Erbach besiegt Langen in der Schlussphase

HSG Langen II – SV Erbach 20:29 (12:14)

Wie in jeder Saison tat sich der SVE zuerst schwer gegen den Angstgegner Langen. Beim 8:7 gelang Erbach die erste Führung, die bis zum Halbzeitpfiff verteidigt wurde. Diesmal betreute Thomas Lulay das Damenteam und sah, wie sich seine Spielerinnen weiterhin schwertaten (18:16/42.), dann aber in der Defensive nichts mehr zuließen und ihre Konterstärke ausspielten. „Es war heute die geschlossene Mannschaftsleistung, die uns zu diesem Sieg gebracht hat. Langen hat es uns nicht einfach gemacht und hat sich bis zum Schluss gewehrt“, resümierte Lulay. Der SVE kam in der Schlussphase noch zu einem deutlichen Sieg.

Tore: Anna Jordan (10/1), Anne Schneider (6), Nina Sauer (4/3), Selin Schneider (3), Desiree Bock, Luisa Jordan (je 2), Anna Staffa, Franziska Lulay (je 1)

Quelle: Morgen Web 10.11.2015

Mit Kontern zum Erfolg

Mit einem 29:14-Sieg erobern die Frauen die A-Liga-Tabellenspitze

Die Handballerinnen des SV Erbach haben sich die Tabellenspitze in der Bezirksliga A durch einen 29:14 (13:8)-Kantersieg über den TuS Zwingenberg II erobert. Nur bis zum 6:5 hielten die Gäste noch mit, dann zog der Favorit auf 13:6 davon und sorgte somit früh für klare Verhältnisse.

„Wir konnten immer vorlegen, uns aber wegen der schlechten Auswertung unserer Chancen nicht gleich entscheidend absetzen. Mit zunehmender Spieldauer konnten wir aber mit unseren vielen Ballgewinnen und dem schnellen Umschalten von Abwehr auf Angriff per Konter zum Erfolg kommen“, lobte ein zufriedener SVE-Trainer Waldemar Rack.

Dem TuS Zwingenberg fiel nach der ersten Viertelstunde gegen die offensive Abwehr der Gastgeberinnen nicht mehr allzu viel ein. „Die Niederlage ist trotzdem zu hoch ausgefallen, wir müssen im Angriffsspiel einen Zahn zulegen“, beobachtete Zwingenbergs Trainer Rene Schramm.

Tore: Anne Schneider (8/1), Nina Sauer (6), Selin Schneider (4), Desiree Bock (3), Anna Jordan (3), Lisa Pfeifer (2) , Luisa Jordan (1), Franziska Lulay (1), Kim Schlauch (1)

Quelle: Echo Online 03.11.2015

Nach 35:43 herrscht Gesprächsbedarf

Eine überraschende Niederlage musste am Samstag der SV Erbach hinnehmen. Im Derby unterlag der Handball-Bezirksoberligist in der heimischen Mehrzweckhalle dem TV Siedelsbrunn deutlich mit 35:43 (18:21).

Waldemar Rack war sauer: Dem Erbacher Trainer fehlten nach der ersten Niederlage nach zuletzt fünf Siegen in Folge und der ersten Heimpleite der Saison geradezu die Worte. Zu schlecht präsentierte sich seine Mannschaft den eigenen Fans. „Wir haben bereits Ende Oktober so viele Weihnachtsgeschenke verteilt, wie ich es beim besten Willen nicht erwartet hätte. Das war mit Abstand die schlechteste Leistung, seit ich Trainer in Erbach bin“, ktitisierte Rack.

Dabei sah es in den Anfangsminuten gar nicht so schlecht aus. Zumindest mit Blick aufs Ergebnis entwickelte sich zu Beginn ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Gastgeber mit 4:3, 5:4 und 7:6 in Führung lagen. Doch schon in dieser Phase beschlich Rack ein seltsames Gefühl. „Ich habe schon an der Körpersprache meiner Spieler gesehen, dass das ein ganz bitterer Abend für uns werden kann. Mit zunehmender Spieldauer wurde unsere Leistung auch immer schlechter“, erkannte der Erbacher Trainer, dem vor allem das Defensivverhalten nicht gefiel. „Wir haben Siedelsbrunn quasi zum Torewerfen eingeladen. Der Gegner konnte sich quasi aussuchen, ob er über die Außen oder die Mitte zum Erfolg kommen will“, erläuterte Waldemar Rack, der aber auch den anderen Mannschaftsteilen kein gutes Zeugnis ausstellte. 

Eine Ausnahme war Dario Schwiersch. Der Nachwuchsspieler steuerte neun Treffer bei und wusste auch sonst zu überzeugen. „Wenn ein 18 Jahre alter Spieler seine erfahrenen Kollegen wachrütteln muss und in Sachen Einsatz und auch Effektivität vorangeht, sagt das schon vieles aus. Dario war wirklich der einzige Akteur, der eine gute Leistung bot“, befand der Erbacher Übungsleiter.

Er sah auch in der zweiten Halbzeit eine schwache Vorstellung seines Teams. „In der Pause habe ich deutlich unsere Fehler angesprochen und erklärt, wie wir es in der zweiten Halbzeit besser machen müssen. Genutzt hat es allerdings nichts“, zeigte sich Rack sauer. Trotz eines knappen Pausenrückstandes wurde es im zweiten Abschnitt denn auch schnell eine klare Sache für den TV Siedelsbrunn. Von einem Aufbäumen der Erbacher war nichts mehr zu sehen. „Natürlich gibt es Tage, an denen nichts zusammenlaufen will. Wir hätten heute 15 Stunden spielen können, ohne zum Erfolg zu kommen“, monierte Rack, dem aber vor allem auch die Einstellung seines Teams sauer aufstieß: „So darf man sich in der eigenen Halle nicht präsentieren. Jede taktische Änderung im Spiel hat überhaupt nichts gebracht.“

Für diese Woche kündigte Rack intensive Gespräche und Trainingseinheiten an: „Diese Niederlage werde ich keineswegs so schnell abhaken. Darüber muss gesprochen werden. Zudem empfehle ich jedem Spieler, sich im Training voll reinzuhängen und dafür zu sorgen, dass diese Leistung ein einmaliger Ausrutscher war.“

Tore: Schwiersch (9), Nischwitz (7/1), Heß (7), Scholz (6), Müller (4/4), Röhrig, Jordan (je 1)

Quelle: Echo Online 02.11.2015

Rollen scheinen klar verteilt

In der Frauenhandball-Bezirksliga A erwartet der SV Erbach am Samstag, 17 Uhr, den TuS Zwingenberg II – und die Rollen scheinen vor diesem Bergstraßenderby klar verteilt: Erbach ist bestens drauf, demonstrierte seine Stärke mit zuletzt drei Kantersiegen und ist Nutznießer der Niederlage von Mörfelden/Walldorf: Der SV Erbach ist dank des besseren Torverhältnisses Tabellenführer und will diesen Platz mit einem Heimerfolg verteidigen.

SVE-Trainer Waldemar Rack findet trotz der guten Serie noch eine Stelle, die er als verbesserungswürdig empfindet: „Wir müssen in der Abwehr geschlossener auftreten. Das schaffen wir noch nicht über die ganze Spielzeit“, so Rack, der ansonsten mehr als zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft ist. „Gegen Zwingenberg müssen wir wieder unser Spiel durchziehen“, fordert er zwei Punkte gegen den TuS, der allerdings nicht zu den Lieblingsgegnern der Erbacherinnen gehört. 

„Wir wollen uns in Erbach ordentlich aus der Affäre ziehen, vielleicht ist ja etwas drin für uns. Aber es gilt vor allem, mit einer soliden Leistung Selbstvertrauen zu tanken. Denn dann kommen die Kellerduelle gegen Weiterstadt III und Biblis/Gernsheim II“, gibt TuS-Trainer Rene Schramm die Marschroute vor. „Das sind dann die Spiele, in denen es gilt – auch wenn wir natürlich schon beim SV Erbach überraschen würden.“

Quelle: Echo Online 29.10.2015

Nur nicht nachlassen

Die Handballer des SV Erbach stehen vor einem weiteren Derby: Am Samstag (19.15 Uhr) erwartet der Bezirksoberligist den TV Siedelsbrunn in der Mehrzweckhalle.

Es läuft rund beim SV Erbach um Trainer Waldemar Rack. Nach sechs Spielen stehen fünf Siege und nur eine Niederlage (gegen Bonsweiher) zu Buche. Platz drei ist das Resultat eines gelungenen Saisonstarts. Dennoch gibt es für den Erbacher Übungsleiter keinen Grund, sich zurückzulehnen und sich auf dem bislang Erreichten auszuruhen. Im Gegenteil. Auch gegen den TV Siedelsbrunn gelte es, konzentriert zur Sache zu gehen, um einen weiteren Heimsieg zu feiern. „Wir müssen gegen die Odenwälder auf alle Fälle wach sein und in der Abwehr kompakt stehen“, fordert Rack. 

Vor allem das Umschalten gelte es zu verbessern, um zu einfachen Toren zu kommen, erläutert der Coach, der vor Siedelsbrunn durchaus Respekt hat. „Auf der Spielmacherposition ist der TVS gut besetzt“, mahnt Rack, der sich zudem auf ein Wiedersehen mit Siedelsbrunns Trainer Werner Ciminello freut. „Er ist ein guter Kumpel, der natürlich alles daransetzen wird, gegen uns zu gewinnen“, sagt der Erbacher Trainer.

Von der eigenen Mannschaft erwartet Rack am Samstag eine konzentrierte Leistung. „Für uns zählt auch gegen Siedelsbrunn nur ein Heimsieg. Dafür müssen wir aber alles abrufen und wieder an unsere Grenzen gehen“, appelliert der Coach an seine Akteure. Ob er auf Daniel Benz bauen kann, steht noch nicht fest. Er hat sich das Knie verdreht und droht auszufallen. „Ansonsten sollten aber alle Mann an Bord sein“, zeigt sich Rack zuversichtlich.

Mit einigem Respekt gehen auch die Gäste aus dem Überwald in diesen Kreisvergleich. „Erbach verfügt über einen extrem starken Rückraum und pfeilschnelle Außen“ weiß TVS-Abteilungsleiter Heinz Ehret. „Wir müssen von Beginn an auf allen Positionen hellwach sein und den Gegner nicht in sein gewohntes Spiel kommen lassen“, lautet die Vorgabe von Ehret. 

Personell hat Trainer Ciminello keine Sorgen. Nur hinter dem Einsatz von Eike Hammann (Fußverletzung) steht ein Fragezeichen.

Quelle: Echo Online 29.10.2015

Nach der Halbzeit kommt die Wende

FSG Rüsselsheim – SV Erbach 22:31 (13:13)

Erbach konnte die vermeintlich sichere 5:2 und 12:9-Führung bis zur Pause nicht halten: „Wir hatten noch zu viele technische Fehler in unserem Angriffsspiel und die Abwehr offenbarte große Lücken“, meinte SVE-Coach Waldemar Rack. „Nach Wiederanpfiff bekamen wir nur noch zwei Gegentreffer in 15 Minuten und konnten uns dank der Gegenstöße absetzen.“ Erbach zog dank eines 13:1-Laufs gnadenlos auf 25:14 auf und davon.

Tore: Anna Jordan (10), Sauer (7/3), Luisa Jordan (5), Anne Schneider, Bock (je 4), Eibner (1)

Quelle: Morgen Web 27.10.2015

Kein Glanz aber zwei Punkte

Einen weiteren Auswärtssieg hat der SV Erbach am Sonntag gefeiert: Der Handball-Bezirksoberligist gewann bei der MSG Rüsselsheim/Bauschheim mit 34:29 (17:15).

Vor dem Spiel sagte ich zu meiner Mannschaft, dass wir die zwei Punkte mit nach Hause nehmen. Egal, wie. Genau das haben wir gemacht.“ Waldemar Rack, Trainer des SV Erbach, war nach dem zweiten Auswärtssieg der Saison durchaus zufrieden. Seine Mannschaft, erläuterte der Coach, habe zwar nicht geglänzt, am Ende seien die beiden Punkte aber das Wichtigste gewesen.

Die Begegnung begann ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte in der Anfangsphase Akzente setzen. So stand es nach den ersten Minuten 5:5. Erst Mitte der ersten Halbzeit schafften es die Erbacher, sich beim 13:9 etwas abzusetzen. „Hätten wir in der Folge unsere Chancen besser genutzt, hätten wir zur Pause schon viel deutlicher in Führung liegen müssen“, sagte Rack, der bis zur Halbzeit viele technische Patzer seiner Spieler sah. Folge: Rüsselsheim/Bauschheim schaffte es, den Rückstand nach 30 Minuten in Grenzen zu halten.

„In der Pause haben wir unsere Fehler deutlich angesprochen. Wir wollten mit Beginn der zweiten Halbzeit mehr Gas geben“, erklärte Rack, der mit Wiederbeginn eine engagiert auftretende eigene Mannschaft sah, die einen Lauf hatte und die Führung ausbaute. „Vor allem unsere linke Angriffsseite hat für viel Wirbel gesorgt. Oliver Heß und Dario Schwiersch haben gut zusammengespielt und hatten mit ihren Treffern großen Anteil an unserem Erfolg“, lobte der Erbacher Trainer.

Auch Mitte der zweiten Halbzeit hatte sich der Gegner zwar noch nicht aufgegeben. Bastian Flath im SVE-Tor glänzte aber auch in der Schlussphase und sorgte dafür, dass die Erbacher über erste und zweite Welle zu weiteren Toren kamen. „Wir haben in den letzten Minuten einige gute Entscheidungen getroffen“, lobte Rack.

Quelle: Echo Online 27.10.2015

Mit aller Bescheidenheit

Nächste Auswärtsaufgabe für den SV Erbach: Der Handball-Bezirksoberligist gastiert am Sonntag (18 Uhr) bei der MSG Rüsselsheim/Bauschheim.

Es läuft derzeit beim SV Erbach. 8:2-Punkte aus den ersten fünf Spielen und Tabellenplatz drei – der Saisonstart der Mannschaft um Trainer Waldemar Rack kann als geglückt bezeichnet werden. Doch trotz der vier Siege und nur einer Niederlage bleiben die Erbacher bescheiden. 

Vom Tabellenplatz des nächsten Gegners, die MSG Rüsselsheim/Bauschheim ist mit 2:8-Punkten Zehnter, wollen sie sich sowieso nicht blenden lassen. „Die knappen Ergebnisse der Rüsselsheimer sprechen für sich. Ich weiß, dass sie personelle Probleme haben und einen Umbruch verkraften mussten“, gibt Rack zu bedenken. Der Erbacher Coach warnt überdies vor dem starken Rückraum der Spielgemeinschaft: „Wir müssen immer ein bis zwei Schritte schneller sein und den gegnerischen Rückraum bearbeiten. Wenn wir uns da Nachlässigkeiten erlauben, werden wir ein blaues Wunder erleben“, warnt Rack.

Seine Mannschaft zeigte zuletzt beim 29:20 gegen den TV Einhausen zwar eine ansprechende Leistung, hundert Prozent zufrieden war der Coach aber auch nach dem Derby nicht. „Wir dürfen nicht nur hinten drin stehen, sondern müssen immer wachsam und in der Defensive in Bewegung bleiben“, fordert Rack mit Blick auf die Begegnung gegen Rüsselsheim.

Von seiner Mannschaft erwartet der Trainer eine ebenso konzentrierte wie engagierte Vorstellung. „Die Spielgemeinschaft ist eindeutig besser, als es der derzeitige Tabellenplatz aussagt. Vor allem in der Offensive sind sie richtig gut besetzt“, sagt Rack.

Auf wen er am Sonntag bauen kann, wird sich einmal mehr erst kurzfristig entscheiden. Mitte der Woche sah es aber gut aus. Auch Sebastian Nischwitz, den nach dem Spiel gegen Einhausen eine kleinere Blessur plagte, kann spielen. „Er hat bereits signalisiert, dass es nur halb so schlimm ist und er bis Sonntag wieder voll zur Verfügung steht“, erläutert Rack.

Quelle: Echo Online 22.10.2015

SV Erbach feiert Schützenfest

Zu einem 40:16 (18:8)-Kantersieg kam der SV Erbach in der Frauenhandball-Bezirksliga A gegen die überforderte FSG Biblis/Gernsheim II. 

Bis zum 4:3 und 6:4 (11.) tat sich das Team um SVE-Trainer Waldemar Rack gegen das Schlusslicht schwer, dann kam die Offensive ins Rollen. Erbach setzte sich beim 10:4 vorentscheidend ab, während Biblis/Gernsheim nichts mehr entgegenzusetzen hatte. „Trotz des hohen Siegs gibt es noch Schwächen in der Abwehr, an denen wir weiter arbeiten müssen. Aber ansonsten war das ein tolles Tempospiel von meiner Mannschaft“, lobte Rack, nachdem sein Team in der zweiten Halbzeit den Gegner quasi überrannt hatte.

Für die FSG um Coach Sascha Köhl wird es indes immer ungemütlicher, denn das Team wartet immer noch auf den ersten Punkt. „Unser Spiel war nach zehn ordentlichen Minuten geprägt von technischen Fehlern, was eine Mannschaft wie Erbach natürlich gnadenlos ausnutzt“, haderte Köhl, dem allerdings vier Stammspielerinnen fehlten.

Tore: Anna Jordan (9/1), Anne Schneider (6), Nina Sauer (6), Selin Schneider (6), Luisa Jordan (5), Laura Schäfer (3), Anna Staffa (2), Lisa Pfeifer (2/1), Desiree Bock (1)

Quelle: Echo Online 20.10.2015

Racks Umstellungen zeigen Wirkung

Einen letztlich auch in der Höhe verdienten Heimsieg feierte am Samstag der SV Erbach: Der Handball-Bezirksoberligist bezwang im Derby Aufsteiger TV Einhausen mit 29:20 (15:12).

So richtig zufrieden war Waldemar Rack nach Spielende dennoch nicht. Der Trainer des SV Erbach lobte nach dem Erfolg über Aufsteiger und Kreisrivale TV Einhausen zwar das zuletzt noch kritisierte Defensivverhalten seiner Mannschaft, insgesamt war er mit dem Auftritt aber nicht ganz einverstanden. „Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit lange gebraucht, um ins Spiel zu finden. Dabei haben wir uns das Leben meist selbst schwer gemacht“, monierte Rack. Er bemängelte, dass seine Spieler in vielen Situationen die falschen Entscheidungen getroffen hätten. Und so ging es nach 30 Minuten nur mit einer knappen Drei-Tore-Führung in die Pause.

„Im zweiten Durchgang habe ich die Abwehr umgestellt. Vor allem über die Tempogegenstöße und die zweite Welle wollte ich zu einfachen Toren kommen“, erläuterte der Erbacher Coach, der gerade von seinen jungen Spielern mehr Verantwortung in wichtigen Situationen einforderte. Auch zwischen den Pfosten sorgte Rack für eine Veränderung: Während in der ersten Halbzeit Bastian Flath das Tor hütete, kam nach der Pause Thorsten Bock zum Einsatz und fügte sich mit drei Paraden zu Beginn perfekt ins SVE-Spiel ein. 

So legten die Erbacher bereits in den ersten Minuten nach Wiederbeginn den Grundstein für den Derbyerfolg. „In der zweiten Halbzeit wurde unser Spiel deutlich besser. Vor allem Dario Schwiersch und Lukas Müller haben da Verantwortung übernommen und wichtige Tore erzielt“, lobte Rack, der aber auch dem Klassenneuling aus Einhausen ein Kompliment aussprach. „Der TVE wird in den nächsten Wochen ganz sicher Punkte holen. Der Aufsteiger hat gezeigt, dass er guten und schnellen Handball spielt und dass nur ein Erfolgserlebnis fehlt, um den Knoten platzen zu lassen“, so der SVE-Coach.

Mit der Defensivleistung seiner Mannschaft in den zweiten 30 Minuten zeigte sich Waldemar Rack dann doch noch einverstanden. „Nur noch acht Gegentore in dieser Phase sprechen für sich. Trotz allem haben wir immer noch einige Luft nach oben und Dinge, die wir in den kommenden Wochen verbessern müssen“, bilanzierte der Erbacher Coach.

Tore: Müller (6/6), Schwiersch (5), Heß, Scholz (je 4), Nischwitz (3), Benz, Röhrig, Grabisch (je 2), Röder (1).

Quelle: Echo Online 19.10.2015