Neuzeitnehmerlehrgang 2015

Liebe SVE’ler,

auch dieses Jahr steht wieder ein Neuzeitnehmerlehrgang an.

Alle, die Interesse daran haben, melden sich bitte bis spätestens Montag, den 08.06.2015 bei Thomas Lulay.

Alle Info’s entnehmt ihr bitte der folgenden Anmeldung.

 

Liebe Sportfreundinnen und -freunde,

euer Bezirk hat euch für die Hallenrunde 2014/2015 an den HHV gemeldet. Als Beauftragter für Sekretäre/Zeitnehmer darf ich euch recht herzlich beglückwünschen und für die bevorstehende Runde alles Gute wünschen.

Zu den diesjährigen Lehrgängen für Zeitnehmer/Sekretäre im HHV lade ich Euch recht herzlich ein.

Lehrgang für die Bezirke Kassel-Waldeck / Melsungen-Hersfeld / Fulda

Dienstag, 23. Juni 2015 um 19:00 Uhr

Hotel Klingelhöffer, Hersfelder Straße 47, 36304 Alsfeld

Lehrgang für die Bezirke Giessen / Wiesbaden-Frankfurt / Offenbach-Hanau Nord

Montag, 20.Juli 2015 um 19.00 Uhr

LSBH-Hessen, Otto-Fleck-Schneise 4, 60528 Frankfurt

Lehrgang für die Bezirke Darmstadt / Odenwald-Spessart / Offenbach-Hanau Süd

Samstag, 13. September 2015 um 10.30 Uhr,

Athletik-Sportverein Dieburg, Auf der Leer/Am Wall, gegenüber der Hallen Gruber-Schule und der neuen 2 Felder Halle, Tel: 06071.81865

Das Lehrprogramm wird auf dem Lehrgang bekannt gegeben.

Der Besuch eines anderen Lehrgangs ist grundsätzlich möglich, bedarf aber meiner Zustimmung.

Ein Einsatz kann nur nach erfolgter Teilnahme (bestandener Regeltest) erfolgen.

Mitzubringen ist Schreibzeug und unbedingt ein Regelheft. Ich bitte euch alle, um gute Vorbereitung des Regeltests.

 

Ich wünsche Euch eine gute Anreise.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Alfred Mann

Beauftragter S/Z

Zum Abschied glänzt Thorsten Bock

Mit einem Heimsieg verabschiedete sich am Samstag der SV Erbach aus der Saison. Der Handball-Bezirksoberligist bezwang die HSG Langen mit 36:33 (17:14) und beendet die Spielzeit auf Tabellenplatz fünf.
So richtig zufrieden wirkte Erbachs Trainer Waldemar Rack auch nach dem vermeintlich versöhnlichen Abschluss nicht. Zu sehr steckte dem Übungsleiter die über weite Strecken enttäuschende Rückrunde in den Knochen. „Wir haben zum Abschluss zwei Punkte geholt – mehr nicht. Jetzt können wir mal alle durchatmen und die Pause genießen“, sagte Rack, der am Samstag ein eigenes Team sah, das sich lange schwer tat gegen engagierte Langener, die sich vor allem in der ersten Halbzeit nicht abschütteln ließen. „Hätten wir mit Thorsten Bock nicht einen überragenden Torhüter zwischen den Pfosten gehabt, hätten wir zur Pause auch in Rückstand liegen können“, lobte der Erbacher Trainer seinen Keeper. Apropos Bock: Der vieljährige Erbacher Schlussmann wurde vor dem Spiel verabschiedet. „Thorsten Bock legt eine Pause ein“, erläuterte Rack.
In seinem letzten Spiel für den SV Erbach erwies sich der Keeper als sicherer Rückhalt. Gemeinsam mit Kreisläufer Colin Stangenberg war er bester Erbacher. „Die beiden haben wirklich starke Leistungen geboten“, lobte der Erbacher Coach.
In Halbzeit zwei lief es für die Gastgeber zunächst ein bisschen besser. „Vor allem in den ersten 20 Minuten haben wir gut gespielt und uns einen Vorsprung erarbeitet. In den Schlussminuten haben wir aber wieder nachgelassen“, monierte Rack. Wirklich in Gefahr geriet der Erbacher Sieg aber nicht mehr, auch wenn der HSG Langen zwischenzeitlich der Anschluss gelang.
„Ich bin froh, dass die Saison zu Ende ist. Nun gilt es, ein bisschen abzuschalten, um dann im Juni wieder in die Vorbereitung zur neuen Saison zu gehen“, warf Rack bereits einen Blick voraus. 

Tore: Nischwitz (9), Heß (6/2), Schüßler (6), Stangenberg (5), Schwiersch (4), Röhrig, Juchem (je 2), Müller, Grabisch (je 1)

Quelle: Echo Online 18.05.2015

Klare Ansage von Waldemar Rack

Saisonfinale und letztes Heimspiel für den SV Erbach: Am Samstag (19.15 Uhr) empfangen die Bezirksoberliga-Handballer die HSG Langen.

Zufrieden mit dem Verlauf der vergangenen Wochen ist Erbachs Trainer Waldemar Rack nicht. Zwar beendet seine Mannschaft die Saison auf einem insgesamt überzeugenden fünften Platz, nach Weihnachten war der Schwung beim SVE aber ziemlich draußen. Kein Wunder also, dass Rack froh ist, wenn am morgigen Samstag die Runde endlich zu Ende geht. „Einige Spieler haben dann die Gelegenheit, sich darüber Gedanken zu machen, wie es für sie weitergeht. In den zurückliegenden Wochen und Monaten lief es bei uns nicht mehr so, wie ich mir das vorstelle“, stellt der Trainer klar und ergänzt: „So etwas, wie diese Rückrunde, habe ich bislang noch nicht erlebt.“ 

Als Sinnbild für das Auf und Ab beim Bezirksoberligisten, der zwischenzeitlich Tabellenzweiter war, steht auch der vergangene Samstag. Beim 22:33 in Fürth boten die Erbacher eine für ihren Übungsleiter enttäuschende Leistung. „Ich hatte gehofft, dass die Mannschaft noch einmal alles raushaut und dagegenhält. Was ich gesehen habe, war eine Katastrophe. Hätten wir nicht zwei starke Torhüter zwischen den Pfosten gehabt, wäre die Niederlage beim Meister noch deutlicher ausgefallen“, zeigt sich Rack enttäuscht.

Gegen die HSG Langen gelte es nun, sich ordentlich von den eigenen Fans zu verabschieden. Der Erbacher Trainer gibt allerdings zu bedenken: „Wenn wir in diesem Spiel so auftreten wie zuletzt in Fürth, haben wir keine Chance.“ Und ans Hinspielhaben weder er noch seine Spieler eine gute Erinnerung. Die Erbacher verloren mit 31:32. 

Personell hat Waldemar Rack keine großen Sorgen, lediglich Sören Blank wird aus privaten Gründen nicht mit von der Partie sein.

Die C-Liga-Männer des SV Erbach II empfangen ebenfalls am Samstag (15 Uhr) die HSG Bensheim/Auerbach II.

Quelle: Echo Online 14.05.2015

Jens Becker will Endspiel möglichst vermeiden

Im letzten Auswärtsspiel der Saison gastiert Handball-Bezirksoberligist SV Erbach am Samstag (19 Uhr) beim designierten Meister HSG Fürth/Krumbach. Schon mit einem Unentschieden können die Gastgeber den Titel perfekt machen.

Die Vorfreude ist groß bei Erbachs Trainer Waldemar Rack vor der Partie. Der Coach, der in Fürth wohnt und lange für die Odenwälder aktiv war, kennt den Gegner natürlich bestens. „Ich freue mich schon seit Wochen auf dieses Spiel. Natürlich kenne ich alle Spieler dort und habe immer noch Kontakte zur HSG“, sagt Rack. Zwar hat das Spiel für seine Erbacher sportlich keine große Bedeutung mehr, kampflos wollen sie aber die Punkte nicht im Odenwald lassen – zumal auch die Erinnerungen an den 13. Dezember 2014 noch präsent sind. Da sorgte die SVE-Mannschaft beim 33:32-Heimsieg über Fürth/Krumbach für eine Überraschung. Es war eine von nur zwei HSG-Niederlagen in dieser Spielzeit.

In Sachen Motivation dürfte Rack in diesen Tagen kaum gefordert sein. Beim Tabellenführer wollen alle Spieler dabei sein. „Die Halle wird voll sein, die Stimmung entsprechend prächtig. Natürlich wollen wir alle diese Atmosphäre genießen und ein würdiger Gegner sein“, kündigt Rack, der wieder auf Tim Schüßler zurückgreifen kann, an. 

Die Gastgeber indes wollen naturgemäß alles tun, um die Meisterschaft perfekt zu machen. „Wir haben nicht 24 Spieltage lang gekämpft, um uns in den letzten beiden Spielen noch die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Wir wollen dieses Heimspiel gewinnen“, stellt HSG-Trainer Jens Becker klar. Anfang der Woche hat der Coach im Training merklich angezogen, um besonders mental ein Zeichen zu setzen. „Auch wenn der SV Erbach nicht mehr in der Form der Hinrunde ist, muss dieses Spiel auch erst mal gespielt werden. Erbach wird ganz sicher nicht nach Fürth kommen, um etwas abzuschenken“, mahnt Becker, der personell aus dem Vollen schöpfen kann. 

In der Begegnung trifft auch die beste Abwehr (Fürth) auf den besten Angriff (Erbach) der Liga. „Das wird eine interessante Konstellation. Wir werden alles versuchen, mit einer konzentrierten Defensivleistung und schnellem Spiel nach vorne die Fürther vor große Probleme zu stellen“, verspricht Rack, dessen Team gut vorbereitet in die Partie geht. Am spielfreien vergangenen Wochenende zuletzt stand noch einmal Teambuilding auf dem Programm – bei einer Wandertour. Nach dem Derby steht für die Erbacher eine kleine Party auf dem Programm. „Ich denke schon, dass wir, egal wie die Partie ausgeht, noch feiern werden“, ist sich der Trainer sicher. 

Feiern wollen auch die Fürther, die selbst bei einer Niederlage Meister werden könnten, wenn der TV Lampertheim Schützenhilfe mit einem Unentschieden oder einem Sieg gegen den Tabellenzweiten von der SG Arheilgen leistet. „Ich glaube fast, dass Lampertheim gegen Arheilgen gewinnen wird. Aber wir schauen nicht auf dieses Spiel, sondern konzentrieren uns auf uns“, betont Becker. „Wir wollen auf keinen Fall am letzten Spieltag ein Endspiel bei der HSG Weiterstadt haben. Außerdem ist eine Meisterschaft schöner, wenn man die in der eigenen Halle vor den eigenen Fans erreicht. Daher werden wir noch einmal alles geben“. 

Die C-Liga-Männer des SV Erbach II gastieren ebenfalls am Samstag (18.30 Uhr) beim TV Asbach.

Quelle: Echo Online 06.05.2015

Pfingstzeltlager 2015

Nach einer Pause im letzten Jahr, bietet die Jugendabteilung des SV Erbach, am Pfingstwochende, wieder eine Fahrt inkl. Übernachtung zum Handballturnier in Hochstetten an. Nähre Informationen können der Anmeldung entnommen werden.

Pfingstfahrt 2015 Anmeldung

In der Abwehr hakt es beim SV Erbach

Im vorletzten Heimspiel der Saison hat der SV Erbach eine Niederlage kassiert. Der Handball-Bezirksoberligist unterlag dem TV Büttelborn mit 32:36 (16:19).

Viel hatten sich die Erbacher gegen Büttelborn vorgenommen vor den eigenen Fans, schließlich sollte noch einmal ein doppelter Punktgewinn her. Dass es am Ende nicht reichte, lag vor allem an der erneut schwachen Defensivleistung der Gastgeber. „Ein Blick auf die Tabelle genügt, um zu sehen, dass wir eine der schlechtesten Abwehrreihen der Liga haben“, zeigte sich SVE-Trainer Waldemar Rack enttäuscht. Vorne, erkannte der Übungsleiter, lief es erneut ordentlich. Mit insgesamt bislang 796 Toren haben die Erbacher den treffsichersten Angriff der Klasse. „Wenn wir uns hinten aber so viele teils haarsträubende Fehler erlauben, kann man ein Spiel nicht gewinnen“, kritisierte Rack.

Von Beginn an entwickelte sich ein enges Spiel, in dem zunächst die Büttelborner das aktivere Team waren. Mitte der ersten Halbzeit fanden dann die Erbacher besser in die Partie, binnen fünf Minuten schafften es die Gastgeber, aus dem Rückstand eine Drei-Tore-Führung herauszuspielen. „In diesen fünf Minuten lief es so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Diese Leistung über die kompletten 60 Minuten, und wir hätten dieses Heimspiel nicht verloren“, war sich Rack sicher. „In dieser kurzen Phase des Spiels haben wir sowohl in der Offensive, aber auch vor allem in der Defensive richtig gut gespielt und immer die richtigen Entscheidungen getroffen“, lobte Rack.

Lange hielt das intensive Erbacher Spiel allerdings nicht an. Vor allem in der zweiten Halbzeit offenbarten die Gastgeber gerade in der Abwehr wieder Probleme. Bezeichnend: Mitte des zweiten Durchgangs kassierten die Erbacher im Spiel sechs gegen drei zwei Gegentore. „Das kann im Handball eigentlich nicht passieren. So etwas darf nicht passieren“, war Waldemar Rack sauer. Zu allem Überfluss kassierte Dominik Juchem nach seiner dritten Zeitstrafe die Rote Karte, die, sagte Rack, ebenfalls überflüssig war. 

So stand für die Gastgeber letztlich eine deutliche Heimniederlage, die den Erbacher Trainer ärgerte, zu Buche. Dennoch richten sich die Blicke des Coaches bereits nach vorne. Nach dem spielfreien Wochenende steht am 9. Mai (19 Uhr) das Derby bei der HSG Fürth/Krumbach auf dem Programm, in dem die Odenwälder die Meisterschaft perfekt machen können. Und Rack weiß: „Motivieren muss ich für dieses Spiel niemanden. Wir wollen da, aber auch in unserem letzten Heimspiel eine Woche später gegen die HSG Langen noch einmal alles aus uns rausholen.“ 

Tore: Heß (17/8), Nischwitz (9), Müller (4), Röhrig, Grabisch (je 1).

Quelle: Echo Online 27.04.2015

‚Ein anderes Kalieber‘

Endspurt in der Handball-Bezirksoberliga: Zum vorletzten Heimspiel der Saison empfängt der SV Erbach am Samstag (19.15 Uhr) den TV Büttelborn.
 
Die Spielzeit lief für die Erbacher Mannschaft um Trainer Waldemar Rack mehr als ordentlich. Vor allem bis zur kurzen Weihnachtspause spielte der SVE stark und etablierte sich in der Spitzengruppe. In diesem Jahr schien allerdings etwas Sand ins Getriebe geraten zu sein. Vor allem der März entwickelte sich nicht zum Lieblingsmonat der Erbacher. Drei Niederlagen in Folge ließen das Team, das zwischenzeitlich Zweiter war, zurückfallen. Vor allem die Pleiten in den Derbys bei der SKG Bonsweiher (19:30) und gegen den TV Lampertheim (23:31) schmerzten Rack, der am Wochenende wieder einen 39:27-Auswärtssieg beim Letzten aus Mörfelden/Walldorf sah. Aber auch in dieser Begegnung benötigten die Erbacher eine gut vierzigminütige Anlaufzeit, ehe sie ins Rollen kamen.
Nun hofft der SV Erbach auf einen versöhnlichen Abschluss. Gegen den TV Büttelborn sollen am Samstag die Punkte in der Mehrzweckhalle bleiben. „Der TVB ist schon ein anderes Kaliber als Mörfelden/Walldorf. Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe, in dem wir alles abrufen müssen, wollen wir gewinnen“, mahnt Rack. Denn vor dem Gegner hat der Übungsleiter Respekt: „Ich hatte die Büttelborner vor der Saison in der Spitzengruppe erwartet. Sie sind eine erfahrene und eingespielte Mannschaft.“
Für seine Sieben gelte es daher, an die Leistung der zweiten Halbzeit vom Wochenende anzuknüpfen. „Wenn wir wie in den ersten 30 Minuten spielen, wird es ein böses Erwachen geben. Wir müssen und werden zu Hause ein anderes Gesicht zeigen und wieder viel Tempo gehen“, ist sich Rack sicher. 
Doch für den Trainer sind die verbleibenden drei Spiele schon eine Gelegenheit, sich mit seiner Mannschaft auf die neue Saison vorzubereiten. „Die Planungen laufen bereits. Unsere volle Konzentration gilt schon jetzt der nächsten Spielzeit“, sagt Rack.
Ob er am Samstag wieder auf Dominik Juchem (er fehlte zuletzt aus beruflichen Gründen) bauen kann, ist noch offen.

Waldemar Rack findet die richtigen Worte

Einen deutlichen Auswärtssieg feierte am Sonntag der SV Erbach. Der Handball-Bezirksoberligist gewann beim Tabellenletzten HSG Mörfelden/Walldorf mit 39:27 (15:15).

Zweite Halbzeit hui, erste Hälfte pfui. Die SVE-Mannschaft von Trainer Waldemar Rack präsentierte bei der Spielgemeinschaft einmal mehr ihre zwei Seiten. Während es in der zweiten 30 Minuten über weite Strecken gut lief, fanden die Gäste vor der Pause nicht ins Spiel. Kein Wunder also, dass das Fazit von Rack gemischt ausfiel: „Was wir in der ersten Halbzeit gezeigt haben, war richtig schlecht. Weder in der Abwehr noch im Angriff haben wir auch nur ansatzweise das gezeigt, was wir können“. 

Der Erbacher Trainer sah seine Mannschaft kurz vor der Pause gar mit zwei Toren hinten. „Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass einige Spieler schon vor dem Anpfiff den Siegesjubel in den Köpfen hatten. Wir haben derart kopflos und überhastet gespielt, dass mich das richtig wütend gemacht hat“, gestand Waldemar Rack ein. Bis zur Halbzeit glückte dann aber immerhin noch der Ausgleich.

In der Kabine fand der Übungsleiter wohl die richtigen Worte. Zwar offenbarte sein Team auch nach dem Wiederanpfiff zunächst ein paar Schwächen, doch ab der 40. Minute schienen die Erbacher die bis dahin angezogene Handbremse gelöst zu haben. „Ab diesem Zeitpunkt lief es so, wie wir das uns vorgenommen hatten. Von da an haben wir unseren Handball mit viel Tempo gespielt“, lobte Rack. Der SV Erbach kam so zu einem letztlich ungefährdeten Sieg, der über lange Zeit allerdings hart erarbeitet werden musste. Aus einer geschlossen auftretenden Mannschaft hob Rack Colin Stangenberg hervor: „Er hat seine Sache gut gemacht, in der Abwehr stark gearbeitet und mit fünf Toren entscheidenden Anteil an diesem Auswärtssieg“.

Quelle: 21.04.2014

Auch zwei Profis sagen Guten Tag

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Ein kleines Jubiläum gab es beim diesjährigen Handballjugendcamp der Erbacher Handballer zu feiern. In den letzten 3 Tagen der Osterferien hatte die Jugendabteilung des SV Erbach bereits zum 10.Mal in Folge zum traditionellen Camp für Kinder und Jugendliche eingeladen.
Mehr als 70 Erbacher Handballtalente und ca. 20 Betreuer der SVE-Jugendabteilung wurde über drei Tage von Donnerstag bis Samstag vergangener Woche sportlich so einiges geboten und alle Beteiligten hatten dabei sichtlich ihren Spaß. Auch für ein buntes Rahmenprogramm neben den eigentlichen Trainingseinheiten  hatten die Verantwortlichen der Jugendabteilung gesorgt. Die Erbacher Mehrzweckhalle war in den 3 Tagen praktisch rund um die Uhr voller Leben und natürlich waren die gemeinsamen Übernachtungen wieder ein absolutes Highlight für den Erbacher Nachwuchs.
Ein zehnköpfiges Küchenteam sorgte wie gewohnt dafür, dass die Kids nach den unterschiedlichsten  sportlichen Anstrengungen den Kräfteverlust gleich wieder mit einem sportlergerechten Essen ausgleichen konnten. Die „Rundumversorgung“ mit frischem Obst und Gemüse gehörte ebenso dazu, wie das beliebte Pizzaessen beim gemeinsamen Abschluss am Samstag. Und weil das 10.Erbacher Camp natürlich schon etwas Besonderes war, hatte der SVE gleich reihenweise prominente Trainingsunterstützung für verschiedene Einheiten aufgeboten.
Neben den ca. 20 Erbacher Jugendbetreuern hatten sich gleich zum Auftakt am Donnerstag Nachmittag mit Phillip Grimm (Kapitän der Bundesligamannschaft der TSG Friesenheim) und Neunationalspieler Erik Schmidt  zwei „Promis“ angesagt. Schon die Fragerunde machte deutlich, dass Berührungsängste bei Handballern wohl eher ein Fremdwort ist. Auch die gemeinsame Trainingseinheit  mit den Bundesligaspielern machte den Jugendlichen einen Riesenspaß und brachte manche überraschende Situation.  „Nur über diese Art von Basisarbeit, ist es möglich ab und zu auch mal einen Bundesliga-oder sogar Nationalspieler auf den sportlichen Weg zu bringen“ zeigte sich Phillip Grimm sichtlich angetan vom SVE-Handballcamp.                
Während die älteren Jahrgänge am 2.Tag zu verschiedenen Einheiten in den Heppenheimer Sportpark aufbrachen – und dabei bei ihrem „Aufwärmjogging“ durch die Heppenheimer Fußgängerzone einige Aufmerksamkeit erregten – waren die jüngeren Jahrgänge gleich wieder bei verschiedenen Spielformen mit dem Ball gefordert. Am Nachmittag kam mit Marcus Gutsche der Coach der Drittligadamen der TSG Ketsch in die Mehrzweckhalle. Der frühere Heppenheimer Zweitligaspieler bewies bei seinem Training wie wichtig es ist, die Trainingsinhalte den Kindern  der jeweiligen Jahrgänge anzupassen und brachte zudem viele neue Ideen auch für die Erbacher Nachwuchstrainer mit. Die letzte Trainingseinheit am Freitag gestaltete dann der Trainer der Erbacher Männermannschaft Waldemar Rack gemeinsam mit den SVE-Jugendbetreuern.
Die vielen mannschaftsübergreifenden Wettbewerbe wie Tischtennis, Torwandschießen, Tischfußball etc. gingen dann in die Finalrunde, bevor es zum Tagesabschluss eine tolle Präsentation von Jugendausschussmitglied Bernd Lies in Form eines halbstündigen Filmes über alle bisherigen Handballcamps gab. Erfreulich aus Sicht des SVE ist besonders die Tatsache, dass viele ehemalige Teilnehmer-/innen mittlerweile selbst als Trainer oder Betreuer das Camp organisieren und begleiten. Der Samstag begann für alle Teilnehmer mit einer beruhigenden aber nicht weniger anstrengenden Yogastunde.
Mit Lennart Mentges vom Leistungszentrum der Rhein-Neckar-Löwen war dann ein junger 16-jähriger Nachwuchshandballer zur letzten Handballeinheit beim SVE zu Gast. Der „Junglöwe“ brachte die Erbacher Talente noch einmal mächtig in Bewegung bevor die – auch bei den Eltern beliebte – Zumba-Einheit den sportlichen Schlusspunkt hinter 3 ereignisreiche Tage setzte. Das gemeinsame Aufräumen der Halle durch alle Teilnehmer bildete dann wie immer den Abschluss der Veranstaltung. “Neben allen sportlichen Aktivitäten stehen bei unserer Veranstaltung natürlich auch immer die sozialen Aspekte, wie Teambildung oder Verantwortung des Einzelnen in einer Gruppe / Mannschaft im Blickpunkt. Wir bieten dieses Camp ganz bewusst nicht unter dem absoluten Leistungsaspekt an, sondern wollen allen unseren sportbegeisterten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben sich hier weiter zu entwickeln und sich aktiv einzubringen“ unterstreicht der Erbacher Jugendleiter Sascha Pelegrini in seinem Schlussresümee.
Dass das kontinuierliche Engagement bei der Jugendarbeit gute Früchte beim SV Erbach trägt, spiegelt eine nicht alltägliche Bilanz wider. Als relativ kleiner „Dorfverein“ können die Blau-Weißen Jahr für Jahr durchgängig alle Altersklassen im weiblichen und männlichen Bereich besetzen und dies bisher durchweg in eigener Regie ohne die Bildung von Spielgemeinschaften mit anderen Vereinen. Die gute Erbacher Nachwuchsarbeit und das Jubiläumscamp nahm deshalb auch die Stiftung der Sparkasse Starkenburg zum Anlass, die dreitägige Veranstaltung mit einer großzügigen Spende zu unterstützen.   
 
Quelle: TL
 

Patzer nicht erlaubt

Auswärts muss am Sonntag (18 Uhr) der SV Erbach ran. Der Handball-Bezirksoberligist gastiert dann bei Schlusslicht HSG Mörfelden/Walldorf und steht vor einer lösbaren Aufgabe.
So richtig begreifen konnte es Erbachs Trainer Waldemar Rack nicht, was er am vergangenen Samstag in der heimischen Mehrzweckhalle gesehen hatte: Seine Mannschaft verlor das Spiel gegen den TV Lampertheim deutlich mit 23:31, überzeugte dabei aber in der ersten Halbzeit und lag mit 16:10 vorne. Was aber im zweiten Durchgang passierte, ließ Rack rätseln, denn seine Sieben erzielte nur noch sieben Treffer. „Das war ein kollektiver Blackout. In den zweiten 30 Minuten lief bei uns nichts mehr zusammen“, ärgerte sich Rack. 
Wie seine Mannschaft eine solche Führung so schnell verspielen konnte, weiß der Coach bislang nicht. „Wir haben nach den ersten Rückschlägen sofort die Köpfe hängen lassen. In solchen Situationen fehlt uns ein Führungsspieler“, bedauert der Erbacher Trainer. Beim Letzten aus Mörfelden/Walldorf gelte es nun, die Niederlage wettzumachen. 
Das Schlusslicht zu unterschätzen, weiß Rack, wäre aber ein Fehler. „Jeder erwartet einen klaren Sieg von uns. Die HSG wird aber jede Gelegenheit nutzen, den Klassenerhalt irgendwie doch noch zu schaffen“, vermutet der SVE-Coach. Zwar sei seine Mannschaft spielerisch im Vorteil, die vielen Rückschläge in den vergangenen Wochen sowie fehlende personelle Alternativen machten, sagt der Trainer, die Aufgabe aber nicht leichter. Trotzdem sieht er seine Spieler in der Pflicht: „In dieser Partie darf nichts anbrennen. Wenn wir an die erste Halbzeit aus dem Lampertheim-Spiel anknüpfen, ist ein Sieg möglich.“
Dominik Juchem wird bei Erbach aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stehen.
Die C-Liga-Männer gastieren ebenfalls am Sonntag (16 Uhr) bei Mörfelden/Walldorf II.