WJA gelingt Vizemeisterschaft in der Bezirksoberliga

Weibliche A-Jugend: SV Erbach – wJSG Lorsch/Heppenheim 13:18 (5:12)
Am letzten Spieltag der wJA des SVE und der JSG Lorsch/HP ging es um den 
zweiten Tabellenplatz der BOL.
Die Erbacher begannen ihr Spiel sehr nevös und auf weiten Strecken unkonzentriert, so konnten sich die Gäste schnell in der ersten Halbzeit absetzten. Nach der Pause galt es den Vorsprung der Heppenheimer einzuholen, denn das Team durfte um im direkten Vergleich  den zweiten Platz zu halten, keine größere Differenz als acht Tore zu lassen. Die Mädels verwandelten allerdings nur zwei von zehn Siebenmetern und etliche Tempogegenstöße konnten aufgrund technischer Fehler nicht verwandelt werden. Auch im Angriff gelang es stellenweise nicht die Abwehr der Heppenheimer zu durchdringen. In den letzten zehn Minuten holten die Erbacher dann doch noch auf und die Tordifferenz reichte um in der Bezirksoberliga den verdienten zweiten Platz zu belegen. Auch auf Grund der  guten Leistungen, die man im Spiel zuvor gegen die Meister aus Weiterstadt beobachten konnte.
Tore: Katrin Lambert 8, Selin Schneider 3 und Laura Schäfer 2.

Weibliche D-Jugend: TV Pfungstadt-SV Erbach 12:13 (6:7)
Die weibliche D-Jugend des SV Erbach stand am Samstag in Pfungstadt vor einer schweren Aufgabe. Hatte es zu Hause im Hinspiel zu einem Unentschieden gereicht, entwickelte sich auch im diesesmal ein spannendes Spiel. 
Die Erbacher hatten einen guten Start und blieben in der ersten Hälfte immer mindestens ein Tor vorne. Nach dem Seitenwechsel leisteten sich die Gäste zunächst einige technische Fehler, sodass Pfungstadt zum 11:11 ausgleichen konnte. Das körperbetonte Spiel entschied sich letztendlich, trotz der geringen Auswechselmöglichkeiten und einer starken Leistung von Marie Schüssler im Tor, für die Erbacherinnen, sodass sie die zwei Punkte mit nach Hause nehmen konnten.
Tore: Jamila Coban 7, Carla Gramlich 3, Laurene Perez-Adler 2, Julia Bernhardt 1

Weibliche B-Jugend: HSG Fürth/Krumbach – SVE 17:26 (5:12)
Bei ihrem vorletzten Spiel in der Bezirksoberliga zeigten sich die Erbacher Mädchen von Anfang an sehr konzentriert und glänzten vor allem mit einer sehr starken Abwehrleistung, unterstützt von der super aufgelegten Ersatztorfrau Lea Silber.
Nach wenigen Minuten stand es bereits 1:8 für Erbach bis zur Halbzeit ließen die Erbacher nur 5 Gegentore zu sie wurden aber nicht leichtsinnig sondern spielten bis zum Schluß einen schönen variantenreichen Handball. Beim Schlusspfiff war die Revanche für das Unentschieden im Hinspiel geglückt. Erbach siegte dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und ist somit der Meisterschaft ein großes Stück näher.
Tore: Katrin Lambert (8), Selin Schneider (7), Laura Schäfer (3), Lisa Pfeifer (3), Jana Gölz (2), Franziska Lulay (2), Annika Jordan (1)

Männliche E-Jugend: SV Erbach – HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden 22:23 (9:14)
Tore: Manuel Hörr 10, Noah Berger 5, Keno Kochendörfer 4, Tom Jordan 3     

 
Quelle: ME

Gute Erinnerungen

SV Erbach – Bezirksoberligist hat schon im Hinspiel gegen Crumstadt/Goddelau gewonnen

Mit Respekt gehen die Handballer des SV Erbach die nächste Aufgabe an. Am Samstag (19.15 Uhr) erwartet der Bezirksoberligist die ESG Crumstadt/Goddelau, die zuletzt Fürth/Krumbach mit 32:31 bezwang.
 
An den 13. Oktober 2013 erinnern sie sich noch gerne zurück beim SV Erbach. An jenem Abend gelang dem Handball-Bezirksoberligisten mit dem 36:24 bei der ESG Crumstadt/Goddelau der erste Saisonsieg nach zuvor drei Niederlagen in Folge. Seitdem sind vier Monate vergangen, und die SVE-Mannschaft hat sich bis auf Rang vier gearbeitet, während Crumstadt/Goddelau Siebter ist.
 

Am Samstag steht das Rückspiel gegen Crumstadt/Goddelau auf dem Programm. Und der Respekt vor der ESG ist groß, ließ die doch am Wochenende beim Erfolg bei der HSG Fürth/Krumbach aufhorchen. „Die Gäste besitzen eine hervorragend aufgestellte Mannschaft, die sich nochmals gut verstärkt hat und vor allem im Rückraum ihre Stärken besitzt“, weiß Thomas Lulay, Erbacher Vorsitzender und Mitglied des Trainerteams. Auch die Hinspielniederlage, so Lulay, hätten die Crumstadt/Goddelauer sicher noch nicht vergessen, sodass sie in der Mehrzweckhalle sicher auf Wiedergutmachung aus seien.

Verstecken müssen sich die Erbacher aber auch vor der ESG Crumstadt/Goddelau nicht, denn zuletzt gelang dem SVE ein 35:31-Erfolg bei der HSG Weiterstadt. „Diese Aufgabe haben wir souverän gelöst und sicher zusätzlich Selbstvertrauen getankt. Wir haben bislang eine hervorragende Saison gespielt und stehen nicht unter Druck“, lobt Thomas Lulay, der vor allem die Disziplin in seiner Mannschaft hervorhebt. Auch gegen Crumstadt/Goddelau wird dies wieder nötig sein, wollen die Erbacher einen weiteren Heimsieg feiern. „Zudem müssen wir in der Rückwärtsbewegung aufmerksam und vor allem schnell sein, denn die ESG spielt schnelle Tempogegenstöße“, hat der Erbacher Trainer beobachtet.

Wieder dabei beim SV Erbach ist am Samstag Dominik Juchem. Dagegen stehen hinter den Einsätzen von gleich zwei derzeit kranken Spielern noch Fragezeichen.

Quelle: Echo Online 13.02.2014

SVE-Frauen bleiben vorne dran

In der Erfolgsspur bleibt der SV Erbach in der Frauenhandball-Bezirksliga A. Der 28:19 (12:10)-Heimsieg über die SKG Roßdorf war der dritte doppelte Punktgewinn in Serie, mit dem sich das Team des Trainergespanns Heiko Perrone und Jan Teurer auf Platz vier etabliert.

 

Anna Staffa und Desiree Bock fehlten zwar erneut bei Erbach, aber mit einer geschlossenen Teamleistung wurde dies kompensiert. Nach einem Blitzstart (10:5) hatte der SVE den Gegner im Griff, ehe das Team etwas nachließ. „Wir machten zu viele technische Fehler und ließen damit den Gegner ins Spiel kommen“, bemängelte Perrone angesichts von vier Gegentreffern in Folge bis zum 11:10. Nach dem Seitenwechsel blieb es anfangs eng, dann setzte sich Erbach vorentscheidend auf 24:16 ab, weil die starken Alexandra Bauer und Nina Sauer ihre gewohnte Leistung abriefen und Verantwortung übernahmen. „Das war über viele Phasen hinweg kein schönes Spiel mit vielen Fehlern und zu wenig Tempo. Da müssen wir uns noch steigern, um gegen Spitzenmannschaften mithalten zu können“, sagte Perrone.

Tore: Nina Sauer (10/4), Alexandra Bauer (7), Anna Jordan (6/1), Nora Hense (1), Marlene Müller, Andrea Bauer, Lena Rothermel (je 1)

Quelle: Echo Online 10.02.2014

Der SV Erbach hat seinen vierten Platz gefestigt

Beim 35:31-Sieg in Weiterstadt behält der Bezirksoberligist auch in brenzligen Situationen die Nerven

Am Sonntag feierte der Handball-Bezirksoberligist einen letztlich deutlichen 35:31 (16:15)-Erfolg bei der HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden.

Der SV Erbach lieferte bei der HSG Weiterstadt eine überzeugende Leistung ab. Vor allem in kämpferischer Hinsicht gefielen die Gäste und glichen so eigene technische Fehler aus. „Wir haben in der Abwehr stabil gestanden und haben läuferisch viel investiert. Zudem haben zwei starke Torhüter den Sieg festgehalten“, lobte Gregor Lenhardt, Mitglied des vierköpfigen SVE-Trainerteams.

Thorsten Bock bot in den ersten 45 Minuten eine starke Leistung zwischen den Pfosten. In der Schlussphase war es dann Bastian Flath, der mit seinen Paraden den Weg zum Erfolg ebnete. Zudem hatten die Erbacher zwei treffsichere Akteure in ihren Reihen: Sebastian Nischwitz (12 Tore) und Oliver Heß (10) waren kaum zu halten. „Ich denke, dass der Erfolg hoch verdient war. Wir haben insgesamt einfach den besseren Handball gespielt“, sagte Lenhardt.

Die Erbacher ergriffen von Beginn an die Initiative und lagen stets in Führung. Auch in jenen Situationen, in denen es brenzlig zu werden schien, behielten die Gäste die Nerven. „Das war sicher der Schlüssel zum Erfolg. Wir haben immer die Ruhe bewahrt und unser Spiel durchgezogen“, freute sich der SVE-Trainer. Als die Spielgemeinschaft in den Schlussminuten herankam und den Rückstand auf zwei Tore verkürzte (31:33/56.), gaben die Erbacher Gas und sicherten so den Erfolg.

„Uns ist es vor allem in der zweiten Halbzeit gelungen, unsere technischen Fehler zu reduzieren. So haben wir wichtige Tore erzielt“, erkannte Lenhardt. Registrierte der Coach im ersten Durchgang noch zehn Fehler und fünf vergebene Großchancen, machten es die Erbacher nach der Pause besser und gingen konzentrierter zu Werke.

Der SV Erbach kann nun entspannt der nächsten Heimaufgabe am Samstag gegen die ESG Crumstadt/Goddelau, die am Samstag gegen HSG Fürth/Krumbach mit 32:31 gewann, entgegenblicken.

Quelle: Echo Online 10.02.2014

Optimaler Start ins Jahr

Der angestrebte optimale Start 2014 ist gelungen: Der SV Erbach besiegte in der Frauenhandball-Bezirksliga A den Titelfavoriten Mörfelden/Walldorf, holte 4:0 Punkte aus den beiden ersten Rückrundenspielen und will nun im dritten Heimspiel hintereinander den dritten Sieg einfahren. Zu Gast ist am Samstag die SKG Roßdorf, ein Gegner, den man nicht unterschätzen darf, der mit der momentanen Leistung aber geschlagen werden kann.

„Mit Desiree Bock und Anna Staffa fehlen uns zwar zwei Leistungsträgerinnen, aber ich bin optimistisch, dass wir das als Mannschaft kompensieren können“, strahlt SVE-Trainer Heiko Perrone Zuversicht aus.

Quelle: Echo Online 06.02.2014

Die Motivation ist da

SV Erbach – Gegen die HSG Weiterstadt hat der Bezirksoberligist noch etwas gutzumachen

Die jüngste 21:28-Niederlage gegen die HSG Fürth/Krumbach war schnell abgehakt beim SV Erbach. Am Sonntag (16 Uhr) gastiert der Handball-Bezirksoberligist bei der HSG Weiterstadt.

Gegen die HSG Fürth/Krumbach hatte der SV Erbach zumindest in der ersten Halbzeit eine enttäuschende Vorstellung geboten. Nur sechs Treffer gelangen der Mannschaft aus dem Heppenheimer Stadtteil in den ersten 30 Minuten. Doch die Niederlage ist aufgearbeitet, das Augenmerk gilt dem nächsten Gegner HSG Weiterstadt.

 

Keine einfache Aufgabe erwartet Gregor Lenhardt, Mitglied des vierköpfigen SVE-Trainerteams. „Die HSG ist eine offensivstarke Mannschaft. Gegen diesen Angriff müssen wir konzentriert zu Werke gehen“, fordert er. Wie die Erbacher indes die Partie taktisch angehen, ist abhängig von den personellen Möglichkeiten. Und da sieht es noch nicht allzu rosig aus. „Ein, zwei Spieler sind weiter angeschlagen. Es wird sich wohl erst kurz vor der Begegnung entscheiden, wer dabei sein wird“, sagt Lenhardt.

Er vermutet, dass es, sollten alle Akteure einsatzfähig sein, ein Spiel auf Augenhöhe wird. Fehler, wie zuletzt in der ersten Halbzeit gegen Fürth/Krumbach, sollten sich in Weiterstadt allerdings nicht wiederholen. „Das war schon ein kurioses Spiel. Man muss aber auch sagen, dass Fürth/Krumbach clever gespielt hat“, erinnert sich der Trainer.

Etwas gutzumachen haben die Erbacher auf alle Fälle. Im Hinspiel setzte es gegen Weiterstadt eine 32:43-Heimniederlage. „Natürlich haben wir diese Partie nicht vergessen. Die Motivation ist aber auch so hoch“, weiß Lenhardt. Ohnehin streben die Erbacher in jedem Spiel zwei Punkte an, im Vordergrund steht aber nach wie vor das Bestreben, „ein gutes Spiel zu machen“ (Lenhardt). „Wir wollen am Sonntag über 60 Minuten konstant gut spielen, aus den jüngsten Fehlern lernen und auf alle Fälle Positives mit nach Hause nehmen“, kündigt Lenhardt an.

Quelle: Echo Online 06.02.2014

Männliche D-Jugend feiert vorzeitigen Gruppensieg

Weibliche B-Jugend: JSG SIedelsbrunn/Waldmichelbach – SV Erbach 25:24 (11:13)
Obwohl die Mädels in der ersten Halbzeit vorne lagen und mit einer Führung in die Halbzeit gingen, hatten sie in der zweiten Halbzeit viele technische Fehler zu beklagen.
Das sonst so spritzige und schnelle Team der wB Jugend des SV Erbachs kam an diesem Sonntag nicht in seinen gewohnten Lauf. Es fehlten die schnellen Tore und so schlichen sich in der Mitte der zweiten Halbzeit viele Fehler ein.
Die Gegner der JSG nutzen diese Chance und erzielten kurz vor Schluss den Siegtreffer. Durch diese Niederlage wird es in der Bezirksoberliga nochmal spannend im Kampf um die Meisterschaft.
Tore: Selin Schneider 9, Katrin Lambert 8, Franzi Lulay 3, Laura Schäfer 3 und Lisa Pfeifer 1.
 
Weibliche C-Jugend: SVE – HSG Bensheim/Auerbach 25:39 (12:18)
Zu Beginn konnten die personell stark geschwächten SVE Mädels noch gut mithalten.
Bereits Mitte der ersten Halbzeit wurde deutlich, dass die gut besetzten Gäste, das Spiel klar dominierten.
Die Gastgeber gaben aber nicht auf und auch die 3 Aushilfen aus der D-Jugend zeigten eine kämpferische Leistung Erfreulich war, dass fast alle Mädchen sich in die Torschützenliste eintragen konnten.
Tore: Hanna Lambert (12), Alina Gramlich (7), Samira Silber (2), Elena Coban (2),
Jamila Coban (1), Carla Gramlich (1)
 
Männliche D-Jugend: TV Lampertheim-SV Erbach 15:17 (6:9)
Mit einem knappen Sieg in einem erwartet schweren Spiel beim Tabellenzweiten Lampertheim konnte der Gruppensieg schon zwei Spiele vor Rundenende perfekt gemacht werden.
Dank einer starken und disziplinierten Abwehrleistung gelang es, den anfänglichen 2 Tore-Rückstand aufzuholen und in einen 3 Tore-Vorsprung zum 6:9 Pausenstand umzumünzen. Nach dem Seitenwechsel wurde sogar ein deutlicher 5 Tore-Vorsprung erarbeitet, jeoch kam, infolge einiger individueller Fehler im Angriff und schwächen im Abschluss, Mitte der zweiten Halbzeit Lampertheim dann auf ein Tor heran. Am Ende war es einer starken Torwartleistung von Lukas Lulay zu verdanken, dass die zwei Punkte aus Lampertheim mitgenommen werden konnten.

Tore: Luca Jordan (4), Jan-Philipp Mischler (1), Florian Lulay (6), Diego Radisic Gay (3), Julian Schaffer (1), Manu Hörr (2)

 
Weibliche D-Jugend: SV Erbach- JSG Mörfelden/Walldorf ak 20:33(8:13) 

Gegen die klar überlegene Gäste konnten die Erbacher vor allem in der Abwehr nicht standhalten.
Torschützen: Jamila Coban 9, Carla Gramlich 6, Laurene Perez-Adler 4, Julia Bernhardt 1
 
Unsere Weibliche E-Jugend gewann ihr Spiel gegen die HSG Dornh./ Gr.-Gerau mit 14:8
 
Weibliche A-Jugend: SV Erbach – JSG Siedelsbrunn/Waldmichelbach 21:14 (9:7)
Auch bei der weiblichen A Jugend des SV Erbach lief es am Wochenende in der ersten Halbzeit sehr schleppend und man konnte sich vom Gegner nicht wirklich absetzen.
Erst in der zweiten Halbzeit setzten sich die Spielerinnen im Angriff mehr in Szene. Durch eine Umstellung in der Abwehr hatte der Gegner nun kaum eine Chance auf das Gegnerische Tor zu kommen.
Tore: Lambert Katrin 9, Luisa Jordan 7, Becker Nicole, Selin Schneider 

2, Alexandra Bauer, Laura Schäfer und Lisa Pfeifer je 1

 
Quelle: ME

Vor der Pause läuft es nach Plan für HSG

SV Erbach – Fürth/Krumbach 21:28 – Die Gastgeber überzeugen im Derby erst in der zweiten Halbzeit

Die leicht favorisierte HSG Fürth/Krumbach hat das Derby der Handball-Bezirksoberliga beim SV Erbach mit 28:21 (18:6) gewonnen. So richtig zufrieden waren die Odenwälder dennoch nicht.

Es war ein kurioses Spiel, das die Zuschauer am Samstagabend in der Erbacher Mehrzweckhalle zu sehen bekamen. Nach 60 Minuten feierte die HSG Fürth/Krumbach zwar einen deutlichen Erfolg im Spitzenspiel der Bezirksoberliga beim SV Erbach, zufrieden waren die Odenwälder aber nicht. Denn nach einer überzeugenden und überlegen geführten ersten Halbzeit lief beim Tabellendritten nach dem Wechsel nicht mehr viel zusammen.

Aber auch die Erbacher wussten nach der Begegnung nicht so recht, wie sie die Heimniederlage zu bewerten hatten. Nur sechs Treffer gelangen dem Gastgeber in der ersten Hälfte – zu wenig, um gegen die starke Spielgemeinschaft zum Erfolg zu kommen. Die Erbacher bewiesen allerdings zumindest nach der Pause Moral und hielten die Niederlage in Grenzen.

Das Spiel begann konfus und war geprägt von Fehlern auf beiden Seiten. So dauerte es vier Minuten, bis die Zuschauer das erste Tor bejubeln durften. Das gelang Markus Hafner für die Gastgeber. Es sollte aber die einzige SVE-Führung der gesamten Spielzeit bleiben. In der Folge waren es die Fürth/Krumbacher, die das Heft in die Hand nahmen und sich bis zur zehnten Minute einen 5:1-Vorsprung erspielten. Fürs Erbacher Trainergespann Grund genug, die erste Auszeit zu nehmen. Doch auch danach lief bei den Hausherren nicht viel zusammen. Gegen eine disziplinierte HSG-Defensive hatte der SVE Probleme, zum Abschluss zu kommen. „Wir haben in dieser Phase zu früh resigniert. Wir wussten, was uns erwartet, haben aber unser Spielsystem nicht beibehalten“, kritisierte Gregor Lenhardt, Mitglied des vierköpfigen Erbacher Trainerteams.

Den Gastgebern gelang in den ersten 30 Minuten nur wenig, die Odenwälder hingegen unterstrichen ihre Titelambitionen. „In der ersten Halbzeit haben wir die perfekteste Leistung in dieser Saison geboten. Wir haben unseren Plan zu hundert Prozent umgesetzt und konzentriert agiert. Den Erbachern fehlten in dieser Phase die Mittel, um zum Erfolg zu kommen“, lobte HSG-Trainer Udo Böbel. So hatten die Gäste nur wenig Mühe gegen zu diesem Zeitpunkt überforderte Erbacher.

Zur zweiten Halbzeit kamen die Gastgeber wie verwandelt aus der Kabine und lieferten Fürth/Krumbach endlich den erwarteten Kampf. „Wir hatten ein einziges Ziel in der Pause: Wir wollten uns und den Zuschauern beweisen, dass wir es besser können“, erläuterte Lenhardt, der nun eine eigene Sieben sah, die sich trotz des deutlichen Rückstandes nicht geschlagen gab. Auf der anderen Seite schien den Odenwäldern die klare Pausenführung nicht gut getan zu haben. Bei den Gästen lief plötzlich nichts mehr. Der SV Erbach kämpfte sich zurück, ohne die Spielgemeinschaft aber ernsthaft in Gefahr bringen zu können. Dafür war der Rückstand zu groß.

„Wir sind keine Profimannschaft und können eine Leistung wie in der ersten Halbzeit nicht über ein gesamtes Spiel abrufen. Für mich war es reine Kopfsache, dass wir in der zweiten Hälfte nicht mehr an die zuvor gezeigte Leistung anknüpfen konnten“, sagte Böbel.

Der SV Erbach indes versöhnte seine zuvor enttäuschten Fans und schaffte es zwischenzeitlich, den Rückstand auf sieben Tore zu verkürzen. An der deutlichen Heimniederlage änderte sich zwar freilich nichts mehr, trotzdem hielt sich bei den Erbachern die Enttäuschung in Grenzen. Und auch Udo Böbel relativierte: „Wir haben auswärts deutlich gewonnen, deshalb bin ich zufrieden.“

SVE-Tore: Heß (6/1), Nischwitz, Röhrig (je 4), Müller, Hafner (je 3), Weis (1)

Quelle: Echo Online 03.02.2014

SVE-Frauen setzen ein Zeichen – 19:15

Ein Ausrufezeichen in der Bezirksliga A setzten die Handballerinnen des SV Erbach mit einem 19:15 (7:6)-Heimsieg über die HSG Mörfelden/Walldorf II. Die Gäste traten als Titelmitfavorit in der Mehrzweckhalle an, Erbach hielt den Gegner aber dank einer starken Abwehr, geführt von Anna Staffa, und einer gut aufgelegten Linda Schneider im Tor in Schach. „Durch technische Fehler konnten wir die HSG zuerst nicht abschütteln“, sagte SVE-Coach Heiko Perrone. Nach dem Wechsel setzte sich der SVE dann aber auf 18:13 ab. In der Offensive trumpften besonders Alexandra Bauer und Nina Sauer auf.

SVE-Tore: Nina Sauer (6/2), Alexandra Bauer (5), Anne Jordan (3/1), Luisa Jordan (2/1), Andrea Bauer, Anna Staffa, Nicole Kessler (je 1)

Quelle:Echo Online 03.02.2014

SV Erbach geht ohne jeden Druck ins Derby

Der SV Erbach dürfte gewarnt sein vor der nächsten Partie. Am Samstag (19.15 Uhr) erwartet der Handball-Bezirksoberligist die HSG Fürth/Krumbach, die zuletzt den als Spitzenreiter angetretenen TV Lampertheim mit 30:23 bezwungen hat.
 

Die HSG Fürth/Krumbach (Tabellendritter) hat den TV Lampertheim am vergangenen Sonntag zumindest mit Blick auf die Höhe des Ergebnisses doch etwas überraschend besiegt. „Das Spiel hat mir natürlich auch als Trainer richtig Spaß gemacht. Es ist klasse, wenn man sieht, dass die eigene Taktik aufgeht“, erinnert sich Fürth/Krumbachs Trainer Udo Böbel. „Wir werden uns jetzt auch auf den SVE akribisch vorbereiten. Und wenn meine Spieler wieder genauso fokussiert sind wie gegen Lampertheim, werden wir auch diese Hürde nehmen“, ist sich der HSG-Coach sicher. 

Thomas Lulay, Vorsitzender und Mitglied des SVE-Trainerteams, sieht die eigene Mannschaft in der Außenseiterrolle: „Die HSG besitzt eine ausgesprochen gut aufgestellte Mannschaft, die auf allen Positionen überdurchschnittliches Niveau aufbietet. Die Stärken liegen sicher im Rückraum, aber auch in der variablen Spielweise.“ Der SV Erbach gehe nicht zuletzt deshalb ohne jeglichen Druck ins Spiel, kündigt Lulay an. „Für uns geht es darum, dass wir ein gutes Spiel machen. Am Ende schauen wir, was dabei rauskommt“.

Die Gastgeber gehören mit 20:10 Punkten und Tabellenplatz vier ebenfalls zur Spitzengruppe der Bezirksoberliga. Doch Lulay relativiert: „Der Tabellenplatz ist für uns wirklich nur zweitrangig. Wichtig ist, dass wir uns ein ordentliches Polster zu den Abstiegsplätzen verschafft haben. Ansonsten geht es uns darum, in jedem Spiel eine gute Leistung abzurufen.“ Große Wertschätzung indes genießt Fürth/Krumbach bei den Erbachern: „Sie sind eine Spitzenmannschaft, die den Aufstieg im Visier hat“.

In personeller Hinsicht steht fest, dass Dominik Juchem dem SVE-Trainerteam aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung steht. „Zudem sind zwei, drei Spieler angeschlagen. Wir werden sehen, wer bis Samstag wieder fit ist“, sagt Lulay, der an der Spielweise der eigenen Mannschaft nichts ändern will. „Wir müssen hier in Erbach immer basteln, was die Aufstellung angeht. Das ist auch absolut okay“, betont der Erbacher Übungsleiter. Und in der Außenseiterrolle scheint sich der SVE ohnehin recht wohlzufühlen.

Udo Böbel indes kann wohl auf den zuletzt so erfolgreichen Kader zurückgreifen und will mit dem nächsten Sieg im nächsten Spitzenspiel die Fürther Ambitionen auf die Meisterschaft unterstreichen. „Mein Ziel ist nach wie vor, ganz vorne zu landen. Wer die Leistung gegen Lampertheim gesehen hat, der weiß, dass die Mannschaft das auch will“, stellt Böbel fest.

Quelle:Echo Online 30.01.2014