„Unser Spiel ist derzeit im Wesentlichen von zwei Faktoren abhängig: Zum einen muss unsere Abwehr funktionieren, zum anderen müssen Sebastian Nischwitz und Oliver Heß einen wirklich starken Tag erwischen“, sagte Rother. Doch das war diesmal nicht der Fall. „Da mache ich den beiden Spielern keinen Vorwurf. Sie können nicht jedes Wochenende an ihre Leistungsgrenzen gehen. Trotzdem benötigt die junge Mannschaft diese beiden, um sich an ihnen das Selbstvertrauen zu erarbeiten“, erläuterte der Trainer.
Auch in der zweiten Halbzeit lief nur wenig bei den Gästen, die sich schnell mit einem 11:23-Rückstand konfrontiert sah (35.). In der Folge schalteten die Modauer einen Gang zurück, so dass die Erbacher Niederlage letztlich zwar deutlich ausfiel, aber nicht zu einem Debakel wurde.
Das spielfreie Wochenende nun kommt Rother gelegen, um an den Fehlern bei den jüngsten beiden Niederlagen zu arbeiten und sich aufs Derby am Samstag (27.) gegen den HC VfL Heppenheim vorzubereiten. „Da müssen wir ein komplett anderes Gesicht zeigen und ganz anders Handball spielen. Ansonsten werden wir auch das Derby verlieren“, kündigte Rother an.

