor Schluss (20:17) feierten die Bonsweiherer Fans ihr Team.

SVE-Tore: Hess (7), Müller (6/3), Scholz (2), Nischwitz (2), Schwiersch, Hafner (je 1)

Quelle: Echo Online 18.01.2016

„Alles rausholen, was geht“

Es geht gleich gut los für die Bezirksoberliga-Handballer des SV Erbach: Nach der kurzen Spielpause steht am Samstag (19.15 Uhr) das Heimspiel gegen die SKG Bonsweiher auf dem Programm. Für SVE-Trainer Waldemar Rack wird das Derby auch zu einer Standortbestimmung.


 

„Da können wir gleich sehen, ob wir gut starten“, sagt Waldemar Rack, Trainer des Bezirksoberligisten SV Erbach, mit Blick auf den Vergleich mit der ambitionierten SKG Bonsweiher am nächsten Samstag. Die Gäste indes haben bereits eine Partie hinter sich, mit dem 39:32 gegen den TV Siedelsbrunn die ersten zwei Punkte in diesem Jahr aufs Konto gebucht und gehören als Tabellendritter weiter zu den Anwärtern auf die Meisterschaft. Entsprechend gehen die Erbacher (Sechster) eher als Außenseiter in den Lokalvergleich.

Für Rack ist ein Sieg trotz Heimvorteils denn auch nicht unbedingt Pflicht, aber verstecken will er sich mit seiner Mannschaft keinesfalls. „Wir können befreit aufspielen, und vielleicht können wir ja etwas bewegen“, lautet die Marschroute des SVE-Übungsleiters. Er würde zudem gerne Revanche nehmen für die Hinspielniederlage (24:28), die nach Racks Ansicht etwas unglücklich zustande kam. Eines steht für den Coach daher fest: „Wir wollen alles rausholen, was geht“.

Das gilt aber selbstverständlich auch für den Konkurrenten aus Bonsweiher. „Wenn wir ganz oben dranbleiben wollen, müssen wir auch dieses Spiel gewinnen“, fordert SKG-Spielertrainer Dennis Rybakov. Ob er selbst in Erbach auflaufen kann, ist noch offen. Der ehemalige Zweitliga-Spieler laboriert an einer Ellbogenverletzung. Bauen können die Odenwälder dagegen wieder auf Gregor Batke, der bereits gegen Siedelsbrunn zeigte, dass er nichts verlernt hat. „Er ist für uns im Rückraum Gold wert. Er verschafft den anderen Spielern nicht nur Verschnaufpausen, sondern macht seine Sache richtig gut“, lobt Rybakov. Fehlen wird Andreas Schmidt, der in der Schlussminute gegen den TVS die Rote Karte mit Bericht sah.

Über die Bedeutung der Begegnung in der ungeliebten Erbacher Mehrzweckhalle gibt es bei den Gästen keine zwei Meinungen: „Gegen Siedelsbrunn haben wir die beiden ersten wichtigen Punkte im neuen Jahr geholt, nun müssen wir beim nächsten schweren Gegner nachlegen. Danach kommen erst mal lösbare Aufgaben“, sagt Rybakov.

Aber auch die Erbacher blicken durchaus nach oben, wenn auch der Kampf um die Meisterschaft für Rack kein Thema ist. Vorne angreifen will der SVE-Trainer mit seiner Sieben dennoch, ohne sich auf ein konkretes Ziel festzulegen. „Wir denken von Spiel zu Spiel“, erläutert Rack, der in nächster Zeit vor allem an Abwehrformationen feilen und das Zusammenspiel verfeinern will. Einen ersten Fingerzeig, wohin die Reise geht, dürfte schon das Derby liefern, das die Gastgeber aller Voraussicht nach in voller Besetzung angehen können.

Quelle: Echo Online 14.01.2016

Fastnacht beim SV Erbach

Auch in Erbach beginnt bald wieder die fünfte Jahreszeit. Im Rest des Jahres auf dem Handball-Feld zu Hause, werden die Sportler des SV Erbach zu Tänzern, Kulissenmalern, Sängern und Büttenrednern. 
 
Der Auftakt des närrischen Geschehens ist der Bunten Abend am 30.Februar (Beginn 19:11). Dieser ist schon seit Jahren fest etabliert in der Heppenheimer Saalfastnacht, und so wird auch dieses Jahr wieder ein vielfältiges Programm geboten. Der Vorverkauf startet am 12. Januar.
 
Ist der Beginn des Bunten Abends auch um 19:11, so schlägt es auf der Bühne aber „Zwölf Uhr mittags“. Unter dem Motto „In Erbach ist es heut High Noon, wir treffen uns im SVE Saloon“ wird die Mehrzweckhalle zum Wilden Westen. Häuptling Steffen Maurer in seinem dritten Jahr als Sitzungspräsident weiß schon was das Publikum erwartet, „Niemand wird erschossen, aber einen Angriff auf die Lachmuskel ist garantiert“. Maurer zur Seite steht ein achtköpfiges Organisationsteam. Auf der Bühne wird es in diesem Jahr neben dem Elferrat, den Büttenreden und musikalischen Darbietungen auch die eine oder andere Überraschung geben. „Die bleiben allerdings noch unter Verschluss wie der Schatz im Silbersee“ so Maurer weiter, „auch bei den diversen Balletten wird es eine Überraschung geben.“
Garantiert sind jedoch wieder das Allstars-, Garde- und Showballett sowie die männliche bewegende Zunft. Begleitet wird der Abend von den Les Stefanos die auch nach dem Programm für Schwung auf dem Parkett sorgen werden, denn das närrische Treiben auf der Tanzfläche und in der Großraumbar geht nach dem Programm weiter. Eintrittskarten für den „Bunten Abend“ sind ab dem 12. Januar im Vorverkauf erhältlich.    
Vorverkauf: Dienstag, Mittwoch und Freitag 20:00- 22:00 in der Mehrzweckhalle oder unter 0170/8356924.
 
Am Faschingsdienstag (9. Februar, 14:33) sind dann beim beliebten Kindermaskenball des SV Erbach die kleinsten Fassebutze an der Reihe.
Soundman Dirk Guggenberger sorgt hier für Musik und ein Rahmenprogramm mit Spielen für Unterhaltung. Die Jugendabteilung des SV Erbach hat sich wieder einiges zur Kurzweil der jungen Gäste ausgedacht: Ungehindertes Toben, lustige Spiele und Auftritte des SVE-Miniballetts vertreiben den Nachwuchsnarren und Eltern die letzten Stunden der Karnevalssaison.
Quelle: ME

Frohes Fest

Wir wünschen allen Mitgliedern und deren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest und ein frohes neues Jahr 2016.

Mit freundlichen Grüßen

der Vorstand

Männliche B-Jugend hält Tabellenführung

Weibliche A-Jugend: SV Erbach – HSG Fürth/Krumbach 30:18 (18:10)

Gegen die punktgleichen Gäste aus Fürth, spielten die Erbacher von Beginn an ihre Stärken aus. Die Abwehr stand gut und auch Sophie Ballmann zeigte über die gesamte Spielzeit eine starke Leistung im Tor, welche den Gastgebern zu einer deutlichen Führung verhalf. Die Gäste wirkten ideenlos vor der offensiven Abwehr und kamen dadurch verhältnismäßig selten zu Torabschlüssen. Auf der anderen Seite zeigten die Erbacher Mädels schöne Passkombinationen mit Torchancen die zum größten Teil in Tore verwandelt wurden. Im weiteren Spielverlauf, konnte das Ergebnis vor allem durch Ballgewinne und Konter ausgebaut werden.

Tore: Katrin Lambert (12/2), Selin Schneider (7), Kim Schneider (3), Alina Gramlich (2), Lisa Pfeifer (2), Hanna Lambert (2), Franziska Lulay (1), Annika Jordan (1)

 

Männliche B-Jugend: SV Erbach – TG Eberstadt 36:19 (16:9)

Nach einem weiteren Sieg überwintert die männliche B-Jugend an der Tabellenspitze. Gegen die TG Eberstadt zeigte das Team ein flüssiges Spiel mit schönen Zusammenspielen und erfolgreichen Torabschlüssen. Doch erst Mitte der ersten Hälfte zeigte sich die Überlegenheit der Erbacher auf dem Spielstand und man setzte sich spielentscheidend mit mehr als vier Toren ab. Die Führung baute man über eine gute Abwehr die zu Ballgewinnen führte in der zweiten Hälfte weiter aus. Zum Spielende stand ein deutlicher Sieg zu buche.

Tore: Paul Buschendorff (11), Christian Rybakov (9), Jonas Müller (7/1), Vincenz Lulay (3), Jannik Berger (2), Sebastian Staudinger (2), Maximilian Lulay (1), Florian Lulay (1)

 

Weibliche B-Jugend: SV Erbach – SG Arheilgen I 19:31 (9:16)

Gegen den Tabellenführer aus Arheilgen begann das Trainerteam mit einer taktischen Maßnahme, die den Gegner zunächst verunsicherte. So spielte man von Beginn an mit dem Torhüter im Angriff und konnte deshalb durchaus mit den Gästen mithalten. Doch auf Dauer gewöhnten sich die Gegner daran und konnten ihre gewohnt starke Spielweise ausspielen. Ab dann liefen die Gastgeber über die gesamte Spielzeit einem Rückstand hinterher den man nicht mehr aufholen konnte.

Tore: Elena Coban (7), Hanna Lambert (5), Alina Gramlich (4), Meike Jordan (2), Annika Jordan (1)

 

Weibliche C-Jugend: SV Erbach – JSG Crumstadt/Goddelau 18:31 (14:13)

In der ersten Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe und die Mädels boten eine ordentliche Leistung in Angriff und Abwehr. Vor allem die schönen Zusammenspiele fanden gefallen bei Trainerin Anna Jordan. In der zweiten Hälfte hatte das Team viel Pech beim Abschluss und die Gäste kamen immer besser in Fahrt. So gerieten die Gastgeber in Rückstand und mussten sich am Ende geschlagen geben. Nächste Woche steht bereits das Rückspiel gegen die Jugendspielgemeinschaft an, in diesem möchte das Team die Fehler des letztens Spiels kompensieren und um die zwei Punkte kämpfen.

Tore: Carla Gramlich (6), Julia Bernhardt (4), Ira Sticksel (4), Lilly Antes (3), Leonie Ballmann (1)

 

Männliche D-Jugend: SV Erbach – HSG Fürth/Krumbach 18:19 (10:9)

Ein spannendes Spiel boten die Erbacher Jungs ihren Zuschauern. Das ganze Spiel über hielten die Gäste Anschluss und so gelang zur Halbzeit nur eine knappe Führung. Diese war zu knapp um das Spiel für sich zu entscheiden, denn unglückliche Abschlüsse sorgten für einen Führungswechsel. Am Ende waren die Gegner zu stark um das Spiel noch einmal drehen zu können. So stand am Ende eine knappe Niederlage zu buche.a

Tore: Manuel Hörr (12), Marvin Greene (4), Keno Kochendörfer (2)

Quelle: LS

 

Stotterstart des Spitzenreiters

Die Handballerinnen des SV Erbach blieben mit dem 34:22 (18:6) gegen den TV Nauheim in der Erfolgsspur und damit an der Tabellenspitze der Bezirksliga A. 

Dabei startete der SVE bei seinem elften Sieg in Serie schwach, denn nach fünf Minuten stand es noch immer 0:0. Dann beendete das Team von Trainer Waldemar Rack die Torflaute, traf zum 4:0 – der Bann war gebrochen. „Wir konnten unseren Vorsprung schon in der ersten Halbzeit entscheidend ausbauen. Dann waren wir aufgrund des sicheren Sieges nicht mehr bis zum Ende konzentriert und der Vorsprung ist etwas geschmolzen“, so Rack.

Tore: Nina Sauer (7/2), Anne Schneider (6), Selin Schneider, Kim Schneider (3), Luisa Jordan (3/1), Anna Jordan (3/2), Lisa Pfeifer, Anna Staffa, Desiree Bock, Katrin Lambert (je 2), Franziska Lulay (1)

Quelle: Morgen Web 15.12.2015

In letzter Sekunde zielt Markus Hafner genau

Mit einem Unentschieden verabschiedete sich der SV Erbach in die kurze Weihnachtspause. Der Handball-Bezirksoberligist erreichte gegen den TV Lampertheim ein 30:30 (14:14).

Waldemar Rack benötigte einige Zeit, um eine Antwort auf die Frage zu finden, ob er denn mit der Punkteteilung im Bergstraßen-Derby der Handball-Bezirksoberliga gegen den TV Lampertheim zufrieden sei. Am Ende war es der Erbacher Trainer. Und er hatte auch allen Grund dazu. Es war nur noch eine Minute zu spielen, sein SV Erbach lag mit 28:30 hinten und sah wie der Verlierer aus. Doch die Gastgeber schafften den Anschluss, gelang erneut in Ballbesitz und setzte die Lampertheimer mächtig unter Druck. Da schnappte sich Markus Hafner den Ball, zielte genau und sicherte den Erbachern das am Ende verdientes Unentschieden. „Das war in der Tat eine starke Leistung in den Schlusssekunden. Deshalb bin ich doch mit dem Punkt zufrieden. Die Spieler haben nicht aufgegeben und auch in dieser Situation zumindest an den Teilerfolg geglaubt“, lobte Rack.

Die Erbacher lagen zwar schnell 2:0 vorne, auch beim 5:3 (10.) hatten sie leichte Vorteile. In der Folgezeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, das über 7:7 (15.) auch mit einem Remis in die Pause ging. „Immer, wenn wir die Chance hatten, uns ein bisschen abzusetzen, haben wir uns viele Fehler erlaubt“, kritisierte der Erbacher Trainer, der seine angeschlagenen Spieler wie Oliver Heß, Roman Röhrig oder Christian Scholz immer wieder schonen musste.

Als auf Erbacher Seite am Ende die Kräfte etwas zu schwinden schienen und die Lampertheimer auf zwei Tore davonzogen, sahen die Gäste wie der Derbysieger aus. Doch Markus Hafner rettete den Erbachern den Punkt und eine versöhnliche Weihnachtsfeier.

Tore: Nischwitz (8/1), Scholz (7), Heß (5), Hafner (4), Müller (3/1), Röhrig, Benz, Juchem (je 1)

Quelle:Echo Online 14.12.2015

Waldemar Rack hat so etwas noch nicht erlebt

Heimspiel zum Jahresabschluss für den SV Erbach: Der Handball-Bezirksoberligist empfängt am Samstag (19.15 Uhr) den TV Lampertheim zum Derby.

Richtig abhaken konnte Trainer Waldemar Rack die jüngste 28:36-Niederlage seines SV Erbach bei der SG Arheilgen nicht. Ganz im Gegenteil. Die vielen Ausfälle kurz vor der Begegnung überraschten den Übungsleiter genauso wie sie ihn enttäuschten. So war der Coach zum Improvisieren gezwungen, unter anderem setzte sich Rack selbst auf den Spielberichtsbogen – und kam in der Schlussphase sogar zum Einsatz.

„So etwas habe ich noch nie erlebt. Am Freitag ging es mit den Hiobsbotschaften los, die sich auch am Samstag fortsetzten“, erklärte Rack, dem letztlich gerade einmal sechs Feldspieler, zwei Torhüter und er selbst zur Verfügung standen. Dennoch spielte seine Mannschaft anfangs nicht schlecht, zur Pause führten die Erbacher noch mit 17:15, verschliefen aber die Anfangsphase der zweiten Halbzeit völlig.

Gegen den Tabellenvierten TV Lampertheim soll in der heimischen Mehrzweckhalle am Samstag (19.15 Uhr) im letzten Spiel des Jahres ein Sieg her, um mit einem positiven Gefühl in die kurze Weihnachtspause zu gehen. Doch auf welches Personal Waldemar Rack zurückgreifen kann, steht in den Sternen:„Lediglich Sebastian Nischwitz hat signalisiert, dass er spielen will“.

„Wir wollen uns mit einem Erfolgserlebnis von den Fans in die Pause verabschieden. Dafür müssen wir noch mal alles raushauen und an unsere Leistungsgrenzen gehen“, weiß Rack, worauf es ankommt.

 

Quelle: Echo Online 10.12.2015

Die Not ist groß: Auch Trainer Rack muss ran

Für die personell arg gebeutelten Bezirksoberliga-Handballer des SV Erbach bleibt die Erkenntnis, dass starke 30 Minuten nicht ausreichen, um etwas Zählbares mitzunehmen.

Erste Halbzeit hui, zweite Halbzeit pfui: Der SV Erbach hat nach einer 17:15-Pausenführung noch mit 28:36 bei der SG Arheilgen verloren. „Leider hat unsere Kraft über 60 Minuten nicht gereicht. Aufgrund unserer Personalsituation fehlten mir in der zweiten Halbzeit die Wechselmöglichkeiten“, bedauerte SVE-Trainer Waldemar Rack, der sich in der 52. Minute nach weiteren verletzungsbedingten Ausfällen selbst einwechselte und sich in die Torschützenliste eintrug.

Beide Teams mussten ohne ihre sonst spielbestimmenden Akteure antreten. Bei Arheilgen waren dies Spielertrainer Kaczmarek sowie die Brüder Dries, auf Erbacher Seite die Haupttorschützen Nischwitz und Heß.

In der ersten Halbzeit verstand es Erbach, mit langen Angriffen und diszipliniertem Spiel das Arheilger Tempospiel zu unterbinden. Der Gast ging nach 15 Minuten erstmals in Führung, behauptete zur Pause einen 17:15-Vorsprung. Trainer Rack hatte bis zu diesem Zeitpunkt allen Grund, mit der Leistung seiner jungen Mannschaft zufrieden zu sein.

Wie verwandelt kam Arheilgen aus der Kabine. Angeführt von einem treffsicheren Wagenknecht (12/1) überrannten die Gastgeber den SVE, machten aus dem Zwei-Tore-Rückstand binnen sieben Minuten eine 23:20-Führung. In dieser Phase profitierten die Arheilger von haarsträubenden Fehlern der Erbacher im Angriff. Über 28:23 (45.) und 31:24 (50.) steuerte die SGA einem klaren Heimsieg entgegen.

 

Quelle: Echo Online 08.12.2015