Patzer nicht erlaubt

Auswärts muss am Sonntag (18 Uhr) der SV Erbach ran. Der Handball-Bezirksoberligist gastiert dann bei Schlusslicht HSG Mörfelden/Walldorf und steht vor einer lösbaren Aufgabe.
So richtig begreifen konnte es Erbachs Trainer Waldemar Rack nicht, was er am vergangenen Samstag in der heimischen Mehrzweckhalle gesehen hatte: Seine Mannschaft verlor das Spiel gegen den TV Lampertheim deutlich mit 23:31, überzeugte dabei aber in der ersten Halbzeit und lag mit 16:10 vorne. Was aber im zweiten Durchgang passierte, ließ Rack rätseln, denn seine Sieben erzielte nur noch sieben Treffer. „Das war ein kollektiver Blackout. In den zweiten 30 Minuten lief bei uns nichts mehr zusammen“, ärgerte sich Rack. 
Wie seine Mannschaft eine solche Führung so schnell verspielen konnte, weiß der Coach bislang nicht. „Wir haben nach den ersten Rückschlägen sofort die Köpfe hängen lassen. In solchen Situationen fehlt uns ein Führungsspieler“, bedauert der Erbacher Trainer. Beim Letzten aus Mörfelden/Walldorf gelte es nun, die Niederlage wettzumachen. 
Das Schlusslicht zu unterschätzen, weiß Rack, wäre aber ein Fehler. „Jeder erwartet einen klaren Sieg von uns. Die HSG wird aber jede Gelegenheit nutzen, den Klassenerhalt irgendwie doch noch zu schaffen“, vermutet der SVE-Coach. Zwar sei seine Mannschaft spielerisch im Vorteil, die vielen Rückschläge in den vergangenen Wochen sowie fehlende personelle Alternativen machten, sagt der Trainer, die Aufgabe aber nicht leichter. Trotzdem sieht er seine Spieler in der Pflicht: „In dieser Partie darf nichts anbrennen. Wenn wir an die erste Halbzeit aus dem Lampertheim-Spiel anknüpfen, ist ein Sieg möglich.“
Dominik Juchem wird bei Erbach aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stehen.
Die C-Liga-Männer gastieren ebenfalls am Sonntag (16 Uhr) bei Mörfelden/Walldorf II.

Torhüter Marius Walter leitet die Wende ein

Der SV Erbach hat sein Heimspiel der Handball-Bezirksoberliga gegen Kreisrivale TV Lampertheim trotz einer komfortablen Halbzeitführung noch verloren. Die Gastgeber unterlagen im Verfolgerduell mit 23:31 (16:11).
Zwei unterschiedliche Halbzeiten sahen die Zuschauer am Samstag in der Erbacher Mehrzweckhalle. Während die Gastgeber Abschnitt eins dominierten, entschied Lampertheim die zweite Hälfte klar für sich. Ein Garant für den Erfolg der Gäste war Torhüter Marius Walter.
„Alles, was noch in der ersten Halbzeit gut geklappt hat, ist in der zweiten Hälfte schief gegangen. In den letzten zehn Minuten hatten wir weder die Kraft noch die Auswechselmöglichkeiten, um ernsthaft dagegenzuhalten“, bedauerte SVE-Vorsitzender Thomas Lulay. TVL-Trainer Norbert Metzger lobte indes die Moral seiner Spieler: „Obwohl wir zur Pause klar zurücklagen, ist niemand von uns nervös geworden. Wir wussten, dass uns eine bessere zweite Halbzeit ins Spiel zurückbringen wird. Die Einwechslung von Keeper Marius Walter war zudem ein Glücksgriff. Er hat das Spiel mit der konzentrierten Abwehr gedreht“.
Beide Trainer ließen die jeweiligen Führungsspieler des Gegners, Nischwitz (Erbach) und Michael Redig (Lampertheim), in Manndeckung nehmen und wollten so das Angriffsspiel des Kontrahenten stören. Die Erbacher kamen damit in der ersten Hälfte besser zurecht und brachten Nischwitz (insgesamt neun Tore) dennoch immer wieder in Schussposition. So verlief die Partie bis zur 15. Minute (8:8) ausgeglichen. Danach wurde SVE-Torhüter Bock aber zum Mann des ersten Abschnitts, denn er parierte eine Reihe von Großchancen und leitete erfolgreiche Gegenstöße der Gastgeber ein. Lampertheim indes verlor seine spielerische Linie.
Wie verwandelt kamen die Gäste jedoch aus der Kabine. Den zuvor keineswegs schlecht haltenden Hümmer im TVL-Kasten ersetzte Marius Walter. Mit ihm stand die Abwehr des Riedklubs. Ein Fünf-Tore-Lauf ohne Erbacher Treffer brachte die Metzger-Sieben auf Tuchfühlung, und spätestens beim 22:22 (54.) schien klar, wer die größeren Reserven hat. Die letzen sechs Minuten verliefen denn auch einseitig zugunsten der Lamperheimer, die mit dem Erfolg ihrem Saisonziel (mindestens Platz vier) nähergekommen sind.

Eine Steigerung ist nötig

Ein weiteres Derby steht für den SV Erbach am Samstag (19.15 Uhr) an. Nach der enttäuschenden 19:30-Niederlage zuletzt bei der SKG Bonsweiher haben es die Bezirksoberliga-Handballer dann in der heimischen Mehrzweckhalle mit dem TV Lampertheim zu tun.

Die Enttäuschung nach der jüngsten Pleite im Odenwald saß bei Erbachs Trainer Waldemar Rack noch lange tief. Zu wehrlos habe sich seine Mannschaft im Derby präsentiert und sich unzählige Fehler vor allem in der Offensive geleistet. So war es wenig verwunderlich, dass am Ende nur 19 eigene Treffer zu Buche standen. „Eigentlich hätten wir nicht antreten müssen. Das wäre kein Unterschied zu der Leistung gewesen, die wir aufs Parkett gelegt haben“, erinnert sich Rack.

 

Die Feiertage wurden genutzt, um die Köpfe frei zu bekommen und sich auf die letzten Spiele der Saison vorzubereiten. Mit dem TV Lampertheim erwarten die Erbacher am Samstag einen dicken Brocken. Vom Tabellenvierten hat Rack jedenfalls eine hohe Meinung: „Ich schätze den TVL noch stärker ein als Bonsweiher. Lampertheim ist auf allen Positionen gut besetzt und hat zudem herausragende Einzelakteure“. Qualität und Erfahrung – das seien die Hauptmerkmale des Gegners. Und Rack weiß nur zu gut: „Wenn wir die gleiche Leistung wie in Bonsweiher bringen, haben wir keine Chance.“

Der Trainer hofft allerdings, dass sich seine Spieler in mentaler Hinsicht erholt haben und dass sie entsprechend motiviert ins vorletzte Derby der Spielzeit gehen. „Ich hoffe, dass wir gerade zu Hause wieder ein anderes Gesicht zeigen. Vor unseren eigenen Fans müssen wir das Niveau hoch und gegen einen starken Gegner ordentlich dagegenhalten“, fordert Rack, der möglicherweise auf Dominik Juchem (berufliche Gründe) verzichten muss. 

Lampertheims Coach Norbert Metzger zielt mit seinem Team noch auf eine möglichst gute Endplatzierung. „Wenn wir unseren vierten Platz, der absolut in Ordnung geht, festigen und vielleicht noch einen Ausrutscher von Bonsweiher und Arheilgen nutzen wollen, müssen wir auch mal auswärts bei einem direkten Konkurrenten punkten“, lautet seine Marschroute daher. „Es gilt für uns, das Tempospiel des SVE zu unterbinden und in eigenen Angriff einen kühlen Kopf zu bewahren“, erläutert Metzger. 

Die C-Liga-Männer des SV Erbach empfangen ebenfalls am Samstag (17 Uhr) den TV Lampertheim II.

Quelle: Echo Online 09.04.2015

‚Eine echte Herausforderung‘ für den SV Erbach

Auf ein spannendes Derby dürfen sich die Handballfreunde am Sonntag (18 Uhr) freuen. Bezirksoberligist SV Erbach ist dann in der Mörlenbacher Weschnitztalhalle zu Gast bei der SKG Bonsweiher.

Tabellendritter gegen den Fünften – die Voraussetzungen für ein hochklassiges Derby sind gegeben. Motiviert sollten beide Mannschaften ebenfalls sein. „Für uns ist dieses Spiel gegen Bonsweiher eine echte Herausforderung. Besonders für unser Defensivspiel müssen wir uns einiges einfallen lassen“, sagt SVE-Trainer Waldemar Rack. Gute Erinnerungen ans Hinspiel hat der Coach nicht. Im November 2014 setzte es beim 26:29 eine der bislang erst zwei Heimniederlagen in dieser Saison. 

„Wir haben uns in diesen Tagen zusammengesetzt und unterhalten. Jeder hat seine Meinung gesagt und geäußert, wie er sich die Zukunft beim SVE vorstellt. Ich gehe davon aus, dass alle Spieler verstanden haben, dass wir nur mit dem nötigen Zusammenhalt die Saison erfolgreich zu Ende bringen können“, erläutert Rack. Schon für das schwere Spiel in Bonsweiher gelte es, den Spaß zurückzugewinnen. „Wenn wir es schaffen, entsprechend motiviert ins Spiel zu gehen, sollte es auch dort möglich sein, Zählbares mitzunehmen“, sagt der Erbacher Trainer. Seine Mannschaft müsse dazu aber mit dem nötigen Ehrgeiz in die Partie gehen und vor allem als Einheit auftreten. 

Den Gegner schätzt Rack als erfahrenes Team ein, das gute Einzelspieler in ihren Reihen habe und mit einer starken Defensive überzeuge. „Wir müssen zusehen, dass wir dieses Derby so lange wie möglich spannend halten und es schaffen, über 60 Minuten konzentriert zu arbeiten und die guten Einzelspieler der SKG in den Griff zu bekommen“, fordert Rack, dem am Sonntag Markus Hafner, Timo Wiegand und Henning Bührer fehlen. Dafür dürften einige Nachwuchsspieler wieder ihre Chance bekommen. „In diesem Derby ist Tempo angesagt. Und junge Spieler bedeuten auch flinke Beine“, erklärt Rack.

Von personellen Sorgen und zuletzt eher mäßigen Leistungen des Gegners lässt sich Dennis Rybakov, Spielertrainer der SKG Bonsweiher, keinesfalls blenden: „Erbach hat die Misere mit dem Heimsieg gegen Rüsselsheim beendet und steht nicht umsonst von Anfang an mit oben. Außerdem ist es ein Derby, in dem das Vorgeplänkel nicht gilt“. Rybakov selbst plagt sich mit Schulterproblemen herum, Pascal Kärchner, Timo Freund und Christian Mader und seit dem Wochenende auch Gregor Batke sind angeschlagen. „Wir werden wieder mit sechs oder sieben Feldspielern antreten. Bei diesem Highlight wollen wir noch einmal alles abrufen. An der Motivation wird es bei uns garantiert nicht scheitern, und wir freuen uns auf eine schönes Spiel, das wir nur über Abwehrarbeit gewinnen können“, glaubt Rybakov.

Quelle: Echo Online 25.03.2015

Abwehrqualität entscheidet das Derby

 

Eigentlich wollte der SV Erbach das Derby der Handball-Bezirksoberliga bei der SKG Bonsweiher so lange wie möglich spannend halten. Es blieb beim Vorsatz.

Dritter gegen Fünfter – die Voraussetzungen für ein spannendes Handball-Bezirksoberligaderby waren zumindest tabellarisch gegeben. Doch am Ende war es eine einseitige Angelegenheit: Der Dritte SKG Bonsweiher fertigte den Fünften SV Erbach mit 30:19 ab, hat damit in dieser Saison auch das zweite Derby gegen den Nachbarn gewonnen. Für die Erbacher war es indes die vierte Niederlage in den vergangenen fünf Spielen.

Zu Beginn sahen die vielen Handballfans in der Mörlenbacher Weschnitztalhalle einen offenen Schlagabtausch. So standen beide Torhüter, Bock (SVE) und Fremr (SKG), im Mittelpunkt und entschärften Großchancen. Über 6:4 (10.) und 10:8 (20.) war es eine recht ausgeglichene Angelegenheit, ehe sich Bonsweiher bis zur Halbzeit auf 15:10 absetzte.

Die beiden Haupttorschützen des SV Erbach, Nischwitz und Heß, konnten sich dank guter Bonsweiherer Abwehrarbeit nicht in gewohnter Weise in Szene setzen, und blieben unter ihrem Leistungsniveau. Da bewahrheitete sich, was SKG-Spielertrainer Dennis Rybakov schon vor der Partie sagte: dass das Spiel nur über Abwehrarbeit gewonnen werden könne. Sein Erbacher Gegenüber Waldemar Rack ließ seine Mannschaft zu Beginn der zweiten Halbzeit mit offener 3:3-Deckung agieren, um mehr Aggressivität in die Abwehrarbeit zu bringen. Diese Maßnahme fruchtete allerdings nicht, und Bonsweiher setzte sich weiter ab (20:12/40.). In dieser Phase ließ Rack bis zu drei A-Jugendliche spielen, die sich zwar redlich mühten, aber auch überfordert waren.

Die vielen technischen Fehler auf Erbacher Seite nutzte Bonsweiher gnadenlos aus, steuerte über 25:13 (50.) einem deutlichen Derbysieg entgegen, der noch höher hätte ausfallen können. In der zweiten Hälfte war es alleine Oliver Heß, der mit seinen insgesamt acht Toren, die Erbacher im Spiel hielt. Am Ende stand ein ungefährdeter 30:19-Heimsieg, der Bonsweiher wieder auf den zweiten Platz der Tabelle, hinter Spitzenreiter HSG Fürth/Krumbach, vorrücken ließ.

Quelle: Echo Online 31.03.2015

Ein Erfolg für die Moral

 
Einen deutlichen Heimsieg feierte am vergangenen Samstag der SV Erbach. Der Handball-Bezirksoberligist bezwang die MSG Rüsselsheim/Bauschheim mit 42:34 (18:16).

Waldemar Rack wirkte diesmal geradezu entspannt. Die vergangenen Wochen indes hatten dem Erbacher Trainer doch zu schaffen gemacht. Umso wichtiger war für ihn zum einen der Erfolg, zum anderen aber vor allem auch die Leistung seiner Mannschaft am Wochenende. „Für unsere Moral war dieser Sieg sehr wichtig. Nach den zuletzt gezeigten Leistungen hat die Mannschaft eine Reaktion gezeigt“, freute sich der SVE-Coach. „Das stimmt mich zuversichtlich, dass wir auch in den verbleibenden Spielen entsprechende Ergebnisse erzielen werden“, sagte Rack. Er zeigte sich rundum einverstanden mit dem, was er am Samstag in der heimischen Mehrzweckhalle sah.

Vor allem in der Offensive funktionierte das Erbacher Spiel diesmal bestens. Schon in der ersten Halbzeit lagen die Gastgeber zwischenzeitlich deutlich vorne. Erst einige Fahrlässigkeiten kurz vor der Pause brachten die Rüsselsheimer wieder ins Spiel zurück. „Unsere Defensivarbeit ist ohne Zweifel noch verbesserungswürdig. Insgesamt haben wir ganz bestimmt rund zehn Treffer zu viel zugelassen“, kritisierte der Erbacher Übungsleiter. 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit sah er aber eine konzentrierte eigene Mannschaft, die innerhalb weniger Minuten auf 23:17 davonzog. Doch wirklich Ruhe ins Erbacher Spiel brachte auch dieser relativ klare Vorsprung nicht. Im Gegenteil. Mitte der zweiten Halbzeit schaffte es die Männerspielgemeinschaft vom Main, beim 28:26 für den SVE wieder Spannung ins Spiel zu bringen. In den folgenden Minuten gelang es den Gastgebern nicht, sich entscheidend abzusetzen. Erst als sich die Erbacher schließlich vom zwischenzeitlichen 31:29 auf 34:30 absetzten, war eine Vorentscheidung gefallen. In der Schlussphase sicherten die Gastgeber, bei denen unter anderen Sören Blank und Lenhard Grabisch zu überzeugen wussten, den für die eigene Moral so wichtigen und auch klaren Heimsieg. „Wir haben uns unter der Woche unterhalten. Es war kein Krisengespräch, jeder hat einfach nur seine Meinung gesagt. Ergebnis dieser Unterhaltung war, dass wir alle mitziehen und jeder alles für den SV Erbach gibt“, war Waldemar Rack letztlich zufrieden.

Kurioses gab es in der Begegnung vom Samstag auch noch zu sehen: Auch Erbachs Torhüter Thorsten Bock trug sich mit einem Treffer in die Torschützenliste ein. 

Tore: Nischwitz (12/3), Heß (9), Röhrig, Blank (je 6), Schwiersch (4), Grabisch (3), Müller (1/1), Bock (1)

Quelle: Echo Online 23.03.2015

Für Waldemar Rack absolut unverständlich

 
Die Saison in der Handball-Bezirksoberliga klingt so langsam aus. Zum viertletzten Heimspiel empfängt der SV Erbach am Samstag (19.15 Uhr) die MSG Rüsselsheim/Bauschheim.
 
Die Enttäuschung war Waldemar Rack auch einige Tage nach der jüngsten 33:39-Niederlage bei der ESG Crumstadt/Goddelau noch anzumerken. Nicht nur die Pleite ärgerte den Erbacher Trainer. Was ihm aufstieß, war besonders die Art und Weise, wie sich seine Mannschaft dabei präsentiert hat. „Das ist mir absolut unverständlich. Ich weiß doch, dass es die Jungs können. Warum sie dann so lustlos agieren und ohne jegliche Einstellung Handball spielen, das hat mich wirklich enttäuscht“, betont Rack. 

Vor dem Heimspiel gegen Rüsselsheim sieht sich der Übungsleiter einmal mehr als Psychologe gefragt. Drei Niederlagen in den vergangenen drei Spielen haben bei Rack Spuren hinterlassen. Die kurze Weihnachtspause, so der Coach, habe seiner Mannschaft nicht gutgetan. Dennoch gelte es nun, die Spielzeit vernünftig zu Ende zu bringen und sich außerdem gedanklich schon auf die nächste Saison vorzubereiten. 

Zuvor stehen allerdings noch sieben Begegnungen für seine Mannschaft auf dem Programm. Partien, in denen die Erbacher noch einmal zeigen wollen, dass sie zu mehr in der Lage sind als in den vergangenen Wochen gezeigt. Vom Tabellenstand Rüsselsheim/Bauschheims (Vorletzter) will sich Rack nicht blenden lassen. „Die MSG kämpft gegen den Abstieg und braucht noch ein paar Punkte. Wenn wir eine Leistung wie zuletzt in Crumstadt zeigen, haben wir auch in diesem Spiel keine Chance“, stellt der Erbacher Trainer, der in dieser Woche wohl viele Gespräche mit seinen Spielern führen wird, klar. 

Auf wen genau er am Samstagabend bauen kann, ist noch unklar. „Im Moment ist in personeller Hinsicht noch vieles offen. Wahrscheinlich wird sich erst kurzfristig entscheiden, wer auflaufen wird“, kündigt Waldemar Rack an.

Die C-Liga-Männer des SV Erbach II empfangen ebenfalls am Samstag (17 Uhr) die MSG Rüsselsheim/Bauschheim III.

Quelle: Echo Online 19.03.2015

Die Vorahnung trügt Trainer des SV Erbach nicht

 
Eine enttäuschende Leistung bot der SV Erbach am Samstag: Der Handball-Bezirksoberligist verlor bei der ESG Crumstadt/Goddelau 33:39 (18:20) und hinterließ einen verärgerten Trainer Waldemar Rack.
Auch einen Tag nach der Auswärtspleite hatte sich der Erbacher Übungsleiter noch nicht beruhigt. „Eigentlich wollte ich zu diesem Spiel nichts sagen. Das, was ich in Crumstadt gesehen habe, war mit Abstand die schlechteste Partie in dieser Saison“, kritisierte der Coach. Er hatte der schon vor dem Anpfiff Dinge beobachtet, die ihm nicht gefielen. „Die Spieler sind mit einer seltsamen Körpersprache in die Halle gegangen. Irgendwie sah alles schon vor dem Spiel nach einer Niederlage aus“, beklagte Rack, der die Partie kurz und knapp zusammenfasste: „Wir sind nach Crumstadt gefahren, sind in die Halle gegangen, haben geduscht und sind wieder nach Hause gefahren. Nur Handball haben wir nicht gespielt.“
In personeller Hinsicht sah es bei Erbach vor dem Spiel allerdings nicht rosig aus. Mit Dominik Juchem, Henning Bührer und Timo Wiegand fehlten drei wichtige Akteure. Bührer und Wiegand werden aus beruflichen Gründen auch für den Rest der Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Zudem verletzten sich zwei A-Jugendliche in ihren Spielen der Nachwuchsrunde, sodass Rack die Alternativen fehlten. „Zwölf Tore von Sebastian Nischwitz und elf von Oliver Heß sagen schon alles. Bei einigen anderen hat die Einstellung gefehlt, auch mal Verantwortung zu übernehmen“, kritisierte Rack. Ihn ärgerten zudem zahllose technische Fehler. „Wenn man auswärts 33 Tore erzielt, ist das okay, 39 Gegentreffer gehen aber gar nicht“, monierte der Coach.
Die besten Momente im Spiel seiner Mannschaft sah Rack ausgerechnet in Unterzahl. „Mit einem Mann weniger lief es deutlich besser. In diesen Phasen kamen wir auch immer wieder zurück“, erkannte der Trainer, der in den letzten zehn Minuten aber zuschauen musste, wie die Gastgeber davonzogen und den Erfolg sicherten. „Vielleicht müssen wir uns in den nächsten Tagen mal mit zwei oder drei Kästen Bier an einem Lagerfeuer zusammensetzen und uns gegenseitig auskotzen. Wir sind gerade dabei, eine wirklich gute Vorrunde kaputtzumachen. Und darauf habe ich keine Lust“, stellte Rack klar. Dennoch hat der Übungsleiter inzwischen seine Zusage gegeben, das Team auch in der nächsten Spielzeit zu betreuen.
Die kurze Weihnachtspause, so meint Rack ausgemacht zu haben, habe seiner Mannschaft überhaupt nicht gut getan: „Der Knick in unserem Spiel seit dieser spielfreien Zeit ist auffällig. Im neuen Jahr lief bislang nichts zusammen.“

SVE-Tore: Nischwitz (12/1), Heß (11), Röhrig, Müller (je 4), Blank (2).#

Quelle: Echo Online 15.03.2015

Gesetzt ist niemand

 
Handball-Bezirksoberligist SV Erbach gastiert am Samstag (19.30 Uhr) beim Tabellenzehnten ESG Crumstadt/Goddelau. Die Gäste wollen dabei die jüngste Heimniederlage gegen die SG Arheilgen (29:30), die erst zweite Pleite in der Mehrzweckhalle in dieser Spielzeit, vergessen machen.
Versöhnt war Erbachs Trainer Waldemar Rack auch unter der Woche nicht. Die Heimpleite gegen Arheilgen nagte am Übungsleiter, der sich vor allem über 20 Minuten in der ersten Halbzeit ärgerte. In dieser Phase lief beim SVE nichts zusammen. Folge war ein Fünf-Tore-Rückstand zur Pause.
Am Tabellenplatz, betont Rack, wolle er den nächsten Gegner nicht messen. Der SVE-Coach hat vielmehr einigen Respekt vor der ESG Crumstadt/Goddelau, die das Hinspiel allerdings deutlich mit 27:37 verlor. „Die ESG spielt einen schnellen Handball und ist gerade in der Eins-zu-eins-Situation stark. Wir müssen vor allem in Sachen Tempo kräftig zulegen“, fordert Rack. Er machte denn auch nach der Heimniederlage zuletzt sofort eine deutliche Ansage: „Wir werden in den Trainingseinheiten unter der Woche die Zügel noch mal kräftig anziehen und sowohl im athletischen als auch im spielerischen Bereich einen Gang zulegen.“
Der Erbacher Trainer kann am Samstag aller Voraussicht nach personell aus dem Vollen schöpfen. Auch die Nachwuchsspieler können sich nach den jüngsten guten Leistungen wohl Hoffnungen machen, in Crumstadt Einsatzzeiten zu bekommen. „Sie haben ihre Sache gut und auf sich aufmerksam gemacht. Jeder Akteur im Kader ist auch Stammspieler. Niemand darf glauben, wegen seiner Erfahrung oder seines Alters gesetzt zu sein“, stellt Rack klar.

Der SV Erbach II (C-Liga) gastiert am Sonntag (16 Uhr) bei der SKG Bonsweiher II.

Quelle: Echo Onlina 12.03.2015

Nur zu Beginn läuft es

 
Die zweite Heimniederlage der Saison musste am Samstag der SV Erbach einstecken. Der Handball-Bezirksoberligist unterlag der SG Arheilgen knapp mit 29:30 (15:20).

Enttäuscht war er schon, Waldemar Rack, der Trainer der Erbacher. Vor allem die zweite Hälfte des ersten Durchgangs dürfte ihm überhaupt nicht gefallen haben. Da verspielten die Gastgeber eine gute Ausgangsposition und gingen mit einem Fünf-Tore-Rückstand in die Pause. „Die ersten zehn Minuten waren noch ganz okay. In dieser Phase haben wir ordentlich gespielt und lagen in Führung. Nach einer Viertelstunde lief dann aber nichts mehr zusammen. Viele Fehler und Unkonzentriertheiten sorgten dafür, dass Arheilgen besser ins Spiel fand“, kritisierte Rack, der nach der Pause eine eigene Mannschaft sah, die sich kurz gegen die drohende Niederlage wehrte und in den Anfangsminuten besser ins Spiel fand.

Neun Minuten nach Wiederanpfiff sorgten die Gäste dann aber für die Vorentscheidung, als sie mit sieben Toren vorne lagen (24:17). „Ich habe dann sofort eine Auszeit genommen, die komplette Mannschaft ausgewechselt und auch eine taktische Änderung vorgenommen. Die Umstellung auf ein 3:3-System zeigte auch Wirkung“, bilanzierte Rack, der in der zweiten Halbzeit vor allem auf die Nachwuchsspieler baute. Und die sorgten für neuen Schwung. „Die jungen Wilden haben ihre Sache richtig gut gemacht. Sie haben dafür gesorgt, dass wir zurück ins Spiel gekommen sind und dass es am Ende nochmal richtig spannend wurde“, lobte der Erbacher Trainer, der in dieser Phase in Torhüter Bastian Flath einen starken Rückhalt sah. 20 Sekunden vor dem Ende hatten die Erbacher gar noch die Gelegenheit zum Ausgleich, vergaben die Chance aber leichtfertig.

„Aufgrund der kämpferischen Leistung in der zweiten Halbzeit hätte sich die Mannschaft einen Punkt verdient gehabt. Wenn wir schon in der ersten Hälfte diese Leistung gezeigt hätte, hätten wir gewonnen“, analysierte Rack, dem die Niederlage aber auch Erkenntnisse brachte: „Im Prinzip beginnt für uns jetzt die Vorbereitung auf die neue Saison. Ich werde in den nächsten Wochen viel ausprobieren und schauen, wie wir die Spielzeit angehen“-.

SVE-Tore: Heß (6), Nischwitz (5), Röhrig, Schwiersch (je 4), Grabisch, Juchem, Stangenberg, Blank (je 2), Müller (1/1), Röder (1)

Quelle: Echo Online 09.03.2015