Anna Jordan trifft aus allen Lagen

Eine deutliche Leistungssteigerung boten die Handballerinnen des SV Erbach im Bezirksoberliga-Heimspiel gegen die SG Egelsbach. Lohn für eine souveräne Vorstellung war ein 31:27 (15:12)-Erfolg, durch den die Erbacherinnen ihren sicheren Mittelfeldplatz untermauerten.

Erbacherinnen wesentlich besser als zuletzt

Der Vorletzte Egelsbach erwies sich aber als harter Brocken. Aber die Erbacherinnen, angetrieben von der elffachen Torschützin Anna Jordan, produzierten wesentlich weniger technische Fehler als zuletzt, legte eine gute Teamleistung an den Tag. „Teilweise waren wir aber noch unkonzentriert im Abschluss, haben einige Hundertprozentige ausgelassen“, erkannte Trainer Jozef Skandik.

So musste Erbach trotz eines 19:13-Vorsprunges bis in die Schlussphase um die Punkte bangen. Egelsbach kam auf 24:27 heran, aber ein Doppelpack durch Anna Jordan und Desiree Boch machte den Sieg beim 29:24 (55.) vorzeitig klar.

Tore: Anna Jordan (11/5), Nina Sauer (7/1), Anne Schneider (5), Selin Schneider, Desiree Bock, Hanna Lambert, Franziska Lulay (je 2)

Quelle: Echo Online 13.11.2017

Auch einfache Dinge fehlen im Moment

Erneut verbaut schlafmütziger Start dem Schlusslicht den ersten Sieg / 18:27 im Kellerduell


Der SV Erbach tritt auf der Stelle. Auch das achte Saisonspiel endete für den Handball-Bezirksoberligisten mit einer Niederlage: 18:27 (10:12) im Kellerduell gegen die ESG Erfelden.

Und wieder war es eine völlig verschlafene Anfangsphase, die die Mannschaft von Trainer Axel Buschsieper auf die Verliererstraße brachte. Mit 1:8 lag das Schlusslicht nach zehn Minuten in Rückstand. „Das aufzuholen kostet natürlich unglaublich viel Energie. Wir haben die erste Viertelstunde völlig verpennt“, erklärte Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath, der nach einer Viertelstunde dann aber eine eigene Mannschaft sah, die besser ins Spiel fand und den Rückstand bis zur Pause auf zwei Tore verkürzte.

Auch die zweite Halbzeit begann aus Sicht der Erbacher ordentlich. 12:13 hieß es nach 37, 14:15 nach 41 Minuten. Doch eine doppelte Zeitstrafe gegen Markus Fischer und Torhüter Moritz Lulay (42.). sorgte dafür, dass die ESG auf 18:14 davonzog. In der Schlussphase fehlt dem SVE letztlich auch die Kraft, um ein weiteres Mal zurück ins Spiel zu finden. „Erfelden hat das dann gemacht, was wir im Moment nicht können – die einfachen Tore. Uns fehlen im Moment die einfachen Dinge im Handball“, bilanzierte Flath.

Tore: Schwiersch (5), Müller (4/3), Kobylan (4), Vetter (2), Grabisch, Fischer, Röder (je 1)

Quelle: Echo Online 13.11.2017

Lage ist jetzt noch ernster

Sieben Spiele, sieben Niederlagen – und jetzt fällt auch René Weis lange aus

Kellerduell in der Mehrzweckhalle. Am Samstag (19.15 Uhr) empfängt Handball-Bezirksoberligist SV Erbach die ESG Erfelden zum Spiel Tabellenletzter gegen Vorletzter.

Sieben Spiele, sieben Niederlagen – der Start in die Saison hätte wahrlich besser ausfallen können beim SVE. Hinzu gesellen sich schon seit Wochen personelle Probleme, die nicht nur Trainer Axel Buschsieper Kopfzerbrechen bereiten. Nun muss der Übungsleiter auf einen weiteren Leistungsträger längerfristig verzichten. Im Spiel bei der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach (25:31) zog sich René Weis einen Bänderriss zu. Gut möglich, dass er erst im neuen Jahr wieder zum Einsatz kommt. „Das ist natürlich bitter und macht die ganze Sache nicht leichter. René hat in den vergangenen Wochen wirklich gut gespielt“, so Abteilungsleiter Thomas Flath.

Somit gehen die Erbacher erneut mit großen personellen Sorgen in das bevorstehende Kellerduell. „Die Lage ist jetzt natürlich noch ernster, als sie es eh schon war. Trotzdem müssen wir uns auf das Spiel gegen Erfelden konzentrieren und alles in die Waagschale werfen“, sagt Flath, der weiß, dass eine Topleistung nötig sein wird, um die so ersehnten ersten Punkte in der heimischen Mehrzweckhalle zu behalten. „Wir haben ein Heimspiel, und das wollen wir gewinnen. Ein Erfolgserlebnis wäre für die Spieler enorm wichtig“, erklärt der Erbacher Abteilungsleiter.

Auch wenn der Blick auf die Tabelle vor dem Spiel gegen die SG Egelsbach am Samstag um 17 Uhr derzeit nicht sonderlich schön ist, mit 4:8 Punkten sind die Handballerinnen des SV Erbach in der Bezirksoberliga durchaus im Soll. Der drittletzte Rang ist angesichts des extrem engen Mittelfelds kein Grund zur Beunruhigung. „Es war uns allen klar, dass wir einen schweren Saisonstart haben werden, auch weil wir personell nicht in Bestbesetzung sind“, erklärt SVE-Trainer Jozef Skandik.


Gegen den Vorletzten sollen zwei Punkte her

Dass es am vergangenen Wochenende ein 19:29 bei der TGB Darmstadt setzte, ärgerte den Coach zwar in der Deutlichkeit. Aber auch ihm ist bewusst, dass seine Mannschaft gegen den Top-Favoriten auf den Titel verlor. Nun sollen gegen den Vorletzten Egelsbach wieder zwei Punkte her. „Wir müssen unsere technischen Fehler deutlich reduzieren“, so Skandik, der aber Egelsbach nicht wegen des Tabellenplatzes unterschätzt: „Sie haben sehr achtbare Resultate erzielt“, meint er besonders mit Blick auf die 24:26-Niederlage der SGE am vergangenen Wochenende gegen Spitzenreiter Crumstadt. Und dass die Egelsbacherinnen in Siedelsbrunn mit 25:19 gewannen, darf auch als Beleg für die Qualität des Gegners gewertet werden.

Quelle: Echo Online 09.11.2017

Schnell ist klar: Das wird nichts für den SVE

Erwartungsgemäß nichts zu holen gab es für die Handballerinnen des SV Erbach beim Titelfavoriten der Bezirksoberliga, der TGB Darmstadt. Mit 19:29 (6:17) unterlag das Team von Trainer Jozef Skandik und geriet dabei schon in der ersten Hälfte entscheidend ins Hintertreffen. Schon beim 1:8 (10.) zeichnete sich ab, dass für den SVE nichts zu holen sein wird.

Aufholjagd kostet Kraft, die dann wieder fehlt

In der Deckung agierte Erbach nicht kompakt genug, um dem Druck der Gastgeberinnen standzuhalten. „Immer wieder konnte der Gegner bis auf sechs Meter durchziehen oder die Kreisläuferin freispielen“, monierte Skandik, der aber immerhin eine Leistungssteigerung nach der Pause sah: „Da lief es dann deutlich besser.“ Bis auf 15:20 (42.) kämpfte sich der SVE heran, aber Darmstadt hatte die passende Antwort parat und machte beim 25:15 (48.) alles klar. „Die Aufholjagd hat Kraft gekostet, die uns in der Schlussviertelstunde dann auch wieder gefehlt hat“, musste Skandik die Überlegenheit der TGB anerkennen.

Tore: Hanna Lambert (4), Selin Schneider (4/1), Nina Sauer (3/2), Anna Staffa, Lisa Pfeifer (je 2), Desiree Bock, Alina Gramlich, Annika Jordan, Anna Jordan (je 1)

Quelle: Echo Online 07.11.2017

Männliche D-Jugend mit viertem Sieg in Folge

Männliche A-Jugend: TV Büttelborn – SV Erbach 44:30 (25:19)

Bereits am Donnerstagabend, musste die männliche A-Jugend beim TV Büttelborn antreten. Die Gäste waren in Torlaune und erzielten gar 30 Treffer. Jedoch sollte diese hohe Trefferquote nicht zum Sieg reichen, denn die Gastgeber waren ebenfalls gut aufgelegt und konnten durch technische Fehler und Ballverluste der Erbacher immer wieder Tore durch Tempogegenstöße erzielen. So stand, trotz der vielen Tore, die dritte Niederlage im dritten Spiel fest.

Tore: Leon Brüning (9), Paul Buschendorff (6), Luca Jordan (5), Jonas Müller (5), Jan Philipp Mischler (2), Jonas Stilgenbauer (1), Max Lulay (1), Jannick Elsner (1)

Männliche A-Jugend: SV Erbach – TV Groß-Rohrheim 29:33 (17:19)

Mit deutlich mehr Konzentration gingen die A-Jugendlichen dann zwei Tage später in das Spiel gegen den TV Groß-Rohrheim. Die Spieler agierten vor allem im Angriff deutlich besser und konnten durch schöne Pässe und wenige technische Fehler über das ganze Spiel hinweg den Anschluss zu den Gästen halten. Trainer Gregor Lenhardt lobte vor allem das Zusammenspiel von Paul Buschendorff, Leon Brüning und Luca Jordan im Rückraum, wodurch der Mannschaft wichtige Tore gelangen. Am Ende hätte es mit etwas mehr Glück fast zu einer Überraschung gereicht. Mit einer solchen Leistung und etwas mehr Glück will das Team im Derby gegen die HSG Fürth/Krumbach am Wochenende die ersten zwei Punkte holen.

Tore: Paul Buschendorff (7), Luca Jordan (6), Leon Brüning (5), Jonas Müller (3), Jonas Stilgenbauer (2), Vincenz Lulay (2), Max Lulay (2)


Männliche B-Jugend: SV Erbach – HC VfL Heppenheim 26:24 (12:13)

Im Derby gegen Heppenheim lieferten sich beide Teams ein Spiel auf Augenhöhe, mit ständigem Führungswechsel. Vor allem Vincenz Lulay zeigte sich in Hälfte eins sehr treffsicher und konnte die Gastgeber damit im Spiel halten. Nach dem Seitenwechsel stellte man auf Erbacher Seite auf eine offensive Abwehr um, sodass man durch Ballgewinne und Kontertore die Führung zum Ende der zweiten Halbzeit ausbauen konnte. Damit retteten die Erbacher den Sieg am Ende über die Zeit. Nach dem Derbysieg geht es für die Mannschaft am Wochenende zum TuS Griesheim.

Tore: Vincenz Lulay (8), Luca Jordan (7), Jacob Lulay (3), Maximilian Bänsch (3), Lukas Klenk (2), Jan Philipp Mischler (2), Marvin Greene (1)


Männliche C-Jugend: SV Erbach I – TuSpo Obernburg 21:23

Mit Ball Lukas Klenk.

Der Sportverein lieferte dem Tabellenzweiten viel Gegenwehr und mit etwas mehr Glück wäre vielleicht auch ein Unentschieden drin gewesen. Am Ende sollten sich die körperlichen Vorteile der Gäste jedoch auszahlen, wobei die Hörr-Schützlinge wieder einmal unterstrichen haben, dass sie inzwischen zu einem echten Oberligateam gewachsen sind, das jedem Gegner das Leben schwer machen kann.

Tore: Manuel Hörr (8), Jonas Helfrich (4), Maximilian Bänsch (3), Lukas Klenk (3), Jan Siepe (2), Marvin Greene (1)


Männliche C-Jugend: SV Erbach II – TV Büttelborn 36: 28

Mit Ball Daniel Hülsen.

Erster Saisonsieg für den Sportverein, der den Gästen von Beginn an deutlich machte, dass man dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte. Die erste Halbzeit gestaltete sich noch ausgeglichen, im zweiten Spielabschnitt setzten sich dann die spielerischen Vorteile und der Wille des SVE durch.

Tore: Noah Berger (10), Lars Rybakov (7), Daniel Hülsen (6), Moritz Süß (4), Simon Stadler (2), Keno Kochendörfer (2), Till Weber (2), Luis Maurer (2), Lennart Würsching (1)


Männliche D-Jugend: JSG Rüssels./Bausch./Königs. – SV Erbach 20:28 (9:12)

Auf Basis einer guten Abwehr und einem konzentriertem Angriffsspiel konnten sich die Erbacher gegen einen technisch gut aufgestellten Gegner deutlich durchsetzen. Schöne Passkombinationen im Angriff führten hierbei zu schönen Toren, mit denen man sich schon zur Halbzeit absetzen konnte. In Hälfte zwei war der Sieg nach dem 15:19 zum 15:23 nicht mehr in Gefahr. Nach vier Siegen in Folge will das Team am Samstag gegen den TV Büttelborn direkt nachlegen, um eine Woche später gestärkt in die Partie gegen den Tabellenersten JSGmD Langen/Egelsbach I zu gehen.

Tore: Louis Maurer (8), Konstantin Bänsch (7), Lennart Würsching (7/2), Nicolas Lulay (4), Christian Waldi (1), Leon Bernhardt (1)

Quelle: LS

Zwei Knackpunkte bescheren die siebte Pleite

Nach Verletzung von René Weis und Rot für Martin Kobylan verliert Schlusslicht das Derby klar


Die siebte Niederlage im siebten Saisonspiel musste am Samstagabend der SV Erbach einstecken. Die Bezirksoberliga-Handballer verloren bei der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach mit 25:31 (15:14). Viel hatte sich die Mannschaft von Trainer Axel Buschsieper vor der Partie bei den bis dahin ebenfalls sieglosen Odenwäldern vorgenommen. Das erste Erfolgserlebnis sollte endlich Knoten lösen und den Spielern helfen, wieder Siege feiern zu können. Dies gelang erneut nicht, und das, obwohl die Erbacher über weite Strecken eine ordentliche bis gute Vorstellung boten. „Wir haben 40 Minuten lang überzeugend gespielt. Erst in der Schlussphase, als wir zudem noch oft in Unterzahl spielen mussten, schaffte es die HSG, sich entscheidend abzusetzen“, erklärte Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath, der zwei Knackpunkte im Derby sah: Zum einen verletzte sich René Weis kurz vor der Pause am Knöchel, zum anderen sah Neuzugang Martin Kobylan in der 50. Minute nach einem Foulspiel im Tempogegenstoß der Gastgeber „eine berechtigte Rote Karte“ (Flath). Somit fehlten den Erbachern am Ende zwei wichtige Spieler, die Coach Buschsieper aufgrund des schmalen Kaders nicht ersetzen konnte.

Über 1:0 (1.), 2:1 (3.) und 5:3 (8.) schafften es die Gäste, sich bis zur 16. Minute einen Vier-Tore-Vorsprung erspielen (11:7). Zeitstrafen nach 20 Minuten gegen Lennart Grabisch und Fabian Jordan brachte die HSG wieder zurück in das Spiel.

Nach 36 Minuten steht es 18:15 für den SVE

Auch in die zweite Halbzeit starteten die Erbacher gut. Lukas Müller gelang in der 36. Minute das 18:15. Mit dem 20:20 durch Tobias Schmidt, mit insgesamt neun Toren der erfolgreichste Siedelsbrunner Spieler, änderte sich das Bild. Zehn Minuten vor dem Ende sorgte erneut Schmidt für das 24:22, fünf Minuten später lagen die Odenwälder vier Tore vorn.

„In der Schlussphase haben uns die personellen Alternativen gefehlt. Wir haben keinen Zugriff mehr gefunden. Die Mannschaft hat den Willen, das hat sie gezeigt. Auch Gespräche unter der Woche haben gezeigt, dass wir zusammenrücken und weiter daran arbeiten, endlich ein Erfolgserlebnis feiern zu können“, bilanzierte Thomas Flath, der das Positive aus den 40 Minuten dieses Spiels nehmen will.

Tore: Schwiersch (7), Müller (6/2), Weis (4), Grabisch, Kobylan (je 3), Lies, Jordan (je 1)

Quelle: Echo Online 06.11.2017

SVE peilt erste Zähler an

Kellerduell gegen ebenfalls punktloses Siedelsbrunn/Wald-Michelbach steht an

Ein Kellerduell wartet am Samstag (19.30 Uhr) auf den SV Erbach. Dabei gastiert das bislang noch sieglose Schlusslicht der Handball-Bezirksoberliga bei der ebenfalls noch auf das erste Erfolgserlebnis wartenden HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach.

0:10-Punkte nach fünf absolvierten Spielen auf der einen (HSG), 0:12-Punkte bei einer Partie mehr auf der anderen Seite (SVE) – die Gemütslagen könnten sowohl im Überwald als auch bei der Mannschaft aus dem Heppenheimer Stadtteil derzeit wahrlich besser sein. Schon in der vergangenen Saison kämpften beide Vereine gegen den Abstieg – am Ende sowohl für die HSG als auch für den SVE erfolgreich.



Für beide Teams sieht es alles andere als gut aus

Überhaupt nicht gut sieht die Situation in dieser Spielzeit für beide Teams aus. Während die Erbacher zuletzt eine enttäuschende 23:32-Heimniederlage gegen die TGB Darmstadt einstecken musste, verlor die HSG eher weniger überraschend bei der ESG Crumstadt/Goddelau mit 24:31. Ein Ergebnis, das trotz der Niederlage in Erbach aufhorchen ließ. „In Crumstadt mit nur sieben Toren Unterschied zu verlieren, sagt schon etwas über das Potenzial in der Mannschaft aus. Wir dürfen die HSG keinesfalls an den bislang null Punkten messen und sie unterschätzen. Wir müssen eine Topleistung bringen, um erfolgreich zu sein“, betont Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath.

HSG-Spielertrainer Ingo Trumpfheller kann bis auf den Langzeitverletzten Ehret wohl auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Er erwartet aufgrund der Tabellensituation ein schweres Spiel, hofft aber auf die ersten Punkte dieser Saison. „Wir müssen von Anfang an konzentriert zu Werke gehen und unser Potenzial konstant bis zum Ende der Partie abrufen. Dann sollte etwas Zählbares für uns machbar sein“, so Trumpfheller.

Auf der anderen Seite setzt Flath darauf, dass es seiner Mannschaft gelingt, die Misserfolge der vergangenen Wochen aus den Köpfen zu bekommen. „Wir müssen das Positive aus den ersten Spielen mitnehmen“, erklärt Flath und spielt dabei vor allem auf die Leistung des ersten Saisonspiels gegen den Meisterschaftsaspiranten HSG Fürth/Krumbach an (18:26). Hier wussten die Erbacher zu überzeugen und boten vor allem in der Defensive eine ansprechende Leistung. „Wir müssen aus einer geordneten und disziplinierten Abwehr heraus zum Erfolg kommen. Natürlich ist es nicht leicht, den Kopf frei zu bekommen. Doch müssen wir uns in den nächsten Wochen auf das Positive besinnen. Nur dann werden wir auch wieder Erfolgserlebnisse feiern können“, sagt Thomas Flath.

Auf welche Spieler Erbachs Trainer Axel Buschsieper in diesem wichtigen Kellerduell bauen kann, steht noch nicht endgültig fest. Große Fragezeichen stehen vor allem hinter den Einsätzen von René Weis (dickes Knie) und dem ebenfalls angeschlagenen Lennart Grabisch.

Quelle: Echo Online 02.11.2017

Handballspielgemeinschaft siegt

Männliche A-Jugend: HSG Langen – SV Erbach 39:13 (21:7)

Wenig zu holen gab es für die männliche A-Jugend im Spiel gegen die HSG Langen. Der Gegner war körperlich deutlich überlegen und gegen die gute Abwehr fanden die Erbacher im gesamten Spielverlauf keine geeigneten Mittel. Torhüter Nils Lulay nutze viele Möglichkeiten sich auszuzeichnen und zeigte einige gute Paraden. Nach zwei Niederlagen zum Saisonbeginn gilt es am Wochenende im Spiel gegen den TV Büttelborn um die ersten Punkte zu kämpfen.

Tore: Paul Buschendorff (4), Leon Brüning (3), Moritz Kriz (2), Jonas Müller (2), Jonas Stilgenbauer (1), Luca Jordan (1)


Weibliche C-Jugend: JSG wC Heppenheim/Erbach – TV Büttelborn 30:13 (14:5)

Ein recht einseitiges Spiel gewann die Erbacher Spielgemeinschaft am vergangenen Wochenenden gegen den Tabellenletzten aus Büttelborn. Im Angriff gelang es den Spielerinnen ein ums andere Mal sich der Deckung zu entziehen und einen erfolgreichen Torabschluss zu erzielen. Von Beginn an konnten die Gastgeber den Gästen so davon ziehen und zeigten auch in der Abwehr eine ordentliche Leistung. Durch die frühe Führung konnte das Trainerteam weniger erfahrenen Spielerinnen Spielpraxis geben und den Führungsspielerinnen eine Pause gönnen. Eine besonders gute Unterstützung für ihr Team lieferte Melina Guthier im Tor, die schöne Paraden zeigte. Im nächsten Spiel geht es gegen den Tabellenzweiten aus Roßdorf.

Tore: Julia Bernhardt (15), Elisabeth Marx (9/2), Nadja Helmling (2), Emelie Schmitt (1), Jenny Pfeifer (1), Lucy Pohl (1), Katharina Hört (1), Maya Willis (1/1)


Männliche C-Jugend I: TSV Auringen – SV Erbach I 17:34 (8:18)

Gegen das Ligaschlusslicht wurde der SV von Beginn an seiner Favoritenrolle gerecht und führte bereits zur Pause deutlich mit 18:8. Nach dem Seitenwechsel machten sich die spielerischen, körperlichen und auch konditionellen Vorteile der Hörr-Schützlinge noch deutlicher bemerkbar, so dass man den Vorsprung kontinuierlich ausbauen und am Ende einen auch in der Höhe verdienten Auswärtssieg feiern konnte.

Tore: Jordan – Siepe, Hörr (10), Meffert (2), Lulay (1), Klenk (5), Süß, Helfrich (5), Bänsch (7), Greene (4).

SV Erbach I – TV Gelnhausen 33:22 (18:8)

Im Hinspiel musste man sich dem Turnverein noch geschlagen geben, nun gelang vor gut 100 Zuschauern eine imponierende Revanche. Der Sportverein hatte seine Lehren aus der Hinspielniederlage gezogen, sich bestens auf die offensive Deckung der Gäste vorbereitet und kam durch eine sicher stehende Abwehr, ein starkes Kombinationsspiel und schnelle Gegenstöße zu einem nie gefährdeten Erfolg.

Tore: Jordan, Würsching – Greene (6), Siepe, Hörr (8), Kochendörfer, Lulay (8), Stadler, Bänsch (6), Rybakov, Helfrich (2), Klenk (3).


Männliche C-Jugend II: TV Groß-Rohrheim – SV Erbach II 29:28 (13:14)

Der erste Punkt war machbar, selbst der erste Saisonsieg lag im Bereich des Möglichen. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, Erbach lag Mitte der zweiten Spielhälfte sogar mit drei Toren in Front, zeigte am Ende jedoch Nerven. Mit dem Schlusspfiff vergab man die große Möglichkeit auf den Ausgleich, verwarf man da doch einen Siebenmeter.

Tore: Rademacher, XY – Berger (6), Süß (3), Kochendörfer (2), Weber, Maurer (6), Buchert, Hülsen, Stadler (5), Müller (1), Meffert, Greifenberg, Rybakov (5).


Männliche D-Jugend: SV Erbach – TGB Darmstadt 23:17 (11:9)

Eine durchschnittliche Leistung reichte dem Team aus Erbach für einen nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg. Mit schönen Passkombinationen erzielten die Gastgeber ein ums andere mal schöne Tore. Der Gegner wurde den Erbachern nur einmal gefährlich als die Gäste zur Halbzeit bis auf zwei Tore herankamen. Bestens aufgelegt war an diesem Tag Johannes Straub, der sein Team über die gesamte Spielzeit mit schönen Aktionen im Tor vor Gegentoren bewahrte. Mit dem dritten Sieg in Folge geht es am Wochenende zur JSG Rüssels./Bausch./Königs..

Tore: Louis Maurer (9), Lenny Grobe (4), Konstantin Bänsch (3), Lennart Würsching (2), Mathis Schäfer (2), Nicolas Lulay (1), Leon Bernhardt (1), Philipp Preßler (1/1)

Quelle: LS

Erbach verliert auch Kellerduell

SV Erbach steht auch nach dem sechsten Spiel punktlos da / Auch die Frauen unterliegen


Irgendwie findet Handball-Bezirksoberligist SV Erbach in dieser Saison einfach nicht in die Spur. Sechs Spiele, sechs Niederlagen – die Mannschaft von Trainer Axel Buschsieper rangiert nach dem 23:32 (14:16) gegen die TGB Darmstadt am Tabellenende.

Auch gegen die Mannschaft aus dem Darmstädter Stadtteil Bessungen gelang dem SVE nur wenig. „Es war wirklich kein gutes Spiel von uns. Vorne haben wir uns zu viele Fehler geleistet, hinten haben wir nicht gut genug gedeckt. Hinzu kamen viele individuelle Fehler“, war Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath enttäuscht nach einem Spiel gegen den zuvor ebenfalls noch sieglosen Konkurrenten.

Dass es am Ende nicht zu einem Erfolgserlebnis reichte, lag zum einen an eben jenen Fehlern, zum anderen aber auch an der personellen Situation. „Wenn man schon in den Trainingseinheiten nicht alle Spieler zur Verfügung hat und der Trainer immer wieder zum improvisieren gezwungen ist, ist es schwer, Dinge einzustudieren und Fehler zu bearbeiten, um sie im Spiel abzustellen“, erklärte Flath.

Nur einmal, beim 2:2, schafften die Hausherren den Ausgleich, brachen nach der Pause ein (14:17, 16:21, 20:28/53.). Das Spiel war entschieden. „Natürlich ist es schwer, immer einem Rückstand hinterherzulaufen. Am Ende war es für die TGB ein auch in der Deutlichkeit verdienter Sieg“, bilanzierte Flath.

Tore: Müller (6/3), Schwiersch (6), Kobylan (3), Fischer, Weis, Grabisch (je 2), Röder, Jordan (je 1).

Frauen, Bezirksoberliga: SVE – HSG Weiterstadt 17:27 (9:14)


Ebenfalls nicht gut drauf waren die SVE-Handballerinnen. Ausschlaggebend waren die vielen technischen Fehler im Spielaufbau, dazu kamen immer wieder Unkonzentriertheiten in der Deckung. Nach dem 2:1 (3.) geriet der SVE 2:6 und 3:8 (11.) ins Hintertreffen, kämpfte sich zum 9:9 (19.), schaffte es aber nicht, in Führung zu gehen. Im Gegenteil: Weiterstadt drehte nach einer Auszeit wieder auf. „Nach dem Seitenwechsel wurden wir klassisch ausgekontert“, haderte Trainer Jozef Skandik mit Blick auf den 9:21-Rückstand acht Minuten nach Wiederanpfiff: „Bei uns war die Chancenverwertung nicht gut genug. So hat man gegen einen Gegner von der Klasse der HSG keine Chance.“ Immerhin: Nach dem 13:27 (55.) gelangen dem SVE noch vier Treffer zur Ergebniskosmetik.

Tore: Selin Schneider (5/1), Anne Schneider (4), Anna Jordan (4/1), Franziska Lulay (2/2), Hanna Lambert, Nina Sauer (je 1)

Quelle: Echo Online 30.10.2017

Anne Schneider mit 10 Treffern

Ein ausgeglichenes Punktekonto verschafften sich die Bezirksoberliga-Handballerinnen des SV Erbach durch den 27:21 (14:10)-Erfolg bei der HSG Dornheim/Groß-Gerau. „Das war eine gute Teamleistung“, resümierte SVE-Coach Jozef Skandik.

Siebenmeterquote muss besser werden

Mit einer Sache war Skandik allerdings nicht zufrieden: „Unsere Quote von der Siebenmeterlinie muss besser werden“, meinte er angesichts von gerade einmal vier Treffern bei acht Versuchen: „In engen Spielen kann uns das sonst zum Verhängnis werden.“

Nach dem 3:3 festigte sich Erbach, erhöhte auf 8:3 (18.) und war spielbestimmend. Als die Gastgeberinnen nach der Pause mit einem 3:0-Lauf auf 12:14 herankamen, musste Skandik kurz zittern, doch zweimal Desiree Bock und Katrin Lambert konterten zum vorentscheidenden 17:12 (40.). Beim 21:14 durch Anne Schneider, mit zehn Treffern erfolgreichste Torschützin, war 13 Minuten vor dem Ende der Erfolg schon sicher.

Tore: Anne Schneider (10/1), Desiree Bock (4), Anna Jordan (4/1), Selin Schneider (3), Katrin Lambert (2), Franziska Lulay (2/2), Anna Staffa, Kim Schneider (je 1)

Quelle: Echo Online 24.10.2017