Die Abwehr ist gefordert

SV Erbach – Fürs Heimspiel gegen Crumstadt fordert Trainer Rother volle Konzentration
 
Willkommene Aushilfe: Rückkehrer Christian Scholz (mit Ball, hier im Trikot des TV Groß-Umstadt) dürfte bei Bezirksoberligist SV Erbach auch im Heimspiel gegen Crumstadt eine Stütze sein. Archivfoto: Guido Schiek
Drei Niederlagen in Folge nagten vor der Partie in Rüsselsheim am Selbstvertrauen der Mannschaft um Erbachs Trainer Martin Rother, die zudem noch mit personellen Problemen zu kämpfen hatte. Da kam der Sieg zum richtigen Zeitpunkt, um gestärkt die letzten Spiele vor der Weihnachtspause zu gehen.
Einer, der in Rüsselsheim entscheidenden Anteil am Erfolg hatte, war ein alter Bekannter, der wieder im Trikot der Erbacher auflief. Mit Christian Scholz (zuletzt TV Groß-Umstadt) freute sich Rother über einen Zugang, der sich bereit erklärt hatte, zumindest in den nächsten Wochen auszuhelfen. „Struktur und Ordnung waren in Rüsselsheim besser als in den Spielen zuvor. Und das war nicht zuletzt auch ein Verdienst von Christian Scholz“, lobte Rother, der sich zudem über die Rückkehr des zuletzt verletzten Sebastian Nischwitz freuen durfte.

Vor dem Heimspiel am Samstag gegen die ESG Crumstadt/Goddelau fordert Rother vor allem eine konzentrierte Abwehrleistung. „Das wird der Schlüssel zum Erfolg sein, da wir es mit einer offensiv sehr starken Mannschaft zu tun haben werden“, weiß der Erbacher Trainer, der beim Gegner besonders das Konterspiel schätzt: „Da kommen zwei Aufgaben auf mein Team zu. Einerseits im Angriff nicht übereilt abzuschließen und auf gute Chancen zu warten, andererseits im Rückzugsverhalten einen überragenden Abend zu erwischen.“ Wenn beides funktioniert, da ist sich der Trainer sicher, könne es etwas werden mit einem Heimsieg.

Verzichten muss Martin Rother am Samstag auf den letztmals gesperrten Markus Hafner sowie die verletzten Dominik Lies, Sören Blank, Oliver Heß und Patrick Berbner.

 
Quelle: echo-online.de 29.11.2012

Jugendmannschaften weiter auf Erfolgsspur

Weibliche A-Jugend: JSG Wald-Michelbach/Siedelsbrunn – SV Erbach 16:20 (8:9)
 
Etwas gut zu machen hatte die Mannschaft des SVE, nach dem eine Woche zuvor gegen die HSG Bensheim-Auerbach nur ein Punkt geholt werden konnte(27:27). Hier waren die vielen technischen Fehler der Grund, dass Gastgeber Erbach die 20:12 Führung nach und nach aus der Hand gab und gegen Ende noch fast verloren hätte.
Im Spiel gegen die JSG fanden die Erbacher wiederum die ersten 15 Minuten nicht richtig ins Spiel (4:3). Dann sorgten Spielmacherin Nina Sauer, durch Sieben-Meter, und die treffsichere Katrin Lambert für die erste Führung im Spiel (5:7). Ab diesem Zeitpunkt blieb es immer wieder bei maximal 2 Toren Unterschied zwischen den beiden Teams. Viel Pech auf beiden Seiten aber auch viel Engagement sorgten für ein sehr spannendes und nervenaufreibendes Spiel. In der zweiten Halbzeit kämpfte sich die JSG immer wieder ran, jedoch behielten die Erbacherinnen trotz zunehmender Anspannung die Oberhand und setzten sich am Ende noch mit 16:20 gegen die Odenwälderinnen durch. Trainerin Melanie Eibner freute sich über den Sieg: „Es war ein starkes Spiel von meinen Mädels, sie haben Konstanz und Durchhaltevermögen bewiesen“. Aber vor allem
Torhüterin Linda Schneider habe es durch ihre immer bessere Leistung möglich gemacht, dass das Spiel so ausging. Sie wehrte allein 5 Sieben Meter der Gegner ab und sorgte so für noch mehr Auftrieb in der Mannschaft. 
Ein Lob gab es auch für den kurzfristig eingesprungene Schiedsrichter der JSG: „Er hat seine undankbare Aufgabe gut gemeistert. Es ist nicht einfach für einen jungen Schiedsrichter vor heimischen Publikum ein so spannendes Spiel zu pfeifen.“
Tore: Nina Sauer( 6/3),Katrin Lambert (5), Alexandra Bauer (4),Luisa Jordan (3), Nicole Keßler und Lisa Pfeifer (je1)
 
Männliche D-Jugend:HSG Ried – SV Erbach 15:28 (9:14)
 
In einem schnellen Spiel kamen die Erbacher Jungs vor allem aufgrund einer guten, offensiven Abwehrarbeit zu einem deutlichem Erfolg gegen die HSg Ried. Schon gegen Ende der ersten Hälfte gelang ein 5 Tore Vorsprung der dann nach der Pause weiter ausgebaut  wurde. Vor allem Leon Brüning und Paul Buschendorf gelang es durch hohen läuferischen Einsatz und gutes Stellungsspiel immer wieder Bälle zu erobern und schnelle Konter einzuleiten.
Tore: Paul Buschendorf 10, Leon Brüning 7, Max Lulay 3, Vincenz Lulay 3, Moritz Kriz 3, David Jäger, Lukas Tetz je 1
 
Weibliche B-Jugend: SV Erbach – HSG Weit./Braun./Worf.II 34:13 (18:6)
{phocagallery view=category|categoryid=50|imageid=916|detail=3|boxspace=560|type=2}  Hier geht es zu den Fotos des Spiels
 
Es war ein ungefährdeter Erfolg für die Gastgeberinnen. Nach dem 2:2 zog Erbach bis zur Pause davon. Im zweiten Durchgang wurden viele Tore durch Tempogegenstöße verwandelt. Immer wieder setzte sich dabei Katrin Lambert(11) mit schnellen Tempogegenstößen in Szene. Besonders in der Abwehr zeigten die Mädels des SVE eine konzentrierte Mannschaftsleistung. Die Strafwürfe in dieser Partie wurden sicher von Jana Gölz verwandelt.
Tore:  Katrin Lambert 12, Jana Gölz 8/5, Nora Hense 5, Selin Schneider  3,Lisa Pfeifer 3, Franziska Lulay , Laura Brüning und Laura Schäfer je 1
 
Männliche C-Jugend: HSG Ried – SV Erbach 8:28 (5:13)
 
Weiterhin auf Erfolgspur ist auch die männliche C-jugend nach dem inzwischen sechsten Sieg im sechsten Spiel. In beiden Halbzeiten war der SV Erbach  klar überlegen und der Sieg war nie in Gefahr. Eine geschlossene Mannschaftsleistungführte den SV-Erbach zum verdienten Sieg.
Tore: Jonas Müller 8, Jan Kessler 7, Yannik Stadler 7, Denny Roeder 3, Tobias Goß, Jannik Berger, Jan Bräuer, Leon Brüning je 1
 
Männliche E-Jugend: TVGG Lorsch I –  SVE 19:11 (11:5)
 
Im Spitzenspiel der Bezirksliga B beim Tabellenzweiten Tvgg Lorsch I konnte der männl. E-Jugend-Nachwuchs des SVE dank guter Deckungsarbeit 2 Punkte mit nach Hause nehmen und führt die Tabelle mit nunmehr 4 Punkten Vorsprung weiter an.Aus einer konsequenten Abwehr heraus gelang dem SVE mit schnellem Spiel nach Vorne schon früh eine deutliche Führung.Bereits zum Ende der ersten Hälfte lag der SVE mit 11:5 vorne, in der zweiten Hälfte wurde der Vorsprung zum19:11 Endstand weiter ausgebaut.
Tore:Manu Hörr (5), Luca Jordan (7),Florian Lulay (7)
 
Quelle: ME

„Eine Abwehrschlacht“

In der zweiten Halbzeit fehlen Frauenteam die Stützen Staffa und Schneider

Die HSG Langen II, die um den Klassenerhalt kämpft, ließ gegen die Erbacherinnen drei Spielerinnen aus der ersten Mannschaft (Landesliga) auflaufen. „Dafür haben wir in der ersten Halbzeit super gespielt. Das war eine reine Abwehrschlacht auf beiden Seiten“, beobachtete SVE-Trainer Heiko Perrone. Nur die letzte Konsequenz im Abschluss vermisste der Coach bei seinen Spielerinnen. Als im Verlauf der zweiten Hälfte mit Anna Staffa und Anne Schneider zwei Stützen des Erbacher Spiels ausfielen, nutzte die HSG dies. „Wir haben dann nicht mehr so kompakt in der Abwehr gestanden“, erkannte Perrone, dessen Team mit 21:25 entscheidend in Rückstand geriet.  
Quelle: Echo Online 27.11.2012    

Scholz feiert gelungenen Einstand

Handball – Der Rückkehrer hilft bei Bezirksoberligist SV Erbach aus und führt Team zum 37:36-Sieg gegen Rüsselsheim
 
Spieler des Abends bei der Mannschaft um SVE-Trainer Martin Rother war ein Rückkehrer: Christian Scholz, vor einigen Jahren schon einmal bei den Erbachern aktiv, einigte sich erst vor wenigen Tagen mit dem Klub darauf, bis Weihnachten auszuhelfen. „Der Kontakt zu Christian ist nie abgebrochen. Er erklärte sich bereit, für uns aufzulaufen. So haben wir in unserer personellen Misere etwas mehr Spielraum“, erläuterte Rother.
Und Scholz benötigte erstaunlich wenig Eingewöhnungszeit. Im Erbacher Rückraum zog er gestern souverän die Fäden und kam nach 60 Minuten auf zehn Treffer. Auch Sebastian Nischwitz steht den Erbachern wieder zur Verfügung. Drei Wochen, nach seiner Bänderverletzung konnte er schmerzfrei aufspielen und krönte seine Leistung mit 13 Treffern. Rother: „Scholz und Nischwitz sind natürlich zwei wichtige Spieler, die unserem Spiel guttun“.

Die Erbacher überzeugten gestern mit einer engagierten und spielerisch ansprechenden Leistung. Zwar verlief die Partie in den ersten Minuten ausgeglichen, über 8:7 (13.) setzte sich der SVE dann aber bis zur 22. Minute auf 16:9 ab. Den Rüsselsheimern gelang es aber, den Rückstand bis zur Pause zu verringern. Unachtsamkeiten und Fehler in der Offensive sorgten dann dafür, dass die Gastgeber es schafften, in der 39. Minute auf 21:21 auszugleichen. „In dieser Phase nahm die MSG Christian Scholz in Manndeckung, womit wir einige Probleme hatten“, gestand Rother ein, der dann aber wieder eine besser spielende Erbacher Mannschaft sah, die fünf Minuten vor dem Ende auf 36:31 davonzog. 20 Sekunden vor dem Ende glich Rüsselsheim/Bauschheim jedoch zum 36:36 aus. Eine Erbacher Auszeit, dazu ein Treffer von Sebastian Nischwitz zum 37:36 und eine Parade von Torhüter Thorsten Bock sicherten letztlich den Auswärtssieg.

Einziger Wehrmutstropfen aus Erbacher Sicht: Drei Sekunden vor dem Ende sah Roman Röhrig die Rote Karte, die eine Sperre nach sich zieht.

 
Quelle: echo-online.de 26.11.2012 Autor: ki

Wiedersehen nach dreieinhalb Jahren

Handball – MSG Rüsselsheim/Bauschheim trifft auf Landesliga-Absteiger SV Erbach

Nach der 25:36-Niederlage beim Tabellenführer SG Egelsbach wollte der neue MSG-Trainer Angelo Urso nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Natürlich sei ein Misserfolg beim Klassenprimus einkalkuliert gewesen. Dass seine Schützlinge jedoch nach einer 19:17-Führung anfangs der zweiten Hälfte völlig den Kopf verloren und eine unfassbare 0:17-Torflut zum 19:34 über sich ergehen ließen, machte dem Coach mächtig zu schaffen.
In einer Aussprache mit der Mannschaft wurden die Ereignisse der Vorwoche nun aufgearbeitet. Das Resultat: „Mund abwischen, künftig besser machen und mit voller Konzentration die nächste Aufgabe angehen.“ Immerhin besteht am Sonntag um 18 Uhr in der Bauschheimer Sporthalle beim Aufeinandertreffen mit Landesliga-Absteiger SV Erbach die Möglichkeit zur prompten Wiedergutmachung.
Die Gäste aus dem Heppenheimer Ortsteil sind derzeit von Verletzungssorgen geplagt, weshalb sie als Zehnter nur zwei Plätze vor der TuS/SKG-Formation rangieren. Der letzte Vergleich beider Teams liegt dreieinhalb Jahre zurück – und ging unter gänzlich anderen Vorzeichen über die Bühne. Ende Januar 2009 verfolgten mehr als 400 Zuschauer in Bauschheim das damalige Spitzenspiel. Die Gäste gewannen glücklich mit 28:27, doch am Saisonende hatte die MSG die Nase vorne und stieg als Meister in die Landesliga Süd auf.
Der SV Erbach folgte dann ein Jahr später, doch da war Rüsselsheim/Bauschheim bereits wieder abgestiegen. Immerhin zwei Spielzeiten verbrachten die Erbacher auf Landesebene, ehe es nun in der angestammten Bezirksoberliga zu einem Wiedersehen der Rivalen kommt.

 
Quelle: echo-online.de 23.11.2012

SVE-Frauen sind Favorit

Bei der HSG Langen II will der SV Erbach in der Frauen Bezirksliga A seiner Favoritenrolle gerecht werden und zwei Punkte einfahren. Beim Tabellenvorletzten setzt der SVE auf eine stabile Abwehr und Tempohandball. Mit einem Sieg würde sich Erbach auf dem fünften Platz etablieren.     met
 
Quelle: Starkenburger Echo 22.11.2012

Da hilft nur noch Galgenhumor

SV Erbach – Vor Spiel gegen Rüsselsheim sind sechs Spieler einsatzbereit bei Bezirksoberligist

Dem Übungsleiter fehlen schon seit Wochen die wichtigsten Spieler. Zu den schon länger verletzten Sören Blank, Oliver Heß und Sebastian Nischwitz gesellten sich zuletzt auch noch Dominik Lies (Finger) und Mladen Radisic (Knie) hinzu. Auch Tim Schüßler (Zehverletzung) und Colin Stangenberg (Rückenprobleme) sind angeschlagen und drohen deshalb am nächsten Sonntag (18 Uhr) fürs Spiel bei der MSG Rüsselsheim/Bauschheim auszufallen. „So langsam wird es schon bizarr. Sicher sind derzeit schon sechs Spieler einsatzbereit. Wir werden in dieser Woche mal schauen, wer uns nun noch aushelfen kann“, kündigt Martin Rother an.
Vor dem Gegner hat der Erbacher Trainer Respekt: „Uns steht ein heißer Tanz bevor. Auch wenn Rüsselsheim/Bauschheim auf dem Papier der einfachere Gegner ist als Fürth/Krumbach oder Egelsbach, erwarte ich eine starke Mannschaft, die alles aus sich herausholen wird.“ Dennoch setzt sich Rother ein Ziel: „Wir wollen ein gutes Handballspiel abliefern und bis zum Umfallen kämpfen. Die mannschaftliche Geschlossenheit und der letzte Biss werden entscheiden, wer dieses Spiel gewinnt.“ Denn Rother ist klar: „Wir brauchen die Punkte dingend.“
Aber ein Erfolg würde der auf Rang zehn gerutschten jungen Erbacher Mannschaft ohnehin guttun. „Das Team hat in den vergangenen Wochen aufopferungsvoll gekämpft. Diese Rumpfmannschaft und besonders die jungen Spieler machen ihre Sache gut und werden immer besser. Was uns fehlt, sind zwei Punkte“, betont Rother.

 
Quelle: echo-online.de 22.11.2012

Da hilft nur noch Galgenhumor

 

SV Erbach – Vor Spiel gegen Rüsselsheim sind sechs Spieler einsatzbereit bei Bezirksoberligist

Dem Übungsleiter fehlen schon seit Wochen die wichtigsten Spieler. Zu den schon länger verletzten Sören Blank, Oliver Heß und Sebastian Nischwitz gesellten sich zuletzt auch noch Dominik Lies (Finger) und Mladen Radisic (Knie) hinzu. Auch Tim Schüßler (Zehverletzung) und Colin Stangenberg (Rückenprobleme) sind angeschlagen und drohen deshalb am nächsten Sonntag (18 Uhr) fürs Spiel bei der MSG Rüsselsheim/Bauschheim auszufallen. „So langsam wird es schon bizarr. Sicher sind derzeit schon sechs Spieler einsatzbereit. Wir werden in dieser Woche mal schauen, wer uns nun noch aushelfen kann“, kündigt Martin Rother an.
Vor dem Gegner hat der Erbacher Trainer Respekt: „Uns steht ein heißer Tanz bevor. Auch wenn Rüsselsheim/Bauschheim auf dem Papier der einfachere Gegner ist als Fürth/Krumbach oder Egelsbach, erwarte ich eine starke Mannschaft, die alles aus sich herausholen wird.“ Dennoch setzt sich Rother ein Ziel: „Wir wollen ein gutes Handballspiel abliefern und bis zum Umfallen kämpfen. Die mannschaftliche Geschlossenheit und der letzte Biss werden entscheiden, wer dieses Spiel gewinnt.“ Denn Rother ist klar: „Wir brauchen die Punkte dingend.“
Aber ein Erfolg würde der auf Rang zehn gerutschten jungen Erbacher Mannschaft ohnehin guttun. „Das Team hat in den vergangenen Wochen aufopferungsvoll gekämpft. Diese Rumpfmannschaft und besonders die jungen Spieler machen ihre Sache gut und werden immer besser. Was uns fehlt, sind zwei Punkte“, betont Rother.

 
Quelle: echo-online.de vom 22.11.2012

Weibliche C-Jugend gut aufgelegt

Jugendhandball vom Wochenende
 
Männliche B-Jugend: TUS Griesheim – SV Erbach 44:32 (21:14)
 
Die Jungs aus Griesheim waren körperlich und spielerisch klar überlegen und lagen schon zur Halbzeit deutlich in Führung. Die Erbacher kämpften tapfer, zeigten manschaftliche Geschlossenheit und  durch gute vorgetragene Angriffe schafften sie es immer wieder die Griesheimer zu ärgern. Immerhin gelangen in der Fremde 32 Tore. Allein die beiden Außenspieler Claudio Rothermel und Andrej Grebe steuerten jeweils 7 Tore bei.
Tore:Claudio Rothermel 7, Andrj Grebe 7, Lennart Grabisch 7 Fabian Jordan 6, Luca Röder 3, Felix Schürmann 1, Felix Lulay 1
 
Weibliche C-Jugend: SV Erbach – TSV Pfungstadt 28:13 (16:4)
 
Dass die weiblich C Jugend der Erbacher zurzeit in blendender Verfassung ist, zeigte das Team erneut im Spiel gegen den TSV Pfungstadt. Nach acht Minuten stand es schon 9:3, und bereits zur Halbzeit war eine Vorentscheidung gefallen. Nach dem Wechsel das gleiche Bild: Angetrieben von einer geschlossenen Mannschaftsleistung nutzen viele der Spielerinnen die Chance sich in die Torschützenliste einzutragen.
Tore: Selin Schneider 11, Franziska Lulay 5, Laura Schäfer 3, Alina Gramlich 3, Alina Schneider 2, Lea Silber 2, Meike Jordan und Xena Rodenheber je 1
 
Weibliche D-Jugend: SV Erbach – JSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach 18:25 (6:13)
 
Beim Spiel gegen die ungeschlagenen Gäste aus dem Odenwald lagen die SVE Mädels schnell im Rückstand. Körperlichund personell unterlegenen wurde nicht aufgegeben. So lief es nach der Pause besser und die zweite Halbzeit konnte ausgeglichener gestaltet werden. Das faires schöne Spiel hatte mir den Gästen einen verdienten Sieger.
Tore:  Hanna Lambert(10), Samira Silber (5), Elena Coban (1), Laurene Perez-Adler (1), Carla Gramlich (1)
 
Quelle: ME

Böbel-Sieben erfüllt die Pflicht

HSG Fürth/Krumbach – SV Erbach 35:27 – Im Derby rehabilitieren sich Odenwälder für Leistung gegen Büttelborn

Nicht zu stoppen waren die Handballer der HSG Fürth/Krumbach (mit Ball Philipp Bund) im Bezirksoberligaderby vom SV Erbach (Mladen Radisic). Die Odenwälder gewannen mit 35:27. 
 

Während die HSG mit diesem wichtigen Heimerfolg den Anschluss an die Spitzengruppe wahrte, verlor der SVE nach der dritten Niederlage in Serie mit 8:10 Zählern erst einmal den Anschluss ans obere Tabellendrittel. „Nach dem Büttelborn-Spiel habe ich meine Mannschaft in die Pflicht genommen, und sie hat den geforderten Sieg eingefahren“, freute sich Fürth/Krumbachs Trainer Udo Böbel. „Wir haben uns vor eigenem Publikum rehabilitiert, sind mit einer geschlossenen Teamleistung aufgetreten und haben verdient gewonnen.“
Nach der Pleite in Büttelborn, als die HSG nur zwei Feldtore und zwei Siebenmetertreffer in der zweiten Halbzeit markierte, brauchte es aber in der gut besuchten Fürther Schulsporthalle eine Weile, bis sich der Gastgeber absetzen konnte. Etwas Verunsicherung war noch zu spüren, und die Erbacher boten Paroli: „Wir haben uns in der ersten Hälfte sehr gut geschlagen. Unsere Abwehr stand stabil, und wir waren absolut gleichwertig“, lobte Gästecoach Martin Rother. Aber bei allem sportlichen Kampf: Die Partie verlief fair. Nur vier Zeitstrafen gab es auf jeder Seite. Die acht Strafwürfe für Fürth, die sechs verwandelten, und die sieben für die Erbacher, die ebenfalls sechsmal erfolgreich waren, sprechen für ein hartes Spiel, das sich aber im Rahmen bewegte.
Die HSG legte vor (4:2), Erbach drehte das Ergebnis und führte beim 6:5, lief anschließend aber immer einem Rückstand hinterher. Bis zum 13:12 für die Hausherren (25.) blieb es knapp, erst in den letzten fünf Minuten vor der Pause setzten sich die Odenwälder auf 17:13 ab. Dass der SVE mithielt, ist besonders angesichts der angespannten personellen Situation bemerkenswert. Immerhin fehlten vier Stammspieler: Oliver Heß und Sören Blank verletzungsbedingt, Markus Hafner ist gesperrt, Sebastian Nischwitz (Bänderriss) trat nur zu Siebenmetern an. Mit zwei Nachwuchsleuten und den erfahrenen Thomas Bernhardt und Mladen Radisic war die Bank zwar voll besetzt, „aber irgendwann hat man gemerkt, dass uns die Alternativen fehlten und die Kraft bei uns nachließ“, erkannte Rother. Besonders im Erbacher Rückraum machte sich der Kräfteverschleiß in den zweiten 30 Minuten bemerkbar. In der ersten Hälfte haderte Rother allerdings auch mit einigen umstrittenen Entscheidungen der Unparteiischen gegen seine Mannschaft.
„Nach dem Wiederanpfiff konnten wir die gute Defensivleistung nicht mehr fortsetzen, und im Angriff wurde oftmals unvorbereitet abgeschlossen“, sah Rother, wie sein Team ins Hintertreffen geriet, während Udo Böbel zufrieden war: „Spielentscheidend war unsere offensive und bewegliche 3:2:1-Abwehr. Damit kam Erbach nicht zurecht, und wir bekamen unsere Gelegenheiten per Konter und zweiter Welle.“
Von 22:19 erhöhte die HSG Fürth/Krumbach auf 25:19, zehn Minuten vor Spielende dann von 27:22 auf 30:22. Erbach hatte nun nichts mehr entgegenzusetzen.

 
Foto: Lothar Voigt
Quelle: www.echo-online.de 19.11.2012