Author Archives: Linda Flath
SV Erbacht steht vor einer harten Woche
„Wir haben gegen uns selbst gespielt“, kritisierte Erbachs Coach Waldemar Rack nach dem Misserfolg in Langen (Sechster). In erster Linie vermisste der SVE-Übungsleiter die nötige Einstellung bei seinen Spielern, die gegen einen keineswegs übermächtigen Gegner 55 Minuten lang unkonzentriert und undiszipliniert aufgetreten seien. Dies drückte sich in Hälfte zwei auch darin aus, dass die Gäste angesichts vieler Zeitstrafen fast immer in Unterzahl agieren mussten. „Da haben wir aber besser gespielt als komplett“, befand Rack, der sich des Eindrucks nicht erwehren konnte, dass seine Akteure die Partie phasenweise etwas zu leicht nahmen.
Der erste Abschnitt indes verlief zumindest noch passabel für die Erbacher, die zwischenzeitlich mit 8:12 zurücklagen, sich allerdings bis zur Pause wieder herangekämpft hatten, obwohl Oliver Hess Mitte der ersten Halbzeit wegen Knieproblemen passen musste. Nach dem Seitenwechsel sei seine Sieben dann bei einer 21:18-Führung durchaus gut hereingekommen in die Begegnung, beobachtete Rack. „Danach ging es aber wieder bergab“, bedauerte er. Kopflos und ideenlos sei die Mannschaft anschließend aufgetreten, monierte der Trainer. Eine Folge davon waren zu viele Einzelaktionen. Dennoch sah es kurz vor Schluss beim Stand von 31:31 wenigstens noch nach einem Punktgewinn aus für den SVE, ehe Langen zehn Sekunden vor dem Ende doch noch der Siegtreffer gelang.
„Die waren nicht gut, aber wir waren schlecht“, lautete das Fazit von Waldemar Rack, der die Niederlage daher als „sehr ärgerlich“ einstufte. Und für den SVE-Coach steht vor der Partie am nächsten Samstag beim TV Siedelsbrunn fest: „Das wird eine harte Woche für meine Spieler – so geht das nicht“.
Quelle: Echo Online 26.01.2015
Minis zeigen ihr Können
Weibliche A-Jugend: SV Erbach – TV Lampertheim 22:10 (11:2)
Die erste Halbzeit verlief sehr einseitig und schleppend, was sich am Spielstand zum Seitenwechsel deutlich erkennen lässt. Die Gastgeber passten sich in der zweiten Halbzeit der Spielweise der Gäste an und so konnte Lampertheim das Spiel im Angriff besser aufbauen. Laut Tabellenstand hat das Erbacher Team nun genug Punkte um in die Meisterschaftsrunde der Bezirksoberliga einzuziehen.
Tore: Selin Schneider (8), Katrin Lambert (6/1), Laura Schäfer (3/1), Kim Schneider (2), Lisa Pfeifer (2), Laura Brüning (1)
Weibliche B-Jugend: HSG Bensheim/Auerbach – SV Erbach 18: 20 (9:12)
Nur eine Woche nach dem Hinrundenspiel trafen die Spitzenreiter der Bezirksoberliga erneut aufeinander. Beide Mannschaften lieferten sich ein Spiel auf Aufenhöhe, um die Tabellenführung in der Bezirksoberliga. In der ersten Halbzeit legten die Erbacher Mädels je ein, zwei Tore vor. Die Gastgeber konnten jedoch immer wieder aufschließen. Ähnlich wie die erste Hälfte verlief auch die zweite Halbzeit. Am Ende behielten die Gäste die Nerven und nahm die zwei Punkte mit nach Hause. Ein guter Rückhalt für die Erbacher war Sophie Ballmann im Tor. Sie konnte mit wichtigen Paraden im Spiel, aber auch einigen gehaltenen Siebenmetern ihre Mannschaft im Spiel halten. Beide Teams sind nun Punktgleich, jedoch liegt die HSG Bensheim/Auerbach auf Grund des direkten Vergleichs auf Platz Eins.
Tore: Laura Schäfer (6), Selin Schneider (5), Franzi Lulay (4), Hanna Lambert (2), Kim Schneider (2), Meike Jordan (1)
Männliche D-Jugend: SV Erbach – TV Groß-Rohrheim 20:24 (9:12)
Handball auf allerhöchstem Niveau, temporeich, kampfstark und aggressiv, aber auch äußerst fair und mit viel Spielwitz, bekamen zahlreiche Zuschauer am Samstag Nachmittag in der Erbacher Halle zu sehen. Gegen den durchgängig auf allen Positionen äußerst stark besetzten Tabellenzweiten aus Groß-Rohrheim, der mit einem Punkt Rückstand anreiste, vermochte der bisherige Tabellenführer aus Erbach diesmal nicht zu bestehen. Zwar zeigten auch die Erbacher ihre bisher beste Saisonleistung und konnten nach dem 9:12 Halbzeitstand auf 12:13 verkürzen, vermochten das Spiel aber nicht mehr zu drehen. Ein sensationell haltender Keeper im Tor der Gäste war mitentscheidender Faktor zu deren Sieg. Bei den Erbachern überzeugten vor allem die geschlossene Abwehrleistung und das gute Zusammenspiel mit den aushelfenden E-Jugendspielern. Am Ende schwanden die Kräfte gegen den fast komplett älteren Jahrgang der Gäste und so führte eine bittere 20:24 Heimniederlage zum Wechsel an der Tabellenspitze der Bezirksoberliga.
Tore: Luca Jordan (9), Florian Lulay (5), Manu Hörr (4), Marvin Greene (2)
Weibliche D-Jugend: SV Erbach – TuS Griesheim 17:13 (7:6
Bei einem spannenden Spiel, zweier gleichwertiger Mannschaften verstanden es die Erbacher Mädels durch eine geschlossene Mannschaftleistung ihren Gegner zu besiegen. Eine konsequente Chancenauswertung und wenig technische Fehlen waren der Grundstein zum Erfolg.
Tore: Julia Bernhardt (4), Carla Gramlich (4), Jamila Coban (3), Leonie Ballmann (2), Lilly Antes (2), Ira Sticksel (1), Marie Schüssler (1)
Männliche E-Jugend: HSG Langen I – SV Erbach 24:28 (8:11)
Schon zu Beginn zeigten die Gäste ihre Stärken in Angriff und Abwehr und konnten sich so eine gute Ausgangssituation erspielen. Auch nach dem Seitenwechsel führte man stets mit zwei bis drei Toren, was zu einem verdienten Sieg in einem, von beiden Seiten fairem Spiel, führte.
Tore: Manuel Hörr (13), Luis Meffert (5), Lenny Würsching (5), Keno Kochendörfer (2), Tom Jordan (2), Nils Buchert (1)
Mini-Turnier
Bei der Ausrichtung eines Miniturniers begrüßten die Erbacher Minis, Mannschaften aus Weiterstadt/Braunshardt, Pfungstadt und dem Weschnitztal. Alle Kinder im Alter zwischen sechs und acht Jahren konnten dabei ihr erlerntes Handballkönnen unter Beweis stellen. Für Erbach am Ball waren: Lenny Grobe, Jannis Bickel, Leon Bernhardt, Arne Buschendorf, Leon Geisler, Phillip Pressler, Christian und Tim Waldi.
Quelle: LS
Verflixtes siebtes Spiel für Erbach
Rack will mehr sehen
Erfolgreicher Rückrundenstart der Jugend
Vorschau Fastnacht 2015
Am Faschingsdienstag (17. Februar, 14:33) sind dann beim beliebten Kindermaskenball des SV Erbach die kleinsten Fassebutze an der Reihe.
Soundman Dirk Guggenberger sorgt hier für Musik und ein Rahmenprogramm mit Spielen für Unterhaltung. Die Jugendabteilung des SV Erbach hat sich wieder einiges zur Kurzweil der jungen Gäste ausgedacht: Ungehindertes Toben, lustige Spiele und Auftritte des SVE-Miniballetts vertreiben den Nachwuchsnarren und Eltern die letzten Stunden der Karnevalssaison.
Ein Sonderlob für Oliver Hess
Die Begegnung war allerdings kein Augenschmaus für die 120 Zuschauer in der Erbacher Mehrzweckhalle. Beide Teams boten in ihrem ersten Punktspiel des Jahres Handball mit angezogener Handbremse – so wirkte es zumindest. SVE-Coach Waldemar Rack war denn auch nicht unbedingt begeistert von der Partie. „Wichtig sind die zwei Punkte“, bilanzierte er nach einem Spiel, das „nichts Spektakuläres“ zu bieten hatte.
Mitte der ersten Halbzeit setzten sich die Gastgeber erstmals ab, führten mit drei Toren Unterschied und hielten diesen Vorsprung bis zur Pause. Griesheim hatte Mühe besonders mit der dicht gestaffelten Abwehr der Hausherren. Wenn überhaupt, kam der TuS durch die Mitte zum Erfolg. Erbach indes spielte seinen Stiefel herunter, leistete sich in der Offensive aber den ein und anderen unnötigen Fehler. „Wir haben vorne zu viel verschossen“, bemängelte Rack. Auch mit der Defensivleistung seiner Sieben war der Übungsleiter nur bedingt zufrieden, habe seine Mannschaft doch nicht immer kompakt genug gestanden. Für Griesheim war es dennoch schwer, eine Lücke zu finden.
In der zweiten Halbzeit zogen die Gastgeber dann dank einiger Konter, die Griesheim mit leichten Fehlern im Spielaufbau verschuldet hatte, davon. Oliver Hess erwies sich dabei als effektivster Werfer bei Erbach. Er traf insgesamt gleich 21 Mal. Das war Rack ein Sonderlob wert nach einer Schrecksekunde kurz vor dem Ende, als Hess bei einem Wurf umknickte. Schon wenige Minuten später aber konnte er wieder lachen, als er mit seinen Mannschaftskameraden den Sieg feierte. Die Bänder waren heil geblieben. „Wir haben etwas träge agiert, das war nicht unser Spiel“, lautete Racks Fazit, „aber wir sind mit einem Sieg ins Jahr gestartet.“
Nicht dabei am Samstag war bei Erbach Kreisläufer Markus Hafner, der bis Ende der Saison verletzt ausfällt (wie berichtet). Ersatz Stangenberg machte seine Sache auf Hafners Position aber recht gut, wie Rack erfreut feststellte.
SVE-Tore: Hess (21), Juchem (2), Röhrig (4), Wiegand (2), Nischwitz (4), Stangenberg (1)
Quelle: Echo Online 19.01.2015
Am Ziel ändert sich nichts beim SV Erbach
Einen Rückschlag muss der SV Erbach allerdings auch verkraften: Kreisläufer Markus Hafner wird nach einem schweren Arbeitsunfall in dieser Runde nicht mehr zur Verfügung stehen. „Das trifft uns hart. Nicht nur auf seiner Position wird er uns fehlen, auch als Mensch ist er für die Mannschaft wichtig“, bedauern Lulay und Rack. Nun gelte es für die anderen Akteure, in die Bresche zu springen. Erster Kandidat am Kreis dürfte Henning Bührer sein. Doch Rack hat auch Alternativen im Kopf: „Ich erwarte von allen, dass sie auf verschiedenen Positionen einsetzbar sind. Ich werde in den nächsten Wochen verschiedene Möglichkeiten ausprobieren“.
Für die zweite Saisonpartie gegen den TuS Griesheim II erwarten weder Waldemar Rack noch Thomas Lulay ein ähnlich deutliches Spiel wie beim 38:19 in der Hinrunde. „Griesheim hat eine gute Mannschaft, die in jedem Spiel hohes Tempo geht und viel Aufwand betreibt. Auf uns wartet eine schwere Aufgabe“, prognostiziert Lulay.
Die C-Liga-Männer des SV Erbach II empfangen ebenfalls am Samstag (17 Uhr) die zweite Mannschaft der TG Biblis.
Quelle: Echo Online 15.01.2015
Spannende Handball-Bundesliga
Im vergangenen Jahr war für das mittlerweile sehr bekannte Jugendhandball-Camp des SV Erbach Philipp Grimm von der TSG Friesenheim als Gasttrainer gewonnen worden. Nun sollten die Jugendlichen die Möglichkeit bekommen, den Spieler live zu sehen und anzufeuern.
So traf man sich bereits am späten Nachmittag an der Erbacher Halle. Hier wurden die Jugendlichen von den Trainern mit Essen und Getränken versorgt. Nach der Stärkung ging es mit den 76 Jugendlichen und 13 Trainern mit Bus und Autos in Richtung Friesenheim.
Spiel in ausverkaufter Halle
Die Begegnung in der Friedrich-Ebert-Halle war mit 2200 Besuchern bereits seit Tagen ausverkauft. In Friesenheim habe man ein spannendes Spiel erlebt. Die Eulen als Liga-Neuling hätten sich richtig gut verkauft. Und der VFL Gummersbach hatte nach dieser Partie das Nachsehen.
In der ersten Halbzeit erzielten die Eulen in den letzten 30 Sekunden einen Zwei-Tore-Vorsprung zum 15:13. Nach der Pause konnten die Spieler an ihre Leistung weiter anknüpfen und Torhüter Carsten Lichtlein verhinderte einige Tore, heißt es weiter im Bericht. Auch die Abwehr machte es den Gummersbachern sehr schwer, der Kampfgeist der Friesenheimer wurde schließlich mit dem Endergebnis 26:24 belohnt.
Nach dem Spiel erlebten die Jugendlichen sogar die Spieler live. Generell war die Atmosphäre in der Friedrich-Ebert-Halle sehr familiär, ähnlich der in der Erbacher Halle.
Bei der gemeinsamen Rückfahrt wurde der wie immer gute Zusammenhalt der einzelnen Jugendmannschaften gelobt. Die Jugendlichen bedankten sich bei ihren Trainern für die vielen Aktionen im vergangenen Jahr.
Quelle: Echo Online 05.01.2015
