Author Archives: Linda Flath
Respekt auf beiden Seiten vor Derby
HSG Fürth/Krumbach – SV Erbach:
Im Vergleich der Saisonstarts zwischen vergangener und aktueller Saison zeigt sich bei der HSG Fürth/Krumbach eine Parallele. „Im letzten Jahr sind wir auch mit 2:2 Punkten gestartet“, erinnert HSG-Trainer Udo Böbel und wertet daher die Niederlage vom Wochenende gegen den TV Lampertheim nicht als Beinbruch. „Es ist ein ganz früher Zeitpunkt in der Saison. Außerdem sind wir jetzt aus dem Fokus des Topfavoriten auf die Meisterschaft raus, diesen Status hat nun Lampertheim inne“, gibt Böbel zu bedenken. „Vielleicht lässt jetzt der äußere Druck etwas nach und meine Mannschaft kommt damit auch zurecht.“
Immerhin ist das junge HSG-Team allerdings auch noch in der Entwicklung. „Das merkt man in einigen Situationen. Da fehlt uns noch die Cleverness“, hat der Trainer bereits erkannt. „Aber daran arbeiten wir weiter. Außerdem wissen wir jetzt, dass wir das Zeug dazu haben, Lampertheim zu schlagen und werden uns in der Rückrunde revanchieren“, kündigt Böbel an. Im Heimspiel gegen den SV Erbach will der HSG-Trainer den Anfang für eine Serie starten: „Letztes Jahr haben wir nach den 2:2 Punkten zum Start 14 Mal hintereinander gewonnen“, sagt der Coach. „Aber der SV Erbach verfügt über eine gute Mannschaft, die man auf keinen Fall unterschätzen darf“, warnt Böbel. „Wir haben Respekt vor dem Gegner, aber wir wollen in erster Linie auf unsere Leistung schauen und das spielen, das wir uns vorgenommen haben“.
Die zuletzt spielfreien Erbacher indes sind in dieser Saison noch ohne Punkt. Dass es schwer werden würde, war beim Bezirksoberligisten schon vor Rundenstart klar. „Nichts mit dem Abstieg zu tun haben und sich im Mittelfeld festsetzen“, lautet die Zielsetzung. Dass es im ersten Spiel beim TV Lampertheim eine 24:31-Niederlage setzte, kam demnach so überraschend nicht. „Wir waren in diesem Spiel nicht so gut, als dass wir etwas hätten etwas reißen können“, erinnert sich Thomas Lulay, Vorsitzender und einer der Trainer im vierköpfigen SVE-Übungsleitergespann. Vor allem mangelnde Erfahrung habe zur deutlichen Niederlage geführt, die aber niemand umwarf. Denn wie gut Lampertheim drauf ist, zeigte sich im Spiel in Fürth.
Diese Partie hat sich auch Lulay angeschaut. Und der Respekt vor den Odenwäldern ist groß. „Sie können sehr hohes Tempo spielen und sind gerade aus dem Rückraum extrem gefährlich. Vor allem ein Sebastian Eisenhauer kann das Spiel bestens organisieren“, hat Lulay beobachtet. „Für uns ist dieser Vergleich eine weitere große Herausforderung. Wir müssen vor allem in der Abwehr gut stehen und viel arbeiten“, fordert er.
Wie es beim SV Erbach personell aussehen wird, ist noch unklar. „Uns fehlen derzeit im Training einige Spieler aufgrund von Klausuren und Abschlussprüfungen. Das ist natürlich alles andere als optimal, lässt sich aber nicht ändern, schließlich geht der Beruf vor“, sagt Lulay. Ein Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Roman Röhrig.
Für Aufsteiger HSG Fürth/Krumbach II stehen bisher zwei Niederlagen in der Bezirksliga A zu Buche. „Aber wir können besonders auf die Leistung aus der zweiten Halbzeit des Spiels gegen Einhausen aufbauen“, macht Trainer Norbert Metzger seinen jungen Spielern Mut. „Wir müssen an uns arbeiten, müssen vor allem die Fehler minimieren, und in einigen Phasen fehlt bislang noch die Cleverness“, erläutert Metzger. Beim TV Büttelborn II wollen die Odenwälder nun möglichst punkten. „Die Entwicklung ist positiv. Ein Erfolgserlebnis wäre jetzt natürlich Gold wert“, weiß Metzger.
Quelle : Starkenburger Echo , 26.09.2013
Tempospiel wird belohnt
Handball – Erbachs weibliche B-Jugend hat den TSV Pfungstadt bei 24:10 im Griff
SVE-Abwehr überzeugt
Die Moral stimmt jedenfalls
TV Lampertheim – SV Erbach 31:24 – Trotz Rückstands lassen sich die Gäste nicht hängen

In die Zange genommen wird hier Linus Stipp (Mitte) vom SV Erbach von den Lampertheimern Alon Lavi (links) und Adrian Schwer. Der SVE verlor das Bezirksoberliga-Derby mit 24:31.
Foto: Jürgen Strieder
Mit einer Auswärtsniederlage ist der SV Erbach in die Saison gestartet. Der Handball-Bezirksoberligist verlor das Derby bei Absteiger TV Lampertheim letztlich deutlich mit 24:31 (10:16).
Zu Anfang sah es noch ordentlich aus für den SV Erbach. Nach acht Minuten stand es 3:3. „In dieser Phase haben wir das Spiel offen gestaltet und auch gut gespielt“, lobte SVE Vorsitzender und Trainer Thomas Lulay. Erst nach 17 Minuten gelang es den Lampertheimern, sich etwas abzusetzen. Und die Gastgeber bauten ihre Führung über 9:5 (17.) und 14:10 (28) bis zur Pause aus.
Die zweite Halbzeit begann nicht optimal für den SV Erbach. Die Lampertheimer kamen hellwach aus der Kabine kam und lagen sechs Minuten nach Wiederanpfiff mit 20:11 vorne. „Das war natürlich eine Vorentscheidung, zumal wir in dieser Phase auch noch zwei Siebenmeter vergaben“, beklagte Lulay, der aber am Engagement seiner Mannschaft nichts auszusetzen hatte. „Letztlich haben wir in der Offensive zu wenig Druck aus dem Rückraum aufgebaut. Mit der Lampertheimer 3:2:1-Deckung hatten wir Probleme. Da sind uns nicht die richtigen Lösungen eingefallen“.
Der TV Lampertheim hatte nur wenig Mühe, die Führung weiter auszubauen. Zwischenzeitlich lagen die Gastgeber gar mit zehn Toren vorne. Doch statt die Köpfe hängen zu lassen, kämpften sich die Erbacher zurück ins Spiel. „Da muss ich der Mannschaft wirklich ein Kompliment aussprechen. Wir haben uns trotz des deutlichen Rückstandes nicht hängen lassen“, lobte Lulay. So schafften es die Gäste, acht Minuten vor dem Ende den Rückstand auf fünf Tore zu verkürzen (21:26). Diesmal war es Torhüter Bastian Flath, der mit zwei gehaltenen Siebenmeter den SVE zumindest etwas im Spiel hielt. Die Lampertheimer brachten den Heimsieg in der Schlussphase aber locker über die Zeit.
„Natürlich ist der TV Lampertheim in der Breite besser besetzt als wir. Das hat auch in diesem Spiel den Unterschied ausgemacht. Der TVL hat dieses Derby verdient gewonnen. Uns fehlt einfach noch die nötige Cleverness, die man benötigt, um gegen einen solchen Gegner bestehen zu können“, bilanzierte Thomas Lulay.
Bernd Massag, Trainer des TV Lampertheim, war mit dem Auftreten seines Teams zufrieden: „Wir hatten das Spiel nach einer Viertelstunde eigentlich im Griff. Hätten wir früher unsere Chancen genutzt, wäre das Spiel vorzeitig entschieden gewesen. Aber leider haben wir unsere schön herausgespielten Möglichkeiten nicht konsequent verwertet“, lautete der einzige Kritikpunkt des Übungsleiters. Nachdem beim 23:13 eine Zehn-Tore-Führung zu Buche stand, machte Massag allerdings wieder etwas Leichtsinn im Spiel seines Teams aus: „Da haben wir wieder nachgelassen und agierten nicht mehr mit der nötigen Konsequenz. Aber alles in allem war der Sieg für uns hochverdient und geriet auch nie in Gefahr“.
Quelle : Starkenburger Echo, 16.09.2013
Wichtig ist die gleiche Grundidee
Vorsitzender Thomas Lulay ist von dem Modell eines Trainerquartetts überzeugt

Foto: Jürgen Strieder
Es war eine Ära, die Anfang Mai beim SV Erbach zu Ende ging. Mit dem letzten Saisonspiel bei der HSG Weiterstadt verabschiedete sich Trainer Martin Rother nach fünf Jahren vom Handball-Bezirksoberligisten.
Wenn am Freitag (13., 20 Uhr) für die Mannschaft aus dem Heppenheimer Stadtteil beim TV Lampertheim die neue Saison beginnt, beschreitet der SV Erbach einen neuen Weg. Die Nachfolge von Rother tritt ein Trainerteam an (wie berichtet). Mit Gregor Lenhardt, Thomas Lulay, Thomas Flath und Ingo Rothermel tragen künftig vier Trainer die sportliche Verantwortung.
Während es bei den Spielern nur wenige Veränderung im Kader gab, sieht es auf der Bank also anders aus. Thomas Lulay, einer der Übungsleiter und SVE-Vorsitzender, ist überzeugt von der Lösung: „In der Vorbereitung hat sich gezeigt, dass wir als Team bestens zusammenarbeiten. Wichtig ist, dass wir alle zusammen die gleiche Grundidee von Handball haben. Die haben wir und haben nun die Aufgaben optimal verteilt“. Vor allem ein Trainingslager habe gezeigt, dass ein Trainerteam vorzüglich zusammenarbeiten könne. „Alle haben sich eingebracht, alle haben super mitgezogen. Auch die Mannschaft ist überzeugt davon, dass der SV Erbach mit dieser Lösung in die Saison gehen kann“, betont Lulay.
Die Spielzeit gehen die Erbacher Handballer aber mit bescheidenen Zielen an. „Zuerst wollen wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben und uns am Ende im Mittelfeld etablieren“, sagt Lulay. Die Klasse, das weiß der Trainer und Vorsitzende, ist nur schwer einzuschätzen. „Ich erwarte eine ausgeglichene Spielzeit, in der es wohl nur einen Favoriten geben wird, der sich selbst auch so in der Rolle sieht“, sagt Lulay. Er vermutet, dass die HSG Fürth/Krumbach eine Sonderrolle in der Liga einnehmen wird. „Die HSG ist vor allem in der Breite ausgesprochen gut besetzt. Das dürfte einen wesentlichen Unterschied zu den meisten anderen Mannschaften der Liga ausmachen.“
Fehlende Breite im Kader der eigenen Mannschaft dürfte auch der Grund dafür sein, warum die Erbacher ihre Ziele verhalten formulieren. In erster Linie, erläutert Thomas Lulay, gehe es darum, die junge Mannschaft weiterzuentwickeln. „Das Durchschnittsalter unseres Teams dürfte bei knapp über 20 Jahren liegen. Für uns geht es nur darum, die jungen Spieler an die Klasse heranzuführen und ruhig weiterzuarbeiten“, blickt Lulay voraus.
Mit Dominik Juchem hat sich ein SVE-Spieler zurückgezogen. Er legt eine Pause ein, will in Notsituationen aber aushelfen. Yannick Grabisch wird die Erbacher im Oktober in Richtung Ausland verlassen. Neu sind mit Rene Weis und Colin Stangenberg zwei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs.
Quelle : Starkenburger Echo, 12.09.2013
„Summen, dass es einem schwindelig wird“
Handball – Bezirksoberligist SV Erbach setzt bei der Trainerfrage auf interne Lösung – Ein Quartett übernimmt das Team
Seit knapp zwei Wochen sind die Erbacher Handballer wieder intensiv mit Training beschäftigt. Neben konditionellen Voraussetzungen sollen auch neue Systeme sowie Abwehr- und Offensivaktionen einstudiert werden. Während SVE-Vorsitzender Thomas Lulay mit der Trainingsbeteiligung trotz der Ferienzeit bislang zufrieden war, tat sich der Club bei der Suche nach einem Nachfolger für Trainer Martin Rother (zog sich Ende der abgelaufenen Spielzeit nach fünf Jahren zurück) schwerer als erwartet. So schien es auch folgerichtig, dass die Erbacher erneut auf eine interne Lösung setzen. Die sportliche Verantwortung wird dabei auf mehrere Schultern verteilt. Gregor Lenhardt, Thomas Flath, Ingo Rothermel und Thomas Lulay zeichnen als Übungsleiter für die Mannschaft verantwortlich.
„Nach Rücksprache mit den Spielern sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass es für Verein und Team das Beste ist, wenn wir diesen Weg gehen“, erläutert Lulay. Und der Vorsitzende betont: „Wir arbeiten im Team, haben die Bereiche entsprechend verteilt und sind auch ansonsten gleichwertig verantwortlich für die Mannschaft.“
Dass diese interne Verteilung der Trainerposten nur eine Notlösung ist, bestreitet der Vorsitzende: „Wir sind davon überzeugt, dass diese Lösung für uns alle das Beste ist. Ich habe mich in den vergangenen Wochen mit vielen Verantwortlichen anderer Vereine unterhalten. Und ich habe erfahren, dass dieses Konstrukt im Handball durchaus üblich ist.“
Dass es nicht zu einer Verpflichtung eines externen Trainers kam, hat für Lulay viele Gründe. Ein entscheidender Faktor dürfte aber auch in Erbach das Geld gewesen sein. „Da werden teilweise auch in unteren Klassen Summen aufgerufen, dass es einem schwindelig wird. Nein, diesen Weg wollten wir keinesfalls mitgehen“, stellt Lulay klar. Er erkannte zudem, dass es immer weniger Handballer im Alter zwischen 25 und 35 Jahre gibt, die sich engagieren wollen und denen die Trainertätigkeit zu aufwendig geworden sei.
Beim SV Erbach, da sind sich Verantwortliche und Spieler einig, soll auch künftig auf interne Aufgabenverteilung gesetzt werden. Sowohl im Trainerstab als auch bei den Akteuren selbst kommen nur Spieler aus dem Heppenheimer Ortsteil infrage. Denn das lief in den vergangenen Jahren gut.
Und auch die Vorbereitung auf die neue Saison gestaltete sich beim Bezirksoberligisten bislang ordentlich, auch wenn es personell den ein oder anderen Rückschlag zu verkraften gilt. So wird Yannick Grabisch für ein Jahr ins Ausland gehen, Dominik Lies hat aus gesundheitlichen Gründen für unbestimmte Zeit Sportverbot bekommen, Dominik Juchem indes will nur noch in Notsituationen aushelfen. „Das alles ist natürlich nicht optimal, trotzdem werden wir auch mit dieser Situation umgehen“, kündigt Thomas Lulay an. Immerhin können die Erbacher wieder auf Oliver Heß bauen. „Er muss doch nicht operiert werden und ist wieder voll belastbar. Mit seinen gerade einmal 24 Jahren gehört er aber schon zu den erfahrenen Spielern“, weiß der SVE-Vorsitzende.
Ansonsten baut der SV Erbach weiter auf den eigenen Nachwuchs. „Einige Akteure haben eine Doppelspielberechtigung. Im Training werden wir sie ganz langsam an die erste Mannschaft heranführen. Teure Spieler von außerhalb wird es auch künftig bei Erbach nicht geben“, betont Lulay.
Quelle: Starkenburger Echo. 20.08.2013
Erbacher Handballturnier
Einfach zu wenig
Martin Rother, für den es das letzte Spiel als Erbacher Trainer war, war enttäuscht. „Das war sehr wenig von uns. Im Angriff haben wir uns zu viele Fehler erlaubt, in der Defensive haben wir uns zu wenig bewegt“, bedauerte Coach. Die Erbacher fanden schon nicht gut in die Begegnung. Nach fünf Minuten lagen sie bereits mit 2:5 hinten, lagen aber nach elf Minuten mit 9:7 vorne. Bis zur Pause verloren die Erbacher dann aber erneut den Faden.
„In der Halbzeit haben wir uns vorgenommen, vor allem in der Defensive agiler zu agieren. Wir wussten, dass in Weiterstadt etwas drin ist, das wollten umsetzen“, erläuterte Rother, der dann aber sah, wie seine Mannschaft in den ersten Minuten des zweiten Durchgangs das Spiel aus der Hand gab. In der 35. Minute hieß es 23:15 für die Spielgemeinschaft, die damit den Weg zum Erfolg ebnete. „Nach diesen fünf Minuten der zweiten Halbzeit war für uns praktisch die Saison beendet. Die Luft war natürlich raus“, kritisierte der Erbacher Trainer, dem vor allem Torhüter Bastian Flath leidtat: „Einen solchen Abschluss hat er wirklich nicht verdient. Er ist ein junger Schlussmann mit sehr viel Potenzial, der alles gab, den aber seine Mitspieler im Stich ließen.“
Für den SV Erbach endete damit eine Saison mit Höhen und Tiefen und Tabellenplatz neun im Abschlussklassement. Für die Verantwortlichen des Vereins beginnt nun die Vorbereitung auf die neue Saison – vor allem gilt es, einen Nachfolger für T Martin Rother zu finden.
Quelle: Echo Online 6.5.2013
Ein Sieg zum Abschied?
Für den Trainer des SV Erbach geht es darum, dass sich Team in Weiterstadt mit einer ordentlichen Leistung aus der Bezirksoberliga-Spielzeit verabschiedet und Martin Rother mit einem guten Gefühl das Amt des Trainers abgeben kann. Dabei hofft der Coach, dass sein Team an die phasenweise starke Leistung gegen Erfelden (34:35) anknüpfen kann: „Wir müssen in der Abwehr konzentriert zu Werke gehen und Konter fahren. Wichtig wird sein, dass wir die leichten Fehler, die wir uns gegen Erfelden erlaubt haben, am vermeiden“.
Fünf Jahre war Martin Rother Trainer des SV Erbach. Fünf Jahre voller Höhen und mit einigen wenigen Tiefen. Vor allem der Aufstieg in die Landesliga vor drei Jahren bleibt dem scheidenden Trainer in Erinnerung. „Das war etwas ganz Besonderes. In diesen zwei Jahren in der Landesliga haben wir extrem schnellen und schönen Handball gespielt“, lobt Rother. Ihm bleibt vor allem ein Spiel in Erinnerung: „Beim TuS Griesheim haben wir in der zweiten Halbzeit schon mit acht Toren in Rückstand gelegen. Die Griesheimer haben schon begonnen, besondere Tricks auszupacken und uns zu demütigen. Da haben wir uns zusammengerissen und eine unfassbare Aufholjagd gestartet.“ Am Ende gewann der SVE noch mit einem Tor.
Mit dem Abstieg zurück in die Bezirksoberliga vollzog sich dann ein personeller Umbruch, der auch von Rother eingeleitet wurde. „Diese junge Mannschaft hat sich auch eine Klasse tiefer bestens geschlagen und gezeigt, dass Erbach starken Nachwuchs hat“, ist der Trainer zufrieden. Nun heißt es für ihn aber, Abschied zu nehmen. Seinen Verein wird er jedoch nicht verlassen. „Dafür“, betont der Coach, „bin ich viel zu viel Erbacher. Und das wird so bleiben.“
Quelle: Echo Online 2.5.2013
