Gas geben heißt die Devise

 
Mit einem Auswärtsspiel verabschiedet sich der SV Erbach an diesem Wochenende in die dreiwöchige Fastnachtspause. Am Samstag (18.30 Uhr) gastiert der Handball-Bezirksoberligist beim Tabellenzehnten TV Siedelsbrunn.
 
Zufrieden ist er nicht, Erbachs Trainer Waldemar Rack. Ihm steckt nach wie vor das jüngste 31:32 bei der HSG Langen in den Knochen. „Wir sind in diesem Spiel unseren eigenen Ansprüchen hinterhergelaufen. Wenn wir unsere Vorgaben und Konzepte nicht umsetzen, kann man ein Spiel auch nicht gewinnen“, hadert Coach nach der Pleite vom Sonntag. 
Im Training weiß der Übungsleiter allerdings nun, wo er ansetzen muss, um seine Spieler auf die nächste schwere Aufgabe im Odenwald vorzubereiten: „Wir alle müssen uns klar sein, dass wir nur gemeinsam Spiele gewinnen können und wir uns alle auch an die Vorgaben halten müssen“. Gas geben in den Übungseinheiten heißt es nun für die Erbacher, die vor allem vor der Heimstärke des TV Siedelsbrunn Respekt haben. „Die meisten ihrer neun Punkte haben die Odenwälder zu Hause geholt. Dort wartet auf uns eine ganz schwere Aufgabe und eine hitzige Atmosphäre“, mahnt Rack, der von seiner Sieben eine entsprechend kämpferische Einstellung erwartet. „Wir müssen anders auftreten als zuletzt, müssen das Tempo hochhalten und in der Abwehr stabil stehen. Zudem gilt es, die Mittelposition des Gegners im Auge zu behalten.“
Das Hinspiel gegen den TVS gewannen die Erbacher mit 38:24 zwar deutlich, ein ähnlich leichtes Spiel erwartet Rack nun allerdings nicht. „Das wird eine ganze andere Angelegenheit. Wenn wir uns aber an unsere Konzepte halten, haben wir auch in Siedelsbrunn eine Chance. Wir dürfen nicht den Fehler machen, mit dem Kopf durch die Wand gehen zu wollen“, lautet die Vorgabe des SVE-Trainers. 
Personell plagen ihn derzeit kaum Sorgen. Die Knieverletzung von Oliver Hess, zugezogen in Langen, entpuppte sich als nicht so dramatisch. Einem Einsatz in Siedelsbrunn dürfte nichts im Wege stehen.
Die Überwälder wollen sich möglichst für die Hinspielniederlage revanchieren. Nach Einschätzung von TVS-Abteilungsleiter müsse gegen den Tabellenzweiten jedoch jeder Akteur an seine Leistungsgrenze gehen, um eine Chance zu haben.

SV Erbacht steht vor einer harten Woche

Der SV Erbach hat am Sonntagabend die dritte Saisonniederlage kassiert. Der Tabellenzweite der Handball-Bezirksoberliga verlor bei der HSG Langen mit 31:32 (16:16). Eine Pleite, die SVE-Trainer Waldemar Rack so richtig ärgerte.

„Wir haben gegen uns selbst gespielt“, kritisierte Erbachs Coach Waldemar Rack nach dem Misserfolg in Langen (Sechster). In erster Linie vermisste der SVE-Übungsleiter die nötige Einstellung bei seinen Spielern, die gegen einen keineswegs übermächtigen Gegner 55 Minuten lang unkonzentriert und undiszipliniert aufgetreten seien. Dies drückte sich in Hälfte zwei auch darin aus, dass die Gäste angesichts vieler Zeitstrafen fast immer in Unterzahl agieren mussten. „Da haben wir aber besser gespielt als komplett“, befand Rack, der sich des Eindrucks nicht erwehren konnte, dass seine Akteure die Partie phasenweise etwas zu leicht nahmen.

Der erste Abschnitt indes verlief zumindest noch passabel für die Erbacher, die zwischenzeitlich mit 8:12 zurücklagen, sich allerdings bis zur Pause wieder herangekämpft hatten, obwohl Oliver Hess Mitte der ersten Halbzeit wegen Knieproblemen passen musste. Nach dem Seitenwechsel sei seine Sieben dann bei einer 21:18-Führung durchaus gut hereingekommen in die Begegnung, beobachtete Rack. „Danach ging es aber wieder bergab“, bedauerte er. Kopflos und ideenlos sei die Mannschaft anschließend aufgetreten, monierte der Trainer. Eine Folge davon waren zu viele Einzelaktionen. Dennoch sah es kurz vor Schluss beim Stand von 31:31 wenigstens noch nach einem Punktgewinn aus für den SVE, ehe Langen zehn Sekunden vor dem Ende doch noch der Siegtreffer gelang.

„Die waren nicht gut, aber wir waren schlecht“, lautete das Fazit von Waldemar Rack, der die Niederlage daher als „sehr ärgerlich“ einstufte. Und für den SVE-Coach steht vor der Partie am nächsten Samstag beim TV Siedelsbrunn fest: „Das wird eine harte Woche für meine Spieler – so geht das nicht“.

Quelle: Echo Online 26.01.2015

Minis zeigen ihr Können

Weibliche A-Jugend: SV Erbach – TV Lampertheim 22:10 (11:2)

Die erste Halbzeit verlief sehr einseitig und schleppend, was sich am Spielstand zum Seitenwechsel deutlich erkennen lässt. Die Gastgeber passten sich in der zweiten Halbzeit der Spielweise der Gäste an und so konnte Lampertheim das Spiel im Angriff besser aufbauen.  Laut Tabellenstand hat das Erbacher Team nun genug Punkte um in die Meisterschaftsrunde der Bezirksoberliga einzuziehen.

Tore: Selin Schneider (8), Katrin Lambert (6/1), Laura Schäfer (3/1), Kim Schneider (2), Lisa Pfeifer (2), Laura Brüning (1)

Weibliche B-Jugend: HSG Bensheim/Auerbach – SV Erbach 18: 20 (9:12)

Nur eine Woche nach dem Hinrundenspiel trafen die Spitzenreiter der Bezirksoberliga erneut aufeinander.  Beide Mannschaften lieferten sich ein Spiel auf Aufenhöhe, um die Tabellenführung in der Bezirksoberliga. In der ersten Halbzeit legten die Erbacher Mädels je ein, zwei Tore vor. Die Gastgeber konnten jedoch immer wieder aufschließen. Ähnlich wie die erste Hälfte verlief auch die zweite Halbzeit. Am Ende behielten die Gäste die Nerven und nahm die zwei Punkte mit nach Hause. Ein guter Rückhalt für die Erbacher war Sophie Ballmann im Tor. Sie konnte mit wichtigen Paraden im Spiel, aber auch einigen gehaltenen Siebenmetern ihre Mannschaft im Spiel halten. Beide Teams sind nun Punktgleich, jedoch liegt die HSG Bensheim/Auerbach auf Grund des direkten Vergleichs auf Platz Eins.

Tore: Laura Schäfer (6), Selin Schneider (5), Franzi Lulay (4), Hanna Lambert (2), Kim Schneider (2), Meike Jordan (1)

Männliche D-Jugend: SV Erbach – TV Groß-Rohrheim 20:24 (9:12)

Handball auf allerhöchstem Niveau, temporeich, kampfstark und aggressiv, aber auch äußerst fair und mit viel Spielwitz, bekamen zahlreiche Zuschauer am Samstag Nachmittag in der Erbacher Halle zu sehen. Gegen den durchgängig auf allen Positionen äußerst stark besetzten Tabellenzweiten aus Groß-Rohrheim, der mit einem Punkt Rückstand anreiste, vermochte der bisherige Tabellenführer aus Erbach diesmal nicht zu bestehen. Zwar zeigten auch die Erbacher ihre bisher beste Saisonleistung und konnten nach dem 9:12 Halbzeitstand auf 12:13 verkürzen, vermochten das Spiel aber nicht mehr zu drehen. Ein sensationell haltender Keeper im Tor der Gäste war mitentscheidender Faktor zu deren Sieg. Bei den Erbachern überzeugten vor allem die geschlossene Abwehrleistung und das gute Zusammenspiel mit den aushelfenden E-Jugendspielern. Am Ende schwanden die Kräfte gegen den fast komplett älteren Jahrgang der Gäste und so führte eine bittere 20:24 Heimniederlage zum Wechsel an der Tabellenspitze der Bezirksoberliga.

 Tore: Luca Jordan (9), Florian Lulay (5), Manu Hörr (4), Marvin Greene (2)

Weibliche D-Jugend: SV Erbach – TuS Griesheim 17:13 (7:6

Bei einem spannenden Spiel, zweier gleichwertiger Mannschaften verstanden es die Erbacher Mädels durch eine geschlossene Mannschaftleistung ihren Gegner zu besiegen. Eine konsequente Chancenauswertung und wenig technische Fehlen waren der Grundstein zum Erfolg.

Tore: Julia Bernhardt (4), Carla Gramlich (4), Jamila Coban (3), Leonie Ballmann (2), Lilly Antes (2), Ira Sticksel (1), Marie Schüssler (1)

Männliche E-Jugend: HSG Langen I – SV Erbach 24:28 (8:11)

Schon zu Beginn zeigten die Gäste ihre Stärken in Angriff und Abwehr und konnten sich so eine gute Ausgangssituation erspielen. Auch nach dem Seitenwechsel führte man stets mit zwei bis drei Toren, was zu einem verdienten Sieg  in einem, von beiden Seiten fairem Spiel, führte.

Tore: Manuel Hörr (13), Luis Meffert (5), Lenny Würsching (5), Keno Kochendörfer (2), Tom Jordan (2), Nils Buchert (1)

Mini-Turnier

Bei der Ausrichtung eines Miniturniers begrüßten die Erbacher Minis, Mannschaften aus Weiterstadt/Braunshardt, Pfungstadt und dem Weschnitztal. Alle Kinder im Alter zwischen sechs und acht Jahren konnten dabei ihr erlerntes Handballkönnen unter Beweis stellen. Für Erbach am Ball waren: Lenny Grobe, Jannis Bickel, Leon Bernhardt, Arne Buschendorf, Leon Geisler, Phillip Pressler, Christian und Tim Waldi.

Quelle: LS

Verflixtes siebtes Spiel für Erbach

Die Serie ausbauen und sich in der Tabelle der Bezirksliga A oben festsetzen – so lautet die Vorgabe von Thomas Lulay, Trainer des SV Erbach, vor der Partie seiner Handballerinnen bei der ESG Erfelden II. Der Aufsteiger aus Erfelden liegt auf einem beachtlichen siebten Rang und ist besonders in der eigenen Halle nicht zu unterschätzen. Doch Erbach ist gut drauf, gewann seine letzten sechs Spiele und tritt daher als Favorit an.

Rack will mehr sehen

Das Handballjahr 2015 ist zumindest mit Blick auf die Punktausbeute gut angelaufen für den SV Erbach. Am Wochenende besiegte der Tabellenzweite der Bezirksoberliga den TuS Griesheim II mit 34:26. Für die nächste Partie am Sonntag (18 Uhr) bei der HSG Langen erwartet SVE-Trainer Waldemar Rack aber eine Steigerung.
Erfahrungen mit Langen haben die Erbacher in dieser Spielzeit noch nicht sammeln können, denn am Sonntag steht der erste Vergleich der Runde mit diesem Gegner an. SVE-Coach Waldemar Rack meint die Qualitäten des Kontrahenten aus dem Tabellenmittelfeld (Siebter) dennoch bereits ausgemacht zu haben. Die HSG sei zum einen körperlich robuster als zuletzt Griesheim, spiele aggressiv in der Abwehr, habe einen guten Rückraum und sei zu Hause außerdem stärker als auswärts, mahnt der Übungsleiter. Entsprechend erwartet er eine Steigerung von seiner Sieben im Vergleich zum jüngsten Auftritt. „Denn wenn wir wieder so agieren, wird es schwierig“, ist Rack sich sicher.
Am vergangenen Samstag vermisste der Trainer der Erbacher schließlich so einiges bei seiner Mannschaft, die sich zu unbeweglich präsentiert habe, zu wenig Geduld gezeigt und ihre Chancen nicht konsequent genutzt habe. Seine Forderung lautet daher: „Wir müssen unsere Stärken ausspielen“. Eine davon ist Tempohandball – und davon will Rack mehr sehen als jüngst. Denn für den Trainer ist klar, dass sein Team vor allem dann gute Aussichten auf weiter zwei Punkte hat, „so lange wir unsere Hausaufgaben machen“.
Personell hat Waldemar Rack derzeit keine Sorgen. Er kann aller Voraussicht nach auf jene Spieler zurückgreifen, die gegen den TuS II am Ball waren.
 

Erfolgreicher Rückrundenstart der Jugend

Männliche E-Jugend: SV Erbach – TG Eberstadt I 31:17 (15:8)
Trotz der langen Winterpause und der teilweise trainingsfreien Zeit, fanden die Jungs gut in den Spielfluss. Schon von Beginn an konnten sich die Gastgeber absetzen. So war das Spiel bereits zur Halbzeit entschieden. Trotzdem baute man die Führung weiter aus und siegte am Ende deutlich.
Tore: Manuel Hörr (10), Luis Meffert (7), Keno Kochendörfer (6), Tom Jordan (5), Lenny Würsching (2), Jonas Gugenberger (1)
 
Männliche D-Jugend: TGB Darmstadt – SV Erbach 19:20 (10:10)
 In einem über die gesamte Spielzeit ausgeglichenen Spiel, bei dem sich keine Mannschaft mit mehr als 2 Toren absetzen konnte, gab es zur Pause ein gerechtes 10:10. Auch  zweite Halbzeit verlief auf Augenhöhe, sodass es wenige Sekunden vor Spielende nach einem Unentschieden aussah. Erbach erhielt in dieser spannenden Schlussphase jedoch nach Spielende einen direkten Freiwurf, der den Erbachern durch ein sehenswertes Tor den Sieg bescherte. Bemerkenswert die 4 Tore vom Rechtsaußen Jacob Lulay.
Tore: Florian Lulay (10), Luca Jordan (5), Jacob Lulay (4), Manu Hörr (1)
 
Weibliche D-Jugend: TSV Pfungstadt – SV Erbach 13:21 (4:8)
Durch eine gut stehenden Abwehr, mit der bestens aufgelegten Torhüterin Marie Schüßler, kamen die Erbacherinnen immer wieder in Ballbesitz. Anfänglich konnten sie sich durch zu viel vergebene Torchancen noch nicht entscheidend absetzen. In der zweiten Halbzeit gelang dies besser und durch ein gutes Lauf- und Zusammenspiel, konnten die zwei verdienten Punkte mit nach Hause genommen werden.
Tore: Jamila Coban (8), Julia Bernhardt (6), Carla Gramlich (5), Leonie Ballmann (2)
 
Männliche C-Jugend: JSG Weschnitztal – SV Erbach 31:25 (16:15)
Das Spiel war schnell und intensiv. Die Weschniztaler gingen immer wieder in Führung, doch die Erbacher verteidigten aggressiv und mit schnellen Beinen und waren auch vorm gegnerischen Tor erfolgreich. Immer wieder war es Leon Brüning der gekonnt seine Mitspieler in Szene setzte, insgesamt aber auch 10 mal selbst ins Tor traf. Vor allem mit dem D-Jugendlichen Luca Jordan gelangem einige sehenswerte Kombinationen. Halbzeit zwei musste man sich dem überlegenen Gegner letztendlich doch geschlagen geben. Der Kräfteverschleiß war doch erheblich.
Tore: Leon Brüning (10), Luca Jordan (5), Florian Lulay (3), Jan Philipp Mischler (2), Vincenz Lulay (1), Max Lulay (1), Moritz Kriz (1), Diego Radisic (1)
 
Weibliche C-Jugend: SV Erbach – JSG Lorsch/Einhausen 20:16 (12:9)
Auf Grund einer Klassenfahrt, fehlten der weiblichen C-Jugend zwei der drei Stammspielerinnen. Da die Gegnerische Seite einer Verlegung des Spiels nicht zustimmte, musste die weibliche D-Jugend ran. Ohne Probleme meisterten die Spielerinnen diese große Aufgabe und konnten sich von Beginn an eine Führung erspielen, die sie bis zum Schluss halten konnten. Besonders gut wurde Jamila Coban in Szene gesetzt, die sich mit 12 Toren in die Torschützenliste eintragen konnte.
Tore: Jamila Coban (12), Elena Coban ( 6), Lilly Antes (1), Carla Gramlich (1)
 
Weibliche B-Jugend: S V Erbach – HSG Bensheim/Auerbach 15:24 (9:8)
Das Team des SV Erbach ging sehr nervös in die erste Begegnung im neuen Jahr. Die erste Halbzeit verlief noch recht ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften. Auf beiden Seiten waren Ballverluste und technische Fehler zu vermelden. Die Erbacher Mädels gingen mit einem Tor Vorsprung in die Halbzeit. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte keines der beiden Teams eine deutliche Führung herausspielen. Allerdings merkte man Mitte der zweiten Halbzeit das die Bensheimer konditionell besser aufgelegt waren und konnten so die zwei Punkte aus der Erbacher Halle entführen.
Tore: Laura Schäfer (5/3), Selin Schneider (6/2), Alina Gramlich (3), Elena Coban (1)
 
Weibliche A-Jugend: S V Erbach – TSV Pfungstadt 13 :11 (29: 22)
Die Mannschaft kämpft zur Zeit um Punkte, da die ersten vier Teams in der Tabelle, zur  Meisterschaftsrunde der Bezirksoberliga wJA antreten dürfen. Das Erbacher Team hatte in der ersten Phase nach der langen Pause etwas Startschwierigkeiten. Etliche Fehler im Angriff und in der Abwehr mussten immer wieder kompensiert werden. Auch im zweiten Abschnitt des Spieles blieben die Pfungstädterinnen dran und konnten zwischenzeitlich sogar noch ausgleichen. Doch in den letzten fünfzehn Minuten konzentrierte sich das Erbacher Team noch mal und ging mit fünf Toren Vorsprung  deutlich in Führung. Die Mädels standen nun stabil in der Abwehr und hielten die Führung bis zum Abpfiff, dadurch sicherten sie sich weiterhin den Platz unter den ersten Vier in der Tabelle.
Tore: Katrin Lambert (9), Selin Schneider (7), Laura Schäfer (6), Lisa Pfeifer (3), Luisa Jordan (2), Jana Gölz (1), Laura Brüning (1)
 
Weibliche A-Jugend: JSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach – SV Erbach 12:15 (4:6)
Im Nachholspiel reisten die Erbacher am Dienstag nach Wald –Michelbach. In der ersten Halbzeit vergaben die Erbacher viele freie Torchancen und liefen dem Gegner hinterher. So stand es in der zwanzigsten Minute gerade mal 4:2 auch bis zur Halbzeit sollte sich an diesem Ergebnis nicht viel ändern 6:4. Die starke Wald Michelbacher Torfrau brachte die Gäste zur Verzweiflung. Erst in der zweiten Halbzeit setzte das Erbacher Team sein schnelles Spiel nach vorne ein und konnte durch Tempogegenstöße dem Spiel eine Wende geben. In der 40. Minute gelang den Erbachern zum ersten Mal der Ausgleich zum 8:8. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Mannschaft einen guten Lauf und konnte die beiden Punkte mit nach Hause nehmen.
Tore: Luisa Jordan (4/4), Laura Schäfer (4/1), Selin Schneider (4), Lisa Pfeifer (1), Jana Gölz(1), Lea Silber (1)

Quelle: LS

Vorschau Fastnacht 2015

Auch in Erbach beginnt bald wieder die fünfte Jahreszeit. Im Rest des Jahres auf dem Handball-Feld zu Hause, werden die Sportler des SV Erbach zu Tänzern, Kulissenmalern, Sängern und Büttenrednern. Die Mehrzweckhalle im Heppenheimer Stadtteil wird wieder zur närrischen Zone. Der Vorverkauf startet am 20. Januar.
 
Das vierfarbbunte Treiben beginnt mit dem Bunten Abend am 07.Februar (Beginn 19:11). Dieser ist schon seit Jahren fest etabliert in der Heppenheimer Saalfastnacht, und so wird auch dieses Jahr wieder ein vielfältiges Programm geboten. Erstmalig startet das närrische Treiben bereits um 19:11Uhr.
Das diesjährige Motto lautet „Nun liebe Narren gebt fein acht, wir präsentieren euch die Oscar Nacht“. Durch den Gala-Abend führt als Sitzungspräsident zum zweiten Mal Steffen Maurer der sich jetzt schon freut „Wir werden zeigen, dass Erbacher die geborenen Hollywoodstars sind!“. Maurer zur Seite steht ein achtköpfiges Organisationsteam. Auf der Bühne wird es in diesem Jahr neben einem prominenten Elferrat, den Büttenreden und musikalischen Darbietungen auch die eine oder andere Überraschung geben. „Wir lassen uns da noch nicht in die Karten schauen“, so Maurer weiter, “ aber wir haben uns einige Highlights überlegt die zum Thema passen und es wird kein Auge trocken bleiben“. Der Erbacher Nachwuchs zeigt in Kinder- und  Jugendballett was er kann, zwei Damen- und ein Männerballett komplettieren das tänzerische Programm. Begleitet wird der Abend von der Live-Band „Les Stefanos“. Nach dem Programm geht das närrische Treiben auf der Tanzfläche und in der Großraumbar weiter. Die alljährliche Tombola mit attraktiven Preisen rundet das Angebot an diesem Abend ab. Eintrittskarten für den „Bunten Abend“ sind ab dem 20. Januar im Vorverkauf erhältlich.
Vorverkauf: Dienstag, Mittwoch und Freitag 20:00 – 22:00Uhr in der Mehrzweckhalle oder unter 0170/8356924.
 

Am Faschingsdienstag (17. Februar, 14:33) sind dann beim beliebten Kindermaskenball des SV Erbach die kleinsten Fassebutze an der Reihe.
Soundman Dirk Guggenberger sorgt hier für Musik und ein Rahmenprogramm mit Spielen für Unterhaltung. Die Jugendabteilung des SV Erbach hat sich wieder einiges zur Kurzweil der jungen Gäste ausgedacht: Ungehindertes Toben, lustige Spiele und 
Auftritte des SVE-Miniballetts vertreiben den Nachwuchsnarren und Eltern die letzten Stunden der Karnevalssaison.

Ein Sonderlob für Oliver Hess

Handball-Bezirksoberligist SV Erbach ist mit einem Sieg ins Jahr 2015 gestartet. Am Samstag im Heimspiel gegen TuS Griesheim II gab sich der Tabellenzweite um Trainer Waldemar Rack keine Blöße und gewann deutlich mit 34:26 (17:14).

Die Begegnung war allerdings kein Augenschmaus für die 120 Zuschauer in der Erbacher Mehrzweckhalle. Beide Teams boten in ihrem ersten Punktspiel des Jahres Handball mit angezogener Handbremse – so wirkte es zumindest. SVE-Coach Waldemar Rack war denn auch nicht unbedingt begeistert von der Partie. „Wichtig sind die zwei Punkte“, bilanzierte er nach einem Spiel, das „nichts Spektakuläres“ zu bieten hatte. 

Mitte der ersten Halbzeit setzten sich die Gastgeber erstmals ab, führten mit drei Toren Unterschied und hielten diesen Vorsprung bis zur Pause. Griesheim hatte Mühe besonders mit der dicht gestaffelten Abwehr der Hausherren. Wenn überhaupt, kam der TuS durch die Mitte zum Erfolg. Erbach indes spielte seinen Stiefel herunter, leistete sich in der Offensive aber den ein und anderen unnötigen Fehler. „Wir haben vorne zu viel verschossen“, bemängelte Rack. Auch mit der Defensivleistung seiner Sieben war der Übungsleiter nur bedingt zufrieden, habe seine Mannschaft doch nicht immer kompakt genug gestanden. Für Griesheim war es dennoch schwer, eine Lücke zu finden.

In der zweiten Halbzeit zogen die Gastgeber dann dank einiger Konter, die Griesheim mit leichten Fehlern im Spielaufbau verschuldet hatte, davon. Oliver Hess erwies sich dabei als effektivster Werfer bei Erbach. Er traf insgesamt gleich 21 Mal. Das war Rack ein Sonderlob wert nach einer Schrecksekunde kurz vor dem Ende, als Hess bei einem Wurf umknickte. Schon wenige Minuten später aber konnte er wieder lachen, als er mit seinen Mannschaftskameraden den Sieg feierte. Die Bänder waren heil geblieben. „Wir haben etwas träge agiert, das war nicht unser Spiel“, lautete Racks Fazit, „aber wir sind mit einem Sieg ins Jahr gestartet.“ 

Nicht dabei am Samstag war bei Erbach Kreisläufer Markus Hafner, der bis Ende der Saison verletzt ausfällt (wie berichtet). Ersatz Stangenberg machte seine Sache auf Hafners Position aber recht gut, wie Rack erfreut feststellte. 

SVE-Tore: Hess (21), Juchem (2), Röhrig (4), Wiegand (2), Nischwitz (4), Stangenberg (1)

Quelle: Echo Online 19.01.2015

Am Ziel ändert sich nichts beim SV Erbach

Der SV Erbach startet am Samstag in die Rückrunde. In einem vorgezogenen Spiel empfängt der Handball-Bezirksoberligist um 19.15 Uhr mit dem TuS Griesheim II den Tabellenneunten in der Mehrzweckhalle.
Die Hinrunde lief aus Erbacher Sicht überragend: 20:4-Punkte und Tabellenplatz zwei sind das Resultat. „Das war so nicht zu erwarten. Dass wir eine gute Truppe zusammenhaben, wussten wir zwar. Allerdings war nicht damit zu rechnen, dass wir konstant derart starke Leistungen abrufen und letztlich verdient in der Spitzengruppe stehen“, lobt Erbachs Vorsitzender Thomas Lulay. 
Auch SVE-Trainer Waldemar Rack ist beeindruckt von der Leistung seiner Spieler: „Die Mannschaft hat bislang eine unglaubliche Geschlossenheit und eine beeindruckende Moral gezeigt. Selbst von Rückständen hat sie sich nicht beeindrucken lassen und auch scheinbar aussichtslose Zwischenstände noch gedreht.“ Höhepunkt der Hinrunde war der 33:32-Heimerfolg gegen den bis dahin verlustpunktfreien Spitzenreiter HSG Fürth/Krumbach Mitte Dezember. „Das war der perfekte Jahresausklang. Wir haben zum einen eine starke Leistung geboten und zum anderen auch gegen unseren Ex-Trainer Jens Becker gewonnen“, blickt Thomas Lulay schmunzelnd zurück. 
In der Rückrunde, das wissen Lulay und Rack, gilt es, an die starken Leistungen bisher anzuknüpfen. Dass die verbleibenden Spiele keine Selbstläufer werden, ist allen Beteiligten klar. Verstecken müssen sich die Erbacher aber keineswegs. „Ich hoffe, dass die Erwartungshaltung im Umfeld nicht zu groß geworden ist. Auf uns warten schwere Spiele, in denen wir uns erneut beweisen müssen. Für uns ändert sich an der Zielsetzung nichts. Wir wollen in erster Linie guten Handball spielen“, stellt Lulay klar. Für Rack gilt es in den nächsten Wochen vor allem, die Abwehr noch stabiler zu machen und im Angriff an der Chancenverwertung zu arbeiten. 
Markus Hafner fällt bis Saisonende aus

Einen Rückschlag muss der SV Erbach allerdings auch verkraften: Kreisläufer Markus Hafner wird nach einem schweren Arbeitsunfall in dieser Runde nicht mehr zur Verfügung stehen. „Das trifft uns hart. Nicht nur auf seiner Position wird er uns fehlen, auch als Mensch ist er für die Mannschaft wichtig“, bedauern Lulay und Rack. Nun gelte es für die anderen Akteure, in die Bresche zu springen. Erster Kandidat am Kreis dürfte Henning Bührer sein. Doch Rack hat auch Alternativen im Kopf: „Ich erwarte von allen, dass sie auf verschiedenen Positionen einsetzbar sind. Ich werde in den nächsten Wochen verschiedene Möglichkeiten ausprobieren“.

Für die zweite Saisonpartie gegen den TuS Griesheim II erwarten weder Waldemar Rack noch Thomas Lulay ein ähnlich deutliches Spiel wie beim 38:19 in der Hinrunde. „Griesheim hat eine gute Mannschaft, die in jedem Spiel hohes Tempo geht und viel Aufwand betreibt. Auf uns wartet eine schwere Aufgabe“, prognostiziert Lulay.

Die C-Liga-Männer des SV Erbach II empfangen ebenfalls am Samstag (17 Uhr) die zweite Mannschaft der TG Biblis.

Quelle: Echo Online 15.01.2015

Spannende Handball-Bundesliga

Zum Jahresabschluss hatte kürzlich die Jugendabteilung des SV Erbach eingeladen. Die Jugendtrainer hatten dafür eine Fahrt zum Spiel der Handball-Bundesliga TSG Ludwigshafen-Friesenheim gegen VfL Gummersbach organisiert. 76 Jugendliche und 13 Trainer sahen ein spannendes Spiel.
Für die fleißigen Jugendhandballer hatte die Jugendabteilung zum Jahresabschluss ein besonderes Event auf Lager, wie diese in einem Pressebericht schreibt. Die Jugendtrainer des Vereins organisierten eine Fahrt zur Handball-Bundesliga-Begegnung TSG Ludwigshafen-Friesenheim gegen VFL Gummersbach. 

Im vergangenen Jahr war für das mittlerweile sehr bekannte Jugendhandball-Camp des SV Erbach Philipp Grimm von der TSG Friesenheim als Gasttrainer gewonnen worden. Nun sollten die Jugendlichen die Möglichkeit bekommen, den Spieler live zu sehen und anzufeuern.

So traf man sich bereits am späten Nachmittag an der Erbacher Halle. Hier wurden die Jugendlichen von den Trainern mit Essen und Getränken versorgt. Nach der Stärkung ging es mit den 76 Jugendlichen und 13 Trainern mit Bus und Autos in Richtung Friesenheim.

Spiel in ausverkaufter Halle

Die Begegnung in der Friedrich-Ebert-Halle war mit 2200 Besuchern bereits seit Tagen ausverkauft. In Friesenheim habe man ein spannendes Spiel erlebt. Die Eulen als Liga-Neuling hätten sich richtig gut verkauft. Und der VFL Gummersbach hatte nach dieser Partie das Nachsehen.

In der ersten Halbzeit erzielten die Eulen in den letzten 30 Sekunden einen Zwei-Tore-Vorsprung zum 15:13. Nach der Pause konnten die Spieler an ihre Leistung weiter anknüpfen und Torhüter Carsten Lichtlein verhinderte einige Tore, heißt es weiter im Bericht. Auch die Abwehr machte es den Gummersbachern sehr schwer, der Kampfgeist der Friesenheimer wurde schließlich mit dem Endergebnis 26:24 belohnt.

Nach dem Spiel erlebten die Jugendlichen sogar die Spieler live. Generell war die Atmosphäre in der Friedrich-Ebert-Halle sehr familiär, ähnlich der in der Erbacher Halle. 

Bei der gemeinsamen Rückfahrt wurde der wie immer gute Zusammenhalt der einzelnen Jugendmannschaften gelobt. Die Jugendlichen bedankten sich bei ihren Trainern für die vielen Aktionen im vergangenen Jahr.

Quelle: Echo Online 05.01.2015