SVE-Frauen nur in erster Hälfte souverän

WALD-MICHELBACH – SV ERBACH 20:22. 

Dank einer starken ersten Hälfte sicherten sich die Handballerinnen des SV Erbach beide Punkte im Spiel der Bezirksliga A bei der SG Wald-Michelbach. Nur 22:20 (15:8) hieß es am Ende für die Gäste, nachdem diese zur Pause wie die Sieger ausgesehen hatten.

Wald-Michelbach hielt bis zum 6:9 (16.) mit, musste dann vier Gegentreffer zum 6:13 hinnehmen und verlor noch vor dem Wechsel den Anschluss. Dank einer Aufholjagd und einem 10:3-Lauf glichen die Überwälderinnen beim 18:18 aus und hofften noch auf den ersehnten doppelten Punktgewinn. Doch der SV Erbach behielt in der spannenden Schlussphase die Nerven und legte das 20:19 vor. Bei den letzten Angriffen traf das Team um SVE-Coach Heiko Perrone zweimal zum Endstand. Stark bei Erbach waren Alexandra Bauer und Anne Schneider.

 

Mannschaft ist gefordert

Trainer Rother hat die Saison noch nicht abgehakt – Samstag gegen Rüsselsheim
 
Die Spielzeit vorzeitig abhaken, das ist die Sache nicht von Martin Rother, Trainer des SV Erbach. Im Gegenteil. Der zum Rundenende scheidende Übungsleiter strotzt vor Ehrgeiz und Tatendrang. Vor allem die 23;27-Derbyniederlage gegen den Bezirksoberliga-Zweiten HSG Fürth/Krumbach zuletzt ärgerte den Coach, der vor allem die „überschaubare“ Offensivleistung seiner Mannschaft kritisierte. Das müsse, so betont Rother, in den letzten vier Spielen anders werden, soll noch der ein oder andere Sieg herausspringen.
Am Samstag (19.15 Uhr) hat der SV Erbach die Gelegenheit, gegen die MSG Rüsselsheim/Bauschheim die nächsten zwei Punkte einzufahren. Die Spielgemeinschaft dürfte mit 13 Punkten und Rang elf nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben. Ein gemütliches Heimspiel, das weiß Rother, wird es aber nicht werden. „Die Luft ist bei den Rüsselsheimern mit Sicherheit noch nicht raus. Die werden alles versuchen, einen Sieg zu landen“, warnt der Erbacher Trainer.

Von seiner eigenen Mannschaft erwartet er vor allem im Angriff eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Fürth-Spiel. „Da haben wir gegen eine an diesem Abend mittelmäßige Fürther Mannschaft zu wenig Spielkultur und Dynamik an den Tag gelegt“, erinnert sich Rother.
In den Trainingseinheiten in dieser Woche legte der Coach folglich verstärkt Wert auf das Eins-gegen-eins-Verhalten sowie das zuletzt fehlende Timing in der Vor- und auch Rückwärtsbewegung. „Die Mannschaft ist gegen Rüsselsheim gefordert, Spielfreude und Lust am Handball zu zeigen. Wir wollen von Beginn an das Spiel dominieren und das Tempo selbst bestimmen“, kündigt der Trainer an.
Das vorletzte Heimspiel der Saison und damit auch für Rother sieht der Coach auch als Möglichkeit zur Wiedergutmachung für die jüngste Niederlage: „Ich hoffe, die Mannschaft holt alles aus sich raus und spielt einen schnellen, attraktiven Handball“.
Nur der Langzeitverletzte Oliver Heß wird am Samstag bei Erbach fehlen.

 

Quelle: Starkenburger Echo, 11.04.2013

 

Rang fünf wäre ein Erfolg für Perrone

WALD-MICHELBACH – SV ERBACH

Während die Handballerinnen der SG Wald-Michelbach auf ihre Heimstärke setzen – immerhin haben sie die beiden letzten Partien vor eigenem Publikum gewonnen –, will der SV Erbach am Samstag (17.30 Uhr) mit einem Sieg im Überwald den fünften Platz in der Bezirksliga A verteidigen.
„Der fünfte Rang als Abschluss unserer ersten gemeinsamen Saison wäre ein toller Erfolg für uns alle. Wir werden aber in den letzten Spielen einiges ausprobieren, Talenten aus der A-Jugend Einsatzzeiten geben und auf die kommenden Aufgaben vorbereiten“, erläutert SVE-Trainer Heiko Perrone. „Das hat zuletzt gut geklappt, und ich bin mir sicher, dann auch im nächsten Jahr eine schlagkräftige Truppe beisammen zu haben.“
Allerdings steht noch nicht fest, ob Perrone weitermachen wird. Eine Entscheidung darüber soll demnächst fallen.
Die SG Wald-Michelbach um Trainer Udo Böbel hat unterdessen zehn Punkte gesammelt und ist Drittletzter. Am vergangenen Wochenende hatten die Überwälderinnen noch Pause, ihre jüngste Begegnung Anfang März gewannen die SGW-Frauen mit 18:17 gegen Arheilgen.

 

Quelle: Starkenburger Echo, 11.04.2013

Nina Sauer lenkt und trifft

SV Erbach – Frauen
 
Die Handballerinnen des SV Erbach kamen in der Bezirksliga A gegen die HSG Langen nicht über eine Punkteteilung hinaus – 24:24 (13:12).Besonders den torgefährlichen Rückraum aus Langen bekam der SVE nicht in den Griff. Erst als die Gastgeberinnen mit einer Manndeckung agierten, kamen sie besser ins Spiel. Erbach hatte beim 18:14 und 21:18 die Möglichkeit zum Sieg, „aber wir haben in dieser Phase den Sack nicht zu gemacht“, ärgerte sich SVE-Trainer Heiko Perrone. Aufgrund technischer Fehler und Ballverlusten in der Erbacher Offensive kam Langen per Gegenstöße zurück und glich aus. „Letztendlich ist das Unentschieden verdient, wir müssen nun schauen, dass wir den angestrebten fünften Platz halten“, so Perrone, der neben Anne Schneider besonders Nina Sauer lobte, die ihre Rückraumschützinnen gekonnt in Szene setzte und selbst für Torgefahr sorgte.
 
Quelle: Echo Online

Ein Sieg, aber kein Glanz im Derby

SV Erbach – HSG Fürth/Krumbach 23:27 – Die Odenwälder erreichen ihr Ziel, Gastgeber beweisen Moral
 
 
 
Die HSG Fürth-Krumbach hat sich offenbar von der Heimniederlage zuvor gegen den TV Büttelborn erholt. Glanzvoll war die Leistung des Tabellenzweiten im Derby zwar nicht, Udo Böbel, Trainer der Spielgemeinschaft, war dennoch zufrieden: „Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, dieses schwere Spiel zu gewinnen. Das haben wir erreicht. Wir haben nur noch Endspiele vor uns, die wir wohl alle gewinnen müssen“.

Das Spiel begann zerfahren. Beide Mannschaften leisteten sich in der Offensive viele Fehler. Fürth/Krumbach gelang durch Markus Koch die erste Führung (1.), doch der vor allem in der Anfangsphase starke Tim Schüßler glich zwei Minuten später aus, um kurz darauf für das Erbacher 2:1 zu sorgen (4.). „Wir hatten in unserem Offensivspiel große Probleme, haben uns zu wenig bewegt und nicht genügend Druck ausgeübt“, kritisierte Erbachs Trainer Martin Rother, der in der Folge ein überlegenes Team aus dem Odenwald sah, das die Fehler des SVE bestrafte und sich in der siebten Minute erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung erspielte (5:3). Erbach ließ aber nicht locker und fand besser in eine Partie, in der vor allem die Torhüter zu überzeugen wussten. Sowohl Thorsten Bock bei den Gastgebern als auch Henrik Richter bei Fürth/Krumbach hielten stark.

Eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Linus Stipp in der 21. Minute brachte eine Wende in ein bis dahin weitgehend ausgeglichenes Spiel. Der SV Erbach leistete sich zu viele Fehler, die die HSG nutzte und den Vorsprung über 12:8 bis zur Pause ausbaute. „Wir haben den Ball nicht gut laufen lassen und uns auch in taktischer Hinsicht nicht an die Vorgaben gehalten. Fürth/Krumbach war zwar zu Beginn nervös, hat dann von unseren Fehlern profitiert“, erkannte Rother, dessen Mannschaft auch mit der offensiven HSG-Deckung Probleme hatte. „Wir wussten, dass wir vor allem Sebastian Nischwitz aus dem Spiel nehmen müssen, um zum Erfolg zu kommen. Das ist uns ganz gut gelungen“, lobte Böbel.

Nach dem Wechsel erwischten die Odenwälder den besseren Start und sorgten früh für klare Verhältnisse. Nach 38 Minuten lagen sie mit 17:11, drei Minuten später mit 19:12 vorne. In dieser Phase konnte einem vor allem Erbachs Schlussmann Thorsten Bock leidtun. Mit Paraden und auch klugen Pässen sorgte er immer wieder für Möglichkeiten, die seine Mitspieler aber nicht verwerten konnten. Und auch Bastian Flath, der in der 41. Minute für Bock zwischen die Pfosten ging, überzeugte.

Beeindruckend war in der Schlussphase die Moral des SV Erbach. Die Gastgeber kämpften sich zurück, nachdem die HSG in den letzten Minuten allerdings auch zurückschaltete. Nachdem Phlipp Bund nach seiner dritten Zwei-Minuten-Strafe mit Rot vorzeitig vom Platz musste (47.), ging ein Ruck durch die Erbacher Mannschaft, die den Rückstand fünf Minuten vor dem Ende verkürzte (19:23). Der insgesamt verdiente Erfolg der Fürth/Krumbacher geriet aber nicht mehr in Gefahr. „Unsere starke Deckung war der Schlüssel zum Erfolg. In der Offensive waren wir zwar nicht effektiv genug, trotzdem bin ich zufrieden“, bilanzierte Udo Böbel.

 
Quelle: Echo Online

Stimmung scheint garantiert

SV Erbach – HSG Fürth/Krumbach – Gastgeber wollen im Derby gegen Tabellenzweiten kein Punktelieferant sein
 
 
Nach der überraschend deutlichen 23:31-Heimniederlage gegen den TV Büttelborn rutschte die Mannschaft der HSG Fürth/Krumbach um Trainer Udo Böbel vom ersten auf den zweiten Platz in der Bezirksoberliga und musste die Spitzenposition dem TVB überlassen. Die Hoffnung, dass für sein Team am Saisonende aber doch noch die Meisterschaft zu Buche steht, hat Böbel nicht aufgegeben: „Natürlich glaube ich noch daran. Wir haben in der gesamten Saison unsere Ambitionen unterstrichen. Abgerechnet wird erst nach dem letzten Spieltag“. Ausrutscher, das ist Böbel indes klar, darf sich seine Mannschaft in den verbleibenden fünf Spielen nicht mehr erlauben.

Das gilt auch für die Partie gegen Erbach. „Das wird natürlich ein schweres Spiel. Mir war schon vor Wochen klar, dass nicht die direkten Aufeinandertreffen der Aufstiegsanwärter die Entscheidung bringen werden, sondern die Begegnungen gegen vermeintlich schwächere Mannschaften“, mahnt Böbel. Er sieht seine Sieben aber bestens vorbereitet: „Vielleicht kam die Niederlage gegen Büttelborn zur rechten Zeit. Nach der Niederlage in der Hinrunde beim TVB haben wir auch eine Serie ohne Niederlage gestartet“.

Respekt hat er vor der Atmosphäre in der Erbacher Mehrzweckhalle: „Dort ist es immer etwas Besonderes, zu spielen. Die Zuschauer sind eng am Feld dran und sorgen für entsprechende Stimmung“.

Als Punktelieferant will der SV Erbach nicht herhalten. Der SVE liegt zwar auf Platz acht jenseits von Gut und Böse, trotzdem hat das Team noch Ambitionen. „Wir wollen gegen Fürth/Krumbach den Rückenwind der vergangenen Spiele mitnehmen und punkten“, gibt sich Erbachs Trainer Martin Rother kämpferisch. Zwar weiß er, dass seine Mannschaft vor einer großen Herausforderung steht, dennoch ist er zuversichtlich. „Unserer 6:0-Abwehr traue ich zu, den Fürther Rückraum in den Griff zu bekommen. Schwerer wird es allerdings, die zweite Welle der Fürther einzudämmen“, weiß der Übungsleiter. Aber auch die Offensive des SVE benötigt einen guten Abend, um sich gegen die starke HSG-Defensive durchzusetzen. „Wir brauchen in unserem Angriffsspiel viel Bewegung ohne Ball und schnelle Ballstafetten“, kündigt Rother an.

Auf wen der SVE-Trainer am Samstag bauen kann, ist noch ungewiss. „Möglich ist es, dass es in personeller Hinsicht die ein oder andere Überraschung geben wird“, hält er sich aber noch bedeckt. Auf Dominik Lies und Yannick Grabisch kann Rother wieder zurückgreifen.

 
Quelle: Echo Online

„Noch einmal ein Zeichen setzen“

Handball – Für den SV Erbach ist Benefizspiel zu Gunsten von Patrick Berbner ein voller Erfolg


Zu dem Spiel, bei dem die Einnahmen der Unterstützung des an Leukämie erkrankten SVE-Nachwuchshandballers Patrick Berbner dienen, kamen gut 200 Zuschauer in die Mehrzweckhalle (wie berichtet). Vor Spielbeginn stellten einige Freunde von Patrick Berbner ihren eigens kreierten Rap-Song dem Publikum vor und rührten mit ihren Textpassagen über den Umgang mit der Krebserkrankung und vor allem über ihre Freundschaft auch in Erbach die Zuhörer. Nach der Vorstellung der Mannschaften bedankte sich auch Berbner selbst bei den Zuschauern und Handballern für die bisherige Unterstützung der Typisierungsaktion. Selbstverständlich führte Berbner den Anwurf zum Spiel aus, in dem es dann von Anfang an munter hin und her ging.

Bei den Erbachern lief mit einer Gastspielgenehmigung des Hesssichen Handball-Verbandes der ehemalige Spielmacher des Bezirksoberligisten, Timo Wiegand (jetzt HSG Wiesbaden), mit auf. Nach der schnellen Gästeführung sorgte der junge Lukas Müller für den ersten lautstark bejubelten Erbacher Treffer. Der Drittligist aus Groß-Bieberau zeigte in der Abwehr körperliche Präsenz und unterstrich seine spielerische Klasse in der Offensive immer wieder mit schönen Kreisanspielen. Aber auch Erbach erzielte im ersten Abschnitt einige sehenswerte Tore zum 13:19-Pausenstand.

Die Zuschauer kamen auch im zweiten Durchgang voll auf ihre Kosten. „Körperlich ist das natürlich ein riesen Unterschied“, brachte es der verletzt zuschauende Erbacher Kapitän Oliver Hess auf den Punkt. Das Team um TSG-Trainer Florian Bauer zeigte auch nach der Pause das ein oder andere Kabinettstück, am Ende stand ein 38:26 für die Gäste zu Buche. Das Resultat an diesem Abend war aber nur zweitrangig.

„Wir wollten mit diesem Spiel und dem Erlös daraus noch einmal ein Zeichen bei der Unterstützung für Patrick Berbner setzen. Und ich denke, das ist uns voll und ganz gelungen“, freute sich SVE-Vorsitzender Thomas Lulay.

 
Quelle: Echo Online
 

Schiedsrichter dringend gesucht

Hauptversammlung – SV Erbach benötigt neue Unparteiische – Weiter mehr als 600 Mitglieder

 

Der Vorsitzende Thomas Lulay gab seinen Bericht ab. Der Verein bleibt mit 609 Mitgliedern stabil oberhalb der 600er Marke. Diese Zahl umfasst allein 275 Kinder und Jugendliche. Neben zahlreichen Vorstandssitzungen und dem Sportbetrieb während der Saison sowie im Sommer standen diverse Veranstaltungen an. Die Fastnachtsveranstaltungen des SVE bilden hier Höhepunkte.

Neuauflage für Kleinfeldturnier

Das Kleinfeldturnier musste 2012 erstmals abgesagt werden. Geringe Meldungen nötigten den Verein zu diesem Schritt. Für 2013 sei allerdings eine Neuauflage geplant, so Lulay, und zwar für den 22. und 23. Juni. Viele Freiwillige waren auch an Renovierungs- und Umbauarbeiten am Vereinsheim am Sportplatz beteiligt.

Für die Jugendabteilung berichtete Bernd Lies. Die Jugendabteilung biete seit Jahren ein quantitativ vollständiges Programm mit allen Mannschaften in allen Altersklassen. Fünf Mannschaften qualifizierten sich für die laufende Saison für die jeweiligen Bezirksoberligen. Die weibliche A-Jugend errang sogleich den Titel des Bezirksmeisters.

Auch die weibliche E- und männliche C-Jugend beendeten die Runde als Gruppenerste. Besonders in Erinnerung blieb das Final 4 der weiblichen B-Jugend, das in Erbach ausgespielt wurde. Hier unterlagen die Erbacher gegen die stärkere Mannschaft der JSG Lorsch/Heppenheim.

Thomas Lulay berichtete dann für die Handball-Abteilung. Mit 15 Mannschaften in allen Altersklassen sei der Verein hier voll besetzt und biete eine der größten Handballabteilungen des Bezirks auf. Neben dem ehrenamtlichen Engagement der Trainer und Betreuer fallen auch Kosten für Fahrten, Verband und Schiedsrichter an. Ein dringliches Problem bildet aber vor allem das Schiedsrichtersoll des Verbands, und so benötigt der Verein dringend Neulinge. Lulay warb für den Schiedsrichterlehrgang im Mai.

Die Damenmannschaft beendete die Runde 2011/2012 auf dem dritten Platz der Bezirksliga A. Unter dem neuen Trainergespann Heiko Perone und Jan Teurer liefern die Damen sich in dieser Saison ein Kopf an Kopf-Rennen um Platz drei.

Auch die zweite Männermannschaft bekam zum Beginn der Saison 2012/2013 mit Michael Litzinger einen neuen Trainer. Nach dem sechsten Platz in der Runde 2011/2012 ist in der aktuellen Saison sogar noch die Vizemeisterschaft möglich. Besonders hilfreich für die Nachwuchsmannschaft sei auch eine neue Regelung für Spieler unter 21. Diese Spieler konnten ab der laufenden Saison uneingeschränkt zwischen den Spielklassen wechseln, sodass sie sowohl in erster als auch zweiter Mannschaft antreten konnten. Ein besonderes Lob hatte Lulay noch für die Spieler, die sowohl in erster und zweiter Mannschaft als auch in der A-Jugend gleichzeitig tätig waren.

Die erste Mannschaft tritt in der aktuellen Saison nach dem Abstieg aus der Landesliga wieder in der Bezirksoberliga an. Nach durchwachsenem Auftakt hat sich die, mit einem Durchschnittsalter von 20,6 Jahren sehr junge Mannschaft sicher im Mittelfeld eingespielt. Für die nächste Saison so Lulay würde noch ein neuer Übungsleiter gesucht, da Martin Rother eine „schöpferische Pause“ einlege.

Dank für Hilfe bei Typisierungsaktion

Zum Schluss kam Lulay auf die Typisierungsaktion für den an Leukämie erkrankten Erbacher Handballer Patrick Berbner zu sprechen. Er bedankte sich bei allen, die bei unterschiedlichen Aktionen Geld für de Aktion gesammelt hatten.

Anschließend war Rechner Michael Helfert mit seinem Kassenreport an der Reihe. Der Verein konnte das Jahr mit einem leichten Plus abschließen. Im vergangenen Jahr war die 2011 beschlossene Beitragserhöhung gültig geworden.

Neben dem ausgebliebenen Turnier nannte Helfert auch die gestiegenen Ausgaben als negative Einflüsse auf den Kassenstand. Der Kassenprüfer Dieter Hamann lobte die Kassenführung. Nach Entlastung des Rechners und des Vorstandes wurde Marlene Müller als neue Kassenprüferin gewählt.

Zum Schluss gab es noch etwas Erfreuliches zu „erledigen“: Die Ehrungen für langjährige Clubmitgliedschaften standen an und Thomas Lulay und sein Stellvertreter Jens Rodenheber konnten diesmal 28 Jubilare auszeichnen, unter anderem Rodenheber selbst. Acht Mitglieder wurden für 25, vier für 40, 19 für 50 und ein Mitglied für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

 
Quelle: Echo Online

Nach Saison ist Schluss

Handball – SV Erbach und Trainer Rother trennen sich – 43:24-Sieg gegen Pfungstadt II
 
 
Martin Rother, Trainer des SV Erbach, war nach dem Erfolg seines Teams zufrieden. Nach dem 31:30-Erfolg bei der SG Egelsbach vor gut einer Woche legte der Bezirksoberligist gegen den TSV Pfungstadt II zu Hause nach und kam mit dem 43:24 zu einem klaren Sieg. „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen. Sie hat das gesteigerte Selbstvertrauen genutzt und guten Handball geboten“, lobte Rother.

Er sah zwar einen zwar guten Beginn seines Teams, absetzen konnte sich der SVE aber noch nicht. 16:12 hieß es nach 24 Minuten. Erst eine Auszeit der Gastgeber sorgte für ein bisschen mehr Schwung. „Waren wir zuvor im Angriff nicht konsequent genug, wurde dies deutlich besser“, sagte Rother. Und so schafften es die Erbacher, sich bis zur Pause einen vorentscheidenden Vorsprung herauszuspielen.

„In den zweiten 30 Minuten wollten wir die Konzentration hochhalten und unser Spiel weiter durchziehen“, erläuterte der Erbacher Trainer. Dies gelang weitgehend, sodass der SVE bis zur 41. Minute seine Führung auf 13 Tore ausbaute (33:20). „Dann haben wir uns aber eine kleine Auszeit gegönnt und nicht mehr so konsequent agiert“, erkannte der Trainer, der abermals eine Auszeit nutzte, seinen Spielern die richtige Marschrichtung mitzugeben. Und wieder lief es beim SV Erbach in der Folge besser. Vor allem Lukas Müller steuerte mit fünf Kontertoren zwischen der 45. und 55. Minute wichtige Treffer zum Sieg der abermals ersatzgeschwächten Erbacher, bei denen Yannick Grabisch, Dominik Lies und der langzeitverletzte Oliver Heß fehlten, bei.

Rother hat „absolutkeinen Stress“

Während der SV Erbach (Achter) in den verbleibenden fünf Saisonspielen versucht, noch den ein oder anderen Platz im Mittelfeld gutzumachen, laufen die Personalplanungen für die nächste Spielzeit bereits. Fest steht, dass Martin Rother nach fünf Jahren sein Traineramt zur Verfügung stellen wird. „Der Vorsitzende Thomas Lulay und ich haben uns zusammengesetzt und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es der jungen Mannschaft guttut, ab der neuen Saison mit einem anderen Trainer zu arbeiten“, erklärt Rother und betont, dass es eine Entscheidung von beiden Seiten war. „Ich habe absolut keinen Stress und lasse alles auf mich zukommen. Vielleicht werde ich jetzt eine Pause einlegen und nicht als Trainer arbeiten“, sagt Rother.

Am Mittwoch (27.) bestreitet der SV Erbach nun erst einmal in der Mehrzweckhalle ein Handballspiel für einen guten Zweck. Um 19.30 Uhr empfängt der Bezirksoberligistl den Drittligisten TSG Groß-Bieberau. Die Einnahmen kommen dem an Leukämie erkrankten SVE-Nachwuchsspieler Patrick Berbner zugute.

Quelle: Echo Online

 

 

Groß-Bieberau kommt zum SV Erbach

Handball – Benefizspiel am Mittwoch (27.) zugunsten des an Leukämie erkrankten Nachwuchsspielers Patrick Berbner
 
Handball-Bezirksoberligist SV Erbach hat kurzfristig ein Benefizspiel organisiert. Gegner am Mittwoch (27./19.30 Uhr) in der Mehrzweckhalle ist Drittligist TSG Groß-Bieberau. „Wir bedanken uns schon jetzt beim Verein und speziell bei Georg Gaydoul, die es ermöglicht haben, so kurzfristig und unbürokratisch diese Begegnung auf die Beine zu stellen“, freut sich Erbachs Trainer Martin Rother. Die Zuschauereinnahmen und auch die Einnahmen aus Getränke- und Essenverkauf, das betont Rother, gehen zu 100 Prozent an den an Leukämie erkrankten Patrick Berbner, um die Kosten der Typisierung mitzufinanzieren.

Martin Rother erwartet, dass viele Handballmannschaften aus der Region „geschlossen mit ihrer Anwesenheit am Mittwoch diese Aktion unterstützen.“Bei den Handballern im Odenwald, so berichtet Rother, hat die Aktion für den erkrankten Erbacher Nachwuchsspieler schon viel Unterstützung gefunden.

Typisierungsaktion Sonntag in Heppenheim

So wolle beispielsweise die zweite Mannschaft des TV Reinheim an diesem Sonntag (24.) geschlossen zur Typisierungsaktion in das Starkenburggymnasium Heppenheim fahren. „Viele Menschen haben schon Geld gespendet oder wollen zur Typisierungsaktion gehen und diese selbst bezahlen“, so Rother. Am Sonntag besteht die Möglichkeit, sich von 10 bis 17 Uhr in der Heppenheimer Schule typisieren zu lassen und so Berbner beim Kampf gegen seine Krankheit zu unterstützen.

 
Quelle: Echo Online