Vor allem mit der kämpferischen Einstellung seiner Mannschaft nach der Pause war Erbachs Trainer Martin Rother nach dem Derby gegen den HC VfL Heppenheim zufrieden. Am Samstag (19.15 Uhr) empfängt der Bezirksoberligist die HSG Langen. Die Erinnerungen ans Hinspiel sind allerdings alles andere als gut. Mit 23:33 kassierte Erbach eine herbe Niederlage. Die gilt es gutzumachen.
Vor allem die ansteigende Form von Tim Schüßler und Sebastian Nischwitz stimmen Rother zuversichtlich, dass es gegen Langen zu Punkten reichen könnte. „Mit ihnen entwickeln wir viel Druck aus dem Rückraum. Wenn Thorsten Bock seine Leistung von Freitag wiederholen und unsere Abwehr ihre Beweglichkeit über 60 Minuten zeigen kann, wird es ein gutes Spiel“, glaubt der SVE-Trainer.
Unterschätzen werden die Erbacher das Team aus Langen sicher nicht. „Wir sind gewarnt. Zuletzt hat Langen mit Egelsbach eine Spitzenmannschaft besiegt“, weiß Rother, der im Gegner eine ausgeglichene Mannschaft erkannt hat, die vor allem aus dem Rückraum viel Torgefahr ausstrahlt. „Hier wird es die Aufgabe unserer Abwehr sein, aktiv den Rückraum zu bekämpfen und das Spiel immer wieder zu unterbrechen“, lautet Rothers Rezept.
Gegen die HSG Langen hat der Übungsleiter eine Alternative mehr zur Verfügung. Nachdem er im Derby noch fehlte, ist Roman Röhrig wieder mit von der Partie. Dagegen fehlt Oliver Heß weiter.
Author Archives: Linda Flath
Typisierungsaktion 24.3.2013!
DEINE HILFE!
Um die Krankheit zu besiegen, benötigt Patrick eine Knochenmarktransplantation. Um einen passenden Spender zu finden, findet am Sonntag, den 24. März 2013 im Starkenburg-Gymnasium in Heppenheim, zwischen 10 und 17 Uhr eine Typisierungsaktion statt. Genauso wichtig sind aber finanzielle Spenden, um die Austestung zu finanzieren.
Für diese Austestung wird eine geringe Menge Blut abgenommen und der potentielle Spender in einer Datenbank registriert.

Schöner Handball beschert einen Sieg
Erfolgreiches Wochenende für die SVE-Jugend
Minispieler Luis Meffert konnte sich mit einem sicher verwandelten 7Meter in die Torschützenliste eintragen.
Herzlichen Glückwunsch

Bock zeigt im Derby seine Klasse

Überhaupt war es nicht gerade ein handballerischer Leckerbissen, den die Zuschauer zu sehen bekamen. Vor allem in den ersten 30 Minuten leisteten sich beide Teams in der Offensive reihenweise Fehler. Folge: Nach sechs Minuten stand es 1:1, nach zehn Minuten 3:3. Als Andreas Manhart (14.), Hans-Peter Falter per Siebenmeter (15.) und Claudio Walter (17.) die Gastgeber mit 6:3 in Führung warfen, sah es gar nicht mal so schlecht aus für die Heppenheimer, die in dieser Phase gegen behäbig auftretende Erbacher nicht viel Mühe hatten. Doch in den folgenden 13 Minuten bis zur Pause lief bei der Leister-Sieben nichts mehr zusammen. Nur noch ein Treffer gelang dem Gastgeber, während Erbach sich langsam berappelte und nach 20 Minuten ins Spiel fand. Konsequenz: Der SVE erspielte sich bis zum Wechsel einen Vorsprung.
„In dieser Phase haben wir trotz der Führung nicht dynamisch genug gespielt“, kritisierte SVE-Trainer Martin Rother. Und auch die Heppenheimer waren nicht unbedingt angetan von der eigenen Leistung. „Wir haben uns wieder einmal zu viele Fehler geleistet. Gegen die ersatzgeschwächten Erbacher wäre durchaus etwas drin gewesen“, erkannte HC VfL-Teamverantwortlicher Helmut Stein, der auch zu Beginn der zweiten Halbzeit ein zerfahrenes Derby sah, in dem der HC VfL zunächst Probleme gegen eine nun agilere Erbacher Mannschaft hatte. Als Lukas Müller zum 16:10 für die Gäste traf (39.), schien alles auf einen klaren Erfolg der Rother-Sieben hinauszulaufen.
Doch Heppenheim rappelte sich auf und bewies Moral. Tor um Tor kämpfte sich das Schlusslicht zurück ins Spiel und profitierte von einigen Unzulänglichkeiten des Gegners. Als Jonas Schütz in der 48. Minute für den Anschluss sorgte (17:18), war die Spannung zurück im Derby, das in der Schlussphase zu einem umkämpften Spiel wurde. Doch in dieser Phase erwies sich Erbachs Torhüter Thorsten Bock als großer Rückhalt und wurde zum überragenden Akteur. Mit seinen Paraden trieb er die Heppenheimer zur Verzweiflung. Dennoch: Der HC VfL ließ sich nicht abschütteln, vier Minuten vor dem Ende gelang Rouven Werle erneut der Anschluss (21:22). Doch in den verbleibenden Minuten schwanden die Kräfte auf Seiten der Heppenheimer, auch eine Manndeckung brachte nicht mehr den erhofften Erfolg.
Final Four in Erbach
Die Punkte stehen im Vordergrund
„Es ist ein Derby. Entsprechend nervös werden beide Mannschaften beginnen. Während Erbach aber im gesicherten Mittelfeld steht, ist dieses Spiel für uns die letzte Chance, wenn wir noch auf den Ligaverbleib hoffen wollen“, blickt HC VfL-Teammanager Helmut Stein der Partie mit gemischten Gefühlen entgegen. Denn die Leistungen in den vergangenen Wochen lassen bei Stein keinen großen Optimismus zu: „Wir schaffen es im Moment nicht, über 60 Minuten konstant zu spielen. Immer wieder brechen wir unmittelbar nach der Pause ein. Innerhalb von nur fünf Minuten verspielen wir alle Chancen.“ Dass sich das ändern muss, weiß der Teammanager. Und gegen den SV Erbach sollte schon am Freitag möglichst ein Sieg herausspringen.
Heppenheims Trainer Timo Leister wünscht sich vor allem, dass seine Mannschaft ihre Fehlerquote reduziert. Denn seine Spieler leisteten sich zuletzt zu viele Ballverluste. Und auch an der Kaltschnäuzigkeit gilt es im Lager der Heppenheimer zu arbeiten. Derby hin, Derby her – Leister will, dass sich seine Sieben auch gegen die Erbacher vor allem aufs eigene Spiel konzentriert.
Personell kann er fast aus dem Vollen schöpfen. Nur Sebastian Saul (Urlaub) ist nicht dabei. Claudio Walter wird indes sein Comeback im HC VfL-Trikot feiern.
Für den SV Erbach scheint die Saison eigentlich schon gelaufen. Mit 16:18-Punkten rangiert die Mannschaft um Trainer Martin Rother auf Platz neun. Weder nach oben noch nach unten wird sich für den SVE wohl noch viel bewegen. Trotzdem hat das Derby natürlich seinen Reiz. „Wir freuen uns schon seit Wochen auf dieses Spiel. Trotzdem müssen wir uns enorm steigern, wollen wir als Sieger vom Parkett gehen“, weiß Rother, der zuletzt phasenweise die nötige Einstellung bei seinen Spielern vermisste. Dass der HC VfL als Schlusslicht antritt, wertet der Coach nicht unbedingt als Vorteil für sein Team: „Wenn Heppenheim in diesem Jahr zum ersten Mal eine reelle Chance auf Punkte hat, dann gegen uns. Das macht das Derby zu einem gefährlichen Spiel für uns.“
Personell ist die Lage beim SV Erbach weiter angespannt. Oliver Heß wird in dieser Saison wohl nicht mehr spielen können, Torhüter Bastian Flath laboriert weiter an einer Fußverletzung. Für ihn rückt wieder Gregor Lenhardt ins Team. Yannick Grabisch kehrt zurück in den Kader, auf einen Einsatz von Dominik Juchem hofft Rother noch.
Für den guten Zweck: Das Derby am Freitag soll auch einem guten Zweck dienen (wie berichtet): Der 19 Jahre alte Erbacher Handballer, Patrick Berbner, ist an Leukämie erkrankt und benötigt eine Knochenmarktransplantation. Eine Typisierungsaktion (24. März im Starkenburggymnasium in Heppenheim) soll helfen, einen passenden Spender zu finden. Um die Finanzierung dieses kostspieligen Verfahrens zu unterstützen, hat sich Gastgeber HC VfL entschlossen, einen Euro pro Zuschauer zu spenden. Der erzielte Betrag wird dann vom Verein noch aufgerundet und dann ans Organisationsteam der Typisierungsaktion übergeben.
SVE zeigt gute Leistung beim Tabellenführer
Christoph Lies krönt sein Debüt mit einem Tor
Christoph Lies feierte sein Debüt als aktiver Spieler und krönte dieses mit einem Tor.

