Acht Feldspieler sind eindeutig zu wenig

Eine enttäuschende Niederlage kassierte am Samstagabend der SV Erbach: Der Handball-Bezirksoberligist verlor bei der ESG Crumstadt/Goddelau deutlich mit 27:38 (12:17). Der SVE ist seit vier Spielen sieglos.

Waldemar Rack war mächtig bedient nach dem 27:39 bei der ESG Crumstadt/Goddelau, der sechsten Saisonniederlage seines SV Erbach in der Handball-Bezirksoberliga. Zum einen sah der Trainer eine „kopflose Vorstellung“ seines jungen Teams, zum anderen stimmte einmal mehr die personelle Situation den Coach nachdenklich. Christian Scholz verletzte sich am Freitagabend im Training an der Hand und fehlte so in Crumstadt. Mit Daniel Benz und Roman Röhrig fallen zwei Leistungsträger aus beruflichen Gründen für die komplette Rückrunde aus. Zudem laufen die Trainingseinheiten unter der Woche nicht nach den Vorstellungen des ehrgeizigen Trainers, der resigniert wirkte. „Natürlich ist diese Situation nicht leicht. Wenn man mit gerade einmal acht Feldspielern aufläuft, macht es die Arbeit nicht leichter“, erklärt Rack, der sich auch am Samstag vorsichtshalber selbst auf den Spielberichtsbogen schreiben ließ. Dass mit Moritz Lulay der eigentliche Torhüter im Feld aushelfen musste, unterstrich die personelle Misere. Und als die Gastgeber nach sechs Minuten mit 9:3 vorne lagen, sah es früh nach einer deutlichen Sache aus. Erbach, fand erst in den letzten fünf Minuten vor der Halbzeit besser ins Spiel und hielt den Rückstand zumindest in Grenzen (12:17).

Nach der Pause baute die ESG stetig den Vorsprung aus, lag nach 40 Minuten 31:20 vorn. „Wir haben dann in der Abwehr umgestellt und so versucht, wieder etwas besser ins Spiel zu kommen. Genutzt hat es allerdings nichts“, beobachtete Waldemar Rack, der auch die Einstellung seiner Sieben kritisierte.

Auch in den nächsten Wochen werde sich, so der Erbacher Trainer, an der Situation des SVE nicht viel ändern. Eine über weite Strecken geschlossene Mehrzweckhalle über die Fastnachtstage lassen wenige bis gar keine Übungseinheiten zu. „Wir müssen versuchen, aus dieser Situation das Beste zu machen und gemeinsam wieder zum Erfolg zu kommen“, blickt Rack voraus.

Tore: Schwiersch (8), Nischwitz (7), Heß (6/2), Müller (3/1), Röder, Grebe, Hafner (je 1)

Quelle: Echo Online 25.01.2016

Erste Niederlage seit 13 Spielen

TV Trebur – SV Erbach 31:28 (16:13)

Nach 13 Spielen war es soweit: Der SV Erbach ging als Verlierer vom Platz und verlor durch die Niederlage beim TV Trebur auch die Tabellenführung an den Kontrahenten. Erst beim 10:9 lag der SVE mal in Führung, kassierte dann aber sechs Gegentreffern in Folge zum entscheidenden 10:15. „Unsere Abwehr war heute schlecht“, analysierte Erbachs Trainer Waldemar Rack.

Tore: Anna Jordan (15/7), Nina Sauer (5), Anne Schneider (3), Katrin Lambert (2), Luisa Jordan, Selin Schneider, Desiree Bock (je 1)

Quelle: Morgen Web 26.01.2016

Trotz schwacher Besetzung erfolgreich

Männliche B-Jugend verteidigt mit schwacher Besetzung die erste Saisonniederlage.


Männliche B-Jugend: JSGmB Groß-Rohrheim/Biblis – SV Erbach 35:36 (19:15)

Mit nur sieben Spielern erkämpfte sich die männliche B-Jugend den Auswärtssieg. Bis zur Halbzeit lief das Team einem Rückstand hinterher der bis zur zweiten Halbzeit auf fünf Tore anwuchs. Doch dann setzte bei den Gästen der Kampfgeist ein und durch konsequente Abschlüsse im Angriff gelang der Ausgleich in der 45. Minute. Auch die Abwehr stand sicherer, sodass man einen zwei Tore Vorsprung am Ende über die Zeit zum Sieg sichern konnte.

Tore: Jonas Müller (12/3), Jannik Berger (9), Leon Brüning (9), Paul Buschendorf (4), Max Lulay (1), Diego Radisic (1)


Weibliche C-Jugend: JSGwC TGB Darmstadt/Egelsbach – SV Erbach 17:34 (9:17)

Ohne Torhüter und nur durch Unterstützung der weiblichen D-Jugend konnten die Gäste bei der Jugendspielgemeinschaft antreten. Doch diese Umstände konnte man auf dem Spielfeld nicht erkennen. Im Angriff spielten die Mädels schön zusammen und besonders das Anspiel an den Kreis klappte besonders gut. So war man von Beginn an überlegen und baute den Vorsprung immer weiter aus, auch weil die Abwehr im Spielverlauf immer stärker wurde. Ein besonders Lob galt den Feldspielerinnen Julia und Jule, die ihr Team nicht nur durch Tore sondern auch als Rückhalt im Tor unterstützen.

Tore: Carla Gramlich (9), Julia Bernhardt (8), Lilly Antes (6), Ira Sticksel (6), Leonie Ballmann (3), Jule Daseking (1), Nadja Helmling (1)


Männliche E-Jugend: HSG Weschnitztal – SV Erbach 14:18 (6:11)

In der neu formierten Rückrundengruppe, gelang den Jungs vom SV Erbach im ersten Spiel der erste Sieg. Doch der Beginn des Spiels war holprig und Fehler sowie eine schlechte Chancenverwertung führten zu dazu, dass man den Vorsprung nicht richtig ausbauen konnte. Gegen Ende der ersten Halbzeit fing sich das Team und konnte eine fünf Tore Führung erzielen. Nach dem Seitenwechsel machte man an gleicher Stelle weiter. Die Gäste wurden treffsicher und feierten am Ende einen ungefährdeten Sieg.

Tore: Konstantin Bänsch (8/1), Nicolas Lulay (5/1), Lenny Grobe (3), Philipp Pressler (1), Christian Waldi (1)

Quelle: LS

Das nächste Spitzenspiel

Das nächste Spitzenspiel steht an, der nächste Schritt in Richtung Bezirksoberliga kann vollzogen werden: Der SV Erbach ist inzwischen mit 23:3 Punkten alleiniger Tabellenführer der Frauen-Bezirksliga A, denn die ESG Erfelden II (18:6) wurde bezwungen, und der TV Trubel (22:4) musste sich mit einem Remis gegen Lorsch begnügen. Nun tritt Erbach am Sonntag beim TV Trubel an und kann mit einem Sieg den Vorsprung auf die Verfolger ausbauen. „Entschieden wird das am Wochenende zwar noch nicht, aber es kann ein dickes Ausrufezeichen von uns werden“, sagt SVE-Trainer Waldemar Rack, warnt aber vor der Abwehrreihe des Gegners. „Da müssen wir wie gewohnt schnell nach vorne spielen, um klare Chancen zu bekommen“, erläutert er. Im Hinspiel klappte dies, denn da gab es einen 31:16-Kantersieg. „Dafür wird sich Trebur sicher revanchieren wollen“, vermutet Rack.

Quelle: Starkenburger Echo 21.01.2016

Rack fordert volle Konzentration

Auswärts muss am Samstag (19.30 Uhr) der SV Erbach ran. Der Handball-Bezirksoberligist gastiert bei der ESG Crumstadt/Goddelau.


Den sportlichen Start ins neue Jahr haben sie sich in Erbach etwas anders vorgestellt: Mit 19:22 unterlag die Mannschaft um Trainer Waldemar Rack zuletzt der SKG Bonsweiher und bot dabei vor allem in der Offensive eine enttäuschende Leistung. „Wir hatten genügend Chancen, das Spiel zu drehen oder gar zu gewinnen. Mit unseren Gelegenheiten sind wir aber schlampig umgegangen“, kritisierte Rack, der auf der anderen Seite seiner Defensive eine ordentliche Leistung attestierte. Dennoch gab der Trainer nach der Derbyniederlage zu bedenken: „Besonders in der Schlussphase haben wir uns in Einzelaktionen aufgerieben. Das müssen wir am Samstag, aber auch in den nächsten Wochen und Monaten unbedingt vermeiden.“

Beim Sechsten aus Crumstadt/Goddelau erwartet die Erbacher eine ähnlich schwere Aufgabe wie zuletzt. Das Hinspiel gewann der SVE allerdings mit 34:30. „Zu Hause zeigt die ESG ein anderes Gesicht als auswärts. Wir müssen hoch konzentriert ins Spiel gehen und alles aus uns rausholen“, fordert Rack. Am Gegner schätzt er das schnelle Spiel und die aggressive Vorgehensweise in der Abwehr. „Wir müssen ordentlich dagegenhalten und in Bewegung bleiben. Nur so können wir Zählbares mit nach Hause nehmen“, sagt der Trainer, der zudem auf ein besseres Zusammenspiel der Mannschaftsteile hofft: „Vor allem aus unserem Rückraum müssen wir mehr Gefahr entwickeln, als uns das zuletzt gegen Bonsweiher gelungen ist. Wir dürfen uns nicht in Klein-Klein-Spielerei verstricken, sondern müssen gezielt den Weg zum gegnerischen Tor suchen“.

Auf wen er am Samstag bauen kann, steht noch nicht fest. Vor allem hinter den Einsätzen von Lenhard Grabisch und Roman Röhrig stehen noch Fragezeichen.

Quelle: Echo Online 21.01.2016

Männliche C-Jugend auf Meisterschaftskurs

Männliche D-Jugend: HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden – SV Erbach 29:26 (16:14)

Der Rückrundenstart verlief für die Jungs aus Erbach anders als erwartet. Gegen die Heimmannschaft agierte das Team zu statisch und leistete sich zu viele technische Fehler um das Spiel in die Hand zu nehmen. So ging man mit zwei Toren Rückstand in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel zeigte die Gäste noch einmal Kampfgeist und konnten dadurch eine knappe Führung erspielen. Am Ende mussten die Erbacher die zwei Punkte an die angriffsstärkere Mannschaft abgeben.

Tore: Manuel Hörr (8), Marvin Greene (7), Luis Meffert (3), Jabok Lulay (2), Noah Berger (1), Lennart Würching (1), Nils Buchert (1), Simon Stadler (1)


Männliche C-Jugend: JSG Lorsch/Einhausen – SV Erbach 20:38 (9:19)

Nach der langen Winterpause wussten die Gäste mit alter Spielstärke zu überzeugen. Beide Teams starteten mit vielen technischen Fehlern und so stellte sich ein zäher Spielfluss ein. Im Laufe des Spiels wachten die Erbacher auf und zeigten ihr gewohnt schnelles Tempospiel. Der Sieg war zu keiner Zeit gefährdet, auch auf Grund der guten Abwehrarbeit die geleistet wurde. Der Angreifer in Ballbesitz wurde unter Druck gesetzt und so zu Fehlern verleitet die, die Gäste in Tempogegenstöße und Tore verwandelte. Am Ende konnte ein in der Höhe verdienter Sieg gefeiert werden, bei dem sich alle Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten.

Die Männliche C-Jugend befindet sich mit diesem Sieg und keinem Punktverlust weiterhin auf Meisterschaftskurs der Bezirksoberliga und hat sich für die kommende Saison für die Oberligaqualifikation angemeldet.

Tore:  Marvin Greene (2), Jonas Stilgenbauer (1), Jan-Philipp Mischler (10), Luca Jordan (4), Florian Lulay (14), Manu Hörr (3), Diego Radisic-Gay (3), Vincenz Lulay (1)


Weibliche B-Jugend: HSG Fürth/Krumbach – SV Erbach 18:26 (9:10)

Die Gäste starten schwach in das Spiel gegen den Tabellennachbarn. Im Angriff waren die Abschlüsse schwach und in der Abwehr lies man den Gegnern zu viele Lücken. Doch auch die Gastgeber waren nicht in Bestform, was zu einem ständigen Führungswechsel führte. In Hälfte zwei stand die Abwehr besser und es konnten Bälle erkämpft werden die durch Konter sicher verwandelt wurden. Aus einem zwei Tore Rückstand konnten die Erbacher Mädels so eine vier Tore Führung erzielen. Der Knoten war dadurch geplatzt und die Führung konnte durch schönes Kombinationsspiel im Angriff ausgebaut werden.

Tore: Alina Gramlich (10), Hanna Lambert (10), MeikeJordan (2), Annika Jordan (1), Elena Coban (1), Samira Silber (1), Carla Gramlich (1)


Männliche B-Jugend: JSG Zwingenberg/Alsbach – SV Erbach 24:28 (9:14)

Der Tabellenführer der Bezirksliga konnte im ersten Rückrundenspiel die gewohnt gute Leistung abrufen und so einen ungefährdten Sieg erreichen. Spielerisch glänzte das Team vor allem im Angriff, bei dem viele Schützen zum Torerfolg kamen. Auch die Abwehr stand sicher, kleinere Defizite zeigten sich hier jedoch in der Absprache untereinander. Einen guten Rückhalt boten die Torhüter Nils Lulay und Lukas Lulay im Tor.

Tore: Jonas Müller (8/2), Paul Buschendorf (8/1), Leon Brüning (4), Jannik Berger (3), Sebastian Staudinger (2), Jan-Philipp Mischler (2), Christian Rybakov (1), Vincenz Lulay (1/1)


Weibliche A-Jugend: SV Erbach – JSGwA Egelsbach 15:26 (7:10)

Die Erbacher Mädels sind am vergangenen Wochenende in die Meisterschaftsrunde der Bezirksoberliga gestartet. Gegen den Tabellenzweiten Egelsbach fehlte dem Team jedoch der Siegeswille. In der Abwehr waren die Spielerinnen zu langsam und konnten den Angriffen der Gäste so kaum etwas entgegensetzen. Im Angriff wurden zudem viele Torchancen nicht genutzt, was dazu führte dass die schnellen Gegner eine deutliche Führung vorlegten. So mussten sich die Gastgeber geschlagen geben, obwohl man das Hinspiel der Runde auswärts gewinnen konnte.

Tore: Katrin Lambert (9/2), Laura Schäfer (2), Lisa Pfeifer (1), Selin Schneider (1), Kim Schneider (1), Jana Gölz (1)

Quelle: LS

Revanche für die bisher einzige Saisonniederlage

Die Handballerinnen des SV Erbach starteten erfolgreich in die Rückrunde der Bezirksliga A und bezwangen im Spitzenspiel Verfolger ESG Erfelden II 28:24 (12:12).


Damit glückte dem Team von SVE-Trainer Waldemar Rack die Revanche für die bislang einzige Niederlage der Saison aus dem Hinspiel, als die Erbacherinnen in Erfelden mit 21:29 das Nachsehen hatten. Durch diesen Erfolg untermauerte die Rack-Sieben die Tabellenführung und fiebert nun dem nächsten Spitzenspiel entgegen: Am kommenden Wochenende geht es zum Tabellenzweiten TV Trebur.

Erbach musste bis zur 24. Minute einen 8:12-Rückstand hinnehmen. Ganz wichtig war, dass in dieser Phase vor dem Seitenwechsel ein Ruck durch die Mannschaft ging und mit vier Treffern in Serie der Ausgleich erzielt wurde. Damit war die Partie wieder offen und der SVE machte nach dem Wiederanpfiff dort weiter, wo er aufgehört hatte: Über 17:14 und 22:16 zog der Tabellenführer davon. Letztlich war das Spiel der Gäste zu ausrechenbar: Drei Spielerinnen erzielten 21 der 24 Treffer, während der SVE ausgeglichener besetzt war.

Tore: Nina Sauer (8/2), Selin Schneider (6), Luisa Jordan (5/1), Anne Schneider (4), Katrin Lambert, Desiree Bock (je 2), Lisa Pfeifer (1)

Quelle: Morgen Web 19.01.2016

Nur Oliver Hess erreicht Normalform

Die Handballer der SKG Bonsweiher mischen weiter vorne mit. Der Bezirksoberligist gewann am Samstag das Derby beim SV Erbach mit 22:19 (11:9).


Die SKG Bonsweiher hat nach dem Erfolg zuvor gegen Siedelsbrunn einen guten Start in den zweiten Saisonabschnitt erwischt. Auch dem SV Erbach gelang es in seinem ersten Spiel 2016 am Samstag nicht, die Odenwälder zu stoppen. „Wir hatten von Anfang an große Probleme, uns gegen die kompakte 6:0-Deckung der SKG Bonsweiher durchzusetzen“, erkannte SVE-Trainer Waldemar Rack. „Außer Oliver Hess erreichte keiner meiner sonstigen Hauptschützen annähernd Normalform. Wir haben zu viele Torchancen ausgelassen oder sind am guten Torhüter Fremr gescheitert. Mit dieser Ausbeute kann man kein Spiel gegen Bonsweiher gewinnen“ kritisierte er.

Bonsweihers Coach Dennis Rybakov wirkte erleichtert. „Ich bin froh, dass wir dieses schwere Spiel in Erbach gewinnen konnten. Jeder weiß, wie schwer es ist, dort zu bestehen“, gab er zu bedenken. „Der Schlüssel zum Sieg lag in unserer besseren Abwehrarbeit. Wenn man es schafft, die Haupttorschützen Nischwitz und Scholz bei nur zwei Toren zu halten, hat man auch in Erbach Siegchancen. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, die mich optimistisch für die Rückrunde stimmt“, lobte Rybakov. „Mit unserem Rückkehrer Gregor Batke im Rückraum haben sich unsere Angriffsmöglichkeiten deutlich erhöht, und seine Routine tut unserem Spiel gut“.

Beide Mannschaften begannen allerdings nervös, und die Zuschauer sahen zunächst ein zerfahrenes Derby mit vielen technischen Fehlern. Die Gastgeber benötigten fünf Minuten, um beim 1:3 den ersten Torerfolg zu feiern. Nach zehn Minuten hatten die Erbacher allerdings zum 3:3 ausgeglichen, danach wechselte die Führung ständig, ehe sich Bonsweiher doch etwas absetzte (10:8/24.). Die Gäste hätten zu diesem Zeitpunkt aber schon weiter vorne liegen können. Auf SKG-Seite waren Batke und Freund die spielbestimmenden Akteure, bei Erbach setzten Hess und Müller die Akzente in der ersten Halbzeit, nach der Bonsweiher knapp führte.

Kärchner übernimmt Verantwortung

Wer auf ein höheres Niveau nach dem Seitenwechsel gehofft hatte, wurde unterdessen enttäuscht. Beide Mannschaften leisteten sich viele Fehlwürfe und konnten sich vor allem bei ihren Torhütern bedanken, dass es in der 40. Minute 15:15 hieß. In dieser Phase übernahm vor allem Kärchner Verantwortung und bescherte den Odenwäldern mit beherzten Aktionen eine vorentscheidende 18:15-Führung. Erbach indes ließ gute Möglichkeiten aus oder scheiterte an SKG-Torhüter Fremr. Bereits vier Minuten vor Schluss (20:17) feierten die Bonsweiherer Fans ihr Team.

SVE-Tore: Hess (7), Müller (6/3), Scholz (2), Nischwitz (2), Schwiersch, Hafner (je 1)

Quelle: Echo Online 18.01.2016

„Alles rausholen, was geht“

Es geht gleich gut los für die Bezirksoberliga-Handballer des SV Erbach: Nach der kurzen Spielpause steht am Samstag (19.15 Uhr) das Heimspiel gegen die SKG Bonsweiher auf dem Programm. Für SVE-Trainer Waldemar Rack wird das Derby auch zu einer Standortbestimmung.


 

„Da können wir gleich sehen, ob wir gut starten“, sagt Waldemar Rack, Trainer des Bezirksoberligisten SV Erbach, mit Blick auf den Vergleich mit der ambitionierten SKG Bonsweiher am nächsten Samstag. Die Gäste indes haben bereits eine Partie hinter sich, mit dem 39:32 gegen den TV Siedelsbrunn die ersten zwei Punkte in diesem Jahr aufs Konto gebucht und gehören als Tabellendritter weiter zu den Anwärtern auf die Meisterschaft. Entsprechend gehen die Erbacher (Sechster) eher als Außenseiter in den Lokalvergleich.

Für Rack ist ein Sieg trotz Heimvorteils denn auch nicht unbedingt Pflicht, aber verstecken will er sich mit seiner Mannschaft keinesfalls. „Wir können befreit aufspielen, und vielleicht können wir ja etwas bewegen“, lautet die Marschroute des SVE-Übungsleiters. Er würde zudem gerne Revanche nehmen für die Hinspielniederlage (24:28), die nach Racks Ansicht etwas unglücklich zustande kam. Eines steht für den Coach daher fest: „Wir wollen alles rausholen, was geht“.

Das gilt aber selbstverständlich auch für den Konkurrenten aus Bonsweiher. „Wenn wir ganz oben dranbleiben wollen, müssen wir auch dieses Spiel gewinnen“, fordert SKG-Spielertrainer Dennis Rybakov. Ob er selbst in Erbach auflaufen kann, ist noch offen. Der ehemalige Zweitliga-Spieler laboriert an einer Ellbogenverletzung. Bauen können die Odenwälder dagegen wieder auf Gregor Batke, der bereits gegen Siedelsbrunn zeigte, dass er nichts verlernt hat. „Er ist für uns im Rückraum Gold wert. Er verschafft den anderen Spielern nicht nur Verschnaufpausen, sondern macht seine Sache richtig gut“, lobt Rybakov. Fehlen wird Andreas Schmidt, der in der Schlussminute gegen den TVS die Rote Karte mit Bericht sah.

Über die Bedeutung der Begegnung in der ungeliebten Erbacher Mehrzweckhalle gibt es bei den Gästen keine zwei Meinungen: „Gegen Siedelsbrunn haben wir die beiden ersten wichtigen Punkte im neuen Jahr geholt, nun müssen wir beim nächsten schweren Gegner nachlegen. Danach kommen erst mal lösbare Aufgaben“, sagt Rybakov.

Aber auch die Erbacher blicken durchaus nach oben, wenn auch der Kampf um die Meisterschaft für Rack kein Thema ist. Vorne angreifen will der SVE-Trainer mit seiner Sieben dennoch, ohne sich auf ein konkretes Ziel festzulegen. „Wir denken von Spiel zu Spiel“, erläutert Rack, der in nächster Zeit vor allem an Abwehrformationen feilen und das Zusammenspiel verfeinern will. Einen ersten Fingerzeig, wohin die Reise geht, dürfte schon das Derby liefern, das die Gastgeber aller Voraussicht nach in voller Besetzung angehen können.

Quelle: Echo Online 14.01.2016