Gegenseitiger Respekt vor dem Derby
Tabellenzweiter gegen den Spitzenreiter – die Partie zwischen Erbach und Fürth hat es in sich. Dabei spielen die Odenwälder bislang eine überragende Saison. 22:0 Punkte unterstreichen, warum die Spielgemeinschaft als Topfavorit für die Meisterschaft gilt. „Natürlich spielen die Fürther eine starke Runde. Sie gehören schon seit Jahren zu den stärksten Mannschaften und haben sich auch vor dieser Saison noch verstärkt“, lobt auch Erbachs Trainer Waldemar Rack. Er meint, auch das Erfolgsrezept der Odenwälder zu kennen: „Sie spielen einen schnellen Handball und sind in der Breite außergewöhnlich gut besetzt. Gerade auf der Bank haben sie gute Spieler, die sofort weiterhelfen, wenn sie zum Einsatz kommen.“
Dass einzelne Akteure am Samstag diesen Lokalvergleich durchaus entscheiden könnten, das vermutet auch Jens Becker. „Es kann entscheidend sein, wer den besseren Torwart hat und welche Spieler die bessere Tagesform haben“, sagt der HSG-Trainer. Für ihn hat die Partie neben dem Charakter des Spitzenspiels noch eine weitere besondere Note. Schließlich war Becker einst bei Erbach als Übungsleiter tätig und hat dabei auch den ein oder anderen Spieler aus dem aktuellen SVE-Kader unter seinen Fittichen gehabt. Für Becker kommt es daher keineswegs überraschend, dass sein ehemaliger Verein so weit oben steht. Im Gegenteil. „Der SV Erbach ist die einzige Mannschaft, die mit uns mithalten kann“, stellt der HSG-Coach respektvoll fest.
Die Gastgeber haben trotz aller Personalprobleme bislang überzeugt. Mit 18:4-Punkten rangiert der SVE mit Blick auf die Tordifferenz auf Platz zwei. Zusätzlich motivieren, das weiß Rack, müsse er sein Team vor dem Derby nicht mehr. Seine Mannschaft brenne auf das Spiel gegen den Titelaspiranten und sei gewillt, der HSG die erste Saisonniederlage beizubringen. „Die Halle wird voll, die Atmosphäre entsprechend aufgeheizt sein. Wir wollen mit unseren Fans einen gelungenen Jahresabschluss feiern“, blickt Rack voraus. Zuvor müsse seine Mannschaft aber wieder alles abrufen. „Wir müssen uns einiges einfallen lassen und auf eine außergewöhnliche Tagesform bauen. Nur wenn wir alle bereit sind, in diesem Spiel auch über hundert Prozent zu geben, werden wir eine Chance haben“, betont der Erbacher Trainer. „Wir müssen immer einen Schritt mehr gehen als der Gegner und über eine schnelle erste und zweite Welle den Erfolg suchen“.
Für Jens Becker unterdessen hat auch der Faktor Abwehr i eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. Dort sehe er das eigene Team vielleicht etwas im Vorteil, sagt der HSG-Coach. Vor allem das gute Erbacher Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreis müsse seine Defensive unterbinden, fordert der Trainer. Sein Rezept: schon zu Beginn vorlegen und sich dann möglichst absetzen. Schließlich könne seine Mannschaft mit einem Erfolg am Samstag einen riesen Schritt machen, weiß Becker.
Personell haben beide Klubs keine größeren Sorgen. Bei Erbach steht nur hinter dem Einsatz von Dominik Juchem (Muskelfaserriss) ein Fragezeichen. Fürth/Krumbach ist aller Voraussicht nach komplett.
Nach der Pause dreht der SV Erbach auf
Der SV Erbach gewann in der Handball-Bezirksoberliga beim TV Büttelborn deutlich mit 31:25 (14:14). Zufrieden mit dem Ergebnis war Waldemar Rack schon. An der Art und Weise, wie dieser zustande kam, hatte der SVE-Trainer aber doch etwas auszusetzen: „Vor allem in der ersten Halbzeit war es kein gutes Spiel. Irgendwie wirkte das Geschehen sehr träge, ohne Tempo und mit einigen Fehlern.“
Seine Mannschaft konnte sich nicht entscheidend absetzen. Zwei Minuten vor der Pause legten die Büttelborner ein 14:12 vor. Deutlich besser lief es für Erbach in den zweiten 30 Minuten. Bastian Flath im Tor avancierte zu einem sicheren Rückhalt, der die brenzligen Situationen bestens meisterte. Über die schnelle zweite Welle sorgten die Erbacher für Torerfolge. In der 40. Minute hatte Erbach einen 24:18-Vorsprung (24:18) herausgespielt, kurz darauf stand es 27:21.
SVE-Tore: Heß (9/3), Wiegand (7), Müller (4/1), Nischwitz, Hafner, Röhrig (je 3), Blank (2)
Dass der Landesliga-Absteiger die Erbacher in der zweiten Halbzeit enteilen ließ, schreibt Beißer vor allem einer eigenen Fehlentscheidung zu: Der Trainer wollte seinem Team, in dem einige angeschlagen sind, eine Verschnaufpause gönnen. Weshalb er von einer kraftaufwendigen 5:1-Deckung auf dieEine Halbzeit lang setzte der TV Büttelborn dem Favoriten mächtig zu. Doch dann unterlag der Handball-Bezirksoberligist dem SV Erbach doch mit 25:31 (14:14). Trotzdem ist TVB-Trainer Stefan Beißer sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.
Zuvor war es dem TVB mit der 5:1-Abwehr gelungen, den Erbacher Spielmacher Timo Wiegand weitgehend aus dem Spiel zu nehmen. In der Offensive schafften es die Büttelborner, die Heppenheimer einige Male mit Tempogegenstößen zu überwinden. Aber auch sonst kam der TVB immer wieder zu Torchancen, die er auch konsequent nutzte.
Dass die Heimsieben nicht mit einer deutlichen Führung in die Halbzeitpause ging, lag laut Beißer an individuellen Fehlern, die zu einigen überflüssigen Gegentoren führten. Trotzdem: „Das war eine tolle erste Halbzeit von uns“, sagt der Trainer. Doch in den ersten zwölf Minuten des zweiten Durchgangs, nach der fatalen Umstellung der Abwehrformation, wollte der TVB so gar nicht ins Spiel kommen. Wiegand setzte seine Nebenleute glänzend in Szene, wovon insbesondere der achtmalige Torschütze Oliver Hess auf der Rechtsaußenposition profitierte.
Aber auch Wiegand selbst steuerte sieben Treffer zum Erbacher Sieg bei. Mitte der zweiten Halbzeit, beim Stand von 17:23, stellte Beißer wieder um auf eine 5:1-Deckung. Aber für eine Wende war es zu spät. Die Erbacher kamen dank ihrer individuellen Klasse weiterhin zu Toren und ließen den Vorsprung nicht mehr schmelzen. Zumal TVB-Torhüter Daniel Lochmüller, der wegen Krankheit die gesamte Woche über nicht trainieren konnte, in der 47. Minute entkräftet ausgewechselt werden musste.
Wegen der Verletzung von Sven Görlich (Patellasehnenabriss) hat der TVB zurzeit keinen gleichwertigen zweiten Torhüter. Diesmal half Mathias Funk aus der A-Liga-Mannschaft aus.
Quelle: Echo Online 08.12.2014
Waldemar Rack: „Jammern hilft nichts“
Die Erleichterung bei den Erbachern war groß am vergangenen Wochenende. Nach zwei Niederlagen in Folge, es waren die ersten beiden Pleiten der Saison, feierte die Mannschaft um Trainer Waldemar Rack einen 44:26-Heimsieg gegen die HSG Mörfelden/Walldorf. Gerade für die Moral und das Selbstvertrauen war der Erfolg wichtig. Nicht zuletzt wegen der derzeitigen personellen Misere sehen die Erbacher die knapp vierwöchige Weihnachtspause herbei. Zuvor stehen mit dem Spiel in Büttelborn und dem Derby in der heimischen Mehrzweckhalle gegen Fürth/Krumbach aber noch zwei Spiele auf dem Programm, die es in sich haben.
Der Respekt vor Büttelborn ist groß bei Rack. Entsprechend bereitet der Trainer seine Spieler auf diese nächste Aufgabe vor. „Der TVB zählte vor der Saison zu den Aufstiegsfavoriten. Die Mannschaft wurde zum Teil neu zusammengestellt, besitzt aber auch einige erfahrene Spieler“, lobt der Erbacher Trainer, der die Büttelborner zuletzt beobachtete. „Sie sind eingespielt und spielen einen schnellen Handball. Wir dürfen uns keine Fehler erlauben, denn die werden umgehend bestraft“, warnt Waldemar Rack. Organisiert in der Abwehr stehen und „durchaus auch mal zur Sache gehen“ sowie schnell nach vorne spielen – so lautet das Erfolgsrezept.
Allerdings hat sich auch am Samstag die personelle Situation der Mannschaft aus dem Heppenheimer Stadtteil wohl kaum wesentlich verändert. Kranke und verletzte Spieler gab es bei den Erbachern auch in den Trainingseinheiten in dieser Woche. So stehen hinter den Einsätzen von Oliver Heß, Roman Röhrig, Luca Röder und Sören Blank noch Fragezeichen.
„Jammern hilft aber nichts. Wir versuchen, aus dieser Situation das Beste zu machen. Dass wir trotzdem mithalten können, haben die vergangenen Spiele gezeigt“, sagt Waldemar Rack, der sich vor den letzten beiden Spielen dieses Jahres denn auch kämpferisch gibt: „Wir müssen da jetzt durch. Wenn wir alles geben und jeder vollen Einsatz zeigt, können wir auch diese Spiele gewinnen.“ Und, das betont der Erbacher Trainer mit einem Schmunzeln, haben ihm seine Spieler auch versprochen: „Sie sagten, dass wir in diesem Jahr kein Spiel mehr verlieren werden.“
Quelle: Echo Online 04.12.2014
SV Erbach behält diesmal alle Punkte
Insgesamt 17 Bescheide wegen der Nichtbeachtung der Schiedsrichtergestellung hat der Bezirksvorsitzende Lutz Scheibe an Handballvereine verschickt. In den meisten Fällen gibt es Geldstrafen, aber neun Klubs bekommen zusätzlich Punkte abgezogen. Wie ein Verein erfolgreich sein Schiedsrichterdefizit abbauen kann, das zeigen in dieser Saison besonders der SV Erbach und die HSG Dornheim/Groß-Gerau, die beide erstmals seit Jahren ihr Soll erfüllt haben. Sinn der Geldstrafen und Punktabzüge ist es, die Anzahl der Referees im hessischen Verband zu erhöhen.
Punktabzüge:
TG Biblis und ESG Crumstadt/Goddelau (Frauen, Bezirksoberliga) je 1
TV Bischofsheim und TSV Gadernheim (Frauen, Bezirksliga B) je 3
ESG Crumstadt/Goddelau (Männer, Bezirksoberliga) 1
TG Eberstadt (Männer, Bezirksliga A) 1
ESG Nauheim/Königstädten (Frauen, Bezirksliga A) 5
HSG Mörfelden/Walldorf (Frauen, Oberliga) 1
HSG Ried (Männer, Bezirksliga B) 1
Quelle: Echo Online 04.12.2014
SVE hält Anschluss an vorderes Tabellendrittel
Mini-Durststrecke ist zu Ende
Nach zwei Niederlagen in Folge feierte der SV Erbach in der Handball-Bezirksoberliga einen vor allem fürs Selbstvertrauen wichtigen 44:26 (19:9)-Heimsieg gegen die HSG Mörfelden/Walldorf. „Natürlich wussten wir, dass die HSG derzeit Probleme hat. In personeller Hinsicht haben wir die aber auch. Umso wichtiger war es, dass wir diesen Erfolg gefeiert haben“, lobte SVE-Trainer Waldemar Rack. Vor allem die A-Jugendlichen Andrej Grebe, Luca Röder, Dario Schwiersch und Lennert Grabisch beeindruckten den Coach. Rack musste sein Team erneut umstellen, denn kurzfristig mussten krankheitsbedingt Oliver Heß und Henning Bührer passen. In Minute zehn hatten sich die Erbacher einen 10:4-Vorsprung erspielt, fünf Minuten später lagen sie mit 15:7 vorne. „In der Abwehr haben wir eine überzeugende Leistung geboten. Nach vorne haben wir trotz der vielen Tore noch einige Chancen liegen gelassen“, erkannte Rack, der zu Beginn des zweiten Durchgangs zunächst eine verhaltene eigene Sieben sah. Doch spätestens mit dem 22:11 (37.) und dem 26:13 (40.) war der Durchhänger beendet. Der SV Erbach spielte anschließend munter nach vorne.
Tore: Hafner (9), Wiegand (8), Müller, Nischwitz (je 7), Röhrig (5), Schwiersch (3), Grebe (2), Röder, Lennert Grabisch, Flath (je 1).
Männliche D-Jugend verteidigt Tabellenspitze
JUGENDWEIHNACHTSFEIER
Liebe Jugendliche des SV Erbach
Wir möchten euch zu einem besonderen Spiel der TSG Friesenheim einladen. Ihr könnt euch sicherlich noch an unseren Gasttrainer Philipp Grimm vom diesjährigen Handball Camp erinnern.
Philipp ist ein Spieler der TSG Friesenheim und wir möchten ihn im Spiel am 23.12.2014 gegen den VFL Gummersbach anfeuern.
Alle Jugendmannschaften treffen sich
am 23.12.2014
um 15:30
an der Mehrzweckhalle.
Hier wird es für euch etwas zum Essen und Trinken geben. Anschließend werden wir mit dem Bus nach Lu-Friesenheim fahren.
Das Spiel beginnt um 19 Uhr und wir werden um ca. 22:30 wieder in Erbach eintreffen.
Anmeldung bis zum 28.11.2014
——————————–Einverständniserklärung ————————–
Hiermit erlaube ich meinem Sohn/Tochter ________________________ am 23.12.2014 an der Fahrt nach Lu-Friesenheim teilzunehmen. Ich übernehme die Verantwortung, sollte er/sie sich nicht an die Weisung der Gruppenleiter bzw. Verantwortlichen halten.
