Motto: Alles raushauen

Vor einer Herausforderung steht am Samstag (19.15 Uhr) der SV Erbach: Der Handball-Bezirksoberligist, Tabellendritter mit 26:8-Punkten, empfängt den punktgleichen Vierten von der SG Arheilgen in der Mehrzweckhalle.
Der Respekt ist groß bei Waldemar Rack. Der Erbacher Trainer weiß um die Schwere der Aufgabe. „Das ist eine Hausnummer, was da auf uns zukommt. Die SGA ist eine erfahrene und spielstarke Mannschaft, die uns auch in Sachen Kampf alles abverlangen wird“, sagt Rack. Für sein Team gelte es sowohl in dieser Begegnung als auch in den nächsten Wochen, „alles rauszuhauen und noch mal richtig Gas zu geben.“
So richtig zufrieden ist Rack nicht mit den Leistungen, die seine Mannschaft 2015 bislang abgerufen hat. „Irgendwie scheint bei uns etwas der Wurm drin zu sein. Besonders nach Fastnacht lief es nicht mehr so gut, was zum Teil natürlich auch an den eingeschränkten Trainingsbedingungen während der fröhlichen Tage gelegen haben könnte“, vermutet der Trainer, der die Saison aber noch längst nicht abgehakt hat. „Die Spieler müssen sich jetzt in die Pflicht nehmen. Es kann nicht sein, dass nur zwei Spieler Verantwortung übernehmen und der Rest mitläuft“, kritisiert der Coach, der deutliche Ansprüche formuliert: „Jeder muss Verantwortung übernehmen, jeder muss für den anderen da sein. Ich möchte in den nächsten Spielen eine Steigerung sehen und den Willen, jede Partie gewinnen zu wollen.“
Auf wen der Erbacher Trainer am Samstag bauen kann, steht noch nicht fest. Denkbar ist, dass der ein oder andere grippegeschwächte Spieler zurückkehrt.

Die C-Liga-Männer des SV Erbach II haben es ebenfalls am Samstag (15 Uhr) in der heimischen Mehrzweckhalle mit der dritten Mannschaft der HSG Langen zu tun.

Quelle: Echo Online 05.03.2015

Am Ende fehlt die Kraft

 

Eine Niederlage musste am Samstag der SV Erbach hinnehmen: Der Handball-Bezirksoberligist verlor bei der ESG Erfelden mit 27:33 (13:13).

Einen Vorwurf wollte Waldemar Rack seiner Mannschaft trotz der zweiten Auswärtspleite des Jahres nicht machen. Der Erbacher Trainer wusste, dass es schwer werden würde für seine Spieler. Denn auch vor seinen Spielern hatte die Grippewelle in dieser Woche keinen Halt gemacht. In der Trainingseinheit am vergangenen Donnerstag standen dem Coach nur vier Akteure zur Verfügung. So musste Rack kurzfristig auf Dominik Juchem, Henning Bührer, Oliver Heß und Torhüter Thorsten Bock verzichten. Für den kranken Schlussmann nahm der Coach Nachwuchskeeper Moritz Lulay mit nach Erfelden. Für ihn hatte Rack ein Sonderlob parat: „Er hatte einige Minuten Einsatzzeit und hat seine Sache wirklich ordentlich gemacht.“

Trotz der am Ende deutlichen Niederlage sah Rack durchaus auch ordentliche Ansätze im Spiel seiner Auswahl. „In der ersten Halbzeit lief es für uns noch recht ansprechend. Zwar lagen wir einige Minuten vor der Pause mit zwei Toren hinten, haben es dann aber geschafft, bis zum Wechsel auszugleichen“, lobte der Erbacher Trainer, der zudem einen von Schlussmann Bastian Flath gehaltenen Siebenmeter notierte.

Auch in der zweiten Halbzeit hielten die Erbacher zunächst dagegen – zumindest solange die Kräfte reichten. „In dieser Phase hatten wir durchaus noch Chancen, das Spiel für uns zu entscheiden. In den wichtigen Situationen haben wir aber gerade in der Offensive zu überhastet agiert“, kritisierte Rack, der dann mit ansehen musste, wie seinen Spielern in der Schlussphase zunehmend die Kräfte schwanden. „In den letzten 20 Minuten lief bei uns gar nichts mehr zusammen. Ich hatte allerdings aufgrund der personellen Situation keinerlei Optionen auf der Bank, sodass die Niederlage ihren Lauf nahm“, bilanzierte Waldemar Rack, der den Misserfolg am Ende aber relativ gelassen nahm: „Das ist überhaupt nicht dramatisch. Solche Spiele passieren, das müssen wir schnell abhaken.“

Für die Erbacher dürfte sich nun endgültig die Aufstiegsfrage erledigt haben. Und auch das sieht der Erbacher Trainer eher nüchtern. „Nun haben wir die Möglichkeit, uns jetzt schon auf die neue Saison vorzubereiten. Ich werde in den nächsten Wochen die Gelegenheit nutzen, einige Dinge auch im Hinblick auf die bevorstehende Spielzeit auszuprobieren“, kündigte Waldemar Rack an. 

Tore: Nischwitz (10), Blank (8), Müller (5), Röhrig (4)

Quelle: Echo Online 02.03.2015

Nur als Team läuft es

 
Vor einem Auswärtsspiel steht am Samstag (19 Uhr) der SV Erbach. Der Handball-Bezirksoberligist gastiert dann beim Tabellenelften von der ESG Erfelden.
Die erste Halbzeit beim letztlich zwar deutlichen 38:30-Heimerfolg gegen die HSG Weiterstadt am vergangenen Wochenende beschäftigte Trainer Waldemar Rack auch noch in den Tagen danach. Schlafmützig habe sich seine Mannschaft in den ersten 30 Minuten präsentiert, zudem katastrophal in der Abwehr agiert und vorne kopflos Abschlüsse gesucht. Kurzum: Nichts lief bis zur Pause zusammen, in die die Erbacher beim 17:20 noch mit einem knappen Rückstand gingen. 
Nach dem Wiederanpfiff lief es bei Racks Mannschaft dann deutlich besser, die Probleme wollte der Coach in dieser Woche aber deutlich ansprechen. „Dieses Spiel gegen Weiterstadt hat deutlich gezeigt, dass wir nur als Mannschaft funktionieren und dass meine Vorgaben durchaus Sinn machen. Nur wenn wir uns an die Marschrichtung halten, können wir Spiele auch gewinnen“, betont der Erbacher Trainer.
Vom Tabellenplatz des nächsten Gegners will sich Waldemar Rack nicht blenden lassen, auch wenn Erfelden zuletzt deutlich mit 25:36 beim TV Siedelsbrunn verlor. „Die ESG war in diesem Spiel personell geschwächt. Da der Verein gegen den Abstieg kämpft, gehe ich davon aus, dass uns wieder einmal ein großes Kampfspiel bevorsteht“, vermutet Rack. Am Vorhaben, aus Erfelden zwei Punkte mitzunehmen, hat sich aus Sicht des SVE allerdings nichts geändert. „Natürlich wollen wir das Spiel gewinnen. Die Partie gegen Weiterstadt hat aber deutlich gezeigt, dass das nur als Team funktioniert. Für egoistische Spielereien ist bei uns kein Platz“, stellt der Übungsleiter klar.
Rack kann am Sonntag aller Voraussicht nach wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen. „Stand heute sind wir komplett“, freut sich der Coach. 

Die zweite Mannschaft des SV Erbach hat es in der C-Liga am Sonntag (18 Uhr) mit dem TV Seeheim zu tun.

Quelle: Echo Online 26.02.2015

Nachwuchsspieler überzeugen beim Spiel des SV Erbach

 
Den siebten Heimsieg im achten Spiel in der Mehrzweckhalle hat am Samstag der SV Erbach gefeiert. Der Handball-Bezirksoberligist bezwang die HSG Weiterstadt am Ende deutlich mit 38:30 (17:20).
 
Waldemar Rack wusste nach der Schlusssirene nicht so recht, wie er die Partie einordnen sollte. Einer katastrophalen ersten Halbzeit, die die Gastgeber mit einem knappen Rückstand beendeten, folgte eine deutliche Leistungssteigerung nach der Pause, die den Erbacher Trainer dann doch noch zufrieden stellte.
Das Spiel begann ausgeglichen. Die Führung wechselte im Minutentakt, und der SVE hielt das Spiel in dieser Phase offen. Erst nach dem 9:10 in der zwölften Minute schlichen sich Ungenauigkeiten in die Aktionen der Gastgeber. „Was wir in den ersten 20 Minuten geboten haben, war absolut schwach. In der Abwehr waren wir überhaupt nicht präsent, in der Offensive haben wir überheblich und ohne jegliches Konzept gespielt“, kritisierte Rack. Nichts lief beim SV Erbach zusammen, zwischenzeitlich lagen die Gäste mit sieben Toren vorne. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit riss sich der Tabellenzweite wieder zusammen und verkürzte bis zur Halbzeit. 
„In der Kabine haben wir dann unsere Probleme deutlich angesprochen. Wir wollten vor allem den gegnerischen Kreisläufer in den Griff bekommen“, erläuterte Rack, der in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff zwar noch eine verunsicherte eigene Mannschaft sah, die aber mit zunehmender Spielzeit immer besser in die Partie fand. Vor allem die Nachwuchsspieler hatten es Waldemar Rack angetan: „Nachdem uns mit Sebastian Nischwitz, Lukas Müller, Roman Röhrig und Dominik Juchem vier wichtige Spieler ausgefallen sind, habe ich fünf A-Jugendliche in den Kader genommen. Sie haben in der zweiten Halbzeit ihre Sache wirklich gut gemacht“, lobte der Erbacher Trainer. 
In der 37. Minute sah er den Treffer zum 22:22-Ausgleich, und in der Folge drückten die Erbacher mächtig aufs Tempo und bauten den Vorsprung aus. Auch zwei Zeitstrafen kurz vor dem Ende warfen die Gastgeber nicht aus der Bahn. Ein besonderes Lob zollte Rack den Talenten Colin Stangenberg, Luca Röder und Dario Schwiersch. Aber auch die Leistung von Torhüter Thorsten Bock stimmte den Erbacher Trainer zufrieden. „In der zweiten Halbzeit haben wir das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. In dieser Phase hat man deutlich gesehen, dass man nur als Mannschaft zum Erfolg kommt“, sagte Rack. Über die erste Halbzeit, das stellte der Trainer aber unmissverständlich klar, gelte es noch zu reden. 

Tore: Heß (10/4), Röder (8), Schwiersch, Stangenberg (je 6), Wiegand, Blank (je 4).

Quelle: Echo Online 23.02.2015

Rack fordert Kampfgeist

 
Nach der Fastnachtspause empfangen die Bezirksoberliga-Handballer des SV Erbach am Samstag (19.15 Uhr) den Tabellenzwölften von der HSG Weiterstadt.
Vom Tabellenplatz der Gäste, da ist sich Erbachs Trainer Waldemar Rack sicher, dürfen sich weder er noch seine Spieler blenden lassen. Im Gegenteil: Rack erwartet einen hoch motivierten Gegner, der sich vehement gegen den Abstieg stemmen wird. „Natürlich mussten die Weiterstädter in den vergangenen Wochen Abgänge verkraften. Trotzdem können wir davon ausgehen, dass sich die HSG kämpferisch präsentieren wird und alles dafür tut, bei uns für eine Überraschung zu sorgen“, mahnt der Übungsleiter.
Für die Erbacher (Tabellenzweiter) verliefen die vergangenen Wochen entspannt. Eingeschränkte Trainingszeiten wegen der Fastnacht ließen nur bedingt Übungseinheiten zu. Doch das ist für den SVE nichts Neues. Improvisieren war angesagt. Ausweichmöglichkeiten fanden die Handballer in Hemsbach oder im Fitnessstudio. Am heutigen Donnerstag und am Freitag steht wieder ein geregeltes Training in der heimischen Sporthalle an, sodass die Mannschaft gut vorbereitet in das Heimspiel am Samstag gehen kann. „Wir müssen bereit sein, auch in dieser Begegnung über unsere Grenzen hinauszugehen. Ich fordere von meinen Spielern hundert Prozent Kampf und Disziplin“, stellt Rack klar. Überheblichkeit, weil ein Abstiegskandidat in die Mehrzweckhalle kommt, will der Erbacher Trainer keinesfalls durchgehen lassen: „Das werde ich den Spielern deutlich machen. Wir müssen alles geben, dann bin ich zuversichtlich, dass wir beide Punkte in Erbach behalten“. 
Verzichten muss der Trainer auf Roman Röhrig und Dominik Juchem, die beide beruflich verhindert sind. 

Die C-Liga-Männer des SV Erbach II empfangen ebenfalls am Samstag (17 Uhr) die zweite Mannschaft der HSG Weiterstadt.

Quelle: Echo Online 19.02.2015

Auch für diesen Sieg gibt es zwei Punkte für den SV Erbach

 
Der SV Erbach hat die knappe Niederlage zuletzt gegen die HSG Langen offenbar verdaut. Der Handball-Bezirksoberligist setzte sich am Samstag im Derby beim TV Siedelsbrunn mit 28:23 (15:13) durch.
Der Erfolg der Erbacher Mannschaft um Trainer Waldemar Rack war verdient. Auch die Leistung der Erbacher war besser als in der vergangenen Woche. So richtig zufrieden war Rack dennoch nicht. „Wir haben viele Chancen leichtfertig liegen gelassen. Insgesamt habe ich 32 verworfene freie Bälle notiert. Das ist viel zu viel“, kritisierte der Übungsleiter, der seinem Team aber auch ein Kompliment machte: „23 Gegentore sind absolut in Ordnung. Auch sonst haben wir uns gut an die Vorgaben gehalten und mit viel Disziplin agiert.“
In der ersten Halbzeit lief es aber noch nicht rund bei den Erbachern. Vor allem der Siedelsbrunner Kreisläufer bereitete den Gästen Probleme. „In dieser Phase war es nicht berauschend, was wir auf das Parkett brachten. Trotzdem spielten wir uns bis zur Pause einen Zwei-Tore-Vorsprung heraus“, sagte Rack, der die Fehler in der Pause ansprach.
Entsprechend motiviert und zielstrebig kam seine Mannschaft aus der Kabine. Vor allem in Sachen Tempo legten die Erbacher in den zweiten 30 Minuten eine Schippe drauf. Mit Thorsten Bock hatten sie zudem einen Torhüter, der einen vorzüglichen Tag erwischt hatte. „Er hat uns in den wichtigen Situationen den Erfolg festgehalten“, freute sich Rack über die gute Leistung des Schlussmanns, der nach 15 Minuten ins Spiel kam. Auch bei der Chancenverwertung lief es beim Tabellenzweiten im zweiten Durchgang etwas besser. 
Der TV Siedelsbrunn hingegen überzeugte Rack ebenfalls: „In der heimischen Sporthalle zeigt der TVS ein ganz anderes Gesicht als in der Fremde. Auch gegen uns haben sie eine kämpferisch überzeugende Leistung geboten und uns mit ihrem körperbetonten Spiel das Leben schwer gemacht“. Am SVE-Erfolg gab es aber nichts auszusetzen. „Natürlich war unser Sieg verdient, wenn auch nicht berauschend. Aber auch dafür gibt es nur zwei Punkte, und die nehmen wir gerne mit“, bilanzierte Rack.
„Es war von beiden Seiten kein gutes Spiel. Hätten wir nicht so viele haarsträubende Fehler im Angriff produziert, wäre eine Überraschung möglich gewesen“, lautete das Fazit von Siedelsbrunns Abteilungsleiter Heinz Ehret.
Seinen Akteuren und auch sich selbst gönnt der Trainer nun eine einwöchige Pause. Das nächste Punktspiel bestreitet der SV Erbach erst am 21. Februar (19.15 Uhr) in der heimischen Mehrzweckhalle gegen die HSG Weiterstadt. 

SVE-Tore: Nischwitz (10/1), Heß (6), Röhrig (5), Juchem (3), Schwiersch (2), Bührer, Stangenberg (je 1)

Quelle: Echo Online 02.02.2015

 

Gas geben heißt die Devise

 
Mit einem Auswärtsspiel verabschiedet sich der SV Erbach an diesem Wochenende in die dreiwöchige Fastnachtspause. Am Samstag (18.30 Uhr) gastiert der Handball-Bezirksoberligist beim Tabellenzehnten TV Siedelsbrunn.
 
Zufrieden ist er nicht, Erbachs Trainer Waldemar Rack. Ihm steckt nach wie vor das jüngste 31:32 bei der HSG Langen in den Knochen. „Wir sind in diesem Spiel unseren eigenen Ansprüchen hinterhergelaufen. Wenn wir unsere Vorgaben und Konzepte nicht umsetzen, kann man ein Spiel auch nicht gewinnen“, hadert Coach nach der Pleite vom Sonntag. 
Im Training weiß der Übungsleiter allerdings nun, wo er ansetzen muss, um seine Spieler auf die nächste schwere Aufgabe im Odenwald vorzubereiten: „Wir alle müssen uns klar sein, dass wir nur gemeinsam Spiele gewinnen können und wir uns alle auch an die Vorgaben halten müssen“. Gas geben in den Übungseinheiten heißt es nun für die Erbacher, die vor allem vor der Heimstärke des TV Siedelsbrunn Respekt haben. „Die meisten ihrer neun Punkte haben die Odenwälder zu Hause geholt. Dort wartet auf uns eine ganz schwere Aufgabe und eine hitzige Atmosphäre“, mahnt Rack, der von seiner Sieben eine entsprechend kämpferische Einstellung erwartet. „Wir müssen anders auftreten als zuletzt, müssen das Tempo hochhalten und in der Abwehr stabil stehen. Zudem gilt es, die Mittelposition des Gegners im Auge zu behalten.“
Das Hinspiel gegen den TVS gewannen die Erbacher mit 38:24 zwar deutlich, ein ähnlich leichtes Spiel erwartet Rack nun allerdings nicht. „Das wird eine ganze andere Angelegenheit. Wenn wir uns aber an unsere Konzepte halten, haben wir auch in Siedelsbrunn eine Chance. Wir dürfen nicht den Fehler machen, mit dem Kopf durch die Wand gehen zu wollen“, lautet die Vorgabe des SVE-Trainers. 
Personell plagen ihn derzeit kaum Sorgen. Die Knieverletzung von Oliver Hess, zugezogen in Langen, entpuppte sich als nicht so dramatisch. Einem Einsatz in Siedelsbrunn dürfte nichts im Wege stehen.
Die Überwälder wollen sich möglichst für die Hinspielniederlage revanchieren. Nach Einschätzung von TVS-Abteilungsleiter müsse gegen den Tabellenzweiten jedoch jeder Akteur an seine Leistungsgrenze gehen, um eine Chance zu haben.

SV Erbacht steht vor einer harten Woche

Der SV Erbach hat am Sonntagabend die dritte Saisonniederlage kassiert. Der Tabellenzweite der Handball-Bezirksoberliga verlor bei der HSG Langen mit 31:32 (16:16). Eine Pleite, die SVE-Trainer Waldemar Rack so richtig ärgerte.

„Wir haben gegen uns selbst gespielt“, kritisierte Erbachs Coach Waldemar Rack nach dem Misserfolg in Langen (Sechster). In erster Linie vermisste der SVE-Übungsleiter die nötige Einstellung bei seinen Spielern, die gegen einen keineswegs übermächtigen Gegner 55 Minuten lang unkonzentriert und undiszipliniert aufgetreten seien. Dies drückte sich in Hälfte zwei auch darin aus, dass die Gäste angesichts vieler Zeitstrafen fast immer in Unterzahl agieren mussten. „Da haben wir aber besser gespielt als komplett“, befand Rack, der sich des Eindrucks nicht erwehren konnte, dass seine Akteure die Partie phasenweise etwas zu leicht nahmen.

Der erste Abschnitt indes verlief zumindest noch passabel für die Erbacher, die zwischenzeitlich mit 8:12 zurücklagen, sich allerdings bis zur Pause wieder herangekämpft hatten, obwohl Oliver Hess Mitte der ersten Halbzeit wegen Knieproblemen passen musste. Nach dem Seitenwechsel sei seine Sieben dann bei einer 21:18-Führung durchaus gut hereingekommen in die Begegnung, beobachtete Rack. „Danach ging es aber wieder bergab“, bedauerte er. Kopflos und ideenlos sei die Mannschaft anschließend aufgetreten, monierte der Trainer. Eine Folge davon waren zu viele Einzelaktionen. Dennoch sah es kurz vor Schluss beim Stand von 31:31 wenigstens noch nach einem Punktgewinn aus für den SVE, ehe Langen zehn Sekunden vor dem Ende doch noch der Siegtreffer gelang.

„Die waren nicht gut, aber wir waren schlecht“, lautete das Fazit von Waldemar Rack, der die Niederlage daher als „sehr ärgerlich“ einstufte. Und für den SVE-Coach steht vor der Partie am nächsten Samstag beim TV Siedelsbrunn fest: „Das wird eine harte Woche für meine Spieler – so geht das nicht“.

Quelle: Echo Online 26.01.2015

Rack will mehr sehen

Das Handballjahr 2015 ist zumindest mit Blick auf die Punktausbeute gut angelaufen für den SV Erbach. Am Wochenende besiegte der Tabellenzweite der Bezirksoberliga den TuS Griesheim II mit 34:26. Für die nächste Partie am Sonntag (18 Uhr) bei der HSG Langen erwartet SVE-Trainer Waldemar Rack aber eine Steigerung.
Erfahrungen mit Langen haben die Erbacher in dieser Spielzeit noch nicht sammeln können, denn am Sonntag steht der erste Vergleich der Runde mit diesem Gegner an. SVE-Coach Waldemar Rack meint die Qualitäten des Kontrahenten aus dem Tabellenmittelfeld (Siebter) dennoch bereits ausgemacht zu haben. Die HSG sei zum einen körperlich robuster als zuletzt Griesheim, spiele aggressiv in der Abwehr, habe einen guten Rückraum und sei zu Hause außerdem stärker als auswärts, mahnt der Übungsleiter. Entsprechend erwartet er eine Steigerung von seiner Sieben im Vergleich zum jüngsten Auftritt. „Denn wenn wir wieder so agieren, wird es schwierig“, ist Rack sich sicher.
Am vergangenen Samstag vermisste der Trainer der Erbacher schließlich so einiges bei seiner Mannschaft, die sich zu unbeweglich präsentiert habe, zu wenig Geduld gezeigt und ihre Chancen nicht konsequent genutzt habe. Seine Forderung lautet daher: „Wir müssen unsere Stärken ausspielen“. Eine davon ist Tempohandball – und davon will Rack mehr sehen als jüngst. Denn für den Trainer ist klar, dass sein Team vor allem dann gute Aussichten auf weiter zwei Punkte hat, „so lange wir unsere Hausaufgaben machen“.
Personell hat Waldemar Rack derzeit keine Sorgen. Er kann aller Voraussicht nach auf jene Spieler zurückgreifen, die gegen den TuS II am Ball waren.
 

Ein Sonderlob für Oliver Hess

Handball-Bezirksoberligist SV Erbach ist mit einem Sieg ins Jahr 2015 gestartet. Am Samstag im Heimspiel gegen TuS Griesheim II gab sich der Tabellenzweite um Trainer Waldemar Rack keine Blöße und gewann deutlich mit 34:26 (17:14).

Die Begegnung war allerdings kein Augenschmaus für die 120 Zuschauer in der Erbacher Mehrzweckhalle. Beide Teams boten in ihrem ersten Punktspiel des Jahres Handball mit angezogener Handbremse – so wirkte es zumindest. SVE-Coach Waldemar Rack war denn auch nicht unbedingt begeistert von der Partie. „Wichtig sind die zwei Punkte“, bilanzierte er nach einem Spiel, das „nichts Spektakuläres“ zu bieten hatte. 

Mitte der ersten Halbzeit setzten sich die Gastgeber erstmals ab, führten mit drei Toren Unterschied und hielten diesen Vorsprung bis zur Pause. Griesheim hatte Mühe besonders mit der dicht gestaffelten Abwehr der Hausherren. Wenn überhaupt, kam der TuS durch die Mitte zum Erfolg. Erbach indes spielte seinen Stiefel herunter, leistete sich in der Offensive aber den ein und anderen unnötigen Fehler. „Wir haben vorne zu viel verschossen“, bemängelte Rack. Auch mit der Defensivleistung seiner Sieben war der Übungsleiter nur bedingt zufrieden, habe seine Mannschaft doch nicht immer kompakt genug gestanden. Für Griesheim war es dennoch schwer, eine Lücke zu finden.

In der zweiten Halbzeit zogen die Gastgeber dann dank einiger Konter, die Griesheim mit leichten Fehlern im Spielaufbau verschuldet hatte, davon. Oliver Hess erwies sich dabei als effektivster Werfer bei Erbach. Er traf insgesamt gleich 21 Mal. Das war Rack ein Sonderlob wert nach einer Schrecksekunde kurz vor dem Ende, als Hess bei einem Wurf umknickte. Schon wenige Minuten später aber konnte er wieder lachen, als er mit seinen Mannschaftskameraden den Sieg feierte. Die Bänder waren heil geblieben. „Wir haben etwas träge agiert, das war nicht unser Spiel“, lautete Racks Fazit, „aber wir sind mit einem Sieg ins Jahr gestartet.“ 

Nicht dabei am Samstag war bei Erbach Kreisläufer Markus Hafner, der bis Ende der Saison verletzt ausfällt (wie berichtet). Ersatz Stangenberg machte seine Sache auf Hafners Position aber recht gut, wie Rack erfreut feststellte. 

SVE-Tore: Hess (21), Juchem (2), Röhrig (4), Wiegand (2), Nischwitz (4), Stangenberg (1)

Quelle: Echo Online 19.01.2015