Nach der Halbzeit kommt die Wende

FSG Rüsselsheim – SV Erbach 22:31 (13:13)

Erbach konnte die vermeintlich sichere 5:2 und 12:9-Führung bis zur Pause nicht halten: „Wir hatten noch zu viele technische Fehler in unserem Angriffsspiel und die Abwehr offenbarte große Lücken“, meinte SVE-Coach Waldemar Rack. „Nach Wiederanpfiff bekamen wir nur noch zwei Gegentreffer in 15 Minuten und konnten uns dank der Gegenstöße absetzen.“ Erbach zog dank eines 13:1-Laufs gnadenlos auf 25:14 auf und davon.

Tore: Anna Jordan (10), Sauer (7/3), Luisa Jordan (5), Anne Schneider, Bock (je 4), Eibner (1)

Quelle: Morgen Web 27.10.2015

Kein Glanz aber zwei Punkte

Einen weiteren Auswärtssieg hat der SV Erbach am Sonntag gefeiert: Der Handball-Bezirksoberligist gewann bei der MSG Rüsselsheim/Bauschheim mit 34:29 (17:15).

Vor dem Spiel sagte ich zu meiner Mannschaft, dass wir die zwei Punkte mit nach Hause nehmen. Egal, wie. Genau das haben wir gemacht.“ Waldemar Rack, Trainer des SV Erbach, war nach dem zweiten Auswärtssieg der Saison durchaus zufrieden. Seine Mannschaft, erläuterte der Coach, habe zwar nicht geglänzt, am Ende seien die beiden Punkte aber das Wichtigste gewesen.

Die Begegnung begann ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte in der Anfangsphase Akzente setzen. So stand es nach den ersten Minuten 5:5. Erst Mitte der ersten Halbzeit schafften es die Erbacher, sich beim 13:9 etwas abzusetzen. „Hätten wir in der Folge unsere Chancen besser genutzt, hätten wir zur Pause schon viel deutlicher in Führung liegen müssen“, sagte Rack, der bis zur Halbzeit viele technische Patzer seiner Spieler sah. Folge: Rüsselsheim/Bauschheim schaffte es, den Rückstand nach 30 Minuten in Grenzen zu halten.

„In der Pause haben wir unsere Fehler deutlich angesprochen. Wir wollten mit Beginn der zweiten Halbzeit mehr Gas geben“, erklärte Rack, der mit Wiederbeginn eine engagiert auftretende eigene Mannschaft sah, die einen Lauf hatte und die Führung ausbaute. „Vor allem unsere linke Angriffsseite hat für viel Wirbel gesorgt. Oliver Heß und Dario Schwiersch haben gut zusammengespielt und hatten mit ihren Treffern großen Anteil an unserem Erfolg“, lobte der Erbacher Trainer.

Auch Mitte der zweiten Halbzeit hatte sich der Gegner zwar noch nicht aufgegeben. Bastian Flath im SVE-Tor glänzte aber auch in der Schlussphase und sorgte dafür, dass die Erbacher über erste und zweite Welle zu weiteren Toren kamen. „Wir haben in den letzten Minuten einige gute Entscheidungen getroffen“, lobte Rack.

Quelle: Echo Online 27.10.2015

Mit aller Bescheidenheit

Nächste Auswärtsaufgabe für den SV Erbach: Der Handball-Bezirksoberligist gastiert am Sonntag (18 Uhr) bei der MSG Rüsselsheim/Bauschheim.

Es läuft derzeit beim SV Erbach. 8:2-Punkte aus den ersten fünf Spielen und Tabellenplatz drei – der Saisonstart der Mannschaft um Trainer Waldemar Rack kann als geglückt bezeichnet werden. Doch trotz der vier Siege und nur einer Niederlage bleiben die Erbacher bescheiden. 

Vom Tabellenplatz des nächsten Gegners, die MSG Rüsselsheim/Bauschheim ist mit 2:8-Punkten Zehnter, wollen sie sich sowieso nicht blenden lassen. „Die knappen Ergebnisse der Rüsselsheimer sprechen für sich. Ich weiß, dass sie personelle Probleme haben und einen Umbruch verkraften mussten“, gibt Rack zu bedenken. Der Erbacher Coach warnt überdies vor dem starken Rückraum der Spielgemeinschaft: „Wir müssen immer ein bis zwei Schritte schneller sein und den gegnerischen Rückraum bearbeiten. Wenn wir uns da Nachlässigkeiten erlauben, werden wir ein blaues Wunder erleben“, warnt Rack.

Seine Mannschaft zeigte zuletzt beim 29:20 gegen den TV Einhausen zwar eine ansprechende Leistung, hundert Prozent zufrieden war der Coach aber auch nach dem Derby nicht. „Wir dürfen nicht nur hinten drin stehen, sondern müssen immer wachsam und in der Defensive in Bewegung bleiben“, fordert Rack mit Blick auf die Begegnung gegen Rüsselsheim.

Von seiner Mannschaft erwartet der Trainer eine ebenso konzentrierte wie engagierte Vorstellung. „Die Spielgemeinschaft ist eindeutig besser, als es der derzeitige Tabellenplatz aussagt. Vor allem in der Offensive sind sie richtig gut besetzt“, sagt Rack.

Auf wen er am Sonntag bauen kann, wird sich einmal mehr erst kurzfristig entscheiden. Mitte der Woche sah es aber gut aus. Auch Sebastian Nischwitz, den nach dem Spiel gegen Einhausen eine kleinere Blessur plagte, kann spielen. „Er hat bereits signalisiert, dass es nur halb so schlimm ist und er bis Sonntag wieder voll zur Verfügung steht“, erläutert Rack.

Quelle: Echo Online 22.10.2015

SV Erbach feiert Schützenfest

Zu einem 40:16 (18:8)-Kantersieg kam der SV Erbach in der Frauenhandball-Bezirksliga A gegen die überforderte FSG Biblis/Gernsheim II. 

Bis zum 4:3 und 6:4 (11.) tat sich das Team um SVE-Trainer Waldemar Rack gegen das Schlusslicht schwer, dann kam die Offensive ins Rollen. Erbach setzte sich beim 10:4 vorentscheidend ab, während Biblis/Gernsheim nichts mehr entgegenzusetzen hatte. „Trotz des hohen Siegs gibt es noch Schwächen in der Abwehr, an denen wir weiter arbeiten müssen. Aber ansonsten war das ein tolles Tempospiel von meiner Mannschaft“, lobte Rack, nachdem sein Team in der zweiten Halbzeit den Gegner quasi überrannt hatte.

Für die FSG um Coach Sascha Köhl wird es indes immer ungemütlicher, denn das Team wartet immer noch auf den ersten Punkt. „Unser Spiel war nach zehn ordentlichen Minuten geprägt von technischen Fehlern, was eine Mannschaft wie Erbach natürlich gnadenlos ausnutzt“, haderte Köhl, dem allerdings vier Stammspielerinnen fehlten.

Tore: Anna Jordan (9/1), Anne Schneider (6), Nina Sauer (6), Selin Schneider (6), Luisa Jordan (5), Laura Schäfer (3), Anna Staffa (2), Lisa Pfeifer (2/1), Desiree Bock (1)

Quelle: Echo Online 20.10.2015

Racks Umstellungen zeigen Wirkung

Einen letztlich auch in der Höhe verdienten Heimsieg feierte am Samstag der SV Erbach: Der Handball-Bezirksoberligist bezwang im Derby Aufsteiger TV Einhausen mit 29:20 (15:12).

So richtig zufrieden war Waldemar Rack nach Spielende dennoch nicht. Der Trainer des SV Erbach lobte nach dem Erfolg über Aufsteiger und Kreisrivale TV Einhausen zwar das zuletzt noch kritisierte Defensivverhalten seiner Mannschaft, insgesamt war er mit dem Auftritt aber nicht ganz einverstanden. „Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit lange gebraucht, um ins Spiel zu finden. Dabei haben wir uns das Leben meist selbst schwer gemacht“, monierte Rack. Er bemängelte, dass seine Spieler in vielen Situationen die falschen Entscheidungen getroffen hätten. Und so ging es nach 30 Minuten nur mit einer knappen Drei-Tore-Führung in die Pause.

„Im zweiten Durchgang habe ich die Abwehr umgestellt. Vor allem über die Tempogegenstöße und die zweite Welle wollte ich zu einfachen Toren kommen“, erläuterte der Erbacher Coach, der gerade von seinen jungen Spielern mehr Verantwortung in wichtigen Situationen einforderte. Auch zwischen den Pfosten sorgte Rack für eine Veränderung: Während in der ersten Halbzeit Bastian Flath das Tor hütete, kam nach der Pause Thorsten Bock zum Einsatz und fügte sich mit drei Paraden zu Beginn perfekt ins SVE-Spiel ein. 

So legten die Erbacher bereits in den ersten Minuten nach Wiederbeginn den Grundstein für den Derbyerfolg. „In der zweiten Halbzeit wurde unser Spiel deutlich besser. Vor allem Dario Schwiersch und Lukas Müller haben da Verantwortung übernommen und wichtige Tore erzielt“, lobte Rack, der aber auch dem Klassenneuling aus Einhausen ein Kompliment aussprach. „Der TVE wird in den nächsten Wochen ganz sicher Punkte holen. Der Aufsteiger hat gezeigt, dass er guten und schnellen Handball spielt und dass nur ein Erfolgserlebnis fehlt, um den Knoten platzen zu lassen“, so der SVE-Coach.

Mit der Defensivleistung seiner Mannschaft in den zweiten 30 Minuten zeigte sich Waldemar Rack dann doch noch einverstanden. „Nur noch acht Gegentore in dieser Phase sprechen für sich. Trotz allem haben wir immer noch einige Luft nach oben und Dinge, die wir in den kommenden Wochen verbessern müssen“, bilanzierte der Erbacher Coach.

Tore: Müller (6/6), Schwiersch (5), Heß, Scholz (je 4), Nischwitz (3), Benz, Röhrig, Grabisch (je 2), Röder (1).

Quelle: Echo Online 19.10.2015

Rack fordert nötigen Respekt

Derbyzeit beim SV Erbach: Der Handball-Bezirksoberligist empfängt am Samstag (19.15 Uhr) den TV Einhausen in der Mehrzweckhalle.

D er Ärger war groß bei Erbachs Trainer Waldemar Rack nach dem 35:26 am Sonntag bei der HSG Weiterstadt. Zwar setzte sich seine Mannschaft deutlich durch, an der Einstellung seines Teams und am Defensivverhalten gab es aber einiges zu bemängeln. Die Unzufriedenheit, betonte Rack, habe sich einige Tage später zwar gelegt, zu besprechen gab es aber noch erwas. Und da zeigten sich die Spieler einsichtig. „Jeder wusste, was am Sonntag schiefgelaufen ist. Wir haben uns anschließend zusammengesetzt und ausgesprochen. Jetzt konzentrieren wir uns voll aufs nächste Spiel“, stellt Rack klar.

Mit Aufsteiger TV Einhausen kommt der nächste vermeintliche Außenseiter in die Mehrzweckhalle. Eines will Rack gleich ausschließen: „Wenn wir den Gegner unterschätzen, gibt es ein böses Erwachen. Deshalb fordere ich von meiner Mannschaft vor allem Disziplin und Respekt vor dem Gegner“. Zwar legten die Einhäuser mit vier Niederlagen aus den ersten vier Spielen einen misslungenen Start hin, trotzdem, betont Rack, müsse sein Team hundert Prozent geben. „Gegner wie der TVE werden alles in die Waagschale werfen, um zum Erfolg zu kommen. Wir müssen uns vor allem darauf besinnen, unseren eigenen Handball zu spielen und das Tempo hochzuhalten“, fordert der Trainer. Dabei komme auch eine alte Phrase zur Geltung. „Derbys haben oftmals ihre eigenen Gesetze“, sagt der Coach, der personell wohl aus dem Vollen schöpfen kann.

„Natürlich haben wir uns für das Spiel in Erbach einiges vorgenommen“, erklärt indes Holger Herrmann, Pressesprecher des TV Einhausen. Trainer Michael Hauptmann ist aber erste einmal froh, dass sich das Lazarett allmählich lichtet. So ist Simon Meyer wieder mit dabei. Schon am Wochenende bei der Niederlage gegen Crumstadt zeigte die Außenspieler, wie wichtig er ist und markierte zehn Treffer. Ob mit Philipp Kuch ein weiterer Torjäger wieder mitwirken kann, steht noch nicht fest.

Dass der Saisonstart mit 0:8 Punkten wenig ideal verlaufen ist, wirft die Einhäuser indes nicht um. Ein Punktgewinn in Erbach wäre allerdings sicher eine Überraschung. „Aber irgendwann sind wir einfach auch mal an der Reihe“, betont Herrmann.

Quelle: Echo Online 15.10.2015

Favorit gegen das Schlusslicht

Die Frauen des SV Erbach empfangen in der Handball-Bezirksliga A am Samstag (17 Uhr) Tabellenschlusslicht FSG Biblis/Gernsheim II und möchten das vierte Spiel in Folge ungeschlagen bleiben. „Es gilt, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken, sprich aus der Abwehr heraus Tempo nach vorne zu machen. Dann klappt das auch mit dem nächsten Sieg“, ist sich Erbachs Abteilungsleiter Thomas Lulay sicher, die FSG unter Druck setzen zu können. Mit dann 7:3 Punkten wäre der Rundenstart geglückt, Erbach wäre in der Spitzengruppe platziert und die Auftaktniederlage in Erfelden endgültig vergessen. 

Die Gäste warten zwar nach drei Niederlagen noch auf das erste Erfolgserlebnis, das Team von Trainer Sascha Köhl zeigte aber eine ansteigende Leistungskurve: „Wir verbessern uns zwar von Woche zu Woche, aber in Erbach muss vieles passen, um dort etwas Zählbares mitzunehmen“, sieht Köhl die Favoritenrolle ganz klar beim SVE.

Quelle: Morgen Web 15.10.2015

Männliche C-Jugend feiert Derbysieg

Männliche E-Jugend: JSG Asbach/Gadernheim – SV Erbach 13:24(8:12)

Auf Grund der gut aufgestellten Abwehr und dem ausnutzen der körperlichen Überlegenheit konnten die Gäste über das ganze Spiel eine konzentrierte Leistung zeigen. Zudem führte eine gute Chancenauswertung und wenige technischen Fehler die Jungs zum verdienten Sieg. 

Tore: Konstantin Bänsch (10), Nicolas Lulay (6), Phillipp Preßler (3), Lenny Grobe (3), Leon Bernhardt (2)

Weibliche D-Jugend: SV Erbach – HSG Bensheim/Auerbach 13:28 (10:14)

Durch großen Kampfgeist konnten die Gastgeber gegen den gut aufgestellten Gegner noch gut mithalten. Jedoch zeigte die Abwehr der Erbacher in der zweiten Halbzeit kleine Defizite die es den Gästen einfach machte. So konnten diese den Vorsprung deutlich ausbauen und die Niederlage war nicht zu verhindern.

Tore: Julia Bernhardt (9), Lilly Antes (4)

Männliche D-Jugend: JSG Lorsch/Einhausen – SV Erbach 18:25 (9:14)

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung in Angriff und Abwehr, konnten die Erbacher Jungs das Spiel von Anfang an dominieren und die Führung bis zum Schluss ausbauen. Jakob Lulay zeigte sich besonders treffsicher. So konnte das Team die nächsten zwei Punkte mit nach Hause nehmen.

Tore: Manuel Hörr (7), Jakob Lulay (6), Marvin Greene (5), Noah Berger (4), Tom Jordan (2), Luis Meffert (1)

Männliche C-Jugend: SV Erbach – HC VFL Heppenheim 28:24 (11:13)

In einem Derby auf Augenhöhe, sahen die Zuschauer zu Beginn ein von Nervosität und Respekt geprägtes Spiel. Das gewohnt schnelle Spiel konnten die Gastgeber auf Grund der defensiv aufgestellten Abwehr der Gäste nicht aufziehen, so ging man mit einem geringen Rückstand in die Pause. Nach der Halbzeit zeigten die Erbacher Jungs ihren Kampfgeist und konnten eine drei Tore Führung erzielen. Grund dafür waren unteranderem drei Tore in Folge von Vincenz Lulay. Die Gäste konnten trotzdem immer wieder ausgleichen und so stellte der SV Erbach die Abwehr um. Ab dann konnten die Gastgeber Tor um Tor davonziehen und eine Vorentscheidung erzielen. Der  Sieg im Derby wurde im Anschluss gebührend gefeiert.

Tore: Florian Lulay (8), Vincenz Lulay (6), Luca Jordan (5), Manuel Hörr (4), Jan-Philipp Mischler (3), Jonas Stilgenbauer (1), Diego Radisic-Gay (1)

Quelle: LS

Der Dank gilt Oliver Hess

Einen deutlichen Auswärtssieg feierte am Sonntag der SV Erbach: Der Handball-Bezirksoberligist setzte sich klar mit 35:26 (18:13) bei der HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden durch.

Zufriedenheit sieht allerdings anders aus. Wer meinte, die Erbacher würden den Erfolg schnell zu den Akten legen, sah sich direkt nach dem Spiel getäuscht. Sowohl die Mannschaft als auch Trainer Waldemar Rack zeigten sich selbstkritisch. Denn sie wussten: Hätte Oliver Heß nicht einen solch guten Tag erwischt und 17 Treffer für die die Gäste erzielt, hätte es für den SV Erbach ein böses Erwachen gegen den sieg- und punktlosen Tabellenletzten geben können. Dass es dazu nicht kam, hatten die Erbacher vor allem dem treffsicheren Torjäger zu verdanken.

„Das war wirklich so. Ohne ihn hätte es für uns am Ende ganz anders aussehen können. Vor allem unsere Defensivleistung hat mich enttäuscht“, kritisierte Rack, der lange eine behäbig wirkende eigene Mannschaft sah. Alle Warnungen unter der Woche, den Gegner nicht zu unterschätzen, schienen am Sonntag verpufft zu sein. „Natürlich wussten wir, dass die HSG kämpft, um endlich ein Erfolgserlebnis zu feiern. Wir waren aber über weite Strecken des Spiels zu kopflos und haben immer wieder einfache Gegentore zugelassen“, bemängelte der Erbacher Trainer. 

Mit der offensiven Vorstellung seines Teams zeigte sich der Coach hingegen einverstanden, „35 Treffer sind absolut in Ordnung. Trotzdem war die Leistung im Vergleich zum Spiel gegen Langen ein klarer Rückschritt, den es nicht einfach abzuhaken gilt“, fand Rack deutliche Worte. Positiv vermerkte der Trainer aber die selbstkritische Einstellung seiner Akteure unmittelbar nach der Begegnung: „Jeder hat gemerkt, dass das nichts war. Wir müssen uns besonders in der Defensive deutlich steigern, wollen wir auch die nächsten Spiele siegreich gestalten.“

Erst in den letzten zehn Minuten gelang es den Erbachern, sich entscheidend abzusetzen und den am Ende einen noch klaren Auswärtserfolg sicherzustellen. „Die Schlussphase war in Ordnung. Erst da haben wir ansatzweise vernünftigen Handball gespielt. Insgesamt war das aber trotzdem zu wenig“, bilanzierte Rack.

Quelle: Echo Online 13.10.2015

Die bisherigen Ergebnisse zählen nicht

Nach zwei Heimspielen in Folge steht für den SV Erbach am Sonntag (18 Uhr) wieder eine Auswärtsaufgabe auf dem Programm. Der Handball-Bezirksoberligist gastiert bei der HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden.

Beim souveränen 34:21-Heimerfolg zuletzt gegen die HSG Langen zeigte der SV Erbach eine überzeugende Vorstellung. Vor allem die Defensarbeit beeindruckte SVE-Trainer Waldemar Rack. „Wir haben in der Abwehr sehr konzentriert gearbeitet und dann schnell nach vorne gespielt. Daran gilt es nun auch in Weiterstadt anzuknüpfen“, erläutert Rack.

Der nächste Gegner indes ist alles andere als optimal in die Saison gestartet. Drei Spiele, drei Niederlagen – so lautet die Bilanz der Handballspielgemeinschaft. Rack meint zu wissen, warum es bei den Weiterstädtern nicht läuft: „Sie mussten vor der Saison viele Abgänge, darunter wichtige Stammkräfte, verkraften. Das geht an keiner Mannschaft spurlos vorbei“. Der Trainer warnt aber davor, den Gegner zu unterschätzen: „Die Begegnung wird für uns alles andere als ein Spaziergang. Wenn wir den Fehler machen und nur ansatzweise überheblich in dieses Spiel gehen, kann der Schuss schnell nach hinten losgehen“.

Sollten die Erbacher am Wochenende gewinnen, wäre es der erste Auswärtserfolg der Spielzeit nach der 24:28-Niederlage zur Saisonpremiere bei der SKG Bonsweiher. Um das zu erreichen, müsse seine Mannschaft aber das Niveau hochhalten und von Beginn an konzentriert zur Sache gehen. „Uns muss es vollkommen egal sein, welche Ergebnisse die HSG bislang erzielt hat. Wir müssen uns ausschließlich auf uns selbst und unsere Leistung konzentrieren“, fordert Rack.

Auf welche Spieler er Sonntag bauen kann, steht noch nicht fest. Klar ist aber, dass die Erbacher A-Jugend zeitgleich spielt und Nachwuchsakteure nicht zur Verfügung stehen werden. „Aus der ehemaligen zweiten Mannschaft wird der ein oder andere Akteur zum Kader stoßen. Ansonsten sollten alle Mann an Bord sein“, sagt Rack.

Quelle: Echo Online 08.10.2015