Matchball für SV Erbach

Die Erbacher Handballerinnen stehen vor dem großen Wurf: Die Bezirksoberliga ist nur noch einen Sieg entfernt.


Den vermeintlich größeren der beiden ausstehenden Brocken auf dem Weg zur Meisterschaft haben die Handballerinnen des SV Erbach in der Bezirksliga A bewältigt: Mit 23:20 (10:8) siegte das Team von Trainer Waldemar Rack am Donnerstagabend bei der Tvgg Lorsch und hat nun am heutigen Samstag um 17 Uhr beim Abstiegskandidaten TV Nauheim die große Gelegenheit, die Meisterschaft einzufahren. Der direkte Konkurrent um den Titel, der punktgleiche TV Trebur, ist bereits um 13.30 Uhr bei der ESG Erfelden II gefordert, kann damit vorlegen. Dass Erfelden Dritter ist, macht aber laut Rack wenig aus. Im Gegenteil: Für den Treburer Gegner geht es um nichts weiter als die Ehre, Erbachs Gegner Nauheim braucht indes noch mindestens einen Punkt, um nicht als Letzter und damit sicherer Absteiger die Runde zu beschließen.

Da gilt es für die Erbacherinnen kühlen Kopf zu bewahren und – ähnlich wie in der Hinrunde, als man mit 34:22 gewann – mit einem schnellen Umschaltspiel von Abwehr auf Angriff die Gastgeberinnen unter Druck zu setzen.

Die Gastgeberinnen am Donnerstagabend von Tvgg-Coach Giuseppe D’Amico wehrten sich in einem weitgehend ausgeglichenen Aufeinandertreffen auch schon tapfer, lagen jedoch nie in Führung. Erbach führte beim 8:5 das erste Mal mit drei, in der zweiten Hälfte phasenweise mit vier Toren. Doch Lorsch gab nicht auf, konnte zweimal verkürzen (16:18, 20:22). Am Ende holte der SVE aber verdient beide Punkte und kann sich nun auf den letzten Schritt am Wochenende konzentrieren. Die Tvgg muss heute um 17 Uhr zum bedeutungslosen letzten Saisonspiel bei der HSG Langen II antreten.

Tore: Nina Sauer (11/9), Selin Schneider, Laura Schäfer (je 3), Desiree Bock, Anna Jordan (je 2), Anne Schneider, Katrin Lambert (je 1)

Quelle: Echo Online 30.04.2016

Im Derby erwartet Rack vollen Einsatz

Saisonfinale in der Handball-Bezirksoberliga. Am Samstag (19 Uhr) gastiert der SV Erbach zum letzten Bergstraßen-Derby der Spielzeit beim TV Lampertheim.


Irgendwie scheint die Spannung bei der Mannschaft des SV Erbach seit Wochen raus. An einem Mittelfeldplatz in der Tabelle (Rang sieben oder acht) wird sich nichts mehr ändern, die Spieler dürften froh sein, wenn die Saison zu Ende ist. Einmal müssen die Erbacher aber noch ran. In Lampertheim steht eine schwere Auswärtsaufgabe bevor.

Waldemar Rack, der Trainer des SVE, fordert von seinen Akteuren noch einmal vollen Einsatz. „Natürlich wollen wir noch mal alles raushauen. Wenn wir es schaffen, 60 Minuten konzentriert zu agieren, ist für uns vielleicht was drin“, hofft der Coach. Dass auf die Gäste ein schweres Spiel wartet, wissen sie. Zudem dürfte Rack am Samstag wieder nur eine Rumpfmannschaft zur Verfügung stehen. „Das ist schon in den vergangenen Wochen der große Unterschied

zwischen uns und unseren Gegnern gewesen. Während den meisten Teams meist 15 bis 16 Spieler zur Verfügung stehen, sind wir froh, wenn wir mit acht Akteuren in die Spiele gehen“, bedauert Rack. Da ist es verständlich, dass der Übungsleiter auch vor dem Saisonfinale „von einem nicht gerade einfachen Spiel“ spricht – auch wenn beim Gegner ebenfalls die Luft raus zu sein scheint.

Auch für die Lampertheimer geht es nur noch um einen ordentlichen Rundenabschluss. „Die Ausgangslage ist klar: Das ist unser letztes Heimspiel, und da wollen wir uns mit einem doppelten Punktgewinn von den Zuschauern verabschieden“, appelliert TVL-Trainer Norbert Metzger an seine Spieler, noch einmal Gas zu geben. Wer beim Gastgeber auflaufen wird, steht noch nicht fest, denn einige Akteure plagen sich weiter mit Verletzungen herum. „Ich denke, wir werden in etwa mit der Truppe vom letzten Wochenende auflaufen können“, kündigt Metzger an.

Quelle: Echo Online 28.04.2016

D’Amico hofft auf kompletten Kader

Zum ungewohnten Abendtermin am Donnerstag (20.30 Uhr) erwartet die Tvgg Lorsch in der Frauenhandball-Bezirksliga A einen Top-Gegner: Der SV Erbach kommt und will mit einem Auswärtssieg in der Meisterschaft den vorletzten Schritt machen.


Für die Erbacherinnen geht es noch um die Meisterschaft. Nach einem Sieg in Lorsch können die SVE-Frauen am Samstag mit einem Sieg beim TV Nauheim den Titel und den Aufstieg perfekt machen. Lorsch ist sicher Tabellenfünfter, will aber noch einmal alles geben, um den Titelkampf spannend zu halten.

„Wir wollen uns nichts nachsagen lassen und werden daher alles geben, um einen Heimsieg in diesem Derby zu holen“, stellt Tvgg-Coach Giuseppe D’Amico, der sein letztes Heimspiel auf der Tvgg-Bank absolviert, klar. „Ich hoffe auf einen kompletten Kader. Sollten bei uns alle fit und einsatzfähig sein, wird es bestimmt ein Duell auf Augenhöhe“, hofft der Coach, der nächste Saison die erste und zweite Frauenmannschaft des TuS Zwingenberg übernehmen wird, auf eine volle Auswechselbank.

Erbach braucht indes noch zwei Siege aus den verbleibenden Spielen, dann ist der Aufstieg perfekt. Doch SVE-Coach Waldemar Rack warnt: „Wir haben noch schwere Brocken zu bewältigen. Es gilt, die Konzentration hoch zu halten und hundertprozentigen Einsatz zu zeigen.“ Rack hat für die Partie in Lorsch seinen kompletten Kader beisammen.

Quelle: Echo Online 28.04.2016

Erster Schritt zur Oberligaqualifikation

Männliche C-Jugend: SV Erbach – TSV Pfungstadt 30:20 (11:10)


Von Nervosität geprägt war der Auftakt der neu formierten männlichen C-Jugend in der Oberliga Qualifikation. Das erste der zwei Qualifikationsspiele, gewann das Team verdient, vor den Augen zahlreicher Fans.

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Eigene technische Fehler bestimmten den

Spielbeginn der Erbacher, sodass der TSV Pfungstadt leicht Anschluss halten konnte. Die Abwehr des amtierenden Bezirksoberliga-Meisters war gewohnt agil und ballorientiert und wurde gestützt durch den gut aufgelegten Jonas Stilgenbauer im Tor. Die Gäste waren körperlich deutlich überlegen, konnten diesen Vorsprung jedoch nur bedingt nutzen. Bei den Gastgebern war vor allem der Angriff, die Schwäche in der ersten Hälfte. Die Aufregung führte zu Abspielfehlern und Ballgewinnen der Gegner. Einzig Florian Lulay bewahrte die Ruhe und erzielte acht der elf Tore zum Halbzeitstand.

Die Halbzeitansprache des Trainerteams schien zu fruchten und so zeigte sich eine ganz andere Mannschaft in Hälfte zwei. Im Angriff konnte die Abwehr hinterlaufen werden und durch gezielte Pässe in Tore umgewandelt werden. Auch die Außen waren aufgewacht und kamen so zu Torerfolgen. Tor um Tor zog Erbach den Gästen nun davon und entschied das Spiel frühzeitig für sich. Ein Lob galt auch den aushelfenden D-Jugendlichen, von denen sich manche auch in die Torschützenliste eintragen konnten. Am Ende ein verdienter Sieg und ein Schritt Richtung Oberliga für die Saison 2016/17.

Vermerkt werden sollte hier noch eine hervorragende und konsequente Leistung des Schiedsrichters auf beiden Seiten, die zu einem fairen Spiel führte.

Das nächste Qualifikationsspiel findet am 30.04 um 15:30 in Griesheim statt.

Tore: Florian Lulay (16), Luca Jordan (7), Manuel Hörr (2), Jacob Lulay, Noah Berger, Simon Stadler, Maximilian Bänsch, Luis Meffert je (1)

Quelle: LS

Handballcamp 2016

Am letzten Osterferienwochenende fand von Donnerstag bis Samstag, das 11. Handballcamp de SV Erbach statt. Rund 55 Kinder und Jugendliche folgten der Einladung zum Camp und wurden von einem Team aus insgesamt 25 Trainern, Betreuern und Küchenhelfern versorgt und trainiert.

Neben den Handballaktivitäten in

der Halle, die nach Jahrgängen unterteilt waren, gab es rund um die Halle verschiedene Spielstationen, wie z.B. Torwandschießen, Tischtennis, Badminton und Tischkicker. Bei schönem Wetter fanden in diesen Disziplinen Wettbewerbe unter den Teilnehmern aber auch mit den Trainern statt.

Unterstützung fand das Trainerteam durch zwei Gasttrainer, die verschiedene Trainingseinheiten mit den Kindern und Jugendlichen durchführten.

Einer dieser Gasttrainer war Oliver Lücke, Trainer des Oberligateams in Griesheim. Er stellte das neue Stretthandball-Konzept Goalcha vor, bei dem der Handball mit vereinfachten Regeln, weichen Bällen und aufblasbaren Toren gespielt wird. Ideal ist diese Form für Handballeinsteiger, aber auch ältere Jahrgänge und einige Trainer fanden ihren Spaß daran.

Der zweite Gasttrainer, Marcus Gutsche, Trainer der Oberliga Frauen St. Leon/Baden nahm sich einen ganzen Nachmittag für seine Trainingseinheiten. Darauf folgte eine Gesprächsrunde mit den älteren Teilnehmern des Camps, in dem es um teamfördernde Maßnahmen der Mannschaften ging, aber auch die Interaktion zwischen Trainer und Mannschaft im Vordergrund stand. Rollenspiele brachten Teams und Trainer zum überlegen und diskutieren, aber auch zum lachen.

Während des Camps war der Besuch des Sport-Park in Heppenheim ein Highlight, in dem Spinning und Kickboxen auf dem Plan stand.

Zum Abschluss des fand eine Runde Power-Yoga mit Nadine statt.

Nach drei Tagen Handball, anderen sportlichen Aktivitäten und den Übernachtungen in der Halle wurde jeder Teilnehmer mit einem Gruppenbild verabschiedet.

Quelle: LS

Rack bremst jede Euphorie

Drei Auswärtsspiele trennen die Handballerinnen des SV Erbach noch von der Meisterschaft in der Bezirksliga A und damit vom Aufstieg. Am Sonntag (16 Uhr) gastiert das Team bei der HSG Mörfelden/Walldorf.


Einen Minuspunkt haben die Frauen des SV Erbach weniger auf dem Konto als der direkte Kontrahent TV Trebur. Gewinnt der SVE die Partien am Sonntag gegen den Tabellenvierten Mörfelden/Walldorf und elf Tage später bei der Tvgg Lorsch (5.) sowie zum Saisonfinale beim Vorletzten, TV Nauheim, ist

der Mannschaft des scheidenden Trainers Waldemar Rack der Titel sicher.

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Mit Ball Selin Schneider. Foto: Jürgen Strieder

„Wir haben den großen Vorteil, dass wir das selbst in der Hand haben“, sagt Rack. „Aber die Aufgaben, die noch vor uns liegen, sind enorm schwer“, warnt er vor allzu großer Euphorie. So hat Mörfelden beispielsweise in dieser Runde erst ein Heimspiel verloren, Lorsch ist zu Hause noch ungeschlagen. „Das zeigt, was da noch auf uns zukommt“, mahnt der Coach.

Gleichzeitig allerdings ist der Trainer voll des Lobes für sein Team, das in den letzten Wochen sehr gut arbeite. „Es zeigt sich auch, dass es sich auszahlt, dass wir im Training viel Wert auf die Fitness legen. Das ist in einer solch langen Runde wichtig“, sieht Rack seine Mannschaft auf einem sehr guten Weg. Wichtig wäre es allerdings, dass die Spielerinnen nicht verkrampfen, sondern eine gute Balance zwischen Lockerheit und Ernsthaftigkeit finden.

Am Sonntag bei der HSG Mörfelden/Walldorf wird auch wichtig sein, dass die Erbacherinnen, anders als im Hinspiel, gleich von Beginn an hellwach sind.

Quelle: Echo Online 14.04.2016

Geduld ist gefragt

Saisonendspurt für den SV Erbach: Am drittletzten Spieltag gastiert der Handball-Bezirksoberligist am Sonntag (15 Uhr) beim TuS Griesheim II.


Die Saison ist für die Erbacher gelaufen. Die Mannschaft aus dem Heppenheimer Stadtteil hat durch den 30:23-Heimsieg gegen die TGB Darmstadt am vergangenen Wochenende den achten Tabellenplatz gefestigt. Weder nach oben noch nach unten wird sich in den verbleibenden Begegnungen noch viel tun.

Vor dem nächsten Gegner hat SVE-Trainer Waldemar Rack allerdings großen Respekt, eine ähnlich klare Angelegenheit wie im Hinspiel (34:26) erwartet er nicht: „Die Ergebnisse der Griesheimer waren in den vergangenen Wochen meist sehr knapp. Sie haben eine junge Mannschaft, die mit einer offensiven Deckung agiert und einen schnellen Handball spielt“, weiß der Coach, der von seiner Mannschaft Geduld fordert. „Wir dürfen nicht zu schnell den Abschluss suchen und müssen in der Rückwärtsbewegung hellwach sein“, wünscht sich Rack.

Der Coach kann für Sonntag wohl auf seinen kompletten Kader bauen. Nur hinter dem Einsatz von Roman Röhrig steht aus beruflichen Gründen noch ein Fragezeichen. Allerdings wird Rack seine Mannschaft am Sonntag nicht selbst betreuen können, da er am gleichen Tag mit dem Erbacher Frauenteam, das er ebenfalls trainiert, ein wichtiges Auswärtsspiel bestreitet. Für Rack wird Abteilungsleiter Thomas Flath auf der Bank sitzen.

Quelle: Echo Online 14.04.2016

‚In erster Linie eine Sache des Kopfes‘

Die A-Liga-Handballerinnen des SV Erbach haben ihr letztes Heimspiel der Saison souverän gemeistert: Beim 33:21 (19:11) waren die Gäste von der SKG Roßdorf zu harmlos, um der Mannschaft um Trainer Waldemar Rack gefährlich zu werden.


Nach dem Heimerfolg haben es die Frauen des SV Erbach weiter in der Hand, aus eigener Kraft Meister zu werden und aufzusteigen. Spitzenreiter Trebur hat ein Spiel mehr absolviert, aber auch schon einen Minuspunkt mehr auf dem Konto, nachdem eine Woche zuvor gegen Mörfelden/Walldorf verloren wurde.

„Meine Spielerinnen arbeiten richtig intensiv und hart. Natürlich hat jede das große Ziel Meisterschaft vor Augen. Jetzt wird es aber wichtig sein, die letzten richtig schweren Spiele erfolgreich zu gestalten, ohne zu verkrampfen. Der Druck ist da. Deshalb ist es in erster Linie auch eine Sache des Kopfes, zu bestehen“, sagt Rack, der sich gerne als Meistertrainer vom SVE verabschieden würde.

Erbach legte gegen Roßdorf konzentriert los und hatte die Partie binnen weniger Minuten im Griff. Nach dem 13:8 gab es einen weiteren Zwischenspurt zum 19:11, und nach dem Seitenwechsel waren es beim 25:15 zum ersten Mal zehn Tore Vorsprung. „Heute haben wir von Anfang an gezeigt, was wir können, haben von der ersten Minute an dominiert“, lobte Rack seine Spielerinnen, die aus einer stabilen Deckung heraus hohes Tempo gingen. „Wir arbeiten im Training viel an der Fitness und Athletik – und das macht sich bemerkbar“.

Nun hat es der SV Erbach selbst in der Hand, den Aufstieg mit drei Auswärtssiegen an den nächsten drei Wochenenden klarzumachen. „Aber es ist nach wie vor sehr schwer“, sieht

Rack die nächsten Aufgaben (unter anderem bei Trebur-Bezwinger Mörfelden) als „ganz hohe Hürden“ an.

Tore: Anne Schneider (6), Laura Schäfer (6), Anna Jordan (6/2), Nina Sauer (5), Selin Schneider (5/1), Desiree Bock (3), Luisa Jordan (2)

Quelle: Echo Online 12.04.2016

Erst am Ende souverän

Durch ein Wechselbad der Gefühle mussten die Zuschauer der Bezirksoberliga-Partie zwischen dem SV Erbach und der TGB Darmstadt. Am Ende behielten die SVE-Handballer zwar klar mit 30:23 (13:11) die Oberhand, hatten aber mehr Mühe, als es das Resultat vermuten lässt.


„Wir hatten in der Deckung große Probleme. Dadurch kam Darmstadt immer wieder heran“, musste Erbachs Trainer Waldemar Rack bis zu den letzten zehn Minuten um die Punkte bangen. „Dann war es aber hinten heraus doch richtig souverän.“

In der Anfangsphase wurden die Gastgeber eiskalt erwischt, der Tabellenvorletzte nutzte seine Chancen gegen eine zu statische Deckung, die zudem Abspracheprobleme offenbarte, und führte nach elf Minuten mit 7:4. Rack nahm seine erste Auszeit, stellte seine Spieler noch einmal neu ein und hatte mit dieser Maßnahme Erfolg. Über 9:9 erarbeitete sich der SVE eine 13:10-Führung, ehe Darmstadt mit einem direkten Freiwurf nach dem Pausenpfiff noch das 11:13 markierte. „Dieser Treffer war so was von unnötig. Den darf man einfach nicht kassieren“, ärgerte sich Rack.

Nach dem Wechsel dauerte es gut fünf Minuten, ehe Erbach die ersten Treffer markierte und ein 15:11 vorlegte. Doch Sicherheit brachte die Vier-Tore-Führung noch lange nicht, Darmstadt konterte und glich aus (15:15). In der Folge agierte der SVE etwas konsequenter im Angriff, setzte sich erneut ab und schien bei einer Fünf-Tore-Führung 13 Minuten vor dem Ende auf der Siegerstraße. Eine Umstellung der Darmstädter Deckung auf eine offensivere 3:2:1-Variante brachte nochmals Unruhe und die Gäste bis auf zwei Treffer heran.

„Dann habe ich noch einmal eine Auszeit genommen, und die hat glücklicherweise wieder gewirkt“, war Rack erleichtert, dass sein Team in der Schlussphase „es verstanden hat, mit mehr Laufarbeit im Angriff sich Chancen zu kreieren“, befand der Trainer. „Das sah dann auf einmal wirklich gut aus, und damit haben wir uns diesen Sieg auch redlich verdient.“

Tore: Hess (8), Schwiersch, Nischwitz, Scholz (je 5), Grabisch (3), Hafner (2), Röhrig (1), Müller (1/1)

Quelle:Echo Online 11.04.2016

Rack will so viele Punkte wie möglich

Das vorletzte Heimspiel der Saison steht am Samstag (19.15 Uhr) für den SV Erbach an. Der Handball-Bezirksoberligist empfängt den Vorletzten von der TGB Darmstadt.


Es sind die letzten Spiele als Trainer des SV Erbach. Von fehlendem Ehrgeiz kann bei Waldemar Rack aber keine Rede sein. Im Gegenteil. Auch wenn sich an der Tabellensituation für die Mannschaft in den verbleibenden Begegnungen nicht mehr viel ändern wird, hat Rack noch Ziele. „Wir wollen die Saison so gut wie möglich zu Ende bringen. Das heißt, dass wir noch so viele Punkte wie möglich holen wollen“, erläutert der Coach.

Gegen Darmstadt gibt es für ihn noch einen weiteren Grund, motiviert zu sein: „Das Hinspiel, das wir 31:34 verloren hatten, steckt immer noch in meinem Kopf. In dieser Partie haben wir eine katastrophale Leistung geboten. Deshalb steht für mich am Samstag vor allem Wiedergutmachung auf dem Programm.“ Was den Erbachern damals überhaupt nicht schmeckte, war die offensive und aggressive Spielweise der TGB. „Wir waren damals nicht in der Lage, dagegenzuhalten und uns ordentlich zu bewegen“, erinnert sich Rack, der hofft, dass sich seine Spieler vor allem in den beiden noch ausstehenden Heimspielen ordentlich ins Zeug legen werden.

Wo es Waldemar Rack in der neuen Saison hinzieht, steht noch nicht fest. Klar ist allerdings, dass er auch sein Traineramt bei den Erbacher A-Liga-Frauen, die als Tabellenzweiter noch um den Aufstieg kämpfen, zur Verfügung stellen wird und sich komplett neu orientiert. „Ich spüre überhaupt keinen Druck und lasse alles auf mich zukommen“, blickt Waldemar Rack voraus und will sich mit seiner Mannschaft voll auf den Samstag und die nächsten Wochen konzentrieren.

Quelle: Echo Online 07.04.2016