Am Ziel ändert sich nichts beim SV Erbach

Der SV Erbach startet am Samstag in die Rückrunde. In einem vorgezogenen Spiel empfängt der Handball-Bezirksoberligist um 19.15 Uhr mit dem TuS Griesheim II den Tabellenneunten in der Mehrzweckhalle.
Die Hinrunde lief aus Erbacher Sicht überragend: 20:4-Punkte und Tabellenplatz zwei sind das Resultat. „Das war so nicht zu erwarten. Dass wir eine gute Truppe zusammenhaben, wussten wir zwar. Allerdings war nicht damit zu rechnen, dass wir konstant derart starke Leistungen abrufen und letztlich verdient in der Spitzengruppe stehen“, lobt Erbachs Vorsitzender Thomas Lulay. 
Auch SVE-Trainer Waldemar Rack ist beeindruckt von der Leistung seiner Spieler: „Die Mannschaft hat bislang eine unglaubliche Geschlossenheit und eine beeindruckende Moral gezeigt. Selbst von Rückständen hat sie sich nicht beeindrucken lassen und auch scheinbar aussichtslose Zwischenstände noch gedreht.“ Höhepunkt der Hinrunde war der 33:32-Heimerfolg gegen den bis dahin verlustpunktfreien Spitzenreiter HSG Fürth/Krumbach Mitte Dezember. „Das war der perfekte Jahresausklang. Wir haben zum einen eine starke Leistung geboten und zum anderen auch gegen unseren Ex-Trainer Jens Becker gewonnen“, blickt Thomas Lulay schmunzelnd zurück. 
In der Rückrunde, das wissen Lulay und Rack, gilt es, an die starken Leistungen bisher anzuknüpfen. Dass die verbleibenden Spiele keine Selbstläufer werden, ist allen Beteiligten klar. Verstecken müssen sich die Erbacher aber keineswegs. „Ich hoffe, dass die Erwartungshaltung im Umfeld nicht zu groß geworden ist. Auf uns warten schwere Spiele, in denen wir uns erneut beweisen müssen. Für uns ändert sich an der Zielsetzung nichts. Wir wollen in erster Linie guten Handball spielen“, stellt Lulay klar. Für Rack gilt es in den nächsten Wochen vor allem, die Abwehr noch stabiler zu machen und im Angriff an der Chancenverwertung zu arbeiten. 
Markus Hafner fällt bis Saisonende aus

Einen Rückschlag muss der SV Erbach allerdings auch verkraften: Kreisläufer Markus Hafner wird nach einem schweren Arbeitsunfall in dieser Runde nicht mehr zur Verfügung stehen. „Das trifft uns hart. Nicht nur auf seiner Position wird er uns fehlen, auch als Mensch ist er für die Mannschaft wichtig“, bedauern Lulay und Rack. Nun gelte es für die anderen Akteure, in die Bresche zu springen. Erster Kandidat am Kreis dürfte Henning Bührer sein. Doch Rack hat auch Alternativen im Kopf: „Ich erwarte von allen, dass sie auf verschiedenen Positionen einsetzbar sind. Ich werde in den nächsten Wochen verschiedene Möglichkeiten ausprobieren“.

Für die zweite Saisonpartie gegen den TuS Griesheim II erwarten weder Waldemar Rack noch Thomas Lulay ein ähnlich deutliches Spiel wie beim 38:19 in der Hinrunde. „Griesheim hat eine gute Mannschaft, die in jedem Spiel hohes Tempo geht und viel Aufwand betreibt. Auf uns wartet eine schwere Aufgabe“, prognostiziert Lulay.

Die C-Liga-Männer des SV Erbach II empfangen ebenfalls am Samstag (17 Uhr) die zweite Mannschaft der TG Biblis.

Quelle: Echo Online 15.01.2015

Waldemar Rack sieht „ein super Spiel“

Nun hat es auch die HSG Fürth/Krumbach erwischt. Ausgerechnet im Derby und Spitzenspiel beim SV Erbach hat der zuvor ungeschlagene Tabellenführer der Handball-Bezirksoberliga mit 32:33 (14:16) die erste Saisonniederlage kassiert. Die Gastgeber indes unterstrichen erneut, dass mit ihnen im Kampf um Rang eins zu rechnen ist.

„Das war ein super Spiel von uns“, freute sich Waldemar Rack, Trainer des SV Erbach, am Samstag nach der letzten Partie in diesem Jahr. Allerdings mussten er und seine Mannschaft am Ende der Begegnung mächtig zittern, denn Fürth/Krumbach kam fast noch zum Ausgleich. Vier Sekunden vor Schluss lag Erbach vor rund 300 Zuschauern in der Mehrzweckhalle vorne, doch die Odenwälder waren im Ballbesitz. Kurz zuvor hatte das HSG-Team um Trainer Jens Becker einen Fünf-Tore-Rückstand wettgemacht, und mit der letzten Aktion hatte es Patrick Dreier in der Hand, den Odenwäldern zumindest noch einen Zähler zu sichern. Aber er bekam den Ball nicht richtig zu fassen. 

Die Gastgeber hatten allerdings fast über die ganze Begegnung hinweg eine Führung behauptet. Erbach überzeugte dabei vor allem mit einer stabilen Abwehr und schnörkellosem Angriffsspiel. Auf der anderen Seite biss sich der Tabellenführer ein ums andere Mal an der SVE-Abwehr fest und wirkte zu ideenlos. Auch aus der zweiten Reihe war diesmal kaum etwas zu holen für die Fürther. Immer wieder blieben die Würfe hängen, wurden entschärft oder abgefälscht. Im Gegenzug machte Erbach meist kurzen Prozess, überlief die HSG-Abwehr oder zog das Spiel in die Breite, um dann durchs Zentrum zum Erfolg zu kommen. „Das haben wir gut gelöst“, lobte denn auch Rack. Zudem sei es seinem Team gelungen, mit viel Bewegung und Tempo immer wieder Gegenspieler zu binden und somit eine Lücke zu finden. „Wir haben geduldig gespielt“, freute sich der SVE-Trainer. Zehn Minuten vor Schluss sah sich HSG-Coach Becker somit gezwungen, seine Abwehr zu öffnen – und fast hätte dies auch hingehauen. 

„Das Ergebnis ist nicht bitter. Bitter ist eher, dass wir so kopflos Handball gespielt haben“, ärgerte sich der Fürther Trainer. Sein Rückraum habe falsche Entscheidungen getroffen, bemängelte er. „Ich bin enttäuscht über die Art und Weise, wie wir verloren haben“, haderte der Übungsleiter. Unter anderem hätten seine Spieler nie den richtigen Abstand zur Deckung gefunden. 

Dennoch wurde es zum Schluss noch spannend. „Unnötig“, wie Waldemar Rack befand. Seine Sieben habe sich das Leben selbst schwergemacht, sei gegen Ende zu unkonzentriert gewesen und habe den Abschluss zu schnell gesucht. „In den letzten zehn Minuten haben wir mit zu wenig Kopf gespielt“, monierte Rack, der darin aber den einzigen Kritikpunkt sah. Ansonsten habe jeder für jeden gekämpft. „Alle haben gewusst, um was es geht“, stellte Rack fest. 

Trotz der Niederlage blickt Jens Becker immer noch auf ein kleines Polster von zwei Zählern seiner nach wie vor auf Platz eins liegenden Mannschaft auf Erbach. Der Coach wagte allerdings mahnend bereits einen Blick voraus: „Spiele von solchem Kaliber haben wir, wenn wir aufsteigen, jede Woche“. 

SVE-Tore: Hess (6/3), Juchem (1), Röhrig (5), Wiegand (7), Lukas Müller (2), Nischwitz (7), Hafner (5)

HSG-Tore: Markus Koch (2), Hanno Eisenhauer (5), Sebastian Eisenhauer (4), Beilstein (8), Möke (2), Dreier (9/2), Beye (1), Kaiser (1).

Quelle: Echo Online 15.12.2014

Gegenseitiger Respekt vor dem Derby

Derbyzeit in der Mehrzweckhalle: Handball-Bezirksoberligist SV Erbach empfängt am Samstag (19.15 Uhr) die HSG Fürth/Krumbach zum Spitzenspiel.

Tabellenzweiter gegen den Spitzenreiter – die Partie zwischen Erbach und Fürth hat es in sich. Dabei spielen die Odenwälder bislang eine überragende Saison. 22:0 Punkte unterstreichen, warum die Spielgemeinschaft als Topfavorit für die Meisterschaft gilt. „Natürlich spielen die Fürther eine starke Runde. Sie gehören schon seit Jahren zu den stärksten Mannschaften und haben sich auch vor dieser Saison noch verstärkt“, lobt auch Erbachs Trainer Waldemar Rack. Er meint, auch das Erfolgsrezept der Odenwälder zu kennen: „Sie spielen einen schnellen Handball und sind in der Breite außergewöhnlich gut besetzt. Gerade auf der Bank haben sie gute Spieler, die sofort weiterhelfen, wenn sie zum Einsatz kommen.“

Dass einzelne Akteure am Samstag diesen Lokalvergleich durchaus entscheiden könnten, das vermutet auch Jens Becker. „Es kann entscheidend sein, wer den besseren Torwart hat und welche Spieler die bessere Tagesform haben“, sagt der HSG-Trainer. Für ihn hat die Partie neben dem Charakter des Spitzenspiels noch eine weitere besondere Note. Schließlich war Becker einst bei Erbach als Übungsleiter tätig und hat dabei auch den ein oder anderen Spieler aus dem aktuellen SVE-Kader unter seinen Fittichen gehabt. Für Becker kommt es daher keineswegs überraschend, dass sein ehemaliger Verein so weit oben steht. Im Gegenteil. „Der SV Erbach ist die einzige Mannschaft, die mit uns mithalten kann“, stellt der HSG-Coach respektvoll fest.

Die Gastgeber haben trotz aller Personalprobleme bislang überzeugt. Mit 18:4-Punkten rangiert der SVE mit Blick auf die Tordifferenz auf Platz zwei. Zusätzlich motivieren, das weiß Rack, müsse er sein Team vor dem Derby nicht mehr. Seine Mannschaft brenne auf das Spiel gegen den Titelaspiranten und sei gewillt, der HSG die erste Saisonniederlage beizubringen. „Die Halle wird voll, die Atmosphäre entsprechend aufgeheizt sein. Wir wollen mit unseren Fans einen gelungenen Jahresabschluss feiern“, blickt Rack voraus. Zuvor müsse seine Mannschaft aber wieder alles abrufen. „Wir müssen uns einiges einfallen lassen und auf eine außergewöhnliche Tagesform bauen. Nur wenn wir alle bereit sind, in diesem Spiel auch über hundert Prozent zu geben, werden wir eine Chance haben“, betont der Erbacher Trainer. „Wir müssen immer einen Schritt mehr gehen als der Gegner und über eine schnelle erste und zweite Welle den Erfolg suchen“.

Für Jens Becker unterdessen hat auch der Faktor Abwehr i eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. Dort sehe er das eigene Team vielleicht etwas im Vorteil, sagt der HSG-Coach. Vor allem das gute Erbacher Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreis müsse seine Defensive unterbinden, fordert der Trainer. Sein Rezept: schon zu Beginn vorlegen und sich dann möglichst absetzen. Schließlich könne seine Mannschaft mit einem Erfolg am Samstag einen riesen Schritt machen, weiß Becker.

Personell haben beide Klubs keine größeren Sorgen. Bei Erbach steht nur hinter dem Einsatz von Dominik Juchem (Muskelfaserriss) ein Fragezeichen. Fürth/Krumbach ist aller Voraussicht nach komplett.

Nach der Pause dreht der SV Erbach auf

Der SV Erbach gewann in der Handball-Bezirksoberliga beim TV Büttelborn deutlich mit 31:25 (14:14). Zufrieden mit dem Ergebnis war Waldemar Rack schon. An der Art und Weise, wie dieser zustande kam, hatte der SVE-Trainer aber doch etwas auszusetzen: „Vor allem in der ersten Halbzeit war es kein gutes Spiel. Irgendwie wirkte das Geschehen sehr träge, ohne Tempo und mit einigen Fehlern.“ 

Seine Mannschaft konnte sich nicht entscheidend absetzen. Zwei Minuten vor der Pause legten die Büttelborner ein 14:12 vor. Deutlich besser lief es für Erbach in den zweiten 30 Minuten. Bastian Flath im Tor avancierte zu einem sicheren Rückhalt, der die brenzligen Situationen bestens meisterte. Über die schnelle zweite Welle sorgten die Erbacher für Torerfolge. In der 40. Minute hatte Erbach einen 24:18-Vorsprung (24:18) herausgespielt, kurz darauf stand es 27:21.

SVE-Tore: Heß (9/3), Wiegand (7), Müller (4/1), Nischwitz, Hafner, Röhrig (je 3), Blank (2)

 
Bericht TV Büttelborn:
 
„Tolle erste Halbzeit von uns“
Eine Halbzeit lang setzte der TV Büttelborn dem Favoriten mächtig zu. Doch dann unterlag der Handball-Bezirksoberligist dem SV Erbach doch mit 25:31 (14:14). Trotzdem ist TVB-Trainer Stefan Beißer sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

Dass der Landesliga-Absteiger die Erbacher in der zweiten Halbzeit enteilen ließ, schreibt Beißer vor allem einer eigenen Fehlentscheidung zu: Der Trainer wollte seinem Team, in dem einige angeschlagen sind, eine Verschnaufpause gönnen. Weshalb er von einer kraftaufwendigen 5:1-Deckung auf dieEine Halbzeit lang setzte der TV Büttelborn dem Favoriten mächtig zu. Doch dann unterlag der Handball-Bezirksoberligist dem SV Erbach doch mit 25:31 (14:14). Trotzdem ist TVB-Trainer Stefan Beißer sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

Zuvor war es dem TVB mit der 5:1-Abwehr gelungen, den Erbacher Spielmacher Timo Wiegand weitgehend aus dem Spiel zu nehmen. In der Offensive schafften es die Büttelborner, die Heppenheimer einige Male mit Tempogegenstößen zu überwinden. Aber auch sonst kam der TVB immer wieder zu Torchancen, die er auch konsequent nutzte.

Dass die Heimsieben nicht mit einer deutlichen Führung in die Halbzeitpause ging, lag laut Beißer an individuellen Fehlern, die zu einigen überflüssigen Gegentoren führten. Trotzdem: „Das war eine tolle erste Halbzeit von uns“, sagt der Trainer. Doch in den ersten zwölf Minuten des zweiten Durchgangs, nach der fatalen Umstellung der Abwehrformation, wollte der TVB so gar nicht ins Spiel kommen. Wiegand setzte seine Nebenleute glänzend in Szene, wovon insbesondere der achtmalige Torschütze Oliver Hess auf der Rechtsaußenposition profitierte.

Aber auch Wiegand selbst steuerte sieben Treffer zum Erbacher Sieg bei. Mitte der zweiten Halbzeit, beim Stand von 17:23, stellte Beißer wieder um auf eine 5:1-Deckung. Aber für eine Wende war es zu spät. Die Erbacher kamen dank ihrer individuellen Klasse weiterhin zu Toren und ließen den Vorsprung nicht mehr schmelzen. Zumal TVB-Torhüter Daniel Lochmüller, der wegen Krankheit die gesamte Woche über nicht trainieren konnte, in der 47. Minute entkräftet ausgewechselt werden musste. 

Wegen der Verletzung von Sven Görlich (Patellasehnenabriss) hat der TVB zurzeit keinen gleichwertigen zweiten Torhüter. Diesmal half Mathias Funk aus der A-Liga-Mannschaft aus.

Quelle: Echo Online 08.12.2014

Waldemar Rack: „Jammern hilft nichts“

Vor einem schweren Auswärtsspiel steht der SV Erbach: Der Handball-Bezirksoberligist gastiert am Samstag (19.30 Uhr) beim Tabellensechsten vom TV Büttelborn.

Die Erleichterung bei den Erbachern war groß am vergangenen Wochenende. Nach zwei Niederlagen in Folge, es waren die ersten beiden Pleiten der Saison, feierte die Mannschaft um Trainer Waldemar Rack einen 44:26-Heimsieg gegen die HSG Mörfelden/Walldorf. Gerade für die Moral und das Selbstvertrauen war der Erfolg wichtig. Nicht zuletzt wegen der derzeitigen personellen Misere sehen die Erbacher die knapp vierwöchige Weihnachtspause herbei. Zuvor stehen mit dem Spiel in Büttelborn und dem Derby in der heimischen Mehrzweckhalle gegen Fürth/Krumbach aber noch zwei Spiele auf dem Programm, die es in sich haben.

Der Respekt vor Büttelborn ist groß bei Rack. Entsprechend bereitet der Trainer seine Spieler auf diese nächste Aufgabe vor. „Der TVB zählte vor der Saison zu den Aufstiegsfavoriten. Die Mannschaft wurde zum Teil neu zusammengestellt, besitzt aber auch einige erfahrene Spieler“, lobt der Erbacher Trainer, der die Büttelborner zuletzt beobachtete. „Sie sind eingespielt und spielen einen schnellen Handball. Wir dürfen uns keine Fehler erlauben, denn die werden umgehend bestraft“, warnt Waldemar Rack. Organisiert in der Abwehr stehen und „durchaus auch mal zur Sache gehen“ sowie schnell nach vorne spielen – so lautet das Erfolgsrezept.

Allerdings hat sich auch am Samstag die personelle Situation der Mannschaft aus dem Heppenheimer Stadtteil wohl kaum wesentlich verändert. Kranke und verletzte Spieler gab es bei den Erbachern auch in den Trainingseinheiten in dieser Woche. So stehen hinter den Einsätzen von Oliver Heß, Roman Röhrig, Luca Röder und Sören Blank noch Fragezeichen.

„Jammern hilft aber nichts. Wir versuchen, aus dieser Situation das Beste zu machen. Dass wir trotzdem mithalten können, haben die vergangenen Spiele gezeigt“, sagt Waldemar Rack, der sich vor den letzten beiden Spielen dieses Jahres denn auch kämpferisch gibt: „Wir müssen da jetzt durch. Wenn wir alles geben und jeder vollen Einsatz zeigt, können wir auch diese Spiele gewinnen.“ Und, das betont der Erbacher Trainer mit einem Schmunzeln, haben ihm seine Spieler auch versprochen: „Sie sagten, dass wir in diesem Jahr kein Spiel mehr verlieren werden.“

Quelle: Echo Online 04.12.2014

Mini-Durststrecke ist zu Ende

Nach zwei Niederlagen in Folge feierte der SV Erbach in der Handball-Bezirksoberliga einen vor allem fürs Selbstvertrauen wichtigen 44:26 (19:9)-Heimsieg gegen die HSG Mörfelden/Walldorf. „Natürlich wussten wir, dass die HSG derzeit Probleme hat. In personeller Hinsicht haben wir die aber auch. Umso wichtiger war es, dass wir diesen Erfolg gefeiert haben“, lobte SVE-Trainer Waldemar Rack. Vor allem die A-Jugendlichen Andrej Grebe, Luca Röder, Dario Schwiersch und Lennert Grabisch beeindruckten den Coach. Rack musste sein Team erneut umstellen, denn kurzfristig mussten krankheitsbedingt Oliver Heß und Henning Bührer passen. In Minute zehn hatten sich die Erbacher einen 10:4-Vorsprung erspielt, fünf Minuten später lagen sie mit 15:7 vorne. „In der Abwehr haben wir eine überzeugende Leistung geboten. Nach vorne haben wir trotz der vielen Tore noch einige Chancen liegen gelassen“, erkannte Rack, der zu Beginn des zweiten Durchgangs zunächst eine verhaltene eigene Sieben sah. Doch spätestens mit dem 22:11 (37.) und dem 26:13 (40.) war der Durchhänger beendet. Der SV Erbach spielte anschließend munter nach vorne.

Tore: Hafner (9), Wiegand (8), Müller, Nischwitz (je 7), Röhrig (5), Schwiersch (3), Grebe (2), Röder, Lennert Grabisch, Flath (je 1). 

SV Erbach wartet sehnsüchtig auf Weihnachtspause

Zu beneiden sind die Bezirksoberliga-Handballer des SV Erbach derzeit nicht. Auch vor dem Heimspiel gegen die HSG Mörfelden/Walldorf am Samstag plagen die Mannschaft aus dem Heppenheimer Stadtteil personelle Sorgen. 

Angesichts dessen sind die Erbacher froh, wenn es bald in die Weihnachtspause geht. Zuvor müssen die SVE-Handballer allerdings noch dreimal ran, und am Samstag steht dabei das nächste Heimspiel bevor. Wer genau gegen Mörfelden/Walldorf auf dem Parkett steht, ist noch ungewiss. Nicht dabei sein werden Dominik Juchem (Muskelfaserriss) und Sören Blank (Fußverletzung). Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Oliver Heß (Knieverletzung), Timo Wiegand sowie Roman Röhrig. Wiegand und Röhrig plagten sich in den vergangenen Wochen mit Krankheiten herum. Röhrig zog sich zudem noch eine Prellung zu. „Im Moment lässt sich eine Aufstellung überhaupt nicht planen. Ich kann erst kurz vor den Spielen entscheiden, wer aufläuft und wer nicht“, bedauerte Waldemar Rack. 

Gegen den Tabellenletzten soll wenn möglich ein Heimsieg her. „Die HSG wird alles dafür tun, endlich wieder einen Sieg zu feiern. Wir dürfen uns nicht zuletzt aufgrund unserer personellen Situation keine Überheblichkeit erlauben“, warnt der Erbacher Trainer.

Der Dank geht an die A-Jugendlichen

Der SV Erbach hat sich im Spitzenspiel der Handball-Bezirksoberliga teuer verkauft. Beim TV Lampertheim unterlagen die mit einer Rumpftruppe angetretenen Gäste mit 28:32 (12:15).

Waldemar Rack, Trainer des SV Erbach, war angesichts der Personalprobleme trotz der Niederlage zufrieden mit dem Spiel und dem Ergebnis. Noch Mitte der vergangenen Woche hatten die Gäste gar eine Absage der Begegnung erwogen. Doch Rack betonte am Sonntag, dass es wichtig gewesen sei, angetreten zu sein und sich gut verkauft zu haben. „Mein Dank gilt den A-Jugendlichen Grabisch, Röder, Bührer und Schwiersch, die uns ausgeholfen haben und sich auch in die Torschützenliste eintragen konnten“.

TVL-Trainer Norbert Metzger indes hatte schon vor dem Anpfiff ein schwieriges Spiel für seine Sieben vorausgesehen. Er hätte sich allerdings eine Partie zweier Mannschaften in Bestbesetzung gewünscht. „Wir hätten deshalb einer Verlegung zugestimmt, aber Erbach hat dann nach interner Beratung von einem Verlegungsantrag abgesehen“.

Auch ohne vier Stammspieler (Timo Wiegand, Roman Röhrig, Dominik Juchem und Sören Blank fehlten) machten es die Erbacher dem TV Lampertheim schwer. Die Gäste bewiesen Moral und zeigten vor allem eine gute kämpferische Einstellung. So hielt der SVE in der Anfangsphase denn auch gut mit. Die Zuschauer sahen allerdings ein weitgehend zerfahrenes und hektisches Spiel mit vielen technischen Fehlern. Erst eine Umstellung von einer 6:0- auf eine 3:3-Deckung brachte Lampertheim dann den entscheidenden Vorteil. Gegenstöße nach Ballgewinnen, vor allem über Dennis Strubel (insgesamt acht Tore), ermöglichten dem TVL in der 20. Minute einen 10:7-Vorsprung, und auch zur Pause lagen die Gastgeber vorne.

Die zweite Halbzeit ließ Metzger die Erbacher Sebastian Nischwitz und Oliver Heß in Manndeckung nehmen und bremste damit den SVE-Angriff. Über 20:16 (40.) und 26:21 (50.) strebte Lampertheim letztlich dem Heimsieg entgegen, der nach dem Wechsel nicht mehr ernsthaft gefährdet war. 

Auf TVL-Seite gefielen besonders Strubel und Martin König, beim SVE überzeugte Kreisläufer Markus Hafner (acht Tore).

Quelle: Echo Online 25.11.2014

Der SV Erbach tritt doch zum Derby an

 
Kehrtwende beim SV Erbach: Nachdem es am Mittwochmittag noch sicher schien, ob die Bezirksoberliga-Handballer das Spitzenspiel beim TV Lampertheim am Sonntag (18 Uhr) wegen personeller Sorgen absagen müssen, haben die Verantwortlichen nun beschlossen, doch anzutreten.

Ausschlaggebend war ein Gespräch der Vereinsverantwortlichen mit den Spielern noch am Mittwochabend. „Wir haben uns zusammengesetzt und die Situation erörtert. Irgendwie werden wir es wohl schaffen, eine Mannschaft zusammenzubekommen“, erläutert Erbachs Trainer Waldemar Rack, dem vor allem die Fristen seitens des Verbandes zu denken gaben. „Wir hätten es zeitlich nicht geschafft, ordnungsgemäß alles zu beantragen. Wir sind dann zu dem Schluss gekommen, dass ein Antrag auf Verlegung so kurzfristig keinen Sinn gemacht hätte und dass dieser Antrag abgelehnt worden wäre“, sagt Rack.

So steht nun am Sonntag dem Vergleich zwischen dem Tabellendritten (TV Lampertheim) und dem punktgleichen Zweiten (SV Erbach) nichts mehr im Weg. „Wenn wir mit einer ähnlichen kämpferischen Einstellung wie gegen Bonsweiher ins Spiel gehen, bin ich schon zufrieden“, blickt Waldemar Rack voraus.

Aus dem Kader der ersten Mannschaft werden dem Erbacher Trainer (Stand Donnerstag) drei Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung stehen. Der Rest, kündigt der Übungsleiter an, werde durch Akteure aus der zweiten Mannschaft und dem Nachwuchs aufgefüllt. Erbachs Zweite, das steht außerdem fest, spielt ebenfalls am Sonntag (15.45 Uhr) bei der zweiten Mannschaft des TV Lampertheim. „Wenn ich acht Feldspieler und zwei Torhüter aufbieten kann, wäre ich schon zufrieden“, sagt Rack, der dem Spitzenspiel beim TV Lampertheim somit nur einen „begrenzten sportlichen Wert“ beimisst.

Quelle: Echo Online 20.11.2014

Rack hofft auf eine Verlegung

 
Der SV Erbach steht am Wochenende vor dem nächsten Spitzenspiel. Doch die Partie steht auf der Kippe. Ob der Tabellenzweite der Handball-Bezirksoberliga am Sonntag (18 Uhr) beim Dritten TV Lampertheim antreten kann, ist noch fraglich.

Den SV Erbach plagen derzeit enorme personelle Sorgen. „Im Moment stehen mir drei Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung“, verdeutlicht SVE-Trainer Waldemar Rack die Situation. Er wollte am gestrigen Mittwoch nicht ausschließen, dass das Derby abgesagt werden könnte. „Wir werden alles dafür tun, dass das Spiel verlegt wird. Wir sind nicht spielfähig und haben auch keine Möglichkeiten, den Kader durch Akteure aus der zweiten Mannschaft oder der Jugend aufzustocken“, erläutert Rack. 

Schon am vergangenen Wochenende beim 26:29 gegen die SKG Bonsweiher mussten die Erbacher improvisieren, um eine konkurrenzfähige Mannschaft ins Spiel zu schicken. Dass am Ende die erste Saisonniederlage zu Buche stand, ärgerte Rack kaum. „Diese Niederlage hat überhaupt nicht geschmerzt. Die Mannschaft hat sich trotz der angespannten personellen Situation beachtlich aus der Affäre gezogen“, lobt der Erbacher Trainer vielmehr. 

Angesichts der erneuten Personalprobleme will sich Rack nun mit dem nächsten Gegner in Verbindung setzen. „Ich werde mit den Lampertheimern, und speziell mit Trainer Norbert Metzger, Kontakt aufnehmen und besprechen, ob und wie eine Verlegung möglich ist. Dann muss der Verband noch zustimmen“, sagt der Erbacher Trainer. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Derby ausgetragen wird, schätzt er auf deutlich weniger als 50 Prozent. „Es macht überhaupt keinen Sinn, in dieser Situation verletzte oder kranke Spieler aufs Parkett zu schicken. Ich muss jetzt an die Gesundheit meiner Akteure denken – und die lässt eigentlich ein Spiel nicht zu“, stellt Rack klar. 

Sollte sich der Verband gegen eine Verlegung aussprechen, erwägen die Erbacher, erst gar nicht nach Lampertheim zu fahren und die Punkte abzugeben. „Was macht es für einen Sinn, sich in Lampertheim abschießen zu lassen? Das schadet nicht nur der Moral, auch die Gesundheit der Akteure wird so aufs Spiel gesetzt“, begründet der Erbacher Trainer das mögliche Fernbleiben.

Sollte doch gespielt werden, will es Gegner Lampertheim gegen die Erbacher besser machen als bei der klaren Niederlage im Kreisvergleich gegen die HSG Fürth/Krumbach. „Auch wenn wir noch Schwankungen haben, ist es bei uns konstanter geworden. Ich denke, wir sind zu Recht dort oben in der Tabelle. Wenn wir ganz oben mitspielen wollen, müssen wir diese direkten Konkurrenten in eigener Halle schlagen“, fordert TVL-Coach Norbert Metzger.

Quelle: Echo Online 20.11.2014