Die HSG gewinnt das Derby der Handball-Bezirksoberliga beim SV Erbach, auch weil die Hausherren in den ersten 20 Minuten fast gar nicht stattfinden.


Einen hochverdienten Sieg feierte am Samstagabend die HSG Bensheim/Auerbach in der Handball-Bezirksoberliga. Beim SV Erbach setzte sich die Mannschaft von Trainer Moritz Brandt mit 30:25 (17:13) durch.
Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath hatte unter der Woche seine Mannschaft noch gewarnt. Flath forderte eine konzentrierte Leistung in Abwehr und Angriff. Gerade Fehler in der Offensive würden die Bensheimer mit ihrem Tempospiel gnadenlos bestrafen, war sich Flath sicher. Und genau so kam es am Samstagabend in der Mehrzweckhalle. Vor allem in der ersten Halbzeit leisteten sich die Gastgeber reihenweise Missgeschicke. So legten die Gäste schnell eine deutliche Führung vor. 7:3 hieß es nach zehn Minuten, 10:5 nach 14. „Die Anfangsphase war ganz sicher der Knackpunkt. Wenn man schnell einem deutlichen Rückstand hinterher läuft, wird es natürlich schwer“, kritisierte Flath, der registrierte, dass seine Mannschaft nur schwer Zugriff auf das Positionsspiel des Gegners bekam. „Uns war klar, dass an diesem Abend bei uns alles passen muss, um eine Chance zu haben. Bensheim spielt schon einen starken Tempohandball und gehört eigentlich zu den Top-Mannschaften der Liga“, lobte der Abteilungsleiter, der zur Pause einen Vier-Tore-Rückstand seines Teams sah.
Die zweite Halbzeit begann aus Erbacher Sicht auch nicht optimal. In der 36. Minute lag der SVE mit sieben Toren in Rückstand; das Spiel war gegen souverän aufspielende Bensheimer zu diesem Zeitpunkt bereits gelaufen.

STIMMEN ZUM DERBY

Jens Becker (Trainer SV Erbach): „Es war ein verdienter Sieg der HSG. Wir waren am Ende mit den fünf Toren noch gut bedient. Knackpunkt des Spiels waren die ersten 20 Minuten, in denen wir körperlich nicht auf der Höhe waren.“

Moritz Brandt (Trainer HSG Bensheim/Auerbach): „In den letzten zehn Minuten haben wir das Tempo rausgenommen. Letztlich haben wir hier auch dank unserer starken Abwehr einen verdienten Sieg eingefahren.“


Für die Erbacher sprach an diesem Abend, dass sie sich trotz des deutlichen Rückstands nicht aufgaben. Freilich: Die HSG schaltete in der Schlussphase merklich zurück, so dass die Gastgeber die Niederlage in Grenzen halten konnten.
Dass der Erfolg der HSG verdient war, daran gab es keinen Zweifel. „Natürlich geht der Sieg in Ordnung. Das Tempospiel und die Passgenauigkeit sind schon beeindruckend“, zollte Thomas Flath dem Gegner Respekt. „Hochzufrieden“ mit der Leistung seiner Mannschaft war HSG-Trainer Moritz Brandt, während Erbachs Coach Jens Becker eine Leistungssteigerung seiner Mannen in der zweiten Halbzeit sah, die vielen vergebenen freien Bälle hingegen kritisierte.
Tore: Röder (9), Buschendorff (4), Lukas Müller (3/3), Schwiersch (3), Grebe, Moritz Lulay (je 2), Fabian Jordan, Vincenz Lulay (je 1)

Erbach ist die Nummer eins

Der SVE stürzt Tabellenführer TGS Walldorf II vom Thron und übernimmt selbst die Spitzenposition. Im Spitzenspiel zeigt die Mannschaft eine klasse Leistung.

Grenzenloser Jubel herrschte am Samstagabend bei den Handballerinnen des SV Erbach: Das Team von Trainer Jozef Skandik stürzte durch einen 28:21 (14:12)-Heimsieg Tabellenführer TGS Walldorf II und übernahm selbst die Spitzenposition der Bezirksoberliga. Dabei legten die Erbacherinnen von Beginn an vor und gaben ihre Führung über die gesamte Spielzeit nicht ab.

„Heute haben wir das gezeigt, was wir abrufen wollten“, lobte Skandik seine Mannschaft, die dem Primus keine Chance ließ. „Das war heute eine völlig andere Leistung als noch im Hinspiel“, erinnerte der Coach an das 18:27, als die Erbacherinnen kein Bein auf den Boden bekamen. Diesmal jedoch fand die TGS in der Offensive nur selten eine Lösung. „Das war eine geschlossene Teamleistung, jede Spielerin hat ihren Teil zum Sieg beigetragen“, war Skandik „sehr zufrieden“.
Selbst in Unterzahlsituationen behielt der SVE kühlen Kopf. Über 3:0 (4.) und 9:6 (15.) lagen die Gastgeberinnen immer vorne. Dabei durfte sich die Mannschaft auch über große Zuschauer-Unterstützung in der Mehrzweckhalle freuen. Im zweiten Abschnitt ließ Erbach nichts mehr anbrennen, schaffte es sogar, über 19:15 und 22:15 (49.) den Vorsprung kontinuierlich auszubauen.
Die Erbacherinnen haben nun einen Punkt Vorsprung auf Walldorf, und bei nur noch sieben Spielen stellt sich eine Frage. „Wenn wir am Ende oben stehen, dann steigen wir auch auf“, erklärt Skandik. Dabei betont er, dass mit solch einer Entwicklung keineswegs zu rechnen war. Zur Erinnerung: Das Saisonziel lautete, mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. Aber auch jetzt warnt der erfahrene Trainer vor allzu viel Euphorie: „Wir haben noch einige schwere Spiele, und es ist eine extrem ausgeglichene Liga.“ Doch damit wollte sich das SVE-Team nach dem Coup nicht weiter beschäftigen, sondern genoss erst mal den Erfolg und die Tabellenführung.
Tore: Anna Jordan (11/4), Desiree Bock, Hanna Lambert (je 5), Selin Schneider (2), Julia Büttel, Anne Meffert, Lilly Antes, Alina Gramlich, Sophie Ballmann (je 1)

Dieses Spitzenspiel ist absolut verdient für den SV Erbach

Der Tabellenzweite der Frauenhandball-Bezirksoberliga kann an Primus TSG Walldorf II vorbeiziehen. Biblis-Trainer Seiberth erwartet eine Reaktion. Ein Derby gibt es in Fürth.


Dieses Spitzenspiel haben sich die Handballerinnen des SV Erbach verdient: Mit einer bislang überragenden Saison hat sich das Bezirksoberliga-Team von Trainer Jozef Skandik in der Spitzengruppe festgesetzt, und jetzt winkt sogar die Übernahme der Tabellenführung: Am Samstag um 17 Uhr kommt der aktuelle Primus TSG Walldorf II in die Mehrzweckhalle, der mit 22:6 Punkten nur einen Zähler mehr hat als der SVE (21:7).

„Wir nehmen die Aufgabe an und wollen uns an die Tabellenspitze setzen“, gibt sich Skandik kämpferisch. „Dabei setzen wir natürlich auch auf den Heimvorteil und hoffen auf die Unterstützung unserer Fans“, so der erfahrene Trainer, der inzwischen auch ein Zeichen gesetzt hat: Er wird die Erbacherinnen auch in der kommenden Saison – unabhängig von der Spielklasse – coachen. Ebenfalls positiv sieht es im Kader aus: Einzig Desiree Bock, die bereits vor der Saison mitgeteilt hatte, dass es ihre letzte werden wird, hört auf, alle anderen bleiben wohl an Bord und dazu rücken Spielerinnen aus der A-Jugend nach.
„Wir werden sicherlich nicht Fehler machen, Walldorfs jüngster Niederlage Beachtung zu schenken“, erklärt der Trainer mit Blick auf das 18:22 gegen Schlusslicht Langen. „Da haben bei Walldorf zwei Leistungsträger gefehlt und dann ist das natürlich auch eine Kopfsache“, rechnet der Coach nun wieder mit einer bärenstarken TGS. Fehlen wird den Erbacherinnen wahrscheinlich Kim Schneider (Handverletzung).

Aufs Derby folgen noch mehr Derbys in der Bezirksoberliga

Vor einem weiteren Derby steht am Samstag (19.15 Uhr) der SV Erbach. Die Bezirksoberliga-Handballer empfangen die HSG Bensheim/Auerbach in der heimischen Mehrzweckhalle.

Nein, lange haben die Erbacher nicht gebraucht, um die heftige 23:36-Niederlage beim Stadtrivalen HC VfL Heppenheim zu verdauen. Denn trotz der am Ende ärgerlichen Pleite gab es aus Sicht des SVE durchaus auch positive Aspekte, die die junge Mannschaft von Trainer Jens Becker mit in die nächsten Wochen nehmen kann. „In der ersten Halbzeit haben wir das lange Zeit richtig gut gemacht und auch wirklich ansehnlichen Handball gespielt. Erst zwei Minuten vor der Pause hat sich das Blatt gewendet“, erinnert sich Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath. „Wir müssen uns in solchen Situationen cleverer anstellen und nicht zu schnell die Abschlüsse suchen. Da fehlt der jungen Mannschaft ganz sicher auch ein Spieler, der das Heft in die Hand nimmt und auch das Tempo rausnehmen kann.“ Hinter den Einsätzen von Lennart Grabisch und Luca Jordan stehen Fragezeichen.

Fast alle Jugendmannschaften erfolgreich

Männliche A-Jugend: HSG Fürth/Krumbach – SV Erbach 28:29 (12:14)

Den zweiten Sieg in Folge sicherte sich am vergangenen Sonntag die männliche A-Jugend und bleibt deshalb im Jahr 2020 noch verlustpunktfrei. Bereits im Hinspiel gelang den Gästen ein Sieg gegen die HSG. Aufbauend auf einer stabilen Abwehr mit einem stark aufgelegten Jonas Stilgenbauer im Tor, machte man es dem Angriff der Gegner schwer. Die offensive Abwehr der Erbacher legte dabei den Grundstein für den knappen Sieg, denn mit Ballgewinnen konnte man durch Kontertore immer wieder vorlegen.

Tore: Manuel Hörr (15/6), Moritz Rougelis (4), Maximilian Bänsch (3), Jonas Helfrich (3), Marvin Greene (2), Luca Jordan (1), Jacob Lulay (1)


Weibliche A-Jugend: SV Erbach – HSG Rodenstein 39:23 (16:10)

Vor heimischen Publikum gelang der weiblichen A-Jugend ein wichtiger Sieg gegen einen direkten Tabellennachbarn. Mit einer starken Abwehrleistung ging das Team von Beginn an in Führung und gab diese auch im weiteren Spielverlauf nicht mehr her. Im Angriff kam man mit viel Tempo und sicheren Torabschlüssen zum Erfolg. Doch mit einem solch deutlichen Ergebnis hatte wohl keiner aus der Mannschaft gerechnet. Da die Torhüterin Melina Guthier verhindert war mussten sich auf dieser Position die Feldspielerinnen abwechseln. Besonders Julia Büttel machte ihre Aufgabe hier sehr gut, konnte im Tor sogar einige 7m-Tore verhindern und trug in der Schlussviertelstunde im Feld sogar noch mit fünf Toren zum deutlichen Sieg bei. Trainerin Anne Meffert war nach dem Spiel sehr erfreut über die Teamleistung der Mannschaft und hob vor allem hervor, dass sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten.

Tore: Julia Bernhardt (8/1), Carla Gramlich (7), Julia Büttel (5), Samira Lampert (4), Lilly Antes (4/1), Ira Sticksel (3), Franca Helfert (3), Bianca Rothermel (2), Lina Mayer (2), Esther Berg (1)


Männliche B-Jugend I: SV Erbach – HSG Dutenh./Münchholzh. 29:28 (15:14)

SVE-Talente starten erfolgreich nach der Winterpause!

Carsten Bengs musste vor dem Spiel gegen den Nachwuchs des Bundesligisten HSG Wetzlar (HSG Dutenhofen/Münchholzhausen) auf der halbrechten Position umbauen, da Bastian Seitz weiterhin verletzt passen musste und der etatmäßige Vertreter auf der Position Lukas Klenk wg. einer Schulfreizeit verhindert war. Somit war die Ausgangssituation für die Mannschaft von Carsten Bengs klar, noch enger als Mannschaft auf der Platte zusammen zu rücken und in der Offensive sowie Defensive flexibel zu agieren.

Zu Beginn des Spiels konnte man dem SVE anmerken, dass durch die Umstellungen noch nicht alle Automatismen griffen und es sowohl im Angriff als auch in der Abwehr noch nicht wirklich rund lief. Somit liefen die SVE Talente immer einem Rückstand von 2-3 Toren hinterher, da auch die Torhüterleistung in der ersten Viertelstunde des Spiels nur bedingt da war. Nichts desto trotz konnte man merken, die Mannschaft will und die Moral ist da. Man konnte also dranbleiben und den Abstand bis zur 18. Min. auf ein Tor verkürzen. Zudem zahlte sich die Umstellung auf Seiten des SVE auf der Torhüterposition sowie Halbrechts und Rechtsaußen aus. Die Mannschaft von Carsten Bengs konnte nicht nur bis zur Halbzeit ausgleichen, denn mehr mit einer 15:14 Führung in die Pause gehen. 

Und diese Führung hatten sich die SVE Talente wirklich hart erarbeitet und verdient. 

So kam der SVE extrem motiviert aus der Pause und konnte sich innerhalb von 7 Min. auf 4 Tore von der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen absetzen. Man merkte dem Gegner an, dass er in seinen Offensivaktionen deutlich mehr investieren musste, um zu einem Torerfolg zu gelangen. Die Defensive des SVE hatte an diesem Tag im Abwehrverbund schnelle Beine und konnte in vielen Abwehraktionen sehr kompakt dagegenhalten. Carsten Bengs stellte auch in einigen Phasen des Spiels auf eine 6:0 Deckung sowie eine 5:1 mit vorgezogener Manndeckung auf die Halbposition des Gegners um, was den Nachwuchs des Bundesligisten HSG Wetzlar immer vor neue Aufgaben stellte.

Zwar konnte sich der Gegner in der Folge nochmals aufbäumen und den Abstand auf ein Tor verkürzen (40.), aber ab diesem Zeitpunkt stellten die SVE Talente sukzessive wieder einen 3-4 Tore Abstand her (48.).
Die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen versuchte nun alles und agierte in einer kompletten offensiven Formation mit dem Ziel auf schnelle Ballgewinne. Leider stellte sich auf Seiten SVE unerklärlicherweise eine gewisse Nervosität ein, was in den letzten beiden Spielminuten noch zu einem 3:0 Lauf des Gegners führte, mehr aber auch nicht. Mit dem SVE stand am Ende der verdiente Sieger fest (Endergebnis 29:28).

Ich muss meiner kompletten Mannschaft ein großes Lob aussprechen, wie sie das heute wieder gemeinsam umgesetzt haben und in kritischen Phasen immer wieder mit den richtigen Lösungen antworten konnten, war richtig gut. Die Mannschaft war auch in den letzten Trainingswochen extrem engagiert und motiviert, was man auch heute auf der Platte sehen konnte. Es macht mir richtig Spaß mit den Jungs und die Weiterentwicklung(en) sehen wir mittlerweile Spiel für Spiel.

Tore: Manuel Hörr (9/3), Daniel Hülsen (5), Jonas Helfrich (4), Louis Maurer (4), Marvin Greene (4), Jacob Lulay (2), Maximilian Bänsch (1)


Männliche B-Jugend II: HSG Fürth/Krumbach II – SV Erbach 38:30 (21:12)

Bereits bis zur 5. Minute gerieten die Gäste mit 4:0 ins Hintertreffen und bis zur Halbzeit bauten die Gastgeber die Führung immer weiter aus. So waren es nach dem Seitenwechsel bereits neun Tore die man bis zum Spielende aufholen wollte. Doch gegen die Reserve der Bezirksoberligamannschaft sollte die Aufholjagd in diesem Spiel nicht gelingen. Dennoch kämpfte das Team weiter und konnte somit immerhin den Abstand zum Gegner konstant auf acht Toren halten. Im Kampf um die Meisterschaft war dieses Spiel nicht relevant, da die verlorenen Punkte gegen die Mannschaft, die außer Konkurrenz spielt, nicht gewertet werden.

Tore: Maximilian Diesterweg (9/4), Rion Lather (8), Luis Meffert (7), Keno Kochendörfer (3), Louis Greifenberg (2), Jonathan Müller (1)


Männliche C-Jugend I: SV Erbach – SG Egelsbach 27:29 (15:14)

Im zweiten Spiel der Rückrunde in der Oberliga Süd, gab es für die Jungs des SVE leider eine unglückliche Niederlage. Denn bis fünf Minuten vor Spielende war es ein Spiel auf Augenhöhe. Die Gäste zeigten hierbei hauptsächlich im Angriff eine über weite Strecken sehr ordentliche und konzentrierte Leistung. Ausgerechnet die Konzentration lies bei den Erbachern in den Schlussminuten nach, sodass man die Führung aus der Hand gab. Maurer und Bernhardt nach dem Spiel: „Im entscheidenden Moment hat uns mal wieder die Kraft gefehlt, da die meisten Spieler 50 Minuten durchspielen mussten. Außerdem waren wir heute auch leider in der Abwehr nicht aggressiv genug. Nichts desto trotz kann man mit der Leistung der Mannschaft zufrieden sein, auch wenn man die Niederlage aus dem Hinspiel in diesem Spiel gerne revidiert hätte.“

Tore: Louis Maurer (16/1), Maximilian Diesterweg (7), Christian Waldi (2), Leon Bernhardt (1), Konstantin Bänsch (1)


Männliche C-Jugend II: HSG Dornh./Gr.-Gerau – SV Erbach 28:28 (12:12)

Es war von Beginn an ein ausgeglichenes Spiel, da beide Teams mit einem großen Kampfgeist in dieses Spiel gingen. Demnach war auch der Spielstand zur Halbzeit ausgeglichen. In Hälfte zwei konnten dann die Gastgeber sogar zweimal eine Vier-Tore-Führung vorlegen. Doch die Gäste schafften es jedesmal wieder sich heranzukämpfen und konnten sich so am Ende des Spiels über den verdienten Punktgewinn freuen. In einem Spiel in dem beide Mannschaften ein ausgeglichenes Spiel zeigten, war die Punkteteilung gerecht.

Tore: Konstantin Bänsch (10/3), Nicolas Lulay (8/1), Philipp Preßler (6), Leon Bernhardt (3), Lukas Fehr (1)


Männliche E-Jugend: SV Erbach – JSG Zwingenberg/Alsbach 28:17 (15:8)

Bis zum 6:0 legten die Gastgeber ohne Gegentor vor. Auch in der laufenden Partie konnte man diesen Vorsprung halten und immer weiter ausbauen. So stand bereits zur Halbzeit eine beachtliche Führung auf dem Tableau. Basis für den später deutlichen Sieg war eine gute Deckungsarbeit, sowie die hohe Treffsicherheit im Angriff. Erfreulich für die beiden Trainer Bock und Rossmann war zudem, dass sich fast alle Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Die Mannschaft hat eine geschlossene Teamleistung gezeigt und dadurch die ersten beiden Punkte in der Rückrunde geholt.

Tore: Tom Rossmann (10), David Gipp (6), David Weis (5), David Bock (3), Simon Zundel (2), Janosch Groh (1), Moritz Arnold (1)

Quelle: LS

Erbach zeigt viel Qualität

Die Handballerinnen des SV Erbach zeigten in der Bezirksoberliga auch beim TV Siedelsbrunn ihre Qualitäten


TV Siedelsbrunn – SV Erbach 23:27 (9:13). Auch beim Angstgegner haben die Erbacherinnen ihr Potenzial gezeigt: Im Derby beim TV Siedelsbrunn untermauerte das Team von Trainer Jozef Skandik seinen hervorragenden dritten Tabellenplatz. „Das war ein gutes Spiel von uns“, fand der SVE-Coach. „Vor allem die Abwehr stand nach anfänglichen Schwierigkeiten gut.“
Die Gastgeberinnen führten 2:0 und 4:3 (12.), aber danach übernahm Erbach das Kommando und legte ein 8:5 und 11:7 (27.) vor. Selbst das frühe Ausscheiden von Kim Schneider, die sich an der Hand verletzte und ab der zehnten Minute nicht mehr mitwirken konnte, brachte den SVE nicht aus dem Konzept. Im zweiten Durchgang sorgte die Skandik-Sieben früh für die Entscheidung: Beim 18:11 (37.) war die Richtung der Partie klar. „Trotz des deutlichen Vorsprungs wäre sogar noch mehr möglich gewesen“, sah Skandik noch einige Ballverluste, die Siedelsbrunn allerdings kaum nutzte. Erst als der SVE-Coach in der Schlussviertelstunde munter durchwechselte und die letzte Konzentration fehlte, gelang den Überwälderinnen vom 18:24 bis zum 23:27-Endstand noch etwas Ergebniskosmetik.
Tore: Hanna Lambert (10), Selin Schneider (7), Anne Meffert, Katrin Lambert, Alina Gramlich, Anna Jordan (je 2), Carla Gramlich (1), Lilly Antes (1/1)

Kurioser Knackpunkt im Heppenheimer Derby

Erbach spielt im Lokalduell der Handball-Bezirksoberliga gegen den HC VfL ganz starke 28 Minuten – verliert aber urplötzlich den Faden und die Begegnung letztlich deutlich.


Es waren 28 Minuten in der mit über 400 Zuschauern bestens gefüllten Nibelungenhalle gespielt, als Paul Buschendorff zur 15:12-Führung für seinen SV Erbach beim HC VfL Heppenheim traf. Der Jubel war groß bei den ebenso zahlreichen wie lautstarken Erbacher Handballfans. Denn die Mannschaft von Trainer Jens Becker hatte bis dahin eine überzeugende Vorstellung im Bezirksoberliga-Derby geboten. Was dann aber in den folgenden Minuten bis zur Pausensirene und den ersten zehn Minuten nach Wiederbeginn passierte, war kurios. Dem SVE gelang in dieser Phase nur noch ein Treffer, die Heppenheimer nutzten das Erbacher Dilemma, um auf 22:16 davonzuziehen. Es war die Vorentscheidung in einem bis dahin ausgeglichenen und emotionalen Derby, welches die Heppenheimer letztendlich klar mit 36:23 (15:15) gewannen.
Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel, das die Zuschauer mitriss. Dabei leisteten sich beide Mannschaften zwar einige Fehler, mit der emotionalen Atmosphäre in der Nibelungenhalle schienen dann aber zunächst die Erbacher besser zurecht zu kommen. Lennart Grabischs Treffer zum 3:2 in der achten Minute war die erste Gästeführung des Abends, die der SVE bis kurz vor der Pause erfolgreich verteidigte.
„Auf diese Leistung können wir auch in den nächsten Wochen aufbauen“, lobte Trainer Jens Becker, der sich über die letzten 120 Sekunden bis zur Halbzeit dann aber ärgerte. Die beiden Ex-Erbacher Markus Hafner und Oliver Heß sowie Michael Walz trafen noch vor der Pause zum Ausgleich. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit lief bei den Erbachern nichts mehr zusammen. Irgendwie schien die Becker-Sieben sichtbar angeschlagen. Der HC VfL wiederum nutzte diese Schwächephase der Gäste, um vorentscheidend davonzuziehen. „Wir haben in der Pause in Ruhe darüber gesprochen, was wir in den zweiten 30 Minuten besser machen wollen. Das hat die Mannschaft gut umgesetzt. Deshalb kann ich meinen Spielern nach diesem Derbysieg nur ein Kompliment aussprechen“, freute sich HC VfL-Trainer Timo Leister, der nach den „Problemen in der eigenen Abwehr“ eine deutliche Leistungssteigerung sah.
Dass die zweite Halbzeit mit 21:8 für seine Mannschaft endete, kam nach der ausgeglichenen ersten Hälfte aber doch überraschend. Und dennoch: Der Heppenheimer Erfolg war ohne Zweifel verdient, wenn auch letztlich etwas zu deutlich.
Tore: Lukas Müller (10/5), Schwiersch (4), Luca Jordan, Buschendorff (je 3), Grabisch (2), Röder (1)

WJA zeigt deutliche Leistungssteigerung

Weibliche A-Jugend: HSG Fürth/Krumbach – SV Erbach 26:24 (13:13)

Im ersten Spiel in diesem Jahr, zeigte das Team aus Erbach eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den Spielen im letzten Jahr. Während das Hinrundenspiel zu Hause noch mit zwölf Toren verloren ging, war es in diesem Spiel denkbar knapp. Auf Basis einer stabilen Abwehr und mit viel Kampfgeist, gelang den Gästen nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit, die erste Führung nach dem Seitenwechsel. Nachdem die Gastgeber das Spiel 10 Minuten vor Schluss allerdings nochmal drehen konnten, fehlte dem Team aus Erbach die letzte Kraft zum Punktgewinn und musste sich deshalb letztendlich knapp geschlagen geben.

Tore: Lilly Antes (9/2), Julia Bernhardt (8/3), Carla Gramlich (3), Bianca Rothermel (2), Samira Lampert (1), Lucy Pohl (1)


Männliche B-Jugend II: SV Erbach – TV Lampertheim 31:23 (15:9)

Trotz dem verschlafenen Start, konnten sich die Gastgeber Mitte der ersten Halbzeit fangen und legte nach dem Ausgleichstreffer, Tor um Tor vor. Mit einer guten Abwehr und schönem Kombinationsspiel im Angriff gelang dem Team bereits zur Halbzeit eine sechs Tore Führung. Diese konnte der SVE auch in der zweiten Hälfte weiter ausbauen und am Ende einen deutlichen Sieg feiern. Mit dem doppelten Punktgewinn hält sich das Team weiterhin an der Tabellenspitze.

Tore: Louis Maurer (10), Jonathan Müller (6/1), Maximilian Diesterweg (6/4), Rion Lather (4), Luis Meffert (3), Nicolas Lulay (2)


Männliche C-Jugend II: HSG Rü/Bau/Kö – SV Erbach 15:27 (6:11)

Mit einer guten Mannschaftsleistung, bestimmten die Erbacher von Beginn an das Spiel und erarbeiteten sich bereits zur Halbzeit einen sicheren Vorsprung. Das sichere Kombinationsspiel führten die Gäste auch in Hälfte zwei fort und bauten durch eine gute Abwehrarbeit die Führung weiter aus. Zudem gelangen immer durch gutes Stellungsspiel immer wieder Ballgewinne, die letztendlich zu dem in der Höhe völlig verdienten Sieg führten.

Tore: Nicolas Lulay (11/4), Philipp Preßler (6), Christian Waldi (4), Leon Bernhardt (3), Lukas Fehr (2), Paul Leisler (1)


Männliche D-Jugend: SV Erbach – HSG Weiters./Braunsh./Worf. 13:18 (7:6)

Mit einer Niederlage startet die männliche D-Jugend in das neue Jahr und das obwohl die Gastgeber bis kurz nach der Halbzeit immer wieder mindestens ein Tor vorlegen konnten. Ab der 25. Minute bei einem Spielstand 8:9 folgt allerdings der erste Führungswechsel, mit dem die Gäste ihren Vorsprung immer weiter ausbauen konnten. Dem SVE gelangen bis zum Spielende nur noch fünf Tore. Die Abwehr der Gegner machte es dem Team sehr schwer. Lediglich der sehr gut aufgelegte Benjamin Stocks mit 11 Toren hielt seine Mannschaft im Spiel.

Tore: Benjamin Stocks (11/2), Tom Rossmann (1), Piet Molitor (1)


Männliche E-Jugend: TSV Pfungstadt – SV Erbach 27:22 (12:9)

Im ersten Spiel der Rückrunde in der höchsten Spielklasse des Bezirk Darmstadt zeigten die Erbacher eine gute Leistung gegen den körperlich deutlich überlegenen Gegner. Die Gäste konnten trotzdem gut mithalten, leisteten sich im Spielaufbau allerdings zu viele Fehler. Zudem führte eine ausbaufähige Chancenverwertung zu schnellen Gegentoren der Gastgeber. Alle Spieler erhielten Spielanteile und konnten dadurch Erfahrungen sammeln. Trotz des dauerhaften Rückstandes, zeigten beide Teams unterm Strich ein tolles Handballspiel.

Tore: David Bock (9), David Gipp (8/1), Tom Rossmann (3), Ben Gleiser (1), Moritz Leisler (1)


Weibliche E-Jugend: HSG Fürth/Krumbach – SV Erbach 20:16 (14:11)

Gegen die körperlich stark überlegenen Odenwälderinnen, begannen die Gäste mit einem nervösen Auftritt. Vor allem die Abwehr zeigte sich hier zu langsam um den Gastgeber aufzuhalten. Nach den ersten schwachen 10 Minuten konnten sich die Erbacher jedoch wieder fangen und kämpften sich, durch eine starke Abwehr von Mia Lies und einem sicheren Rückhalt von Anna Schuster im Tor, zurück ins Spiel. In Hälfte zwei war es Luisa Pressler, die durch herausgeprellte Bälle, Konter einleiten konnte. Zum Sieg fehlte leider die nötige Konsequenz bei Abspielen und beim Torabschluss.

Tore: Malena Bickel (7), Frida Molsberger (4), Lina Stilgenbauer (3), Mia Lies (1), Luisa Preßler (1)

Quelle: LS

Skandik weiß genau, was dem SV Erbach blüht

In der Handball-Bezirksoberliga der Frauen wartet eine „harte Nuss“ in Siedelsbrunn auf den SVE


Mit einer gehörigen Portion Respekt fahren die Handballerinnen des SV Erbach am Sonntag nach Wald-Michelbach: Das Derby gegen den TV Siedelsbrunn ist für das Team von SVE-Trainer Jozef Skandik „eine richtig harte Nuss“, wie der Coach betont. „Spiele dort sind uns noch nie leicht gefallen“, ergänzt Skandik, der früher selbst viele Jahr in Diensten des TVS war und nun an alter Wirkungsstätte nur zu gerne beide Punkte entführen würde, nachdem es beim 24:24 im Hinspiel nur einen Zähler gab. Und wenn es noch einer Warnung vor den Überwälderinnen von Trainer Daniel Werner gebraucht hätte, dann war das deren Spiel beim Tabellenführer Walldorf. „Siedelsbrunn hat dort trotz der 21:27-Niederlage gut mitgehalten“, hat Skandik beobachtet.

Quelle: Echo Online 23.01.2020