Mehr Personal zahlt sich aus

Endlich sah es im personellen Bereich wieder entspannter aus bei den Handballerinnen des SV Erbach und schon kann das Team von Trainer Thomas Lulay in der Bezirksliga A wieder gewinnen. Gegen die TG Eberstadt gab es am Ende einen überzeugenden 18:9 (7:4)-Heimerfolg. 

Die A-Jugendlichen waren nach ihrem schriftlichen Abitur wieder mit dabei und auch die zuletzt verletzten Nicole Kessler und Anna Jordan machten erste Gehversuche. „Auch wenn es vorne noch nicht wirklich rund lief, stand unsere Abwehr sehr gut“, meinte Thomas Lulay. Erbach verschaffte sich beim 7:3 (25.) etwas Luft und bog beim 13:7 (48.) endgültig auf die Siegerstraße ein.

Tore: Nina Sauer (9/2), Katrin Lambert (4), Nicole Kessler, Anna Staffa, Luisa Jordan, Vanessa Werner (je 1)

Quelle: Morgen Web 14.04.2015

Torhüter Marius Walter leitet die Wende ein

Der SV Erbach hat sein Heimspiel der Handball-Bezirksoberliga gegen Kreisrivale TV Lampertheim trotz einer komfortablen Halbzeitführung noch verloren. Die Gastgeber unterlagen im Verfolgerduell mit 23:31 (16:11).
Zwei unterschiedliche Halbzeiten sahen die Zuschauer am Samstag in der Erbacher Mehrzweckhalle. Während die Gastgeber Abschnitt eins dominierten, entschied Lampertheim die zweite Hälfte klar für sich. Ein Garant für den Erfolg der Gäste war Torhüter Marius Walter.
„Alles, was noch in der ersten Halbzeit gut geklappt hat, ist in der zweiten Hälfte schief gegangen. In den letzten zehn Minuten hatten wir weder die Kraft noch die Auswechselmöglichkeiten, um ernsthaft dagegenzuhalten“, bedauerte SVE-Vorsitzender Thomas Lulay. TVL-Trainer Norbert Metzger lobte indes die Moral seiner Spieler: „Obwohl wir zur Pause klar zurücklagen, ist niemand von uns nervös geworden. Wir wussten, dass uns eine bessere zweite Halbzeit ins Spiel zurückbringen wird. Die Einwechslung von Keeper Marius Walter war zudem ein Glücksgriff. Er hat das Spiel mit der konzentrierten Abwehr gedreht“.
Beide Trainer ließen die jeweiligen Führungsspieler des Gegners, Nischwitz (Erbach) und Michael Redig (Lampertheim), in Manndeckung nehmen und wollten so das Angriffsspiel des Kontrahenten stören. Die Erbacher kamen damit in der ersten Hälfte besser zurecht und brachten Nischwitz (insgesamt neun Tore) dennoch immer wieder in Schussposition. So verlief die Partie bis zur 15. Minute (8:8) ausgeglichen. Danach wurde SVE-Torhüter Bock aber zum Mann des ersten Abschnitts, denn er parierte eine Reihe von Großchancen und leitete erfolgreiche Gegenstöße der Gastgeber ein. Lampertheim indes verlor seine spielerische Linie.
Wie verwandelt kamen die Gäste jedoch aus der Kabine. Den zuvor keineswegs schlecht haltenden Hümmer im TVL-Kasten ersetzte Marius Walter. Mit ihm stand die Abwehr des Riedklubs. Ein Fünf-Tore-Lauf ohne Erbacher Treffer brachte die Metzger-Sieben auf Tuchfühlung, und spätestens beim 22:22 (54.) schien klar, wer die größeren Reserven hat. Die letzen sechs Minuten verliefen denn auch einseitig zugunsten der Lamperheimer, die mit dem Erfolg ihrem Saisonziel (mindestens Platz vier) nähergekommen sind.

Eine Steigerung ist nötig

Ein weiteres Derby steht für den SV Erbach am Samstag (19.15 Uhr) an. Nach der enttäuschenden 19:30-Niederlage zuletzt bei der SKG Bonsweiher haben es die Bezirksoberliga-Handballer dann in der heimischen Mehrzweckhalle mit dem TV Lampertheim zu tun.

Die Enttäuschung nach der jüngsten Pleite im Odenwald saß bei Erbachs Trainer Waldemar Rack noch lange tief. Zu wehrlos habe sich seine Mannschaft im Derby präsentiert und sich unzählige Fehler vor allem in der Offensive geleistet. So war es wenig verwunderlich, dass am Ende nur 19 eigene Treffer zu Buche standen. „Eigentlich hätten wir nicht antreten müssen. Das wäre kein Unterschied zu der Leistung gewesen, die wir aufs Parkett gelegt haben“, erinnert sich Rack.

 

Die Feiertage wurden genutzt, um die Köpfe frei zu bekommen und sich auf die letzten Spiele der Saison vorzubereiten. Mit dem TV Lampertheim erwarten die Erbacher am Samstag einen dicken Brocken. Vom Tabellenvierten hat Rack jedenfalls eine hohe Meinung: „Ich schätze den TVL noch stärker ein als Bonsweiher. Lampertheim ist auf allen Positionen gut besetzt und hat zudem herausragende Einzelakteure“. Qualität und Erfahrung – das seien die Hauptmerkmale des Gegners. Und Rack weiß nur zu gut: „Wenn wir die gleiche Leistung wie in Bonsweiher bringen, haben wir keine Chance.“

Der Trainer hofft allerdings, dass sich seine Spieler in mentaler Hinsicht erholt haben und dass sie entsprechend motiviert ins vorletzte Derby der Spielzeit gehen. „Ich hoffe, dass wir gerade zu Hause wieder ein anderes Gesicht zeigen. Vor unseren eigenen Fans müssen wir das Niveau hoch und gegen einen starken Gegner ordentlich dagegenhalten“, fordert Rack, der möglicherweise auf Dominik Juchem (berufliche Gründe) verzichten muss. 

Lampertheims Coach Norbert Metzger zielt mit seinem Team noch auf eine möglichst gute Endplatzierung. „Wenn wir unseren vierten Platz, der absolut in Ordnung geht, festigen und vielleicht noch einen Ausrutscher von Bonsweiher und Arheilgen nutzen wollen, müssen wir auch mal auswärts bei einem direkten Konkurrenten punkten“, lautet seine Marschroute daher. „Es gilt für uns, das Tempospiel des SVE zu unterbinden und in eigenen Angriff einen kühlen Kopf zu bewahren“, erläutert Metzger. 

Die C-Liga-Männer des SV Erbach empfangen ebenfalls am Samstag (17 Uhr) den TV Lampertheim II.

Quelle: Echo Online 09.04.2015

‚Eine echte Herausforderung‘ für den SV Erbach

Auf ein spannendes Derby dürfen sich die Handballfreunde am Sonntag (18 Uhr) freuen. Bezirksoberligist SV Erbach ist dann in der Mörlenbacher Weschnitztalhalle zu Gast bei der SKG Bonsweiher.

Tabellendritter gegen den Fünften – die Voraussetzungen für ein hochklassiges Derby sind gegeben. Motiviert sollten beide Mannschaften ebenfalls sein. „Für uns ist dieses Spiel gegen Bonsweiher eine echte Herausforderung. Besonders für unser Defensivspiel müssen wir uns einiges einfallen lassen“, sagt SVE-Trainer Waldemar Rack. Gute Erinnerungen ans Hinspiel hat der Coach nicht. Im November 2014 setzte es beim 26:29 eine der bislang erst zwei Heimniederlagen in dieser Saison. 

„Wir haben uns in diesen Tagen zusammengesetzt und unterhalten. Jeder hat seine Meinung gesagt und geäußert, wie er sich die Zukunft beim SVE vorstellt. Ich gehe davon aus, dass alle Spieler verstanden haben, dass wir nur mit dem nötigen Zusammenhalt die Saison erfolgreich zu Ende bringen können“, erläutert Rack. Schon für das schwere Spiel in Bonsweiher gelte es, den Spaß zurückzugewinnen. „Wenn wir es schaffen, entsprechend motiviert ins Spiel zu gehen, sollte es auch dort möglich sein, Zählbares mitzunehmen“, sagt der Erbacher Trainer. Seine Mannschaft müsse dazu aber mit dem nötigen Ehrgeiz in die Partie gehen und vor allem als Einheit auftreten. 

Den Gegner schätzt Rack als erfahrenes Team ein, das gute Einzelspieler in ihren Reihen habe und mit einer starken Defensive überzeuge. „Wir müssen zusehen, dass wir dieses Derby so lange wie möglich spannend halten und es schaffen, über 60 Minuten konzentriert zu arbeiten und die guten Einzelspieler der SKG in den Griff zu bekommen“, fordert Rack, dem am Sonntag Markus Hafner, Timo Wiegand und Henning Bührer fehlen. Dafür dürften einige Nachwuchsspieler wieder ihre Chance bekommen. „In diesem Derby ist Tempo angesagt. Und junge Spieler bedeuten auch flinke Beine“, erklärt Rack.

Von personellen Sorgen und zuletzt eher mäßigen Leistungen des Gegners lässt sich Dennis Rybakov, Spielertrainer der SKG Bonsweiher, keinesfalls blenden: „Erbach hat die Misere mit dem Heimsieg gegen Rüsselsheim beendet und steht nicht umsonst von Anfang an mit oben. Außerdem ist es ein Derby, in dem das Vorgeplänkel nicht gilt“. Rybakov selbst plagt sich mit Schulterproblemen herum, Pascal Kärchner, Timo Freund und Christian Mader und seit dem Wochenende auch Gregor Batke sind angeschlagen. „Wir werden wieder mit sechs oder sieben Feldspielern antreten. Bei diesem Highlight wollen wir noch einmal alles abrufen. An der Motivation wird es bei uns garantiert nicht scheitern, und wir freuen uns auf eine schönes Spiel, das wir nur über Abwehrarbeit gewinnen können“, glaubt Rybakov.

Quelle: Echo Online 25.03.2015

Abwehrqualität entscheidet das Derby

 

Eigentlich wollte der SV Erbach das Derby der Handball-Bezirksoberliga bei der SKG Bonsweiher so lange wie möglich spannend halten. Es blieb beim Vorsatz.

Dritter gegen Fünfter – die Voraussetzungen für ein spannendes Handball-Bezirksoberligaderby waren zumindest tabellarisch gegeben. Doch am Ende war es eine einseitige Angelegenheit: Der Dritte SKG Bonsweiher fertigte den Fünften SV Erbach mit 30:19 ab, hat damit in dieser Saison auch das zweite Derby gegen den Nachbarn gewonnen. Für die Erbacher war es indes die vierte Niederlage in den vergangenen fünf Spielen.

Zu Beginn sahen die vielen Handballfans in der Mörlenbacher Weschnitztalhalle einen offenen Schlagabtausch. So standen beide Torhüter, Bock (SVE) und Fremr (SKG), im Mittelpunkt und entschärften Großchancen. Über 6:4 (10.) und 10:8 (20.) war es eine recht ausgeglichene Angelegenheit, ehe sich Bonsweiher bis zur Halbzeit auf 15:10 absetzte.

Die beiden Haupttorschützen des SV Erbach, Nischwitz und Heß, konnten sich dank guter Bonsweiherer Abwehrarbeit nicht in gewohnter Weise in Szene setzen, und blieben unter ihrem Leistungsniveau. Da bewahrheitete sich, was SKG-Spielertrainer Dennis Rybakov schon vor der Partie sagte: dass das Spiel nur über Abwehrarbeit gewonnen werden könne. Sein Erbacher Gegenüber Waldemar Rack ließ seine Mannschaft zu Beginn der zweiten Halbzeit mit offener 3:3-Deckung agieren, um mehr Aggressivität in die Abwehrarbeit zu bringen. Diese Maßnahme fruchtete allerdings nicht, und Bonsweiher setzte sich weiter ab (20:12/40.). In dieser Phase ließ Rack bis zu drei A-Jugendliche spielen, die sich zwar redlich mühten, aber auch überfordert waren.

Die vielen technischen Fehler auf Erbacher Seite nutzte Bonsweiher gnadenlos aus, steuerte über 25:13 (50.) einem deutlichen Derbysieg entgegen, der noch höher hätte ausfallen können. In der zweiten Hälfte war es alleine Oliver Heß, der mit seinen insgesamt acht Toren, die Erbacher im Spiel hielt. Am Ende stand ein ungefährdeter 30:19-Heimsieg, der Bonsweiher wieder auf den zweiten Platz der Tabelle, hinter Spitzenreiter HSG Fürth/Krumbach, vorrücken ließ.

Quelle: Echo Online 31.03.2015

Aktiv nicht nur auf sportlichem Sektor

Etwas mehr als 800 Einwohner hat Heppenheims Stadtteil Erbach – der SV Erbach hatte zum Stichtag 31. Dezember 2014 sage und schreibe 589 Mitglieder

Eine wahrhaft stolze Zahl, um die man den Sportverein mancherorts beneidet. Bei der Hauptversammlung am Samstagabend zog Vorsitzender Thomas Lulay eine durchweg positive Bilanz der vergangenen zwölf Monate.

Neben dem Sportbetrieb trägt der Verein viel zum gesellschaftlichen Leben im Stadtteil bei. Zu nennen sind da in erster Linie die Fastnachtsveranstaltungen mit stets gefülltem Haus. Im vergangenen Jahr war der Bunte Abend einmal mehr ein toller Erfolg, auch beim Fastnachtsumzug haben die handballbegeisterten Erbacher mitgewirkt – und damit Werbung gemacht für ihren Verein. Gut besucht war auch die Kinderfastnacht am Fastnachtsdienstag. Die Jugendabteilung hatte wieder ein tolles Programm für die Nachwuchs-Fassebutze auf die Beine gestellt.

Ein weiterer Höhepunkt ist das Handball-Camp in den Osterferien, das in diesem Jahr zum zehnten Mal veranstaltet wird. Zum Jubiläum hat sich die Sparkassen-Stiftung spendabel gezeigt. Jährlich nehmen rund 80 Kinder und Jugendliche an dem Camp teil. Neben dem Training stehen Zusammenhalt, die Förderung der Sozialkompetenz sowie die Übernahme sozialer Verantwortung im Mittelpunkt der turbulenten Tage in der Erbacher Mehrzweckhalle.

Viel zu tun gab es 2013 rund um das Vereinsheim auf dem Erbacher Sportplatz. In diesem Jahr gehen die Arbeiten dort weiter. Handwerkliches Geschick erforderte auch der Neubau der Elferratsbühne – das alte Bauwerk war zu sehr in die Jahre gekommen. Durch die Eigenleistung blieben die Kosten überschaubar.

Sanierung des Bodens ist verschoben

Die Sanierung des mittlerweile 38 Jahre alten Hallenbodens hat die Stadt um ein Jahr verschieben müssen, wie Lulay informierte. Der Grund: Die Arbeiten hätten so spät im Jahr erst beginnen können, dass damit der Spielbetrieb gefährdet gewesen wäre.

„Ein familienfreundlicher Verein mit guter Zukunftsperspektive“ sei der SVE, unterstrich Lulay. Als Leiter der Handball-Abteilung mahnte er an, dass er diesen Posten nur noch bis zum kommenden Jahr innehaben wolle. Ein Nachfolger werde dringend gesucht. Zehn Jugendmannschaften, davon ein „Mini“-Team sind beim SVE am Start. Hinzu kommen vier Aktiven-Mannschaften – und all das, ohne Spielgemeinschaften bilden zu müssen. Das bedeute, dass Freunde des Handballs in jeder Altersklasse ein passendes Angebot finden. Von Vereinsmüdigkeit könne in Erbach keine Rede sein. Der SVE zählt zu den Vereinen mit den meisten Teams im Handball-Bezirk Darmstadt.

AH-Mannschaft noch ohne Niederlage

Auch sportlich kann man sich sehen lassen. Neben der Bewertung der aktuellen Tabellenplätze der einzelnen Teams hob Lulay die AH-Mannschaft hervor, die – allen Widerständen des Hessischen Handballverbandes zum Trotz – an der badischen AH-Hobbyrunde teilnimmt und dort bislang ohne Niederlage ist. Zu Unrecht werde diese Art der Mannschaften stiefmütterlich behandelt. Genau diejenigen seien es, die auch die nächste Generation – den eigenen Nachwuchs nämlich – an den Handballsport heranführt. Erfreulich sei die sportliche Entwicklung der ersten Mannschaft.

Marga Bräuer berichtete von der Damen-Gymnastik, die sich auch weiter großer Beliebtheit erfreut. Jugendwart Bernd Lies freute sich, dass man in allen Altersklassen – bis auf die weibliche E-Jugend – eine Mannschaft stellen könne. Darüber hinaus könne man auf einige Erfolge stolz sein. Besonders zufrieden zeigte sich Lies mit dem großen Zulauf beim Mutter-Kind-Turnen, dem Kinderturnen für die Drei- bis Sechsjährigen sowie den Mini-Handballern. Auch mit Trainern sei man gut bestückt, lediglich die männliche B-Jugend sei auf der Suche nach einem Coach. Gern besucht wird das jährliche Zeltlager an Pfingsten. Am Ende des Abends blickte Lies mit einer Multimedia-Show zurück auf neun Jahre Handball-Camp.

Endlich wieder Überschuss in der Kasse

Manfred Schäfer konnte die Anwesenden scherzend beruhigen, dass sich Rechner Michael Helfert nicht mit der Kasse abgesetzt habe, sondern in Urlaub weile. Schäfer übernahm dessen Aufgabe und freute sich, dass nach langen Jahren endlich wieder ein Überschuss erwirtschaftet werden konnte. 

Am Ende wurden zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet. Seit 50 Jahren sind Gerhard Bannert, Helmut Fischer, Josef Helfert, Peter Kochendörfer und Robert Wagner bei SVE. Vierzig Jahre dabei sind Christel Bauer, Anita Weis, Frank Lulay, Horst Schmitt und Ludger Raschke. Lieselotte Weis, Gudrun Trares, Marlies Schuster, Björn Maurer, Sigrid Lulay, Natalie Lies, Ulla Hammann, Dieter Emmler, Christel Bitsch, Eric Bauer sowie Ingeborg Aschenbrenner sind seit 25 Jahren im Sportverein mit von der Partie.

Quelle: Echo Online 02.04.2015

Lulay sehnt die Pause herbei

Die Handballerinnen des SV Erbach verloren ihr Heimspiel in der Bezirksliga A gegen die SKG Roßdorf deutlich mit 13:21 (7:12) und verabschieden sich damit vorerst aus dem Kampf um einen Platz unter den besten Drei. Neben den immer noch bestehenden Personalsorgen verpasste es der SVE aber auch wegen der mäßigen Leistung, die Partie enger zu gestalten. „Das war sicher eins unserer schlechtesten Spiele in dieser Saison. Wir haben weder im Angriff noch in der Abwehr etwas Vernünftiges hingebracht“, bedauerte SVE-Trainer Thomas Lulay.

Nach zehn Minuten stand es bereits 1:5. „So hat es sich hingezogen bis zum Ende. Wer pro Halbzeit nur sechs beziehungsweise sieben Tore macht, verliert zu Recht. Vorne ist uns wenig eingefallen, und wir sind immer wieder an der guten Gästetorfrau gescheitert“, bilanzierte Lulay, der nun erst einmal die Osterpause herbeisehnt. 

Tore: Nina Sauer (5/1), Kathrin Lambert (3), Anna Staffa, Lisa Pfeifer, Louisa Jordan, Desiree Bock, Marlene Müller (je 1).

Quelle: Echo Online 23.03.2015

Ein Erfolg für die Moral

 
Einen deutlichen Heimsieg feierte am vergangenen Samstag der SV Erbach. Der Handball-Bezirksoberligist bezwang die MSG Rüsselsheim/Bauschheim mit 42:34 (18:16).

Waldemar Rack wirkte diesmal geradezu entspannt. Die vergangenen Wochen indes hatten dem Erbacher Trainer doch zu schaffen gemacht. Umso wichtiger war für ihn zum einen der Erfolg, zum anderen aber vor allem auch die Leistung seiner Mannschaft am Wochenende. „Für unsere Moral war dieser Sieg sehr wichtig. Nach den zuletzt gezeigten Leistungen hat die Mannschaft eine Reaktion gezeigt“, freute sich der SVE-Coach. „Das stimmt mich zuversichtlich, dass wir auch in den verbleibenden Spielen entsprechende Ergebnisse erzielen werden“, sagte Rack. Er zeigte sich rundum einverstanden mit dem, was er am Samstag in der heimischen Mehrzweckhalle sah.

Vor allem in der Offensive funktionierte das Erbacher Spiel diesmal bestens. Schon in der ersten Halbzeit lagen die Gastgeber zwischenzeitlich deutlich vorne. Erst einige Fahrlässigkeiten kurz vor der Pause brachten die Rüsselsheimer wieder ins Spiel zurück. „Unsere Defensivarbeit ist ohne Zweifel noch verbesserungswürdig. Insgesamt haben wir ganz bestimmt rund zehn Treffer zu viel zugelassen“, kritisierte der Erbacher Übungsleiter. 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit sah er aber eine konzentrierte eigene Mannschaft, die innerhalb weniger Minuten auf 23:17 davonzog. Doch wirklich Ruhe ins Erbacher Spiel brachte auch dieser relativ klare Vorsprung nicht. Im Gegenteil. Mitte der zweiten Halbzeit schaffte es die Männerspielgemeinschaft vom Main, beim 28:26 für den SVE wieder Spannung ins Spiel zu bringen. In den folgenden Minuten gelang es den Gastgebern nicht, sich entscheidend abzusetzen. Erst als sich die Erbacher schließlich vom zwischenzeitlichen 31:29 auf 34:30 absetzten, war eine Vorentscheidung gefallen. In der Schlussphase sicherten die Gastgeber, bei denen unter anderen Sören Blank und Lenhard Grabisch zu überzeugen wussten, den für die eigene Moral so wichtigen und auch klaren Heimsieg. „Wir haben uns unter der Woche unterhalten. Es war kein Krisengespräch, jeder hat einfach nur seine Meinung gesagt. Ergebnis dieser Unterhaltung war, dass wir alle mitziehen und jeder alles für den SV Erbach gibt“, war Waldemar Rack letztlich zufrieden.

Kurioses gab es in der Begegnung vom Samstag auch noch zu sehen: Auch Erbachs Torhüter Thorsten Bock trug sich mit einem Treffer in die Torschützenliste ein. 

Tore: Nischwitz (12/3), Heß (9), Röhrig, Blank (je 6), Schwiersch (4), Grabisch (3), Müller (1/1), Bock (1)

Quelle: Echo Online 23.03.2015

Für Waldemar Rack absolut unverständlich

 
Die Saison in der Handball-Bezirksoberliga klingt so langsam aus. Zum viertletzten Heimspiel empfängt der SV Erbach am Samstag (19.15 Uhr) die MSG Rüsselsheim/Bauschheim.
 
Die Enttäuschung war Waldemar Rack auch einige Tage nach der jüngsten 33:39-Niederlage bei der ESG Crumstadt/Goddelau noch anzumerken. Nicht nur die Pleite ärgerte den Erbacher Trainer. Was ihm aufstieß, war besonders die Art und Weise, wie sich seine Mannschaft dabei präsentiert hat. „Das ist mir absolut unverständlich. Ich weiß doch, dass es die Jungs können. Warum sie dann so lustlos agieren und ohne jegliche Einstellung Handball spielen, das hat mich wirklich enttäuscht“, betont Rack. 

Vor dem Heimspiel gegen Rüsselsheim sieht sich der Übungsleiter einmal mehr als Psychologe gefragt. Drei Niederlagen in den vergangenen drei Spielen haben bei Rack Spuren hinterlassen. Die kurze Weihnachtspause, so der Coach, habe seiner Mannschaft nicht gutgetan. Dennoch gelte es nun, die Spielzeit vernünftig zu Ende zu bringen und sich außerdem gedanklich schon auf die nächste Saison vorzubereiten. 

Zuvor stehen allerdings noch sieben Begegnungen für seine Mannschaft auf dem Programm. Partien, in denen die Erbacher noch einmal zeigen wollen, dass sie zu mehr in der Lage sind als in den vergangenen Wochen gezeigt. Vom Tabellenstand Rüsselsheim/Bauschheims (Vorletzter) will sich Rack nicht blenden lassen. „Die MSG kämpft gegen den Abstieg und braucht noch ein paar Punkte. Wenn wir eine Leistung wie zuletzt in Crumstadt zeigen, haben wir auch in diesem Spiel keine Chance“, stellt der Erbacher Trainer, der in dieser Woche wohl viele Gespräche mit seinen Spielern führen wird, klar. 

Auf wen genau er am Samstagabend bauen kann, ist noch unklar. „Im Moment ist in personeller Hinsicht noch vieles offen. Wahrscheinlich wird sich erst kurzfristig entscheiden, wer auflaufen wird“, kündigt Waldemar Rack an.

Die C-Liga-Männer des SV Erbach II empfangen ebenfalls am Samstag (17 Uhr) die MSG Rüsselsheim/Bauschheim III.

Quelle: Echo Online 19.03.2015