Heppenheimer Derby selten so auf Augenhöhe

Verbesserter SV Erbach kann bis auf einen Zähler an HC VfL heranrücken: Mit Trainer Jens Becker läuft es, das tabellarische Mittelfeld ist in Reichweite.


Derbyzeit in der Nibelungenhalle: Am Freitag (20 Uhr) empfängt der HC VfL Heppenheim den SV Erbach zum zweiten Spiel des neuen Jahres in der Handball-Bezirksoberliga.
Die Vorfreude auf das Derby ist groß im Lager der Heppenheimer – und auch der Erbacher. Und das hat vor allem einen Grund: Selten in den zurückliegenden Jahren waren die Vorzeichen vor dem Lokalvergleich so ausgeglichen wie dieses Mal. Mit einem Auswärtssieg könnten die Erbacher (derzeit 11:17 Punkte) bis auf einen Punkt an den Rivalen (14:14) heranrücken. Die Vorzeichen stehen für den SVE dabei gar nicht mal so schlecht. Drei Siege in Folge (31:27 gegen Rüsselsheim, 22:19 gegen Erfelden und 29:27 in Mörfelden) hievten die Mannschaft von Trainer Jens Becker an das tabellarische Mittelfeld heran. Für den HC VfL begann der Start ins neue Jahr aus sportlicher Sicht hingegen nicht optimal. In Bensheim verlor das Team von Coach Timo Leister 28:32.
Kein Wunder also, dass die Heppenheimer nun auf das erste Erfolgserlebnis 2020 hoffen. „Wir haben unseren Winterschlaf wohl etwas zu lang gehalten. Mittlerweile sind wir aber aufgewacht und wissen, was die Stunde geschlagen hat“, sagt Leister und baut auf die Stärken seiner Mannschaft. „Wir wollen gegen eine starke Erbacher Abwehr Lösungen finden. Der SVE verteidigt mit Herz und spielt dann mit Mut und Volldampf nach vorne. Darauf gilt es sich einzustellen“, warnt der Heppenheimer Trainer. Von seinem Team erwartet er dabei im Vergleich zum Bensheim-Spiel mehr Kompaktheit in der Abwehr und daraus resultierend ein besseres Zusammenspiel mit dem Torhüter. Vorne, das betont der HC VfL-Coach, gelte es die Zweikämpfe anzunehmen.
Mit den zurückliegenden Erfolgserlebnissen in den Köpfen gehen auch die Erbacher hochmotiviert in das Derby. Dass es zuletzt so gut lief, hat aus Sicht von Abteilungsleiter Thomas Flath vor allem einen Grund: Jens Becker. „Die Mannschaft setzt die Vorgaben des Trainers gut um. Seine Ansprachen an die Spieler, aber auch seine Erfahrung generell machen sich bemerkbar. Wir haben Schritt für Schritt die Intensität erhöht und feiern nun auch Erfolgserlebnisse“, ist Flath mit den zuletzt gezeigten Leistungen seiner Mannschaft einverstanden. Gegen den HC VfL Heppenheim gelte es nun, an diese Leistungen anzuknüpfen. Dabei sind die Erinnerungen an das Hinspiel positiv. Beim 26:26 am 21. September vergangenen Jahres wussten die Erbacher durchaus zu überzeugen. „Da haben wir gezeigt, was auch im Derby möglich ist. Wenn wir es schaffen, am Freitagabend unsere Nervosität schnell in den Griff zu bekommen, ist für uns ganz sicher etwas drin“, ist sich Thomas Flath sicher, der zugleich betont: „Selten in den vergangenen Jahren sind sich beide Mannschaften so auf Augenhöhe begegnet wie dieses Mal.“ Der komplette Erbacher steht Kader zur Verfügung. Bei den Heppenheimern werden die beiden Langzeitverletzten Jonas Schütz und Torhüter Marvin Laut weiterhin ausfallen.

Dritter Sieg in Folge

Mit dem dritten Sieg in Folge setzt sich der SV Erbach ins Mittelfeld ab.


SV Erbach – HSG Rüsselsheim/Bauschheim/Königstädten 31:27 (18:16). Mit dem dritten Sieg in Folge schaffte die Mannschaft von Trainer Jens Becke den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle. „Es war ein von beiden Seiten munter geführtes Spiel. Wir waren am Ende eben diesen Tick besser und haben aus meiner Sicht verdient gewonnen“, freute sich Co-Trainer Andreas Lulay.

In der ersten Halbzeit war das Spiel ausgeglichen. Erbach überzeugte in der Offensive, offenbarte in der Abwehr allerdings einige Unkonzentriertheiten. „Das stimmt. Da haben wir in dieser Phase nicht ganz so sattelfest gestanden“, beobachtete Lulay. In der dritten Minute gelang den Gastgebern durch Dario Schwiersch erstmals die Führung (3:2), Lukas Müller erhöhte in Minute zehn per Siebenmeter auf 7:5. Dieser Zwei-Tore-Abstand hatte bis zur Pause Gültigkeit.
Deutlich stabiler in der Abwehr kamen die Erbacher aus der Kabine. „Zusammen mit einer in dieser Phase starken Torhüter Bastian Flath war das die Grundlage zu diesem wichtigen Heimerfolg“, lobte Lulay, der zudem den erst 17 Jahre alten Luca Jordan hervorhob. „Was er in seinem Alter in der Rückraum-Mitte leistet, ist erstaunlich. Er muss eine Menge einstecken und zeigte trotzdem eine starke Leistung“, freute sich der Co-Trainer, dem der Blick auf die Tabelle gefallen dürfte. Denn mittlerweile sind die Erbacher genau da angekommen, wo sie vor der Saison eigentlich hin wollten, nämlich auf einem sicheren Platz im Mittelfeld.
Tore: Lukas Müller (7/2), Luca Jordan (5), Grabisch (4), Fabian Jordan, Schwiersch (je 3), Jonas Müller (2/2), Buschendorff, Moritz Lulay (je 2), Grebe, Röder, Rougelis (je 1)

SV Erbach will lange vorne mitmischen

Die Bezirksoberliga-Handballerinnen sind schon seit 3. Januar wieder im Training, haben einiges vor.

Mit Vorfreude, aber auch mit Respekt gehen die Handballerinnen des SV Erbach ins Bezirksoberliga-Heimspiel am Samstag (17 Uhr) gegen die HSG Bieberau/Modau. Am ersten Spieltag gewannen die Erbacherinnen überlegen mit 31:24 gegen diesen Gegner, „der sich danach aber gefestigt und einige Spiele gegen Spitzenmannschaften nur knapp verloren hat“, lässt sich SVE-Trainer Jozef Skandik vom drittletzten Rang des Kontrahenten nicht blenden: „Wir sind gewarnt.“
Um bestmöglich vorbereitet ins neue Jahr zu starten und möglichst lange in der Spitzengruppe mitzumischen, hat Skandik seine Mannschaft schon kurz nach Neujahr am 3. Januar wieder zum Training gebeten. Am Samstag kann Erbach in Bestbesetzung antreten, alle Spielerinnen sind fit und auch die Urlaubszeit ist überstanden.

Auch für die 1. Männermannschaft des SV Erbach startet an diesem Wochenende die Rückrunde. Zum Auftakt empfängt der SVE am Samstag (19.15 Uhr) die HSG Rüsselsheim/Bauschheim/Königstädten in der Mehrzweckhalle. Mit Erfelden hat Erbach zum Jahresabschluss einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt auf Distanz gehalten. Mit Rüsselsheim kommt nun erneut ein direkter Tabellennachbar in die Mehrzweckhalle (11:15 Punkte, Rang zehn).

Quelle: Echo Online 16.01.2020

Bunter Abend 2020

Die fünfte Jahreszeit steht vor der Tür, aber winterliches Weiß gibt es auch dieses Jahr im Heppenheimer Stadtteil Erbach nicht. Und so wurde bei der Mottowahl der Erbacher Fastnachter vom SV Erbach der flüssige Aggregatzustand von Wasser gewählt: „Leinen los wir freuen uns sehr, segelt mit dem SV Erbach übers offenen Meer!“.


Der Bunte Abend der Handballer vom SV Erbach am 15. Februar bildet den Auftakt des Fastnachtsgeschehens in Erbach. „Es wird eine wilde Fahrt über und auch unter das Meer“, verspricht Sitzungspräsident Steffen Maurer.
Ob die zahlreichen Balletts dabei auch über das Wasser tanzen oder die Büttenreden unter die Gürtellinie tauchen, will Maurer nicht verraten,“aber es wird auch dieses Jahr wieder feucht fröhlich zugehen und auch die eine oder andere Überraschung ist dabei“. Begleitet wird der Abend von den Les Stefanos die auch nach dem Programm für Schwung auf dem Parkett sorgen werden, denn das närrische Treiben auf der Tanzfläche und in der Großraumbar geht nach der Show weiter. Einlass für den Bunten Abend ist ab 18:11 Uhr.

Der Vorverkauf findet am Sonntag den 19.01. ab 10 Uhr im Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr unter der Mehrzweckhalle in Erbach statt. Um das Warten auf die Karten zu versüßen, wird Kaffee und Kuchen sowie ein fastnachtliches Unterhaltungsprogramm geboten. Der Vorverkauf schließt um 13 Uhr.

Am Faschingsdienstag (25. Februar, 14:33) sind dann beim beliebten Kindermaskenball des SV Erbach die kleinsten Fassebutze an der Reihe. Musik und ein Rahmenprogramm mit Spielen sorgt für Unterhaltung, denn dieJugendabteilung des SV Erbach hat sich wieder einiges zur Kurzweil der jungen Gäste ausgedacht: Ungehindertes Toben, lustige Spiele und Auftritte des SVE-Miniballetts vertreiben den Nachwuchsnarren und Eltern die letzten Stunden der Karnevalssaison.

Quelle: ME

INFO – Erhöhung Mitgliedsbeiträge 2020

In der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde der Antrag des Vorstandes zu einer Erhöhung der Beiträge von den Mitgliedern beschlossen.

Demnach setzten sich die Mitgliedsbeiträge in den nächsten Jahren wie folgt zusammen:

Kinder und Jugendliche – 5,00 € monatlich / 60,00 € jährlich

Erwachsene – 6,00 € monatlich / 72,00 € jährlich

Jahresbeitrag Familie (2 Erwachsene + min ein Kind) – 175,00 €

Die aktualisierte Beitragsordnung sowie die Beitrittserklärung findet ihr unter VEREINSINFO im Menü.

Sieg in Mörfelden doppelt wertvoll für den SV Erbach

Denn auch die Konkurrenz im Tabellenkeller schäft nicht und punktet unerwartet


Böses Erwachen für TV Lampertheim und HSG Bensheim/Auerbach in der Handball-Bezirksoberliga: Die klaren Favoriten kassierten bei bislang punktlosen Gegnern Niederlagen. Da erwies sich der Sieg des ebenfalls abstiegsbedrohten SV Erbach als doppelt wertvoll.

SKV Mörfelden – SV Erbach 27:29 (11:12). „Ja, das war schon wichtig. Ich kann der Mannschaft für diese Leistung nur ein Kompliment aussprechen“, lobte Erbachs Co-Trainer Andreas Lulay, für den es schon vor der Abreise nach Mörfelden zwei Hiobsbotschaften gab. Mit Paul Buschendorff und Luca Jordan mussten zwei Leistungsträger aufgrund grippaler Infekte passen. Doch die verbliebenen zehn Akteure hängten sich rein. „Wir haben die Eins-zu-eins-Situationen gesucht und auch geduldig gespielt. So haben wir den Gegner zu Fehlern gezwungen“, freute sich der Co-Trainer. Was Andreas Lulay zudem begeisterte: Trotz des komplett fehlenden Rückraums schaffte es der SVE, 29 Tore zu erzielen. „Das war in der Tat kurios. Wir haben von hinten heraus so gut wie kein Tor erzielt. Dafür haben wir das über die anderen Positionen und die Tempogegenstöße richtig gut gelöst“, lobte Andreas Lulay. Den Schlusspunkt setzte Lukas Müller mit der Schlusssirene mit seinem elften Treffer.
Tore: Lukas Müller (11/4), Grabisch (5), Grebe, Moritz Lulay (je 4), Schwiersch (3), Röder, Rougelis (je 1)

Zwei mal Unentschieden

Männliche B-Jugend I: TV Hüttenberg – SV Erbach 27:27 (14:16)

SVE-Talente haben den Sieg vor Augen!

Die Mannschaft von Carsten Bengs muss sich nach Abpfiff der Partie, und einem direkt erfolgreich verwandelten letzten Freiwurf durch den TV Hüttenberg, mit einem Unentschieden zufriedengeben.

Hätte man mich vor dem Spiel gefragt, ob ich mit einem Unentschieden zufrieden gewesen wäre, hätte ich das sofort unterschrieben, so Carsten Bengs kurz nach Ende der Partie. Aber ob des Spielverlaufes der gesamten Partie hätten wir als verdienter Sieger die Platte verlassen müssen.
So sehe ich es eher als einen verlorenen Punkt an, kurz nach Abpfiff. Wir sind alle gerade maßlos enttäuscht und es fühlt sich an wie eine Niederlage. Morgen werden wir aber schon zurückblickend die vielen positiven Aspekte aus dem Spiel gegen den Tabellenzweiten mitnehmen, und natürlich den Auswärtspunkt.

Die Partie begann offen und bis zum Spielstand von 8:8 (14.) konnte sich keine Mannschaft absetzen. Hüben wie drüben war die Chancenverwertung in der Offensive sehr gut und beide Torhüter waren noch kein Faktor in der Partie. Die Partie gestaltete sich im weiteren Verlauf weiterhin offen, bis zum 12:12 (21.). Dies lag vor allem auf Seiten der SVE-Talente daran, dass Carsten Bengs seit Min. 16. sein System in der Defensive auf eine 6:0 Deckung umstellte. Ab diesem Zeitpunkt tat sich der TV Hüttenberg in jeder Offensivaktion schwer, gegen die kompakte Defensive. Dies zahlte sich nun sukzessive aus. 

Die Mannschaft von Carsten Bengs konnte sich bis zur Halbzeit eine 16:14 in Führung erspielen. Und man merkte in der Halle, dass heute eine Überraschung möglich war, sollte der SVE sein System und seine Konsequenz im Angriff weiter erfolgreich umsetzen können.

So kam der SVE auch extrem motiviert aus der Pause und konnte sich innerhalb von 4 Min. auf 4 Tor vom TV Hüttenberg absetzen. Die Mannschaft des TV Hüttenberg schien angeschlagen.
Zur defensiven Abwehrreihe des SVE beorderte Carsten Bengs nun zudem eine vorgezogene Manndeckung auf den torgefährlichen Halbrechten des TV Hüttenberg. Auch diese Maßnahme fruchtete und man konnte den Abstand bis zum 19:21 (36.) halten.

Nun gab es aber einige zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen zum Nachteil des SVE, wodurch der Gegner profitierte und bis zum 22:22 (44.) ausgleichen konnte. Aber die Mannschaft von Carsten Bengs schien gefestigt und mit dem Willen, hier und heute etwas aus Hüttenberg mitzunehmen.

Es ging in die Crunch time der Partie und die Führung wechselte bis Min. 48. hin und her. Wobei der TV Hüttenberg die erste Führung der Partie (seit Min. 19.) erst wieder in Min. 47. erzielen konnte.
Mit einem sensationell herausgespielten 2:0 Lauf des SVE und 2 Min. gegen den TV Hüttenberg schien in Min. 50 und noch 6 Sekunden zu spielen alles gelaufen zu sein. Weit gefehlt, es wurde nun richtig dramatisch. Die letzte Angriffsaktion des TVH wurde mit einem Foul an 12 Meter unterbunden und die Uhr lief herunter. Der letzte Freiwurf musste über Sieg oder Unentschieden entscheiden. Und der TV Hüttenberg verwandelte den Freiwurf zum Entsetzen der SVE Talente – Endergebnis 27:27. Die Enttäuschung stand den Spielern und mitgereisten Fans des SVE ins Gesicht geschrieben.

Ich bin unheimlich stolz auf meine Mannschaft, wie sie das heute wieder umgesetzt hat und sich gegen viele Widerstände durchsetzen konnte. Jetzt können wir alle mit einem guten Gefühl in die anstehende Spielpause gehen, so Carsten Bengs.

Tore: Manuel Hörr (9), Leo Rougelis (5), Jonas Helfrich (4), Lukas Klenk (4), Maximilian Bänsch (3), Marvin Greene (2)


Männliche B-Jugend II: JSG Lorsch/Einhausen – SV Erbach 21:21 (10:8)

Die Gäste verpassten den Start ins Spiel und wachten erst beim Spielstand von 10:4 in der 19. Minute auf. Bis zum Seitenwechsel betrug der Rückstand dann nur noch 2 Tore und in diesen sechs Minuten konnten zudem weitere Gegentore verhindert werden. Nach der Halbzeit war klar, dass man an die letzten Minuten der ersten Periode anknüpfen wollte und dies gelang dem Team auch, bis man in der 33. Spielminute das erste Mal zum 13:13 ausglich. Ab dann begann ein offener Schlagabtausch bei dem die Erbacher jedoch immer wieder in Führung gehen konnten. Eine halbe Minute vor Schluss gingen dann die Gäste in Führung, mussten einen Punkt jedoch auf Grund eines 7m Tores nach Ablauf der Spielzeit wieder abgeben. Trotz dem Punktverlust verweilt das Team nach der Hinrunde auf dem ersten Tabellenplatz.

Tore: Luis Meffert (6), Maximilian Diesterweg (6/2), Lennart Würsching (3), Keno Kochendörfer (3), Nils Buchwert (1), Jonathan Müller (1), Nicolas Lulay (1)


Männliche C-Jugend I: JSG Umstadt/Habitzheim – SV Erbach 45:22 (22:10)

Mit nur einem Auswechselspieler traten die Erbacher den Weg zum Auswärtsspiel in Groß-Umstadt an. Das Ziel gegen den favorisierten Tabellendritten war für dieses Spiel klar: Die Gastgeber so lange ärgern wie möglich. Dies konnten die Jungs des SVE jedoch nur teilweise umsetzen, kämpften jedoch bis zur Schlusssekunde. Dabei gelang es den körperlich unterlegenen Gästen im Angriff immer wieder zum Torabschluss zu kommen. Doch in der Abwehr gab es nur selten ein Halten gegen die Gegner und so gab es am Ende eine deutliche Niederlage. Trainer Thomas Bernhardt zeigte sich nach dem Spiel dennoch zufrieden: „Die Jungs haben bis zum Schluss gekämpft und konnten den ein oder anderen Spielzug erfolgreich abschließen. Mehr war an diesem Spieltag gegen einen solchen Gegner in dieser Liga nicht möglich.“

Tore: Lennart Würsching (8/1), Maximilian Diesterweg (6), Nicolas Lulay (3), Konstantin Bänsch (3), Leon Bernhardt (2)

Quelle: LS

Bezirksoberliga auf der Zielgeraden

HC VfL Heppenheim und SV Erbach bestreiten Auswärtsspiele


Noch zwei Spiele sind es für den SV Erbach bis zur Pause. Am Sonntag (17.30 Uhr) geht es zum Aufsteiger SKV Mörfelden, bevor eine Woche später die ESG Erfelden in die heimische Mehrzweckhalle kommt. Nein, wirklich überraschend kamen die beiden jüngsten Erbacher Niederlagen wahrlich nicht. Beim 29:39 gegen Langen hatte es der SVE ebenso mit einem Aufstiegsanwärter zu tun wie beim 18:29 in Crumstadt eine Woche zuvor. Von zwei vor allem für die eigene Psyche niederschmetternden Niederlagen kann also keineswegs die Rede sein.

Somit gehen die Erbacher durchaus mit Selbstvertrauen die bevorstehende Auswärtsaufgabe in Mörfelden an, wohlwissend, dass es der Gegner durchaus in sich hat. Derzeit belegt die SKV mit 12:10-Punkten Platz sechs, zuletzt setzte es beim 29:40 in Bensheim allerdings eine heftige Niederlage. „Ich kann die Mörfeldener nicht wirklich gut einschätzen. Ihre Ergebnisse bislang sind so unterschiedlich, dass sich wirkliche Rückschlüsse nicht ergeben“, erklärt SVE-Co-Trainer Andreas Lulay, der den breiten Kader des nächsten Gegners schätzt. Lulay weiß auch, dass am Sonntag wirklich alles passen muss, um Zählbares mit nach Erbach zu nehmen. Ausgeschlossen ist für ihn ein möglicher Sieg nicht. „Natürlich wissen wir um die Schwere der Aufgabe. Die Favoritenrolle ist auch klar verteilt. Wenn bei uns alles passt und beim Gegner vielleicht ein paar Prozentpunkte fehlen, können wir vielleicht etwas mitnehmen“, ist sich Andreas Lulay sicher. Lennart Grabisch wird am Sonntag wieder mit von der Partie sein, ein Einsatz von Dario Schwiersch in den beiden verbleibenden Spielen 2019 scheint eher fraglich.