Erbach auf Verfolgungsjagd

Am Samstagnachmittag spielte der SV Erbach zu Hause gegen den TV Trebur. Erbach hat sich in den letzten Wochen aus dem Tabellenmittelfeld (Platz 6) mit einer Serie von acht Siegen auf den zweiten Platz vorgearbeitet. Die letzte Niederlage gab es am 1. November gegen Tabellenführer Pfungstadt. Damals war allerdings noch der TV Trebur an der Tabellenspitze und gegen die Mannschaft aus dem Ried verlor Erbach das Hinspiel mit 14:7 (7:3). Auch diesmal sollte es ein ähnlich kurioses Spiel werden. 
Die Gastgeber hatten den besseren Start und zogen bis auf 8:2 davon. Danach verlor Erbach völlig den Faden und Trebur kam bis zum Pausenpfiff von Edeltraud Schwöbel bis auf 9:8 heran. Wenige Minuten nach Wiederanpfiff erzielte Tina Dammels Mannschaft gar den Ausgleichstreffer zum 10:10, nahm dann aber eine kreative Pause in der Erbach vorentscheidend auf 16:10 davonzog. Überragende Spielerin war dabei Nina Sauer mit insgesamt 9/2 Toren für Erbach. Am Ende ein deutlicher 20:13-Sieg für Erbach, das nun nur noch zwei Punkte hinter Pfungstadt liegt, das am Sonntag in Fürth/Krumbach mit 29:25 verlor. Am 15. März kommt es in Pfungstadt zum Spitzenspiel Pfungstadt gegen Erbach. 
 

 

Nachwuchsspieler überzeugen beim Spiel des SV Erbach

 
Den siebten Heimsieg im achten Spiel in der Mehrzweckhalle hat am Samstag der SV Erbach gefeiert. Der Handball-Bezirksoberligist bezwang die HSG Weiterstadt am Ende deutlich mit 38:30 (17:20).
 
Waldemar Rack wusste nach der Schlusssirene nicht so recht, wie er die Partie einordnen sollte. Einer katastrophalen ersten Halbzeit, die die Gastgeber mit einem knappen Rückstand beendeten, folgte eine deutliche Leistungssteigerung nach der Pause, die den Erbacher Trainer dann doch noch zufrieden stellte.
Das Spiel begann ausgeglichen. Die Führung wechselte im Minutentakt, und der SVE hielt das Spiel in dieser Phase offen. Erst nach dem 9:10 in der zwölften Minute schlichen sich Ungenauigkeiten in die Aktionen der Gastgeber. „Was wir in den ersten 20 Minuten geboten haben, war absolut schwach. In der Abwehr waren wir überhaupt nicht präsent, in der Offensive haben wir überheblich und ohne jegliches Konzept gespielt“, kritisierte Rack. Nichts lief beim SV Erbach zusammen, zwischenzeitlich lagen die Gäste mit sieben Toren vorne. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit riss sich der Tabellenzweite wieder zusammen und verkürzte bis zur Halbzeit. 
„In der Kabine haben wir dann unsere Probleme deutlich angesprochen. Wir wollten vor allem den gegnerischen Kreisläufer in den Griff bekommen“, erläuterte Rack, der in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff zwar noch eine verunsicherte eigene Mannschaft sah, die aber mit zunehmender Spielzeit immer besser in die Partie fand. Vor allem die Nachwuchsspieler hatten es Waldemar Rack angetan: „Nachdem uns mit Sebastian Nischwitz, Lukas Müller, Roman Röhrig und Dominik Juchem vier wichtige Spieler ausgefallen sind, habe ich fünf A-Jugendliche in den Kader genommen. Sie haben in der zweiten Halbzeit ihre Sache wirklich gut gemacht“, lobte der Erbacher Trainer. 
In der 37. Minute sah er den Treffer zum 22:22-Ausgleich, und in der Folge drückten die Erbacher mächtig aufs Tempo und bauten den Vorsprung aus. Auch zwei Zeitstrafen kurz vor dem Ende warfen die Gastgeber nicht aus der Bahn. Ein besonderes Lob zollte Rack den Talenten Colin Stangenberg, Luca Röder und Dario Schwiersch. Aber auch die Leistung von Torhüter Thorsten Bock stimmte den Erbacher Trainer zufrieden. „In der zweiten Halbzeit haben wir das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. In dieser Phase hat man deutlich gesehen, dass man nur als Mannschaft zum Erfolg kommt“, sagte Rack. Über die erste Halbzeit, das stellte der Trainer aber unmissverständlich klar, gelte es noch zu reden. 

Tore: Heß (10/4), Röder (8), Schwiersch, Stangenberg (je 6), Wiegand, Blank (je 4).

Quelle: Echo Online 23.02.2015

Weibliche B-Jugend ist Vizemeister

 

Weibliche A-Jugend: SV Erbach – HC VFL Heppenheim  17:27 (7:15)

Ein spannendes Derby lieferten sich beide Teams am Sonntagabend in der Erbacher Halle. Dabei fanden die Heppenheimer schnell ins Spiel. Erbach konnte bedingt durch die trainingsfreie Zeit kein Tempo ins Spiel bringen und den Tempogegenstößen der Gäste nichts entgegensetzen. Motiviert gingen die Gastgeber dann in die zweite Halbzeit und kämpften sich bis auf vier Tore heran. In dieser Phase stand zudem die Abwehr besser, sodass die Erbacher einer größeren Tordifferenz entgegenwirkten. Am Ende machten schöne Kombinationsspiele der Gäste und technische Fehler auf Seiten der Gastgeber, die Heppenheimer zum Derbysieger.

Tore : Katrin Lambert (9), Luisa Jordan (5), Lisa Pfeifer (2) und Jana Gölz (1).

Weibliche B-Jugend: SV Erbach – HSG Dornheim/Groß-Gerau 25:9 (9:4)

Nach der Faschingspause hatten die Erbacher Mädels erhebliche Startschwierigkeiten und fanden in der ersten Halbzeit nicht in ihren gewohnten Spielfluss. Erst in Hälfte Zwei kam mehr Druck ins  Spiel  und die Torchancen wurden besser verwertet. Das Erbacher Team schließt die Runde als Vizemeister der BOL ab. Im direkten Vergleich mussten sie leider die Meisterschaft an die HSG Bensheim/Auerbach abgeben.

Tore: Selin Schneider (7), Alina Gramlich (6), Hanna Lambert (5), Laura Schäfer (3), Franzi Lulay (2),Meike Jordan (1), Annika Jordan (1)

Männliche C-Jugend: HC VLF Heppenheim – SV Erbach  38:20 (18:6)

Gegen die körperlich und spielerisch überlegenen Heppenheimer waren die Jungs aus dem Ortsteil chancenlos. Trotzdem entwickelte sich ein munteres Spiel in dem es immer wieder sehenswerte Aktionen gab. Auf Erbacher Seite war vor allem Paul Buschendorff ein Aktivposten der immer wieder seine Torgefahr aufblitzen ließ und insgesamt 13 Treffer erzielte. Von der ungewohnten Kreisposition erzielte Moritz Kriz 4 Tore.

Tore: Paul Buschendorff (13), Moritz Kriz (4), Leon Brüning (1), Luca Jordan (1),  Vincenz Lulay (1)

Weibliche C-Jugend: JSG Nauheim/Königstädten – SV Erbach 25:26 (13:15)

In einem Spiel auf Augenhöhe wechselte die Führung immer wieder und keine Mannschaft konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen. In der zweiten Halbzeit zeigten die Gäste ihre eigentliche Stärke und erzielten einen fünf Tore Vorsprung. So fühlten sich die Erbacher am Schluss siegessicher und wurden unkonzentriert. Auf Grund dieser Schlussphase kam es am Ende zu einem sehr knappen Endergebnis.

Tore: Hanna Lambert (11), Elena Coban (8), Jamila Coban (6), Carla Gramlich (1)

Männliche D-Jugend: TV Lampertheim – SV Erbach 28:29 (14:13)

Gleich zu Beginn machten die Erbacher mächtig Druck im Angriff und so konnte bis kurz vor der Pause stets ein sicherer Vorsprung zu den Gastgebern gehalten werden. Diese kamen jedoch durch Nachlässigkeiten der Erbacher besser ins Spiel und holten den Rückstand bis zur Halbzeit auf. Nach dem Seitenwechsel konnte das Team aus Lampertheim die erste Führung erzielen. In einer hitzigen Schlussphase behielten die Gäste einen kühlen Kopf verriegelten die Abwehr und verwandelten jede Torchance, sodass am Ende ein Ein-Tor-Vorsprung über die Zeit gerettet werden konnte. 

Tore: Luca Jordan (10), Florian Lulay (11), Manu Hörr (3), Marvin Greene (3), Jacob Lulay (2)

Weibliche D-Jugend: HSG Bensheim/Auerbach –SV Erbach 28:15 (7:6)

Gegen den körperlich überlegenen Gegner leisteten die Erbacher Mädels in der ersten Halbzeit couragierten Widerstand. So lag man zur Halbzeit mit nur einem Tor im Rückstand. Mit einer agressiveren Abwehr und zahlreichen Kontern konnten sich die Gastgeber in der zweiten Halbzeit deutlich absetzen. Auch in dieser Halbzeit zeigte Erbach Kampfgeist, musste sich am Ende jedoch geschlagen geben. 

Tore: Jamila Coban (7), Carla Gramlich (5), Marie Schüssler (1), Julia Bernhardt (1), Leonie Ballmann (1)

Männliche E-Jugend: TVGG Lorsch – SV Erbach 29:20 (14:9)

Krankheitsbedingt geschwächt trat das Erbacher Team in Lorsch an. Durch viele technische Fehler machten sie sich das Spiel selbst schwer. Die Gastgeber nutzten diese Fehler aus und gewannen demzufolge verdient deutlich.

Tore: Tom Jordan (7), Manuel  Hörr (6), Keno Kochendörfer (4), Lenni Würsching (2), Jonas Gugenberger (1)

Quelle: LS

Rack fordert Kampfgeist

 
Nach der Fastnachtspause empfangen die Bezirksoberliga-Handballer des SV Erbach am Samstag (19.15 Uhr) den Tabellenzwölften von der HSG Weiterstadt.
Vom Tabellenplatz der Gäste, da ist sich Erbachs Trainer Waldemar Rack sicher, dürfen sich weder er noch seine Spieler blenden lassen. Im Gegenteil: Rack erwartet einen hoch motivierten Gegner, der sich vehement gegen den Abstieg stemmen wird. „Natürlich mussten die Weiterstädter in den vergangenen Wochen Abgänge verkraften. Trotzdem können wir davon ausgehen, dass sich die HSG kämpferisch präsentieren wird und alles dafür tut, bei uns für eine Überraschung zu sorgen“, mahnt der Übungsleiter.
Für die Erbacher (Tabellenzweiter) verliefen die vergangenen Wochen entspannt. Eingeschränkte Trainingszeiten wegen der Fastnacht ließen nur bedingt Übungseinheiten zu. Doch das ist für den SVE nichts Neues. Improvisieren war angesagt. Ausweichmöglichkeiten fanden die Handballer in Hemsbach oder im Fitnessstudio. Am heutigen Donnerstag und am Freitag steht wieder ein geregeltes Training in der heimischen Sporthalle an, sodass die Mannschaft gut vorbereitet in das Heimspiel am Samstag gehen kann. „Wir müssen bereit sein, auch in dieser Begegnung über unsere Grenzen hinauszugehen. Ich fordere von meinen Spielern hundert Prozent Kampf und Disziplin“, stellt Rack klar. Überheblichkeit, weil ein Abstiegskandidat in die Mehrzweckhalle kommt, will der Erbacher Trainer keinesfalls durchgehen lassen: „Das werde ich den Spielern deutlich machen. Wir müssen alles geben, dann bin ich zuversichtlich, dass wir beide Punkte in Erbach behalten“. 
Verzichten muss der Trainer auf Roman Röhrig und Dominik Juchem, die beide beruflich verhindert sind. 

Die C-Liga-Männer des SV Erbach II empfangen ebenfalls am Samstag (17 Uhr) die zweite Mannschaft der HSG Weiterstadt.

Quelle: Echo Online 19.02.2015

Männliche D-Jugend hält Anschluss an Tabellenspitze

 

Männliche E-Jugend: JSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach – SV Erbach 22:29 (11:13)

In der ersten Halbzeit lieferten sich beide Mannschaften ein Kopf an Kopf Rennen, in dem sich die Erbacher mit einer zwei Tore Führung zur Halbzeit absetzen konnten. In der zweiten Hälfte konnten die Gäste ihre Führung durch schöne Zusammenspiele weiter ausbauen und die Punkte am Ende mit nach Hause nehmen.

Tore: Luis Meffert (9), Manuel Hörr (6), Keno Kochendörfer (5), Tom Jordan (4), Nils Buchert (2), Nikolas Lulay (1), Lars Rybakov (1),  Jonas Gugenberger (1)

Männliche D-Jugend: JSG Weschnitztal – SV Erbach 25:28 (10:16)

In einem kampfbetonten Spiel, in dem die Gäste aus Erbach bereits mit dem 10:16 Pausenstand scheinbar eine Vorentscheidung herbeiführte, kam der Gastgeber aus dem Weschnitztal nach dem Seitenwechsel  wieder auf ein 23:23 heran. Der SV Erbach vergab zu diesem Zeitpunkt 4 Siebenmeter und ließ in der Abwehr dem Gegner zu viel Platz. Nur mit konsequentem Druck im  Angriff konnten die Gäste schlussendlich dann doch einen 25:28 Auswärtssieg verbuchen und  zwei wichtige Punkte mit nach Hause nehmen. Der SVE bleibt so mit einem Punkt Rückstand auf Tuchfühlung zum Tabellenführer.

Tore: Luca Jordan (9), Florian Lulay (10), Manu Hörr (4), Marvin Greene (2), Jacob Lulay (1), Simon Stadler (1), Marc Rybakov (1)

Männliche C-Jugend: JSG Zwingenberg/Alsbach – SV Erbach 21:33 (7:15)

Der überragende Erbacher Torhüter Lukas Lulay war von Anfang an hellwach und mit seinen Paraden der Garant für die deutliche Pausenführung. In der zweite Halbzeit wurde das Spiel leider zunehmend ruppiger. Der Sieg der Erbacher Jungs war aber nie gefährdet. Insgesamt erzielten 7 Feldspieler Tore für den SV Erbach.

Tore: Paul Buschendorff (10),  Leon Brüning (9),  Jan Philipp Mischler (5),  Max Lulay (5), Moritz Kriz (2), Diego Rasisic (1), Vincenz Lulay (1)

 Quelle: LS

Stars und Sternchen geben sich die Ehre

 
Wehe, wenn sie losgelassen, die Fastnachter des SV Erbach. Dann ist gute Laune programmiert und an die Lachmuskeln werden hohe Anforderungen gestellt. In der ausverkauften Erbacher Mehrzweckhalle zündeten die Narren am Samstagabend ein fast fünfstündiges Feuerwerk der guten Laune mit viel Tanz, Musik und Büttenreden.

Dass in Erbach die größte Saalfastnacht in und um Heppenheim läuft, hat sich längst auch bei der Prominenz herumgesprochen. Alle waren sie da, die Stars und Sternchen. Denn das Motto des Bunten Abends war: „Nun, liebe Narren, gebt fein acht, wir präsentieren Euch die Oscar-Nacht“. Es begann mit einem Einspieler nach Art der alten Slapstick-Filme. Der zeigte auf der Leinwand den Weg von Sitzungspräsident Steffen Maurer vom Bett auf die Bretter der Halle und sorgte für die ersten Lacher. Die Guggemusiker von den Bensemer Roabdigalle heizten dem Publikum ein, so dass die Stimmung schon prächtig war, als endlich die Stars die Bühne erklommen.

Ben Cartwright stapfte samt Sattel die Treppen hinauf, Bully Herbig tänzelte im Traumschiff-Surprise-Kostüme herbei, die Blues Brothers waren an Coolness kaum zu überbieten. Tarzan, alias Johnny Weißmüller, hatte sich mit „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ ein wenig im Song vergriffen. Voller Spitzbübigkeit grüßte Johnny Depp als Captain Jack Sparrow das närrische Volk, Charles Chaplin lieferte eine Tanzeinlage mit dem Spazierstock, Indiana Jones kam ohne Peitsche, dafür begeisterte Johnny Cash mit dem „Ring of Fire“ und Karl Lagerfeld brachte Eitelkeit und Glamour mit. Die illustre Gesellschaft nahm die Plätze des Elferrates ein, verlieh den Abend über Mini-Oscars an die Protagonisten und schenkte Sekt an Tänzerinnen aus.

A propos Tänzerinnen. Was wäre die Erbacher Fastnacht ohne ihre Balletts? Hübsche Mädels, tolle, selbst geschneiderte Kostüme, mitreißende und originelle Choreografien, tanzende Männer, ein Trainer als DJ. Dass sie (fast) alle im normalen Leben Handball spielen, kann man gar nicht glauben, so professionell bewegen sie sich auf der Bühne.

Getanzte Werbung mit Zartgemüse aus der Dose

Das Kinderballett machte den Anfang unter dem Motto „Pitch Perfect“. Mit Klatschen und Plastikbechern begleiteten sie rhythmisch bravourös synchron den Song „You’re gonna miss me, when I’m gone“. Es folgte ein Medley aus Charthits, dazu eine fetzige Choreografie und toll tanzende Mädels in Hotpants, Overknees und Glitzershirts. Auch die Werbung kam tanzend daher, gesponsert vom Großkonzern Monsanto, „dem Saatguthändler Ihres Vertrauens, wenn es um genmanipuliertes Obst und Gemüse geht“ (Steffen Maurer). Hier tanzte das „Zartgemüse aus der Dose“ und später ein paar heiße Hummer.

Nicht fehlen durften die „Oldstars“. Die Damen mischten als Putzgeschwader Aufnahmen zu „Germanys next Topmodel“ durcheinander, ließen sich durch eine Heidi Klum mit männlichem Charme und Bruce Darnell nicht von der Arbeit und später vom Walk („Wogg“) auf dem Laufsteg abhalten. „Sie ist ein Model und sie sieht gut aus“, ertönte es aus den Lautsprechern, als die Damen ihre Kittelschürzen von sich warfen und im kurzen Kleidchen den Schönen der Welt den Rang abliefen und -tanzten. Am Ende bekam jede ein Foto.

Einer der Knaller war der Auftritt des Jugendballetts in sexy Outfits. Sie präsentierten einen mitreißenden Gardetanz zu einem Abba-Medley. Ohne Zugabe ging da nichts. Das sorgte dafür, dass der Zeitplan rettungslos durcheinander kam. Kaum ertönte „Waterloo“, war es um alle geschehen: Steffen Maurer im hautengen Glitzerkostüm stürmte die Bühne, tanzte, was das Zeug hielt. Da tobte der Saal, alle standen auf, johlten und forderten zu Maurers Entsetzen eine Zugabe der Zugabe: „Ihr könnt des net ernst meine“, jammerte er nach Luft ringend. Aber er war chancenlos. Er musste zum Vergnügen aller noch einmal ran. Herrlich, wie er aus sich raus ging, köstlich die Hebefiguren.

Das Damenballett der Aktiven sorgte später mit einer Reise durch die Diskotheken der Welt für Stimmung. In Nullkommanix wechselten sie die Kostüme, tanzten mal in Bollywood-Manier, mal als fesche Cowgirls. 

Den tänzerischen Abschluss machte traditionell das Männerballett, das eine Hommage an Videospiele von Tetris bis Super Mario darbot. Und das, was die Herren in ihren fantasievollen Kostümen boten, war fast schon tänzerisch wertvoll und stellte hohe Anforderungen an die Jungs.

Neben Tanz durften Büttenreden und Sketche nicht fehlen.

Für Gelächter sorgten Moritz „Alpezin“ Lulay, Jens „Schwarzkopf“ Rodenheber und Michael „Duschdas“ Endres beim Synchron-Haarewaschen, der neuen Trendsportart beim SV Erbach. Drei Eimer Wasser, Shampoo, drei schmerzlose Protagonisten – zwerchfellerschütternd, was dann passierte. Synchron steckte das Trio die Köpfe ins Wasser, schäumte sich gegenseitig ein, schleuderte die nasse Haarpracht umher und setzte die Bühne unter Wasser. Schlüpfrig ging es beim Paar mit Kinderwunsch zu. Xena Rodenheber und Mirko Lulay klagten ihr Leid darüber, wie schwer es sei, ein Kind zu zeugen. So jammert er: „Seit Wochen gibt es nur noch Rettisch – ich sag dir, des macht mich ganz fertisch!“ Dennoch zerbrechen sich beide den Kopf über den Namen des Nachwuchses: Vielleicht Steffen, wie der Fastnachtspräsident? Abgelehnt: „Der steht dort obbe, wiegt drei Zentner, bringt’s nie zu was, außer zum Rentner!“

Jürgen Streit, Schirmherr der Heppenheimer Straßenfastnacht, sah sich mit einem Biertest konfrontiert. Ob er wohl sein im Halben Mond gebrautes Bier erkennen würde? Trotz lauwarmer Brühe, er schaffte es. 

Zwei Polizisten – Fabian Jordan und Yannick Lulay – erzählten aus dem Berufsalltag. Neulich rief einer an und meldete Cockpit samt Lenkrad gestohlen. Als die Streife unterwegs war, kam der zweite Anruf: „Die könne dahoam bleibe, isch bin bloaß hinne eing’stiege.“ Ein anderer meldete die Gattin als vermisst. Beim Anblick des Fotos meinte der Polizist: „Im Ernscht – solle mer die werklisch suche?“

Marilyn Monroe, alias Michael Endres, lieferte sich mit Conchita Wurst, alias Jens Rodenheber, einen spaßigen Zickenkrieg um die Gunst des Sitzungspräsidenten. Ehrenpräsident Frank Lies erschien als Ritter frisch aus dem Seminar „Der galante Ritter im Wandel der Zeit“. Er hat gelernt, dass man der holden Weiblichkeit mehr Aufmerksamkeit schenken sollte. Nach dem Motto: „Hej, Frau, die Bierhumpe sin viel zu schwer, geh doch zwa mol in de Keller!“

Die Söhne Erbachs, Steffen Maurer, Armin Silber und Alfons Löb, verteilten Liedtexte zum Mitsingen, änderten den Refrain des ersten Songs aber „spontan“ in „Burelbach, Burelbach, Bu-Bu-Bu-Burelbach“ statt Lollipop. Dann bekam die Bundeswehr ihr Fett weg: „Brauchst du Panzer oder schweres Geschütz, bist du hier falsch, denn es funktioniert hier nix – do bei der Bundeswehr“ ertönte es zur Melodie von „You’re in the Army now“. Als Zugabe gab’s die ultimative, gesungene Lobhudelei auf Hallen-Hausmeister Jens Rodenheber. „Hey Jens, an Fassenacht, is die Welt gut, doch du bist behehesser“ sang das Trio zur Melodie von „Hey Jude“.

Quelle: Echo Online 10.02.2015

Marie Schüssler gibt nötigen Rückhalt

 
Erfolgreich verlief der jüngste Spieltag für die weibliche Handball-C-Jugend des SV Erbach sowie für den männlichen D-Nachwuchs.
 
Weibliche C-Jugend: SV Erbach – HSG Bensheim/Auerbach 29:26 (14:14)
Es war ein ausgeglichenes Spiel zweier nahezu gleichstarker Mannschaften. Die Erbacherinnen lagen zunächst stets knapp in Führung, kurz vor Ende der ersten Hälfte war jedoch Bensheim mit zwei Toren besser, ehe das SVE-Team bis zur Halbzeit noch ausglich. Erst Mitte des zweiten Abschnitts setzten sich die Gastgeberinnen auch dank ihrer starken Torhüterin Marie Schüssler etwas ab und hielten den Vorsprung bis zum Ende.
 
Männliche E-Jugend: SV Erbach – HSG Weiterstadt 30:19 (16:9)
Viele Tore und eine starke Abwehr bescherten den Erbacher Jungs den Sieg und den ersten Tabellenplatz. Besonders treffsicher präsentierte sich bei den Gastgebern Manuel Hörr, der 15 Tore erzielte.

Weibliche A-Jugend: TGB Darmstadt – SV Erbach 22:21 (11:11).

Am vergangenen Wochenende mussten die Spielerinnen der A- und B-Jugend zwei Spiele hintereinander in Darmstadt bewältigen. Da einige A-Jugend-Spielerinnen schulbedingt fehlten, musste die B Jugend aushelfen. Das Spiel bei der TGB verlief ausgeglichen, wobei die Erbacherinnen meist knapp vorne lagen. Die Gastgeberinnen drehten die Partie jedoch kurz vor dem Ende.

SVE-Tore: Selin Schneider (9), Alina Gramlich (7), Franzi Lulay (3), Luisa Jordan (2).

Weibliche B-Jugend: TGB Darmstadt – SV Erbach 14:20 (9:10)

In der ersten Halbzeit war der SVE-Mannschaft noch anzumerken, dass sie zuvor bereits 60 Minuten bei der A-Jugend in den Knochen hatte. Konzentrationsmängel und technische Fehler bestimmten daher das Spiel der Gäste. Die Darmstädterinnen nutzten ihre Chancen in dieser Phase besser und blieben Erbach damit stets auf den Fersen. Erst gegen Ende der zweiten Halbzeit wurde ein Sechs-Tore-Vorsprung herausgespielt, der bis zum Ende Bestand hatte. 

SVE-Tore: Selin Schneider (8), Alina Gramlich (4), Hanna Lambert (4), Meike Jordan (2) Franzi Lulay (1) und Kim Schneider (1).

Quelle: LS

Achter Erfolg in Serie

 

SV Erbach – Frauen landen mit dem 19:10 gegen FSG Gersprenztal II einen Arbeitssieg

Eine Halbzeit lang war kein Unterschied zwischen dem neuen Tabellenzweiten der Bezirksliga A, dem SV Erbach, und dem Vorletzten FSG Gersprenztal II zu erkennen. Dann steigerte sich die SVE-Abwehr, kassierte nur noch zwei Treffer in 30 Minuten, sodass die Erbacherinnen zu einem 19:10 (9:8)-Erfolg kamen. Der achte SVE-Sieg in Folge fällt in die Kategorie Arbeitssieg. Nach dem 6:2 (15.) für Erbach ging es mit wenig Tempo auf beiden Seiten weiter, durch die langen Angriffe der Gastgeberinnen ließen sich die Gäste regelrecht einschläfern. So kam die FSG bis zur Pause wieder ins Spiel. Nach dem Seitenwechsel zogen die Erbacherinnen dann auf 14:8 davon. Keeperin Ann-Kathrin Lies hielt ihren Kasten sauber, und nach dem 15:10 (47.) kassierte das Team keinen Treffer mehr. „Da war kein hohes Tempo im Spiel. Das war ein glücklicher Arbeitssieg, mehr nicht, aber wir haben gewonnen“, bilanzierte SVE-Trainer Thomas Lulay.

Quelle: Echo Online 03.02.2015

Auch für diesen Sieg gibt es zwei Punkte für den SV Erbach

 
Der SV Erbach hat die knappe Niederlage zuletzt gegen die HSG Langen offenbar verdaut. Der Handball-Bezirksoberligist setzte sich am Samstag im Derby beim TV Siedelsbrunn mit 28:23 (15:13) durch.
Der Erfolg der Erbacher Mannschaft um Trainer Waldemar Rack war verdient. Auch die Leistung der Erbacher war besser als in der vergangenen Woche. So richtig zufrieden war Rack dennoch nicht. „Wir haben viele Chancen leichtfertig liegen gelassen. Insgesamt habe ich 32 verworfene freie Bälle notiert. Das ist viel zu viel“, kritisierte der Übungsleiter, der seinem Team aber auch ein Kompliment machte: „23 Gegentore sind absolut in Ordnung. Auch sonst haben wir uns gut an die Vorgaben gehalten und mit viel Disziplin agiert.“
In der ersten Halbzeit lief es aber noch nicht rund bei den Erbachern. Vor allem der Siedelsbrunner Kreisläufer bereitete den Gästen Probleme. „In dieser Phase war es nicht berauschend, was wir auf das Parkett brachten. Trotzdem spielten wir uns bis zur Pause einen Zwei-Tore-Vorsprung heraus“, sagte Rack, der die Fehler in der Pause ansprach.
Entsprechend motiviert und zielstrebig kam seine Mannschaft aus der Kabine. Vor allem in Sachen Tempo legten die Erbacher in den zweiten 30 Minuten eine Schippe drauf. Mit Thorsten Bock hatten sie zudem einen Torhüter, der einen vorzüglichen Tag erwischt hatte. „Er hat uns in den wichtigen Situationen den Erfolg festgehalten“, freute sich Rack über die gute Leistung des Schlussmanns, der nach 15 Minuten ins Spiel kam. Auch bei der Chancenverwertung lief es beim Tabellenzweiten im zweiten Durchgang etwas besser. 
Der TV Siedelsbrunn hingegen überzeugte Rack ebenfalls: „In der heimischen Sporthalle zeigt der TVS ein ganz anderes Gesicht als in der Fremde. Auch gegen uns haben sie eine kämpferisch überzeugende Leistung geboten und uns mit ihrem körperbetonten Spiel das Leben schwer gemacht“. Am SVE-Erfolg gab es aber nichts auszusetzen. „Natürlich war unser Sieg verdient, wenn auch nicht berauschend. Aber auch dafür gibt es nur zwei Punkte, und die nehmen wir gerne mit“, bilanzierte Rack.
„Es war von beiden Seiten kein gutes Spiel. Hätten wir nicht so viele haarsträubende Fehler im Angriff produziert, wäre eine Überraschung möglich gewesen“, lautete das Fazit von Siedelsbrunns Abteilungsleiter Heinz Ehret.
Seinen Akteuren und auch sich selbst gönnt der Trainer nun eine einwöchige Pause. Das nächste Punktspiel bestreitet der SV Erbach erst am 21. Februar (19.15 Uhr) in der heimischen Mehrzweckhalle gegen die HSG Weiterstadt. 

SVE-Tore: Nischwitz (10/1), Heß (6), Röhrig (5), Juchem (3), Schwiersch (2), Bührer, Stangenberg (je 1)

Quelle: Echo Online 02.02.2015

 

SV Erbach ist startklar für die fünfte Jahreszeit

 
Noch etwas mehr als eine Woche haben die närrischen Handballer des SV Erbach zur Vorbereitung Zeit. Im Heppenheimer Stadtteil beginnt mit dem „Bunten Abend“ am 7. Februar (Samstag) die fünfte Jahreszeit.
 
Erstmalig startet das närrische Treiben am „Bunten Abend“ bereits um 19.11 Uhr. Das Motto lautet in diesem Jahr „Nun liebe Narren gebt fein acht, wir präsentieren euch die Oscar Nacht“. Durch den Gala-Abend führt als Sitzungspräsident zum zweiten Mal Steffen Maurer, der sich jetzt schon freue: „Wir werden zeigen, dass Erbacher die geborenen Hollywoodstars sind!“ 
Maurer zur Seite steht ein achtköpfiges Organisationsteam. Auf der Bühne werde es neben einem prominenten Elferrat, den Büttenreden und musikalischen Darbietungen auch die eine oder andere Überraschung geben. „Wir lassen uns da noch nicht in die Karten schauen“, sagt Maurer, “ aber wir haben uns einige Highlights überlegt, die zum Thema passen – und es wird kein Auge trocken bleiben.“ 
Der Erbacher Nachwuchs zeigt in Kinder- und Jugendballett, was er kann. Zwei Damen- und ein Männerballett komplettieren das tänzerische Programm. Begleitet wird der Abend von der Live-Band „Les Stefanos“. Nach dem Programm geht das närrische Treiben auf der Tanzfläche und in der Großraumbar weiter. Die jährliche Tombola mit attraktiven Preisen runde das Angebot ab. Restkarten für den „Bunten Abend“ sind im Vorverkauf erhältlich und zwar dienstags, mittwochs und freitags von 20 bis 22 Uhr in der Mehrzweckhalle Erbach oder unter der Nummer 0170 8356924.
Karten

Restkarten gibt es dienstags, mittwochs und freitags von 20 bis 22 Uhr in der Mehrzweckhalle Erbach oder unter der Nummer 0170 8356924.

Am Faschingsdienstag (17. Februar, 14.33 Uhr) sind dann beim beliebten Kindermaskenball des SV Erbach die kleinsten Fassebutze an der Reihe. Soundman Dirk Guggenberger sorgt dabei für Musik und ein Rahmenprogramm mit Spielen für Unterhaltung. Die Jugendabteilung des SV Erbach hat sich wieder einiges zur Kurzweil der jungen Gäste ausgedacht: Toben, lustige Spiele und Auftritte des SVE-Miniballetts vertreiben den Nachwuchsnarren und Eltern die letzten Stunden der Karnevalssaison.

Quelle: Echo Online 29.01.2015