Viel Respekt vor bärenstarkem Rückraum

Als Außenseiter sieht sich der SV Erbach im Heimspiel am Samstag gegen die SG Egelsbach.

Vor einer schweren Heimaufgabe steht am Samstag (19., 19.15 Uhr) der SV Erbach. Der Handball-Bezirksoberligist empfängt in der Mehrzweckhalle den Tabellenzweiten SG Egelsbach, der aus vier Spielen vier Siege holte. Doch auch die Erbacher haben am vergangenen Wochenende mit dem 36:24 bei der ESG Crumstadt/Goddelau Selbstvertrauen getankt. Ganz so deutlich, wie es das Ergebnis ausdrückt, war das Spiel aber nicht. „Wir mussten für diesen Erfolg 60 Minuten hart arbeiten. Erst eine Viertelstunde vor Schluss haben wir uns entscheidend abgesetzt“, blickt Thomas Lulay, Vorsitzender und Trainer der Erbacher, zurück. Seine wichtigste Erkenntnis nach dem Auswärtssieg: „Wir sind als Mannschaft aufgetreten und haben gekämpft. Diese Tugend müssen wir auch in den nächsten Spielen in die Waagschale werfen, um weitere Siege einfahren zu können.“

Die SG Egelsbach schätzt Thomas Lulay als robuste Mannschaft ein, die vor allem über den Kampf zum Erfolg kommt und auf einen „bärenstarken Rückraum“ (Lulay) bauen kann. „Die SGE hat schon in der vergangenen Saison zumindest eine starke Vorrunde gespielt und gehört auch in dieser Spielzeit zu den Teams, die wohl ganz vorne stehen werden. Wir sind wieder Außenseiter“, sagt Thomas Lulay, der vor allem eines von seinen Spielern verlangt: „Wir müssen uns taktisch klug verhalten und die Fehler minimieren. Wenn uns das gelingt, können wir den Gegner auch am Samstagabend vielleicht ein bisschen ärgern.“ Mit welchem Personal die Erbacher ins Spiel gegen den Tabellenzweiten gehen, ist indes noch nicht klar. „Hinter zwei bis drei Spielern stehen Fragezeichen. Das wird sich erst kurzfristig entscheiden, ob sie am Samstag spielen können“, blickt Thomas Lulay voraus.

Quelle: Starkenburger Echo 17.10.2013

SVE-Trainer lobt junge Luisa Jordan

Von Beginn an dominierten die Handballerinnen des SV Erbach ihr Bezirksliga-A-Heimspiel gegen die ESG Crumstadt/Goddelau II und gewannen deutlich mit 29:13 (16:5). Nach 15 Minuten stand es bereits 9:2 für Erbach. Dank einer starken Ann Katrin Lies im Tor und einer bestens aufgelegten Nina Sauer ließ der SV Erbach den Gästen keine Chance.

„Mit der Leistung bin ich natürlich zufrieden, wir konnten durchwechseln und alles in allem war es ein erfolgreiches Spiel“, erklärte Trainer Heiko Perrone, der die junge Luisa Jordan lobend erwähnte.

SVE-Tore: Nina Sauer (9/3), Alexandra Bauer (7), Desiree Bock (4), Andrea Bauer, Luisa Jordan (je 3), Marlene Müller (2), Nicole Keßler (1)

Quelle: Morgen Web 15.10.2013

Endlich ein Erfolgserlebnis

Erleichterung beim SV Erbach. Der Handball-Bezirksoberligist feierte am Sonntagabend seinen ersten Saisonsieg und gewann bei der ESG Crumstadt/Goddelau überraschend deutlich mit 36:24 (16:15)

„Natürlich sind wir alle zufrieden und vor allem froh, dass wir endlich unsere ersten Punkte haben. Für unsere Psyche war dieser Auswärtssieg ganz besonders wichtig.“ Thomas Lulay, Vorsitzender und Mitglied im Trainerteam, war die Erleichterung anzumerken. Nach drei Niederlagen aus den ersten drei Spielen wollte zwar noch niemand in Erbach von einer Krise sprechen, förderlich waren die Pleiten für die Mannschaft mit Sicherheit aber nicht. Am Sonntagabend lief endlich wieder alles zusammen, das Team trat eben genau als solches auch auf. „Das war der Schlüssel zum Erfolg. Wir haben sehr diszipliniert gespielt und genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, zeigte sich Lulay zufrieden.

Lagen die Erbacher zu Beginn der Partie noch knapp vorne, fanden die Crumstadt/Goddelauer allmählich besser in die Partie. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit demonstrierten die Erbacher wieder ihre Stärken. Nach der Pause allerdings waren es wieder die Gastgeber, die dominierten und in der 40. Minute mit zwei Toren Vorsprung in Führung gingen (21:19). „In dieser Phase haben wir uns zu viele technische Fehler geleistet“, analysierte Thomas Lulay, der dann aber sah, wie sich seine Mannschaft wieder aufraffte. Zudem hielt Torhüter Thorsten Bock Mitte der zweiten Halbzeit wichtige Bälle. „Wir haben auch in der Deckung wieder gut gearbeitet und uns zurück ins Spiel gekämpft. Wichtig war es in dieser Phase, dass wir als Mannschaft gut funktioniert haben“, erkannte Lulay.

Beim 24:21 (46.) glaubte der Erbacher Vorsitzender erstmals an einen Sieg. Und als der SVE neun Minuten vor dem Ende auf 28:22 davonzog, war klar, dass die ersten Punkte der noch jungen Saison unter Dach und Fach waren. „Natürlich bin ich nach diesem Sieg zufrieden, zumal die Vorbereitung auf diese Partie aufgrund von Verletzungen und Krankheiten alles andere als optimal war“, bilanzierte Thomas Lulay nach dem verdienten Auswärtserfolg.

Quelle:Starkenburger Echo 15.10.2013

Mitnichten klar

Mit dem SV Erbach erwarten die Bezirksoberliga-Handballer der ESG Crumstadt/Goddelau am Sonntag um 18 Uhr in der Goddelauer Sporthalle den sieglosen Tabellenletzten

Eine klare Sache also? Mitnichten, meint Trainer Matthias Perl: „Die Erbacher haben ein schweres Auftaktprogramm. Gegen Lampertheim und Fürth/Krumbach haben sie lange mitgehalten. Ganz so einfach, wie es aussieht, wird es nicht.“ Ziel, so sagt Perl, sei im zweiten Heimspiel in Folge „natürlich ein Sieg“. Doch müsse seine Mannschaft dazu gegen die engagierten Gäste ein Mittel gegen deren kompakte 6:0-Deckung finden, „und wir müssen ihre Schützen in den Griff kriegen.“ Wichtig sei, mehr Tore als zuletzt bei der 21:23-Niederlage gegen Fürth/Krumbach zu werfen. Doch wenn es der ESG gelingt, an die kämpferisch starke zweite Halbzeit anzuknüpfen, sollte es am dritten Rundenerfolg im fünften Spiel keinen Zweifel geben. Zumal Björn Friedrich und Björn Werkmann wieder zur Verfügung stehen, die zuletzt privat verhindert waren. Bei einem Sieg hätte Crumstadt/Goddelau, derzeit auf Rang sechs stehend, ein positives Punktekonto.

Quelle: Starkenburger Echo 11.10.2013

Die Sorgen halten sich noch in Grenzen

Eine schwere Zeit in der noch jungen Saison durchlebt derzeit der SV Erbach. Drei Spiele, drei Niederlagen, der letzte Tabellenplatz – die Ausbeute des Handball-Bezirksoberligisten ist ausbaufähig

Aus der Ruhe bringen lassen wollen sich die Verantwortlichen beim SV Erbach nicht. Im Gegenteil. Für Thomas Lulay ist es ein erwartet holpriger Start. „Natürlich haben wir damit gerechnet. Wir hatten ausnahmslose schwere Gegner zu Beginn. Zudem plagen uns personelle Sorgen, was die Situation nicht einfacher macht“, weiß der Vorsitzende und Trainer. Auch vor dem Auswärtsspiel bei der ESG Crumstadt/Goddelau am Sonntag (18 Uhr) sieht es in personeller Hinsicht nicht optimal aus für die Erbacher. Mit Oliver Heß und Torhüter Bastian Flath sind zwei wichtige Akteure angeschlagen. Entsprechend zurückhaltend zeigt sich Lulay vor der Partie beim Tabellensechsten, der in vier Spielen zweimal gewann und zweimal verlor: „Wir müssen uns erheblich steigern. Vor allem in der Deckung müssen wir eine bessere Leistung zeigen als zuletzt. Im Rückzugsverhalten müssen wir uns ebenfalls steigern.“ Entsprechend liegt ein Hauptaugenmerk in den Trainingseinheiten unter der Woche auf dem Defensivverhalten. Die Erbacher Spieler, das weiß Thomas Lulay, haben die Mängel im eigenen Spiel erkannt und wollen diese schnell abstellen. „Die Jungs sind sehr selbstkritisch. Sie wissen, was es zu verbessern gibt“, sagt der Trainer. Das Team aus Crumstadt/Goddelau kann Lulay eher schwer einschätzen. In dieser Saison habe er die ESG noch nicht beobachten können. „Ich weiß allerdings aus der vergangenen Spielzeit, dass Crumstadt eine spielstarke und technisch bestens ausgebildete Mannschaft ist. Das wird am Sonntag ein weiterer harter Brocken für uns“, blickt Lulay voraus. Sorgen, dass sich der SV Erbach womöglich für länger hinten festsetzt, plagen den Vorsitzenden (noch) nicht. Nach den schweren Auftaktwochen warten demnächst wieder Gegner auf Augenhöhe, gegen die die nötigen Punkte gesammelt werden sollen.

 

Quelle: Starkenburger Echo 10.10.2013

Moritz Lulay behält die Nerven

Moritz Lulay hat dem Handball-B-Jugendteam des SV Erbach beim 21:21 bei der JSG Weschnitztal einen Punkt gerettet. Der C-Nachwuchs zeigte sich in Torlaune
 
Männliche B-Jugend: JSG Weschnitztal – SV Erbach 21:21 (10:9)
einem hochklassigen Spiel konnte sich in der ersten Halbzeit keine Mannschaft absetzen. Nach dem Seitenwechsel nutzte die JSG Weschnitztal einige Zwei-Minuten-Strafen gegen Erbach, um sich auf 16:11 abzusetzen. Ab der 49. Minute drehten die Gäste aber das Spiel. Sie überzeugten bei Kontern und disziplinierten Angriffen und mit einer konzentrierten Abwehrarbeit. In der letzten Minute wurde der SVE dafür belohnt, als Moritz Lulay der 21:21-Ausgleichstreffer gelang. 
 
Männliche C-Jugend: SV Erbach – JSG Zwingenberg/Seeheim 44:31 (23:16)
Die Zuschauer sahen insgesamt 75 Tore in den 50 Minuten. Der SV Erbach hatte seinen Spaß beim Toreschießen, vernachlässigte zum Leidwesen von Trainer Gregor Lenhardt allerdings die Abwehrarbeit.
 
Weibliche D-Jugend: SV Erbach – TV Pfungstadt 14:14 (7:6)
Die Erbacherinnen kamen in ihrem ersten Heimspiel immerhin zu einem Punkt. Zur Halbzeit führte das SVE-Team noch knapp, leistete sich dann aber viele Ballverluste. Am Ende stand ein gerechtes Unentschieden zu Buche.
 

SV Erbach macht es Weiterstadt leicht

Es will noch nicht so richtig laufen beim SV Erbach. Am Samstag unterlag der Handball-Bezirksoberligist der HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden in der heimischen Mehrzweckhalle deutlich mit 32:43 (10:22) und kassierte damit im dritten Saisonspiel die dritte Niederlage.

Nach der erneuten Niederlage rangiert der SV Erbach auf dem letzten Platz der Bezirksoberliga. Kein Wunder also, dass die Enttäuschung bei Spielern und Verantwortlichen der Erbacher groß war. „Wir haben zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die Partie gefunden. Vor allem in der Abwehr haben wir uns zu viele Fehler geleistet“, kritisierte Erbachs Vorsitzender und Trainer Thomas Lulay nach der Heimpremiere, auf die sich die Mannschaft so gefreut hatte. „Wir hatten uns vor dem Spiel eigentlich mehr ausgerechnet. Umso enttäuschter sind wir nach diesem Spiel“, räumte Lulay ein. Die Spielgemeinschaft aus Weiterstadt präsentierte sich am Samstag allerdings auch als der erwartet schwere Gegner, der zudem schon früh in der Partie die Fehler des SV Erbach gnadenlos bestrafte. Bereits nach zwölf Minuten lagen die Gäste daher deutlich mit fünf Toren vorne (10:5), und in der Folge sollte es bei den Gastgebern nicht wirklich besser werden. „Wir haben zu offensiv gedeckt und so die Gäste zu Treffern eingeladen. Nach vorne haben wir auch keine Linie gefunden, so dass das Spiel im Prinzip schon früh entschieden war“, erkannte Lulay, der zudem die fehlende Konzentration bei seiner Mannschaft kritisierte. So war die Begegnung bereits zur Pause gelaufen, der SV Erbach lag zu diesem Zeitpunkt mit zwölf Toren hinten. Wer dachte, dass es bei den Gastgebern in den zweiten 30 Minuten etwas besser laufen würde, sah sich zumindest in der Anfangsphase getäuscht. Hinzu kam auch noch, dass mit Oliver Heß ein wichtiger Spieler im zweiten Durchgang nicht mehr mitwirken konnte. Er war schon angeschlagen in die Partie gegangen und konnte dann nicht mehr weitermachen.Zwar schafften es die Erbacher, die Weiterstädter nicht noch weiter davonziehen zu lassen, eine klare Linie war in den ersten 15 Minuten des zweiten Abschnitts aber weiter nicht zu erkennen. „Erst in der letzten Viertelstunde des Spiels lief es bei uns ein bisschen besser. In dieser Phase hat unser Torhüter einige Bälle gehalten, und wir haben unsere Konterchancen genutzt“, lobte Thomas Lulay, dem allerdings zu diesem Zeitpunkt schon bewusst war, dass die Begegnung längst gelaufen war. So gab es letztlich am verdienten Auswärtssieg der HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden auch für den SVE-Trainer nichts zu deuteln. „Die Niederlage war absolut verdient. Weiterstadt hatte ein Grundkonzept, das wir an diesem Abend haben vermissen lassen“, fand der Erbacher Vorsitzende deutliche Worte.

Quelle: Starkenburger Echo 07.10.2013

 

Wieder Außenseiter

Die Vorfreude ist groß beim SV Erbach. Nach zwei Auswärtsspielen in Folge hat der Handball-Bezirksoberligist nun eine Heimpartie vor Augen. Am Samstag (5., 19.15 Uhr) empfängt die Mannschaft die HSG Weiterstadt in der heimischen Mehrzweckhalle.

Zwar setzte es für die Erbacher zum Saisonstart zwei Niederlagen (24:31 in Lampertheim und 28:29 bei der HSG Fürth/Krumbach), doch gerade die Leistung im Odenwald am vergangenen Wochenende stimmte die Verantwortlichen zuversichtlich. „Ich bin wirklich zufrieden. Zum einen sind wir als Mannschaft aufgetreten und haben den Teamgeist auch aufs Parkett gebracht. Zum anderen haben wir die taktischen Vorgaben gut umgesetzt“, erinnert sich Thomas Lulay, Vorsitzender und einer der Übungsleiter im vierköpfigen Trainerteam.

 

Vor allem die Tempowechsel seiner Sieben machten Lulay Freude. Dass es für die Erbacher nicht zu Punkten reichte, lag auch an den fehlenden personellen Alternativen. „Da hat Fürth/Krumbach ganz andere Möglichkeiten. Deren Ersatzbank war während des Spiels voll, unsere eben nicht“, erinnert sich Lulay. Wenn es seine Mannschaft nun noch schaffe, in den nächsten Wochen und Monaten die eigenen Fehler abzustellen, dürfte das erste Erfolgserlebnis nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Ob es schon am Samstagabend zum ersten Sieg der noch jungen Runde reicht, ist allerdings fraglich. Denn die Spielgemeinschaft aus Weiterstadt, die sich vor der Saison noch einmal verstärkt hat, strebt einen Tabellenplatz im vorderen Drittel an. Entsprechend groß ist deshalb auch der Respekt auf Erbacher Seite. „Wir sind in diesem Spiel wieder der Außenseiter, schließlich hat die HSG einige erfahrene Spieler von hoher Qualität und einen Trainerfuchs auf der Bank. Wir freuen uns aber auf unser erstes Heimspiel der Saison und wollen unseren Fans ein gutes Spiel bieten“, kündigt Thomas Lulay an.

Dabei kann er wohl wieder auf Vize-Kapitän Roman Röhrig bauen, der in Fürth wegen schulischer Verpflichtungen nicht zur Verfügung stand. „In Fürth haben uns die Fans lautstark unterstützt. Nun hoffe ich, dass uns auch am Samstag viele Fans den Rücken stärken werden“, appelliert Lulay an die Unterstützung der Erbacher Anhänger.

Quelle: Starkenburger Echo 04.10.2013

Favorit braucht auch etwas Glück

Kurz vor einer Überraschung standen am vergangenen Samstag die Handballer des SV Erbach im Spiel bei der HSG Fürth/Krumbach. In dem umkämpften Bezirksoberliga-Derby behielten allerdings die favorisierten Odenwälder mit 29:28 (15:16) letztlich knapp die Oberhand.

„Trotz schlechter Vorbereitung unter der Woche und nur acht Feldspielern standen wir kurz vor der großen Überraschung, einen Zähler aus Fürth mitzunehmen“, bedauerte SVE-Trainer Thomas Lulay. „Wir hatten uns vorgenommen, über Disziplin und Ordnung gut auszusehen und mit Tempowechseln immer wieder für Nadelstiche zu sorgen. Das ist uns über weite Strecken gelungen“, lobte er und sprach von einem Sieg der glücklicheren Mannschaft. Dies sah auch der Trainer des Gastgebers, Udo Böbel, so: „Es war ein total ausgeglichenes Spiel, der SV Erbach hat eine starke Vorstellung geboten, und in der Endphase hatten wir das Glück des Tüchtigen.“

HSG bekommt Nischwitz und Hess nicht zu fassen

Erbach eroberte mit einer variablen Deckung immer wieder den Ball und agierte clever mit für Fürth unangenehmen Tempowechseln im Angriff. Beim 15:12 (26.) lagen die Gäste verdient mit drei Toren in Führung. „Es schien, als hätten meine Spieler diesen Gegner etwas auf die leichte Schulter genommen. Es ist uns nicht gelungen, die stärksten Erbacher Angreifer Hess und Nischwitz in den Griff zu bekommen, die konnten schalten und walten, wie sie wollten“, ärgerte sich Böbel über die Defensivschwäche seiner Akteure – vor allem im ersten Abschnitt. Bis zum Stand von 25:25 (50.) verlief die Partie nach dem Wechsel noch ausgeglichen. Erbach legte in Überzahl beim 26:25 das letzte Mal vor, Fürth/Krumbach konterte jedoch und eroberte beim 27:26 die Führung zurück. Per Strafwurf traf Patrick Dreier zum 28:27 für die Odenwälder, Erbach erzielte (diesmal in Unterzahl) wieder den Ausgleich, musste dann aber den erneuten und schließlich entscheidenden Rückstand hinnehmen. Noch einmal kam der SV Erbach zwar in Ballbesitz, verrannte sich aber in der Abwehr der Gastgeber, und der abschließende direkte Freiwurf fast von der Außenposition brachte nichts mehr ein. „Kompliment an meine Mannschaft. Wir brauchen uns nichts vorwerfen und haben unsere Möglichkeiten ausgeschöpft“, befand Lulay. „Wir hätten gerne etwas mitgenommen, müssen unsere Punkte aber gegen andere Gegner holen“, sagte der SVE-Trainer, der vor der Begegnung nicht mit einem solch knappen Ergebnis beim selbst ernannten Meisterschaftsfavoriten gerechnet hatte. „Aber Disziplin und Einstellung haben bei uns gestimmt, so dass wir eine gute Chance hatten, hier nicht leer auszugehen.“ Udo Böbel war nach dem Zittersieg die Erleichterung anzumerken: „Nachdem ich in der Pause noch einmal daran erinnert habe, das durchzuziehen, was wir uns vorgenommen hatten und konzentriert zu Werke zu gehen, haben wir in der Endphase Kampfgeist an den Tag gelegt. Aber wir haben uns enorm schwer getan“.

Quelle: Starkenburger Echo 30.09.2013

Tempospiel wird belohnt

Erbachs weibliche B-Jugend hat den TSV Pfungstadt bei 24:10 im Griff

Mit einem 22:22-Unentschieden musste sich die weibliche Handball-A-Jugend des SV Erbach beim TV Lampertheim begnügen. Der B-Nachwuchs feierte indes einen deutlichen Sieg.

Weibliche A-Jugend: TV Lampertheim – SV Erbach 22:22 (10:13).

In der ersten Halbzeit setzten sich die Gäste immer wieder ab und hielten den Gegner bis zur Halbzeit auf Distanz. Nach der Pause kämpften sich die Lampertheimerinnen heran und holten sich noch einen Punkt.

Weibliche B-Jugend: SV Erbach – TSV Pfungstadt 24:10 (14:4).

Schon zu Beginn hatten die Erbacherinnen das Spiel in der Hand. Mit viel Tempo erspielte sich der SVE einen sicheren Vorsprung zur Halbzeit. In der zweiten Hälfte wurden dann Spielvarianten ausprobiert.

Männliche C-Jugend: TV Lampertheim – SV Erbach 19:31 (10:19).

Es war der erste Saisonsieg für Erbach. Mit einer geschlossenen Teamleistung und dem guten Nils Lulay im Tor gab es keine großen Probleme.

Weibliche C-Jugend: SV Erbach – JSG Siedelsbrunn/ Wald-Michelbach 25:30 (15:15).

Im ersten Bezirksoberligaspiel der Runde starteten die Erbacherinnen überzeugend und führten mit 5:2. Die Gäste fingen sich aber schnell und kamen bis zur Pause zum Ausgleich. Nach dem Wechsel lief dann Erbach einem Rückstand hinterher. Die Gastgeberinnen kämpften zwar bis zum Schluss, schafften die Wende allerdings nicht mehr. Eine starke Leistung zeigte Meike Jordan (fünf Treffer).

Männliche D-Jugend: Tvgg Lorsch – SV Erbach 18:28 (10:17).

Ohne große Mühe holte das SVE-Team die zwei Punkte. Die Stärken der Gäste lagen abermals in der Abwehr mit vielen Balleroberungen und einem daraufhin schnellen Angriffsspiel. Schnell hatte sich der SV Erbach einen Sieben-Tore-Vorsprung herausgespielt. Nach der Pause gab es dann zwar Nachlässigkeiten in der Rückwärtsbewegung, doch SVE-Keeper Jonas Stilgenbauer vereitelte mehrere Tvgg-Chancen.