Männliche E-Jugend feiert souveränen Sieg

Weibliche A-Jugend: JSG Büttelborn – SV Erbach 19:18 (8:9)

Im Spiel gegen die Jugendspielgemeinschaft, zeigten die Erbacher in der ersten Halbzeit vor allem in der Abwehr eine stabile Leistung. Ergänzend war Sophie Ballmann im Tor zur Stelle, wenn sich doch mal eine Lücke auftat. Doch gerade im Angriff taten sich die Gäste schwer, konnten sich deshalb nicht richtig absetzen und gingen nur mit einem Tor Vorsprung in die Pause. Auch nach der Halbzeit sollte sich daran nichts ändern und durch Ballverlusten und inkonsequenten Abschlüssen im Angriff der Erbacher, erkämpften sich die Gastgeber die Führung. Diese konnten sie bis zum Spielende weiter ausbauen und die Mädels aus Erbach schafften es nicht mehr das Spiel zu drehen. So mussten man die Punkte am Ende unglücklicherweise an Büttelborn abgeben.

Tore: Selin Schneider (6), Hanna Lambert (4/1), Lisa Pfeifer (3), Lea Silber (1/1), Franziska Lulay (1), Jana Gölz (1), Kim Schneider (1), Sina Mönch (1)

 

Männliche B-Jugend: SV Erbach – TV Lampertheim 26:23 (13:11)

In einem durchwachsenen Spiel, konnten die Gastgeber ihr Können nicht unter Beweis stellen. Der Grund dafür sah das Trainerteam vor allem darin den Ball unter Kontrolle zu bekommen. Hinzu kamen ungenaue Abschlüsse im Angriff, die es den Gästen ermöglichte den Anschluss zu halten. Mit einem knappen Vorsprung ging das Team in die Halbzeit und konnte sich auch in Hälfte zwei nicht wirklich steigern. Am Ende profitierten die Erbacher von den Fehlern der Gäste und hatten so das Glück auf ihrer Seite.

Tore: Paul Buschendorff (9), Jonas Müller (9/3), Christian Rybakov (3), Sebastian Staudinger (3), Max Lulay (2)

 

Weibliche B-Jugend: SV Erbach – HSG Weiterstadt/Braunshardt 28:24 (15:12 

Trotz einer deutlichen Überlegenheit der Gastgeber, gelang es den Erbachern nicht sich mit mehr als vier Toren abzusetzen. So ging man mit einem drei Tore Vorsprung in die Pause und hoffte auf eine Besserung in der zweiten Halbzeit. Die Chance auf einen weiteren Ausbau der Führung wurde jedoch verpasst, vor allem weil es in der Abwehr zu Unstimmigkeiten kam und die Gäste so besser ins Spiel kamen. Die Gegner erzielten in dieser Phase fünf Tore in Folge, die dazu führte, dass die Erbacher Mädels in Rückstand gerieten. Mitte der zweiten Halbzeit fanden die Gastgeber zu alter Stärke und konnten sich die Führung zurückerkämpfen. So sicherten sich die Mädels den verdienten Sieg.

Tore: Hanna Lambert (17), Alina Gramlich (7), Meike Jordan (1), Elena Coban (1), Annika Jordan (1), Samira Silber (1)

 

Männliche C-Jugend: SV Erbach – HSG Weschnitztal 30:17 (12:10)

Zu Beginn tat sich der Gastgeber schwer im Derby gegen die Spielgemeinschaft. Trotz einer zu Beginn herausgespielten Führung zum 5:1, führten technische Fehler im Angriff dazu, dass sich die Gäste zur Pause auf zwei Tore herankämpfen konnten. Nach der Halbzeit stellte das Trainerteam auf eine sehr offensive Abwehr um, die über die gesamte Spielzeit sehr stabil stand. Dadurch konnten schnelle Ballgewinne erzielt werden, die dazu führten, dass ein stabiler Vorsprung ausgebaut werden konnte. Im Angriff war es Florian Lulay der mit seinen Toren zu überzeugen wusste, aber auch mit gelungen Anspielen seine Mitspieler gut in Szene setzte. Am Ende gelang dem Team ein in der Höhe verdienter Sieg.

Tore: Florian Lulay (10), Luca Jordan (9), Diego Radisic-Gay (5), Jan-Philipp Mischler (3), Manuel Hörr (1), Vincenz Lulay (1)

 

Weibliche C-Jugend: SV Erbach – wJSG Terbur/Rüsselsheim/Königstätten 23:20 (12:13) 

Ohne einen Auswechselspieler und nur mit der Hilfe von drei D-Jugendspielerinnen, traten die Gastgeber in eigener Halle gegen die Mädchenspielgemeinschaft an. Doch diese Umstände standen einem Sieg nicht im Weg. Das Spiel war eine Partie auf Augenhöhe und so ging man mit einem knappen Rückstand in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel zeigten die Mädels Kampfgeist und konnten eine Führung erzielen. Diese bauten die Gastgeber weiter aus und konnten die Punkte am Ende verdient aufs eigene Punktekonto gutschreiben.

Tore: Julia Bernhardt (10), Carla Gramlich (8), Lilly Antes (3), Leonie Ballmann (1), Ira Sticksel (1)

 

Männliche D-Jugend: SV Erbach – SKG Roßdorf 24:26 (11:14) 

Ein hochklassiges und spannendes Spiel erlebten die Zuschauer der Männlichen D-Jugend. Beide Mannschaften zeigten eine sehr gute Leistung, mit tollem Kombinationsspiel und schönen Toren. Trotzdem war Roßdorf in der Lage sich zur Halbzeit mit drei Toren abzusetzen. Nach dem Seitenwechsel, legten die Gastgeber noch einmal zu und kämpften sich auf ein Unentschieden (22:22) heran. Um das Spiel zu drehen fehlte den Jungs jedoch die letzte Kraft. Eine starke Leistung zeigte Keno Kochendörfer (Bild), mit 10 Toren die er zum Endergebnis beisteuerte.

Tore: Keno Kochendörfer (10), Manuel Hörr (9),  Noah Berger (3), Luis Meffert (2)

 

Weibliche D-Jugend: wJSG Egelsbach/Langen – SV Erbach 40:13 (20:4)

Dem stärksten Gegner der Liga, hatten die Mädels aus Erbach nichts entgegen zu setzen. Trotz der deutlichen Unterlegenheit gaben die Gäste ihren Kampfgeist nie auf und das trotz der aggressiven Spielweise der sie bei den Gastgebern ausgesetzt waren. Die weibliche Jugendspielgemeinschaft legten schon von Beginn an eine deutliche Führung vor, die sie zur Halbzeit so weit ausbauten, dass dem Sieg nichts mehr im Weg stand. Mit der Leistung seiner Spielerinnen war Trainer Thomas Bernhardt trotzdem sehr zu frieden.

Tore: Julia Bernhardt (8), Jenny Pfeiffer (3), Lilly Antes (2)

 

Männliche E-Jugend: SV Erbach – mJSG Zwingenberg/Alsbach 27:15 (15:9) 

Die Erbacher Jungs zeigten von Beginn an ihr Können und erzielten so die Führung, die sie bis zum Ende nicht mehr hergaben. Bis zum Schluss waren die Gastgeber in Torlaune und ließen den Gästen keine Chance aufzuschließen. Insgesamt war es eine tolle Teamleistung die das Team am Ende mit zwei Punkten verdient feiern konnten.

Tore: Konstantin Bänsch (9), Nicolas Lulay (6), Lenny Grobe (5), Lenny Grobe (3), Leon Bernhardt (2), Johannes Straub (1), Jannis Bickel (1)

 Quelle: LS

Niederlage wirkt nach

Nach der enttäuschenden 35:43-Heimniederlage gegen den TV Siedelsbrunn müssen die Handballer des SV Erbach am Sonntag (17 Uhr) auswärts ran. Der Bezirksoberligist gastiert dann bei der ESG Erfelden.

So richtig verflogen war der Ärger bei Waldemar Rack auch Tage nach der Niederlage gegen den TV Siedelsbrunn nicht. Was den Erbacher Trainer am meisten wurmte, war die Art und Weise, wie sich seine Mannschaft im Derby vor den eigenen Fans präsentierte. „Ich habe diese Leistung noch nicht verdaut. Ich habe eine solche Vorstellung in meiner Laufbahn als Trainer noch nicht gesehen“, kritisierte Rack, der schon in der ersten Trainingseinheit am Dienstag das Gespräch mit den Spielern suchte. Die Niederlage gelte es in dieser Woche aufzuarbeiten, betonte der Erbacher Coach, der hofft, dass auch seine Spieler die notwendigen Konsequenzen ziehen und sich in Erfelden von ihrer besseren Seite zeigen.

Vor dem Gastgeber warnt Rack zudem: „Wer meint, den Gegner nach der Tabellensituation beurteilen zu müssen, begeht schon vor dem Spiel einen Fehler. Dann kann der Schuss ganz schnell nach hinten losgehen. Wichtig ist es, jedem Gegner den nötigen Respekt entgegenzubringen.“ Auf seine Mannschaft warte ein junges Team, das schon in dieser frühen Phase der Saison mit dem Rücken zur Wand stehe und alles geben werde, um zu punkten. „Nur wenn wir bereit sind, 110 Prozent Einsatz zu zeigen und absolut konzentriert zur Sache gehen, können wir Zählbares mitnehmen“, sagt Rack.

Personell kann er am Sonntag aller Voraussicht nach aus dem Vollen schöpfen. Der zuletzt angeschlagene Daniel Benz wird alles daransetzen, in Erfelden mit von der Partie zu sein.

Quelle: Echo Online 05.11.2015

Hafners Präsenz hilft

Beim 31:19-Sieg feiert der lange verletzte Leistungsträger sein Comeback

Zu einem ungefährdeten Auswärtssieg ist der SV Erbach gekommen. Der Handball-Bezirksoberligist gewann bei der ESG Erfelden deutlich mit 31:19 (15:6).

Ausgelassen feiern wollte Erbachs Trainer Waldemar Rack trotz der zwei Punkte nicht. Das Spiel sei okay gewesen, mehr aber auch nicht, betonte der Coach, der sich vor allem über die Rückkehr eines Leistungsträgers freute: Nach einem Berufsunfall mit einem Unterarmbruch feierte Markus Hafner in Erfelden ein gelungenes Comeback. „Markus ist für uns ein wichtiger Spieler. Alleine seine Präsenz hilft uns weiter“, lobte Rack. 

Die Partie in Erfelden war nur in der Anfangsphase ausgeglichen. Erbach fand mit Mühe in die Begegnung, zeigte sich zwar in der Defensive im Vergleich zur 35:43-Niederlage gegen Siedelsbrunn verbessert, offenbarte aber im Spiel nach vorne Schwächen. „In der Offensive haben wir meist zu kopflos gespielt. Allerdings sind wir auf einen Gegner getroffen, der diese Schwächen nicht zu bestrafen wusste“, sagte der Erbacher Trainer, der erst nach 20 Minuten eine Steigerung bei seiner Mannschaft sah, die über 8:4 (20.) bis zur Pause vorentscheidend davonzog.

Mit dem Wiederanpfiff änderte sich an den Kräfteverhältnissen nur wenig. Erfelden mühte sich zwar, hatte aber nur wenig entgegenzusetzen. So war das Spiel früh entschieden, und schon nach dem 18:10 (34.) nutzte Rack die Gelegenheit, durchzuwechseln und auch den Nachwuchskräften Einsatzzeiten zu geben. 

Neben Hafner hob Rack auch Torhüter Bastian Flath hervor. „Er hatte mit seinen Paraden einen wichtigen Anteil an dem Sieg“, befand der SVE-Trainer, dem trotz des deutlichen Erfolges die Chancenverwertung seines Teams ein wenig missfiel. „Der Sieg hätte höher ausfallen müssen. Insgesamt war die Leistung ordentlich, allerdings haben wir noch genügend Luft nach oben“, lautete Racks Fazit.

Tore: Lukas Müller (8/6), Oliver Hess, Christian Scholz (je 6), Daniel Benz (3), Dario Schwiersch, Roman Röhrig, Markus Hafner (je 2), Colin Stangenberg, Sebastian Nischwitz (je 1)

Quelle: Echo Online 10.11.2015

Erbach besiegt Langen in der Schlussphase

HSG Langen II – SV Erbach 20:29 (12:14)

Wie in jeder Saison tat sich der SVE zuerst schwer gegen den Angstgegner Langen. Beim 8:7 gelang Erbach die erste Führung, die bis zum Halbzeitpfiff verteidigt wurde. Diesmal betreute Thomas Lulay das Damenteam und sah, wie sich seine Spielerinnen weiterhin schwertaten (18:16/42.), dann aber in der Defensive nichts mehr zuließen und ihre Konterstärke ausspielten. „Es war heute die geschlossene Mannschaftsleistung, die uns zu diesem Sieg gebracht hat. Langen hat es uns nicht einfach gemacht und hat sich bis zum Schluss gewehrt“, resümierte Lulay. Der SVE kam in der Schlussphase noch zu einem deutlichen Sieg.

Tore: Anna Jordan (10/1), Anne Schneider (6), Nina Sauer (4/3), Selin Schneider (3), Desiree Bock, Luisa Jordan (je 2), Anna Staffa, Franziska Lulay (je 1)

Quelle: Morgen Web 10.11.2015

Mit Kontern zum Erfolg

Mit einem 29:14-Sieg erobern die Frauen die A-Liga-Tabellenspitze

Die Handballerinnen des SV Erbach haben sich die Tabellenspitze in der Bezirksliga A durch einen 29:14 (13:8)-Kantersieg über den TuS Zwingenberg II erobert. Nur bis zum 6:5 hielten die Gäste noch mit, dann zog der Favorit auf 13:6 davon und sorgte somit früh für klare Verhältnisse.

„Wir konnten immer vorlegen, uns aber wegen der schlechten Auswertung unserer Chancen nicht gleich entscheidend absetzen. Mit zunehmender Spieldauer konnten wir aber mit unseren vielen Ballgewinnen und dem schnellen Umschalten von Abwehr auf Angriff per Konter zum Erfolg kommen“, lobte ein zufriedener SVE-Trainer Waldemar Rack.

Dem TuS Zwingenberg fiel nach der ersten Viertelstunde gegen die offensive Abwehr der Gastgeberinnen nicht mehr allzu viel ein. „Die Niederlage ist trotzdem zu hoch ausgefallen, wir müssen im Angriffsspiel einen Zahn zulegen“, beobachtete Zwingenbergs Trainer Rene Schramm.

Tore: Anne Schneider (8/1), Nina Sauer (6), Selin Schneider (4), Desiree Bock (3), Anna Jordan (3), Lisa Pfeifer (2) , Luisa Jordan (1), Franziska Lulay (1), Kim Schlauch (1)

Quelle: Echo Online 03.11.2015

Nach 35:43 herrscht Gesprächsbedarf

Eine überraschende Niederlage musste am Samstag der SV Erbach hinnehmen. Im Derby unterlag der Handball-Bezirksoberligist in der heimischen Mehrzweckhalle dem TV Siedelsbrunn deutlich mit 35:43 (18:21).

Waldemar Rack war sauer: Dem Erbacher Trainer fehlten nach der ersten Niederlage nach zuletzt fünf Siegen in Folge und der ersten Heimpleite der Saison geradezu die Worte. Zu schlecht präsentierte sich seine Mannschaft den eigenen Fans. „Wir haben bereits Ende Oktober so viele Weihnachtsgeschenke verteilt, wie ich es beim besten Willen nicht erwartet hätte. Das war mit Abstand die schlechteste Leistung, seit ich Trainer in Erbach bin“, ktitisierte Rack.

Dabei sah es in den Anfangsminuten gar nicht so schlecht aus. Zumindest mit Blick aufs Ergebnis entwickelte sich zu Beginn ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Gastgeber mit 4:3, 5:4 und 7:6 in Führung lagen. Doch schon in dieser Phase beschlich Rack ein seltsames Gefühl. „Ich habe schon an der Körpersprache meiner Spieler gesehen, dass das ein ganz bitterer Abend für uns werden kann. Mit zunehmender Spieldauer wurde unsere Leistung auch immer schlechter“, erkannte der Erbacher Trainer, dem vor allem das Defensivverhalten nicht gefiel. „Wir haben Siedelsbrunn quasi zum Torewerfen eingeladen. Der Gegner konnte sich quasi aussuchen, ob er über die Außen oder die Mitte zum Erfolg kommen will“, erläuterte Waldemar Rack, der aber auch den anderen Mannschaftsteilen kein gutes Zeugnis ausstellte. 

Eine Ausnahme war Dario Schwiersch. Der Nachwuchsspieler steuerte neun Treffer bei und wusste auch sonst zu überzeugen. „Wenn ein 18 Jahre alter Spieler seine erfahrenen Kollegen wachrütteln muss und in Sachen Einsatz und auch Effektivität vorangeht, sagt das schon vieles aus. Dario war wirklich der einzige Akteur, der eine gute Leistung bot“, befand der Erbacher Übungsleiter.

Er sah auch in der zweiten Halbzeit eine schwache Vorstellung seines Teams. „In der Pause habe ich deutlich unsere Fehler angesprochen und erklärt, wie wir es in der zweiten Halbzeit besser machen müssen. Genutzt hat es allerdings nichts“, zeigte sich Rack sauer. Trotz eines knappen Pausenrückstandes wurde es im zweiten Abschnitt denn auch schnell eine klare Sache für den TV Siedelsbrunn. Von einem Aufbäumen der Erbacher war nichts mehr zu sehen. „Natürlich gibt es Tage, an denen nichts zusammenlaufen will. Wir hätten heute 15 Stunden spielen können, ohne zum Erfolg zu kommen“, monierte Rack, dem aber vor allem auch die Einstellung seines Teams sauer aufstieß: „So darf man sich in der eigenen Halle nicht präsentieren. Jede taktische Änderung im Spiel hat überhaupt nichts gebracht.“

Für diese Woche kündigte Rack intensive Gespräche und Trainingseinheiten an: „Diese Niederlage werde ich keineswegs so schnell abhaken. Darüber muss gesprochen werden. Zudem empfehle ich jedem Spieler, sich im Training voll reinzuhängen und dafür zu sorgen, dass diese Leistung ein einmaliger Ausrutscher war.“

Tore: Schwiersch (9), Nischwitz (7/1), Heß (7), Scholz (6), Müller (4/4), Röhrig, Jordan (je 1)

Quelle: Echo Online 02.11.2015

Rollen scheinen klar verteilt

In der Frauenhandball-Bezirksliga A erwartet der SV Erbach am Samstag, 17 Uhr, den TuS Zwingenberg II – und die Rollen scheinen vor diesem Bergstraßenderby klar verteilt: Erbach ist bestens drauf, demonstrierte seine Stärke mit zuletzt drei Kantersiegen und ist Nutznießer der Niederlage von Mörfelden/Walldorf: Der SV Erbach ist dank des besseren Torverhältnisses Tabellenführer und will diesen Platz mit einem Heimerfolg verteidigen.

SVE-Trainer Waldemar Rack findet trotz der guten Serie noch eine Stelle, die er als verbesserungswürdig empfindet: „Wir müssen in der Abwehr geschlossener auftreten. Das schaffen wir noch nicht über die ganze Spielzeit“, so Rack, der ansonsten mehr als zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft ist. „Gegen Zwingenberg müssen wir wieder unser Spiel durchziehen“, fordert er zwei Punkte gegen den TuS, der allerdings nicht zu den Lieblingsgegnern der Erbacherinnen gehört. 

„Wir wollen uns in Erbach ordentlich aus der Affäre ziehen, vielleicht ist ja etwas drin für uns. Aber es gilt vor allem, mit einer soliden Leistung Selbstvertrauen zu tanken. Denn dann kommen die Kellerduelle gegen Weiterstadt III und Biblis/Gernsheim II“, gibt TuS-Trainer Rene Schramm die Marschroute vor. „Das sind dann die Spiele, in denen es gilt – auch wenn wir natürlich schon beim SV Erbach überraschen würden.“

Quelle: Echo Online 29.10.2015

Nur nicht nachlassen

Die Handballer des SV Erbach stehen vor einem weiteren Derby: Am Samstag (19.15 Uhr) erwartet der Bezirksoberligist den TV Siedelsbrunn in der Mehrzweckhalle.

Es läuft rund beim SV Erbach um Trainer Waldemar Rack. Nach sechs Spielen stehen fünf Siege und nur eine Niederlage (gegen Bonsweiher) zu Buche. Platz drei ist das Resultat eines gelungenen Saisonstarts. Dennoch gibt es für den Erbacher Übungsleiter keinen Grund, sich zurückzulehnen und sich auf dem bislang Erreichten auszuruhen. Im Gegenteil. Auch gegen den TV Siedelsbrunn gelte es, konzentriert zur Sache zu gehen, um einen weiteren Heimsieg zu feiern. „Wir müssen gegen die Odenwälder auf alle Fälle wach sein und in der Abwehr kompakt stehen“, fordert Rack. 

Vor allem das Umschalten gelte es zu verbessern, um zu einfachen Toren zu kommen, erläutert der Coach, der vor Siedelsbrunn durchaus Respekt hat. „Auf der Spielmacherposition ist der TVS gut besetzt“, mahnt Rack, der sich zudem auf ein Wiedersehen mit Siedelsbrunns Trainer Werner Ciminello freut. „Er ist ein guter Kumpel, der natürlich alles daransetzen wird, gegen uns zu gewinnen“, sagt der Erbacher Trainer.

Von der eigenen Mannschaft erwartet Rack am Samstag eine konzentrierte Leistung. „Für uns zählt auch gegen Siedelsbrunn nur ein Heimsieg. Dafür müssen wir aber alles abrufen und wieder an unsere Grenzen gehen“, appelliert der Coach an seine Akteure. Ob er auf Daniel Benz bauen kann, steht noch nicht fest. Er hat sich das Knie verdreht und droht auszufallen. „Ansonsten sollten aber alle Mann an Bord sein“, zeigt sich Rack zuversichtlich.

Mit einigem Respekt gehen auch die Gäste aus dem Überwald in diesen Kreisvergleich. „Erbach verfügt über einen extrem starken Rückraum und pfeilschnelle Außen“ weiß TVS-Abteilungsleiter Heinz Ehret. „Wir müssen von Beginn an auf allen Positionen hellwach sein und den Gegner nicht in sein gewohntes Spiel kommen lassen“, lautet die Vorgabe von Ehret. 

Personell hat Trainer Ciminello keine Sorgen. Nur hinter dem Einsatz von Eike Hammann (Fußverletzung) steht ein Fragezeichen.

Quelle: Echo Online 29.10.2015

Nach der Halbzeit kommt die Wende

FSG Rüsselsheim – SV Erbach 22:31 (13:13)

Erbach konnte die vermeintlich sichere 5:2 und 12:9-Führung bis zur Pause nicht halten: „Wir hatten noch zu viele technische Fehler in unserem Angriffsspiel und die Abwehr offenbarte große Lücken“, meinte SVE-Coach Waldemar Rack. „Nach Wiederanpfiff bekamen wir nur noch zwei Gegentreffer in 15 Minuten und konnten uns dank der Gegenstöße absetzen.“ Erbach zog dank eines 13:1-Laufs gnadenlos auf 25:14 auf und davon.

Tore: Anna Jordan (10), Sauer (7/3), Luisa Jordan (5), Anne Schneider, Bock (je 4), Eibner (1)

Quelle: Morgen Web 27.10.2015

Kein Glanz aber zwei Punkte

Einen weiteren Auswärtssieg hat der SV Erbach am Sonntag gefeiert: Der Handball-Bezirksoberligist gewann bei der MSG Rüsselsheim/Bauschheim mit 34:29 (17:15).

Vor dem Spiel sagte ich zu meiner Mannschaft, dass wir die zwei Punkte mit nach Hause nehmen. Egal, wie. Genau das haben wir gemacht.“ Waldemar Rack, Trainer des SV Erbach, war nach dem zweiten Auswärtssieg der Saison durchaus zufrieden. Seine Mannschaft, erläuterte der Coach, habe zwar nicht geglänzt, am Ende seien die beiden Punkte aber das Wichtigste gewesen.

Die Begegnung begann ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte in der Anfangsphase Akzente setzen. So stand es nach den ersten Minuten 5:5. Erst Mitte der ersten Halbzeit schafften es die Erbacher, sich beim 13:9 etwas abzusetzen. „Hätten wir in der Folge unsere Chancen besser genutzt, hätten wir zur Pause schon viel deutlicher in Führung liegen müssen“, sagte Rack, der bis zur Halbzeit viele technische Patzer seiner Spieler sah. Folge: Rüsselsheim/Bauschheim schaffte es, den Rückstand nach 30 Minuten in Grenzen zu halten.

„In der Pause haben wir unsere Fehler deutlich angesprochen. Wir wollten mit Beginn der zweiten Halbzeit mehr Gas geben“, erklärte Rack, der mit Wiederbeginn eine engagiert auftretende eigene Mannschaft sah, die einen Lauf hatte und die Führung ausbaute. „Vor allem unsere linke Angriffsseite hat für viel Wirbel gesorgt. Oliver Heß und Dario Schwiersch haben gut zusammengespielt und hatten mit ihren Treffern großen Anteil an unserem Erfolg“, lobte der Erbacher Trainer.

Auch Mitte der zweiten Halbzeit hatte sich der Gegner zwar noch nicht aufgegeben. Bastian Flath im SVE-Tor glänzte aber auch in der Schlussphase und sorgte dafür, dass die Erbacher über erste und zweite Welle zu weiteren Toren kamen. „Wir haben in den letzten Minuten einige gute Entscheidungen getroffen“, lobte Rack.

Quelle: Echo Online 27.10.2015