Patzer nicht erlaubt
Mehr Personal zahlt sich aus
Endlich sah es im personellen Bereich wieder entspannter aus bei den Handballerinnen des SV Erbach und schon kann das Team von Trainer Thomas Lulay in der Bezirksliga A wieder gewinnen. Gegen die TG Eberstadt gab es am Ende einen überzeugenden 18:9 (7:4)-Heimerfolg.
Die A-Jugendlichen waren nach ihrem schriftlichen Abitur wieder mit dabei und auch die zuletzt verletzten Nicole Kessler und Anna Jordan machten erste Gehversuche. „Auch wenn es vorne noch nicht wirklich rund lief, stand unsere Abwehr sehr gut“, meinte Thomas Lulay. Erbach verschaffte sich beim 7:3 (25.) etwas Luft und bog beim 13:7 (48.) endgültig auf die Siegerstraße ein.
Tore: Nina Sauer (9/2), Katrin Lambert (4), Nicole Kessler, Anna Staffa, Luisa Jordan, Vanessa Werner (je 1)
Quelle: Morgen Web 14.04.2015
Torhüter Marius Walter leitet die Wende ein
Eine Steigerung ist nötig
Die Enttäuschung nach der jüngsten Pleite im Odenwald saß bei Erbachs Trainer Waldemar Rack noch lange tief. Zu wehrlos habe sich seine Mannschaft im Derby präsentiert und sich unzählige Fehler vor allem in der Offensive geleistet. So war es wenig verwunderlich, dass am Ende nur 19 eigene Treffer zu Buche standen. „Eigentlich hätten wir nicht antreten müssen. Das wäre kein Unterschied zu der Leistung gewesen, die wir aufs Parkett gelegt haben“, erinnert sich Rack.
Die Feiertage wurden genutzt, um die Köpfe frei zu bekommen und sich auf die letzten Spiele der Saison vorzubereiten. Mit dem TV Lampertheim erwarten die Erbacher am Samstag einen dicken Brocken. Vom Tabellenvierten hat Rack jedenfalls eine hohe Meinung: „Ich schätze den TVL noch stärker ein als Bonsweiher. Lampertheim ist auf allen Positionen gut besetzt und hat zudem herausragende Einzelakteure“. Qualität und Erfahrung – das seien die Hauptmerkmale des Gegners. Und Rack weiß nur zu gut: „Wenn wir die gleiche Leistung wie in Bonsweiher bringen, haben wir keine Chance.“
Der Trainer hofft allerdings, dass sich seine Spieler in mentaler Hinsicht erholt haben und dass sie entsprechend motiviert ins vorletzte Derby der Spielzeit gehen. „Ich hoffe, dass wir gerade zu Hause wieder ein anderes Gesicht zeigen. Vor unseren eigenen Fans müssen wir das Niveau hoch und gegen einen starken Gegner ordentlich dagegenhalten“, fordert Rack, der möglicherweise auf Dominik Juchem (berufliche Gründe) verzichten muss.
Lampertheims Coach Norbert Metzger zielt mit seinem Team noch auf eine möglichst gute Endplatzierung. „Wenn wir unseren vierten Platz, der absolut in Ordnung geht, festigen und vielleicht noch einen Ausrutscher von Bonsweiher und Arheilgen nutzen wollen, müssen wir auch mal auswärts bei einem direkten Konkurrenten punkten“, lautet seine Marschroute daher. „Es gilt für uns, das Tempospiel des SVE zu unterbinden und in eigenen Angriff einen kühlen Kopf zu bewahren“, erläutert Metzger.
Die C-Liga-Männer des SV Erbach empfangen ebenfalls am Samstag (17 Uhr) den TV Lampertheim II.
Quelle: Echo Online 09.04.2015
Frohe Ostern
Der SV Erbach wünscht
seinen Mitgliedern und ihren Familien
ein schönes Osterfest!
‚Eine echte Herausforderung‘ für den SV Erbach
Tabellendritter gegen den Fünften – die Voraussetzungen für ein hochklassiges Derby sind gegeben. Motiviert sollten beide Mannschaften ebenfalls sein. „Für uns ist dieses Spiel gegen Bonsweiher eine echte Herausforderung. Besonders für unser Defensivspiel müssen wir uns einiges einfallen lassen“, sagt SVE-Trainer Waldemar Rack. Gute Erinnerungen ans Hinspiel hat der Coach nicht. Im November 2014 setzte es beim 26:29 eine der bislang erst zwei Heimniederlagen in dieser Saison.
„Wir haben uns in diesen Tagen zusammengesetzt und unterhalten. Jeder hat seine Meinung gesagt und geäußert, wie er sich die Zukunft beim SVE vorstellt. Ich gehe davon aus, dass alle Spieler verstanden haben, dass wir nur mit dem nötigen Zusammenhalt die Saison erfolgreich zu Ende bringen können“, erläutert Rack. Schon für das schwere Spiel in Bonsweiher gelte es, den Spaß zurückzugewinnen. „Wenn wir es schaffen, entsprechend motiviert ins Spiel zu gehen, sollte es auch dort möglich sein, Zählbares mitzunehmen“, sagt der Erbacher Trainer. Seine Mannschaft müsse dazu aber mit dem nötigen Ehrgeiz in die Partie gehen und vor allem als Einheit auftreten.
Den Gegner schätzt Rack als erfahrenes Team ein, das gute Einzelspieler in ihren Reihen habe und mit einer starken Defensive überzeuge. „Wir müssen zusehen, dass wir dieses Derby so lange wie möglich spannend halten und es schaffen, über 60 Minuten konzentriert zu arbeiten und die guten Einzelspieler der SKG in den Griff zu bekommen“, fordert Rack, dem am Sonntag Markus Hafner, Timo Wiegand und Henning Bührer fehlen. Dafür dürften einige Nachwuchsspieler wieder ihre Chance bekommen. „In diesem Derby ist Tempo angesagt. Und junge Spieler bedeuten auch flinke Beine“, erklärt Rack.
Von personellen Sorgen und zuletzt eher mäßigen Leistungen des Gegners lässt sich Dennis Rybakov, Spielertrainer der SKG Bonsweiher, keinesfalls blenden: „Erbach hat die Misere mit dem Heimsieg gegen Rüsselsheim beendet und steht nicht umsonst von Anfang an mit oben. Außerdem ist es ein Derby, in dem das Vorgeplänkel nicht gilt“. Rybakov selbst plagt sich mit Schulterproblemen herum, Pascal Kärchner, Timo Freund und Christian Mader und seit dem Wochenende auch Gregor Batke sind angeschlagen. „Wir werden wieder mit sechs oder sieben Feldspielern antreten. Bei diesem Highlight wollen wir noch einmal alles abrufen. An der Motivation wird es bei uns garantiert nicht scheitern, und wir freuen uns auf eine schönes Spiel, das wir nur über Abwehrarbeit gewinnen können“, glaubt Rybakov.
Quelle: Echo Online 25.03.2015
Abwehrqualität entscheidet das Derby
Eigentlich wollte der SV Erbach das Derby der Handball-Bezirksoberliga bei der SKG Bonsweiher so lange wie möglich spannend halten. Es blieb beim Vorsatz.
Dritter gegen Fünfter – die Voraussetzungen für ein spannendes Handball-Bezirksoberligaderby waren zumindest tabellarisch gegeben. Doch am Ende war es eine einseitige Angelegenheit: Der Dritte SKG Bonsweiher fertigte den Fünften SV Erbach mit 30:19 ab, hat damit in dieser Saison auch das zweite Derby gegen den Nachbarn gewonnen. Für die Erbacher war es indes die vierte Niederlage in den vergangenen fünf Spielen.
Zu Beginn sahen die vielen Handballfans in der Mörlenbacher Weschnitztalhalle einen offenen Schlagabtausch. So standen beide Torhüter, Bock (SVE) und Fremr (SKG), im Mittelpunkt und entschärften Großchancen. Über 6:4 (10.) und 10:8 (20.) war es eine recht ausgeglichene Angelegenheit, ehe sich Bonsweiher bis zur Halbzeit auf 15:10 absetzte.
Die beiden Haupttorschützen des SV Erbach, Nischwitz und Heß, konnten sich dank guter Bonsweiherer Abwehrarbeit nicht in gewohnter Weise in Szene setzen, und blieben unter ihrem Leistungsniveau. Da bewahrheitete sich, was SKG-Spielertrainer Dennis Rybakov schon vor der Partie sagte: dass das Spiel nur über Abwehrarbeit gewonnen werden könne. Sein Erbacher Gegenüber Waldemar Rack ließ seine Mannschaft zu Beginn der zweiten Halbzeit mit offener 3:3-Deckung agieren, um mehr Aggressivität in die Abwehrarbeit zu bringen. Diese Maßnahme fruchtete allerdings nicht, und Bonsweiher setzte sich weiter ab (20:12/40.). In dieser Phase ließ Rack bis zu drei A-Jugendliche spielen, die sich zwar redlich mühten, aber auch überfordert waren.
Die vielen technischen Fehler auf Erbacher Seite nutzte Bonsweiher gnadenlos aus, steuerte über 25:13 (50.) einem deutlichen Derbysieg entgegen, der noch höher hätte ausfallen können. In der zweiten Hälfte war es alleine Oliver Heß, der mit seinen insgesamt acht Toren, die Erbacher im Spiel hielt. Am Ende stand ein ungefährdeter 30:19-Heimsieg, der Bonsweiher wieder auf den zweiten Platz der Tabelle, hinter Spitzenreiter HSG Fürth/Krumbach, vorrücken ließ.
Quelle: Echo Online 31.03.2015
Aktiv nicht nur auf sportlichem Sektor
Eine wahrhaft stolze Zahl, um die man den Sportverein mancherorts beneidet. Bei der Hauptversammlung am Samstagabend zog Vorsitzender Thomas Lulay eine durchweg positive Bilanz der vergangenen zwölf Monate.
Neben dem Sportbetrieb trägt der Verein viel zum gesellschaftlichen Leben im Stadtteil bei. Zu nennen sind da in erster Linie die Fastnachtsveranstaltungen mit stets gefülltem Haus. Im vergangenen Jahr war der Bunte Abend einmal mehr ein toller Erfolg, auch beim Fastnachtsumzug haben die handballbegeisterten Erbacher mitgewirkt – und damit Werbung gemacht für ihren Verein. Gut besucht war auch die Kinderfastnacht am Fastnachtsdienstag. Die Jugendabteilung hatte wieder ein tolles Programm für die Nachwuchs-Fassebutze auf die Beine gestellt.
Ein weiterer Höhepunkt ist das Handball-Camp in den Osterferien, das in diesem Jahr zum zehnten Mal veranstaltet wird. Zum Jubiläum hat sich die Sparkassen-Stiftung spendabel gezeigt. Jährlich nehmen rund 80 Kinder und Jugendliche an dem Camp teil. Neben dem Training stehen Zusammenhalt, die Förderung der Sozialkompetenz sowie die Übernahme sozialer Verantwortung im Mittelpunkt der turbulenten Tage in der Erbacher Mehrzweckhalle.
Viel zu tun gab es 2013 rund um das Vereinsheim auf dem Erbacher Sportplatz. In diesem Jahr gehen die Arbeiten dort weiter. Handwerkliches Geschick erforderte auch der Neubau der Elferratsbühne – das alte Bauwerk war zu sehr in die Jahre gekommen. Durch die Eigenleistung blieben die Kosten überschaubar.
Sanierung des Bodens ist verschoben
Die Sanierung des mittlerweile 38 Jahre alten Hallenbodens hat die Stadt um ein Jahr verschieben müssen, wie Lulay informierte. Der Grund: Die Arbeiten hätten so spät im Jahr erst beginnen können, dass damit der Spielbetrieb gefährdet gewesen wäre.
„Ein familienfreundlicher Verein mit guter Zukunftsperspektive“ sei der SVE, unterstrich Lulay. Als Leiter der Handball-Abteilung mahnte er an, dass er diesen Posten nur noch bis zum kommenden Jahr innehaben wolle. Ein Nachfolger werde dringend gesucht. Zehn Jugendmannschaften, davon ein „Mini“-Team sind beim SVE am Start. Hinzu kommen vier Aktiven-Mannschaften – und all das, ohne Spielgemeinschaften bilden zu müssen. Das bedeute, dass Freunde des Handballs in jeder Altersklasse ein passendes Angebot finden. Von Vereinsmüdigkeit könne in Erbach keine Rede sein. Der SVE zählt zu den Vereinen mit den meisten Teams im Handball-Bezirk Darmstadt.
AH-Mannschaft noch ohne Niederlage
Auch sportlich kann man sich sehen lassen. Neben der Bewertung der aktuellen Tabellenplätze der einzelnen Teams hob Lulay die AH-Mannschaft hervor, die – allen Widerständen des Hessischen Handballverbandes zum Trotz – an der badischen AH-Hobbyrunde teilnimmt und dort bislang ohne Niederlage ist. Zu Unrecht werde diese Art der Mannschaften stiefmütterlich behandelt. Genau diejenigen seien es, die auch die nächste Generation – den eigenen Nachwuchs nämlich – an den Handballsport heranführt. Erfreulich sei die sportliche Entwicklung der ersten Mannschaft.
Marga Bräuer berichtete von der Damen-Gymnastik, die sich auch weiter großer Beliebtheit erfreut. Jugendwart Bernd Lies freute sich, dass man in allen Altersklassen – bis auf die weibliche E-Jugend – eine Mannschaft stellen könne. Darüber hinaus könne man auf einige Erfolge stolz sein. Besonders zufrieden zeigte sich Lies mit dem großen Zulauf beim Mutter-Kind-Turnen, dem Kinderturnen für die Drei- bis Sechsjährigen sowie den Mini-Handballern. Auch mit Trainern sei man gut bestückt, lediglich die männliche B-Jugend sei auf der Suche nach einem Coach. Gern besucht wird das jährliche Zeltlager an Pfingsten. Am Ende des Abends blickte Lies mit einer Multimedia-Show zurück auf neun Jahre Handball-Camp.
Endlich wieder Überschuss in der Kasse
Manfred Schäfer konnte die Anwesenden scherzend beruhigen, dass sich Rechner Michael Helfert nicht mit der Kasse abgesetzt habe, sondern in Urlaub weile. Schäfer übernahm dessen Aufgabe und freute sich, dass nach langen Jahren endlich wieder ein Überschuss erwirtschaftet werden konnte.
Am Ende wurden zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet. Seit 50 Jahren sind Gerhard Bannert, Helmut Fischer, Josef Helfert, Peter Kochendörfer und Robert Wagner bei SVE. Vierzig Jahre dabei sind Christel Bauer, Anita Weis, Frank Lulay, Horst Schmitt und Ludger Raschke. Lieselotte Weis, Gudrun Trares, Marlies Schuster, Björn Maurer, Sigrid Lulay, Natalie Lies, Ulla Hammann, Dieter Emmler, Christel Bitsch, Eric Bauer sowie Ingeborg Aschenbrenner sind seit 25 Jahren im Sportverein mit von der Partie.
Quelle: Echo Online 02.04.2015
Lulay sehnt die Pause herbei
Die Handballerinnen des SV Erbach verloren ihr Heimspiel in der Bezirksliga A gegen die SKG Roßdorf deutlich mit 13:21 (7:12) und verabschieden sich damit vorerst aus dem Kampf um einen Platz unter den besten Drei. Neben den immer noch bestehenden Personalsorgen verpasste es der SVE aber auch wegen der mäßigen Leistung, die Partie enger zu gestalten. „Das war sicher eins unserer schlechtesten Spiele in dieser Saison. Wir haben weder im Angriff noch in der Abwehr etwas Vernünftiges hingebracht“, bedauerte SVE-Trainer Thomas Lulay.
Nach zehn Minuten stand es bereits 1:5. „So hat es sich hingezogen bis zum Ende. Wer pro Halbzeit nur sechs beziehungsweise sieben Tore macht, verliert zu Recht. Vorne ist uns wenig eingefallen, und wir sind immer wieder an der guten Gästetorfrau gescheitert“, bilanzierte Lulay, der nun erst einmal die Osterpause herbeisehnt.
Tore: Nina Sauer (5/1), Kathrin Lambert (3), Anna Staffa, Lisa Pfeifer, Louisa Jordan, Desiree Bock, Marlene Müller (je 1).
Quelle: Echo Online 23.03.2015
