Quelle: Starkenburger Echo, 08.11.2012
Siegchance ist schnell wieder dahin
Handball – A-Nachwuchs aus Erbach leistet sich zu viele Ballverluste
Männliche A-Jugend: SV Erbach – TuS Griesheim 25:30 (14:18)
Die Erbacher begannen mit einem klassischen Fehlstart und lagen schnell mit 3:11 zurück, schafften es aber dann zur Halbzeit wieder auf 4 Tore zu verkürzen. In Hälfte gab es beim 24:26 noch eine echte Siegeschance, aber einfache Ballverluste und unkonzentrierte Abschlüsse machten diese zunichte. Bemerkenswert sind die 14 Tore der 3 B-Jugenspieler Dario Schwiersch, Lennart Grabisch und Luca Röder.
Tore: Dario Schwiersch 7, Lennart Grabisch 4, Colin Stangenberg 4, Luca Röder 3, Rene Weis 3, Yannick Grabisch 2, Pascal Pöschl 1, Yannick Lulay 1
Männliche C-Jugend: SV Erbach – TV Lampertheim II 22:13 (10:6)
In der ersten Halbzeit war das Spiel ausgeglichen, erst kurz vor Ende setzte sich der SV-Erbach ab. Die zweite Halbzeit wurde durch konzentrierte Abwehrarbeit und klaren Spielzügen entschieden. Eine gute Mannschaftsleistung führte den SV-Erbach zum verdienten Sieg.
Tore: Jonas Müller (8), Denny Roeder (5), Tobias Goß (4), Jan Kessler (3), Yannik Stadler (2)
Weibliche C-Jugend: SV Erbach – SG Arheilgen 16:10 (11:6)
Ein eher schleppendes Heimspiel lieferte die sonst eher agile und schnelle weibliche C Jugend des SV Erbach in eigener Halle gegen die Gäste ab. Großen Respekt zeigten die Gastgeberinnen gegenüber den Gästen, da diese bis Dato alle Spiele gewonnen hatten. Das Anspiel an den Kreis und die langsame Abwehrarbeit lieferten der SG Arheiligen etliche Siebenmeter. Diese wiederum wurden souverän von Sophie Ballmann gehalten. Auch in der zweiten Halbzeit konnte man keine Steigerung erkennen und auf beiden Seiten wurden kaum weitere Treffer verzeichnet.
Tore: Laura Schäfer 6, Selin Schneider 5, Xena Rodenheber, Kim Schneider und Alina Gramlich je 1
Weibliche D-Jugend: SV Erbach – SG Arheilgen 25:23 (13:14)
In der ersten Halbzeit lagen die Gäste aus Arheiligen über weite Strecken vorne. In der Abwehr hatten die Erbacher Mädels große Schwierigkeiten, die zum Teil sehr schön gespielten Doppelpässe der Gäste zu unterbinden. Erst Mitte der zweiten Halbzeit stand die Abwehr deutlich besser und so gelang es einen 2 Tore Rückstand (15:17) in einen 2 Tore Vorsprung (19:17) umzuwandeln. Beim Stand von 25:20 wenige Minuten vor Ende, war klar, dass die Erbacher den Sieg nicht mehr aus der Hand geben wollten.
Sehr postiv aufgefallen ist die E-Jugend -Aushiflsspielerin Carla Gramlich, die 3 schöne Tore vom Kreis schoss.
Tore: Hanna Lambert (11), Elena Coban (6), Samira Silber (5), Carla Gramlich (3)
Quelle: ME
Perrones Taktik greift
Quelle: Starkenburger Echo, 06.11.2012
Der Platzverweis ärgert Trainer Rother
Im Spiel sah es für die Erbacher in der Anfangsphase nicht schlecht aus. Mit 2:0 lagen die Gäste nach drei, mit 4:2 nach fünf Minuten in Führung. Auch in der zehnten Minute behauptete Erbach einen knappen Vorsprung (6:5). Doch in der Folge fand Langen besser in die Partie und erarbeitete sich bis zur Pause einen knappen Vorsprung. „In der Halbzeit haben wir uns viel vorgenommen. Wir wollten wieder aufs Tempo drücken und in der Abwehr besser arbeiten“, erläuterte Rother, der dann aber sah, wie es für sein Team im zweiten Durchgang noch schlechter lief. Von der 35. bis zur 43. Minute baute die HSG Langen ihren Vorsprung über 17:13 auf 22:16 aus – die Partie war gelaufen. „Auch wenn es absurd klingt, aber es war durchaus ein Sieg für uns drin. Die Verletzung von Nischwitz und der Platzverweis gegen Hafner haben unserem Spiel aber einen Knacks verpasst“, sagte der Erbacher Trainer.
Mit Nischwitz und Hafner sowie Oliver Heß, der sich im Derby zuvor gegen den HC VfL Heppenheim schwer verletzte, fehlen Rother nun drei wichtige Spieler.
Nicht wieder nachlassen
Quelle: Starkenburger Echo, 01.11.2012
Die Punkte alleine sind nicht entscheidend
Am Sonntag (18 Uhr) gastiert der SVE bei der HSG Langen, die zuletzt mit einem 21:21 bei Spitzenreiter SG Egelsbach überraschte. „Diese Partie war alles andere als hochklassig. Beide Mannschaften haben versucht, das Spiel langsam zu machen, um so Kräfte zu schonen“, befand Martin Rother, der sich die Begegnung anschaute. Für seine Mannschaft gilt es am Sonntag, eben jenes Tempo ins Spiel zu bringen. „Gegen Langen würde ein schnelles Spiel wahrscheinlich schon reichen, um Punkte zu holen“, vermutet der Trainer. „Ich fordere von meiner Mannschaft eine Leistungssteigerung im läuferischen Bereich und auch, was die mentale Frische angeht“, stellt Rother allerdings klar und betont: „Ob wir punkten, ist nicht das alles Entscheidende. Wir wollen ein gutes und schnelles Spiel abliefern und den Gegner in jeder Sekunde unter Druck setzen – und das schon in der Abwehr.“
Nicht mitwirken kann in Langen Oliver Heß, der sich im Derby gegen Heppenheim schwer verletzte und wohl bis zum Frühjahr ausfallen wird. „Nun bieten sich unseren jungen Spielern Entfaltungsräume. Ich hoffe sehr, dass sie dies nutzen werden“, sagt Rother.
SVE-Frauen zu sicher
Quelle: Starkenburger Echo, 30.10.2012
Im Derby fehlt viel
Stefan Wegerle (Trainer des HC VfL Heppenheim): Ich bin sehr enttäuscht. Im Prinzip standen sich in diesem Derby Not gegen Elend gegenüber. Die weniger schwache Mannschaft hat gewonnen. Was mich aber am meisten überraschte, war die seltsame Atmosphäre in der Halle. Von Derbystimmung war nichts zu hören und zu sehen.
Helmut Stein (Teamverantwortlicher des HC VfL Heppenheim): Das war zum einen die von uns bislang schlechteste Saisonleistung. Zum anderen war es das schlechteste Derby, das ich bislang gesehen habe. Von Anfang an kam keine Derbystimmung auf. Bei uns hat in diesem Spiel einfach alles gefehlt, vor allem aber die nötige Körpersprache.
Verletzung trübt die Stimmung

Der HC VfL Heppenheim wartet indes weiter auf die ersten Punkte der Saison. Der Bezirksoberligist um Trainer Stefan Wegerle verlor beim SV Erbach mit 23:28 (9:12) und kassierte damit im sechsten Spiel die sechste Niederlage.
Überschattet wurde die Partie von einer schweren Verletzung von Oliver Heß. Der Erbacher fiel nach einer harmlosen Aktion unglücklich auf die Hand und musste eine halbe Stunde lang auf dem Spielfeld ärztlich versorgt werden. Anschließend wurde er ins Krankenhaus gebracht. „Oliver hat sich den rechten Unterarm gebrochen. Die Situation war absolut unglücklich. Natürlich hat diese Szene das Spiel beeinflusst“, sagte Martin Rother, Trainer des SV Erbach. Mit 8:5 lagen die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt (20.) in Führung. „Nach dieser Verletzung hat in unserem Spiel jegliches Tempo gefehlt. Bis zur 50. Minute lief bei uns im Prinzip nichts mehr zusammen“, bedauerte der Erbacher Trainer, der zuvor ein ordentliches Spiel seiner Mannschaft sah.
Die Erbacher legten flott los und profitierten von der Unsicherheit im Spiel des HC VfL Heppenheim. Die Wegerle-Sieben schien Respekt vor dem Landesliga-Absteiger zu haben. „Besonders in der Abwehr haben wir viel zu passiv agiert. Zudem haben wir vorne wieder zu viele Fehler gemacht“, kritisierte Helmut Stein, Teamverantwortlicher der Heppenheimer, der sah, wie die Gastgeber nach zwei Minuten mit 3:0 in Führung lagen und diese über 7:4 (15.), 8:5 (20.) bis zur Pause ausbauten. „Wir haben in diesem Spiel wieder unser schwaches Auswärtsgesicht gezeigt. Mit einer besseren Einstellung hätten wir diesmal etwas holen können“, befand HC VfL-Coach Wegerle, der auch nach der Pause ein schwaches Derby sah.
Der Knackpunkt folgte in der 50. Minute. Beim Stand von 21:20 für Erbach hatten die Heppenheimer die Chance auf den Ausgleich, vergaben aber diese Möglichkeit. Im Gegenzug erhöhten die Gastgeber auf 22:20, um dann auf 24:20 davonzuziehen. „Das war sicher die Entscheidung. Danach lief beim HC VfL nichts mehr zusammen“, war Martin Rother mit dem Ergebnis zufrieden, schränkte aber ein: „Wir haben das Derby insgesamt viel zu spannend gemacht. Wir haben uns immer einen Vorsprung herausgespielt, um in der Folge die Heppenheimer wieder herankommen zu lassen. Das war unnötig.“
Während der SV Erbach am nächsten Sonntag (18 Uhr) bei der HSG Langen gastiert, hat es der HC VfL Heppenheim bereits am Freitag (20 Uhr) in der heimischen Nibelungenhalle mit der MSG Rüsselsheim/Bauschheim zu tun. Für Stefan Wegerle steht fest: „Nun kommen die Gegner, gegen die wir unbedingt punkten müssen. Wenn wir am Freitag wieder unser positives Heimgesicht zeigen, bin ich zuversichtlich, dass wir endlich unsere ersten Punkte holen können.“
SVE-Tore: Nischwitz (11/5), Hafner (7), Lies (5), Röhrig (2/1), Heß, Schüßler, Plank (je 1); HC VfL-Tore: Falter (7/1), Geiling (6), Werle (3), Sebastian Gottuck, Glanzner, Schütz (je 2), Sebastian Saul (1).
Foto: Lothar Voigt
Quelle: Echo Online 29.10.2012
Perrone will 7:3 Punkte
Quelle: Starkenburger Echo , 25.10.2012
