Author Archives: Linda Flath
Der SV Erbach muss „hellwach“ sein
Beim jüngsten 33:32-Erfolg bei der SG Arheilgen mussten Trainer Waldemar Rack und seine Mannschaft allerdings alles geben, bis der Sieg feststand. Einige Tage danach wirkte die Stimme des Erbacher Trainers wieder klarer als unmittelbar nach Spielende. Der Tabellendritte benötigt nun auch wieder alle Kräfte, steht doch am Sonntag (15.30 Uhr) das nächste schwere Spiel an, wenn der SVE beim TuS Griesheim II gastiert.
Das dürfte keine leichte Aufgabe werden, machte die Reserve des Oberligisten doch zuletzt bei ihrem 33:21-Erfolg bei der HSG Mörfelden/Walldorf auf sich aufmerksam. „Die Griesheimer richtig einzuschätzen, ist nicht leicht. Sie haben immer die Möglichkeit, Akteure aus der ersten Mannschaft einzusetzen und sich so enorm zu verstärken“, weiß Waldemar Rack um die Schwere der Aufgabe. Aber auch sonst hat der Erbacher Trainer eine hohe Meinung von den Griesheimern: „Sie sind eine junge Mannschaft, die schnellen und offensiven Handball spielt. Wir müssen vor allem in der Abwehr hellwach sein und dürfen die Gegenspieler nie aus den Augen verlieren“.
Von seinen eigenen Spielern fordert Rack daher, mit Köpfchen zu spielen und sich auf die Taktik des Gegners variabel einzustellen. Denn nur, wenn die Erbacher die Fehler der Griesheimer erkennen und darauf reagieren würden, könne, sagt der Coach, etwas Zählbares rausspringen. Entsprechend wird Rack seine Mannschaft auf den Gegner vorbereiten. „Wir müssen intelligent spielen und in der Lage sein, in bestimmten Situationen den Rhythmus zu wechseln. Wenn wir das schaffen, bin ich sicher, dass wir erfolgreich sein werden“, kündigt der Coach, der keine Personalsorgen hat, an.
Quelle: Echo Online 23.10.2014
Erbacher Damen laufen Rückstand hinterher
Last-Second-Treffer von Lukas Müller
Nach dem knappen 33:32 (14:18)-Erfolg bei der SG Arheilgen wirkte Waldemar Rack etwas angeschlagen. Verständlich, sah der Trainer des Handball-Bezirksoberligisten doch Schlusssekunden, die es in sich hatten: 15 Sekunden vor Spielende lag Erbach 32:31 vorne, als den Gastgebern der Ausgleich gelang. Doch Lukas Müller traf fünf Sekunden vor der Schlusssirene.
Vor allem in der ersten Hälfte taten sich die Erbacher schwer, kamen aber wie verwandelt aus der Kabine und stemmten sich gegen die erste Niederlage. „Auch die Spieler selbst haben sich in der Halbzeit gepusht. Keiner wollte dieses Spiel verlieren“, lobte der SVE-Coach Wille und Einstellung des Teams. Auch von Rückschlägen wie dem verletzungsbedingten Ausfall von Timo Wiegand kurz vor der Pause und der Roten Karte gegen Dominik Juchem (40.) ließen sich die Gäste nicht beeindrucken.
Tore: Nischwitz (11/1), Hafner (6), Röhrig, Heß (je 5), Müller (3), Wiegand (2), Blank (1). kar/ü
Quelle: Morgen Web 21.10.2014
„Wir müssen mit Kopf spielen“
Vor allem im heimischen Sportzentrum erwies sich die Mannschaft aus dem Darmstädter Stadtteil bislang als dicker Brocken für die Kontrahenten: Ein 26:20 gegen den TV Büttelborn und ein 32:24 gegen die HSG Langen bescherten vier der bislang fünf Punkte für den derzeitigen Tabellenfünften. Zuletzt spielte die SGA 28:28 beim TV Siedelsbrunn.
Die Erbacher sind also gewarnt vor den Arheilgern, auch wenn das nötige Selbstvertrauen vorhanden sein dürfte bei der Mannschaft um SVE-Trainer Waldemar Rack. Sein Team ist perfekt in die Saison gestartet, holte 6:0-Punkte aus den ersten drei Spielen und rangiert auf Rang drei. Trotzdem weiß Rack, dass eine schwere Auswärtsaufgabe auf seine Sieben wartet. „Gerade zu Hause spielen die Arheilger einen schnellen Handball. Wir müssen uns auf unsere Stärken konzentrieren und an die starke zweite Halbzeit vom Erfelden-Spiel anknüpfen“, fordert Rack.
Mit 37:26 hat der SV Erbach sein jüngstes Heimspiel gewonnen und vor allem in den zweiten 30 Minuten auch den Trainer überzeugt. Konzentriert in der Abwehr arbeiten, durchdacht das Angriffsspiel abschließen – so lautet die Marschrichtung vor der Begegnung in Arheilgen. „Wir müssen mit Kopf spielen und dürfen unsere Angriffsaktionen nicht überhastet abschließen. Wichtig ist auch, in entsprechenden Situationen das Tempo zu variieren“, betont der Erbacher Trainer. Wichtig ist ihm vor dem Arheilgen-Spiel aber auch, dass seine Akteure die Fehlerquote so gut wie möglich minimieren. „Wenn wir schnell nach vorne spielen und ebenso zügig nach hinten agieren, können wir auch aus Arheilgen etwas Zählbares mitnehmen“, gibt sich Waldemar Rack, der derzeit keine Personalsorgen hat, zuversichtlich.
Der zweiten Mannschaft des SV Erbach steht am Samstag (18., 17 Uhr) ebenfalls ein Auswärtsspiel bevor: Der C-Ligist und Tabellensiebte gastiert bei der HSG Langen III.
SV Erbach zurück in der Erfolgsspur
Der SV Erbach gewann das Derby der Frauenhandball-Bezirksliga A gegen TuS Zwingenberg II mit 22:17 (12:10) und ist zurück in der Erfolgsspur. Erst einmal legte Zwingenberg ein 6:3 vor, weil konsequent in die Gegenstöße gegangen wurde. Als der SV Erbach besser ins Spiel kam, tat sich Zwingenberg schwerer mit dem Torewerfen. Erbach drehte den Spieß um.
Über 16:13 und 18:14 baute der SVE die Führung aus. TuS II deckte offensiver, nutzte aber nur eine von sechs Konterchancen in Serie zum 15:18. „Da vertändelten wir zu oft den Ball. Anstatt richtig aufs Tor zu gehen, wollten wir noch einen Pass mehr spielen“, bemängelte Brendle nach der in seinen Augen unnötigen Niederlage. „Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen.“
SVE-Tore: Sauer (8/3), Kessler (7), Müller (4/4), Becker, Staffa, Jordan (je 1)
Quelle: Morgen Web 14.10.2014
Trainer findet in der Pause die richtigen Worte
Der SV Erbach feierte in der Handball-Bezirksoberliga mit dem 37:26 (16:13) gegen die ESG Erfelden den dritten Saisonsieg. Während SVE-Coach Waldemar Rack mit der Leistung in der zweiten Halbzeit zufrieden war, zeigte er sich mit dem Auftritt vor der Pause nicht einverstanden. „In den ersten 30 Minuten war das nicht schön anzusehen. Das war Handball zum Einschlafen“, kritisierte der Übungsleiter.
Bei seiner Ansprache in der Kabine schien der Coach aber die richtigen Worte gefunden zu haben. Der SV Erbach kam jedenfalls wie verwandelt aus der Halbzeit. „Was wir da gezeigt haben, war das komplette Gegenteil zu dem, was wir in den ersten 30 Minuten abgeliefert haben. Vor allem das Spiel ohne Ball klappte viel besser“, lobte Rack. Folge: Seine Mannschaft setzte sich immer deutlicher ab. Beim 25:20 (45.) war eine Vorentscheidung gefallen.
Als die Erbacher mit 34:23 vorne lagen (52.), war das Spiel gelaufen. Neben dem starken Torhüter Bastian Flath überzeugten die Nachwuchsakteure Andrej Grebe und Luca Röder.
SVE-Tore: Röhrig (9), Nischwitz (7), Heß (6), Müller (5/1), Wiegand (4), Hafner (2), Juchem, Bührer, Grebe, Röder (je 1)
Quelle: Morgen Web 14.10.2014
SVE-Jugend siegt deutlich
Männliche E-Jugend: SV Erbach – SKG Roßdorf 33:13 (19:4)
Der SVE dominierte das Spiel von der ersten bis zur letzten Minute. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung gelang den Erbachern schon eine Entscheidung zur Halbzeit. Trotz den Gedanken im Hinterkopf die zwei Punkte schon sicher zu haben, nutzten die Gastgeber auch in Halbzeit zwei alle sich ergebenden Torchancen und bauten den Endstand weiter aus. Die Zuschauer sahen ein faires Spiel von beiden Mannschaften.
Tore: Manuel Hörr (13), Luis Meffert (7), Tom Jordan (4), Keno Kochendörfer und Jonas Gugenberger je (3), Lars Rybakov (2) und Nicolas Lulay (1)
Männliche D-Jugend: SV Erbach – JSG Weschnitztal 31:20 (16:10)
Konsequent nutzten die Erbacher seine Stärken in Angriff und Abwehr und konnten so im Lokalderby einen Sieg verbuchen. Auf Dauer konnte die JSG beim schnellen Kombinationsspiel der Erbacher nicht mithalten und kamen nicht dazu, die Deckung der Gastgeber ernsthaft unter Druck zu setzen. So konnten die Jungs vom SVE schon zur Halbzeit eine deutliche Führung ausbauen. In der zweiten Halbzeit nutzte das Team, um Trainergespann Jordan und Lulay, alle sich ergebenden Chancen und konnten zum Spielende die Tordifferenz nochmal deutlich erhöhen. Auch deshalb weil die Mannschaft in der Abwehr kaum Torchancen der Gegner zuließ.
Tore: Luca Jordan (12), Florian Lulay (10), Manu Hörr (4), Marvin Greene (4), Simon Stadler (1)
Weibliche C-Jugend: HSG Bensheim/Auerbach II (aK) – SV Erbach 22:33 (12:19)
Die Erbacher Mädels entschieden das Spiel von Beginn an und konnten trotz vieler Aushilfen aus der weiblichen D-Jugend zur Halbzeit einen deutlichen Vorsprung ausbauen. In Halbzeit zwei ließen die Gäste einige Chancen liegen, wofür hauptsächlich die starke Torhüterin der Gegner verantwortlich war, sonst wäre der Sieg wohl noch höher ausgefallen. Neben dem Personalmangel gestaltet sich diese Saison auch die Torhüterposition schwierig, sodass sich in diesem Spiel insgesamt vier Feldspielerinnen auf dieser Position abwechselten. Diese meisterten ihre Aufgabe jedoch so gut, dass der Sieg zu keiner Zeit in Gefahr war.
Tore: Hanna Lambert (17), Samira Silber (7), Elena Coban (6), Jamila Coban (2), Marie Schüssler (1)
Männliche C-Jugend: SV Erbach – JSG Zwingenberg/Alsbach 29:19 (11:11)
Bis zur Pause (11:11) war die Partie völlig offen. Die Erbacher verteidigten gegen die großen Angreifer mit viel Einsatz und im Angriff agierten die Jungs effektiv und fehlerarm. Halbzeit zwei war geprägt durch einen überragenden Lukas Lulay im Tor. Im Angriff zeigten sich vor allem die Erbacher Rückraumspieler weiterhin spielfreudig und torgefährlich.
Tore: Paul Buschendorff (12), Leon Brüning (10), Vincenz Lulay (6), Max Lulay (1)
Quelle: LS
Rückschläge für Erbacher Handballjugend
Männliche E-Jugend: HSG Weiterst./Braunsh./Worf. – SV Erbach 18:17 (9:9)
Nach einer guten Anfangsphase des SV Erbach, ließ sich die Mannschaft zunehmend verunsichern. Dadurch konnte das Team nicht zum gewohnten Selbstvertrauen zurückfinden und lief dem Rückstand bis zum Ende des Spiels hinterher. Die Gäste konnten ihre gewohnten Stärken im gekonnten Pass – und Zusammenspiel nicht oft genug ausspielen und verloren somit am Ende mit nur einem Tor. Guten Rückhalt fand die Mannschaft in Torhüter Nils Buchert.
Tore: Manuel Hörr (6), Luis Meffer (4), Keno Kochendörfer (3), Dennis Rybakov, Tom Jordan je (2)
Männliche D-Jugend: TV Groß-Rohrheim – SV Erbach 30:23 (14:12)
Trotz einer durchweg hohen Einsatzbereitschaft und viel Kampfgeist mussten die Erbacher eine Niederlage im dritten Saisonspiel einstecken. Lange Zeit konnten die Erbacher mithalten, sodass die Gäste zur Pause mit gerademal zwei Toren zurücklagen. Mitte der zweiten Hälfte gingen die Erbacher sogar mit zwei Toren in Führung. Die Gastgeber nutzten jedoch ihre letzte Reserve und steigerten das Tempo nochmals. Die Erbacher konnten dem nicht mehr standhalten und mussten, durch die hohe Niederlage, ihre zwei Punkte in Groß-Rohrheim lassen.
Tore: Florian Lulay (11), Luca Jordan (10), Manu Hörr, Marvin Greene je (1)
Weibliche C-Jugend: SV Erbach – SVC Gernsheim 31:14 (19:8)
Das erste Rundenspiel der Saison bestritt, das durch Abgänge stark geschwächte Team, mit fünf Spielerinnen aus der weiblichen D-Jugend. Diese konnten sich durch ihre Leistung sehr gut in der Mannschaft integrieren, sodass kaum ein Unterschied zwischen den Spielerinnen zu erkennen war. Vor dem zunächst noch ungeschlagenen Gegner, hatte man auf Grund der personellen Situation großen Respekt. Die Mannschaft spielte jedoch durch schöne Spielzüge, Doppelpässe und viele Konter ihre Stärken aus und konnte schon zur Halbzeit eine elf-Tore-Führung ausspielen. In der zweiten Halbzeit setzten die Gastgeber dort an, wo sie aufgehört hatten. So konnten sie am Ende einen stets ungefährdeten Sieg feiern.
Tore: Hanna Lambert (17), Elena Coban (5), Samira Silber (4), Julia Bernhardt (3), Carla Gramlich (2)
Männliche C-Jugend: JSG Groß-Rohrheim/Biblis – SV Erbach 28:25 (14:15)
Trainer Carsten Jordan zeigte sich nach dem Spiel zufrieden. Gegen den Favoriten aus dem Ried agierten die Erbacher in der Abwehr aggressiv und im Angriff variabel. Die Pausenführung war verdient. Vor allem Paul Buschendorff war kaum zu stoppen und markierte insgesamt 12 Tore. Letzendlich fehlten in der zweiten Kraftreserven und die zunehmende Fehlerquote verhinderte einen Überraschungssieg.
Tore: Paul Buschendorff (12), Diego Radisic (5), Leon Brüning (5), Max Lulay (3)
Männliche A-Jugend: ESG Crumstadt/Goddelau – SV Erbach 30:29 (13:15)
Nach anfänglichen Schwierigkeiten auf dem Spielfeld, fanden die Gäste besser ins Spiel und konnten durch eine konzentrierte Abwehrarbeit und flüssiges Angriffsspiel zur Halbzeit in Führung gehen. Trotz einer Manndeckung gegen Lennart Grabisch und eine rote Karte gegen Fabian Jordan in der 45. Minute ließ sich die Mannschaft nicht aus dem Konzept bringen. Denny Röder ersetze Jordan fortan an einer ihm bisher unbekannten Position, dem Kreis, meisterte seine Aufgabe jedoch gut. Keine der beiden Mannschaften konnte sich in der zweiten Halbzeit richtig absetzen. Am Ende gab der SV Erbach den Sieg, durch einige Unkonzentriertheiten, jedoch aus der Hand und musste ohne die zuvor erhofften zwei Punkte nach Hause fahren.
Tore: Lennart Grabisch (9/4), Fabian Jordan (5), Andrej Grebe (4), Luca Röder (4), Jonas Müller (4), Dennis Pfeiffer (2), Felix Lulay (1)
Quelle: LS
Rack sieht noch Potenzial
Erbachs Trainer Waldemar Rack hatte eigentlich allen Grund, zufrieden zu sein. Dennoch ließ der Übungsleiter nach dem Spiel seinem Unmut freien Lauf: „34 Gegentore sind eindeutig zu viel und so nicht hinnehmbar. Wir haben ohne Abwehr gespielt. Das müssen wir in den nächsten Tagen und Wochen unbedingt verbessern“.
Dabei begann das Spiel gar nicht schlecht für den SV Erbach. Nach fünf Minuten lagen die Gäste mit 6:4 vorne, zehn Minuten später hieß es 10:7. „Die erste Viertelstunde war absolut in Ordnung. Wir lagen vorne und haben auch ordentlich gespielt“, befand der SVE-Trainer, der danach aber einen Bruch im Spiel seiner Mannschaft sah: „Plötzlich waren wir unkonzentriert und haben uns viele technische Fehler erlaubt. So haben es die Gastgeber geschafft, bis zur Pause auf ein Tor ranzukommen.“ In der Pause gab es folglich einiges zu besprechen in der Kabine.
Entsprechend konzentriert begann der SVE den zweiten Durchgang. Aber auch die Gastgeber präsentierten sich stark, sodass sich zunächst ein offener Schlagabtausch entwickelte. 17:17 hieß es kurz nach dem Wechsel, 29:29 in der 49. Minute. Erst in der Schlussphase waren die Erbacher wieder zielstrebiger. „In den letzten vier Minuten haben wir es verstanden, unsere Angriffe konzentriert abzuschließen. Auch in der Abwehr klappte es etwas besser. Über die erste und zweite Welle sind wir dann zum Erfolg gekommen“, lobte Rack seine Mannschaft, die sich so einen nicht unverdienten Sieg sicherte.
„Trotzdem müssen wir in dieser Woche vor allem die Leistung in der Abwehr ansprechen und uns verbessern. Wir müssen in der Defensive einfach stabiler werden. Offensiv hat es ganz ordentlich gepasst“, bilanzierte der Erbacher Trainer.
Quelle: Echo Online 07.10.2014
