Händeschütteln im Akkord

Heppenheim wurde auch in der Saison 2012/13 seinem Ruf als sportfreundliche Kommune gerecht. Einzelathleten aus der Kreisstadt konnten bei diversen Wettbewerben ebenso die oberste Stufe des Siegertreppchens besteigen wie Mannschaftsspieler.
 

Bei der Sportlerehrung, zu der die Stadt am Dienstag in die Schlossberghalle eingeladen hatte, nannte Bürgermeister Rainer Burelbach (CDU) die drei für den Erfolg wichtigsten Gründe: Engagierte Vereinsarbeit, Begeisterungsfähigkeit sowie nicht zuletzt – so wörtlich – „hervorragende Sportler in ebenso hervorragenden Sportstätten“. Der Verwaltungschef erinnerte in diesem Zusammenhang an den soeben übergebenen Kunstrasen im Stadion und an den Bau der Sporthalle in Kirschhausen sowie an die mit einem jährlichen Defizit von 600 000 Euro verbundene Unterhaltung des Freibades. Klage darüber wollte Burelbach aber nicht führen. Die Erfolgsbilanz spricht für sich.

 

Nahezu 250 Aktive aus zehn von 32 Heppenheimer Turn- und Sportvereinen landeten in ihren Disziplinen ganz vorne und brachten es dabei nicht nur auf regionaler, sondern genauso auf Landes- und Bundesebene sowie auf internationalem Parkett zu Meisterehren.

Angeführt wird die Siegerliste vom frischgebackenem Vierfach-Champion Sebastian Vettel. „Leider hat es ihm auf dem Weg von Indien nach Abu Dhabi nicht mehr ganz für Hambach gereicht“, witzelte Burelbach – wissend darum, dass „Sebs“ Terminkalender einen Trip ins „Tal der Rosen“ eh nicht zugelassen hätte.

Immerhin: Auf dem nur einen Steinwurf von der Schlossberghalle entfernt liegenden TSV-Platz versuchte sich Vettel dereinst als Kicker und fristete dabei, wie er selbst einräumt, ein Reservistendasein. Burelbach nahm die Steilvorlage sozusagen volley auf: „Wer weiß schon, ob er (Vettel) es als Fußballer jemals zu einem Kreismeister gebracht hätte.“ Sollte heißen: Erfolge, die außerhalb der Weltöffentlichkeit errungen werden, lösen bei den Siegern nicht weniger enthusiastische Gefühle aus. Entsprechend stolz nahmen vor allem die jüngsten Heppenheimer „Sportskanonen“ ihre Plaketten und Urkunden entgegen.

Assistiert wurde dem Bürgermeister dabei von Andrea Pfeilsticker, der Vorsitzenden der Sportgemeinschaft, sowie von den Magistratsmitgliedern Franz Beiwinkel (Grüne Liste) und Norbert Golzer (Freie Wähler) – Händeschütteln sozusagen im Akkord.

Aufmerksame Beobachter waren Ehrenstadtrat Ludwig Bergweiler und Hansjörg Holzamer. Letzterer hat sich als Trainer einen legendären Ruf erworben und ist unermüdlich darum bemüht, dem Leichtathletik-Nachwuchs in des Wortes wahrstem Sinne Beine zu machen. Die mit olympischem Edelmetall dekorierten Holzamer-Schützlinge Baumgartner (Weitsprung) und Schwarthoff (Hürdenlauf) haben ebenfalls mal klein angefangen.

Mit 79 Jahren Titel auf Titel gesammelt

Hansjörg Holzamer geht zwar schon ins 75. Lebensjahr, wurde bei der Sportlerehrung altersmäßig aber von Karl-Friedrich Huck (79) übertroffen. Der ehemalige Berufssoldat hat quasi die Nachfolge von Heinrich Kosbab angetreten und sammelt Titel wie andere Briefmarken. Herausragender Erfolg 2012/13 war die Deutsche Meisterschaft über 100 Meter Freistil. Sohn Christian (52) brachte es ebenfalls im Schwimmen zur Hessen- und das neunjährige Enkelkind Christine Anne zur Kreismeisterschaft.

An der Familie Huck lässt sich verdeutlichen, dass Sport keine Generationsgrenzen kennt. Dafür stehen auch die Namen von „Oldie“ Lothar Pfeifer, dem mehrfachen Hessenmeister im Rasenkraftsport, sowie in besonderer Weise von Bärbel Allendorf. Die Aktive des TC Blau-Weiß schwingt schon seit Jahrzehnten das Racket und heimste im Mixed erneut den Titel einer Europameisterin ein. Gar bei Weltmeisterschaften erfolgreich war die Bogenschützin Sabrina Harpain. Über Mannschaftserfolge freuen durften sich der FC Sportfreunde, die Handballabteilungen des VfL und des SV Erbach, ferner die Turnerinnen und Basketballer des TVH sowie Aktive des Tennis- und des Tischtennisclubs.

Wer aufmerksam die Siegerliste durchgeht, wird erstaunt sein über den hohen Anteil ausländisch klingender Namen. Der Bogen spannt sich von Sema Ahmadi (wie A) und Loredana DiPerna (wie P) bis hin zu Abdessamad Zemraoui (wie Z). Was beweist: Integrationsarbeit ist bei den Turn- und Sportvereinen bestens aufgehoben. Dass die Stadt ihre Förderbeiträge für nachwuchsintensive Vereine angehoben hat, ist auch vor diesem Hintergrund zu begrüßen.

Die musikalische Ausgestaltung der Sportlerehrung hatte das Trompetenduo Florian Janssens und Lukas Vorschütz übernommen. Über lebhaften Beifall freuen durften sich auch die Rhythmische Sportgymnastikgruppe des Turnvereins sowie der Sonderbacher Fabian Fischer, der WM-Dritte im Rope-Skipping. Die Getränke waren aus der Stadtkasse, die belegten Brötchen dazu von der Sportgemeinschaft spendiert worden.

Abwehr im Blickpunkt

Es läuft rund inzwischen beim SV Erbach. Zuletzt holte der Handball-Bezirksoberligist fünf Punkte aus drei Spielen und schaffte nach mäßigem Saisonstart den Anschluss ans Mittelfeld. Am Samstag (19.15 Uhr) erwartet der SVE die ESG Erfelden.

Beim 36:28-Auswärtssieg in Siedelsbrunn am vergangenen Wochenende unterstrichen die Erbacher ihre Treffsicherheit in fremder Halle. Thomas Lulay, Vorsitzender und Mitglied des SVE-Trainerteams, weiß, warum es bei seiner Mannschaft derzeit läuft: „Wir haben uns vor allem in der Abwehr stabilisiert. In Siedelsbrunn haben wir das, was wir uns vorgenommen hatten, auch gut umgesetzt.“ Soll heißen: Vor allem die etwas defensivere Abwehrvariante sorgte für das Erfolgserlebnis in der Wald-Michelbacher Sporthalle.

Am Samstag steht ein weiteres schweres Heimspiel auf dem Programm, wenn der SV Erbach in der Mehrzweckhalle die ESG Erfelden empfängt. „Das wird ein anderes Spiel. Die ESG hat starke Rückraumspieler, die wir entsprechend bearbeiten müssen“, sagt Lulay. „Wir werden wohl in der Hintermannschaft wieder etwas offensiver agieren, auch wenn wir von unserer 6:0-Grundordnung eigentlich nicht abweichen wollen“, kündigt Lulay an.

Eine konzentrierte Defensive, dazu eine effiziente Offensivleistung – das Rezept für die Erbacher ist klar. „Natürlich können wir erste und zweite Welle nur dann gut spielen, wenn wir hinten sicher stehen und konzentriert arbeiten. Das gilt es auch gegen Erfelden umzusetzen“, fordert der Trainer.

Personell gibt es wohl keine Probleme. Verzichten muss das SVE-Trainerteam allerdings künftig auf Yannick Grabisch, den es beruflich ins Ausland zog. „Er wird wohl für mindestens ein Jahr nicht mehr dabei sein“, sagt Lulay.

Quelle: Starkenburger Echo 31.10.2013

Der SV Erbach bestätigt seinen Aufwärtstrend

Keine Chance hatten die Handballer des TV Siedelsbrunn im Bezirksoberliga-Derby gegen den SV Erbach am Samstag in der heimischen Halle in Wald-Michelbach: Das Team von TVS-Trainer Peter Jano verlor deutlich mit 28:36 (12:21).

Der TV Siedelsbrunn verpasste es gegen die Erbacher besonders in der ersten Halbzeit, entscheidend dagegenzuhalten. Der SVE indes feierte einen wichtigen Auswärtssieg und befreite sich nach einem glücklosen Saisonstart (drei Niederlagen) mit nun 5:1 Punkten aus den jüngsten drei Begegnungen aus der anfänglichen Misere.

Erbachs Trainerteam wählte eine defensive Abwehrvariante und lag damit genau richtig. Die Räume für die Siedelsbrunner Angreifer wurden eng, und aus dieser stabilen Defensive heraus machten die Gäste Tempo. 5:2 (7.) hieß es in der Anfangsphase, der TVS hielt danach nur noch bis zum 6:8 (12.) mit. In der Folge bestimmte der SV Erbach die Partie und zog auf 16:9 (20.) davon. „In der Kabine haben wir noch einmal gewarnt, denn Siedelsbrunn hat in Crumstadt/Goddelau zehn Tore aufgeholt“, erläuterte Erbachs Trainer Thomas Lulay. „Aber auf unsere Abwehr mit dem starken Thorsten Bock im Tor, der einige wichtige Bälle parierte, war Verlass, und wir haben die Führung souverän runtergespielt.“ Spätestens beim 30:21 zehn Minuten vor dem Ende war klar, wer als Sieger vom Parkett gehen würde. „Wir haben verdient verloren, weil wir ein schlechtes Spiel gezeigt haben. Die Mannschaft hat es nicht geschafft, die Erbacher Abwehr in Schwierigkeiten zu bringen und stand miserabel in der Defensive“, monierte TVS-Abteilungsleiter Heinz Ehret. „Mit solch einer Leistung kann man in der Bezirksoberliga nur schwer bestehen. Wir müssen in den nächsten Spielen unbedingt punkten, um nicht nach hinten durchgereicht zu werden“, betonte Ehret. Lulay freute sich über den Sieg, „der ein weiterer kleiner Schritt nach vorne und tabellarisch natürlich wichtig war, um uns ins Mittelfeld vorzuarbeiten“.

Quelle: Starkenburger Echo 28.10.2013

SV Erbach setzt auf Tempo und Verstand

Der SV Erbach hat sich zuletzt gesteigert und drei Punkte aus den jüngsten zwei Partien geholt. Im Kreisvergleich der Handball-Bezirksoberliga muss der SVE am Samstag (18.30 Uhr) beim TV Siedelsbrunn antreten.
 

Ein schweres Auftaktprogramm hatte der SV Erbach zu bewältigen. Nach drei Niederlagen in Folge zu Beginn hat sich der Bezirksoberligist zuletzt stabilisiert und blieb in den jüngsten beiden Spielen ohne Niederlage. Einem deutlichen Auswärtserfolg bei der ESG Crumstadt/Goddelau (36:24) folgte am vergangenen Wochenende ein 23:23 gegen die zuvor verlustpunktfreie SG Egelsbach.

Thomas Lulay, Vorsitzender und Trainer der Erbacher, beobachtete die zuletzt ansteigende Formkurve und lobte besonders beim jüngsten Unentschieden die Geduld seiner Mannschaft: „Das war wichtig. Wir haben auf unsere Chancen gewartet und die Angriffe nicht zu früh abgeschlossen. Auch die Moral, die wir trotz zwischenzeitlicher Rückstände gezeigt haben, war klasse“.

Am Samstag wartet auf das SVE-Team nun die nächste schwere Aufgabe, wenn es zum TV Siedelsbrunn geht. Lulay hat Respekt vor den Überwäldern: „Sie haben sich gut verstärkt und haben eine eingespielte, erfahrene Mannschaft mit einem ebenso erfahrenen Trainer. Das wird sicher eine knifflige Aufgabe.“

Für den TVS ist es ein richtungweisendes Spiel. Siedelsbrunns Trainer Peter Jano will mit dem zweiten Saisonsieg verhindern, dass sein Team (mit 4:8 Punkten Zehnter) in den Tabellenkeller rutscht. Zwar ließen die Überwälder schon ihre Klasse aufblitzen – so beim Remis gegen Meisterschaftsfavorit Lampertheim –, aber die neue Rückraumreihe mit Tino Maurer und Jozef Bokol scheint noch nicht ganz gefestigt. Zumindest aber der Kampfgeist begeistert Siedelsbrunns Abteilungsleiter Heinz Ehret: „Wir haben am Wochenende gegen Crumstadt/Goddelau erneut einen Acht-Tore-Rückstand aufgeholt. Das spricht für die Moral der Mannschaft“, lobt er. Siedelsbrunn lag mit 16:24 zurück, erreichte aber noch ein 30:30. „Aber wir müssen jetzt unsere Fehlerquote deutlich minimieren, um gegen Erbach eine Chance zu haben“, weiß Ehret.

Thomas Lulay indes hofft, dass seine Sieben sich voll auf die Aufgabe konzentriert. „Das wird ein ganz heißes Derby. In der Wald-Michelbacher Halle herrscht eine besondere Atmosphäre, die uns nicht verunsichern darf“, stellt der Trainer klar. „Wir wollen mit Tempo und Verstand in Spiel gehen und entsprechend agieren.“ Denn mit der richtigen Einstellung und der nötigen Cleverness, glaubt Lulay, könne seine Mannschaft auch im Überwald etwas holen. Und das ist trotz allen nötigen Respekts vor dem Gegner das Ziel des SV Erbach.

Quelle: Starkenburger Echo 23.10.2013

Die Freude überwiegt dann doch bei Thomas Lulay

Bezirksoberligist SV Erbach trotzt Spitzenteam aus Egelsbach mit 23:23 ein Unentschieden ab

Irgendwie wusste Trainer Thomas Lulay am Samstag nicht, ob er zufrieden oder enttäuscht sein sollte. Im Heimspiel der Handball-Bezirksoberliga hatte sein SV Erbach ein 23:23 (10:10) gegen die SG Egelsbach erreicht.

Der SV Erbach hat der SG Egelsbach mit dem Unentschieden damit den ersten Saisonpunkt abgenommen. Dennoch war das Remis aus Erbacher Sicht und damit auch aus Sicht des Vorsitzenden und Trainers ärgerlich. Es waren schließlich nur noch wenige Sekunden zu spielen in der Mehrzweckhalle. Die Gastgeber lagen mit 23:22 in Führung und waren drauf und dran, den zweiten Sieg in Folge einzufahren. Ein Ballverlust, der Gegenzug der Egelsbacher, ein Foulspiel und Freiwurf für die SGE – auf der Uhr stand 59,57 Minuten. Noch drei Sekunden hatten die Egelsbacher Zeit, und die nutzten sie, um zum Ausgleich zu kommen.

„Klar, es ist ärgerlich, wenn man so kurz vor dem Ende noch einen Treffer kassiert. Auf der anderen Seite ist ein Unentschieden gegen eine bis dahin verlustpunktfreie Mannschaft als Erfolg zu werten“, analysierte Lulay nach einem Spiel, das nichts für schwache Nerven war.

Die Partie begann gut für die Erbacher. Nach neun Minuten lagen sie mit 4:1 vorne und boten eine überzeugende Leistung vor allem in der Defensive. Egelsbach fand dann besser ins Spiel und ging nach 14 Minuten erstmals in Führung (5:4). In der Folge des ersten Abschnitts entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel.

Nach der Halbzeit waren es die Egelsbacher, die konstant mit einem Treffer vorne lagen. „Wir haben Moral und vor allem Disziplin gezeigt. Es war wichtig, dass wir nicht zu schnell den Abschluss suchten und geduldig auf unsere Chancen gewartet haben“, war Thomas Lulay mit der Leistung seiner Mannschaft in der Schlussphase zufrieden. Selbst beim 22:20 für Egelsbach fünf Minuten vor dem Ende wurde Erbach nicht nervös und suchte seine Chancen. So schaffte es das Team, das Spiel zu drehen und Sekunden vor dem Ende gar mit 23:22 in Führung zu gehen. Dass es nicht zu einem Heimsieg reichte, ärgerte Lulay letztlich nicht lange: „Vor dem Spiel wäre ich mit einem Unentschieden gegen diese Spitzenmannschaft zufrieden gewesen. Und das bin ich auch nach der Begegnung.“

 

Quelle: Starkenburger Echo, 21.10.2013

 

 

 

Viel Respekt vor bärenstarkem Rückraum

Als Außenseiter sieht sich der SV Erbach im Heimspiel am Samstag gegen die SG Egelsbach.

Vor einer schweren Heimaufgabe steht am Samstag (19., 19.15 Uhr) der SV Erbach. Der Handball-Bezirksoberligist empfängt in der Mehrzweckhalle den Tabellenzweiten SG Egelsbach, der aus vier Spielen vier Siege holte. Doch auch die Erbacher haben am vergangenen Wochenende mit dem 36:24 bei der ESG Crumstadt/Goddelau Selbstvertrauen getankt. Ganz so deutlich, wie es das Ergebnis ausdrückt, war das Spiel aber nicht. „Wir mussten für diesen Erfolg 60 Minuten hart arbeiten. Erst eine Viertelstunde vor Schluss haben wir uns entscheidend abgesetzt“, blickt Thomas Lulay, Vorsitzender und Trainer der Erbacher, zurück. Seine wichtigste Erkenntnis nach dem Auswärtssieg: „Wir sind als Mannschaft aufgetreten und haben gekämpft. Diese Tugend müssen wir auch in den nächsten Spielen in die Waagschale werfen, um weitere Siege einfahren zu können.“

Die SG Egelsbach schätzt Thomas Lulay als robuste Mannschaft ein, die vor allem über den Kampf zum Erfolg kommt und auf einen „bärenstarken Rückraum“ (Lulay) bauen kann. „Die SGE hat schon in der vergangenen Saison zumindest eine starke Vorrunde gespielt und gehört auch in dieser Spielzeit zu den Teams, die wohl ganz vorne stehen werden. Wir sind wieder Außenseiter“, sagt Thomas Lulay, der vor allem eines von seinen Spielern verlangt: „Wir müssen uns taktisch klug verhalten und die Fehler minimieren. Wenn uns das gelingt, können wir den Gegner auch am Samstagabend vielleicht ein bisschen ärgern.“ Mit welchem Personal die Erbacher ins Spiel gegen den Tabellenzweiten gehen, ist indes noch nicht klar. „Hinter zwei bis drei Spielern stehen Fragezeichen. Das wird sich erst kurzfristig entscheiden, ob sie am Samstag spielen können“, blickt Thomas Lulay voraus.

Quelle: Starkenburger Echo 17.10.2013

SVE-Trainer lobt junge Luisa Jordan

Von Beginn an dominierten die Handballerinnen des SV Erbach ihr Bezirksliga-A-Heimspiel gegen die ESG Crumstadt/Goddelau II und gewannen deutlich mit 29:13 (16:5). Nach 15 Minuten stand es bereits 9:2 für Erbach. Dank einer starken Ann Katrin Lies im Tor und einer bestens aufgelegten Nina Sauer ließ der SV Erbach den Gästen keine Chance.

„Mit der Leistung bin ich natürlich zufrieden, wir konnten durchwechseln und alles in allem war es ein erfolgreiches Spiel“, erklärte Trainer Heiko Perrone, der die junge Luisa Jordan lobend erwähnte.

SVE-Tore: Nina Sauer (9/3), Alexandra Bauer (7), Desiree Bock (4), Andrea Bauer, Luisa Jordan (je 3), Marlene Müller (2), Nicole Keßler (1)

Quelle: Morgen Web 15.10.2013

Endlich ein Erfolgserlebnis

Erleichterung beim SV Erbach. Der Handball-Bezirksoberligist feierte am Sonntagabend seinen ersten Saisonsieg und gewann bei der ESG Crumstadt/Goddelau überraschend deutlich mit 36:24 (16:15)

„Natürlich sind wir alle zufrieden und vor allem froh, dass wir endlich unsere ersten Punkte haben. Für unsere Psyche war dieser Auswärtssieg ganz besonders wichtig.“ Thomas Lulay, Vorsitzender und Mitglied im Trainerteam, war die Erleichterung anzumerken. Nach drei Niederlagen aus den ersten drei Spielen wollte zwar noch niemand in Erbach von einer Krise sprechen, förderlich waren die Pleiten für die Mannschaft mit Sicherheit aber nicht. Am Sonntagabend lief endlich wieder alles zusammen, das Team trat eben genau als solches auch auf. „Das war der Schlüssel zum Erfolg. Wir haben sehr diszipliniert gespielt und genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, zeigte sich Lulay zufrieden.

Lagen die Erbacher zu Beginn der Partie noch knapp vorne, fanden die Crumstadt/Goddelauer allmählich besser in die Partie. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit demonstrierten die Erbacher wieder ihre Stärken. Nach der Pause allerdings waren es wieder die Gastgeber, die dominierten und in der 40. Minute mit zwei Toren Vorsprung in Führung gingen (21:19). „In dieser Phase haben wir uns zu viele technische Fehler geleistet“, analysierte Thomas Lulay, der dann aber sah, wie sich seine Mannschaft wieder aufraffte. Zudem hielt Torhüter Thorsten Bock Mitte der zweiten Halbzeit wichtige Bälle. „Wir haben auch in der Deckung wieder gut gearbeitet und uns zurück ins Spiel gekämpft. Wichtig war es in dieser Phase, dass wir als Mannschaft gut funktioniert haben“, erkannte Lulay.

Beim 24:21 (46.) glaubte der Erbacher Vorsitzender erstmals an einen Sieg. Und als der SVE neun Minuten vor dem Ende auf 28:22 davonzog, war klar, dass die ersten Punkte der noch jungen Saison unter Dach und Fach waren. „Natürlich bin ich nach diesem Sieg zufrieden, zumal die Vorbereitung auf diese Partie aufgrund von Verletzungen und Krankheiten alles andere als optimal war“, bilanzierte Thomas Lulay nach dem verdienten Auswärtserfolg.

Quelle:Starkenburger Echo 15.10.2013

Mitnichten klar

Mit dem SV Erbach erwarten die Bezirksoberliga-Handballer der ESG Crumstadt/Goddelau am Sonntag um 18 Uhr in der Goddelauer Sporthalle den sieglosen Tabellenletzten

Eine klare Sache also? Mitnichten, meint Trainer Matthias Perl: „Die Erbacher haben ein schweres Auftaktprogramm. Gegen Lampertheim und Fürth/Krumbach haben sie lange mitgehalten. Ganz so einfach, wie es aussieht, wird es nicht.“ Ziel, so sagt Perl, sei im zweiten Heimspiel in Folge „natürlich ein Sieg“. Doch müsse seine Mannschaft dazu gegen die engagierten Gäste ein Mittel gegen deren kompakte 6:0-Deckung finden, „und wir müssen ihre Schützen in den Griff kriegen.“ Wichtig sei, mehr Tore als zuletzt bei der 21:23-Niederlage gegen Fürth/Krumbach zu werfen. Doch wenn es der ESG gelingt, an die kämpferisch starke zweite Halbzeit anzuknüpfen, sollte es am dritten Rundenerfolg im fünften Spiel keinen Zweifel geben. Zumal Björn Friedrich und Björn Werkmann wieder zur Verfügung stehen, die zuletzt privat verhindert waren. Bei einem Sieg hätte Crumstadt/Goddelau, derzeit auf Rang sechs stehend, ein positives Punktekonto.

Quelle: Starkenburger Echo 11.10.2013

Die Sorgen halten sich noch in Grenzen

Eine schwere Zeit in der noch jungen Saison durchlebt derzeit der SV Erbach. Drei Spiele, drei Niederlagen, der letzte Tabellenplatz – die Ausbeute des Handball-Bezirksoberligisten ist ausbaufähig

Aus der Ruhe bringen lassen wollen sich die Verantwortlichen beim SV Erbach nicht. Im Gegenteil. Für Thomas Lulay ist es ein erwartet holpriger Start. „Natürlich haben wir damit gerechnet. Wir hatten ausnahmslose schwere Gegner zu Beginn. Zudem plagen uns personelle Sorgen, was die Situation nicht einfacher macht“, weiß der Vorsitzende und Trainer. Auch vor dem Auswärtsspiel bei der ESG Crumstadt/Goddelau am Sonntag (18 Uhr) sieht es in personeller Hinsicht nicht optimal aus für die Erbacher. Mit Oliver Heß und Torhüter Bastian Flath sind zwei wichtige Akteure angeschlagen. Entsprechend zurückhaltend zeigt sich Lulay vor der Partie beim Tabellensechsten, der in vier Spielen zweimal gewann und zweimal verlor: „Wir müssen uns erheblich steigern. Vor allem in der Deckung müssen wir eine bessere Leistung zeigen als zuletzt. Im Rückzugsverhalten müssen wir uns ebenfalls steigern.“ Entsprechend liegt ein Hauptaugenmerk in den Trainingseinheiten unter der Woche auf dem Defensivverhalten. Die Erbacher Spieler, das weiß Thomas Lulay, haben die Mängel im eigenen Spiel erkannt und wollen diese schnell abstellen. „Die Jungs sind sehr selbstkritisch. Sie wissen, was es zu verbessern gibt“, sagt der Trainer. Das Team aus Crumstadt/Goddelau kann Lulay eher schwer einschätzen. In dieser Saison habe er die ESG noch nicht beobachten können. „Ich weiß allerdings aus der vergangenen Spielzeit, dass Crumstadt eine spielstarke und technisch bestens ausgebildete Mannschaft ist. Das wird am Sonntag ein weiterer harter Brocken für uns“, blickt Lulay voraus. Sorgen, dass sich der SV Erbach womöglich für länger hinten festsetzt, plagen den Vorsitzenden (noch) nicht. Nach den schweren Auftaktwochen warten demnächst wieder Gegner auf Augenhöhe, gegen die die nötigen Punkte gesammelt werden sollen.

 

Quelle: Starkenburger Echo 10.10.2013